DE1191269B - Deckblattumlegevorrichtung - Google Patents
DeckblattumlegevorrichtungInfo
- Publication number
- DE1191269B DE1191269B DEA38299A DEA0038299A DE1191269B DE 1191269 B DE1191269 B DE 1191269B DE A38299 A DEA38299 A DE A38299A DE A0038299 A DEA0038299 A DE A0038299A DE 1191269 B DE1191269 B DE 1191269B
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- Pending
Links
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A24—TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
- A24C—MACHINES FOR MAKING CIGARS OR CIGARETTES
- A24C1/00—Elements of cigar manufacture
- A24C1/26—Applying the wrapper
- A24C1/32—Devices for forming the tips of cigars
Landscapes
- Labeling Devices (AREA)
Description
- Deckblattumlegevorrichtung Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Herumlegen des Einsteckendes eines Deckblattes auf eines der Enden eines Zigarrenwickels, der sich in einer Wickelvorrichtung befindet, wobei ein übertragungsglied, bestehend aus einer Nadel, einem Finger od. dgl., sich in einer Ausnehmung in dem Deckblattträger befindet. Es sind übertragungsvorrichtungen bekannt, bei denen das Einsteckende vom Deckblattträger von einem sich gerade nach unten bewegenden Finger gelöst wird, von dem das Einsteckende von einer Einstecknadel erfaßt wird. Dabei muß die Einstecknadel während ihrer Vorwärtsbewegung in einer sehr stark nach oben gerichteten Stellung gehalten werden, um das Erfassen des Einsteckendes zu ermöglichen, und ferner besteht keine ausreichende Kontrolle über das Einsteckende, wenn dieses Ende von der Einstecknadel weiter vom Finger nach unten auf das Ende des Wickels bewegt wird.
- Um dies zu vermeiden, ist die übertragungsvorrichtung nach der Erfindung mit einem übertragungsglied versehen, das um eine quer zur Längsachse des übertragungsglieds gelegene Achse in dem Deckblattträger und nach unten mit dem freien Ende auf das Wickelende hinab schwenkbar gelagert ist, um ein schräg geneigtes Auflegen des Einsteckendes sowie des übertragungsglieds auf das Ende des Wickels zu ermöglichen. Durch diese Vorrichtung kann das übertragungsglied das Einsteckende unmittelbar auf ein konisches Ende eines Zigarrenwickels auflegen, so daß die Aufgabe der Einstecknadel nur noch darin besteht, das Einsteckende in dieser Stellung auf dem Ende des Wickels zu halten.
- Ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfinduno, ist in der Zeichnung dargestellt, und zwar zeivt F i g. 1 eine Ansicht, teilweise geschnitten, und F i g. 2 eine Ansicht nach Linie 11-11 in F i g. 1. Der Zi-arrenwickel B befindet sich in einer üb- lichen Wickelvorrichtung 1, die mit sich drehenden Wickelwalzen versehen ist und das Deckblatt von einem Deckblattträger erhält, der in bekannter Weise beweclich ist und aus einem Saugkopf 5 besteht. Die übertragungsvorrichtung besteht jus einem Finger 2, der sich in einer Ausnehmung 3 in der Saugplatte 4 des Saugkopfes befindet. Der Fin-"er CK 2 ist an einem Zahnrad 6 befestigt, das um einen Zapfen 16 in einer Ausnehmung 15 in dem Sangkopf drehbar ist. Das Zahnrad 6 kämmt mit einer Zahnführung7 auf einer Hülse 9, die gleitend in einer Ausbohrung 8 in der Saugkopfplatte 4 gelagert ist. Die Hülse 9 ist im Innern mit einer Druckfeder 10 versehen, die die Hülse gegen eine Mutter 11 drückt, die in die Bohrung 8 eingeschraubt ist. Die Mutter 11 ist mit einer Mittelöffnung 12 für einen von der Hülse 9 vorstehenden und an dieser befestigten Stift 13 versehen. Ein Arm 14 mit einer schrägen Nockenfläche 15 ist auf einer frei drehbar gelagerten Welle 26 befestigt und starr mit einem weiteren Arm 17 verbunden, an dem eine Nockenrolle 18 angebracht ist. Die Nockenrolle 18 wird von einer Feder 19 gegen eine auf einer Antriebswelle 20 befestigten Nockenscheibe 21 gedrückt.
