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DE1191920B - Verfahren und Vorrichtung zur Nachbehandlung von elektrisch stumpfgeschweissten Quernaehten, insbesondere fuer die fortlaufende Herstellung geschlossener oder offener Profile dienendem Bandeisen - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Nachbehandlung von elektrisch stumpfgeschweissten Quernaehten, insbesondere fuer die fortlaufende Herstellung geschlossener oder offener Profile dienendem Bandeisen

Info

Publication number
DE1191920B
DE1191920B DEM23331A DEM0023331A DE1191920B DE 1191920 B DE1191920 B DE 1191920B DE M23331 A DEM23331 A DE M23331A DE M0023331 A DEM0023331 A DE M0023331A DE 1191920 B DE1191920 B DE 1191920B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
welding
weld
area
seam
butt
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEM23331A
Other languages
English (en)
Inventor
Alexander Baur
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
MASCHINENFABRIK AUGUST SEUTHE
Original Assignee
MASCHINENFABRIK AUGUST SEUTHE
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by MASCHINENFABRIK AUGUST SEUTHE filed Critical MASCHINENFABRIK AUGUST SEUTHE
Priority to DEM23331A priority Critical patent/DE1191920B/de
Publication of DE1191920B publication Critical patent/DE1191920B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K37/00Auxiliary devices or processes, not specially adapted for a procedure covered by only one of the other main groups of this subclass
    • B23K37/08Auxiliary devices or processes, not specially adapted for a procedure covered by only one of the other main groups of this subclass for flash removal

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Heat Treatment Of Articles (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zur Nachbehandlung von elektrisch stumpfgeschweißten Quernähten, insbesondere für die fortlaufende Herstellung geschlossener oder offener Profile dienendem Bandeisen Die Erfindung betrifft ein Verfahren oder eire Vorrichtung zum Nachbehandeln von elektrisch stumpfgeschweißten Quernähten von Bandeisen, und zwar insbesondere von solchem Bandeisen, aus welchem in nachfolgenden Arbeitsgängen geschlossene oder offene Profile geformt werden. Beim elektrischen Stumpfschweißen bilden sich bekanntlich durch das dem Schweißvorgang folgende Stauchen der miteinander zu verbindenden Werkstücke beiderseits der Schweißnaht Schweißwülste von erheblichen Abmessungen, welche vor allem in ihrem äußeren Bereich im wesentlichen aus verbranntem und versprödetem Material besteht. Diese Schweißwülste müssen in aller Regel nach dem Schweißen und Stauchen abgearbeitet werden, um auch im Bereich der Schweißnaht und glatte Werkstückoberfläche zu erzielen und das Aussehen der Schweißnaht zu verbessern sowie nicht zuletzt, um die Gefahr von Verletzungen durch den unregelmäßig und scharfkantig geformten Schweißgrat zu beseitigen. Eine nachträgliche Entfernung der Schweißwulst ist insbesondere dann erforderlich, wenn --- wie beim Gegenstand der Erfindung - die Schweißstelle anschließend stärkeren Verformungen unterworfen wird und/oder die Einhaltung einer gleichmäßigen Bandstärke über den gesamten Bereich der miteinander verschweißten Teile notwendig ist.
  • Die Entfernung der Schweißwulst hat man beim elektrischen Stumpfschweißen von Bandeisenabschnitten bislang stets in der Weise vorgenommen, daß die Schweißwulst, nachdem das Schweißen und Stauchen beendet war und die Schweißstelle die Stumpfschweißmaschine verlassen hatte, mittels mechanischer Hilfsmittel, z. B. durch Abgratmesser, abgearbeitet wurde. Diese bislang übliche Art der Entfernung der Schweißwulst von elektrisch stumpfgeschweißten Bandeisenabschnitten weist jedoch eine Reihe wesentlicher Nachteile auf.
