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DE1190781B - Vorrichtung zum Verschliessen eines Endes einer offenen Trommel - Google Patents

Vorrichtung zum Verschliessen eines Endes einer offenen Trommel

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Publication number
DE1190781B
DE1190781B DEM51030A DEM0051030A DE1190781B DE 1190781 B DE1190781 B DE 1190781B DE M51030 A DEM51030 A DE M51030A DE M0051030 A DEM0051030 A DE M0051030A DE 1190781 B DE1190781 B DE 1190781B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
drum
cylinder
bore
forme cylinder
lever
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Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEM51030A
Other languages
English (en)
Inventor
Norman Andrew Leibreich
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mead Corp
Original Assignee
Mead Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Mead Corp filed Critical Mead Corp
Priority to DEM51030A priority Critical patent/DE1190781B/de
Publication of DE1190781B publication Critical patent/DE1190781B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • B31MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31BMAKING CONTAINERS OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31B50/00Making rigid or semi-rigid containers, e.g. boxes or cartons
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B31MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31BMAKING CONTAINERS OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31B50/00Making rigid or semi-rigid containers, e.g. boxes or cartons
    • B31B50/004Closing boxes
    • B31B50/0045Closing boxes the boxes being cylindrical
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B31MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31BMAKING CONTAINERS OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31B2105/00Rigid or semi-rigid containers made by assembling separate sheets, blanks or webs
    • B31B2105/002Making boxes characterised by the shape of the blanks from which they are formed
    • B31B2105/0022Making boxes from tubular webs or blanks, e.g. with separate bottoms, including tube or bottom forming operations

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  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Verschließen eines Endes einer offenen Trommel Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Verschließen eines Endes einer offenen Trommel mit einer hohlzylindrischen Form, auf der die Trommel aufzusetzen ist, und einem Antriebsgestänge für zwei koaxial zur Form, aber entgegengesetzt zueinander bewegbare, scheibenartige Druckorgane, von denen das äußere innen eine schräge Oberfläche hat, mit der es ein Ende der Trommel nach innen drücken und auf die mit einer Verschlußscheibe versehene Form umlegen kann.
  • Die Erfindung betrifft insbesondere eine Vorrichtung, die den Boden eines aus Pappe bestehenden Behälters in eine rohrförmige Trommel fest einsetzt, die in üblicher Weise zum Versand von Kunststoffen, beispielsweise Kautschuk, Asphalt und ähnlichen Massen, Verwendung findet. Diese Materialmassen werden in warmem geschmolzenem Zustand in die Versandbehälter eingegossen und erstarren beim Kühlen in diesen Behältern. Die Innenwand des Behälters ist mit einem zweckdienlichen Material ausgekleidet, das gegen Imprägnieren und Absorbieren des im Behälter befindlichen Inhalts widerstandsfähig ist.
  • Bisher wurde der Endrand der Versandtrommel mit mehreren Laschen versehen, die aus einer Reihe zwischen den Laschen vorgesehener V-förmiger Ausschnitte gebildet wurden. Beim Einwärtsbiegen der durch diese Ausschnitte entstehenden V-förmigen Laschen überlappten sich die benachbarten Seitenkanten der Laschen nicht, sondern standen entweder in einem Abstand voneinander oder stießen stumpf aneinander. Vorzugsweise wurde die Größe der V-förmigen Ausschnitte so gewählt, daß die benachbarten Seitenkanten der Laschen stumpf aneinanderstießen, so daß über der Randkante der Endwand oder der Endscheibe ein kontinuierlicher und gleichförmiger Verstärkungsstreifen gebildet wurde. Bei diesen Versandtrommeln oder Versandbehältern wurden jedoch verschiedenartig geformte Laschen verwendet.
