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DE1192110B - - Google Patents

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Publication number
DE1192110B
DE1192110B DENDAT1192110D DE1192110DA DE1192110B DE 1192110 B DE1192110 B DE 1192110B DE NDAT1192110 D DENDAT1192110 D DE NDAT1192110D DE 1192110D A DE1192110D A DE 1192110DA DE 1192110 B DE1192110 B DE 1192110B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
objects
carriage
pallet
rollers
layer
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DENDAT1192110D
Other languages
English (en)
Publication date
Publication of DE1192110B publication Critical patent/DE1192110B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G57/00Stacking of articles
    • B65G57/02Stacking of articles by adding to the top of the stack
    • B65G57/16Stacking of articles of particular shape
    • B65G57/20Stacking of articles of particular shape three-dimensional, e.g. cubiform, cylindrical
    • B65G57/22Stacking of articles of particular shape three-dimensional, e.g. cubiform, cylindrical in layers each of predetermined arrangement
    • B65G57/24Stacking of articles of particular shape three-dimensional, e.g. cubiform, cylindrical in layers each of predetermined arrangement the layers being transferred as a whole, e.g. on pallets
    • B65G57/245Stacking of articles of particular shape three-dimensional, e.g. cubiform, cylindrical in layers each of predetermined arrangement the layers being transferred as a whole, e.g. on pallets with a stepwise downward movement of the stack

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Intermediate Stations On Conveyors (AREA)

Description

DEUTSCHES #Ä PATENTAMT
DeutscheKl.: 81 e-129
AUSLEGESCHRIFT Nummer: 1192110
Aktenzeichen: F34155XI/81e
1 192 110 Anmeldetag: 13. Juni 1961
Auslegetag: 29. April 1965
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Absetzen von Gegenständen, insbesondere von zu Schichten zusammengestellten Gegenständen auf eine Palette, mit einem über die Palette in Absetzstellung vor- und wieder zurückbewegbaren Überführungsschlitten, welcher quer zu seiner Bewegungsrichtung gelagerte Rollen als Tragelemente aufweist.
Es sind Überführungschlitten bekannt, bei denen die Rollen beim Absetzen von Gegenständen entgegen ihrer Vorschubrichtung in Drehung versetzt werden. Hierbei ist eine besondere Umkehrvorrichtung für das Absetzen der Gegenstände auf die Platte sowie Abstreifvorrichtungen erforderlich.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist eine Vorrichtung zum Absetzen von Gegenständen, bei der keine Vorrichtungen zur Umkehrsteuerung benötigt wird.
Diese wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß die Rollen des Überführungsschlittens ständig entgegen der Vorschubrichtung des Schlittens in Drehung versetzt sind und daß der Schlitten aus der Absetzstellung unter dem Gewicht der auf den Rollen aufgesetzten Gegenständen infolge deren Drehrichtung unter den Gegenständen fort in seine Ausgangsstel- as lung zurückläuft.
Für die erfindungsgemäße Ausführung des Überführungsschlittens mit Rollen, die sich ständig entgegen der Vorschubrichtung drehen, kann auf eine besondere Vorrichtung zur Umkehrsteuerung verziehtet werden. Damit wird der Aufbau und die Funktion der erfindungsgemäßen Vorrichtung gegenüber den bekannten Überführungsschlitten gleicher Art vereinfacht.
Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus den Patentansprüchen und sind in der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels unter Hinweis auf die Figuren erläutert.