  • Zunächst muß beim Stumpfschweißen von Bandcisenstücken der Stauchdruck eine gewisse Zeitspanne aufrechterhalten werden, um zu gewährleisten, daß die Schweißverbindung - bevor der Stauchdruck aufgehoben wird - eine ausreichend hohe Warmfestigkeit erreicht hat, damit die beim Lösen der Stauchbacken infolge Rückfederung der eingespannten Bandeisenabschnitte auftretenden Zugspannungen aufgenommen werden können. Infolgedessen hat sich zumindest der äußere Teil der Schweißwulst infolge seiner ungleichförmigen und großen Oberfläche bereits weitgehend abgekühlt, bevor die Schweißverbindung die Stumpfschweißvorrichtung verlassen kann. Würde man den Stauchdruck aufheben, bevor die Schweiße auch im inneren Bereich der Schweißnaht eine ausreichende Warmfestigkeit besitzt, so besteht die Gefahr, daß in diesem Bereich Spannungsrisse entstehen, die zunächst vielfach nur als interkristalline Risse (sogenannte Mikrorisse) bei starker Vergrößerung erkennbar sind, die jedoch bei stärkeren Verformungen der Schweißverbindung bzw. größeren Temperaturunterschieden, insbesondere hohen Kältegraden, zu einem Bruch an der Schweißstelle führen können. Daher läßt sich nicht vermeiden, daß sich bei dem beim elektrischen Stumpfschweißen bislang allgemein üblichen Entgraten außerhalb der Stumpfschweißmaschine die Schweißwulst bereits weitgehend abgekühlt hat, bevor überhaupt mit ihrer Entfernung begonnen werden kann. Die Folge hiervon ist zunächst, daß für die Entfernung des Schweißgrates verhältnismäßig große Kräfte erforderlich sind und ein relativ starker Werkzeugverschleiß eintritt. Besonders nachteilig ist jedoch, daß bei einem mechanischen Abgraten der bereits weitgehend erkalteten Schweißwulst an der Bearbeitungsstelle zwangläufig in größerem Umfang Risse, Riefen und Kerben entstehen, die bei einer nachfolgenden Verformung der in dieser Weise bearbeiteten Schweißstelle leicht durch Kerbwirkung zu einer Bruchverformung führen. Außerdem führt die mechanische Entfernung einer bereits stark erkalteten Schweißwulst zwangläufig zu einer erheblichen Versprödung und Kaltverfestigung an der Bearbeitungsstelle. Hierdurch sowie auch durch die Schweißurig kommt es zu erheblichen Festigkeitsunterschieden zwischen dem Bereich der Schweißnaht einerseits und den anschließenden Bandeisenabschnitten andererseits, während das Schweißen außerdem bekanntlich nicht unbeträchtliche Schrumpfspannungen im Nahtbereich zur Folge hat.
  • Bei der Herstellung von geschlossenen oder offenen Profilen aus derart im Stumpfschweißverfahren aneinandergeschweißten Bandeisenabschnitten werden die geschweißten und entgrateten Quernähte erheblichen Beanspruchungen unterworfen, die häufig zu Brüchen führen und daher einen hohen Ausschußanteil zur Folge haben, ganz abgesehen von den hierdurch verursachten Betriebsstörungen.
  • Es ist an sich bekannt, die Gefügeeigenschaften von im Stumpfschweißverfahren hergestellten Schweißnähten durch eine nachträgliche Glühbehandlung zu verbessern. Man hat ferner auch bereits vorgeschlagen, elektrisch stumpfgeschweißte Quernähte von Metall- bzw. Eisenbändern nach dem Schweißen und Stauchen einer elektrischen Wärmebehandlung zu unterziehen, welche in einer von der Stumpfschweißmaschine getrennten, besonderen Vorrichtung durchgeführt wird und in die das Metallband nach Verlassen der Schweißmaschine gesondert eingespannt werden muß. Dabei handelt es sich jedoch nicht um ein Normalglühen, sondern um ein Spannungsfreiglühen bei verhältnismäßig niedriger Temperatur, bei welcher keine Umkristallisation des Schweißgefüges eintritt. Infolgedessen läßt sich auf diese Weise weder eine Gefügeverbesserung im Bereich der Schweißstelle noch eine Beseitigung der dort vorhandenen Schrumpfspannungen bzw. der erheblichen Festigkeitsunterschiede zwischen dem Schweißnahtbereich und den anschließenden Bandeisenabschnitten erreichen, ganz abgesehen davon, daß durch eine solche Nachbehandlung an der Nahtoberfläche entstandene Risse, Riefen oder Kerben naturgemäß nicht beseitigt werden können. Außerdem ist diese bekannte Verfahrensweise außerordentlich umständlich, da das Metallband nach dem Schweißen und Stauchen zur Durchführung der Wärmebehandlung in eine besondere Vorrichtung umgespannt werden muß, was sich beim Aneinanderschweißen von Bandabschnitten zur Herstellung von sehr langen Bändern, die für die fortlaufende Herstellung von Profilen Verwendung finden sollen, aus wirtschaftlichen Gründen nicht durchführen läßt.
  • Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, die eingangs beschriebenen nachteiligen Eigenschaften von elektrisch stumpfgeschweißten und anschließend entgrateten Quernähten von aneinandergeschweißten Bandeisenabschnitten zu beseitigen, die sich vor allem dann als äußerst störend erweisen, wenn aus derart aneinandergeschweißten Bandeisenstücken anschließend in einem kontinuierlichen Verfahren geschlossene oder offene Profile hergestellt werden. Zur Lösung dieser Aufgabe geht die Erfindung von einer Verfahrensweise aus, bei welcher die Schweißwulst nach dem Schweißen und Stauchen mechanisch, z. B. durch Hobeln, abgearbeitet und der Quernahtbereich sodann auf mechanischem Wege einer weiteren Verformung unterzogen wird, und kennzeichnet sich dadurch, daß die Schweißwulst im Bereich der Stumpfschweißvorrichtung zunächst nur auf einem Teil ihrer Höhe bis zur Bildung einer gegenüber der Bandoberfläche nur um ein geringes Maß gleichmäßig überstehenden Rippe (von z. B. einem Fünftel bis einem Zehntel der Bandstärke) abgearbeitet wird, worauf der Bereich der Schweißnaht einer nochmaligen Erhitzung, und zwar auf Normalglüh- bzw. Anlaßtemperatur, unterworfen und in dieser Hitze die über die Bandoberfläche vorstehende Rippe mechanisch, insbesondere durch eine Walzvorrichtung, in die Bandebene hineingepreßt wird. Hierbei können im Gegensatz zu der vorstehend behandelten bekannten Arbeitsweise ohne weiteres sämtliche Verfahrensstufen der Nachbehandlung oder aber zumindest ein Teil derselben innerhalb der Stumpfschweißmaschine durchgeführt werden. Hierdurch ergibt sich eine erhebliche Vereinfachung und Beschleunigung des Arbeitsablaufs, die vor allem dann von Bedeutung ist, wenn aus den erfindungsgemäß aneinandergeschweißten und nachbehandelten Bandeisenabschnitten in einem kontinuierlichen Verfahren endlose Bänder hergestellt und aus diesen geschlossene oder offene Profile geformt werden.
  • Bei dem erfindungsgemäß vorgeschlagenen Verfahren wird im Gegensatz zu allen bekannten Entgratungsverfahren lediglich der obere, im wesentlichen aus verbranntem und versprödetem Material bestehende Teil der Schweißwulst mechanisch abgearbeitet, während eine Rippe von geringer Höhe stehenbleibt, die ausschließlich aus gesundem Material besteht. Da die mechanische Entfernung des oberen Teiles der Schweißwulst ebenfalls im Gegensatz zu den bekannten Arbeitsweisen noch im Bereich der Stumpfschweißvorrichtung erfolgt, kann mit dem Entgraten begonnen werden, bevor eine stärkere Abkühlung der Schweißwulst zumindest in dem Bereich, in dem die Abgratwerkzeuge angreifen, erfolgt ist. Dieses unter weitgehender Ausnutzung der Schweißwärme erfolgende Abgraten läßt sich zunächst mit wesentlich einfacheren Werkzeugen und Vorrichtungen vornehmen, als dies bei einer völligen oder weitgehenden Abkühlung des Schweißgrates möglich ist. Außerdem kommt man mit einem überraschend geringen Kraftaufwand und Werkzeugverschleiß aus. Schließlich hat die Entfernung des äußeren Bereiches der Schweißwulst innerhalb der Stumpfschweißvorrichtung, d. h. unter Ausnutzung der Schweißwärme, den Vorteil, daß die Gefahr einer Materialversprödung bzw. Kaltverfestigung durch das Abgraten bzw. einer Entstehung von Kerben, Rissen oder Riefen an der Bearbeitungsstelle wesentlich geringer ist als bei dem Entfernen einer Schweißwulst, die bereits weitgehend erkaltet ist.
  • Obwohl bei dem erfindungsgemäß vorgeschlagenen Verfahren die mechanische Entfernung des oberen Teiles der Schweißwulst unter Ausnutzung der Schweißhitze, d. h. bei relativ hoher Temperatur, erfolgt, läßt sich trotzdem eine gewisse, wenn auch nur geringe Kaltverfestigung im Bereich der Bearbeitungsstelle nicht vermeiden. Diese Kaltverfestigung bzw. die damit verbundenen nachteiligen Gefügeveränderungen werden jedoch bei dem Verfahren nach der Erfindung durch das abschließende Erhitzen der Schweißnaht auf Normalglüh- bzw. Anlaßtemperatur wieder rückgängig gemacht, wobei gleichzeitig die durch die Schweißung hervorgerufenen Festigkeitsunterschiede und Spannungen im Bereich der Schweißnaht beseitigt werden.
  • Es hat sich gezeigt, daß bei einer mechanischen Entfernung des äußeren Bereiches der Schweißwulst sämtliche aus versprödetem und verbranntem Material bestehenden Teile der Schweißwulst entfernt werden und daß für das anschließende Hineinpressen in die Schweißnaht lediglich solche Teile der Schweißwulst stehenbleiben, die sich hinsichtlich ihrer Werkstoffeigenschaften und ihrer Gefügestruktur von dem Kern der Schweißnaht praktisch nicht unterscheiden. Es besteht somit nicht die geringste Gefahr, daß das Gefüge im Bereich der Schweißstelle durch Hineinpressen von verbranntem und versprödetem Werkstoff verschlechtert wird.