  • Die Anbringung der V-förmigen Ausschnitte macht einen gesonderten Arbeitsgang erforderlich, durch den die Herstellungskosten erhöht werden. Um dies zu vermeiden, ist bereits vorgeschlagen worden, die Trommel auf einer hohlzylindrischen Form aufzunehmen, die eine waagerecht angeordnete, lotrecht durch Hebel bewegbare Stirnfläche aufweist, welche die Verschlußscheibe der Trommel trägt. Zum Umlegen des über die Form und die Verschlußscheibe vorstehenden Endes der Trommel dient ein von einem Hebelgehänge betätigter, lotrecht bewegbarer Stößel. Bei einer weiterhin bekannten Vorrichtung zum Anbringen eines Verschlußdeckels auf einer Trommel wird zunächst der obere Rand der Trommel, welcher den Verschlußdeckel aufnehmen soll, radial einwärts eingeschnürt. Hierfür sind zwei koaxiale, teleskopartig angeordnete Kolben vorgesehen, von denen der innere Kolben einen um die doppelte Wandstärke der Trommel kleineren Durchmesser aufweist als der Innendurchmesser der Trommel. Das untere Ende des äußeren Kolbens hat einen zylindrischen Bohrungsabschnitt, an den sich ein zum Ende konisch erweiternder Abschnitt anschließt, welcher die Einschnürung des oberen Trommelendes bewirkt. Hierbei wird so vorgegangen, daß zunächst der innere Kolben ein Stück weit in die Trommel eingefahren wird, worauf dann der äußere Kolben abwärts, den vorstehenden Rand der Trommel übergreifend, bewegt und dann der innere Kolben bei stillstehendem äußerem Kolben nach oben durchgezogen wird, um die Falten an der Einschnürung zu glätten. Die so vorbereitete Trommel wird dann weiterbewegt und der Deckel auf den eingeschnürten Randabschnitt gesetzt, wobei der Deckel einen angeformten, nach unten vorstehenden zylindrischen Randabschnitt aufweist, welcher die Einschnürung der Trommel übergreift. Die Herstellung der Trommeln mit ihren Verschlüssen auf dieser bekannten Vorrichtung wird durch die zwei erforderlichen Arbeitsstufen und den dadurch bedingten Aufwand der Vorrichtung erheblich verteuert. Eine Anpressung des Deckelrandes an die Trommel findet nicht statt, so daß eine feste Verbindung dieser Teile nicht gegeben ist.
  • Mit der Erfindung soll eine Vorrichtung der eingangs erwähnten Art geschaffen werden, bei der auf den über die Verschlußscheibe in einem einzigen Arbeitsgang umgebogenen oberen Randabschnitt der Trommel einmal ein erheblicher, abwärts gerichteter Druck durch einen ersten Antrieb und von einem zweiten, vom ersten Antrieb gesteuerten Antrieb ein entgegengesetzter Druck ausgeübt werden soll, um eine verläßliche und dichte Verbindung zwischen der Trommel und der Verschlußscheibe, gegebenenfalls nach Einführen von Klebstoff, zu schaffen. Die Vorrichtung soll bei einfacher Ausführung leistungsfähig sein und eine wirtschaftlichere Fertigung gestatten, als dies bisher möglich war. Die Vorrichtung soll ferner leicht mit der Trommel und der Verschlußscheibe beschickbar sein und eine Auswerfervorrichtung aufweisen, die eine leichte Entfernung der fertigen Trommel aus der Maschine gestattet.
  • Zu diesem Zweck besteht die Erfindung darin, daß das Gestänge zwei voneinander unabhängige Antriebe aufweist, und zwar erstens eine aus einem Kniehebel und einem Lenker bestehende Hebeleinrichtung, bei der der Kniehebel mit seinem einen Ende am Führungsschaft des Druckorgans und mit seinem anderen Ende an einem hydraulisch betätigbaren Kolben und mit einem Mittelabschnitt am Lenker angelenkt ist, der seinerseits an einer Halterung angelenkt ist, an der der zum hydraulischen Kolben gehörige Zylinder schwenkfähig gehalten ist, und daß im Schwenkbereich des Lenkers eine Kolbenstange vorgesehen ist, die in einem Zylinder gleitet und als Schaltschieber für das aus Kolben und Zylinder bestehende hydraulische Aggregat der zweiten Hebeleinrichtung dient.
