DE1191261B - Elektromagnetisches Signalhorn - Google Patents
Elektromagnetisches SignalhornInfo
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- G—PHYSICS
- G10—MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
- G10K—SOUND-PRODUCING DEVICES; METHODS OR DEVICES FOR PROTECTING AGAINST, OR FOR DAMPING, NOISE OR OTHER ACOUSTIC WAVES IN GENERAL; ACOUSTICS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- G10K9/00—Devices in which sound is produced by vibrating a diaphragm or analogous element, e.g. fog horns, vehicle hooters or buzzers
- G10K9/12—Devices in which sound is produced by vibrating a diaphragm or analogous element, e.g. fog horns, vehicle hooters or buzzers electrically operated
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Description
- Elektromagnetisches Signalhom Die Erfindung betrifft ein elektromagnetisches Signalhom, insbesondere für Kraftfahrzeuge, mit einem als Resonanzboden ausgebildeten Gehäuse und einem Magnetsystem, dessen Elektromagnet mit dem Boden des Gehäuses, dem eine flache Bauweise zuarunde liegt, fest verbunden ist.
- Es wird von den Kraftfahrzeugherstellern gefordert, wegen Platzmangel die Signalhörner möglichst flach zu bauen. Der Erfüllung dieser Forderung steht das allgemein verwendete Schwingsystern entgegen, das sich aus Anker, Mitschwinger, Spannscheiben und einer zur Befestigung dieser Teile an der Membran dienenden Schraube zusammensetzt.
- In einem bekannten elektromagnetischen Signalhom mit flachem Schwingsystern wird bereits ein Anker mit über die Aufschlagfläche des Elektromagneten hinaus verlängerten, frei schwingenden Enden verwendet, die als Mitschwinger benutzt werden. Diese Ausführung bringt jedoch eine Verschlechterung bzw. Verminderung der Tonqualität, da die die Obertöne erzeugende schwingende Masse nicht ausreicht.
- Es ist ferner ein elektromagnetisches Signalhorn mit einem Anker bekannt, dessen frei schwingende Enden rechtwinklig umgebogen sind. Obwohl eine genügend gute Tonqualität insbesondere dann erreicht wird, wenn die Ankerenden in Richtung zur Meinbran umgebogen sind, so ist hierbei aber in nachteiliger Weise wieder-um ein annähernd gleich großer Raum zwischen dem Elektromagneten und der Meinbran, wie bei dem Schwingsystem mit zusätzlichem Mitschwinger, erforderlich.
- Bei einer anderen Ausführung eines elektromagnetischen Signalhorns sind die Ankerenden in Richtung zum Magnetsystem umgelegt, wodurch sich zwar eine flache Bauweise ergibt, doch ist diese Ausführung akustisch nicht besonders günstig, da der Streufluß des Magnetfeldes das Schwingen der freien Ankerenden hemmt.
- Es ist ferner ein Preßstoffgehäuse für Signalhörner mit eingepreßtem Magneten bekannt, wobei lediglich durch äußere Abmessungen des Bodenteiles des Preßstoffgehäuses dieses eine größere Steifigkeit erhalten soll und wobei die sonst durch Verrippungen auftretenden, unerwünschten zusätzlichen Schwingungen beseitigt werden sollen. Dieses bekannte Signalhorn erfüllt trotz der neuen Form des Preßstoffgehäuses nicht die von den Kraftfahrzeugherstellern an elektromagnetische Signalhörner gestellten Forderungen.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein clektromaanetisches Signalhorn von flacher Bauweise zu schaffen, bei dem die bei den bekannten Signalhörnem auftretenden Nachteile behoben sind und das eine gute Tonqualität hat.
- Die Erfindung besteht darin, daß der Elektromagnet als Mitschwinger ausgebildet ist und die Schwingungen des Gehäuses verstärkt.
- Durch eine solche Maßnahme wird für elektromagnetische Signalhörner mit flacher Bauweise eine gute Tonqualität erreicht, wobei durch das Erregen des dünnwandigen Gehäusebodens die für den durch die Membran erzeugten Grundton erforderlichen Obertöne entstehen.
