DE1189832B - Verfahren zum Sintern von Presslingen aus Metall- oder Metalloxydpulver - Google Patents
Verfahren zum Sintern von Presslingen aus Metall- oder MetalloxydpulverInfo
- Publication number
- DE1189832B DE1189832B DEM42788A DEM0042788A DE1189832B DE 1189832 B DE1189832 B DE 1189832B DE M42788 A DEM42788 A DE M42788A DE M0042788 A DEM0042788 A DE M0042788A DE 1189832 B DE1189832 B DE 1189832B
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- sintering
- metal
- compacts
- furnace
- oxide powder
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Pending
Links
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G21—NUCLEAR PHYSICS; NUCLEAR ENGINEERING
- G21C—NUCLEAR REACTORS
- G21C3/00—Reactor fuel elements and their assemblies; Selection of substances for use as reactor fuel elements
- G21C3/42—Selection of substances for use as reactor fuel
- G21C3/58—Solid reactor fuel Pellets made of fissile material
- G21C3/62—Ceramic fuel
- G21C3/623—Oxide fuels
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B22—CASTING; POWDER METALLURGY
- B22F—WORKING METALLIC POWDER; MANUFACTURE OF ARTICLES FROM METALLIC POWDER; MAKING METALLIC POWDER; APPARATUS OR DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR METALLIC POWDER
- B22F3/00—Manufacture of workpieces or articles from metallic powder characterised by the manner of compacting or sintering; Apparatus specially adapted therefor ; Presses and furnaces
- B22F3/10—Sintering only
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C04—CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
- C04B—LIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
- C04B35/00—Shaped ceramic products characterised by their composition; Ceramics compositions; Processing powders of inorganic compounds preparatory to the manufacturing of ceramic products
- C04B35/51—Shaped ceramic products characterised by their composition; Ceramics compositions; Processing powders of inorganic compounds preparatory to the manufacturing of ceramic products based on compounds of actinides
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C04—CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
- C04B—LIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
- C04B35/00—Shaped ceramic products characterised by their composition; Ceramics compositions; Processing powders of inorganic compounds preparatory to the manufacturing of ceramic products
- C04B35/622—Forming processes; Processing powders of inorganic compounds preparatory to the manufacturing of ceramic products
- C04B35/64—Burning or sintering processes
-
- Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
- Y02—TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
- Y02E—REDUCTION OF GREENHOUSE GAS [GHG] EMISSIONS, RELATED TO ENERGY GENERATION, TRANSMISSION OR DISTRIBUTION
- Y02E30/00—Energy generation of nuclear origin
- Y02E30/30—Nuclear fission reactors
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Ceramic Engineering (AREA)
- Manufacturing & Machinery (AREA)
- Physics & Mathematics (AREA)
- Plasma & Fusion (AREA)
- Materials Engineering (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Inorganic Chemistry (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- High Energy & Nuclear Physics (AREA)
- Inorganic Compounds Of Heavy Metals (AREA)
Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
Deutsche Kl.: 491-12
Nummer: 1189 832 ' M \
Aktenzeichen: M 42788 I b/491
Anmeldetag: 18. September 1959
Auslegetag: 25. März 1965
"-& / J:'■
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Sintern von Preßlingen aus Metall- oder Metalloxydpulver,
insbesondere aus Urandioxydpulver für Verwendung hi Brennstoffelementen von Kernreaktoren.