  • Ein weiteres Erfindungsmerkmal besteht darin, daß innerhalb des an seinem oberen Ende an einer Seite offenen Formzylinders parallelachsig ein zylindrisches Rohr angeordnet ist, das in eine Bohrung des Deckels eingepaßt ist und in dem ein Stab gleitet, der eine Bohrung im oberen Ende des Rohres durchsetzt und eine flache Kopfscheibe trägt, wobei das untere Ende des Rohres an eine Druckmittelzuführung angeschlossen ist und die Bohrung im oberen Ende des Rohres genügend Spiel für den Durchtritt von Druckmittel läßt.
  • Mit der Erfindung ist eine sehr leistungsfähige Vorrichtung geschaffen, die keinerlei vorbereitende Arbeiten weder am Trommel- noch am Verschlußscheibenzuschnitt erforderlich macht und die Verschlußscheibe in einem einzigen Arbeitsgang in einer Weise mit der Trommel verbindet, daß die Stirnfläche der Trommel einen ringsum laufenden Verstärkungsrand aufweist, wobei durch den hohen, entgegengesetzt auf die Verbindungsstelle wirkenden Anpreßdruck nicht nur eine dichte Verbindung geschaffen, sondern auch jegliche Faltenbildung ausgeglättet wird.
  • Der Gegenstand der Erfindung ergibt sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispieles an Hand der Zeichnungen. In den Zeichnungen ist F i g. 1 eine Seitenansicht der erfindungsgemäßen Verschließvorrichtung, F i g. 2 eine Draufsicht auf die Vorrichtung mit einem schwenkbaren Verschlußkopf oder einer schwenkbaren Verschlußbrücke in geschlossener Stellung, F i g. 3 eine Seitenansicht des Verschlußkopfes, F i g. 4 eine der F i g. 3 ähnliche, jedoch teilweise geschnittene Seitenansicht, F i g. 5 eine teilweise geschnittene Seitenansicht des oberen Endes des Formzylinders, F i g. 6 eine Draufsicht auf das obere Ende des Formzylinders, F i g. 7 eine teilweise geschnittene Seitenansicht des unteren Endes der Vorrichtung nach Linie 7-7 der F i g. 8, F i g. 8 eine Draufsicht der in F i g. 7 dargestellten Vorrichtung und F i g. 9 eine schematische Darstellung einer Druckvorrichtung, mit der ein Aufwärtsdruck gegen die Unterseite des Stößelkopfes ausgeübt wird, und eine schematische Darstellung der Antriebsvorrichtung dieser Druckvorrichtung.
  • Gleiche Teile sind in den Zeichnungen mit gleichen Bezugszeichen bezeichnet.
  • Auf dem Maschinengestell t der Verschlußmaschine ist ein rohrförmiger Formzylinder 3 angeordnet, dessen unteres Ende mit dem Maschinengestell beispielsweise über eine Schweißnaht 4 verbunden ist. Der Formzylinder 3 ist etwas höher als die Höhe eines Behältermantels 5, dessen Ende von der Verschließmaschine geschlossen werden soll. Auf der Außenwand des Formzylinders 3 ist nahe dem unteren Ende ein geteilter Ring 6 lösbar gelagert, der nach unten gerichtete Vorsprünge 7 hat und in lotrechter Richtung auf jede gewünschte Stützebene für den Behältermantel eingestellt werden kann. Der Ring 6 wird in bekannter Weise am Formzylinder 3 festgeklemmt. Der Ring 6 ist zu diesem Zweck geschlitzt oder besteht aus Ringsegmenten, die aneinandergrenzende geflanschte Enden haben. Klemmschrauben 8 durchsetzen die Flansche oder Vorsprünge 7 und klemmen den Ring 6 am Formzylinder 3 fest.
