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DE1190059B - Schaltungsanordnung fuer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen mit Waehlsternanschluessen - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen mit Waehlsternanschluessen

Info

Publication number
DE1190059B
DE1190059B DES81757A DES0081757A DE1190059B DE 1190059 B DE1190059 B DE 1190059B DE S81757 A DES81757 A DE S81757A DE S0081757 A DES0081757 A DE S0081757A DE 1190059 B DE1190059 B DE 1190059B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
relay
relays
selector
stimulus
star
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES81757A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Richard Grote
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES81757A priority Critical patent/DE1190059B/de
Publication of DE1190059B publication Critical patent/DE1190059B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q3/00Selecting arrangements
    • H04Q3/0008Selecting arrangements using relay selectors in the switching stages
    • H04Q3/0012Selecting arrangements using relay selectors in the switching stages in which the relays are arranged in a matrix configuration

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Interface Circuits In Exchanges (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung für Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen mit Wählsternanschlüssen Um den Verkehr besonders auf längeren Fernmeldeleitungen wirtschaftlicher zu gestalten, ist es seit langem gebräuchlich, die Teilnehmerleitungen in einem Wählsternschalter zusammenzufassen und diesen über eine im Verhältnis zur Zahl der angeschlossenen Teilnehmer geringen Zahl von Hauptleitungen mit dem Amt zu verbinden. Die dem Wählsternschalter zugeordnete Amtsübertragung wird Wählsternübertragung genannt. Sowohl in dem im Knotenpunkt der sternförmig zusammenlaufenden Teilnehmerzweigleitungen angebrachten Wählsternschalter als auch in der Wählsternübertragung sind Auswahleinrichtungen angeordnet, die übereinstimmend eingestellt werden und die die gewünschte Verbindung über eine der gemeinsamen Hauptleitungen herstellen.
  • Es ist nun im Interesse eines guten Verkehrswertes erwünscht, die Anzahl der an den Wählsternschalter angeschlossenen Teilnehmer und dementsprechend die Zahl der gemeinsamen Hauptleitungen zum Amt möglichst groß zu wählen. überschreitet die Anzahl der angeschlossenen Teilnehmer eine gewisse Grenze, so wird jedoch die einwandfreie übermittlung des Anreizkriteriums zur Wählsternübertragung problematisch, da die Nebenschlußströme sämtlicher Teilnehmerzweigleitungen sich in der Wählsternübertragung addieren. Unter dem Einfluß von Witterungserscheinungen kann der resultierende Ableitwiderstand derart schwanken, daß die Fehlstrombedingungen des Anreizrelais in der Wählsternübertragung verletzt werden. Auf diese Weise können Anreizkriterien vorgetäuscht werden, die dann Fehlbelegungen zur Folge haben.
  • Um Fehlerquellen dieser Art zu eliminieren, ist es bekannt, durch Unterteilung des Bündels der angeschlossenen Teilnehmer einzelne Teilnehmergruppen zu bilden und den so entstandenen Teilbündeln statt eines einzigen gemeinsamen Anreizrelais im Amt jeweils ein eigenes Anreizrelais im Wählsternschalter zuzuordnen.
  • Dabei richtet sich die Größe der einzelnen Teilbündel nach dem resultierenden Ableitwiderstand der angeschlossenen Teilnehmerzweigleitungen, und sie ist so zu wählen, daß die Summe der Nebenschlußströme sicher unter dem Fehlstromwert der einzelnen Anreizrelais im Wählsternschalter liegt.
  • Den gemeinsamen Hauptleitungen fällt also die Aufgabe zu, einerseits die Stromversorgung der in den Wählsternschaltern angeordneten einzelnen Anreizrelais zu übernehmen und andererseits bei deren Wirksamwerden ein entsprechendes Kriterium zur Wählsternübertragung zu übermitteln. Bei den bekannten Anordnungen liegen die Anreizrelais im Wählsternschalter in Stromkreisen, die von der Amtsbatterie über die eine Ader der Hauptleitung und die Teilnehmerstation zur Erde verlaufen. Dabei werden die eigentlichen Koppelkontakte von einer Kontaktkette überbrückt, die geschlossen ist, wenn sowohl die gemeinsame Hauptleitung als auch die Teilnehmerzweigleitung frei ist. Wenn eines der Anreizrelais in dem beschriebenen Stromkreis anspricht, so legt es mit einem seiner Kontakte Erde an die zweite Ader der Hauptleitung und stellt damit einen Ansprechstromkreis für ein im Amt angeordnetes Anlaßrelais her. Bei dieser bekannten Anordnung werden also das Anreizrelais im Wählsternschalter einerseits und das Anlaßrelais in der Wählsternübertragung andererseits in zwei getrennten parallelen Stromkreisen erregt.
