DE1192110B - - Google Patents
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- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
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Description
DeutscheKl.: 81 e-129
AUSLEGESCHRIFT Nummer: 1192110
Aktenzeichen: F34155XI/81e
Aktenzeichen: F34155XI/81e
1 192 110 Anmeldetag: 13. Juni 1961
Auslegetag: 29. April 1965
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Absetzen von Gegenständen, insbesondere von
zu Schichten zusammengestellten Gegenständen auf eine Palette, mit einem über die Palette in Absetzstellung
vor- und wieder zurückbewegbaren Überführungsschlitten, welcher quer zu seiner Bewegungsrichtung
gelagerte Rollen als Tragelemente aufweist.
Es sind Überführungschlitten bekannt, bei denen die Rollen beim Absetzen von Gegenständen entgegen
ihrer Vorschubrichtung in Drehung versetzt werden. Hierbei ist eine besondere Umkehrvorrichtung
für das Absetzen der Gegenstände auf die Platte sowie Abstreifvorrichtungen erforderlich.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist eine Vorrichtung zum Absetzen von Gegenständen, bei der
keine Vorrichtungen zur Umkehrsteuerung benötigt wird.
Diese wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß die Rollen des Überführungsschlittens ständig entgegen
der Vorschubrichtung des Schlittens in Drehung versetzt sind und daß der Schlitten aus der Absetzstellung
unter dem Gewicht der auf den Rollen aufgesetzten Gegenständen infolge deren Drehrichtung
unter den Gegenständen fort in seine Ausgangsstel- as lung zurückläuft.
Für die erfindungsgemäße Ausführung des Überführungsschlittens mit Rollen, die sich ständig entgegen
der Vorschubrichtung drehen, kann auf eine besondere Vorrichtung zur Umkehrsteuerung verziehtet
werden. Damit wird der Aufbau und die Funktion der erfindungsgemäßen Vorrichtung gegenüber
den bekannten Überführungsschlitten gleicher Art vereinfacht.
Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus den Patentansprüchen und sind in der nachfolgenden
Beschreibung eines Ausführungsbeispiels unter Hinweis auf die Figuren erläutert.
F i g. 1 zeigt eine mehr oder weniger schematische Aufsicht auf die Vorrichtung in dem Zustand, in
dem sie Gegenstände auf eine Palette absetzt. Teile sind weggebrochen;
Fig.2 zeigt eine schematische Seitenansicht der Vorrichtung nach F i g. 1;
Fig.3 zeigt eine schematische, vergrößerte, perspektivische Teilansicht der Vorrichtung nach
Fig.l;
Fig.4 zeigt eine schematische, perspektivische Teilansicht des oberen Teils der Vorrichtung;
F i g. 5 zeigt einen Teilschnitt längs der Linie 5-5 der F ig. 4;
Fig.6 und 7 zeigen schematisch, perspektivisch Vorrichtung zum Absetzen von Gegenständen
auf einer Palette
auf einer Palette
Anmelder:
FMC Corporation, San Jose, Calif. (V. St. A)
Vertreter:
Vertreter:
Dipl.-Ing. F. Weickmann,
Dr .-Ing. A. Weickmann,
Dipl.-Ing. H. Weickmann und
Dipl.-Phys. Dr. K. Fincke, Patentanwälte,
München 27, Möhlstr. 22
Dr .-Ing. A. Weickmann,
Dipl.-Ing. H. Weickmann und
Dipl.-Phys. Dr. K. Fincke, Patentanwälte,
München 27, Möhlstr. 22
Als Erfinder benannt:
Ernest Arthur Verrinder,
Riverside, Calif. (V. St. A.)
Ernest Arthur Verrinder,
Riverside, Calif. (V. St. A.)
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 8. Juli 1960 (41532)
Teile des Antriebsmechanismus der Vorrichtung nach F i g. 1;
F i g. 8 zeigt eine schematische Seitenansicht der der Vorrichtung nach F i g. 1, aus der insbesondere
die Schalter zur Betätigung des Absetzmechanismus ersichtlich sind;
Fig.9 zeigt eine schematische Teilseitenansicht eines Teiles der Vorrichtung nach Fig.l, aus der
insbesondere die Arbeitsweise des Schlittens erkennbar ist, wenn eine Schicht von Kästen auf eine Palette
abgesetzt wird;
F i g. 10 bis 17 zeigen schematische Ansichten verschiedener Stellungen der arbeitenden Teile der Vorrichtung
in verschiedenen Stufen eines Absetzvorganges.
