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DE1191218B - Kunststoff-Fassung fuer optische Systeme - Google Patents

Kunststoff-Fassung fuer optische Systeme

Info

Publication number
DE1191218B
DE1191218B DEO9251A DEO0009251A DE1191218B DE 1191218 B DE1191218 B DE 1191218B DE O9251 A DEO9251 A DE O9251A DE O0009251 A DEO0009251 A DE O0009251A DE 1191218 B DE1191218 B DE 1191218B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lenses
plastic
socket
plastic frame
optical systems
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEO9251A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Eugen Armbruster
Franz Leitmeier
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Optische Werke G Rodenstock
Original Assignee
Optische Werke G Rodenstock
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Optische Werke G Rodenstock filed Critical Optische Werke G Rodenstock
Priority to DEO9251A priority Critical patent/DE1191218B/de
Publication of DE1191218B publication Critical patent/DE1191218B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G02OPTICS
    • G02BOPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
    • G02B7/00Mountings, adjusting means, or light-tight connections, for optical elements
    • G02B7/02Mountings, adjusting means, or light-tight connections, for optical elements for lenses
    • G02B7/021Mountings, adjusting means, or light-tight connections, for optical elements for lenses for more than one lens

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Lens Barrels (AREA)

Description

  • Kunststoff-Fassung für optische Systeme Die Erfindung bezieht sich auf Kunststoff-Fassungen für zusammengesetzte optische Systeme, beispielsweise Projektionsobjektive, und beschreibt einen Weg, diese Fassungen sehr genau und dabei sehr wirtschaftlich so durch Gießen und Pressen herzustellen, daß eine Nacharbeit vermieden wird.
  • Es ist bekannt, die Linsen eines optischen Systems, beispielsweise eines Kondensors, in ein Rohr einzusetzen, dessen innerer Durchmesser etwa dem Außendurchmesser der Linsen entspricht und den Abstand der Linsen durch Zwischenringe zu sichern. Oft sind diese Rohre im Durchmesser abgesetzt und enthalten also Linsen verschiedenen Durchmessers, unter Umständen auch Kondensor und Objektiv eines Projektionsgerätes, so daß dieses Rohr einen vollständigen Projektor enthält, der seinerseits in ein größeres Gehäuse eingesetzt werden kann. Aber hier handelt es sich dabei um Rohre, die mit durchweg gleichartigem Durchmesser gezogen und gegebenenfalls aus gebogenem Blech verlötet sind; derartige bekannte optische Anlagen können keinen Hinweis darauf geben, wie durch Pressen oder Gießen entstandene Fassungen für optische Systeme beschaffen sein müssen, um hohe optische Anforderungen mit den Bedingungen zweckmäßiger Herstellung zu vereinigen.
  • Bisher sind Kunststoff-Fassungen in der gleichen Weise wie Fassungen aus Metall hergestellt worden; sie wurden in einer der Kunststoffart gemäßen Weise gepreßt oder gegossen und dort, wo hohe Genauigkeit verlangt wurde, insbesondere an den Linsensitzen, nachgedreht oder nachgeschliffen. Das ist vor allem dann erforderlich, wenn diese Kunststoff-Fassungen eine stark wechselnde Wandstärke aufweisen. Derartige Unterschiede in der Wandstärke lassen sich aber nicht vermeiden, wenn in eine außen im wesentlichen zylindrische Fassung Linsen verschiedenen Durchmessers eingesetzt werden, wie das aus optischen und wirtschaftlichen Gründen erforderlich ist und nicht umgangen werden kann.
  • Diese Nachteile sind mit der ungleichmäßigen Schrumpfung des Kunststoffteils verbunden, die durch die verschiedenen Wandstärken bedingt ist. Die Erfindung vermeidet diese Nachteile dadurch, daß die Kunststoff-Fassung aus zwei ineinandergefügten Teilen ausgeführt ist, die beide etwa gleichmäßige Wandstärke haben, von denen der äußere Teil die Einbaubedingungen in das Gerät, der innere Teil die durch die Linsen gegebenen Durchmesserbedingungen erfüllt und wobei sich die beiden Fassungsteile aus zwei in axialer Richtung möglichst weit voneinander entfernten ringförmigen Umfangsflächen berühren.
  • Im gleichen Sinne gehört es zur Erfindung, daß auch die axialen Auflager mehrerer Linsen sowie die ihre radiale Lage bestimmenden zylindrischen oder leicht konischen Flächen für mindestens zwei Linsen abnehmender Größe an dem gleichen Werkzeugteil angebracht sind, so daß die Ungenauigkeiten hinsichtlich der Zentrierung durch die Verteilung auf mehrere Werkzeugteile auf ein Minimum beschränkt werden.
  • Es gehört schließlich zur Erfindung, daß die Trennfuge für beispielsweise zwei Werkzeugteile, die beim Pressen oder Gießen der Innenfassung von entgegengesetzten Seiten in Richtung der optischen bzw. mechanischen Achse zusammenwirken, in einen Luftraum des optischen Systems gelegt wird, in dem Zentrierfehler und vor allem Abstandstoleranzen einen möglichst geringen Einfluß auf die Bildgüte haben. Keinesfalls aber soll diese Trennfuge mit einem Auflager für eine Linse zusammenfallen. Die eingelegten Linsen werden entweder durch Kleben, thermische punktweise Verformung der Fassung, durch Einrollen von Graten oder durch Sprengringe oder entsprechende mechanische Mittel befestigt.
  • In der Figur ist ein Beispiel gemäß der Erfindung wiedergegeben worden: Die innere Fassung 1 des in der Figur im Längsschnitt gezeichneten dreilinsigen Objektivs besitzt ein Auflager 2 für die erste Linse 11, die nach dem Einlegen durch den angedrückten Grat 21 festgehalten wird. Der gleiche mehrfache Stempel des Preßwerkzeuges, der den Linsensitz 2 formt, erzeugt auch den Sitz 3 der Linse 12, die nach dem Einfügen in die Fassung durch den Grat 22 gehalten wird. Dieser in Rede stehende Stempel ist bis zu der Kante 41 wirksam. Ein zweiter konaxial zum ersten wirksamer Werkzeugstempel erzeugt das Auflager 3 für die Linse 13, die ebenso wie die anderen Linsen durch den Grat 23 befestigt wird.
  • Das Fassungsrohr 1., das eine möglichst gleichmäßige Wandstärke aufweist und infolge des verschieden großen Durchmessers der Linsen abgesetzt ist, wird in ein zweites Preßstoffrohr 4 eingesetzt, das ebenfalls tunlichst gleichmäßige Wandstärke aufweist, und dessen äußere Kontur den Einbaubedingungen in das Gerät, beispielsweise einen Projektor, entspricht. Die Fassung 1 ist in der Außenfassung 4 in zwei zylindrischen oder leicht konischen Passungen 41 und 42 gelagert; befestigt wird sie mit dem Kunststoffring 5, der fest in die Außenfassung 4 eingedrückt oder mit ihr verklebt ist.