  • Diese bekannte Anordnung benötigt somit beim Verbindungsaufbau zur Kriterienübermittlung bzw. zur Stromversorgung neben den beiden Sprechadern einen dritten Leiter (z. B. die Erde) und weist deshalb alle hiermit verbundenen Nachteile, insbesondere eine erhebliche Anfälligkeit gegen Störspannungen auf.
  • Die Erfindung verbessert die bekannten Anordnungen und beseitigt die genannten Nachteile dadurch, daß sowohl das Anlaßrelais in der Wählsternübertragung als auch die Anreizrelais im Wählsternschalter über die beiden hintereinandergeschalteten Sprechadern der gemeinsamen Hauptleitung beeinflußbar sind, daß im Ruhezustand die zur Anschaltung der Teilnehmerzweigleitungen an die gemeinsame Hauptleitung dienenden Koppelkontakte in beiden Sprechadern der gemeinsamen Hauptleitung durch Kontakte überbrückt sind, die den Freizustand sowohl der zum Koppelpunkt hinführenden gemeinsamen Hauptleitung als auch der vom Koppelpunkt wegführenden Teilnehmerzweigleitung kennzeichnen, und daß die Schleife für die wirksame Beeinflussung des Anlaßrelais in der Wählsternübertragung unter dem Einfluß von Kontakten der Anreizrelais des Wählsternschalters steht. Der Wählsternschalter gemäß der Erfindung ist somit erdfrei.
  • Die Erfindung verbessert die bekannten Anordnungen und beseitigt die genannten Nachteile dadurch, daß jedes einer Hauptleitung zugeordnete Anlaßrelais und die Anreizrelais der an diese Hauptleitung anschaltbaren Teilbündel von Teilnehmerzweigleitungen über beide in Serie dazu liegenden Sprechadern der betreffenden Hauptleitung beeinflußbar sind und daß die die Teilnehmerzweigleitungen mit den Hauptleitungen verbindenden Koppelkontakte nicht nur in einer, sondern in beiden Sprechadern von Kontakten überbrückt werden, die geschlossen sind, wenn sowohl die zu dem betreffenden Koppelpunkt hinführende Hauptleitung als auch die von ihm wegführende Zweigleitung frei sind, und daß ferner der Stromkreis für die wirksame Beeinflussung des Anlaßrelais in der Amtsübertragung unter dem Einfluß von Kontakten der Anreizrelais des Wählsternschalters steht.
  • Ist die Anzahl der an den Wählsternschalter angeschlossenen Teilnehmer und damit die Summe der über die gemeinsame Hauptleitung fließenden Nebenschlußströme relativ groß, so kann gemäß weiterer Ausbildung der Erfindung das in der Wählsternübertragung angeordnete Anlaßrelais ein Ruhestromrelais sein, dessen Erregungsstromkreis über eine Kette von Ruhekontakten der Anreizrelais im Wählsternschalter verläuft und beim Ansprechen von mindestens einem dieser Anreizrelais unterbrochen wird.
  • In diesem Fall können die Anreizrelais, deren Erregungsstromkreis durch die Schleifenunterbrechung ebenfalls aufgetrennt wird, gemäß weiterer Ausbildung der Erfindung durch die einem Energiespeicher (z. B. einem Kondensator) entnommende Energie so lange weitergehalten werden, bis das Anlaßrelais im Amt wirksam geworden ist. Es ist jedoch auch möglich, die Anreizrelais als bistabile polarisierte Relais auszubilden, so daß keine besonderen Vorkehrungen für ihr Halten getroffen zu werden brauchen. Wenn die Zahl der einzelnen Teilbündel eine gewisse Grenze überschreitet, so kann der Kontaktaufwand dadurch verringert werden, daß an die Stelle der Kette von Ruhekontakten aller Anreizrelais ein Ruhekontakt eines Hilfsrelais tritt, das seinerseits über Kontakte der einzelnen Anreizrelais, beispielsweise mittels der einem Energiespeicher (z. B. einem Kondensator) entnommenen Energie, wirksam erregt wird.