  • An den entgegengesetzten Seiten des Formzylinders und in einem Abstand vom Formzylinder 3 sind zwei lotrechte Ständer 9 und 10 angeordnet, die auf dem Maschinengestell 2 mit die Stege 12 durchsetzenden Schraubenbolzen 11 befestigt sind. Die Ständer 9, 10 sind etwas höher als der Formzylinder 3. Der Ständer 9 trägt eine Schwenkbrücke 13, die in waagerechter Ebene in die Verriegelungsstellung mit dem anderen Ständer 10 oder aus dieser Verriegelungsstellung mit dem anderen Ständer 10 bewegt werden kann. Die Brücke 13 ist am oberen Ende 14 des Ständers 9 mittels einer Platte 15 drehbar gelagert, deren Bohrung das obere Ende 14 des Ständers 9 aufnimmt. Die Platte 15 ist am Ständer 9 zwischen einer Ringschulter 17 und einer Klemmutter 18 befestigt. Das entgegengesetzte Ende dieser Platte 15 weist einen Haken 19 auf, der sich an einen nahe dem oberen Ende von Ständer 10 befindlichen Hals 20 anlegt.
  • Ein Klemmschuh 21 (F i g. 1) ist auf jedem Ständer 9 und 10 mittels eines Ringes 22 einstellbar gelagert.
  • Auf der Brücke 13 ist mittels einer Stange 34 eine lotrecht bewegliche Scheibe 33 gelagert. Die Stange 34 durchsetzt eine Bohrung 35 der Platte 15. Die Scheibe 33 ist schalenförmig und besteht aus mehreren in Radialrichtung gleitenden Segmenten 36, die innerhalb einer in der Scheibe 33 geformten Ringnut 37 liegen. Die Segmente 36 haben einen Schaft 38, aus welchem ein nach unten gerichteter bogenförmiger Flansch 39 mit einer abgeschrägten Innenseitenkante 40 ragt. Ein dehnbares Band in Form einer Schraubenringfeder 42 liegt in Umfangsrichtung auf der Außenseitenwand des Flansches 39, und zwar innerhalb einer in jedem Segment 36 vorhandenen Nut 43. Die gespannte Feder 42 hält die Segmente 36 in einer zurückgezogenen oder nichtvorgeschobenen Stellung (F i g. 3, 4 und 9). Die abgeschrägten Innenseitenkanten 40 der Segmente 36 berühren die Außenseitenkante des Randendes 44 eines auf dem Formzylinder 3 vorhandenen Behältermantels 5 und drücken dieses Randende 44 nach innen und nach unten auf die Endwand oder Endscheibe 45, die vorher in dieses Ende des Behältermantels 5 eingesetzt worden ist, wie F i g. 1 zeigt. Als Abschrägungswinkel der Fläche 40 wird der Winkel gewählt, der das Mantelende 44 am wirksamsten nach innen und nach Beendigung seines Abwinkelns nach unten drückt, um auf diese Weise eine Faltenbildung zu vermeiden.
