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DE1191544B - Vorrichtung zum Verbinden von Stahlbeton-pfeilern - Google Patents

Vorrichtung zum Verbinden von Stahlbeton-pfeilern

Info

Publication number
DE1191544B
DE1191544B DEW21666A DEW0021666A DE1191544B DE 1191544 B DE1191544 B DE 1191544B DE W21666 A DEW21666 A DE W21666A DE W0021666 A DEW0021666 A DE W0021666A DE 1191544 B DE1191544 B DE 1191544B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
reinforced concrete
pillars
pillar
plate
concrete pillars
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEW21666A
Other languages
English (en)
Inventor
Mathias Weldin
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
MATHIAS WELDIN
Original Assignee
MATHIAS WELDIN
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by MATHIAS WELDIN filed Critical MATHIAS WELDIN
Priority to DEW21666A priority Critical patent/DE1191544B/de
Publication of DE1191544B publication Critical patent/DE1191544B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B1/00Constructions in general; Structures which are not restricted either to walls, e.g. partitions, or floors or ceilings or roofs
    • E04B1/18Structures comprising elongated load-supporting parts, e.g. columns, girders, skeletons
    • E04B1/20Structures comprising elongated load-supporting parts, e.g. columns, girders, skeletons the supporting parts consisting of concrete, e.g. reinforced concrete, or other stonelike material
    • E04B1/21Connections specially adapted therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Conveying And Assembling Of Building Elements In Situ (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Verbinden von Stahlbetonpfeilern Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Verbinden zweier übereinandergestellter, vorgefertigter Stahlbetonpfeiler mittels an den einander zugekehrten Enden der Pfeiler angeordneter Metallplatten, die durch Schrauben oder Bolzen miteinander verbunden sind, insbesondere zur Verwendung innerhalb eines Stahlbetonskeletts.
  • Bei der Erfindung ist von der Erkenntnis ausgegangen worden, daß man sich bei der industriellen Fertigung von Häusern mit Vorteil der Montagebauweise aus Fertigteilen bedient. Hierfür sind bereits zahlreiche Konstruktionen vorgeschlagen worden. Es ist z. B. bekannt, Stahlbetonpfeiler vorzufertigen und an den Stirnflächen mit Stahlplatten zu versehen, die an den Armierungen der Pfeiler verankert sind und durch Schrauben miteinander verbunden werden können. Bei dieser bekannten Konstruktion der Stahlbetonpfeiler ergeben sich jedoch mehrere für die Praxis sehr wesentliche Nachteile. Es ergibt sich nämlich vor allen Dingen eine sehr schwierige Montage der Teile zueinander, da die Bohrungen genau miteinander fluchten müssen. Dies ist sehr umständlich und zeitraubend, was leicht einzusehen ist, wenn man an die Vielzahl der zusammenzusetzenden Einzelteile sowie an den sehr rauhen Baustellenbetrieb denkt. Es kommt hinzu, daß sich zwischen die verhältnismäßig großen und ebenen Platten an den Stirnseiten der bekannten Stahlbetonpfeiler während der Montage leicht Mörtelteile oder andere Fremdkörper einklemmen können, so daß das Ausrichten der einzelnen Betonpfeiler hierdurch erschwert wird.
  • An sich ist auch bereits bekannt, die Pfeilerenden mit kugeligen Schalen zu versehen. Diese sind jedoch nach unten hin gewölbt, so daß in dem rauhen Baustellenbetrieb Gefahr besteht, daß Steine, Mörtel u. dgl. zwischen die Schalen gelangen und sich die Pfeiler entsprechend schief einstellen. Es besteht hierbei auch keine Möglichkeit der selbsttätigen Zentrierung der Pfeiler gegeneinander.
