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DE1189791B - Kurbelwelle fuer einen Zweitakt-24-Zylinder-Motor vom 60o-W-Typ - Google Patents

Kurbelwelle fuer einen Zweitakt-24-Zylinder-Motor vom 60o-W-Typ

Info

Publication number
DE1189791B
DE1189791B DEM54624A DEM0054624A DE1189791B DE 1189791 B DE1189791 B DE 1189791B DE M54624 A DEM54624 A DE M54624A DE M0054624 A DEM0054624 A DE M0054624A DE 1189791 B DE1189791 B DE 1189791B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
crankshaft
vectors
pairs
moments
counterweights
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEM54624A
Other languages
English (en)
Inventor
Kenji Okamura
Tsutomu Numata
Tetsuya Matsumura
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mitsubishi Nippon Heavy Industries Ltd
Original Assignee
Mitsubishi Nippon Heavy Industries Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Mitsubishi Nippon Heavy Industries Ltd filed Critical Mitsubishi Nippon Heavy Industries Ltd
Priority to DEM54624A priority Critical patent/DE1189791B/de
Publication of DE1189791B publication Critical patent/DE1189791B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B75/00Other engines
    • F02B75/16Engines characterised by number of cylinders, e.g. single-cylinder engines
    • F02B75/18Multi-cylinder engines
    • F02B75/22Multi-cylinder engines with cylinders in V, fan, or star arrangement
    • F02B75/224Multi-cylinder engines with cylinders in V, fan, or star arrangement with cylinders in fan arrangement
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16FSPRINGS; SHOCK-ABSORBERS; MEANS FOR DAMPING VIBRATION
    • F16F15/00Suppression of vibrations in systems; Means or arrangements for avoiding or reducing out-of-balance forces, e.g. due to motion
    • F16F15/22Compensation of inertia forces
    • F16F15/24Compensation of inertia forces of crankshaft systems by particular disposition of cranks, pistons, or the like
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B75/00Other engines
    • F02B75/02Engines characterised by their cycles, e.g. six-stroke
    • F02B2075/022Engines characterised by their cycles, e.g. six-stroke having less than six strokes per cycle
    • F02B2075/025Engines characterised by their cycles, e.g. six-stroke having less than six strokes per cycle two
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
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    • F02B75/16Engines characterised by number of cylinders, e.g. single-cylinder engines
    • F02B75/18Multi-cylinder engines
    • F02B2075/1804Number of cylinders
    • F02B2075/1876Number of cylinders twenty-four

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Shafts, Cranks, Connecting Bars, And Related Bearings (AREA)

Description

  • Kurbelwelle für einen Zweitakt-24-Zylinder-Motor vom 601-W-Typ Die Erfindung betrifft eine Kurbelwelle für einen Zweitakt-24-Zylinder-Motor vom 60'-W-Typ, wobei die vierundzwanzig Zylinder des Motors in drei Zylinderreihen in W-Form angeordnet sind, deren Mittelebenen in einem Winkel von 601' zueinander geneigt sind.
  • Bekannt sind Kurbelwellen für einen Zweitakt-16-Zylinder-Motor vom V-Typ, wobei die sechzehn Zylinder des Motors in zwei Zylinderreihen in V-Forrn angeordnet sind. Diese Kurbelwellen haben ein anderes Kurbelwellenteil mit vier Paaren von Kurbelarinen und vier dazwischenliegenden Kurbelzapfen, wobei die Achsen der Kurbelarinpaare in der Reihenfolge der Zylinder 1, 3, 4, 2 rechtwinklig zueinander versetzt sind. Diese Kurbelwellen enthalten weiter ein hinteres Kurbelwellenteil, dessen Form gleich der Form des vorderen Kurbelwellenteils ist und dessen Ende mit dem Ende des vorderen Kurbelwellenteils so verbunden ist, daß die beiden Teile um einen Winkel von 451 zueinander versetzt sind.
  • Eine derartige Kurbelwelle zeigt die Tafel 17 zwischen den Seiten 91 und 92 des Buches von Dr.-Ing. Hans S c h r ö n, »Die Zündfolge«, Oldenburg-Verlag, 1938.