  • Auf der Schwenkbrücke 13 befindet sich eine mit der Scheibe 33 verbundene und zu ihrem Antrieb dienende Vorrichtung sowie eine Tragvorrichtung zum Lagern dieser Antriebsvorrichtung. Die Tragvorrichtung weist ein auf der Platte 15 befestigtes Gehäuse auf, das zwei im Abstand stehende, aufrechte Seitenwände 46 hat, zwischen denen ein Hebelgestänge gelagert ist, über das das Ende eines innerhalb des Zylinders 48 gelegenen Kolbens 47 mit einem Anlenkbolzen 50 verbunden ist. Das Hebelgestänge besteht aus zwei Winkelhebeln 49, die an ihrem einen Ende mit dem Anlenkbolzen 50 und an ihren entgegengesetzten Ende mit einem Anlenkbolzen 55 drehbar verbunden sind, der sich auf einer auf der Stange 34 befestigten Ringbüchse 56 befindet. Die Enden zweier Hebel 57 sind am Drehpunkt 58 an den Winkelhebeln 49 und an ihren entgegengesetzten Enden mit einem in den Seitenwänden 46 gelagerten Anlenkbolzen 59 drehbar verbunden. Die Gelenkhebel sind so bemessen, daß sie einen Höchstdruck gegen die Scheibe 33 ausüben können. Das Zylinder-Kolben-Aggregat 48 ist über Leitungen 61 und 62 mit der Hauptdruckleitung verbunden. Das dem Hebelgestänge entgegengesetzte Ende des Kolben-Zylinder-Aggregates ist auf einem Anlenkbolzen 63 drehbar, der von Hilfsplatten 64 getragen wird, die an den Seitenwänden 46 beispielsweise durch Schweißnähte 65 befestigt sind. Zwischen den Seitenwänden 46 ist außerdem eine Querschiene 66 so angeordnet, daß sich die Hebel 57 an diese Schiene anlegen, wenn die Hebel 57 aus ihrer in F i g. 3 dargestellten Stellung auf die in F i g. 4 dargestellte lotrechte Stellung bewegt werden.
  • Auf den Seitenwänden 46 ist ein zusätzliches Aggregat 67 gelagert, das über Leitungen 68 und 69 mit der Hauptdruckleitung verbunden ist. Das Ende einer Taststange 70 dieses Aggregates 67 trägt ein Kopfstück 71, das sich an die Hebel 57 anlegt, wenn diese Hebel 57 mit den Lenkern 49 lotrecht fluchten. Dieses Kopfstück 71 bildet eine Tastvorrichtung, die veranlaßt, daß das Aggregat 67 ein später beschriebenes zweites Hebelgestänge betätigt. Das Ergänzungsaggregat 67 sitzt auf einem zwischen den Seitenwänden 46 befestigten Träger 51.
  • An der Seite der einen Seitenwand 46 ist eine Riegelschiene 60 lotrecht angeordnet, deren unteres Ende in jeweils eine Bohrung einer Reihe Bohrungen 72 eingreift, die auf der oberen Seite der Scheibe 33 verteilt sind. Die Riegelschiene 60 durchsetzt Bohrungen, die sich in den Flanschen 73 einer auf der Seitenwand 46 aufgeschweißten Konsole 75 befinden. Zwischen den Flanschen 73 liegt eine Schraubenfeder 74, deren unteres Ende an der Riegelschiene befestigt ist und infolgedessen diese Riegelschiene 60 nach unten drückt. Das obere Ende der Riegelschiene weist einen Handgriff 76 auf, mit dem die Schiene gegen den Druck der Feder 74 aus den Bohrungen 72 von Hand herausgehoben werden kann.
  • An der einen Seite der einen Seitenwand 46 ist ein Handgriff 77 befestigt, der das in waagerechter Richtung erfolgende Verschwenken der Brücke 13 in und außer Arbeitsstellung erleichtert. Der Handgriff 77 kann von beliebiger Ausführung sein und ist an einer leichtzugänglichen Stelle angebracht.
  • Der Formzylinder 3 hat einen Deckel 80, der auf den Formzylinder 3 mittels einer Ringnut 81 dicht aufgesetzt ist, die aus der unteren Kante des Deckels ausgefräst ist und eine Schulter 82 bildet, in die das obere Ende des Formzylinders 3 paßt. Der Deckel 80 ist vom Formzylinder 3 abhebbar, so daß er in bezug auf den Formzylinder 3 lotrecht bewegt werden kann. Die Tiefe der Ringnut 81 ist jedoch so bemessen, daß der Deckel 80 bei der lotrechten Gleitbewegung in seiner richtigen Stellung gehalten wird. Die Größe der vertikalen Bewegung des Deckels relativ zum Formzylinder beim Ausüben eines Aufwärtsdruckes gegen die Unterseite der Endwand des Behältermantels ist verhältnismäßig gering.