  • Bei großen Wählsternanschlüssen kann der Wunsch auftreten, zur Einsparung von Koppelkontakten den einzelnen Teilnehmergruppen, denen je ein eigenes Anreizrelais im Wählsternschalter zugeordnet ist, nicht den Zugang zu allen gemeinsamen Verbindungsleitungen zu ermöglichen, d. h. aus den genannten Teilbündeln eine Anzahl unvollkommener Bündel zu bilden. Gemäß einer weiteren Ausbildung der Erfindung kann dies in besonders einfacher Weise dadurch verwirklicht werden, daß die den einzelnen Teilbündeln zugeordneten Anreizrelais in der oben beschriebenen Weise Hilfsrelais wirksam werden lassen, deren Anzahl gleich der Zahl der zu bildenden unvollkommenen Bündel ist, und daß Kontakte eines dieser Hilfsrelais die Anlaßrelais nur in jenen Wählsternübertragungen (z. B. in der beschriebenen Weise durch Schleifenunterbrechung) wirksam werden lassen, zu denen die Teilnehmer, unter deren Einfluß das betreffende Hilfsrelais steht, Zugang haben.
  • In F i g. 1 und 2 sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Es handelt sich um Wählsternanschlüsse, bei denen die Sprechadern mit Hilfe von Relaiskoppelfeldern oder Koppelrelaisketten durchgeschaltet werden. In den Zeichnungen sind nur die für die Erfindung wesentlichen Einzelheiten dargestellt. Die eigentlichen Koppelkontakte sind in der Weise gekennzeichnet, daß die erste Ziffer hinter dem gemeinsamen Kennbuchstaben (k) die Ordnungszahl (z. B. 1) der betreffenden Hauptleitung (z. B. VL 1) und die zweite Ziffer die Ordnungszahl (z. B. 1) der betreffenden Zweigleitung (z. B. ZL 1) angibt, die durch den Koppelpunkt verbunden werden können. So schaltet beispielsweise der Kontakt 1k29 bei seiner Betätigung die Hauptleitung VL 2 zur Zweigleitung ZL 9 durch. Ferner sind noch Kontakte vorhanden, die als zweite Ziffer hinter dem Kennbuchstaben k eine Null haben. Diese werden wirksam, sobald die durch die davorstehende Ziffer gekennzeichnete Hauptleitung besetzt ist, beispielsweise sobald die zugehörige Koppelrelaiskette ihre Nullstellung verlassen hat.
  • Bei dem in F i g. 1 gezeigten Wählsternanschluß können zwei von zehn Teilnehmerstellen, von denen nur die Teilnehmerstellen Tn 1 und Tn 9 dargestellt sind, über die beiden Hauptleitungen VL 1 und VL 2 mit der Amtsübertragung (Wählsternübertragung) AUe verbunden werden. Die Teilnehmerzweigleitungen, von denen nur die Teilnehmerzweigleitungen ZL 1 und ZL 9 dargestellt sind, sind in zwei Teilbündel aufgeteilt. Jedem dieser Teilbündel ist eines der Anreizrelais R 1 bzw. R 2 im Wählsternschalter zugeordnet. Das Anreizrelais R 1 gehört zu den Teilnehmerzweigleitungen ZL 1 bis ZL 5, und das Anreizrelais R 2 gehört zu den Teilnehmerzweigleitungen ZL 6 bis ZL 10.
