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DE1191875B - UEbertragungssystem fuer elektromagnetische Hoechstfrequenzschwingungen, insbesondere fuer Hoechstfrequenzroehren hoher Leistung, mit einem dielektrischen Fenster - Google Patents

UEbertragungssystem fuer elektromagnetische Hoechstfrequenzschwingungen, insbesondere fuer Hoechstfrequenzroehren hoher Leistung, mit einem dielektrischen Fenster

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Publication number
DE1191875B
DE1191875B DES83307A DES0083307A DE1191875B DE 1191875 B DE1191875 B DE 1191875B DE S83307 A DES83307 A DE S83307A DE S0083307 A DES0083307 A DE S0083307A DE 1191875 B DE1191875 B DE 1191875B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
waveguides
window
waveguide
coupling
slot
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES83307A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Roland Liebscher
Dipl-Ing Erich Mayerhofer
Dr Werner Veith
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority to NL302812D priority Critical patent/NL302812A/xx
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES83307A priority patent/DE1191875B/de
Priority to SE00134/64A priority patent/SE329420B/xx
Priority to US337806A priority patent/US3213394A/en
Priority to FR960410A priority patent/FR1379514A/fr
Priority to GB2378/64A priority patent/GB1018887A/en
Publication of DE1191875B publication Critical patent/DE1191875B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01PWAVEGUIDES; RESONATORS, LINES, OR OTHER DEVICES OF THE WAVEGUIDE TYPE
    • H01P5/00Coupling devices of the waveguide type
    • H01P5/02Coupling devices of the waveguide type with invariable factor of coupling
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J23/00Details of transit-time tubes of the types covered by group H01J25/00
    • H01J23/36Coupling devices having distributed capacitance and inductance, structurally associated with the tube, for introducing or removing wave energy
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01PWAVEGUIDES; RESONATORS, LINES, OR OTHER DEVICES OF THE WAVEGUIDE TYPE
    • H01P1/00Auxiliary devices
    • H01P1/08Dielectric windows

Landscapes

  • Waveguide Connection Structure (AREA)
  • Control Of Motors That Do Not Use Commutators (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. CL:
Nummer:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
HOIp
H03h
Deutsche Kl.: 21a4-74
S83307IXd/21a4
18. Januar 1963
29. April 1965
Die Erfindung betrifft ein Übertragungssystem für elektromagnetische Höchstfrequenzschwingungen, insbesondere für Höchstfrequenzröhren hoher Leistung, mit zwei Hohlleitern, die über mindestens eine schlitzförmige Kopplungsöffnung miteinander verbunden sind, die durch ein dielektrisches Fenster vakuumdicht verschlossen ist und durch die die elektromagnetische Schwingungsenergie von dem einen Hohlleiter in den anderen Hohlleiter übertritt.
Bei Wanderfeldröhren hoher Leistung ist es üblich, zur Ein- oder Auskopplung der Hochfrequenzenergie Hohlleiter zu verwenden, die vorzugsweise rechteckigen Querschnitt haben. Um Kontaktschwierigkeiten zu vermeiden, werden die Hohlleiter unmittelbar an die Verzögerungsleitung angeschlossen. Die Hohlleiter gehören dadurch teilweise zur Vakuumhülle der Röhre und müssen deshalb durch hochfrequenzdurchlässige Fenster, die aus dielektrischem Material bestehen, vakuumdicht abgeschlossen werden. Es kommt dabei darauf an, daß die an sich unvermeidbaren Verluste im dielektrischen Fenster über einen möglichst großen Frequenzbereich klein bleiben. Es kann dies dann erreicht werden, wenn im gewünschten Übertragungsbereich am Fenster keine nennenswerten elektrischen Feldüberhöhungen durch as Resonanzeffekte auftreten.