F i g. 1 zeigt eine mehr oder weniger schematische Aufsicht auf die Vorrichtung in dem Zustand, in dem sie Gegenstände auf eine Palette absetzt. Teile sind weggebrochen;
Fig.2 zeigt eine schematische Seitenansicht der Vorrichtung nach F i g. 1;
Fig.3 zeigt eine schematische, vergrößerte, perspektivische Teilansicht der Vorrichtung nach Fig.l;
Fig.4 zeigt eine schematische, perspektivische Teilansicht des oberen Teils der Vorrichtung;
F i g. 5 zeigt einen Teilschnitt längs der Linie 5-5 der F ig. 4;
Fig.6 und 7 zeigen schematisch, perspektivisch Vorrichtung zum Absetzen von Gegenständen
auf einer Palette
Anmelder:
FMC Corporation, San Jose, Calif. (V. St. A)
Vertreter:
Dipl.-Ing. F. Weickmann,
Dr .-Ing. A. Weickmann,
Dipl.-Ing. H. Weickmann und
Dipl.-Phys. Dr. K. Fincke, Patentanwälte,
München 27, Möhlstr. 22
Als Erfinder benannt:
Ernest Arthur Verrinder,
Riverside, Calif. (V. St. A.)
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 8. Juli 1960 (41532)
Teile des Antriebsmechanismus der Vorrichtung nach F i g. 1;
F i g. 8 zeigt eine schematische Seitenansicht der der Vorrichtung nach F i g. 1, aus der insbesondere die Schalter zur Betätigung des Absetzmechanismus ersichtlich sind;
Fig.9 zeigt eine schematische Teilseitenansicht eines Teiles der Vorrichtung nach Fig.l, aus der insbesondere die Arbeitsweise des Schlittens erkennbar ist, wenn eine Schicht von Kästen auf eine Palette abgesetzt wird;
F i g. 10 bis 17 zeigen schematische Ansichten verschiedener Stellungen der arbeitenden Teile der Vorrichtung in verschiedenen Stufen eines Absetzvorganges.
Die Maschine 24 nach den Fig.l und 2 weist ein Gestell 25 mit einer Basis 26, einer Mehrzahl in Abstand voneinander liegender senkrechter Pfosten 27 und einen oberen Trägerrahmen 28 auf. Ein Palettenzuführungsförderer C befindet sich in der Basis 26. Er weist eine Mehrzahl von Rollen 32 auf, die gemeinsam von einer Kette angetrieben werden, die über ein Kettenrad läuft. Die Kette greift an den Enden der verschiedenen Rollen 32 an. Der Antrieb der Rollen erfolgt mittels eines MotorsMS (Fig. 1) über einen Kettenradantrieb 35, der mit der letzten Rolle 32 a des Förderers verbunden ist. Wird eine leere PaletteF auf den Palettenförderer C gebracht
509 567/201
1 ϊ 92 110
und wird der MotorMS eingeschaltet, so wird die Palette in die Maschine in Pfeilrichtüfig 37 bewegt. Die Palette gelangt bis zu einer Stelle oberhalb eines Hebetisches T, der zu diesem Zeitpunkt in der abgesenkten Stellung ist, die durch gestrichelte Linien in Fig. 2 dargestellt ist. Die Oberfläche des Tisches liegt in dieser Stellung unterhalb der Oberfläche der Förderrollen 32. Befindet sich die Palette P in dieser Stellung, so wird der Tisch T nach oben bewegt, bis
welche an gegenüberliegenden Seiten der Maschine montiert sind. Jede Einheit besteht aus einer Mehrzahl von Federn 96, die · an einem Ende mit einer Platte 97 verbunden sind, welche an der stationären Basis 26 befestigt ist, und mit ihrem anderen Ende mit einer Stange 98 verbunden sind. An der Stange 98 ist eine Kette 100 befestigt, die über ein Kettenzahnrad IQl (Füg. 7) läuft, welches auf die vordere Antriebswelle 90 aufgekeilt ist. Ein Gegengewicht
