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DE1190033B - Kontaktloser Druckknopfschalter - Google Patents

Kontaktloser Druckknopfschalter

Info

Publication number
DE1190033B
DE1190033B DEA44043A DEA0044043A DE1190033B DE 1190033 B DE1190033 B DE 1190033B DE A44043 A DEA44043 A DE A44043A DE A0044043 A DEA0044043 A DE A0044043A DE 1190033 B DE1190033 B DE 1190033B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
push button
button switch
housing
magnetic circuit
magnetic
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEA44043A
Other languages
English (en)
Inventor
Maurice Julian
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BBC BROWN BOVERI and CIE
BBC Brown Boveri AG Germany
Original Assignee
BBC BROWN BOVERI and CIE
Brown Boveri und Cie AG Germany
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by BBC BROWN BOVERI and CIE, Brown Boveri und Cie AG Germany filed Critical BBC BROWN BOVERI and CIE
Publication of DE1190033B publication Critical patent/DE1190033B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K17/00Electronic switching or gating, i.e. not by contact-making and –breaking
    • H03K17/94Electronic switching or gating, i.e. not by contact-making and –breaking characterised by the way in which the control signals are generated
    • H03K17/965Switches controlled by moving an element forming part of the switch
    • H03K17/97Switches controlled by moving an element forming part of the switch using a magnetic movable element
    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K17/00Electronic switching or gating, i.e. not by contact-making and –breaking
    • H03K17/94Electronic switching or gating, i.e. not by contact-making and –breaking characterised by the way in which the control signals are generated
    • H03K17/945Proximity switches
    • H03K17/95Proximity switches using a magnetic detector
    • H03K17/9502Measures for increasing reliability

Landscapes

  • Push-Button Switches (AREA)