Bei den bisher bekannten Übertragungssystemen für elektromagnetische Höchstfrequenzschwingungen mit zwei Hohlleitern, die durch ein dielektrisches Fenster gegeneinander abgeschlossen sind, ist stets das dielektrische Fenster überwiegend im Bereich starker elektrischer Felder der zu übertragenden Höchstfrequenzschwingungen angeordnet. Wenn dabei die wirksame Oberfläche des Fensters parallel zum elektrischen Feldvektor steht, ist es sehr schwierig, wegen den im Fenster auftretenden großen Verlusten hohe Leistungen zu übertragen. Außerdem besteht die Gefahr elektrischer Durchschläge längs der Oberfläche des Fensters.
Um die Gefahr elektrischer Durchschläge bei einem dielektrischen vakuumdichten Fenster, das in einem Rechteckhohlleiter in einer zur Hohlleiterlängsachse senkrechten Trennwand angeordnet ist, zu vermindern, ist es bekannt, die Fensteröffnung in zwei Schlitze so zu unterteilen, daß zwischen den beiden Schlitzen ein fortlaufender metallischer Pfad entlang des Bereiches der größten elektrischen Feldintensität der im Hohlleiter vorhandenen H10-WeIIe sich ergibt. Die Verluste im Fenster werden dadurch jedoch nicht wesentlich verringert, weil die beiden Schlitze weiterhin überwiegend im Bereich starker elektrischer Felder der H10-WeIIe liegen. Außerdem Übertragungssystem für elektromagnetische
Höchstfrequenzschwingungen, insbesondere für
Höchstfrequenzröhren hoher Leistung, mit einem dielektrischen Fenster
Anmelder:
Siemens &Halske Aktiengesellschaft,
Berlin und München,
München 2, Witteisbacherplatz 2
Als Erfinder benannt:
Dr. Roland Liebscher, Poing;
Dipl.-Ing. Erich Mayerhofer,
Dr. Werner Veith, München
stellt diese bekannte Anordnung ein sogenanntes Resonanzfenster dar, dessen Bandbreite bekanntlich verhältnismäßig gering ist.
Bei einem anderen bekannten, in einem Hohlleiter senkrecht zur Hohlleiterlängsachse angeordneten vakuumdichten Fenster ist die das Fenster bildende dielektrische Platte teilweise mit einer Metallschicht überzogen, so daß ein Fensterrahmen gebildet ist, der die eigentliche Fensteröffnung im Hohlleiter allseitig einengt. Das dielektrische Fenster befindet sich deshalb überwiegend im Bereich starker elektrischer Felder der zu übertragenden Höchstfrequenzschwingungen, weshalb erhebliche Reflektionen am Fenster auftreten können. Die Fensteröffnung hat bei dieser bekannten Anordnung unter anderem die Form eines Kreises, in dem ein schmales Rechteck ausgespart ist, das bis über die Kreismitte von einer Seite des Kreises reicht. Das genannte schmale Rechteck ist ebenso wie der Fensterrahmen durch den Metallüberzug auf dem Fenstermaterial gebildet und befindet sich im Bereich der größten elektrischen Feldintensität einer im Hohlleiter vorhandenen Η-Welle. Es besteht demnach dabei die erhöhte Gefahr elektrischer Durchschläge längs der Oberfläche des Fensters.