- Wenn der Saugkopf 5 in die in den Zeichnungen dargestellte Deckblatt-Zuführungsstellung oberhalb der Wickelvorrichtung 1 bewegt worden ist, wird der Arm 14 entgegen dem Uhrzeigersinn (F i g. 2) geschwenkt, so daß die schräge Nockenfläche 15 des Anns den Stift 13 nach links drückt (F i g. 1). Hierdurch wird das Zahnrad 6 von der Zahnführung 7 entgegen dem Uhrzeiger gedreht (F i g. 1), so daß der sich in der Saugkopfausnehmung 3 befindende Finger aus dieser Ausnehmung nach unten heraus schwenkt in die in F i g. 1 mit strichpunktierten Linien angedeutete Schräglage, wobei er das Einsteckende I des Deckblatts mit sich nimmt, es schräg nach unten faltet und es auf das Ende des Wickels auflegt. Danach wird die Einstecknadel 22 zum Ende des Wikkels hin bewegt und legt sich auf dieses auf, wobei sie das Einsteckende I gegen das Ende des Wickels T drückt. Das Einsteckende I wird somit von dem Finger 2 unmittelbar nach unten auf das Ende des Wickels bewegt und auf diesen über die ganze Länge oder mindestens über einen beträchtlichen Teil hirvon aufgelegt, so daß die Einstecknadel nur noch dieses Halten zu übernehmen hat, ohne daß dem Einsteckende eine Gelegenheit zum Flattern oder zum Verschieben in anderer Weise gegeben ist.
- Die Einstecknadel 22 kann in üblicher Weise betätigt werden (schwedische Patentschrift 156 516), wobei es jedoch nicht notwendig ist, die Nadel vergleichsweise steil nach oben zu richten, um das Einsteckende zu erfassen, weil dieses sich nach unten zu dem die Einstecknadel enthaltenden und außerhalb der Wickelvorrichtung 1 liegenden Teil neigt, so daß die Einstecknadel, wie gezeigt, nach vom über das Einsteckende des Deckblattes T bewegt werden kann.
- Die Erfindung ist nicht auf das vorstehend beschriebene Ausführungsbeispiel beschränkt. Um den übertragungsfinger 2 nach unten in die in F i g. 1 gezeigte Lage zu schwenken, können beispielsweise auch andere als die in der Zeichnung verwendeten Mittel vorgesehen sein. Das Zahnrad 6 kann beispielsweise durch einen Hebel ersetzt sein, der unmittelbar oder mittelbar von dem Arm 14 betätigt wird, wenn der Saugkopf 5 in die Deckblatt-Zuführungsstellung gelangt ist.
Claims (1)
- Patentanspruch: Deckblattumlegevorrichtung zum Herumlegen des Einsteckendes eines Deckblattes auf eines der Enden eines Zigarrenwickels, der sich in einer Wickelvorrichtung befindet, wobei ein übertragungsglied, bestehend aus einer Nadel, einem Finger od. dgl., sich in einer Ausnehmung in dem Deckblattträger befindet, d a d u r c h g e k e n n - zeichnet, daß das übertragungsglied(2) um eine quer zur Längsachse des übertragungsglieds gelegene Achse(16) in dem Deckblattträger(5) und nach unten mit dem freien Ende auf das Wickelende(T) hinab schwenkbar gelagert ist, um ein schräggeneigtes Auflegen des Einsteckendes(I) sowie des übertragungsglieds (2) auf das Ende des Wickels zu ermöglichen. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 1045 880; deutsche Auslegeschrift Nr. 1 101251.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| SE1191269X | 1960-09-16 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1191269B true DE1191269B (de) | 1965-04-15 |
Family
ID=20421720
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA38299A Pending DE1191269B (de) | 1960-09-16 | 1961-09-11 | Deckblattumlegevorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1191269B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10150255A1 (de) * | 2001-10-11 | 2003-05-08 | Patrick Bonetsmueller | Stückgutförderer |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1045880B (de) | 1955-05-25 | 1958-12-04 | Velasques Sigarenfabrieken V H | Verfahren und Vorrichtung zum maschinellen Aufbringen eines Deckblattes auf einen Zigarrenwickel |
| DE1101251B (de) * | 1958-12-10 | 1961-03-02 | Tabak & Ind Masch | Vorrichtung zum Abnehmen der Deckblattfahne vom Deckblatttraeger an Zigarrenueberrollmaschinen |
-
1961
- 1961-09-11 DE DEA38299A patent/DE1191269B/de active Pending
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1045880B (de) | 1955-05-25 | 1958-12-04 | Velasques Sigarenfabrieken V H | Verfahren und Vorrichtung zum maschinellen Aufbringen eines Deckblattes auf einen Zigarrenwickel |
| DE1101251B (de) * | 1958-12-10 | 1961-03-02 | Tabak & Ind Masch | Vorrichtung zum Abnehmen der Deckblattfahne vom Deckblatttraeger an Zigarrenueberrollmaschinen |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10150255A1 (de) * | 2001-10-11 | 2003-05-08 | Patrick Bonetsmueller | Stückgutförderer |
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