  • Der besondere Vorteil des erfindungsgemäß vorgeschlagenen Verfahrens besteht jedoch darin, daß durch das in der Normalisierungs- bzw. Anlaßhitze erfolgende Hineinpressen der kleinen, ausschließlich aus gesundem Werkstoff bestehenden Restwulst, d. h. einer geringen noch von der Glühbehandlung heißen Werkstoffmenge, in die gleichfalls noch heiße Schweißnaht sich eine bislang kaum für möglich gehaltene Verbesserung des Gefüges und der Festigkeitseigenschaften im Nahtbereich erreichen läßt. Insbesondere wird hierdurch eine weitgehende Angleichung der Werkstoffeigenschaften, insbesondere der Zugfestigkeit, sowie der Gefügestruktur im Bereich der Schweißnaht an die entsprechenden Eigenschaften der anschließenden Bandabschnitte erreicht. Untersuchungen haben gezeigt, daß es mittels des erfindungsgemäß vorgeschlagenen Verfahrens ohne weiteres möglich ist, die Zugfestigkeitsdifferenzen zwischen der Schweißnaht und den angrenzenden Bandeisenabschnitten auf etwa 5 bis 10 % der Festigkeitswerte des Bandeisens zu begrenzen, während sich ohne weiteres eine solche Angleichung des Schweißnahtgefüges an das Bandeisengefüge erreichen läßt, daß bei dreihundertfacher Vergrößerung unter dem Mikroskop der Übergang zwischen Schweißnaht und Bandeisen nicht mehr erkennbar ist.
  • Es hat sich erwiesen, daß stumpfgeschweißte Quernähte von Bandeisen, die in der erfindungsgemäß vorgeschlagenen Weise behandelt sind, den erheblichen Beanspruchungen, wie sie bei der fortlaufenden Herstellung geschlossener oder offener Profile aus derart aneinandergeschweißten Bandeisenstücken auftreten, vollauf gewachsen sind, so daß die bislang nicht zu vermeidenden häufigen Bruchverformungen im Bereich dieser Schweißnähte mit Sicherheit vermieden werden.
  • Es ist bekannt, Metallplatten stirnseitig mittels einer Rollennahtschweißmaschine aneinanderzuschweißen und diese anschließend auf elektrischem Wege auf Walztemperatur zu erhitzen, bevor sie in einem Walzwerk auf die gewünschten Endabmessungen heruntergewalzt werden. Bei einer Rollennahtschweißung liegen jedoch hinsichtlich der gesamten Arbeitsweise sowie auch hinsichtlich der Ausbildung und Eigenschaften der Schweißnaht völlig andere Verhältnisse vor als bei einer Stumpfschweißung. Während es bei einer Rollennahtschweißung in der Regel ohne weiteres möglich ist, die Entstehung einer Schweißwulst ganz zu unterbinden bzw. deren Größe so gering zu halten, daß eine nachträgliche Entfernung derselben nicht erforderlich ist, entstehen beim Stumpfschweißen durch das zum Schweißvorgang folgende Stauchen Wülste von erheblichen Abmessungen, die in ihrem äußeren Bereich praktisch ausschließlich aus verbranntem und versprödetem Material bestehen und deren nachträgliche Entfernung unumgänglich notwendig ist. Sofern es bei einer Rollennahtschweißung überhaupt zu einer Bildung eines kleinen Schweißgrates kommt, besteht dieser - im Gegensatz zu der Wulst einer Stumpfschweißung - aus gesundem Material, so daß bei der vorerwähnten bekannten Anlaßweise naturgemäß keine Bedenken dagegen zu bestehen brauchen, bei dem abschließenden Herunterwalzen der durch Rollennahtschweißung aneinandergeschweißten Metallplatten die sich möglicherweise ausbildende kleine Schweißwulst in die Schweißnaht mit hineinzuwalzen. Derartige Rollennahtschweißungen sind jedoch, abgesehen davon, daß sie im Gegensatz zu einer elektrischen Stumpfschweißung eine sehr sorgfältige Bearbeitung und Vorbeliandlung der Schweißflächen erfordern, auch bei sehr sorgfältiger Ausführung gegen nachfolgende Verformungen recht empfindlich. Infolgedessen läßt sich eine Rollennahtschweißung für das Aneinanderschweißen von Bandeisenabschnitten, aus denen in einem anschließenden Arbeitsgang geschlossene oder offene Profile hergestellt werden, nicht verwenden.