  • Um bei Brennkraftkolbenmaschinen die umlaufenden Massen und die hin- und hergehenden Massen bzw. die von diesen Massen erzeugten Momente möglichst weitgehend zu kompensieren, sind schon verschiedene Vorschläge gemacht worden. So ist auch der Vorschlag bekannt, die von den Momenten verursachten Kräfte, insbesondere die Fliehkräfte der umlaufenden Massen durch Gegenmassen an den Kurbeln zu binden.
  • Auch die Kurbelwelle gemäß der Erfindung weist zwei um 45' zueinander versetzt angeordnete Kurbelwellenhälften auf. Dadurch können die Zündungen der einzelnen Zylinder in gleichmäßigen Intervallen erfolgen.
  • Ein Ziel der Erfindung liegt darin, an der Kurbelwelle für einen Zweitakt-24-Zylinder-Motor vom 60'-W-Typ, der sich normalerweise bereits in einem gut ausgeglichenen Zustand befindet, an sich bekannte Ausgleichsgewichte so anzuordnen, daß die nachfolgend aufgeführten sechs Momente möglichst klein werden.
  • Bekanntlich sind nämlich beim Momentenausgleich für die Kurbelwellen von Motoren mit hin- und herbewegten MassenfolgendeGrößenzuberücksichtigen: 1. Drehmoment für die umlaufenden Massen.
  • 2. Drehmoment für die hin- und hergehenden Massen erster Ordnung. 3. Drehmoment für die hin- und hergehenden Massen zweiter Ordnung.
  • 4. Innere Momente (Momente der Wellenstücke) infolge der umlaufenden Massen.
  • 5. Innere Momente erster Ordnung infolge der hin-und hergehenden Massen.
  • 6. Innere Momente zweiter Ordnung infolge der hin- und hergehenden Massen.
  • In einem Zweitakt-24-Zylinder-Motor vom 60'-W-Typ ergeben die Größen zu 1, 2, 3 und 6 keinen Beitrag zum Gesamtmoment der Kurbelwelle, während die Größen zu 4 und 5 bestimmte Werte annehmen können. Diese Momente resultieren aus der Drehbewegung der umlaufenden Masse der Kurbelwelle, so daß sie durch auf der Kurbelwelle angeordnete Gewichte ausgleichbar sind. Dieser Ausgleich, der ein weiteres Ziel der Erfindung ist, erfolgt durch Ausgleichsgewichte, die wenigstens an je einem Arm der Kurbelarmpaare der Zylinder 1, 4, 5, 8 angebracht sind.
  • Die Masse dieser Ausgleichsgewichte wird dabei durch die Größe von einem von zwei gleichen Vektoren bestimmt, in die der resultierende Vektor zergliedert ist, der sich aus den Vektoren der beiden unausgeglichenen Momente des vorderen und des hinteren Kurbelwellenteils zusammensetzt, wobei die zuerst genannten gleichen Vektoren kleiner sind als die Vektoren der beiden Momente.
  • Erst durch das Zusammenwirken der drei angegebenen Merkmale, nämlich die Winkelversetzung des zweiten Kurbelwellenteils gegenüber dem ersten um 45', die erwähnte Anordnung der Ausgleichsgewichte und die oben angegebene Massenbestimmung dieser Ausgleichsgewichte läßt sich eine Kurbelwelle der beschriebenen Art erhalten, deren Momente so ausgeglichen sind, daß das resultierende Moment nahezu Null ist.
  • Die Anordnung von Gegenmassen ist außer indem Buch von Dr.-Ing. Hans Schrön, »Die Dynamik der Verbrennungskraftmaschine«, Springer-Verlag Wien, 1947, S.58, auch in der USA.-Patentschrift 2 182 988 und in der britischen Patentschrift 482 862 beschrieben.