- Nach der Erfindung ist der Elektromagnet vorzugsweise dreipolig ausgebildet, wobei dieser aus zwei Seitenpolen und einem Mittelpol gebildet ist, der zusammen mit den Seitenpolen von einem Anker beaufschlagt wird. Dabei können nach der Erfindung die Seitenpole des Elektromagneten mit nach außen weisenden Mitschwingerlappen versehen sein, die während der Beaufschlagung durch den Anker zum Mitschwingen angeregt werden.
- Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht darin, daß der dreipolige Elektromagnet aus einem im Längsschnitt U-förrnigen Bügel mit rechtwinkelig abgebogenen, als Mitschwingerlappen vorgesehenen Schenkelenden und einem als Mittelpol dienenden Mittelstück, das von einer Spule umgeben ist und eine Gewindebohrung für eine Befestigungsschraube aufweist, gebildet ist. Durch diese Ausbildung des Bügels und durch die Anordnung eines Mittelstückes kann für das Signalhom der Elektromagnet in einfacher Weise hergestellt und montiert werden. Dadurch, daß das Mittelstück eine Gewindebohrung aufweist, in die eine Befestigungsschraube einschraubbar ist, wird in vorteilhafter Weise eine einfache und kostensparende Montage des Signalhorns und dessen fester Verbindung mit einem mehrteiligen Halter erzielt.
- Um das freie Schwingen der Mitschwingerlappen zu erleichtern, können diese im Bereich der Seitenpole des Elektromagneten jeweils eine halsartige Querschnittsverminderung aufweisen. Da es schwierig ist, die rechtwinkelig abgebogenen Enden des U-förinigen Bügels vollkommen planparallel zu erhalten, aber eine volle Auflage des Ankers insbesondere auf dem Mittelpol erreicht werden soll, wird in Ausgestaltung der Erfindung vorgeschlagen, die Enden des Ankers an ihrer Aufschlagseite mit je einer Erhebung zu versehen, die auf den Hals der Mitschwingerlappen aufschlägt. Ein weiteres Merkmal der Erfindung kann darin bestehen, daß das Gehäuse in an sich bekannter Weise aus einem Preßstoff bestehen kann.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigt F i g. 1 ein elektromagnetisches Signalhorn im Querschnitt und F i g. 2 die Draufsicht auf den Elektromagneten mit aufliegendem Anker, wobei der obere Teil des Signalhornes auf der Linie A -B abgeschnitten und zur Vereinfachung auch der Unterteil des Gehäuses weggelassen ist.
- Das gezeigte elektromagnetische Signalhom besteht aus einem dünnwandigen Gehäusegrundkörper 1, auf dem die Membran 1 und der Deckel 3 mittels Schrauben 4 befestigt sind. Der Elektromagnet, bestehend aus einem Bügel 5, einem Mittelstück 6 und einer Spule 7, ist mittels einer Schraube 8, die gleichzeitig zum Halten des Hornes am Tragbügel 9 dient, am Boden des Gehäusegrundkörpers 1 befestigt. Durch die dünne Wandstärke des Gehäusegrundkörpers 1 und die gemeinsame Befestigung des Elektromagneten und des Gehäusegrundkörpers 1 am Haltebügel 9 werden die Schwingungen des Gehäuses nur wenig gedämpft. Zur Verstärkung der Gehäuseschwingungen dienen die rechtwinkelig abgebogenen Enden des U-förmigen Bügels 5, die als Mitschwingerlappen 10, 11 ausgebildet sind. Diese werden durch das Aufschlagen des Ankers 12 züm Schwingen angeregt.