die Oberfläche Pl der Palette etwa in Höhe der io 103, das ausgewechselt werden kann, ist abnehmbar oberen Fläche 28 a des oberen Rahmens 28 liegt. Es am freien Ende der Kette 100 befestigt, ist hier zu bemerken, daß die in den Fig. 1 und 2 Die Federeinheiten 95 (Fig. 2) sind derart ausdargestellte Stellung des Tisches diejenige ist, nach- gelegt, daß sie jederzeit eine Kraft auf den Abstreifdem auf die Palette nacheinander drei Schichten von schlitten TC ausüben, die etwas größer ist als das Gegenständen aufgebracht wurden. Der Tisch wird 15 Gewicht des Teils des Abstreifschlittens, der über um eine Strecke, die gleich der Höhe einer Schicht die Kettenräder 85 auf der Welle 86 gelaufen ist. der Gegenstände ist, abgesenkt* wenn eine neue Mit anderen Worten: die spezifische Federriickstell-Schicht von Gegenständen auf die bereits auf der kraft des, Systems ist im wesentlichen gleich dem Palette befindlichen abgesetzt wurde. Gewicht des AbstreifSchlittens und des Feder-*
Aus Fig. 1 ist ersichtlich, daß eine Schicht von 20 systems pro Längeneinheit. Das Federsystem ist der-Gegenständen durch mehrere Querreihen Rl, R 2, art justiert, daß gerade genug Spannung vorhanden
' " ist, um den Schlitten zum vorderen Ende der Ma
schine zurückzuführen. Während der Bewegung des Schlittens zum vorderen Ende der Maschine steht die Unterfläche der Rollen 40 in Berührung mit zwei Keilriemen 112 und 113 (Fig. 4). Jeder dieser Riemen läuft um ein Keilriemenrad 115, das auf eine Querwelle 110 aufgekeilt ist und um ein treibendes Keilriemenrad 116,
i?3 und R A gebildet ist. Jede Schicht wird auf die Palette abgesetzt oder auf eine auf der Palette bereits befindliche Schicht. Das Absetzen erfolgt mittels eines flexiblen Abstreit- und Uberführungsschlittens TC (Fig. 2 und 3). Dieser Schlitten besteht im wesentlichen aus einer Mehrzahl von untereinander verbundenen querliegenden Abstreifrolleü 40. Der Schlitten ist derart gelagert, daß er sich aus der
abgesenkten Stellung nach den F i g. 2 und 3 nach 30 das auf die Welle 86 aufgekeilt ist. Die Welle 86
aufwärts und links bis zu einer Stelle direkt über die Palette bewegen kann. Ein Sammelförderer AC (Fig. 1) nimmt reihenweise Gegenstände von einem Zuführungsförderer DC auf. Auf dem Sammelförderer ,4 C werden die Reihen zu einer Schicht zusammengestellt, und jeweils eine solche Schicht auf den Überführungsschlitten TC gebracht, wenn sich dieser Schlitten oberhalb der Palette befindet. Der Schlitten bewegt sich dann nach rechts (Fig. 2)
wird von einem Umkehrmotor Ml über einen Zahnkettentrieb 114 angetrieben, der mit der Motortriebwelle 117 verbunden ist. Dreht sich die Motorwelle 117, so treibt also die Welle 86 die Welle 110 über 35 die beiden Keilriemen 112 und 113 an. Während des Absetzens der Gegenstände werden die Keilriemen fortlaufend in einer Richtung angetrieben, da ihre oberen Trums sich in Fig.4 nach rechts bewegen, also zum rückwärtigen Ende der Maschinei unter der Schicht der Gegenstände weg, so daß die 40 Die Welle 110 wird also fortlaufend im Uhrzeiger-Gegenstände, die die Schicht bilden, auf die Palette sinn angetrieben, und die Rollen 40 des Schlittens TC oder auf eine bereits auf der Palette befindliche werden fortlaufend gegen den Uhrzeigersinn anschient von Gegenständen abgesetzt werden. getrieben.