Bei einem bekannten Verfahren zur Herstellung zusammenhängender Körper aus körnigen, schwer
schmelzbaren Stoffen wird die zu sinternde einzelteilige Masse in eine elektrisch und thermisch isolierende
Masse eingebettet und während der Sinterung auf sie und gegebenenfalls auch auf die Einbettungsmasse
ein Druck ausgeübt. Auch hat man z. B. Kohlenstoffsteine beim Brennen durch Schichten von
Sand oder einem Gemisch von Sand und Kokspulver oder Koksstaub im Abstand gehalten, um jegliche
durch Rißbildung und Zerfall auftretende Mängel und Fehler auszuschalten. Auch wurde für Herstellung
von Strängen aus Metallpulvern z. B. ein hitzebeständiges, aus dielektrischem Material bestehendes, in
annähernd senkrechter Lage angeordnetes Rohr in periodische Vibration versetzt und kontinuierlich vom
oberen Ende aus mit Metallpulver gefüllt, wobei sich die Füllung in dichtgerütteltem Zustand in Längsrichtung
fortbewegt, vor Erreichen des unteren Endes des Sinterrohres unter Wirkung eines hochfrequenten
Magnetfeldes auf Sintertemperatur erhitzt wird, als vorgesinterter Strang aus dem Rohr austritt und nach
anschließendem Sintern in einem Nachsinterofen auf mechanischem Wege verdichtet und verformt wird.
Auch hat man Sintergut, bestehend aus zusammengedrückten oder zusammengehäuften feinteiligen metallischen
Materialien, in senkrechter Richtung von oben nach unten eine Sinter- und Kühlzone einer einfachen
oder mehrteiligen Vorrichtung durchlaufen lassen.
Für Brennstoffelemente wurden auch dicht zylindrische
Körper aus Urandioxyd und gegebenenfalls einem flüchtigen Bindemittel, wie Paraffin, in Mengen
von 0,1 bis etwa 6% durch Zusammenpressen in Formen und nachfolgende Sinterung bei erhöhter
Temperatur gefertigt.
Das Urandioxyd kann hinsichtlich U235 an- oder abgereichert sein oder natürlich vorkommende Anteilmengen
von Isotopen enthalten. Das Bindemittel erhöht infolge Reibungsverminderung zwischen den
Partikeln und zwischen diesen und den Wänden der Form die Dichte der Preßlinge und außerdem die
sogenannte »Grünfestigkeit«, d. h., die Festigkeit im ungesinterten Zustand vermindert also Zubruchgehen
und Formveränderung vor dem Sintervorgang; es läßt sich ohne Hinterlassen eines kohlenstoffhaltigen,
zur Urancarbidbildung neigenden kohlenstoffhaltigen Rückstandes entfernen. Für Paraffin ist hierfür eine
Verfahren zum Sintern von Preßlingen aus
Metall- oder Metalloxydpulver
Metall- oder Metalloxydpulver
Anmelder:
Mallinckrodt Chemical Works, St. Louis, Mo.
(V. St. A.)
Vertreter:
Dr.-Ing. H. Ruschke, Patentanwalt,
München 27, Pienzenauer Str. 2
Als Erfinder benannt:
Dr. Edward David North, Waterloo, JlL;
Mr. James Allen Rode, Crestwoos, Mo.;
Dr. Gervaise William Tompkins,
Crystal Lake Park, Mo. (V. St. A.)
Dr. Edward David North, Waterloo, JlL;
Mr. James Allen Rode, Crestwoos, Mo.;
Dr. Gervaise William Tompkins,
Crystal Lake Park, Mo. (V. St. A.)
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 18. September 1958
(761798)
V. St. v. Amerika vom 18. September 1958
(761798)
Temperatur nahe 400 bis 5000C erforderlich. Die
Sinterungstemperatur liegt bei etwa 15000C oder höher. Das Entwachsen und Sintern erfolgt zumeist
in getrennten öfen aufeinanderfolgend zwecks Vermeidung eines Zeitverlustes durch Kühlen und Wiederaufheizen
eines einzigen Ofens. Für Schutz gegen Verunreinigung und Erleichtern der Handhabung der
grünen Preßlinge werden sie gewöhnlich in Schiffchen aus Molybdän gelegt.