Description

  • Kontaktloser Druckknopfschalter Die Erfindung betrifft einen kontaktlosen Druckknopfschalter mit mindestens einem elektronischen Schalter und einem Magnetkreis mit veränderlichem magnetischem Widerstand (Reluktanz).
  • Ein solcher Unterbrecher ist bereits vorgeschlagen worden, welcher mit einem Sperroszillator verbunden ist. Dieser enthält einen Transistor und einen Transformator mit veränderlicher Induktivität der Wicklungen. Der Oszillator wird durch mechanische Änderung des magnetischen Kreises in oder außer Betrieb gesetzt. Die mechanische Bewegung ändert hierbei die Kupplung der Wicklungen und damit ihre Induktivität und den Kupplungsfaktor. Die Schwingung oder die Sperrung des Oszillators bewirkt das In- und Außerbetriebsetzen eines Empfängers, welcher an den Oszillator angeschaltet ist. Der magnetische Kreis besteht aus einem topfförmigen Ferritkern mit einem festen und einem beweglichen Teil. Die magnetische Leitfähigkeit des Kreises wird durch die Vergrößerung oder Verkleinerung des Luftspaltes zwischen diesen beiden Teilen verändert. Die Schwingung setzt bei höchster Permeabilität schlagartig ein. Sie entsteht also nur bei völliger Schließung des Topfmagneten.
  • Es ist bereits bekanntgeworden, für solche und ähnliche Schaltungen Druckknöpfe zu verwenden, welche unmittelbar ohne Kontakte die Änderung des magnetischen Feldes bewirken. Bei diesen Anordnungen ist es aber notwendig, die Schaltelemente selbst in anderen Konstruktionsteilen unterzubringen.
  • Es stellt sich nun die Aufgabe, ein geeignetes Konstruktionsglied zu schaffen, :das alle Teile zusammenfaßt. Erfindungsgemäß wird daher vorgeschlagen, daß sämtliche zum magnetischen und elektrischen Kreise gehörenden Elemente in einem gemeinsamen Isoliergehäuse untergebracht sind und der Druckknopf mit dem beweglichen Teil des magnetischen Kreises verbunden ist, derart, daß die Bewegung des Druckknopfes den Luftspalt des magnetischen Kreises ändert und durch die Änderung der Reluktanz den elektronischen Schalter betätigt, und daß der elektrische Kreis in einer gedruckten Schaltung untergebracht ist, die im Isoliergehäuse gelagert ist.
  • Die Anordnung kann auf zwei Arten durchgeführt werden. Die erste Ausführung betrifft ein Betätigungsorgan, beispielsweise einen Druckknopf, bei Ausgangssignal erscheint, wenn der Druckknopf in dem im Zustand des Schwingens des Oszillators kein Ruhestellung ist. Bei der anderen Ausführung ist der Oszillator gesperrt und der Ausgang unter Spannung, wenn der Druckknopf im Ruhezustand ist. Die Figuren stellen Ausführungsbeispiele der Anordnung nach der Erfindung dar.
  • F i g. 1 ist ein Schnitt entsprechend der Linie C-D der F i g.4, eine Ausführung nach der ersten Art; F i g. 2 ist ein Schnitt entsprechend der Linie A-B in der F i g. 1; F i g. 3 ist ein Schnitt entsprechend der gleichen Linie C-D, aber eine Ausführung nach der zweiten Art.
  • F i g. 4 ist ein Grundriß der beiden Arten; F i g. 5 stellt eine Draufsicht der gedruckten Schaltung des elektronischen Unterbrechers dar; F i g. 6 zeigt die Einzelteile der gedruckten Schaltung auf der Rückseite.
  • In den F i g. 1 bis 4 ist das Gehäuse des Betätigungsorgans durch zwei gleiche Stücke 1 und 2 gebildet, welche vorzugsweise aus plastischem oder wärmehartem gemahlenem Isolierstoff besteht. Diese werden durch Niete oder Schrauben 3 und 4 zusammengehalten. Eine Erhöhung 5 in dem einen Stück greift in eine Senke 6 des anderen ein. Ein Loch 7 für die Befestigung ist in jedem Teil vorhanden.
  • Ein Druckknopf 8 kann in dem Gehäuse unter Fingerdruck gleiten. Eine Schraubenfeder 9, welche in dem rillenförmigen mit dem Druckknopf verbundenen Teil 10 liegt, stützt sich auf die innere Wand 11 der Teile 1 und 2 und drückt den Druckknopf nach dem Loslassen wieder in die Ruhestellung zurück.
  • In den F i g. 1 und 2 entspricht die Ruhestellung des Druckknopfes dem Schwingungszustand des Oszillators, also der Spannungslosigkeit des Ausganges, während in der F i g. 3 die Ruhestellung der Sperrung des Oszillators, also dem Spannungszustand des Ausganges entspricht. Die Scheibe 12 in den F i g. 1 und 2, welche auf dem rillenförmigen Teil 10 des Druckknopfes mit einem geeigneten Mittel, z. B. Leim, befestigt ist, dient als Unterstützung für den beweglichen Teil 13 des aus zwei gesonderten Teilen des magnetischen Kreises zusammengesetzten Topfmagneten. Der obere feste Teil 14 ist an der Traverse 15 angeleimt, welche in den beiden Teilen 1 und 2 befestigt ist.
  • Eine Aussparung 16 im Druckknopf 8 bis zur Traverse 15 gestattet die Bewegung des Druckknopfes.
  • Die gegenseitige Bewegung der beiden Teile des Topfmagneten während der Druckknopfbewegung 8 ist durch einen Stift 17, welcher in der Scheibe 12 befestigt ist, also damit auch im Druckknopf 8, geführt. Dieser Stift kann im festen Teil 14 des Kernes und in der Traverse 15 gleiten.