  • Es ist ferner bei einer Rollennahtschweißung von längsgeschweißten Rohren bekannt, die nur wenig über die Rohrinnen- und -außenfläche vorstehende und aus gesundem Material bestehende Wulst in ihrer Gesamtheit in die Schweißnaht hineinzuwalzen. Dieses Hineinpressen der Schweißwulst soll allerdings bei verhältnisrläßig niedrigen Temperaturen erfolgen, so daß zwangläufig eine erhebliche Kaltverfestigung bzw. Versprödung im Bereich der Bearbeitungsstelle eintritt. Infolgedessen sowie infolge der durch die Schweißung bedingten Festigkeits- und Gefügeveränderungen weist daher der Schweißnahtbereich gegenüber den anschließenden Rohrabschnitten eine sehr unterschiedliche Gefügestruktur und stark abweichende Festigkeitseigenschaften auf. Ein derartiges Schweiß- und Nachbehandlungsverfahren ist daher für die Quernähte von Bandeisenabschnitten, die anschließend fortlaufend zu offenen oder geschlossenen Profilen weiter verformt werden sollen, völlig ungeeignet, da in erheblichem Umfang mit der Entstehung von Rissen oder Brüchen im Bereich der Schweißstellen gerechnet werden müßte.
  • Ein vollständiges Hineinpressen der Schweißwulst bei verhältnismäßi- niedrigen Temperaturen, wie es bei der Rollennahtschweißung von Metallplatten und längsgeschweißten Rohren zum Stande der Technik gehört, wäre bei elektrisch stumpfgeschweißten Quernähten von Bandeisenabschnitten schon allein wegen des hierzu erforderlichen sehr großen Kraftbedarfes praktisch kaum zu verwirklichen. .Außerdem würde ein solches Hineinpressen der ganzen Schweißwulst bei elektrisch stumpfgeschweißten Nähten zwangläufig zu einem Hineinpressen von verbranntem und versprödetem Material in die Schweißnaht und damit zu einer untragbaren Gefügeverschlechterung und Schwächung der Schweißverbindung führen.
  • Schließlich ist es beim autogenen Schweißen bekannt, den entstehenden Schweißgrat nach dem Schweißen beispielsweise durch Hämmern in die Schweißnaht hineinzupressen und im Anschluß hieran die Schweißnaht e_ner Glühbehandlung zu unterziehen, durch die die durch die Schweißung sowie das Hineinpressen der Schweißwulst bewirkten nachteiligen Gefügeveränderungen im Bereich der Schweißnaht wieder rückgängig gemacht werden sollen. Beim autogenen Schweißen ist es jedoch zum Gegensatz zum elektrischen Stumpfschweißen beispielsweise Verwendung geeigneter Flußmittel oder einer reduzierenden Flamme ohne weiteres möglich, die Schweißstelle in ausreichendem Maße gegen Oxydation zu schützen, so daß die außerdem in aller Regel nicht sehr große Schweißwulst unbedenklich in ihrer Gesamtheit in die Schweißnaht hineingepreßt werden kann. Ein solches vollständiges Hineinpressen oder Einwalzen der Schweißwulst wäre jedoch bei einer elektrisch stumpfgeschweißten Naht - wie vorstehend ausgeführt - mit schwerwiegenden und eine praktische Verwirklichung dieses Gedankens ausschließenden Nachteilen verbunden, die sich auch durch eine anschließende Glühbehandlung nicht beseitigen lassen.
  • Bei einer zweckmäßigen Ausführungsform des erfindungsgemäß vorgeschlagenen Verfahrens erfolgt die Erhitzung des Bereiches der Schweißnaht auf Normalglüh- bzw. Anlaßtemperatur mittels der Schweißelektroden. Auf diese Weise ergibt sich nicht nur eine besonders einfache Ausbildung der kombinierten Stumpfschweiß- und Nachbehandlungseinrichtung, sondern auch eine besonders zweckmäßige Arbeitsweise, die vor allem für ein mit hoher Durchsatzleistung sowie kontinuierlich arbeitendes Herstellungsverfahren von Vorteil ist. In diesem Falle würde nämlich nicht nur das Schweißen und Stauchen der Schweißnaht sowie das anschließende mechanische Abgraten des äußeren Bereiches der Schweißwulst innerhalb der Stumpfschweißvorrichtung erfolgen, sondern auch das hierauf folgende Erhitzen des Nahtbereiches auf Normalglüh- bzw. Anlaßtemperatur und das in dieser Hitze vorgenommene Hineinpressen der stehengebliebenen Restwulst in die Bandebene.