Die Maschine 24 nach den Fig.l und 2 weist ein Gestell 25 mit einer Basis 26, einer Mehrzahl in Abstand
voneinander liegender senkrechter Pfosten 27 und einen oberen Trägerrahmen 28 auf. Ein
Palettenzuführungsförderer C befindet sich in der Basis 26. Er weist eine Mehrzahl von Rollen 32 auf,
die gemeinsam von einer Kette angetrieben werden, die über ein Kettenrad läuft. Die Kette greift an den
Enden der verschiedenen Rollen 32 an. Der Antrieb der Rollen erfolgt mittels eines MotorsMS (Fig. 1)
über einen Kettenradantrieb 35, der mit der letzten Rolle 32 a des Förderers verbunden ist. Wird eine
leere PaletteF auf den Palettenförderer C gebracht
509 567/201
1 ϊ 92 110
und wird der MotorMS eingeschaltet, so wird die Palette in die Maschine in Pfeilrichtüfig 37 bewegt.
Die Palette gelangt bis zu einer Stelle oberhalb eines Hebetisches T, der zu diesem Zeitpunkt in der abgesenkten Stellung ist, die durch gestrichelte Linien
in Fig. 2 dargestellt ist. Die Oberfläche des Tisches liegt in dieser Stellung unterhalb der Oberfläche der
Förderrollen 32. Befindet sich die Palette P in dieser Stellung, so wird der Tisch T nach oben bewegt, bis
welche an gegenüberliegenden Seiten der Maschine montiert sind. Jede Einheit besteht aus einer Mehrzahl von Federn 96, die · an einem Ende mit einer
Platte 97 verbunden sind, welche an der stationären Basis 26 befestigt ist, und mit ihrem anderen Ende
mit einer Stange 98 verbunden sind. An der Stange 98 ist eine Kette 100 befestigt, die über ein Kettenzahnrad IQl (Füg. 7) läuft, welches auf die vordere
Antriebswelle 90 aufgekeilt ist. Ein Gegengewicht
die Oberfläche Pl der Palette etwa in Höhe der io 103, das ausgewechselt werden kann, ist abnehmbar
oberen Fläche 28 a des oberen Rahmens 28 liegt. Es am freien Ende der Kette 100 befestigt,
ist hier zu bemerken, daß die in den Fig. 1 und 2 Die Federeinheiten 95 (Fig. 2) sind derart ausdargestellte Stellung des Tisches diejenige ist, nach- gelegt, daß sie jederzeit eine Kraft auf den Abstreifdem auf die Palette nacheinander drei Schichten von schlitten TC ausüben, die etwas größer ist als das
Gegenständen aufgebracht wurden. Der Tisch wird 15 Gewicht des Teils des Abstreifschlittens, der über
um eine Strecke, die gleich der Höhe einer Schicht die Kettenräder 85 auf der Welle 86 gelaufen ist.
der Gegenstände ist, abgesenkt* wenn eine neue Mit anderen Worten: die spezifische Federriickstell-Schicht von Gegenständen auf die bereits auf der kraft des, Systems ist im wesentlichen gleich dem
Palette befindlichen abgesetzt wurde. Gewicht des AbstreifSchlittens und des Feder-*
Aus Fig. 1 ist ersichtlich, daß eine Schicht von 20 systems pro Längeneinheit. Das Federsystem ist der-Gegenständen durch mehrere Querreihen Rl, R 2, art justiert, daß gerade genug Spannung vorhanden
' " ist, um den Schlitten zum vorderen Ende der Ma
schine zurückzuführen.
Während der Bewegung des Schlittens zum vorderen Ende der Maschine steht die Unterfläche der
Rollen 40 in Berührung mit zwei Keilriemen 112 und 113 (Fig. 4). Jeder dieser Riemen läuft um ein
Keilriemenrad 115, das auf eine Querwelle 110 aufgekeilt ist und um ein treibendes Keilriemenrad 116,
i?3 und R A gebildet ist. Jede Schicht wird auf die Palette abgesetzt oder auf eine auf der Palette bereits befindliche Schicht. Das Absetzen erfolgt mittels eines flexiblen Abstreit- und Uberführungsschlittens TC (Fig.