  • Parallel zu dem resultierenden Ableitwiderstand aller Teilnehmerzweigleitungen ist der Widerstand Wi angeordnet. Dieser ist so bemessen, daß der im Ruhezustand über jede der Hauptleitungen fließende Nebenschlußstrom unabhängig von schwankenden Witterungserscheinungen stets größer ist als der Haltestrom der Anlaßrelais E1 und E2 in der Amtsübertragung AUe. Daher ist z. B. das Anlaßrelais E2 im Ruhezustand im folgenden Stromkreis erregt:
    4k21, 4k11, ZLlb, Wil, ZLla, 3k11, 3k21, G14,
    nicht dargestellte Parallelstromkreise über Wi 2 bis R 1(I)
    1 Wi 5 für die Teilnehmerzweigleitungen ZL 2 bis ZL 5
    . Erde, E 2,
    VL2b, 2k20, Wi G12,1k20, VL2a,-.
    G16, 2 r Z, 2 r 1, nicht dargestellte Parallelstromkreise über Wi 6 bis
    Wi 10 für die Teilnehmerzweigleitungen ZL 6 bis ZL 10, R2(I)
    4k29, 4k19, ZL9b, Wi9, ZL9a, 3k19, 3k29, Gl3
    Mit Wi 1 bis Wi 10 sind die Ersatzwiderstände für die Ableitungen der einzelnen Teilnehmerzweigleitungen ZL 1 bis ZL 10 bezeichnet.
  • In diesem Stromkreis sind die Anreizrelais R 1 und R 2 voraussetzungsgemäß mit Fehlstrom vorerregt. Durch die am Widerstand Wi abfallende Spannung wird der Kondensator C über den Gleichrichter G 15 aufgeladen.
  • Wenn eine der Teilnehmerzweigleitungen niederohmig kurzgeschlossen wird, so spricht im Stromkreis 1, in dem sinngemäß einer der Ableitwiderstände Wi 1 bis W110 durch den niederohmigen Widerstand der parallelen Teilnehmerstelle zu ersetzen ist, das zugehörige Anreizrelais R 1 oder R 2 an. Dieses unterbricht mit seinem Kontakt 2 r 1 bzw. 2r2 den Stromkreis 1 und schaltet sich in einen von dem Kondensator C gespeisten Haltestromkreis, z. B. wenn es sich um das Anreizrelais R 1 handelt, in den Stromkreis 2. C (+), 1r1, R1(11), C (-), der so lange wirksam bleiben soll, bis durch die Unterbrechung des Stromkreises 1 und des entsprechenden Stromkreises für das Anlaßrelais E1 die beiden Anlaßrelais E1 und E2 abgefallen und damit wirksam geworden sind. Eines der beiden Anlaßrelais E 1 oder E 2, das durch eine nicht dargestellte Vorrangschaltung ausgewählt wird, leitet hierauf den gleichzeitigen Ablauf der ebenfalls nicht dargestellten Koppelrelaisketten im Wählsternschalter und in der Amtsübertragung ein. Wenn das Anlaßrelais E1 Vorrang hat, so öffnen unter anderem die Kontakte 1k10 und 2k10 und verhindern, daß der Ruhestromkreis für das Anlaßrelais E1 von neuem wirksam wird, wenn das Anreizrelais R 1 oder R 2 nach der Entladung des Kondensators C wieder abfällt. Wenn die Teilnehmerstelle, von der der Anruf ausging, anrufsucherartig ermittelt ist, d. h. wenn im Falle eines Anrufes von der Teilnehmerstelle Tn9 aus das Koppelrelais K19 wirksam geworden ist, wird die Koppelrelaiskette stillgesetzt. über die Koppelkontakte 1 k 19 und 2 k 19 werden die Sprechadern durchgeschaltet, während die Kontakte 3k19 und 4k19 die Zweigleitung ZL 9 aus dem Stromkreis 1 herausnehmen, den Anreizstromkreis also von dem Sprechstromkreis abtrennen und verhindern, daß von dem Teilnehmer Tn9 ein neuer Einstellanreiz ausgehen kann. Unterdessen kann jedoch ein weiterer Teilnehmer durchaus die zweite gemeinsame Verbindungsleitung belegen.