  • Eine zweckmäßige Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens besteht darin, daß die Stumpfschweißmaschine mit einer Hobelvorrichtung sowie einer Glättvorrichtung ausgerüstet ist, welche zwischen den etwa parallel zur Schweißnaht angeordneten Elektrodenbacken der Stumpfschweißmaschine quer zur Bandlängsrichtung verschieblich geführt ist. Es besteht allerdings auch die Möglichkeit, die verschiedenen Stufen des erfindungsgemäß vorgeschlagenen Verfahrens in zwei hintereinandergeschalteten Vorrichtungen durchzuführen. In diesem Falle wird die Stumpfschweißmaschine zweckmäßig mit einer zwischen ihren Elektrodenbacken quer zur Bandlängsrichtung verschieblich geführten Hobelvorrichtung ausgerüstet, welcher in Bandlängsrichtung eine mit einer gesonderten Erwärmungsvorrichtung versehene, quer zur Bandlängsrichtung verschieblich geführte Glättvorrichtung nachgeschaltet ist. Der Glättvorrichtung können hierbei gesonderte, als Elektroden für die Glühbehandlung der Schweißnaht dienende Spannbacken zugeordnet sein. Ferner ist es möglich, die Glättvorrichtung an ihrem Kopfende mit Heizelektroden auszurüsten, welche mit der Glättvorrichtung quer zur Längsrichtung des Bandes bewegbar sind und welchen in stetig gleichbleibendem Abstand die nachgeschalteten Glättwalzen folgen. Eine solche Unterteilung der einzelnen Stufen des erfindungsgemäß vorgeschlagenen Verfahrens auf zwei hintereinandergeschaltete Vorrichtungen erfordert allerdings eine gut eingearbeitete Bedienungsmannschaft.
  • Die Erhitzung der Schweißnaht auf Anlaß- bzw. Normalglühtemperatur kann auf widerstandselektrischem oder induktivem Wege vorgenommen werden. Die jeweils zweckmäßigste, von der Art des verwendeten Bandwerkstoffes abhängige Glühtemperatur läßt sich hierbei mit Hilfe bekannter Mittel in einfacher Weise einstellen.
  • Wenngleich das Verfahren und die Vorrichtung nach der Erfindung mit besonderem Vorteil bei der kontinuierlichen Rohr- oder Profilherstellung anwendbar sind, so läßt sich der Erfindungsgedanke aber auch für die Nachbehandlung der Schweißnähte von solchen Bandeisenabschnitten oder Platten anwenden, die für andere Zwecke bestimmt sind.
  • In den Zeichnungen ist die Durchführung des Verfahrens sowie der Aufbau geeigneter Vorrichtungen schematisch veranschaulicht.
  • F i g. 1 zeigt die Anordnung einer Schweiß- und Glättvorrichtung zwischen einer kleinen und einer großen Haspel; F i g. 2 zeigt im Schema eine Vorrichtung zur Herstellung von Rohren aus Bandeisen unter Einbeziehung der Stumpfschweiß- und Glättmaschine; F i g. 3 zeigt eine Stumpfschweißmaschine, welcher eine Hobel- und eine Glättvorrichtung zugeordnet sind; F i g. 4 zeigt die Hintereinanderschaltung von Hobelvorrichtung und Glättvorrichtung unter Ausnutzung der Stumpfschweißvorrichtung zur Wiedererwärmung der Schweißnaht; F i g. 5 ist eine Seitenansicht einer Glättvorrichtung, die quer zur Bewegungsrichtung des Bandes verschieblich ist; F i g. 6 zeigt eine weitere Anordnung, gemäß welcher eine Stumpfschweißmaschine und eine Glättvorrichtung auf verschiedenen Grundrahmen hintereinander angeordnet sind; F i g. 7 zeigt im senkrechten Längsschnitt einen Teil eines stumpfgeschweißten Bandes im Bereich der Glättvorrichtung; F i g. 8 zeigt sinngemäß F i g. 6 eine Anordnung von Stumpfschweißmaschine und Glättvorrichtung, wobei allerdings dem verschieblichen Teil der Glättvorrichtung die Heizvorrichtung unmittelbar zugeordnet ist; F i g. 9 zeigt eine Seitenansicht der Glättvorrichtung gemäß F i g. 8; F i g. 10 zeigt die Lage des zur Banderwärmung verwendeten Transformators nach F i g. 9, und zwar von der Kopfseite gesehen; F i g. 11 und 12 zeigen in Draufsicht und Seitenansicht die Lage von Erwärmungselektroden an den Bandlängsseiten.
  • F i g. 1 veranschaulicht eine Vorrichtung, welche ausschließlich dazu dient, kleine Bandrollen 1 aneinanderzuschweißen, damit in späteren, beispielsweise in F i g. 2 dargestellten Vorrichtungen bereits ein Band größerer Länge zur Verarbeitung gebracht werden kann. So ist die in F i g. 1 dargestellte große Bandrolle 2 auf dem Bock 3 gemäß F i g. 2 veranschaulicht. In der Vorrichtung gemäß F i g. 2 wird das Bandeisen 4 nach dem Passieren der Entzunderungsvorrichtung 5 in einer Formmaschine 6 zu einem Schlitzrohr gebogen, das in der Schweißmaschine 7 geschlossen wird. Dieses Rohr wird anschließend durch die Kalibriervorrichtung 8 hindurchbewegt und auf der nachgeschalteten Vorrichtung 9 mittels einer Säge in Abschnitte unterteilt.