Die bisherigen Methoden zur Herstellung solcher Sinterkörper sind mit einem hohen Aufwand an
Arbeit und Kosten verbunden. Eine zweimalige Beschickung und Austragung der Öfen für jeden Einsatz
ist zeitraubend, die Molybdänbehälter sind teuer und nur begrenzt aufnahmefähig. Auch die bisher benutzten
kontinuierlichen Öfen sind auf Grund hoher Kosten unpraktisch. Das Verfahren soll sich aber in
großem Maßstabe eignen und kontinuierlich oder halbkontinuierlich unter Benutzung einfacher Ausrüstungen
und leicht verfügbarer Materialien durchführen lassen.
Das erfindungsgemäße Verfahren zum Sintern von Preßlingen aus Metall- oder Metalloxydpulver, insbesondere
aus Urandioxydpulver, wobei das Sintergut unter Schwerkraftwirkung eine Sinterzone und eine
Kühlzone durchläuft und hierbei von einem Fördermittel gehalten wird, ist dadurch gekennzeichnet, daß
509 520/234
3 4
das Sintergut in einem frei fließenden Gemisch mit ratur der feuerfesten Granalien und/oder den Befeuerfesten
Granalien verwendet wird. grenzungen des Ofens bestimmt wird.
Hierbei geht man von ungesinterten Preßlingen von An Stelle einer Atmosphäre von Wasserstoff oder
mindestens einem gepulverten Metall aus. Sie sind Dampf kann im Ofen mit einer solchen anderer Gase,
dicht, zeigen keine Risse, weisen keine Agglomerie- 5 je nach der Natur der zu sinternden Preßlinge, gearrung
auf und sind nach dem Sintern frei von Binde- beitet werden. Diese können auf beliebige Art gepreßt
und Schmiermitteln und anderen zweiteiligen Zu- werden, und außerdem können andere Bindemittel
sätzen. außer oder an Stelle von Paraffin verwendet werden.
Die Zeichnung gibt als Beispiel eine Vorrichtung Es ist zu erkennen, daß das Verfahren nach der
wieder, mit der sich das erfindungsgemäße Verfahren io Erfindung unter Benutzung einer einfachen Vorrich-
durchführen läßt. tung kontinuierlich wie auch halbkontinuierlich durch-
F i g. 1 ist ein Aufriß, teils im Schnitt, und geführt werden kann. Sogar ohne die Hilfe irgendeiner
F i g. 2 eine perspektivische Ansicht von einem mechanischen oder automatischen Ausrüstung ist nur
Preßling. eine geringe Handhabung der Preßlinge erforderlich,
Gemäß der Erfindung werden die grünen Uran- 15 da sich das frei fließende Gemisch leicht zubereiten
dioxydpreßlinge in grobkugeligen, chemisch reinen läßt und sich die gesinterten Körper aus dem Gemisch
Granalien aus einem Feuerfestmaterial, wie aus ge- durch Absiebung leicht abtrennen lassen, wobei das
schmolzenem Aluminiumoxyd oder Zirkonoxyd, dis- Aluminiumoxyd für Gebrauch beim Sintern weiterer
pergiert, wobei diese Granalien eine solche Größe Preßlinge zurückgewonnen werden kann. Außerdem
haben, daß sie jeden Preßling umgeben und dessen 20 läßt sich ein Ofen aus Standardmaterialien und -ausBerührung
mit den anderen Preßlingen oder mit rüstungen konstruieren, wobei keine speziell herden
Ofenwandungen verhindern. Durch Schwerkraft- gestellten Formen oder Vorrichtungen nötig sind,
wirkung sinkt dieses Gemisch langsam durch einen . · , ..