Es ist weiterhin ein Übertragungssystem für elektromagnetische Höchstfrequenzschwingungen mit einem dielektrischen Fenster bekannt, bei dem das dielektrische Fenster zur Verminderung von Reflexionen so angeordnet ist, daß seine wirksame Oberfläche im wesentlichen senkrecht zu der beiderseits in den Übertragungskanälen vorherrschenden Richtung
509 567/220
3 4
des elektrischen Feldes verläuft. Eine Ausführung kurzgeschlossenen Leitung ein elektromagnetisches dieses bekannten Übertragungssystems besteht darin, Feld nur in der Umgebung einer Resonanz aufgebaut daß zwei Hohlleiterstücke rechteckigen Querschnitts, ist, wird die Schlitzlänge vorteilhaft so bemessen, daß deren Längsachsen parallel zueinander verlaufen, über die Eigenresonanz des Schlitzes etwa in der Mitte des läppt angeordnet sind und im Übergang von dem 5 gewünschten Übertragungsbereiches des Systems liegt, einen Hohlleiterstück in das andere Hohlleiterstück Durch die an das Übertragungssystem angekoppelte das dielektrische Fenster eingesetzt ist. Es hat sich Last wird die Güte der Schlitzleitung sehr verkleinert, allerdings herausgestellt, daß sich dabei die Schwie- so daß der Übertragungsbereich des Systems groß rigkeit ergibt, die Anregung von unerwünschten wird. Es hat sich herausgestellt, daß mit einem erfin-Wellentypen (Störmoden) zu vermeiden. Störmoden io dungsgemäßen Übertragungssystem eine Bandbreite haben aber zur Folge, daß die Anpassung der Über- von einer ganzen Oktave erzielbar ist. Bei geeigneter tragungskanäle an das Fenster wesentlich gestört Wahl der Eigenresonanz der Schlitzleitung kann erwird, wodurch wieder elektrische Feldüberhöhungen reicht werden, daß sämtliche Störresonanzen der am Fenster und damit eine unzulässige Erwärmung Schlitzleitung außerhalb des Übertragungsbereiches des Fensters hervorgerufen werden. 15 liegen.
Schließlich ist eine Anordnung zur Übertragung An Hand der in den Figuren der Zeichnung darelektromagnetischer Wellen mit einem vakuumdichten gestellten Ausführungsbeispiele soll die Erfindung Fenster bekannt, bei der zur Vermeidung von un- nachstehend näher erläutert werden. Einander enterwünschten Wellentypen und zur Erzielung einer sprechende Teile sind dabei mit gleichen Bezugsgroßen Bandbreite das Fenster in einem Rechteck- 20 zeichen versehen.
hohlleiter zwei Wände hineinragen, welche von Die F i g. 1 und 2 zeigen ein prinzipielles Ausfühgegenüberliegenden Wandungsteilen des Hohlleiters rungsbeispiel der Erfindung. Der Rechteckhohlausgehen und insbesondere in Form eines Keiles an leiter 1 überlappt mit seinem freien Ende einen weiihren frei tragenden Enden miteinander verbunden teren Hohlleiter 2 rechteckigen Querschnitts, der sind. In die beiden Wände ist dabei mindestens je 25 parallel zur Längsachse des Hohlleiters 1 verläuft ein kreisrundes dielektrisches Fenster angeordnet. und gegenüber diesem versetzt ist. In Richtung des Diese Anordnung ist in konstruktiver Hinsicht sehr Pfeiles 3 soll eine elektromagnetische Höchstaufwendig. Außerdem ist auf Grund einer verhältnis- frequenzschwingung in den Hohlleiter 1 eingespeist mäßig großen Ausdehnung der erwähnten Trenn- werden, die sich in diesem in Form einer H10-WeIIe wände die Fensterfläche einem verhältnismäßig 30 fortpflanzt. Die Höchstfrequenzenergie wird vom großen Druck ausgesetzt, so daß die Gefahr eines Hohlleiter 1 in den Hohlleiter 2 durch eine Koppmechanischen Fensterbruches, insbesondere bei Er- lungsöffnung 4 übergeleitet, die in den einander Überwärmung des Fensters, gegeben ist. läppenden Wandungsteilen der beiden Hohlleiter an-