  • In der erstgenannten Druckschrift ist die Kurbelwelle eines 9-Zylinder-Motors vom 45'-W-Typ gezeigt, die eine getrennte Ausgleichswelle komplizierter Bauart zum Ausgleich der oben unter 3 und 6 genannten Momente aufweist. Die Versetzung der einzelnen einander folgenden Kurbelwellenarine beträgt bei dieser Kurbelwelle 120', während sie bei der Kurbelwelle nach der Erfindung 90' beträgt.
  • Bei der in der britischen Patentschrift gezeigten Kurbelwelle für einen Motor mit drei und mehr Zylinderreihen wird durch die Kurbelarmanordnung selbst kein Gewichtsausgleich erzielt. Dieser Veröffentlichung ist lediglich die Lehre zu entnehmen, wie man die Momente gemäß 1 und 4 für sich allein ausgleichen kann, ohne daß dem Konstrukteur eine Handhabe zum Ausgleich der Kräfte zu 2, 3, 5 und 6 gegeben wird.
  • Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele.
  • Fig. 1 ist eine schematische Ansicht einer bekannten Kurbelwelle für einen 12-Zylinder-Motor vom 60'-W-Typ; Fig. 2 zeigt schematisch die Art und Weise, in der Ausgleichsgewichte an der in F i g. 1 dargestellten Kurbelwelle angebracht sind; F i g. 3 zeigt ein Vektordiagramm zur Veranschaulichung des Momentenausgleichs in der Kurbelwellenanordnung in F i g. 1 und 2; F i g. 4 zeigt schematisch eine Kurbelwelle für einen 24-Zylinder-Motor vom 60'-W-Typ gemäß der Erfindung; F i g. 5 zeigt ein Vektordiagramm zur Veranschaulichung der auszugleichenden Momente der Kurbelwelle von F i g. 4; F i g. 6 zeigt schematisch eine Art der Anbringung von Ausgleichsgewichten an der in F i g. 4 gezeigten Kurbelwelle; F i g. 7 ist ein Vektordiagramm zur Erläuterung des Prinzips der Erfffidung; F i g. 8 zeigt schematisch eine weitere Möglichkeit zur Anbringung von Ausgleichsgewichten an der in F i g. 4 dargestellten Kurbelwelle.
  • Die Erfindung gründet sich auf die Notwendigkeit, daß bei der Konstruktion und Herstellung eines 24-Zylinder-W-Motors die dafür verwendete Kurbelwelle als Ganzes möglichst in völligem Gleichgewicht sein soll und ein derartiges inneres Moment aufweisen soll, dessen Größe so klein wie möglich sein soll, und daß die entsprechenden Zylinder des Motors in gleichen Zeitabständen gezündet werden.
  • In F i g. 1 der Zeichnung ist schematisch eine bekannte Kurbelwelle für einen 12-Zylinder-Motor vom 60'-W-Typ dargestellt. Die Kurbelwelle 10 besteht aus vier Kurbelarmpaaren 12 und vier Kurbelzapfen 14, die zwischen den Kurbelarmpaaren angeordnet sind. Die Achsen der Kurbelarmpaare 12 sind zueinander im rechten Winkel in der Zylinderfolge 1, 3, 4 und 2 versetzt. Jede der Zylinderreihen umfaßt vier Zylinder in Reihe mit gleichen Mittelabständen 1. Die Mittelebene der jeweiligen Zylinderreihe ist zur Mittelebene der benachbarten Zylinderreihe um Winkel von 60' versetzt, wie aus den Linien OL, OX und OR in F i g. 1 b ersichtlich ist. Durch die beschriebene Anordnung wird das Moment der Kurbelwelle in seiner Größenordnung durch die Gleichung dargestellt, wobei gilt:
    Die inneren Momente der Kurbelwelle rotieren mit der gleichen Winkelgeschwindigkeit, wie die Kurbelwelle selbst rotiert. Sie lassen sich mittels zweier Gegengewichte 15 ausgleichen, die auf den beiden am weitesten außen gelegenen Kurbelarmen der Kurbelwelle in der in F i g. 2 dargestellten Weise befestigt sind. F i g. 3 ist eine Vektordarstellung des unausgeglichenen Moments, dessen Vektor a für einen Kurbelwellenwinkel 0- = 0 dargestellt und zu der Y-Y'-Achse unter einem Winkel von 181 26' geneigt ist.