- Der Anker 12 ist mit der Membran durch einen Gewindebolzen 13 und Spannscheiben 14, 15 verbunden. Um das Schwingen der Mitschwingerlappen 10 und 11 zu erleichtern, sind an diesen in der Nähe der Seitenpole halsartige Querschnittsverminderungen 16 und 17 vorgesehen und die Ankerenden an der Aufschlagseite mit Erhebungen 18 und 19 versehen ' mit denen der Anker 12 auf die halsartigen Querschnittsverminderungen 16, 17 der Mitschwingerlappen 10 und 11 aufschlägt. Das gezeigte Horn ist gegenüber den bisher üblichen nicht nur flacher und billiger, sondern auch in der Tonqualität besser.
Claims (2)
- Patentansprüche: 1. Elektromagnetisches Signalhom, insbesondere für Kraftfahrzeuge, mit einem als Resonanzboden ausgebildeten Gehäuse und einem Magnetsystem, dessen Elektromaanet mit dem Boden des Gehäuses, dem eine flache Bauweise zugrunde liegi, fest verbunden ist, dadurch gekennzeichn e t, daß der Elektromagnet (5, 6, 7) als Mitschwinger (10, 11) ausgebildet ist und die Schwingungen des Gehäuses verstärkt.
- 2. Signalhorn nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Elektromagnet (5, 6, 7) dreipolig ausgebildet ist. 3. Signalhorn nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Elektromagnet (5, 6, 7) aus zwei Seitenpolen und einem Mittelpol gebildet ist, der zusammen mit den Seitenpolen von einem Anker (12) beaufschlagt ist. 4. Signalhorn nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenpole des Elektromagneten (5, 6, 7) mit nach außen weisenden Mitschwingerlappen (10, 11) versehen sind, die während der Beaufschlagung durch den Anker (12) zum Mitschwingen anregbar sind. 5. Signalhorn nach den Ansprüchen 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der dreipolige Elektromagnet (5, 6, 7) aus einem im Längsschnitt U-förmigen Bügel (5) mit rechtwinkelig abgebogenen, als Mitschwingerlappen vorgesehenen Schenkelenden (10, 11) und einem als Mittelpol dienenden Mittelstück (6), das von einer Spule (7) umgeben ist und eine Gewindebohrung für eine Befestigungsschraube (8) aufweist, gebildet ist. 6. Signalhom nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungsschraube (8) gleichzeitig zum Halten des Gehäuses (1) an einem federnden Tragbügel (9) vorgesehen ist. 7. Signalhom nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Mitschwingerlappen (10, 11) im Bereich der Seitenpole des Elektromagneten (5, 6, 7) jeweils eine halsartige Querschnittsverminderung (16,17) aufweisen. 8. Signalhorn nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden des Ankers (12) an ihrer Aufschlagseite je eine Erhebung (18, 19) haben, die auf den Hals der Mitschwingerlappen (10, 11) aufschlägt. 9. Signalhorn nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (1) in an sich bekannter Weise aus Preßstoff besteht. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 916 756.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES83067A DE1191261B (de) | 1962-12-24 | 1962-12-24 | Elektromagnetisches Signalhorn |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES83067A DE1191261B (de) | 1962-12-24 | 1962-12-24 | Elektromagnetisches Signalhorn |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1191261B true DE1191261B (de) | 1965-04-15 |
Family
ID=7510784
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES83067A Pending DE1191261B (de) | 1962-12-24 | 1962-12-24 | Elektromagnetisches Signalhorn |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1191261B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1566907B1 (de) * | 1966-06-27 | 1970-08-20 | Lucas Industries Ltd | Verfahren zum Herstellen einer elektromagnetischen Hupe |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE916756C (de) * | 1941-03-30 | 1954-08-16 | Ianorisia Zuend Licht Ag | Pressstoffgehaeuse fuer Signalhoerner fuer Kraftfahrzeuge |
-
1962
- 1962-12-24 DE DES83067A patent/DE1191261B/de active Pending
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE916756C (de) * | 1941-03-30 | 1954-08-16 | Ianorisia Zuend Licht Ag | Pressstoffgehaeuse fuer Signalhoerner fuer Kraftfahrzeuge |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1566907B1 (de) * | 1966-06-27 | 1970-08-20 | Lucas Industries Ltd | Verfahren zum Herstellen einer elektromagnetischen Hupe |
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