  • Im Innern der Ferritkerne ist in einer entsprechenden Ausnehmung eine Wicklung 18 im festen Teil 14 eingeordnet. Die Wicklung besitzt drei Ausgänge (zwei am Ende und einen in der Mitte). Ein Schlauch mit drei Leitern 19 verbindet die Spule mit den zugehörigen Punkten der gedruckten Schaltung 20, welche in der F i g. 5 und 6 dargestellt ist. Diese gedruckte Schaltung dient als Träger für die Elemente des elektrischen Kreises, also dem Transistor 21, dem Kondensator 22, den Widerständen 23, 24, 25, dem Heißleiter 26, der beispielsweise an den Widerstand 24 angeshuntet ist.
  • Die gedruckte Schaltung 20 ist in den Stücken 1 und 2 gehalten. Ihre Ausgänge sind zwei flexible Drähte 27, welche an den Klemmen 28 angeschlossen sind. Diese tragen die Anschlußschraube 29 und sind in dem Stück 1 und 2 des Gehäuses durch die Zungen 30 gehalten. An diesen Klemmen werden die vor der gedruckten Schaltung liegenden inneren Verbindungen angelötet. Der Empfänger und die Stromquelle, welche in der Zeichnung nicht dargestellt sind, werden an den Klemmen 28 angeschlossen.
  • Wenn der ganze Apparat zusammengesetzt ist, kann der innere Hohlraum, in welchem sich die gedruckte Schaltung mit den einzelnen Elementen befindet, durch ein Loch 32 in den Stücken 1 und 2 mit einem Isolierstoff, beispielsweise Gießharz, ausgefüllt werden. Die F i g. 1 stellt den Druckknopf in der Ruhestellung dar. Die zwei Teile des Ferritkernes 13 und 14 liegen aneinander und haben also den kleinsten Luftspalt. Die Reluktanz des magnetischen Kreises ist also ein Minimum, die Induktivität sowie die Kopplung ein Maximum. Der Oszillator schwingt, und der Ausgang ist spannungslos. Wenn man auf den Druckknopf 8 drückt, geht der innere Teil 13 des Ferritkernes mit der Scheibe 12 nach unten. Der Luftspalt wird größer und erhöht die Reluktanz. Dadurch verringert sich die Kopplung der Wicklungen, so daß der Schwinger aufhört zu sperren und ein Ausgangssignal entsteht.
  • In der Variante der F i g. 3 ist der Luftspalt zwischen den beiden Teilen des Ferritkernes in der dargestellten Ruhestellung ein Maximum. Entsprechend ist der Schwinger blockiert, und es liegt eine Spannung am Ausgang.
  • Bei dieser Anordnung ist die Scheibe 12 durch Leimung oder auf andere Weise auf der inneren Trennwand 11 sowie der innere Teil 13 des Ferritkernes auf dieser Trennwand befestigt und also ebenfalls festgehalten. Der obere Teil 15 des Ferritkernes ist mit einer Zwischenlage 23 an dem Druckknopf befestigt und hierdurch also beweglich. Ein Stift 34 verbindet den oberen Teil des Magneten mit dem Druckknopf B. Die Traverse 15 in der F i g. 1 ist in der Anordnung nach F i g. 3 nicht vorhanden.
  • Die Spule 18 ist auf dem festen Teil des Magneten befestigt und wie in der F i g. 1 mit der gedruckten Schaltung 30 verbunden. Das übrige entspricht genau der Anordnung nach F i g. 1.
  • Wenn der Druckknopf 8 gedrückt wird, so nähert sich der bewegliche Teil 14 des Ferritmagneten dem festen Teil. Daher ist der Luftspalt verkleinert, der Schwinger setzt sich in Betrieb. Praktisch entsteht die Schwingung erst bei völligem Schließen des Magnetkernes. Umgekehrt wird beim Loslassen des Druckknopfes der Luftspalt vergrößert, und der Schwinger hört auf zu blockieren.
  • In den beschriebenen Ausführungsbeispielen wird die Änderung der Impedanz des Schwingungskreises durch axiale Verschiebung von Teilen des Topfmagneten erreicht. Diese Impedanzänderung kann auch durch radiale Verschiebung oder Gegeneinandergleiten sowie auch durch eine Drehung um eine Achse eines oder mehrerer Teile des magnetischen Kreises erfolgen. Es muß nur darauf geachtet werden, daß am Ende .der Bewegung der Kreis völlig geschlossen ist, um den beabsichtigten Sperreffekt zu erhalten. Es muß also die Schwingung schlagartig bei der höchsten Permeabilität einsetzen. Die Spule kommt in diesem Falle auch im Innern des festen Teiles des Ferritkernes zu liegen.
  • Entsprechend ändert sich natürlich auch die Anordnung und die Verbindung des Druckknopfes mit den übrigen Teilen.
  • Diese beschriebenen Betätigungsorgane können auf zahlreiche Apparate angewendet werden, überall nämlich, wenn eine mechanische Bewegung auf einen solchen elektronischen Schalter übertragen werden soll und ein Signal gesendet oder unterbrochen wird. Beispielsweise sind dies Hilfskontakte an Trennschaltern, Umschaltern, Schützen und Elektroventilen oder Anordnungen für halbautomatische Anlagen mit Folgeschaltungen usw.
  • Die Anordnung ist bei allen Einrichtungen anzuwenden, auch anderen wie den beschriebenen, bei denen die Schwingung oder die Sperrung durch Relativbewegungen mindestens eines seiner Teile bewirkt werden.
  • Der Vorteil dieser Anordnungen ist, daß sie die gleiche äußere Form wie bekannte Betätigungsorgane haben, wodurch die Anwendung erleichtert wird. Sie kann auch in Verbindung mit anderen Apparaten verwendet werden.
  • Es soll auch in den Rahmen der Erfindung gehören, wenn andere Formen der Anordnung und andere elektronische Schaltungen zur Verwendung kommen.