  • In F i g. 4 sind gleiche Teile wie in F i g. 1 durch gleiche Bezugsziffem dargestellt. F i g. 4 zeigt schematisch eine Kurbelwelle für einen 24-Zylinder-Motor vom 60'-W-Typ gemäß der Erfindung. Die Kurbelwelle 20 umfaßt ein vorderes, in der F i g. 4 linkes Kurbelwellenteil 20f, das mit dem in der F i g. 1 dargestellten Kurbelwellenteil 10 identisch ist, und ein hinteres, in der F i g. 4 rechtes Kurbelteil 20r, dessen Form dem vorderen Kurbelwellenteil gleich ist und dessen Ende mit dem Ende des vorderen Kurbelwellenteils verbunden ist. Das hintere Kurbelwellenteil ist gegen das vordere Kurbelwellenteil, wie aus F i g. 4 ersichtlich, unter einem Winkel von 45' im Uhrzeigersinn versetzt.
  • Das vordere Kurbelwellenteil 20f umfaßt vier Kurbelarmpaare 22, deren Achsen zueinander in rechten Winkeln in der Zylinderfolge 1, 3, 4 und 2 versetzt sind, sowie vier Kurbelzapfen 24, die zwischen den zugehörigen Kurbelarmpaaren angeordnet sind. Das hintere Kurbelwellenteil 20r enthält ein erstes Kurbelarmpaar 22 für Zylinder 5, das mit dem Ende des vorderen Kurbelwellenteiles verbunden ist; hierauf folgt ein zweites Kurbelarmpaar 22 für Zylinder 6; auf den das dritte Kurbelarinpaar 22 für Zylinder 7 und das letzte bzw. vierte Kurbelarinpaar 22 für Zylinder 8 folgt. Wie aus der F i g. 4 ersichtlich ist, sind die Achsen dieser Kurbelarmpaare zueinander im Winkel versetzt, und zwar in der Reihenfolge der Zylinder 7, 5, 6 und 8, also in der umgekehrten Reihenfolge des vorderen Kurbelwellenteiles, wie in F i g. 4 durch die in Klammern gesetzten Bezugsziffern dargestellt ist. Darüber hinaus sind die Achsen der ersten, zweiten, dritten und vierten Kurbelarinpaare des hinteren Kurbelwellenteiles unter Winkeln von 451 gegen die vierten, dritten, zweiten und ersten Kurbelarinpaare des vorderen Kurbelwellenteils versetzt.
  • Bei der bisher beschriebenen Anordnung haben die unausgeglichenen Momente die in F i g. 5 dargestellten Vektoren a und b. Die Größen dieser Vektoren sind einander gleich und entsprechen der in Gleichung (1) dargestellten Größe IM I. Die Vektoren a und b werden zu dem in F i g. 5 gezeigten Vektor C zusammengefaßt. Bei der Berechnung der Größe # Mc # des resultierenden Vektors C ergibt sich: iMel = # M 1 - 2 cos (67' 30" + 18' 26') = iM1 - 2 - 0,0709 (2) = iM1 - 0,1418 . Diese Gleichung (2) besagt, daß das unausgeglichene Moment der in F i g. 4 dargestellten Kurbelwelle eine Größe von nur 14,18 % des unausgeglichenen Moments einer Kurbelwelle eines 12-Zylinder-Motors des W-Typs aufweist. Daher ist zum Momentenausgleich nur eine sehr kleine Gesamtmasse der Ausgleichsgewichte erforderlich.
  • In diesem Fall kann das unausgeglichene Moment mittels zweier Ausgleichsgewichte 25 ausgeglichen worden, die, wie in F i g. 6 dargestellt, an den beiden am weitesten außen gelegenen Kurbelarmen befestigt sind und eine dem Moment entsprechende Trägheitskraft erzeugen. Die den beiden Vektoren a und b entsprechenden Momente verbleiben jedoch weiterhin innerhalb der Kurbelwellenanordnung, vorausgesetzt, daß man sich die letztere in ein vorderes und hinteres Kurbelwellentell geteilt denkt.