Claims (7)

  1. Patentansprüche: 1. Kunststoff-Fassung für mehrlinsige optische Systeme, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus zwei ineinandergefügten Teilen (1, 4) besteht, die beide etwa gleichmäßige Wandstärke haben, von denen der äußere Teil (4) die Einbaubedingungen in das Gerät, der innere Teil (1) die durch die Linsen (11, 12, 13) gegebenen Durchmesserbedingungen erfüllt, und wobei sich die beiden Fassungsteile (1, 4) an zwei in axialer Richtung möglichst weit auseinanderliegenden ringförmigen UmfangsfCächen (41, 42) berühren.
  2. 2. Kunststoff-Fassung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl die radialen als auch die axialen Auflager (2, 3) für Linsen abnehmenden Durchmessers vom gleichen mehrstufigen Preßstempel gebildet werden.
  3. 3. Kunststoff-Fassung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwei koaxial zusammenwirkende Preßstempel sich in einem Luftraum zwischen zwei Linsen treffen, der bei Abweichungen hinsichtlich Länge und Zentrierung die Objektivgüte wenig beeinflußt.
  4. 4. Kunststoff-Fassung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Linsen (11, 12, 13) durch Umlegen eines Grates (21, 22, 23) gehalten werden.
  5. 5. Kunststoff-Fassung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Linsen (11, 12, 13) durch thermische lokale Verformung (eingedrückte Warzen) gehalten werden.
  6. 6. Kunststoff-Fassung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die innere Fassung (1) in der äußeren (4) durch Kleben befestigt ist.
  7. 7. Kunststoff-Fassung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die innere Fassung (1) in der äußeren (4) durch einen Sprengring (5) od. dgl. gehalten wird. In Betracht gezogene Druckschriften: Französische Patentschriften Nr. 44 950, 768144.
DEO9251A 1963-02-22 1963-02-22 Kunststoff-Fassung fuer optische Systeme Pending DE1191218B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEO9251A DE1191218B (de) 1963-02-22 1963-02-22 Kunststoff-Fassung fuer optische Systeme

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DEO9251A DE1191218B (de) 1963-02-22 1963-02-22 Kunststoff-Fassung fuer optische Systeme

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1191218B true DE1191218B (de) 1965-04-15

Family

ID=7351612

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEO9251A Pending DE1191218B (de) 1963-02-22 1963-02-22 Kunststoff-Fassung fuer optische Systeme

Country Status (1)

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DE (1) DE1191218B (de)

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR768144A (fr) * 1934-01-30 1934-07-31 Sipro S A Appareil de projection
FR44950E (fr) * 1934-06-12 1935-05-01 Sipro S A Appareil de projection

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR768144A (fr) * 1934-01-30 1934-07-31 Sipro S A Appareil de projection
FR44950E (fr) * 1934-06-12 1935-05-01 Sipro S A Appareil de projection

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