  • Bei dem in F i g. 2 dargestellten Wählsternanschluß können neun von sechzig Teilnehmerstellen, von denen nur die Teilnehmerstelle Tn 1 dargestellt ist, über neun Hauptleitungen, von denen nur die Hauptleitung VL 1 dargestellt ist, mit der Amtsübertragung AUe (Wählsternübertragung) verbunden werden. Die Teilnehmerzweigleitungen, von denen nur die Teilnehmerzweigleitung ZL 1 dargestellt ist, sind in zwölf Teilbündel aufgeteilt. Jedem dieser Teilbündel ist eines der Anreizrelais R 1 bis R 12 im Wählsternschalter zugeordnet. Das Anreizrelais R 1 gehört zu den Teilnehmerzweigleitungen ZL 1 bis ZL 5. In der Zeichnung ist nur ein einziger Koppelpunkt dargestellt, nämlich derjenige, durch den die Hauptleitung VL 1 mit der Teilnehmerzweigleitung ZL 1 verbunden werden kann. Das gesamte Koppelfeld ist jedoch, wie aus F i g. 3 ersichtlich ist, in einer besonders zweckmäßigen Weise angeordnet. Um bei dieser Anordnung mit weniger Koppelpunkten auszukommen, als es dem Produkt aus der Zahl der Hauptleitungen und der Zweigleitungen entspricht, wurde nämlich darauf verzichtet, jeder der Teilnehmerstellen den Zugang zu allen Hauptleitungen zu ermöglichen. Vielmehr hat jeder Teilnehmer nur zu fünf Hauptleitungen Zugang. Aus F i g. 3 ist erkennbar, daß hierbei drei Gruppen von Teilbündeln entstehen, von denen jedes zu zwei anderen der Hauptleitungen VL 1 bis VL 6i Zugang hat, während die Hauptleitungen VL7, VL 8 und VL 9 von allen Teilbündeln aus erreicht werden können.
  • Bei dem in F i g. 2 dargestellten Koppelpunkt läßt jedes der Anreizrelais R 1 bis R 12 eines der Hilfsrelais H1 bis H3 wirksam werden, und zwar jenes, durch das unter den Anlaßrelais E1 bis E9 in der Amtsübertragung diejenigen beeinflußt werden, zu deren zugehörigen Hauptleitungen VL1 bis VL9 das Teilbündel von Teilnehmerzweigleitungen Zugang hat, das zu dem betreffenden Anreizrelais im Wählsternschalter gehört.
  • Die Anlaßrelais E1 bis E9 der Amtsübertragung A Ue, von denen nur das Anlaßrelais E 1 dargestellt ist, sind im Ruhezustand erregt, da über jedes Anlaßrelais die Nebenschlußströme aller Zweigleitungen in einem Stromkreis fließen, der dem Stromkreis 1 in der Anordnung nach F i g. 1 entspricht. Schließt der Teilnehmer Tn 1 seine Teilnehmerschleife, so wird das Anreizrelais R 1 seines Teilbündels beispielsweise über dieses Anlaßrelais E1 im Stromkreis 3. Erde, E1, VL1b, 2k10, G13, 2h1, 3k11, 3k21, 3k71, 3k81, 3k91, ZL1 b, Tn1, ZLIa, 2k11, 2k21, 2k71, 2k81, 2k91, G11, R l, G12, 1k10, VL 1 a, - erregt. Dieses schließt mit seinem Kontakt r 1 einen Entladestromkreis für den zuvor durch die am Widerstand Wi abfallende Spannung geladenen Kondensator C: 4. C(+), r1, H1, 1h3, 1h2, C(-).
  • In diesem Stromkreis spricht das Hilfsrelais H1 an und hält sich über seinen Kontakt 4 h 1, bis der Kondensator C wieder entladen ist. Mit Hilfe seiner Kontakte 2 h 1 und 3 h 1 läßt es durch Schleifenunterbrechung jene Anlaßrelais in der Amtsübertragung wirksam werden, die an den der betreffenden Teilnehmerstelle (z. B. Tn 1) zugänglichen Hauptleitungen (z. B. VL 1, VL 2, VL 7, VL 8 und VL 9) liegen. Durch eine nicht dargestellte Verteilerkette ist unter den Hauptleitungen eine Rangordnung hergestellt, die verhindert, daß die rufende Teilnehmerstelle zu mehr als einer von ihnen durchgeschaltet wird.