2 und 3). Dieser Schlitten besteht im wesentlichen aus einer Mehrzahl von untereinander verbundenen querliegenden Abstreifrolleü 40.
Der Schlitten ist derart gelagert, daß er sich aus der
abgesenkten Stellung nach den F i g. 2 und 3 nach 30 das auf die Welle 86 aufgekeilt ist. Die Welle 86
aufwärts und links bis zu einer Stelle direkt über die Palette bewegen kann. Ein Sammelförderer AC
(Fig. 1) nimmt reihenweise Gegenstände von einem Zuführungsförderer DC auf. Auf dem Sammelförderer
,4 C werden die Reihen zu einer Schicht zusammengestellt, und jeweils eine solche Schicht auf
den Überführungsschlitten TC gebracht, wenn sich dieser Schlitten oberhalb der Palette befindet. Der
Schlitten bewegt sich dann nach rechts (Fig. 2)
wird von einem Umkehrmotor Ml über einen Zahnkettentrieb 114 angetrieben, der mit der Motortriebwelle 117 verbunden ist. Dreht sich die Motorwelle
117, so treibt also die Welle 86 die Welle 110 über 35 die beiden Keilriemen 112 und 113 an. Während
des Absetzens der Gegenstände werden die Keilriemen fortlaufend in einer Richtung angetrieben, da
ihre oberen Trums sich in Fig.4 nach rechts bewegen, also zum rückwärtigen Ende der Maschinei
unter der Schicht der Gegenstände weg, so daß die 40 Die Welle 110 wird also fortlaufend im Uhrzeiger-Gegenstände, die die Schicht bilden, auf die Palette sinn angetrieben, und die Rollen 40 des Schlittens TC
oder auf eine bereits auf der Palette befindliche werden fortlaufend gegen den Uhrzeigersinn anschient von Gegenständen abgesetzt werden. getrieben.
- 'DerAbstreife und Überführungsschlitten TC weist Wenn auch der Radschluß der Keilfiemen llZ
mehrere, gestreckte, parallele, zylindrische Rollen 40 45 und 113 mit den Rollen ausreicht, um die Rollen
auf. Jede dieser Rollen ist mit ihrem gegenüber- hinreichend anzutreiben, so kann es doch in geliegenden Ende an Ketten 81 und 82 (Fig. 3 und 4) wissen Fällen wünschenswert sein, formschlüssig
mittels Stiften 83 befestigt, die in Verbindung mit eine oder mehrere oder alle Rollen 40 anzutreiben,
den Kettengelenken stehen. Die Rollen 40 haben In F i g. 4: ist eine Antriebsanordnung dargestellt, bei
reibende Oberflächen, beispielsweise eine Gummi- 5° der die vordere Rolle 40^4 formschlüssig von der
abdeckung oder eine Abdeckung aus sonstigem rei- Welle 110 mittels einer Kette 130 angetrieben wird,
bendem Material, so daß die Rollen wirksam an den welche um ein auf die Welle 110 angekeiltes Ketten-Gegenständen angreifen können. Jede Kette 81, 82 zahnrad 131*und um ein auf eine Welle 133 gekeilläuft über ein Kettenzahnrad 85 (Fig.
6), das frei tes Kettenzahrlrad 132 läuft. Die Welle 133 ist in drehbar auf einer Querwelle 86 sitzt. Die Welle 86 55 dem Rahmen 28 drehbar. Eine zweite Kette 135, die
liegt drehbar in Lagern im oberen Trägerrahmen 28. um ein auf die Welle 133 gekeiltes Kettenzalmrad
Jede Kette legt sich ferner um ein Kettenzahnrad 88 137 läuft, steht in treibendem Eingriff mit einem
Kettenzahnrad 138, das auf die Rolle 40*4 gekeilt ist. Wird daher die Welle 110 im Uhrzeigersinn gedreht, so bewegt sich das obere Trum der Kette 135
nach aufwärts und treibt formschlüssig die Treibrolle AbA gegen den Uhrzeigersinn an. Die Rolle 40/1
wird also formschlüssig in der gleichen Richtung gedreht, in der die anderen Rollen 40 durch Reibschluß gedreht werden. Es ist offensichtlich, daß alle
Rollen derart formschlüssig oder auch in anderer Weise kraftschlüssig angetrieben werden können,
wenn eine solche Anordnung wünschenswert ist.