Vertikalofen, vorzugsweise in einer schützenden Beispiel 1
Atmosphäre, ab; bei Urandioxyd läßt man hierfür im 25 So besteht z. B. der Ofen 1 aus einem 91,4 cm langen Gegenstrom Wasserstoff oder Dampf einwirken. Da Verbrennungsrohr 3 aus geschmolzenem Zirkonoxyd der obere Teil des Ofens beheizt wird, erreichen die und hat einen Durchmesser von 44,45 mm. Das Rohr 3 Preßlinge beim Durchlaufen allmählich ihre Sinter- ist in vertikaler Aufstellung abgestützt; die obere temperatur. Dabei wird das gegebenenfalls benutzte Hälfte seiner Länge erhitzt man durch Umgeben mit Bindemittel abgetrieben und mit dem Gasstrom fort- 30 einem hochleistungsfähigen Widerstandserhitzer 5, der getragen. Im nicht erhitzten unteren Ende des Ofens ein Element 7 aus Siliciumcarbid aufweist. Für die werden die Preßlinge durch den Gasstrom auf eine Steuerung der Geschwindigkeit für das Absinken des Temperatur abgekühlt, bei der sie bequem entnom- Ofeninhaltes infolge Schwerewirkung durch das Rohr 3 men und gehandhabt werden können. dient ein Rohr 9 aus Kautschuk am unteren Ende
wirkung sinkt dieses Gemisch langsam durch einen . · , ..
Vertikalofen, vorzugsweise in einer schützenden Beispiel 1
Atmosphäre, ab; bei Urandioxyd läßt man hierfür im 25 So besteht z. B. der Ofen 1 aus einem 91,4 cm langen Gegenstrom Wasserstoff oder Dampf einwirken. Da Verbrennungsrohr 3 aus geschmolzenem Zirkonoxyd der obere Teil des Ofens beheizt wird, erreichen die und hat einen Durchmesser von 44,45 mm. Das Rohr 3 Preßlinge beim Durchlaufen allmählich ihre Sinter- ist in vertikaler Aufstellung abgestützt; die obere temperatur. Dabei wird das gegebenenfalls benutzte Hälfte seiner Länge erhitzt man durch Umgeben mit Bindemittel abgetrieben und mit dem Gasstrom fort- 30 einem hochleistungsfähigen Widerstandserhitzer 5, der getragen. Im nicht erhitzten unteren Ende des Ofens ein Element 7 aus Siliciumcarbid aufweist. Für die werden die Preßlinge durch den Gasstrom auf eine Steuerung der Geschwindigkeit für das Absinken des Temperatur abgekühlt, bei der sie bequem entnom- Ofeninhaltes infolge Schwerewirkung durch das Rohr 3 men und gehandhabt werden können. dient ein Rohr 9 aus Kautschuk am unteren Ende
Das gekörnte feuerfeste Material muß von bestimm- 35 des Verbrennungsrohres 3, das mit einer Reihe von
ten Verunreinigungen, besonders Eisenoxyd und Quetschklammernil verschlossen ist. Die Zuleitung
Siliciumdioxyd, rein sein, da diese als Flußmittel von Wasserstoff erfolgt durch den Einlaß 13 am
wirken und Anlaß zum Zusammenschmelzen der unteren Ende des Verbrennungsrohres 3 über den das
Granalien untereinander oder zum Anschmelzen an Rohrstück 9 verschließenden Klammern 11.