  • Bei anderen bekanpten Vorrichtungen zum Verbinden zweier Stahlbetonfertigteile ist zwischen deren Stirnenden ein Spalt belassen, in welchem gelenkartige Verbindungsmittel vorgesehen sind, die einerseits mit den Stahlarmierungen und andererseits miteinander verbunden werden können. Nach der Verbindung, insbesondere mittels Bolzen, wird der Spalt mit Ortbeton ausgefüllt. Auch diese Verbindungsart ist verhältnismäßig umständlich und aufwendig. Abgesehen davon, daß das Ausrichten der Pfeilerteile zueinander sehr erschwert ist, ergibt sich der Nachteil, daß die Betonpfeiler erst dann voll belastet werden können, wenn der Ortbeton erhärtet ist.
  • Der Vollständigkeit halber wird auch noch erwähnt, daß verschiedenartige Konstruktionen von Fachwerkbauten bekanntgeworden sind, bei welchen die vorgefertigten Teile formschlüssig ineinandergreifen. Es sind aber auch hier stets besondere Vorkehrungen zum Verbinden der einzelnen Fachwerkteile untereinander zu treffen, zumal hierbei irgendwelche Metallplatten als Auflageflächen nicht vorgesehen sind.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Nachteile der erläuterten bekannten Vorrichtungen zu vermeiden und eine für die praktische Handhabung einfache und sichere Vorrichtung zum Verbinden vorgefertigter Stahlbetonpfeiler miteinander zu schaffen.
  • Die gestellte Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß bei einer Vorrichtung der eingangs beschriebenen Art die Metallplatten als nach oben hin gewölbte, aufeinanderpassende Kugelschalen ausgebildet sind und daß eine Platte einen Zentriernocken aufweist, der in eine entsprechende Ausnehmung der anderen Platte eingreift. Auf diese Weise ergibt sich der wesentliche Vorteil, daß sich die aufeinandergesetzten Stahlbetonpfeiler selbsttätig ausrichten, so daß die Montage nicht mehr von hochqualifizierten Facharbeitern, sondern weitgehend von angelernten Kräften vorgenommen werden kann. Durch die Einfachheit der Montage werden die Baustellenarbeiten und damit die gesamte Bauzeit wesentlich verkürzt. Weiterhin ergibt sich der Vorteil, däß Fremdkörper, wie z. B. Mörtel, Steine od. dgl., die während der Montage ungewollt auf die oberen Pfeilerenden gelangen, leicht nach der Seite hin abrutschen, die Kopfenden infolgedessen stets sauber bleiben.
  • Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung wird dadurch erzielt, daß der Zentriernocken die Form einer vierseitigen Pyramide hat. Auf diese Weise wird das Zentrieren der Stahlbetonpfeiler zueinander weiterhin erleichtert und auch genauer.
  • Eine weitere vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß der Zentriernocken auf der unteren Platte angeordnet ist.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt F i g. 1 einen Ausschnitt aus einer Wand mit zwei Stahlbetonpfeilern im Längsschnitt, F i g. 2 einen Schnitt hierzu gemäß Schnittlinie II-II in F i g. 1, F i g. 3 einen Schnitt gemäß Schnittlinie 111-III in F i g. 1, wobei die Armierungsstäbe der besseren Darstellung wegen ausgezogen gezeichnet sind, F i g. 4 einen mit einem darunter angeordneten Pfeiler verbundenen runden Pfeiler als frei stehende Stütze im Längsschnitt, F i g. 5 einen Querschnitt hierzu gemäß Schnittlinie V-V in F i g. 4, F i g. 6 eine andere Ausführungsform einer Vorrichtung zum Verbinden zweier Stahlbetonpfeiler und F i g. 7 einen Querschnitt hierzu gemäß Schnittlinie VII-VII in F i g. 6 mit angedeuteten anschließenden Wänden.
  • F i g. 1 zeigt einen Ausschnitt aus einer Wand zwischen zwei Geschoßdecken 13, wonach die Wand im wesentlichen aus einer Brüstung 25 unterhalb einer Fensteröffnung 26, einem Fenstersturz 15, einer Beimauerung 27 zwischen Fenstersturz und einem Ringbalken, dem Ringbalken mit Geschoßdecke 13 und schließlich aus zwei nachfolgend noch im einzelnen beschriebenen, vorgefertigten Stahlbetonpfeilern 12 besteht.