(Fig.4), das auf eine vordere, querliegende, drehbare Antriebswelle 90 aufgekeilt ist. Eine Stange 91
(F i g. 3) verbindet die rückwärtigen Enden der Ketten. Jedes Ende der Stange 91 gleitet in einem
Schlitz 92, der durch zwei senkrechte Winkelstücke des Maschinengestells gebildet wird.
Der Überführungsschlitten TG wird aus seiner in den F i g. 2 und 4 dargestellten rückwärtigen Stellung zum vorderen Ende FE der Maschine mittels
eines Federsystems bewegt, das aus zwei Spannfedereinheiten 95 (Fig. 1, 2 und 7) gebildet ist,
Der Sammelförderer A C weist eine MehfzaW von Querrollen 140 auf, die drehbar im oberen Rahmen
28 gelagert sind und von zwei Keilriemen 142 und 143 (F i g. 1) gedreht werden, die mit der Unterseite
der Rollen in Reibschluß stehen. Jeder Riemen läuft um ein Keilriemenrad 144, das frei drehbar auf der
Welle 86 sitzt und um ein Keilriemenrad 145, das auf eine Querwelle 147 aufgekeilt ist. Die Welle 147
ist im rückwärtigen Ende der Maschine gelagert. Ein UmkehrmotorM 3 (Fig. 1 und 2) treibt die Welle
147 über einen Riemen 149 an,
Ein SchalterLiSll (Fig. 8) ist an einem der vertikalen Pfosten 27 des Gestells 25 einstellbar montiert.
Dieser Schalter hat einen Betätigungsarm 282, der von der Stange 91 am rückwärtigen Ende des Uberführungssdilittens
TC angegriffen werden kann. Wie gleich erläutert wird, muß dann der Hubtisch T abgesenkt
werden, wenn alle Rollen des Schlittens sich unter einer Schicht von Gegenständen herausbewegt
haben und wenn die Gegenstände auf die Palette oder auf die auf der Palette bereits befindliche
Schicht abgesetzt wurden, Dementsprechend ist der Schalter LS 11 in seiner Lage so eingestellt, daß, sobald
die Schicht abgesetzt wurde, die Stange 91 des ScWittens den Schalter LS 11 betätigt, wodurch die
Abwärtsbewegung des Hubwerktisches I ausgelöst wird. Der Schalter LS 11 ist also entsprechend der
Länge einer jeden Schicht von Gegenständen eingestellt.
An einem kurzen senkrechten Pfosten 284 ist ein Schalter LS 12 verstellbar montiert, und zwar derart,
daß er von der Nockenscheibe 49, die am Hubwerk montiert ist, betätigt werden kann. Der Schalter
LS 12 ist derart eingestellt, daß, wenn die gewünschte AnzaM von Schichten von Gegenständen auf die
Palette abgesetzt wurde, das Hubwerk abgesenkt wird und die Nockenstange 49 den Schalter LS 12
betätigt, wodurch der das Hubwerk absenkende Motor unter Strom bleibt, bis das Hubwerk seine
unterste Stellung erreicht hat, mit seinem Gitter zwischen die Rollen des Palettenförderers C kommt
und den Schalter LS 2 angreift, Der Schalter LS 2 ist also entsprechend der Höhe der Gegenstände auf
der Palette eingestellt.