die Preßlinge geben. Daher müssen die feuerfesten 40 Nach Ausfüllen des Ofens 1 mit Hohlkugeln 15 Granalien auch frei fließend und von hinreichend von einer Siebmaschengröße von 2,38 bis 1,68 mm gleichmäßiger Partikelgröße sein, die nicht entschei- wird er auf eine Betriebstemperatur von 1520° C erdend ist, vorausgesetzt, daß sie so gering ist, daß die hitzt. Wasserstoff wurde in den Gaseinlaß 13 bei einer Granalien wirksam die einzelnen Urandioxydpreß- so hinreichenden Geschwindigkeit zugeleitet, daß alle linge voneinander und von der Ofenwandung trennen, 45 Luft aus dem Ofen ausgeschlossen wurde, besonders daß sie aber nicht so gering ist, um das Durch- aus der Zone am oberen Ende des Verbrennungsstreichen des Gases durch den Ofen übermäßig zu rohres, wo die Hohlkugeln die Sintertemperatur erstören. Hier eignet sich insbesondere eine Teilchen- reichen. Die an der Ofensohle durch Betätigung der größe entsprechend einer Siebmaschenweite von etwa Quetschklammern 11 entnommenen Hohlkugeln 15 2,38 bis 1,68 mm. 50 werden zum Kopfende des Ofens zurückgeführt, um
die Preßlinge geben. Daher müssen die feuerfesten 40 Nach Ausfüllen des Ofens 1 mit Hohlkugeln 15 Granalien auch frei fließend und von hinreichend von einer Siebmaschengröße von 2,38 bis 1,68 mm gleichmäßiger Partikelgröße sein, die nicht entschei- wird er auf eine Betriebstemperatur von 1520° C erdend ist, vorausgesetzt, daß sie so gering ist, daß die hitzt. Wasserstoff wurde in den Gaseinlaß 13 bei einer Granalien wirksam die einzelnen Urandioxydpreß- so hinreichenden Geschwindigkeit zugeleitet, daß alle linge voneinander und von der Ofenwandung trennen, 45 Luft aus dem Ofen ausgeschlossen wurde, besonders daß sie aber nicht so gering ist, um das Durch- aus der Zone am oberen Ende des Verbrennungsstreichen des Gases durch den Ofen übermäßig zu rohres, wo die Hohlkugeln die Sintertemperatur erstören. Hier eignet sich insbesondere eine Teilchen- reichen. Die an der Ofensohle durch Betätigung der größe entsprechend einer Siebmaschenweite von etwa Quetschklammern 11 entnommenen Hohlkugeln 15 2,38 bis 1,68 mm. 50 werden zum Kopfende des Ofens zurückgeführt, um
Der Ofen besteht im wesentlichen aus einem Rohr festzustellen, daß sie auch zufriedenstellend fließen,
aus feuerfestem Werkstoff, z. B. aus geschmolzenem Nach Erreichen der Betriebstemperatur wurden Zirkonoxyd, und muß frei von jeglichen flüchtigen, aus Urandioxyd bestehende grüne, von Wachs bedas Urandioxyd verunreinigenden Begleitstoffen sein. freite Preßlinge 17 auf Hohlkugeln 15 in Intervallen Wichtig ist die Festlegung eines Temperaturgradienten 55 von 15 Minuten zusammen mit zusätzlichen Hohlin dem Gemisch zwischen dem oberen Ende und der kugeln fallen gelassen. Diese Preßlinge waren zylin-Höchsttemperaturzone, so daß das Sintergut die drisch mit einer Länge von 2 cm und einem Durchrichtige Temperatur allmählich erreicht. Anscheinend messer von 1 cm. Zur gleichen Zeit wurden Hohlwird die Bewegung des Gemisches durch den Ofen kugeln 15 aus dem unteren Ofenende unter solcher selbst solch einen Gradienten festlegen, und andere 60 Geschwindigkeit abgeführt, daß die Preßlinge 17 in Vorsichtsmaßnahmen sind gewöhnlich nicht nötig. die Sinterzone des Ofens bei einer Geschwindigkeit Es kann jedoch für optimale Sinterbedingungen mehr von etwa 40,64 cm/Std. nach unten gefördert wurden. Hitze dem Ofen bei der oder nahe der Sinterzone Unter diesen Bedingungen betrug die Verweilzeit der zugeführt werden als am oberen Ofenende. Preßlinge in der Sinterzone annähernd 1 Stunde, ihre
aus feuerfestem Werkstoff, z. B. aus geschmolzenem Nach Erreichen der Betriebstemperatur wurden Zirkonoxyd, und muß frei von jeglichen flüchtigen, aus Urandioxyd bestehende grüne, von Wachs bedas Urandioxyd verunreinigenden Begleitstoffen sein. freite Preßlinge 17 auf Hohlkugeln 15 in Intervallen Wichtig ist die Festlegung eines Temperaturgradienten 55 von 15 Minuten zusammen mit zusätzlichen Hohlin dem Gemisch zwischen dem oberen Ende und der kugeln fallen gelassen. Diese Preßlinge waren zylin-Höchsttemperaturzone, so daß das Sintergut die drisch mit einer Länge von 2 cm und einem Durchrichtige Temperatur allmählich erreicht. Anscheinend messer von 1 cm. Zur gleichen Zeit wurden Hohlwird die Bewegung des Gemisches durch den Ofen kugeln 15 aus dem unteren Ofenende unter solcher selbst solch einen Gradienten festlegen, und andere 60 Geschwindigkeit abgeführt, daß die Preßlinge 17 in Vorsichtsmaßnahmen sind gewöhnlich nicht nötig. die Sinterzone des Ofens bei einer Geschwindigkeit Es kann jedoch für optimale Sinterbedingungen mehr von etwa 40,64 cm/Std. nach unten gefördert wurden. Hitze dem Ofen bei der oder nahe der Sinterzone Unter diesen Bedingungen betrug die Verweilzeit der zugeführt werden als am oberen Ofenende. Preßlinge in der Sinterzone annähernd 1 Stunde, ihre
Das erfindungsgemäße Verfahren eignet sich in 65 Dichte nach dem Brennen 10,0 bis 10,2 g/cm3.