Um die genannten Schwierigkeiten zu überwinden, geordnet ist und durch ein dielektrisches Material wird bei einem Höchstfrequenzsystem der eingangs 35 vakuumdicht verschlossen ist. Wie die Fig. 2 als erwähnten Art nach der Erfindung vorgeschlagen, Schnitt längs der Linie A-B nach F i g. 1 zeigt, ist die daß die Kopplungsöffnung ein gekrümmter Schlitz Kopplungsöffnung 4 ein gekrümmter Schlitz (Koppelist, der überwiegend außerhalb eines Bereiches schlitz), der überwiegend außerhalb des Bereiches starker elektrischer Felder der in den beiden starker elektrischer Felder der H10-WeIIe verläuft, die Hohlleitern vorhandenen Höchstfrequenzschwingung 40 im Hohlleiter 1 sich ausbreitet. Der Koppelschlitz 4 diesen Bereich teilweise umschließend angeordnet ist, hat dabei angenähert die Form einer (gestrichelt ein- und die gesamte Schlitzlänge der Kopplungsöff- gezeichneten) magnetischen Feldlinie H am Ort nung(en) länger ist als der halben mittleren Betriebs- großer magnetischer Feldintensität. Man erkennt weilenlänge des Übertragungssystems entspricht. weiterhin, daß die Schlitzlänge größer sein muß, als
In einem Hohlleiter ist bekanntlich am Ort ge- 45 der halben mittleren Betriebswellenlänge des Überringer elektrischer Feldintensität das magnetische tragungssystems entspricht. (Die Grenzwellenlänge Feld sehr stark ausgeprägt. Bei einem erfindungs- der magnetischen Grundwelle im Rechteckhohlleiter gemäßen Übertragungssystem besteht demnach zwi- entspricht bekanntlich der doppelten Breitseite des sehen den beiden Hohlleitern, die zu beiden Seiten Hohlleiters.) Der Koppelschlitz 4 wirkt dann als kurzdes dielektrischen Fensters angeordnet sind, eine 50 geschlossene Lecherleitung. Das elektrische Feld der starke magnetische Kopplung. Diese magnetische Lecherleitung ist durch die Pfeile E angedeutet. Der Kopplung hat notwendigerweise zur Voraussetzung, Leistungsfluß vom Hohlleiter 1 zum Hohlleiter 2 erdaß der elektrische Feldvektor im Bereich der Kopp- gibt sich aus dem Poyntingschen Vektor S. Die Verlungsöffnung parallel zur Ebene, in der die Kopp- luste im Dielektrikum, das den Koppelschlitz 4 auslungsöffnung angeordnet ist, und damit parallel zur 55 füllt, sind außerordentlich gering, weil durch die Oberfläche des dielektrischen Fensters gerichtet ist. starke magnetische Kopplung das Dielektrikum auch Die Verluste im Fenster sind dennoch außerordent- bei einem hohen Leistungsfluß nur durch ein geringes lieh gering, weil das im Schlitz entstehende elek- elektrisches Feld belastet wird,
trische Feld wegen der starken magnetischen Felder Ein in konstruktiver Hinsicht einfaches Ausfühnur schwach ausgeprägt ist. Der Koppelschlitz ist 60 rungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Übertragungsvorteilhaft so geformt, daß er angenähert parallel zu systems ist in den F i g. 3 und 4 dargestellt, wobei die einer magnetischen Feldlinie verläuft, die am Ort Fig. 4 einen Schnitt längs der Linie C-D nach der großer magnetischer Feldintensität bei mittlerer Be- F i g. 3 zeigt. Der Rechteckhohlleiter 1 ist an das triebswellenlänge in den beiden Hohlleitern vor- Ende der Verzögerungsleitung 5 einer Wanderfeldhanden ist. 65 röhre angelötet, wobei die Längsachse des Hohlleiters
Der Koppelschlitz eines erfindungsgemäßen Über- senkrecht zur Längsachse der Verzögerungsleitung 6
tragungssystems kann als kurzgeschlossene Lecher- verläuft. Wie bei einer Anordnung nach der F i g. 1
leitung betrachtet werden. Da bekanntlich in einer überlappt der Hohlleiter 1 einen Rechteckhohlleiter 2,

Claims (1)

  1. 5 6
    der parallel zur Längsachse des Hohlleiters 1 verläuft ist ausreichend, wenn lediglich in einem der beiden und gegenüber diesem versetzt ist. Die beiden Hohl- Hohlleiter ein Koppelschlitz nach der Erfindung vorleiter 1 und 2 grenzen mit einer Breitseite unmittelbar gesehen ist, während der andere Hohlleiter einfach
    aneinander an, so daß sie im Bereich ihrer Überlap- mit einem runden Loch an das Fenster angrenzt. Die
    pung eine gemeinsame Wand haben. Diese gemein- 5 F i g. 8 zeigt eine entsprechende Ausführungsform same Wand weist in ihrer Mitte eine kreisrunde der Erfindung. Dabei grenzt das dielektrische Fen-Durchbrechung auf, in die eine Keramikscheibe 6 ster8 an den Koppelschlitz 4 einerseits und an das
    eingesetzt ist. Die Keramikscheibe 6 trägt auf ihren Loch 10 andererseits unmittelbar an. Der Koppel-
    beiden Stirnseiten eine kreisförmige Metallisierung 7. schlitz 4 ist zweckmäßig auf der Vakuumseite des Auf diese Weise wird ein kreisringförmiger, mit io Fensters 8 angeordnet.