In F i g. 9 ist die Art und Weise, in der der Überführungsschlitten TC sich unter einer Schicht von
Gegenständen, wie etwa Kästen, fortbewegt und dabei die Schicht der Kästen auf die Palette absetzt,
dargestellt. Während dieses Absetzens wird die Antriebswelle des MotorsM 2 (Fig.4) fortlaufend gedreht,
um die Keilriemen und die Welle 110 in vorgegebenen Richtungen derart zu bewegen, daß alle
Rollen 40 und 40/4 fortlaufend gegen den Uhrzeigeriinn gedreht werden (Fig. 9). Befindet sich der
überführungsschlitten in seiner vordersten Stellung 'F i g. 9) und drehen sich die Rollen gegen den Uhrneigersinn,
so wird eine Schicht von Kästen, die auf lern Sammelförderer zusammengestellt wurde, auf
ien Rollen nach vorn gefördert. Es ist hier zu beuerken, daß die Kästen njit einer Geschwindigkeit
luf dem Abstreifschlitten bewegt werden müssen, lie nicht geringer ist als die Oberflächengeschwindig-
:eit der Abstreifrollen. Die Kästen werden über die tollen gefördert, bis die vorderste Reihe R 1 an eine
juerliegende Anschlagplatte 205 anstößt. Die Anchlagplatte 205 ist in fester Lage am Gestell 25
lontiert. Wenn die Vorwärtsbewegung der gesamten chicht durch die Platte 205 angehalten ist, so bilden
die Unterflächen der Kästen eine stationäre druckausübende Fläche, mit der die sich drehenden Rollen in Kontakt sind. Sobald diese stationäre Oberfläche
gebildet ist, liegen die Rollen in Reibschluß zwischen dieser Oberfläche und den Keilriemen. Die
Rollen setzen andererseits ihre Drehung gegen den Uhrzeigersinn fort und wegen ihres Reibschlusses
mit der Unterfläche der Kästen bewegen sie sich nach rückwärts, in F i g. 9 nach rechts, unter den
ίο Kästen fort.
Es ist hier zu bemerken, daß sieh der Schlitten nach rückwärts gegen den Widerstand der Federeinheiten
95 bewegt. Die Spannung des Federsystems muß dementsprechend derart justiert sein,
daß es den Schlitten zum vorderen Ende der Maschine ziehen kann, jedoch der Rückwärtsbewegung
der Rollen unter den abzusetzenden Gegenständen keinen übermäßigen Widerstand bietet.
Jede Reihe Rl, R2, R3 und R4 fällt nacheinander ,herab. Wenn die Reihe R 4 abgefallen ist, so
setzt ein Schaltvorgang ein, der den Tisch T absenkt. Sobald die oberen Enden der Kästen so weit abgesenkt
sind, daß sie unter der Bewegungsbahn der Rollen liegen, zieht die Federeinheit 95 den Schlitten
zum vorderen Ende der Maschine. Offensichtlich kann, während eine Schicht von Kästen auf die
Palette fällt, eine neue Schicht auf dem Sammelförderer zusammengestellt werden, wodurch beträchtlich
Zeit gespart werden kann. Sobald der Uberführungsschlitten seine vorderste Stellung erreicht
oder eine kurze Zeit bevor er diese Stellung erreicht, wird die zweite Schicht auf den Überführungsschlitten
gebracht, um sieh zu der Anschlagplatte 205 zu bewegen.
Beim Beginn des Arbeitszyklus ist der Hebetisch T in seiner untersten Stellung und der Überführungsschlitten
TC in seiner vordersten Stellung, wie sie in den Fig. 10 und Il dargestellt ist, wobei
also die Stange 91 in Kontakt mit einem Anschlagband 286 steht, das zwischen den beiden vertikalen
Pfosten 27 montiert ist, und eine Reihe von Gegenständen, wie etwa Kästen R Ii befinden sich auf dem
ruhenden Zuführungsförderer DC
Es hat sich erwiesen, daß die Maschinen nach der Erfindung derart eingestellt werden können, daß der
Schlitten in seine normale, waagerechte Stellung zurückkehren kann, schon lange bevor eine Palettenschicht
zusammengestellt wurde. Wird eine solche Maschine jedoch derart eingestellt, daß sie Paletten
mit Schichten von nur vier Kästen oder Kartons belädt, so kann es wünschenswert sein, eine Sicherungsvorrichtung
vorzusehen, die verhindert, daß eine Schicht abgeladen wird, bevor der Schlitten
zurückgekehrt ist. Befinden sich in den Kästen kostspielige und zerbrechliche Güter, so mag es wünschenswert
sein, eine entsprechende Sicherungsvorrichtung vorzusehen, die verhütet, daß eine
Schicht abgeladen wird, wenn der Schlitten auf Grund eines Versagens nicht zurückkehrt. Beide
diese Funktionen können durch einen Schalter nach Art des SchaltersLSll ausgeführt werden, der am
Pfosten 27 angebracht ist und der vor der Schlittenstange 91 nur betätigt werden kann, wenn der Schlitten
voll zurückgelaufen ist.