  • Im Stromkreis 3 bzw. in allen entsprechenden Stromkreisen für die übrigen Zweig- und Hauptleitungen liegen Ruhekontakte (z. B. 1 k 10 und 2k10), die geschlossen sind, wenn die betreffende Hauptleitung (z. B. VL 1) frei ist, d. h. wenn die nicht dargestellte Koppelrelaiskette sich in der Ruhelage befindet, und weitere Ruhekontakte (z. B. 2k11, 2k21, 2k71, 2k81, 2k91 usw.) der eigentlichen Koppelrelais, die nach der Durchschaltung der Sprechadern Anreizstromkreise und Sprechstromkreis trennen.
  • Die Erfindung ist nicht auf Wählsternanschlüsse mit Relaiswählern beschränkt, sondern kann ebenso auf Systeme mit beliebigen anderen Einstellgliedern Anwendung finden.

Claims (6)

  1. Patentansprüche: 1. Schaltungsanordnung für Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen mit batterielosen Wählsternanschlüssen, bei denen das Bündel der Teilnehmerzweigleitungen in mehrere Teilbündel unterteilt ist und jedem Teilbündel ein Anreizrelais im Wählsternschalter und jeder Hauptleitung ein Anlaßrelais in der Wählsternübertragung zugeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß jedes einer Hauptleitung (z. B. VL 1) zu- geordnete Anlaßrelais (z. B. El) und die Anreizrelais (R1 ff) der an diese Hauptleitung (VL1) anschaltbaren Teilbündel von Teilnehmerzweigleitungen (z. B. ZL9) über beide in Serie dazu liegenden Sprechadern der betreffenden Hauptleitung (VL 1) beeinflußbar sind und daß die die Teilnehmerzweigleitungen mit den Hauptleitungen verbindenden Koppelkontakte nicht nur in einer, sondern in beiden Sprechadern von Kontakten überbrückt werden, die geschlossen sind, wenn sowohl die zu dem betreffenden Koppelpunkt hinführende Hauptleitung als auch die von ihm wegführende Zweigleitung frei sind, und daß ferner der Stromkreis für die wirksame Beeinflussung des Anlaßrelais (z. B. El) in der Amtsübertragung (AUe) unter dem Einfluß von Kontakten (z. B. 2r1, 2r2) der Anreizrelais (R1 ff) des Wählsternschalters steht.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Anlaßrelais (z. B. E2 in F i g. 1) in der Wählsternübertragung (AUe) ein Ruhestromrelais ist, dessen Erregungsstromkreis über eine Kette von Ruhekontakten (2r1, 2r2) der Anreizrelais (R1, R2) im W ählsternschalter verläuft und beim Ansprechen von mindestens einem dieser Anreizrelais (z. B. R 1) unterbrochen wird (mittels 2r1).
  3. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Haltestromkreis der Anreizrelais (z. B. R 1) im Wählsternschalter durch die einem Energiespeicher (C) entnommene Energie (z. B. über 1 r 1) gespeist wird (F i g. 1).
  4. 4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Anreizrelais (z. B. R 1) im Wählsternschalter als bistabile polarisierte Relais ausgebildet sind (F i g. 1).
  5. 5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Gesamtheit der Anreizrelais (R 1 bis R 12) im W ählsternschalterHilfsrelais (H1, H2, H3) beeinflußt, die durch die einem Energiespeicher (C) entnommene Energie zu speisen sind, und daß Ruhekontakte (2 h 1 bis 4h3) dieser Hilfsrelais in den genannten Schleifen zur wirksamen Beeinflussung der Anlaßrelais (El bis E10) angeordnet sind (F i g. 2).
  6. 6. Schaltungsanordnung nach den Ansprüchen 1, 2 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß bei Vorhandensein unvollkommener Bündel jedes der Anreizrelais (R 1 bis R 12) ein Hilfsrelais (H1, H2 oder H3) im Wählsternschalter wirksam werden läßt und daß dieses Hilfsrelais (z. B. H 1) von den Anlaßrelais (E 1 bis E 9) in der Amtsübertragung (A Ue) nur diejenigen beeinflußt (z. B. E1, E2, E7, E8 und E9), zu deren zugehörigen Hauptleitungen (z. B. VL1, VL2, VL7, VL 8, VL 9) die zum betreffenden Anreizrelais (z. B. R 1) gehörende Teilnehmerzweigleitung (z. B. ZL 1) Zugang hat (F i g. 2).
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