- 'DerAbstreife und Überführungsschlitten TC weist Wenn auch der Radschluß der Keilfiemen llZ mehrere, gestreckte, parallele, zylindrische Rollen 40 45 und 113 mit den Rollen ausreicht, um die Rollen auf. Jede dieser Rollen ist mit ihrem gegenüber- hinreichend anzutreiben, so kann es doch in geliegenden Ende an Ketten 81 und 82 (Fig. 3 und 4) wissen Fällen wünschenswert sein, formschlüssig mittels Stiften 83 befestigt, die in Verbindung mit eine oder mehrere oder alle Rollen 40 anzutreiben, den Kettengelenken stehen. Die Rollen 40 haben In F i g. 4: ist eine Antriebsanordnung dargestellt, bei reibende Oberflächen, beispielsweise eine Gummi- 5° der die vordere Rolle 40^4 formschlüssig von der abdeckung oder eine Abdeckung aus sonstigem rei- Welle 110 mittels einer Kette 130 angetrieben wird, bendem Material, so daß die Rollen wirksam an den welche um ein auf die Welle 110 angekeiltes Ketten-Gegenständen angreifen können. Jede Kette 81, 82 zahnrad 131*und um ein auf eine Welle 133 gekeilläuft über ein Kettenzahnrad 85 (Fig. 6), das frei tes Kettenzahrlrad 132 läuft. Die Welle 133 ist in drehbar auf einer Querwelle 86 sitzt. Die Welle 86 55 dem Rahmen 28 drehbar. Eine zweite Kette 135, die liegt drehbar in Lagern im oberen Trägerrahmen 28. um ein auf die Welle 133 gekeiltes Kettenzalmrad Jede Kette legt sich ferner um ein Kettenzahnrad 88 137 läuft, steht in treibendem Eingriff mit einem
Kettenzahnrad 138, das auf die Rolle 40*4 gekeilt ist. Wird daher die Welle 110 im Uhrzeigersinn gedreht, so bewegt sich das obere Trum der Kette 135 nach aufwärts und treibt formschlüssig die Treibrolle AbA gegen den Uhrzeigersinn an. Die Rolle 40/1 wird also formschlüssig in der gleichen Richtung gedreht, in der die anderen Rollen 40 durch Reibschluß gedreht werden. Es ist offensichtlich, daß alle Rollen derart formschlüssig oder auch in anderer Weise kraftschlüssig angetrieben werden können, wenn eine solche Anordnung wünschenswert ist.
(Fig.4), das auf eine vordere, querliegende, drehbare Antriebswelle 90 aufgekeilt ist. Eine Stange 91 (F i g. 3) verbindet die rückwärtigen Enden der Ketten. Jedes Ende der Stange 91 gleitet in einem Schlitz 92, der durch zwei senkrechte Winkelstücke des Maschinengestells gebildet wird.
Der Überführungsschlitten TG wird aus seiner in den F i g. 2 und 4 dargestellten rückwärtigen Stellung zum vorderen Ende FE der Maschine mittels eines Federsystems bewegt, das aus zwei Spannfedereinheiten 95 (Fig. 1, 2 und 7) gebildet ist,
Der Sammelförderer A C weist eine MehfzaW von Querrollen 140 auf, die drehbar im oberen Rahmen 28 gelagert sind und von zwei Keilriemen 142 und 143 (F i g. 1) gedreht werden, die mit der Unterseite der Rollen in Reibschluß stehen. Jeder Riemen läuft um ein Keilriemenrad 144, das frei drehbar auf der Welle 86 sitzt und um ein Keilriemenrad 145, das auf eine Querwelle 147 aufgekeilt ist. Die Welle 147 ist im rückwärtigen Ende der Maschine gelagert. Ein UmkehrmotorM 3 (Fig. 1 und 2) treibt die Welle 147 über einen Riemen 149 an,
Ein SchalterLiSll (Fig. 8) ist an einem der vertikalen Pfosten 27 des Gestells 25 einstellbar montiert. Dieser Schalter hat einen Betätigungsarm 282, der von der Stange 91 am rückwärtigen Ende des Uberführungssdilittens TC angegriffen werden kann. Wie gleich erläutert wird, muß dann der Hubtisch T abgesenkt werden, wenn alle Rollen des Schlittens sich unter einer Schicht von Gegenständen herausbewegt haben und wenn die Gegenstände auf die Palette oder auf die auf der Palette bereits befindliche Schicht abgesetzt wurden, Dementsprechend ist der Schalter LS 11 in seiner Lage so eingestellt, daß, sobald die Schicht abgesetzt wurde, die Stange 91 des ScWittens den Schalter LS 11 betätigt, wodurch die Abwärtsbewegung des Hubwerktisches I ausgelöst wird. Der Schalter LS 11 ist also entsprechend der Länge einer jeden Schicht von Gegenständen eingestellt.