gleicher Weise auch für das Sintern von Oxyd- Es wurde kein bedeutender Abrieb der Preßlinge
gemischen, die noch feuerfester als Urandioxyd sind, im Verlauf des Sintervorganges, auch keinerlei Ver-
wobei die obere Grenze durch die Sinterungstempe- stopfung des Verbrennungsrohres während des
Arbeitsvorganges beobachtet. Offensichtlich wurde weniger Energie zur Erreichung einer gegebenen
Sintertemperatur nach dieser Methode als beim Arbeiten in einem offenen Rohr benötigt.
Aus Urandioxyd bestehende grüne Preßlinge 17, ähnlich denjenigen nach Beispiel 1, die jedoch 0,5%
Paraffin und 1 % Polyvinylalkohol enthielten, wurden in dem gleichen Ofen gesintert. Hierbei betrug die
Höchsttemperatur 1500° C; die Preßlinge 17 durchliefen den Ofen bei einer Geschwindigkeit von
20,32 cm/Std. und wiesen gesintert eine Dichte von 9,0 bis 9,5 g/cm3 auf.
Bei Erhöhung der Geschwindigkeit des Durchbewegens durch den Ofen auf 40,64 cm/Std. wurde
ein erhebliches Reißen der gesinterten Preßlinge, wahrscheinlich infolge übermäßig raschen Aufheizens
unter Erzeugung hoher Innendrücke in ihnen, beobachtet.
Beispiel 1 wurde mit der Ausnahme wiederholt, daß die Granalien 15 aus geschmolzenem Zirkondioxyd
bestanden. Sie waren von einer Größe vergleichbar mit derjenigen im Beispiel 1. Die Ergebnisse
waren im wesentlichen vergleichbar mit denjenigen aus erschmolzenem Aluminiumoxyd.