    dielektrischem Material ausgefüllter Koppelschlitz 4 Die Fig. 9 zeigt ein Ausführungsbeispiel der Ergebildet, der einen Bereich starker elektrischer Felder findung, das im wesentlichen einem Ubertragungs-
    der in den beiden Hohlleitern 1 und 2 laufenden system nach F i g. 8 entspricht und einen besonders
    H10-WeIIe umschließt. Die Keramikscheibe 6 mit der einfachen Zusammenbau des Systems ermöglicht.
    Metallisierung 7 ist so bemessen, daß der mittlere 15 Das Loch 10 im Hohlleiter 2 ist dabei so bemessen,
    Umfang des Koppelschlitzes 4 angenähert mit dem daß sein Durchmesser gleich dem Durchmesser des
    Umfang einer magnetischen Feldlinie übereinstimmt, vorzugsweise aus Kupfer bestehenden Ringes 9 ist,
    die in den Hohlleitern 1 und 2 am Ort größter ma- in den das Fenster 8 eingesetzt ist. Der Hohlleiter 2
    gnetischer Feldintensität bei mittlerer Betriebswellen- kann dann einfach auf die Erhebung am Hohlleiter 1
    länge sich ausbildet. Weiterhin soll für eine gute An- 20 aufgesetzt werden, die vom Ring 9 mit dem Fenster 8
    passung des Hohlleiterüberganges der Wellenwider- über dem Koppelschlitz 4 gebildet ist.
    stand des Schlitzes 4 dem geometrischen Mittel aus Es sei bemerkt, daß bei den Anordnungen nach
    den Wellenwiderständen der beiden Hohlleiter ent- den F i g. 1 bis 9 die beiden in zwei parallelen
    sprechen. Ebenen angeordneten Hohlleiter 1 und 2 sich auch
    Bei den erfindungsgemäßen Übertragungssystemen 25 senkrecht zueinander erstrecken können, wie durch
    nach den Fig. 1 bis 4 besteht die Gefahr, daß die in die Fig. 10 und 11 angedeutet ist. Die Fig. 10 zeigt
    der Umrandung der Kopplungsöffnung fließenden dabeidiebeidenHohlleitervonobenunddieFig.il
    Randströme Verluste und damit eine unzulässige Er- von der Seite.