An einem kurzen senkrechten Pfosten 284 ist ein Schalter LS 12 verstellbar montiert, und zwar derart, daß er von der Nockenscheibe 49, die am Hubwerk montiert ist, betätigt werden kann. Der Schalter LS 12 ist derart eingestellt, daß, wenn die gewünschte AnzaM von Schichten von Gegenständen auf die Palette abgesetzt wurde, das Hubwerk abgesenkt wird und die Nockenstange 49 den Schalter LS 12 betätigt, wodurch der das Hubwerk absenkende Motor unter Strom bleibt, bis das Hubwerk seine unterste Stellung erreicht hat, mit seinem Gitter zwischen die Rollen des Palettenförderers C kommt und den Schalter LS 2 angreift, Der Schalter LS 2 ist also entsprechend der Höhe der Gegenstände auf der Palette eingestellt.
In F i g. 9 ist die Art und Weise, in der der Überführungsschlitten TC sich unter einer Schicht von Gegenständen, wie etwa Kästen, fortbewegt und dabei die Schicht der Kästen auf die Palette absetzt, dargestellt. Während dieses Absetzens wird die Antriebswelle des MotorsM 2 (Fig.4) fortlaufend gedreht, um die Keilriemen und die Welle 110 in vorgegebenen Richtungen derart zu bewegen, daß alle Rollen 40 und 40/4 fortlaufend gegen den Uhrzeigeriinn gedreht werden (Fig. 9). Befindet sich der überführungsschlitten in seiner vordersten Stellung 'F i g. 9) und drehen sich die Rollen gegen den Uhrneigersinn, so wird eine Schicht von Kästen, die auf lern Sammelförderer zusammengestellt wurde, auf ien Rollen nach vorn gefördert. Es ist hier zu beuerken, daß die Kästen njit einer Geschwindigkeit luf dem Abstreifschlitten bewegt werden müssen, lie nicht geringer ist als die Oberflächengeschwindig- :eit der Abstreifrollen. Die Kästen werden über die tollen gefördert, bis die vorderste Reihe R 1 an eine juerliegende Anschlagplatte 205 anstößt. Die Anchlagplatte 205 ist in fester Lage am Gestell 25 lontiert. Wenn die Vorwärtsbewegung der gesamten chicht durch die Platte 205 angehalten ist, so bilden die Unterflächen der Kästen eine stationäre druckausübende Fläche, mit der die sich drehenden Rollen in Kontakt sind. Sobald diese stationäre Oberfläche gebildet ist, liegen die Rollen in Reibschluß zwischen dieser Oberfläche und den Keilriemen. Die Rollen setzen andererseits ihre Drehung gegen den Uhrzeigersinn fort und wegen ihres Reibschlusses mit der Unterfläche der Kästen bewegen sie sich nach rückwärts, in F i g. 9 nach rechts, unter den
ίο Kästen fort.
Es ist hier zu bemerken, daß sieh der Schlitten nach rückwärts gegen den Widerstand der Federeinheiten 95 bewegt. Die Spannung des Federsystems muß dementsprechend derart justiert sein, daß es den Schlitten zum vorderen Ende der Maschine ziehen kann, jedoch der Rückwärtsbewegung der Rollen unter den abzusetzenden Gegenständen keinen übermäßigen Widerstand bietet.