  • Innerhalb des Formzylinders 3 (F i g. 5) ist ein kleines zylindrisches Rohr 83 angeordnet, dessen oberes Ende in eine Bohrung 84 des Deckels 80 paßt. Im Rohr 83 gleitet ein Stab 85, der eine Bohrung 86 im oberen Ende des Rohres durchsetzt und eine flache Kopfscheibe 87 trägt. Das untere Ende dieses Rohres 83 ist geschlossen. Das Rohr ist mit der hydraulischen Druckleitung der Druckluftleitung über die Rohrleitungen 88 und 89 verbunden. Der lotrecht auf und ab bewegliche Stab 85 dient zum Ausstoßen des Behältermantels 5 aus dem Formzylinder 3 nach Aufsetzen der Endwand oder Verschlußscheibe. Aus der Bohrung 86 kann eine geringe Luftmenge entweichen, die ebenfalls das Abheben des Behältermantels von dem Formzylinder 3 unterstützt. Ein nahe dem oberen Ende des Formzylinders 3 gelegener Wandteil kann entfernt werden, so daß unmittelbar unterhalb des Deckels 80 eine Ausnehmung 91 vorhanden ist, die das Einsetzen des Behältermantels 5 auf den Formzylinder 3 und das Abheben der fertigen Behältertrommel von dem Formzylinder 3 erleichtert. Diese Ausnehmung 91 ermöglicht ein Verkanten des Behältermantels beim Aufsetzen auf den Formzylinder und ein Abheben der Trommel von dem Formzylinder, so daß bei diesen Vorgängen der Behältermantel keine lotrechte Stellung einnehmen muß.
  • Das obere Ende 93 einer Stange 92 (F i g. 3 und 7) greift in eine in der Unterseite des Deckels 80 befindliche Mittelfassung 94 ein. Das untere Ende 95 der Stange 92 ist in ein Anschlußstück 96 eingeschraubt, an dem mittels eines Zapfens 97 das Ende eines Hebels 98 drehbar gelagert ist, der am Zapfen 100 mit einem Anschlußstück 101 drehbar verbunden ist. Dieses Anschlußstück 101 ist auf dem Ende einer Kolbenstange 102 verstellbar, deren Kolben sich innerhalb des Zylinders 103 bewegt. Der Zylinder 103 ist mit seinem einen Ende mit der zur Tastvorrichtung 67 führenden Leitung 68 und mit seinem entgegengesetzten Ende mit einer Leitung 105 verbunden, die mit den Leitungen 30 der Klemmschuhe 21 verbunden ist. Der Zylinder 103 dreht sich auf einem Anlenkbolzen 106, der sich zwischen zwei Tragplatten 107 (F i g. 2) erstreckt, die durch eine Schweißnaht 108 mit dem Maschinengestell 2 verbunden sind.
  • Eine Rohrleitung 110 (F i g. 9) ist mit einem von einem Fußhebel betätigten Zylinder 111 verbunden. Eine Zweigleitung 112 ist mit einem von einem Fußhebel betätigten zweiten Zylinder 113 verbunden, der über die Leitungen 88 und 89 mit dem Formzylinderrohr 83 in Verbindung steht und der eine Auslaßöffnung 114 hat. Der Zylinder 111 ist mit der Leitung 62 verbunden, die unmittelbar zum Zylinder 48 führt. Eine Zweigleitung 115 führt zur Leitung 61. Eine zweite Leitung 117 verbindet den Zylinder 111 mit einer Bohrung des Anschlußstückes 96, um den Drehzapfen des mit dem Anschlußstück verbundenen Hebels zu schmieren. Der Zylinder 111 hat eine Auslaßöffnung 116.