    wärmung in der Metallisierung des Dielektrikums Die Erfindung beschränkt sich nicht auf die darhervorrufen, mit der das Dielektrikum in den Über- 30 gestellten Ausführungsbeispiele. Es ist vor allem nicht gang zwischen den beiden Hohlleitern eingelötet ist. erforderlich, daß die beiden Hohlleiter, die durch das Um diese Gefahr zu vermeiden, ist es vorteilhaft, das dielektrische Fenster gegeneinander vakuumdicht abDielektrikum nicht unmittelbar in die Kopplungsöff- geschlossen sind, parallel zueinander verlaufen. Der nung einzusetzen, sondern das dielektrische Fenster erfindungsgemäße Koppelschlitz kann auch in einer im Raum zwischen den einander überlappenden 35 Trennwand vorgesehen sein, die senkrecht zur Hohl-Wandungsteilen der beiden Hohlleiter anzuordnen. leiterlängsachse stehend einen Rechteckhohlleiter ab-Die Fig. 5 zeigt hierfür ein Ausführungsbeispiel im schließt. Der Koppelschlitz verläuft dann entlang der Schnitt. Die F i g. 6 und 7 zeigen einen Schnitt längs Außenkanten der Trennwand und ist im Bereich der Linie E-F bzw. G-H nach der F i g. 5. In den ein- einer Schmalseite des Rechteckhohlleiters unterander überlappenden Wandungsteilen der Hohl- 40 brachen. Versuche haben ergeben, daß auch für leiter 1 und 2 ist je ein ringförmiger Koppelschlitz 4 diesen Fall über ein außerordentlich breites Freund 4' vorgesehen, der ähnlich dem Koppelschlitz bei quenzband eine gute Anpassung an den Hohlleiter einer Anordnung nach den F i g. 1 und 2 im Bereich erzielbar ist, der zum Verbraucher führt. Weiterhin der Längssymmetrieebene der beiden Hohlleiter 1 sei bemerkt, daß der erfindungsgemäß angeordnete und 2 einmal unterbrochen ist. Die beiden Koppel- 45 Koppelschlitz mehrmals unterbrochen sein kann. Es schlitze 4 und 4' sind dabei um 180° gegeneinander kommt dabei nur darauf an, daß die einzelnen verdreht, wie an Hand der F i g. 6 und 7 deutlich Koppelschlitze durch ihre eigenen Streufelder so wird. Zwischen den beiden Koppelschlitzen 4 und 4' miteinander gekoppelt sind, daß sie wieder eine ist das dielektrische Fenster angeordnet, das als Schlitzleitung (Leitungslänge größer als eine halbe Keramikscheibe 8 in einen zylindrischen Metallring 9 50 mittlere Betriebswellenlänge) darstellen. Schließlich eingelötet ist, der die beiden Hohlleiter 1 und 2 mit- kann daran gedacht werden, an Stelle von Rechteckeinander verbindet. Der zylindrische Ring 9 soll so hohlleitern auch runde Hohlleiter zu verwenden, bemessen sein, daß der Leistungsfluß unmittelbar von Runde Hohlleiter haben an sich zwar grundsätzlich dem einen Koppelschlitz 4 zum anderen Koppel- den Nachteil, daß das Wellenfeld in einem solchen schlitz 4' übergeht. Dies kann leicht durch eine ent- 55 Hohlleiter nicht eindeutig ist, doch kann durch Besprechende Bemessung der Impedanz des Übergangs- lastung des Hohlleiters mit Sicken, Schlitzen od. dgl. Stückes erreicht werden, das durch den zylindrischen dieser Nachteil beseitigt werden.
    Metallring 9 gebildet ist. Eine Anregung dieses Übergangsstückes kann auch dadurch verhindert werden, Patentansprüche:
    daß die Eigenresonanz außerhalb des Durchlaß- 60
    bereiches des Übertragungssystems liegt. Wenn inner- 1. Übertragungssystem für elektromagnetische halb des zylindrischen Metallringes 9 keine selbstän- Höchstfrequenzschwingungen, insbesondere für dige Schwingung sich aufbauen kann, treten keine Höchstfrequenzröhren hoher Leistung, mit zwei elektrischen Feldkomponenten senkrecht zur Ober- Hohlleitern, die über mindestens eine schlitzfläche des Fensters und damit keine Wandströme auf. 65 förmige Kopplungsöffnung miteinander verbun-
    Es ist nicht notwendig, daß bei einem Übertra- den sind, die durch ein dielektrisches Fenster
    gungssystem nach den F i g. 5 bis 7 zu beiden Seiten vakuumdicht verschlossen ist und durch die die
    des Fensters je ein Koppelschlitz vorhanden ist. Es elektromagnetische Schwingungsenergie von dem
    einen Hohlleiter in den anderen Hohlleiter übertritt, dadurch gekennzeichnet, daß die Kopplungsöffhung ein gekrümmter Schlitz ist, der überwiegend außerhalb eines Bereiches starker elektrischer Felder der in den beiden Hohlleitern vorhandenen Höchstfrequenzschwingung diesen Bereich teilweise umschließend angeordnet ist, und die gesamte Schlitzlänge der Kopplungsöffnung(en) langer ist als der halben mittleren Betriebswellenlänge des Übertragungssystems entspricht.