5
5
Claims (1)
- Patentanspruch:Verfahren zum Sintern von Preßlingen aus Metall- oder Metalloxydpulver, insbesondere ausίο Urandioxydpulver, wobei das Sintergut unter Schwerkraftwirkung eine Sinterzone und eine Kühlzone durchläuft und hierbei von einem Fördermittel gehalten wird, d a d u r c h g e k e η η zeichnet, daß das Sintergut in einem frei fließenden Gemisch mit feuerfesten Granalien verwendet wird.In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 289 864;
schweizerische Patentschrift Nr. 310 889;
französische Patentschrift Nr. 801730;
Alfred B. Searle, »Refractory Materials, their Manufacture and Uses«, 3. Auflage, London 1950, S. 516.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen509 520/234 3.65 © Bundesdruckerei Berlin
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US761798A US2968551A (en) | 1958-09-18 | 1958-09-18 | Method of sintering compacts |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1189832B true DE1189832B (de) | 1965-03-25 |
Family
ID=25063294
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM42788A Pending DE1189832B (de) | 1958-09-18 | 1959-09-18 | Verfahren zum Sintern von Presslingen aus Metall- oder Metalloxydpulver |
Country Status (6)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US2968551A (de) |
| BE (1) | BE582803A (de) |
| DE (1) | DE1189832B (de) |
| FR (1) | FR1235187A (de) |
| GB (1) | GB897689A (de) |
| NL (1) | NL243509A (de) |
Families Citing this family (18)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3091027A (en) * | 1958-11-20 | 1963-05-28 | Pechiney Prod Chimiques Sa | Method and composition for assembling together refractory bodies |
| US3026177A (en) * | 1961-04-25 | 1962-03-20 | Gen Electric | Process for producing transparent polycrystalline alumina |
| DE1260709B (de) * | 1961-11-29 | 1968-02-08 | Siemens Ag | Verfahren zum Sintern von Pressteilen aus Zwei- oder Mehrstoffsystemen in Gegenwart einer fluessigen Phase |
| NL273415A (de) * | 1962-01-10 | |||
| US3238048A (en) * | 1963-01-23 | 1966-03-01 | Gen Motors Corp | Ceramics |
| US3252809A (en) * | 1963-01-23 | 1966-05-24 | Gen Motors Corp | Dry grinding of ceramics |
| US3252810A (en) * | 1963-01-23 | 1966-05-24 | Gen Motors Corp | Dry grinding of ceramics |
| US3238049A (en) * | 1963-01-23 | 1966-03-01 | Gen Motors Corp | Dry grinding of ceramics |
| US3442994A (en) * | 1966-02-07 | 1969-05-06 | Coors Porcelain Co | Method for making curved ceramic plates |
| US3950463A (en) * | 1969-10-22 | 1976-04-13 | The Electricity Council | Production of β-alumina ceramic tubes |
| US4064204A (en) * | 1974-09-30 | 1977-12-20 | General Atomic Company | Manufacture of nuclear fuel compacts |
| US4217174A (en) * | 1974-09-30 | 1980-08-12 | General Atomic Company | Manufacture of nuclear fuel compacts |
| US4056584A (en) * | 1974-09-30 | 1977-11-01 | General Atomic Company | Method of making a graphite fuel element having carbonaceous fuel bodies |
| US4445851A (en) * | 1981-05-08 | 1984-05-01 | Avx Corporation | Apparatus and method for firing ceramic articles or the like |
| EP0216436B1 (de) * | 1985-09-26 | 1989-04-26 | "Studiecentrum voor Kernenergie", "S.C.K." | Verfahren zur Herstellung eines gesinterten Formkörpers |
| US5346883A (en) * | 1987-08-21 | 1994-09-13 | The Furukawa Electric Co., Ltd. | Method of manufacturing superconductive products |
| JPH09127290A (ja) * | 1995-11-06 | 1997-05-16 | Mitsubishi Nuclear Fuel Co Ltd | 核燃料ペレットの焼結方法 |
| DE102004062900A1 (de) * | 2004-12-21 | 2006-06-29 | Dr. Fritsch Sondermaschinen Gmbh | Drucksintervorrichtung |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE289864C (de) * | ||||
| FR801730A (fr) * | 1936-02-07 | 1936-08-14 | Ig Farbenindustrie Ag | Procédé pour fabriquer des objets moulés |
| CH310889A (de) * | 1953-04-21 | 1955-11-15 | Intercito Holding | Verfahren und Einrichtung zur Herstellung von Strängen aus Metallpulvern. |