  • Die Arbeitsweise der Maschine ergibt sich bereits aus der Beschreibung der Einzelteile und aus ihren angegebenen Arbeiten. Die Maschine arbeitet -kurz zusammengefaßt - in folgender Weise: Ein zylindrischer Behältermantel 5 wird auf den Formzylinder 3 aufgesetzt, so daß sein oberes Ende über das obere Ende des Formzylinders 3 hinausragt. Eine Verschlußscheibe oder Endwand 45 wird in der in F i g. 3 dargestellten Weise eingesetzt und liegt auf dem oberen Ende des Formzylinders 3 auf. Der Fußhebel des Zylinders 111 wird gedrückt, um einen Arbeitsvorgang einzuleiten, bei welchem die Scheibe 33 auf die in F i g. 4 dargestellte Stellung gesenkt und der Deckel 80 des Formzylinders 3 nach oben gepreßt wird, und zwar entgegen dem Abwärtsdruck der Scheibe 33, der ausgeübt wird, wenn sich die Hebel 49 und 57 in der dargestellten Stellung befinden. Nach Beendigung des Preßvorganges werden die Scheibe 33 und der Deckel 80 in die Ruhestellung zurückgeführt, ebenso wie die Klemmschuhe 21, die ebenfalls bei diesem Arbeitszyklus betätigt worden sind. Dann wird der Fußhebel des Zylinders 113 gedrückt, um den Stab 85 zu betätigen, der die fertige Trommel anhebt, so daß diese leicht von dem Formzylinder 3 abgehoben werden kann.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Vorrichtung zum Verschließen eines Endes einer offenen Trommel mit einer hohlzylindrischen Form, auf der die Trommel aufzusetzen ist, und einem Antriebsgestänge für zwei koaxial zur Form, aber entgegengesetzt zueinander bewegbare, scheibenartige Druckorgane, von denen das äußere innen eine schräge Oberfläche hat, mit der es ein Ende der Trommel nach innen drücken und auf die mit einer Verschlußscheibe versehene Form umlegen kann, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t, daß das Gestänge zwei voneinander unabhängige Antriebe aufweist, und zwar erstens eine aus einem Kniehebel (49) und einem Lenker (57) bestehende Hebeleinrichtung, bei der der Kniehebel mit seinem einen Ende (55) am Führungsschaft (34) des Druckorgans (33) und mit seinem anderen Ende (50) an einem hydraulisch betätigbaren Kolben (47) und mit seinem Mittelabschnitt (58) am Lenker (57) angelenkt ist, der seinerseits an einer Halterung (59, 46) angelenkt ist, an der der zum hydraulischen Kolben gehörige Zylinder (48) schwenkfähig (63) gehalten ist, und daß im Schwenkbereich des Lenkers (57) eine Taststange (70) vorgesehen ist, die in einem Zylinder (67) gleitet und als Schaltschieber für das aus Kolben und Zylinder bestehende hydraulische Aggregat (103) der zweiten Hebeleinrichtung dient.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb des an seinem oberen Ende an einer Seite offenen (91) Formzylinders (3) parallelachsig ein zylindrisches Rohr (83) angeordnet ist, das in eine Bohrung (84) des Deckels (80) eingepaßt ist und in dem ein Stab (85) gleitet, der eine Bohrung (86) im oberen Ende des Rohres durchsetzt und eine flache Kopfscheibe (87) trägt, wobei das untere Ende des Rohres an eine Druckmittelzuführung angeschlossen ist und die Bohrung im oberen Ende des Rohres genügend Spiel für den Durchtritt von Druckmittel läßt. In Betracht gezogene Druckschriften: Schweizerische Patentschrift Nr. 51646; USA.-Patentschrift Nr. 1890 071. In Betracht gezogene ältere Patente: Deutsches Patent Nr. 1144 098.
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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH51646A (fr) * 1910-03-04 1911-09-01 Francis Jenkins Charles Machine pour appliquer des chapeaux-couvercles sur des récipients tubulaires en papier
US1890071A (en) * 1931-11-17 1932-12-06 Lily Tulip Cup Corp Paper working machine
DE1144098B (de) 1960-12-30 1963-02-21 Mead Corp Vorrichtung zum Verschliessen eines Endes einer offenen Trommel

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