  • Sowohl bei der Vorrichtung nach F i g. 1 als auch bei der Rohrform- und Schweißmaschine nach F i g. 2 ist eine Stumpfschweißmaschine 10 mit nachgeschalteter Glättvorrichtung 11 vorgesehen. In der Stumpfschweißmaschine werden die einzelnen angelieferten kleinen oder gegebenenfalls großen Bandrollen aneinandergefügt, während mittels der Glättvorrichtung die Naht nachbehandelt wird.
  • Der Aufbau der Stumpfschweiß- und Glättvorrichtung ist in den nachfolgenden F i g. 3 bis 12 an verschiedenen Ausführungsmöglichkeiten veranschaulicht. Bei dem Ausführungsbeispiel nach F i g. 3 werden die beiden zu verschweißenden Bandenden in die Spannbacken 12 eingespannt, die gleichzeitig als Kontaktkörper für die Stromzuführung ausgebildet sind. In Verlängerung der Schweißnaht 13 ist auf der einen Bandseite eine Hobelvorrichtung 14 vorgesehen, die über die Naht hinwegbewegt wird und dabei eine glatte Oberfläche, d. h. eine in einer Ebene liegende Oberfläche, herstellt. Dieses Abhobeln wird so weit durchgeführt, daß noch eine Restwulst oder Rippe stehenbleibt, die bezüglich der senkrecht zur Bandoberfläche gemessenen Stärke beispielsweise ein Fünftel bis ein Zehntel der Bandstärke beträgt. Es sind allerdings auch andere Bemessungen möglich. Wesentlich ist nur, daß eine genügende Materialmenge zur Verfügung bleibt, die bei dem späteren Glättvorgang bis zur normalen Bandoberfläche niedergedrückt wird. Auf der gegenüberliegenden Seite der Hobelvorrichtung 14 ist die Glättvorrichtung 15 vorgesehen, die in Richtung der Quernaht hin- und herbewegbar ist. Die Glättvorrichtung besteht aus Walzenpaaren, die gemäß Fi g. 5 angeordnet sein können. Die Verwendung von Glättwalzen ist wegen der gleichmäßigen Niederdrückung der Wulst von Vorteil, jedoch besteht auch die Möglichkeit, eine Einrichtung zu verwenden, die beispielsweise hammerartige Bewegungen ausführt und dadurch die Restwulst in die Bandebene hineinhämmert.
  • Der Vorrichtung nach F i g. 3 ist eine nicht dargestellte Schaltung zugeordnet, mit welcher nach dem Hobelvorgang die Backen 12 nochmals an das Stromnetz angeschlossen werden, derart, daß eine Erwärmung der Naht 13 eintritt, die für den anschließenden Glättvorgang ausreicht.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel nach F i g. 4 sind in einem Grundrahmen die Stumpfschweißmaschine und die Glättvorrichtung hintereinandergeschaltet. Die Hobelvorrichtung 14 und die Glättvorrichtung 15 können auf derselben Seite des Bandes angeordnet sein. Die der Stumpfschweißmaschine zugeordneten Haltebacken 12 können auch hier wieder zur vorbereitenden Erwärmung für die Glättvorrichtung ausgenutzt werden. Zweckmäßiger ist aber die Verwendung besonderer Haltebacken 16, die nur mit einer Schaltvorrichtung verbunden sind, die eine überhitzung der Naht für die Zwecke des nachfolgenden Glättens ausschließt.
  • F i g. 6 entspricht der Grundanordnung nach F i g. 4. Es - sind nur die beiden Vorrichtungen getrennt voneinander angeordnet. F i g. 7 zeigt an einem senkrechten Längsschnitt die Lage der Glättrollen an der Ober- und Unterseite der Bandeisenenden. Es ist eine etwas verstärkte Schweißwulst veranschaulicht, die durch die Ober- und Unterwalzen der Glättvorrichtung 15 bis in die normale Bandstärke niedergewalzt wird. Die zu beiden Seiten der Quernaht 13 vorgesehenen Spannbacken 16 bestehen aus einem Oberteil, welcher aus Stahl gebildet ist, und aus Unterteilen aus Kupfer. Die Unterteile sind mit den Polen eines Transformators verbunden. Nach Einschalten des Stromes fließt dieser in Richtung der gestrichelten Linie durch das Blech und die Naht, wobei dieser zwischen den Backen liegende Bereich in der gewünschten Weise erhitzt wird.