Jede Reihe Rl, R2, R3 und R4 fällt nacheinander ,herab. Wenn die Reihe R 4 abgefallen ist, so setzt ein Schaltvorgang ein, der den Tisch T absenkt. Sobald die oberen Enden der Kästen so weit abgesenkt sind, daß sie unter der Bewegungsbahn der Rollen liegen, zieht die Federeinheit 95 den Schlitten zum vorderen Ende der Maschine. Offensichtlich kann, während eine Schicht von Kästen auf die Palette fällt, eine neue Schicht auf dem Sammelförderer zusammengestellt werden, wodurch beträchtlich Zeit gespart werden kann. Sobald der Uberführungsschlitten seine vorderste Stellung erreicht oder eine kurze Zeit bevor er diese Stellung erreicht, wird die zweite Schicht auf den Überführungsschlitten gebracht, um sieh zu der Anschlagplatte 205 zu bewegen.
Beim Beginn des Arbeitszyklus ist der Hebetisch T in seiner untersten Stellung und der Überführungsschlitten TC in seiner vordersten Stellung, wie sie in den Fig. 10 und Il dargestellt ist, wobei also die Stange 91 in Kontakt mit einem Anschlagband 286 steht, das zwischen den beiden vertikalen Pfosten 27 montiert ist, und eine Reihe von Gegenständen, wie etwa Kästen R Ii befinden sich auf dem ruhenden Zuführungsförderer DC
Es hat sich erwiesen, daß die Maschinen nach der Erfindung derart eingestellt werden können, daß der Schlitten in seine normale, waagerechte Stellung zurückkehren kann, schon lange bevor eine Palettenschicht zusammengestellt wurde. Wird eine solche Maschine jedoch derart eingestellt, daß sie Paletten mit Schichten von nur vier Kästen oder Kartons belädt, so kann es wünschenswert sein, eine Sicherungsvorrichtung vorzusehen, die verhindert, daß eine Schicht abgeladen wird, bevor der Schlitten zurückgekehrt ist. Befinden sich in den Kästen kostspielige und zerbrechliche Güter, so mag es wünschenswert sein, eine entsprechende Sicherungsvorrichtung vorzusehen, die verhütet, daß eine Schicht abgeladen wird, wenn der Schlitten auf Grund eines Versagens nicht zurückkehrt. Beide diese Funktionen können durch einen Schalter nach Art des SchaltersLSll ausgeführt werden, der am Pfosten 27 angebracht ist und der vor der Schlittenstange 91 nur betätigt werden kann, wenn der Schlitten voll zurückgelaufen ist.
Aus der vorhergehenden Beschreibung ist ersichtlich, daß die Erfindung eine wirksame Palettenabsetzmaschine angibt. Die Tatsache, daß sich der Abstreifschlitten unter den abzusetzenden Gegen-

Claims (9)

ständen fortbewegt, macht es möglich, die Gegenstände abzusetzen, ohne daß irgendeine besondere Umkehrsteuerung vorzusehen ist. Dementsprechend werden also keine kostspieligen Umkehrmechanismen und Steuerungen erforderlich. Das Absetzen einer Schicht von Gegenständen beginnt ferner selbsttätig, sobald die geforderten Gegenstände gegen die Anschlagplatte 205 anstoßen. Überdies hält die Rückwärtsbewegung des Schlittens beim Absetzen der Gegenstände an, sobald die letzte Reihe der Schicht abgefallen ist. Der Schlitten beginnt dann sofort, sich wieder nach vom zu bewegen. Diese selbsttätige zyklische Bewegung des SchHttens macht Zeitschalter und Umkehrsteuerungen überflüssig. Ferner gestattet es, den Palettenabsetz-Vorgang wesentlich schneller auszuführen, als es bisher möglich war. Die Verwendung eines Sammelförderers zum Bilden und Speichern einer Schicht von Gegenständen, während eine vorangegangene Schicht abgesetzt wird und während eine völlig beladene Palette aus der Maschine gefördert wird, erhöht ferner die Arbeitsgeschwindigkeit der Maschine, da fortlaufend Gegenstände in die Maschine eingeführt und dort auf dem Sammler gespeichert werden können. Die Verwendung eines flexiblen Abstreifschlittens, der sich in eine senkrecht außerhalb der Förderbahn liegende Stellung bewegt, macht es möglich, einen Sammelförderer längs des Absetzbereiches auf die Paletten anzuordnen. Bei den vorbekannten Palettenabsetzvorrichtungen, bei denen hin- und hergehende Abstreifplatten verwendet wurden, mußte so viel Arbeitsraum zusätzlich geschaffen werden, daß zusätzlich kein Sammler vorgesehen werden konnte. Patentansprüche: 35
