DE1191231B - Rotierende Verdraengerpumpe - Google Patents
Rotierende VerdraengerpumpeInfo
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F04—POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
- F04C—ROTARY-PISTON, OR OSCILLATING-PISTON, POSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; ROTARY-PISTON, OR OSCILLATING-PISTON, POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
- F04C5/00—Rotary-piston machines or pumps with the working-chamber walls at least partly resiliently deformable
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- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)
Description
- Rotierende Verdrängerpumpe Die Erfindung betrifft eine rotierende Verdrängerpumpe mit einem Schaufelrad mit von einer Nabe im wesentlichen radial abstehenden, biegsamen, elastischen Schaufeln, welches in einer zylindrischen Pumpenkammer rotiert, in der an der Umfangswand im Schaufelrücklauf zwischen der Einlaßöffnung und der Auslaßöffnung ein die Pumpenkammer verengendes, mit seiner Außenfläche der Kammerwand angepaßtes, nockenähnliches Einsatzstück befestigt ist, durch das beim Vorbeigleiten die Schaufeln zur Nabe des Schaufelrades hin abgebogen werden und von dessen, im Schnitt senkrecht zur Pumpendrehachse gesehen, Mittelteil die Randteile sichelförmig als Rampen zur Pumpenkammerwand hin auslaufen und sich dabei in die Bereiche der Ein- und Auslaßöffnung hinein erstrecken und diese zum Teil überdecken.
- Bei einer bekannten Pumpe dieser Art sind die Randteile des Einsatzstückes voll ausgebildet, so daß die sich zwischen den Schaufeln befindliche, infolge der Durchbiegung der Schaufeln unter Druck stehende Flüssigkeit nicht freigegeben werden kann. Andererseits reichen diese Randteile nur wenig in die Ein- und Auslaßöffnung hinein, so daß in der Flüssigkeit enthaltene Feststoffe nicht wirksam zurückgehalten werden und direkt auf die Schaufel aufprallen.
- Bei Pumpen mit in Schlitzen des Rotors radial beweglichen Arbeitsschiebern oder am Rotor angelenkten schwingbeweglichen Klappen ist es des weiteren bekannt, die Ein- und Auslaßöffnungen mit Leisten zu versehen, welche hauptsächlich als Führungsbrücken für die Arbeitsschieber oder Klappen im Bereich der besagten Öffnungen dienen sollen. Die Leisten bei den bekannten Anordnungen erstrecken sich jedoch über die gesamten Ein- und Auslauföffnungen, so daß sich an diesen hängenbleibende Feststoffe nicht wieder lösen können und schließlich die Öffnungen verstopfen.
- Zur Vermeidung der Nachteile der bekannten Anordnungen schlägt die Erfindung vor, daß, in einem Schnitt längs der Pumpendrehachse auf das Einsatzstück gesehen, in die Randteile des Einsatzstückes je zwei oder mehr in Umfangsrichtung verlaufende und bis etwa zum Mittelteil hin reichende Ausnehmungen eingearbeitet sind, so daß in die Einlaß- und Auslaßöffnungen der Pumpenkammer nur noch zwischen den Ausnehmungen stehengebliebene Einlaß- und Auslaßleisten hineinragen.
- Durch diese Ausbildung der Randteile des Einsatzstückes ist erst einmal eine ausreichende Gleitfläche für die Schaufeln geschaffen, durch die trotzdem Flüssigkeit durchtreten kann. An den in die Ein- und Auslaßöffnungen ragenden Leisten bleiben ferner in der Flüssigkeit enthaltene Feststoffe hängen. Da diese Leisten jedoch nur einen Teil der Öffnung überdecken, werden die Feststoffe durch die nächste Schaufel von den Leisten abgestreift und gelangen so ohne Störung zwischen die Schaufeln und verlassen die Pumpe an der Auslaßöffnung.
- Im folgenden wird an Hand der Zeichnung eine Pumpe mit den erfindungsgemäßen Merkmalen beschrieben. Es zeigt F i g. 1 einen Querschnitt der Pumpe, F i g. 2 eine perspektivische Darstellung eines wesentlichen Teiles der Pumpe nach F i g. 1.
- Das Pumpengehäuse 10 hat eine zylindrische Pumpenkammer 12, in deren Umfangswand der Einlaßkanal und der Auslaßkanal an der Einlaßöffnung 14 un der Auslaßöffnung 16 ausmünden. Eine Welle 18 erstreckt sich in die Kammer 12. Ihre Achse fällt mit der Achse der Kammer zusammen. Auf der Welle 18 innerhalb der Pumpenkammer 12 ist ein Schaufelrad 20 aufgekeilt oder sonstwie befestigt. Das Schaufelrad hat radial oder ungefähr radial abstehende biegsame Schaufeln 22. Vorzugsweise ist das ganze Schaufelrad 20 einschließlich seiner Nabe und Schaufeln 22 aus einem gummiähnlichen Material hergestellt. In die Pumpenkammer 12 ist ein Einsatzstück 26 eingesetzt und an der Kammerumfangswand durch eine Schraube 24 befestigt. Das Einsatzstück erstreckt sich zwischen der Einlaßöffnung 14 und der Auslaßöffnung 16. Es hat einen Randteil 28 und einen Randteil 30, die beide oberhalb der Einlaßöffnung 14 bzw. der Auslaßöffnung 16 liegen. Der Randteil 28 hat Ausnehmungen 32, welche sich umfangsmäßig von der Endkante des Einsatzstückes bis zu seinem Mittelteil 40 erstrecken. Die Ausnehmungen 32 teilen den Randteil 28 in axial im Abstand stehende Einlaßleisten 34 auf. In gleicher Weise hat der Randteil 30 Ausnehmungen 36, die sich von der anderen Endkante des Einsatzstückes bis zu seinem Mittelteil 40 erstrecken und den Randteil in eine Anzahl von axial im Abstand stehenden Auslaßleisten 38 aufteilen.