Claims (6)

  1. Patentansprüche: 1. Kontaktloser Druckknopfschalter mit einem elektronischen Schaltelement und einem magnetischen Kreis mit veränderlichem magnetischem Widerstand (Reluktanz), dadurch gekennzeichnet, daß sämtliche zum magnetischen und elektrischen Kreise gehörenden Elemente in einem gemeinsamen Isoliergehäuse untergebracht sind und der Druckknopf mit dem beweglichen Teil des magnetischen Kreises verbunden ist, derart, daß die Bewegung des Druckknopfes den Luftspalt des magnetischen Kreises ändert und durch die Änderung der Reluktanz den elektronischen Schalter betätigt, und daß der elektrische Kreis in einer gedruckten Schaltung untergebracht ist, die im Isoliergehäuse gelagert ist.
  2. 2. Kontaktloser Druckknopfschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Magnetkreis aus zwei topfförmigen Ferritkernen besteht, von denen der eine fest im Gehäuse angebracht und der andere verschiebbar mit dem Auslöseorgan verbunden ist.
  3. 3. Kontaktloser Druckknopfschalter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der feste Teil des magnetischen Kreises über einer in einer Rille des Gehäuses gelagerten Traverse mit dem Gehäuse festgehalten wird.
  4. 4. Kontaktloser Druckknopfschalter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der feste Teil auf einer im Gehäuse liegenden scheibenförmigen Grundplatte aufliegt.
  5. 5. Kontaktloser Druckknopfschalter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der bewegliche Teil des Magnetkernes auf einer scheibenförmigen Platte aufliegt, welche mit dem Auslöseorgan verbunden ist.
  6. 6. Kontaktloser Druckknopfschalter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der bewegliche Teil des Magnetkreises einen Mitnehmer besitzt, welcher mit einem Führungsstift verbunden ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschriften Nr. 1088 542, 1094 297, 1098 538.
DEA44043A 1962-09-14 1963-09-13 Kontaktloser Druckknopfschalter Pending DE1190033B (de)

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FR1190033X 1962-09-14

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DE1190033B true DE1190033B (de) 1965-04-01

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ID=9666122

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEA44043A Pending DE1190033B (de) 1962-09-14 1963-09-13 Kontaktloser Druckknopfschalter

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DE (1) DE1190033B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1907921B1 (de) * 1969-02-17 1970-06-25 Siemens Ag Tastenanordnung fuer Teilnehmerstellen in Fernmelde-,insbesondere Fernsprechanlagen,mit einem kontaktlosen Schalter

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1088542B (de) * 1958-10-21 1960-09-08 Wilhelm Husmeier Elektronischer Schalter
DE1094297B (de) * 1958-06-30 1960-12-08 Ibm Deutschland Mechanisch, aber kontaktlos schaltbarer UEbertrager
DE1098538B (de) * 1958-09-27 1961-02-02 Westinghouse Canada Ltd Kontaktlose Schalteinrichtung zum OEffnen und Schliessen eines Stromkreises eines Verrauchers

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