Aus der vorhergehenden Beschreibung ist ersichtlich, daß die Erfindung eine wirksame Palettenabsetzmaschine angibt. Die Tatsache, daß sich der Abstreifschlitten unter den abzusetzenden Gegen-
Aus der vorhergehenden Beschreibung ist ersichtlich, daß die Erfindung eine wirksame Palettenabsetzmaschine angibt. Die Tatsache, daß sich der Abstreifschlitten unter den abzusetzenden Gegen-
Claims (9)
1. Vorrichtung zum Absetzen von Gegenständen, insbesondere von zu Schichten zusammengestellten Gegenständen auf einer Palette,
mit einem über die Palette in Absetzstellung vor- und wieder zurückbewegbaren Überführungsschlitten, welcher quer zu seiner Bewegungsrichtung gelagerte Rollen als Tragelemente
aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die Rollen (40,40A) des Überführungsschlittens
(TC) ständig entgegen der Vorschubrichtung des Schlittens (TC} in Drehung versetzt sind und daß
der Schlitten aus der Absetzstellung unter dem Gewicht der auf den Rollen aufgesetzten Gegenständen infolge deren Drehrichtung unter den
Gegenständen fort in seine Ausgangsstellung zurückläuft.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen Federantrieb (95) des Schlittens
(rC), der den leeren Schlitten aus seiner Senkrechtstellung in seine Absetzstellung überführt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch einen dem Überführungsschlitten (TC) vorgeschalteten Sammelförderer
(AC), der die Gegenstände sammelt, während der Überführungsschlitten sich in seiner Absetzstellung befindet.
4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch einen an
sich bekannten Anschlag (205), der in der Absetzstellung des Schlittens (TC) eine Verschiebung der auf dem Schlitten (TC) befindlichen
Gegenstände in einer der Fortlaufrichtung des Schlittens entgegengesetzten Richtung verhindert.
5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
der Schlittenantrieb (95) derart gesteuert ist, daß er den Schlitten (TC) dann wieder in die Absetzstellung bringt, wenn er den letzten auf ihm befindlichen Gegenstand abgesetzt hat und die
Palette (P) um eine Schichthöhe abgesenkt ist.
6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch mindestens
einen endlosen angetriebenen Riemen (112,113), der in Reibschluß mit der Rolle (den Rollen)
(40,40-<4) steht und sie antreibt.
7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine endlose angetriebene Kette (131), die im Eingriff mit
einem die Rolle (40A) antreibenden Kettenrad (138) steht und es antreibt.
8. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Kettenstränge (81,82) der Rollen (40,40,4) über je zwei auf parallelen Wellen (86, 90) sitzende
Kettenzahnräder (85, 88) laufen und durch ein auf die vordere Welle (90) mittels des Federantriebes (95) ausgeübtes Drehmoment in die
Absetzstellung bewegt werden.
9. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der
Überführungsschlitten (TC) in seiner senkrechten Lage vor dem Abladeende des vorgeschalteten
Sammelförderers (AC) herabhängt.
In Betracht gezogene Druckschriften:
USA.-Patentschriften Nr. 2 323174, 2 815 870,
908.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1192110B true DE1192110B (de) | 1965-04-29 |
Family
ID=601851
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT1192110D Pending DE1192110B (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1192110B (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1261073B (de) * | 1960-07-08 | 1968-02-08 | Fmc Corp | Vorrichtung zum Entstapeln oder Entfernen von Gegenstaenden, die sich auf einer Unterlage befinden |
| DE2719781A1 (de) * | 1976-05-04 | 1977-11-17 | Molins Machine Co Inc | Vorrichtung zum stapeln von ware, insbesondere von gebuendelter wellpappware |
| DE8712499U1 (de) * | 1987-09-16 | 1988-04-21 | Gustav Posseik Söhne, 5632 Wermelskirchen | Abstapeleinrichtung |
-
0
- DE DENDAT1192110D patent/DE1192110B/de active Pending
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1261073B (de) * | 1960-07-08 | 1968-02-08 | Fmc Corp | Vorrichtung zum Entstapeln oder Entfernen von Gegenstaenden, die sich auf einer Unterlage befinden |
| DE2719781A1 (de) * | 1976-05-04 | 1977-11-17 | Molins Machine Co Inc | Vorrichtung zum stapeln von ware, insbesondere von gebuendelter wellpappware |
| DE8712499U1 (de) * | 1987-09-16 | 1988-04-21 | Gustav Posseik Söhne, 5632 Wermelskirchen | Abstapeleinrichtung |
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