Family Cites Families (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2568157A (en) * | 1951-09-18 | Process of making refractory bodies | ||
| US2515790A (en) * | 1949-04-22 | 1950-07-18 | Gen Electric | Ceramic dielectric material and method of making |
-
0
- NL NL243509D patent/NL243509A/xx unknown
-
1958
- 1958-09-18 US US761798A patent/US2968551A/en not_active Expired - Lifetime
-
1959
- 1959-09-15 FR FR805187A patent/FR1235187A/fr not_active Expired
- 1959-09-18 BE BE582803A patent/BE582803A/fr unknown
- 1959-09-18 GB GB31967/59A patent/GB897689A/en not_active Expired
- 1959-09-18 DE DEM42788A patent/DE1189832B/de active Pending
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE289864C (de) * | ||||
| FR801730A (fr) * | 1936-02-07 | 1936-08-14 | Ig Farbenindustrie Ag | Procédé pour fabriquer des objets moulés |
| CH310889A (de) * | 1953-04-21 | 1955-11-15 | Intercito Holding | Verfahren und Einrichtung zur Herstellung von Strängen aus Metallpulvern. |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| US2968551A (en) | 1961-01-17 |
| BE582803A (fr) | 1960-03-18 |
| NL243509A (de) | |
| GB897689A (en) | 1962-05-30 |
| FR1235187A (fr) | 1960-07-01 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE1189832B (de) | Verfahren zum Sintern von Presslingen aus Metall- oder Metalloxydpulver | |
| DE2027016A1 (de) | Verfahren zum Verdichten von Metall oder Keramikgegenstanden | |
| DE102020000501A1 (de) | Passivierung von Filterrückständen | |
| DE3214242C2 (de) | ||
| DE3232523A1 (de) | Verfahren zur isostatischen heisspressbehandlung | |
| DE1696405B1 (de) | Verfahren zur Herstellung eines kohlenstoffhaltigen Koerpers | |
| DE4016581C2 (de) | Feuerfestes Material mit Chrom(III)-Oxid mit verbesserter Wärmeschockfestigkeit, Herstellungsverfahren und Verwendung | |
| CH676433A5 (de) | ||
| DE1257364B (de) | Graphitueberzug fuer feuerfeste Giessformen und Verfahren zu seiner Herstellung | |
| EP0421084B1 (de) | Verfahren zur pulvermetallurgischen Herstellung eines Werkstücks | |
| DE1227572B (de) | Kernbrennstoffkoerper und Verfahren zu seiner Herstellung | |
| DE526626C (de) | Betrieb von elektrischen OEfen, z.B. Carbidoefen, mittels zweier Sorten Beschickungsgut von wesentlich verschieden grosser Koernung und einer Hohlelektrode | |
| DE3641253C1 (de) | Verfahren und Ofen zum Sintern von Hochtemperaturkeramik | |
| DE68926338T2 (de) | Verfahren zur Elektroverfestigung eines vorgeformten Einzelwerkstücks | |
| DE68911691T2 (de) | Gefäss für flüssige metalle, werkstoff für dieses gefäss und verfahren zur herstellung des materials. | |
| DE2211449C3 (de) | Verfahren zum Herstellen langgestreckter Körner aus pulverförmigen Substanzen und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens | |
| DE1282234B (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von laenglichen Koerpern aus einem nicht isolierenden Material | |
| DE2258305B2 (de) | Verfahren zum Vermeiden von beim Drucksintern oder Reaktionsdrucksintern von Hartstoffpulvern in Graphitmatrizen auftretenden Verklebungen | |
| DE69128349T2 (de) | Verfahren zur Herstellung von schmelzgegossenem magnetischem Weichferrit | |
| DE516656C (de) | Verfahren zur Herstellung von Gusskoerpern aus Karbiden schwer schmelzbarer Metalle oder Metalloide, z. B. Wolfram | |
| AT232612B (de) | Hochtemperaturfeste Produkte, insbesondere für Reaktorbrennstoffe und Herstellungsverfahren hiefür | |
| DE1243396B (de) | Verfahren zum pulvermetallurgischen Herstellen duenner langgestreckter Dauermagnetkoerper | |
| DE713795C (de) | Verfahren zur Herstellung harter zaeher Sinterlegierungen | |
| DE2040686C3 (de) | Vorrichtung zur chlorierenden Verflüchtigung von Thorium und/oder Uran | |
| DE1519747B2 (de) | Verfahren zum erhitzen und schmelzen durch induktion bei hoher frequenz |