  • Aus F i g. 2 ist ersichtlich, daß zwischen den beiden Pfeilern eine Leichtbetonplatte 19 eingesetzt ist. Der Stoß 17 zwischen Pfeiler und Platte ist mit Zementmörtel ausgegossen.
  • Die Pfeiler 12 werden industriemäßig in Spannbeton oder Korbarmierung mit hochwertigem Mischgut im Rüttelverfahren hergestellt. Das Profil kann den statischen Erfordernissen von Fall zu Fall angepaßt werden, z. B. je nach der in Frage kommen-den Belastung vergrößert oder verkleinert werden. Bei normaler Beanspruchung, wie sie im Wohnungsbau vorliegt, kann ein Pfeiler bis zu zwanzig Etagen Höhe noch bequem und ohne komplizierte Montagevorrichtungen zusammengebaut werden.
  • Wie aus der Zeichnung ersichtlich wird, ist jeder Pfeiler mit drei Stahlplatten versehen, nämlich mit einer verankerten Fußplatte, einer Kopfplatte und einer Aussparungsplatte 3.
  • Die Fuß- und Kopfplatten sind als Kugelschalen 1 und 2 ausgebildet und besitzen vorzugsweise die Form eines rechteckigen Kugelausschnittes, zweckmäßigerweise eines Kugelausschnittes mit einem Radius von 50 cm. Die Größen der beiden Kugelausschnitte sind so gewählt, daß sie genau ineinanderpassen. Auf den Kopfplatten befindet sich je ein Zentriernocken 4 a in Pyramidenform, der in eine entsprechende Aussparung 5 der Fußplatte eingreift. In besonders vorteilhafter Ausführungsform ist eine vierseitige Pyramidenform gewählt, wobei der Zentriernocken 4 a der Kopfplatte als vierseitiger Pyramidenstumpf ausgebildet ist, so daß in der Mitte dieser Platte ein quadratische Öffnung 4 b entsteht.
  • Jede Kopfplatte ist mit vier Montageschrauben 8 versehen, die unmittelbar benachbarte Fußplatte 1 mit hierzu passenden Schraubenlöchern.
  • Bei der Montage der Pfeiler greifen die beiden Kugelschalen 1 und 2 mit dem Zentriernocken ineinander, so daß der obere Pfeiler in bezug auf den unteren sofort in seine richtige Lage geführt wird. Es sind auf diese Weise nur noch die flucht- und lotrechten Feineinstellungen zu tätigen und die Montageschrauben 8 anzuziehen, damit der Pfeiler ruhig steht. Ein Ausweichen aus der Flucht ist wegen der Kugelrundungen der beiden aufeinandergefügten Platten sowie wegen der Zentriernocken nicht mehr möglich. Je nach den statischen Erfordernissen können nach der Montage die beiden ineinandergefügten Kugelschalen 1 und 2 auch noch zusätzlich zusammengeschweißt werden.
  • Der Pfeiler 12 besitzt unter der Kopfplatte eine von der Aussparungsplatte 3 begrenzte Aussparung zur Herstellung eines durchgehenden Ringbalkens, die zusammen mit dem Ringbalken und der Geschoßdecke 13 in einem einzigen Guß ausbetoniert wird. Das Ausbetonieren der Kuppelrundungen unter der Kopfplatte erfolgt durch die Öffnung 4 b in dem Zentriernocken 4a. Die Aussparungsplatte bietet die Gewähr, daß der Beton durch die eingelassenen starken Ankereisen der Kopfplatte im Pfeiler bei unsachgemäßer Behandlung während des Transportes nicht ausbricht, und außerdem verteilt sie die aufzunehmende Last gleichmäßig auf den Pfeilerquerschnitt.
  • Die Fenster- und Türstürze sind ebenfalls im Rüttelverfahren vorgefertigt. Die beiden Enden des Sturzes haben die Form des Pfeilerprofils. Zwischen Pfeiler und Sturz befindet sich ein Spielraum von etwa 3 cm. Dieser Hohlraum wird mit Zementmörtel ausgegossen, so daß der Sturz fest eingespannt wird. Als Auflager dienen Stahlkonsolen 11, die sich passend in das Pfeilerprofil einfügen, mittels einer durch den Pfeiler hindurchgehenden Bolzenschraube 10 befestigt sind und bei der Ausbetonierung des Profils an den Tür- und Fensterleibungen in einem Arbeitsgang mit einbetoniert werden können.