1. Vorrichtung zum Absetzen von Gegenständen, insbesondere von zu Schichten zusammengestellten Gegenständen auf einer Palette, mit einem über die Palette in Absetzstellung vor- und wieder zurückbewegbaren Überführungsschlitten, welcher quer zu seiner Bewegungsrichtung gelagerte Rollen als Tragelemente aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die Rollen (40,40A) des Überführungsschlittens (TC) ständig entgegen der Vorschubrichtung des Schlittens (TC} in Drehung versetzt sind und daß der Schlitten aus der Absetzstellung unter dem Gewicht der auf den Rollen aufgesetzten Gegenständen infolge deren Drehrichtung unter den Gegenständen fort in seine Ausgangsstellung zurückläuft.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen Federantrieb (95) des Schlittens (rC), der den leeren Schlitten aus seiner Senkrechtstellung in seine Absetzstellung überführt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch einen dem Überführungsschlitten (TC) vorgeschalteten Sammelförderer (AC), der die Gegenstände sammelt, während der Überführungsschlitten sich in seiner Absetzstellung befindet.
4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch einen an sich bekannten Anschlag (205), der in der Absetzstellung des Schlittens (TC) eine Verschiebung der auf dem Schlitten (TC) befindlichen Gegenstände in einer der Fortlaufrichtung des Schlittens entgegengesetzten Richtung verhindert.
5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlittenantrieb (95) derart gesteuert ist, daß er den Schlitten (TC) dann wieder in die Absetzstellung bringt, wenn er den letzten auf ihm befindlichen Gegenstand abgesetzt hat und die Palette (P) um eine Schichthöhe abgesenkt ist.
6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch mindestens einen endlosen angetriebenen Riemen (112,113), der in Reibschluß mit der Rolle (den Rollen) (40,40-<4) steht und sie antreibt.
7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine endlose angetriebene Kette (131), die im Eingriff mit einem die Rolle (40A) antreibenden Kettenrad (138) steht und es antreibt.
8. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Kettenstränge (81,82) der Rollen (40,40,4) über je zwei auf parallelen Wellen (86, 90) sitzende Kettenzahnräder (85, 88) laufen und durch ein auf die vordere Welle (90) mittels des Federantriebes (95) ausgeübtes Drehmoment in die Absetzstellung bewegt werden.
9. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Überführungsschlitten (TC) in seiner senkrechten Lage vor dem Abladeende des vorgeschalteten Sammelförderers (AC) herabhängt.
In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschriften Nr. 2 323174, 2 815 870, 908.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
DENDAT1192110D Pending DE1192110B (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1261073B (de) * 1960-07-08 1968-02-08 Fmc Corp Vorrichtung zum Entstapeln oder Entfernen von Gegenstaenden, die sich auf einer Unterlage befinden
DE2719781A1 (de) * 1976-05-04 1977-11-17 Molins Machine Co Inc Vorrichtung zum stapeln von ware, insbesondere von gebuendelter wellpappware
DE8712499U1 (de) * 1987-09-16 1988-04-21 Gustav Posseik Söhne, 5632 Wermelskirchen Abstapeleinrichtung

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DE2719781A1 (de) * 1976-05-04 1977-11-17 Molins Machine Co Inc Vorrichtung zum stapeln von ware, insbesondere von gebuendelter wellpappware
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