- Dreht sich das Schaufelrad 20 in der durch das Einsatzstück 26 verengten Pumpenkammer 12, kommen die Schaufeln 22 abwechselnd in Anlage an einen Teil der Umfangswand der Pumpenkammer und der Innenwand des Einsatzstückes. Die Schaufeln 22 werden durch das Einsatzstück 26 umgebogen. Die Schaufeln strecken sich aus, wenn sie sich entlang des Randteiles 28 verschieben, so daß die Räume zwischen den Schaufeln größer werden und so das Fördermedium aus der Einlaßöffnung 14 durch die Ausnehmungen 32 in dem Randteil 28 hindurch angesaugt wird. Umgekehrt werden die Schaufeln 22, wenn sie sich entlang dem Randteil 30 verschieben, umgebogen, so daß die Räume zwischen den Schaufeln dabei verkleinert werden und somit das Fördermedium durch die Ausnehmungen 36 in dem Randteil 30 hindurch in die Auslaßöffnung 16 hinausgedrückt wird.
- Die Einlaßleisten 34 erstrecken sich quer zur Einlaßöffnung 14 in der Umfangsrichtung nur über einen Teil der Einlaßöffnung, auf jeden Fall über nicht mehr als zwei Drittel der Einlaßöffnung. Auf diese Weise ist es unmöglich, daß sich Feststoffe in dem zu pumpenden Strömungsmittel an den Einlaßleisten 34 anhängen und so den Fluß von der Einlaßöffnung 14 in die Pumpenkammer stören. Gelangen faserige Stoffe durch die Einlaßöffnung 14 in das Gehäuse 10, so können sie sich vorübergehend an den Seiten der Einlaßleisten 34 in Strömungsrichtung ansammeln, wie dies bei 42 angedeutet ist. Die faserigen Stoffe hängen aber rund um die Einlaßleisten 34 herum, so daß sie von der nächsten Schaufel 22 ergriffen und von den Einlaßleisten weggerissen werden, wie dies bei 44 angedeutet ist, und in die Räume zwischen den Schaufeln gelangen. In F i g. 2 ist gezeigt, wie sich ein festes Teilchen 46, das in der Förderflüssigkeit mitschwimmt, selbst zu dem Randteil 28 des Einsatzstückes 26 ausrichtet, so daß es unbehindert zwischen die Schaufeln gelangt.
- Ebenso wie die Einlaßleisten 34 erstrecken sich die Auslaßleisten 36 in der Umfangsrichtung über nicht mehr als zwei Drittel der Auslaßöffnung 16 quer zu dieser, so daß die Feststoffe zwischen den Schaufeln leicht in die Auslaßöffnung gelangen können. Hängen sich Feststoffe in Strömungsrichtung, d. h. an den inneren Oberflächen der Auslaßleisten 38 an, so werden sie sofort von der nächsten Schaufel 22 weggerissen und das nächste Mal an der Auslaßöffnung abgegeben.
Claims (3)
- Patentanspruch: Rotierende Verdrängerpumpe mit einem Schaufelrad mit von einer Nabe im wesentlichen radial abstehenden, biegsamen, elastischen Schaufeln, welches in einer zylindrischen Pumpenkammer rotiert, in der an der Umfangswand im Schaufelrücklaufbereich zwischen der Auslaßöffnung und der Einlaßöffnung ein die Pumpenkammer verengendes, mit seiner Außenfläche der Kammerwand angepaßtes, nockenähnliches Einsatzstück befestigt ist, durch das beim Vorbeigleiten die Schaufeln zur Nabe des Schaufelrades hin abgebogen werden und von dessen, im Schnitt senkrecht zur Pumpendrehachse gesehen, Mittelteil die Randteile sichelförmig als Rampen zur Pumpenkammerwand hin auslaufen und sich dabei in die Bereiche der Ein- und Auslaßöffnung hinein erstrecken und diese zum Teil überdecken, d adurch gekennzeichnet, daß, in einem Schnitt längs der Pumpendrehachse auf das Einsatzstück (26) gesehen, in die Randteile (28, 30) des Einsatzstückes je zwei oder mehr in Umfangsrichtung verlaufende und bis etwa zum Mittelteil hin reichende Ausnehmungen (32, 36) eingearbeitet sind, so daß in die Einlaß- (14) und Auslaßöffnung (16) der Pumpenkammer nur noch zwischen den Ausnehmungen (32, 36) stehengebliebene Einlaß- (34) und Auslaßleisten (38) hineinragen.
- In Betracht gezogene Druckschriften: Französische Patentschrift Nr. 680 880; USA.-Patentschriften Nr. 1043 936, 1664 644, 2 499163; Zeitschrift: »Technische Rundschau«, Bern, Heft vom
- 3. Juni 1955, S. 13.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US1191231XA | 1956-03-14 | 1956-03-14 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1191231B true DE1191231B (de) | 1965-04-15 |
Family
ID=22382656
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEI12882A Pending DE1191231B (de) | 1956-03-14 | 1957-02-25 | Rotierende Verdraengerpumpe |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1191231B (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3108507A1 (de) * | 1981-03-06 | 1982-09-23 | Benedikt 3400 Burgdorf Bern Strausak | Mit einer fluessigkeit antreibbare turbine |
| DE4103149A1 (de) * | 1991-02-02 | 1992-08-06 | Behrendt Burkhard Dipl Ing Tu | Mittels druckluft arbeitender lamellenmotor |
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-
1957
- 1957-02-25 DE DEI12882A patent/DE1191231B/de active Pending
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