  • Die Ausfachung des Skelettes ist nicht an ein bestimmtes Material gebunden und kann mit beliebigen Füllstoffen vorgenommen werden. Die Ausfachung mit der dafür hergestellten doppelwandigen Leichtbauplatte 19 gemäß F i g. 2, die mit Nut und Feder gemäß F i g. 3 versehen ist, wird trocken und ohne Lagerfugenmörtel ausgeführt. Die ausgesparten Dreieckdichtungsfugen an den Plattenkanten 21 gemäß F i g. 3 können sofort oder beim Aufbringen des Wandputzes gedichtet werden, so daß dann eine vollkommene Dichtigkeit der Hohlmauer erzielt ist.
  • In den F i g. 4 und 5 ist ein Ausführungsbeispiel eines Rundpfeilers dargestellt, wobei sowohl die Fußplatten 1 als auch die Kopfplatten 2 kreisförmig ausgebildet und in der oben beschriebenen Weise mit einem pyramidenförmigen Zentriernocken 4a ausgestattet sind. Es sind in diesem Falle jedoch keine Maueranschlußaussparungen vorgesehen, weil der Pfeiler als frei stehender Pfeiler vorgesehen ist. Um die Montageschrauben 8 befestigen zu können, sind vier Aussparungen 23 vorgesehen, die nach der Montage der Pfeiler mit Ortbeton ausgegossen werden.
  • Die Pfeilerkonstruktion kann entweder schon auf dem Fundament oder in Kellerdeckenhöhe begonnen werden. Die Pfeiler können aber auch auf entsprechend starke überbrückungsunterzüge aufgesetzt werden.
  • Die im Zusammenhang mit den obigen Ausführungsbeispielen erläuterten technischen Merkmale, die nicht in den Ansprüchen enthalten sind, dienen zum besseren Verständnis einer bevorzugten Anwendung der Erfindung, sind aber nicht Gegenstand der Erfindung.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Vorrichtung zum Verbinden zweier übereinandergestellter, vorgefertigter Stahlbetonpfeiler mittels an den einander zugekehrten Enden der Pfeiler angeordneter Metallplatten, die durch Schrauben oder Bolzen miteinander verbunden sind, insbesondere zur Verwendung innerhalb eines Stahlbetonskeletts, dadurch gekennzeichnet, daß die Metallplatten als nach oben hin gewölbte, aufeinanderpassende Kugelschalen (1 und 2) ausgebildet sind und daß eine Platte einen Zentriernocken (4a) aufweist, der in eine entsprechende Ausnehmung der anderen Platte eingreift.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Zentriernocken (4a) die Form einer vierseitigen Pyramide hat.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennnzeichnet, daß der Zentriernocken (4 a) auf der unteren Platte angeordnet ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 820 213, 829 660, 884 409; französische Patentschrift Nr. 493 008; britische Patentschrift Nr. 576 515.
DEW21666A 1957-08-09 1957-08-09 Vorrichtung zum Verbinden von Stahlbeton-pfeilern Pending DE1191544B (de)

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DE1191544B true DE1191544B (de) 1965-04-22

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Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR493008A (fr) * 1918-03-14 1919-07-29 Paul Charles Minard Joint pour constructions en béton armé, à éléments moulés à l'avance et assemblés sur place
GB576515A (en) * 1944-06-27 1946-04-08 Orlit Ltd Improvements in reinforced concrete structure
DE820213C (de) * 1948-10-02 1951-11-08 Josef Brandel Fachwerkbau aus vorgefertigten Betonteilen
DE829660C (de) * 1949-01-01 1952-01-28 Ernst Balser Bauweise mit Beton-Fertigteilen
DE884409C (de) * 1949-05-11 1953-07-27 Karl Bauer Stahlbeton-Bauteil mit vorgespannter Bewehrung und Verfahren zu seiner Herstellung

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