    2. Übertragungssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Hohlleiter Rechteckhohlleiter von im wesentlichen gleichen Abmessungen sind, die eine H10-WeIIe führen.
    3. Übertragungssystem nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Hohlleiter parallel zueinander verlaufen und so gegeneinander versetzt sind, daß die beiden Hohlleiter sich mit ihren Breitseiten überlappen, und der Koppelschlitz im Bereich der Überlappung der beiden Hohlleiter angeordnet ist.
    4. Übertragungssystem nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Hohlleiter in zwei parallelen Ebenen sich senkrecht zueinander erstrecken und dabei sich überlappen und daß der Koppelschlitz im Bereich der Überlappung der beiden Hohlleiter angeordnet ist.
    5. Übertragungssystem nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Koppelschlitz angenähert die Form einer magnetischen Feldlinie aufweist, die am Ort großer magnetischer Feldintensität bei mittlerer Betriebswellenlänge in den beiden Hohlleitern vorhanden ist.
    6. Übertragungssystem nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Fenster unmittelbar in den Koppelschlitz eingesetzt ist.
    7. Übertragungssystem nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Hohlleiter unmittelbar aneinander angrenzen und in der gemeinsamen Wandung der beiden Hohlleiter eine runde Durchbrechung vorgesehen ist, in die eine Keramikscheibe eingesetzt ist, die auf ihren beiden Stirnflächen eine kreisförmige Metallisierung trägt, derart, daß zwischen der Metallisierung und dem Rand der in der Hohlleiterwandung vorgesehenen Durchbrechung ein ringförmiges Fenster gebildet ist.
    8. Übertragungssystem nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Koppelschlitz im Bereich der Längssymmetrieebene der beiden Hohlleiter einmal unterbrochen ist.
    9. Übertragungssystem nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Fenster in Form einer Scheibe aus dielektrischem Material in einen zylindrischen Ring eingesetzt ist, der im Raum zwischen den einander überlappenden Wandungsteilen der beiden Hohlleiter die Hohlleiter miteinander verbindend angeordnet ist.
    10. Übertragungssystem nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Fenster unmittelbar an den Koppelschlitz angrenzt.
    11. Übertragungssystem nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß in den einander überlappenden Wandungsteilen der beiden Hohlleiter je ein Koppelschlitz angeordnet ist, wobei die beiden Koppelschlitze um 180° gegeneinander verdreht sind.
    12. Übertragungssystem nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß lediglich der eine der beiden Hohlleiter zum Fenster hin mit einem Koppelschlitz versehen ist, während der andere Hohlleiter mit einem runden Loch an das Fenster angeschlossen ist.
    13. Übertragungssystem nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß der vakuumseitige Hohlleiter mit dem Koppelschlitz versehen ist.
    14. Übertragungssystem nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß der zylindrische Ring, in den das Fenster eingesetzt ist, in das Loch eingepaßt ist, das in dem Hohlleiter vorgesehen ist, der dem Vakuumraum abgewandt ist.
    In Betracht gezogene Druckschriften:
    Französische Patentschrift Nr. 1034 327;
    USA.-Patentschrift Nr. 3 039 068.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    509 567/220 4.65 Q Bundesdruckerei Berlin
DES83307A 1963-01-18 1963-01-18 UEbertragungssystem fuer elektromagnetische Hoechstfrequenzschwingungen, insbesondere fuer Hoechstfrequenzroehren hoher Leistung, mit einem dielektrischen Fenster Pending DE1191875B (de)

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DES83307A DE1191875B (de) 1963-01-18 1963-01-18 UEbertragungssystem fuer elektromagnetische Hoechstfrequenzschwingungen, insbesondere fuer Hoechstfrequenzroehren hoher Leistung, mit einem dielektrischen Fenster
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