  • F i g. 8 zeigt eine Ausführungsform, bei welcher am Kopfende der Glättvorrichtung ein Ringkern-Transformator 17 befestigt ist. Dieser Transformator wälzt sich mit seinen beiden Elektroden beiderseits der Naht quer über das Band; durch Regelung der Bewegungsgeschwindigkeit der Glättvorrichtung kann die gewünschte Temperatur bestimmt werden. Ferner folgt der Erwärmung in stets gleichbleibendem Abstand das die Glättung bewirkende Werkzeug.
  • F i g. 11 und 12 zeigen eine weitere Ausführungsform für die Erwärmung der Naht. Es sind in diesem Falle die Klemmbacken an den Enden der Quernaht vorgesehen, so daß der Strom in Längsrichtung der Naht fließt.

Claims (7)

  1. Patentansprüche: 1. Verfahren zum Nachbehandeln von elektrisch stumpfgeschweißten Quernähten, von insbesondere für die fortlaufende Herstellung geschlossener oder offener Profile dienendem Bandeisen, bei welchem die Schweißwulst nach dem Schweißen und Stauchen mechanisch, z. B. durch Hobeln, abgearbeitet und der Quernahtbereich sodann auf mechanischem Wege einer weiteren Verformung unterzogen wird, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß die Schweißwulst (13) im Bereich der Stumpfschweißvorrichtung (10) zunächst nur auf einem Teil ihrer Höhe bis zur Bildung einer gegenüber der Bandoberfläche nur um ein geringes Maß gleichmäßig überstehenden Rippe (von z. B. einem Fünftel bis einem Zehntel der Bandstärke) abgearbeitet wird, worauf der Bereich der Schweißnaht (13) einer nochmaligen Erhitzung, und zwar auf Normalglüh- bzw. Anlaßtemperatur, unterworfen und in dieser Hitze die über die Bandoberfläche vorstehende Rippe mechanisch, insbesondere durch eine Walzvorrichtung (15) in die Bandebene hineingepreßt wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Erhitzung des Bereiches der Schweißnaht (13) auf Normalglüh- bzw. Anlaßtemperatur mittels der Schweißelektroden (12) vorgenommen wird.
  3. 3. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stumpfschweißmaschine (12) mit einer Hobelvorrichtung (14) sowie einer Glättvorrichtung (15) ausgerüstet ist, welche zwischen den etwa parallel zur Schweißnaht (13) angeordneten Elektrodenbacken (12) der Stumpfschweißmaschine (10) quer zur Bandlängsrichtung verschieblich geführt ist.
  4. 4. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stumpfschweißmaschine (10) mit einer zwischen ihren Elektrodenbacken (12) quer zur Bandlängsrichtung verschieblich geführten Hobelvorrichtung (14)_ ausgerüstet ist, welcher in Bandlängsrichtung eine mit einer gesonderten Erwärmungsvorrichtung (16 bzw. 17) versehene, quer zur Bandlängsrichtung verschieblich geführte Glättvorrichtung (11) nachgeschaltet ist.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Glättvorrichtung (15) gesonderte, als Elektroden für die Glühbehandlung der Schweißnaht dienende Spannbacken (16) zugeordnet sind.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Glättvorrichtung (15) an ihrem Kopfende mit Heizelektroden (17) ausgerüstet ist, welche mit der Glättvorrichtung (15) quer zur Längsrichtung des Bandes bewegbar sind.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß jede Heizelektrode durch einen Ringkerntransformator (17) gebildet ist, dessen Sekundärspule das Transformatorgehäuse bildet. B. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erhitzung des Bereiches der Schweißnaht (13) auf Normalisierungs- bzw. Anlaßtemperatur an beiden Bandlängsseiten im Bereich der Nahtenden Elektrodenbacken (16) vorgesehen sind, derart, daß der Strom parallel zur Schweißnaht (13) geführt ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 861854; USA.-Patentschrift Nr. 1968 442; schweizerische Patentschrift Nr. 229 659; französische Patentschrift Nr. 859 967; Zeitschrift »Stahl und Eisen«, 1942, S. 809 bis 820; Buch von Schimpke-Horn, »Schweißtechnik«, 1I/1945, S. 98/99; Buch »Werkstoffhandbuch Stahl und Eisen«, 3. Auflage, Blatt T2 (Mai 1953), S. 4; Buch von W. Brunst, »Das elektrische Widerstandsschweißen«, 1953, S. 7.
DEM23331A 1954-06-05 1954-06-05 Verfahren und Vorrichtung zur Nachbehandlung von elektrisch stumpfgeschweissten Quernaehten, insbesondere fuer die fortlaufende Herstellung geschlossener oder offener Profile dienendem Bandeisen Pending DE1191920B (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3505496A (en) * 1966-12-12 1970-04-07 Newcor Inc Scarfing means for arc welder
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