  • Um solche Momente auszugleichen, kann ein Ausgleichsgewicht an jedem, am weitesten außen gelegenen Kurbelann des vorderen und hinteren Kurbelwellenteiles, wie in F i g. 2 dargestellt, befestigt werden. Dies hat zur Folge, daß die Ausgleichsgewichte eine zu große Masse haben.
  • Gemäß einem weiteren erfindungsgemäßen Merkmal wird dieser Nachteil durch die folgende Maßnahme beseitigt: Wie aus der F i g. 7 ersichtlich ist, wird der aus den ihrer Größe nach gleichen Vektoren a und b zusammengesetzte, resultierende Vek-tor C in ein Vektorenpaar d und e zergliedert, die einander gleich sind und eine kleinere Größe als die Vektoren a und b aufweisen. Daraufhin wird ein Ausgleichsgewicht mit je einem an beiden Enden jedes Kurbelwellenteils gelegenen Kurbelannpaar oder mit jedem der Kurbelarmpaare der Zylinder 1, 4, 5 und 8 verbunden. In F! g. 8 ist gezeigt, wie ein Paar solcher Ausgleichsgewichte 35 an beiden Armen eines jeden Kurbelarmpaares der Zylinder 1, 4, 5 und 8 angebracht ist. Selbstverständlich kann ein Ausgleichsgewicht erforderlichenfalls auch nur an einem Arm eines solchen Kurbelarinpaares angebracht werden.
  • Die Größe der Vektoren f und g kann entsprechend den Erfordernissen der Herstellung genau gewählt werden.
  • Auf diese Weise wird die erfindungsgemäße Kurbelwelle insgesamt in völligem Gleichgewicht gehalten, und wenn man sich die Kurbelwelle in ein vorderes und ein hinteres Kurbelwellenteil geteilt denkt, wobei diese Teile im Aufbau identisch sind, entspricht das Moment auf jedem der Kurbelwellenteile einem, in F i g. 7 dargestellten Vektor f oder g, der kleiner ist als der entsprechende ursprüngliche Vektor a bzw. b. Da die Größe des Vektors f oder g von der Größe des zugehörigen Vektors d oder e abhängt, sollen die Größen der verbleibenden Momente mit den Größen der gemäß den Herstellungserfordernissen auszugleichenden Momente in Einklang gebracht werden.
  • Aus der vorhergehenden Beschreibung ist zu ersehen, daß das Ziel der Erfindung in der Schaffung einer Kurbelwelle liegt, die ein vorderes und hinteres Kurbelwellenteil enthält, wobei die Teile ihrer Form nach gleich sind, und daß ein Ausgleichsgewicht vorhanden ist, das mit jedem der vorderen und hinteren Arme jedes Kurbelwellenteils verbunden ist und eine kleine Masse hat, im Vergleich zu dem Fall, bei dem ein Ausgleichsgewicht nur mit einem der vorderen und hinteren Kurbelarine der Kurbelwelle als Einheit verbunden ist. Der Motor weist durch die Anwendung der Kurbelwelle gemäß der Erfindung eine äußerst geringe Erschütterungsamplitude auf. Es wird daher auch nur eine sehr kleine Erschütterungsamplitude vom Motor über dessen Befestigung auf die Halterung übertragen.

Claims (2)

  1. Patentanspruch: Kurbelwelle für einen Zweitakt-24-Zylinder-Motor vom 601-W-Typ, dadurch gekennzeichnet, daß sie 1. in bekannter Weise ein vorderes Kurbelwellenteil mit vier Paaren von Kurbelarmen und vier dazwischenliegenden Kurbelzapfen enthält, wobei die Achsen der Kurbelannpaare in der Reihenfolge der Zylinder 1, 3, 4, 2 rechtwinklig zueinander versetzt sind, sowie ein hinteres Kurbelwellenteil, dessen Form gleich der Form des vorderen Kurbelwellenteils ist und dessen Ende mit dem Ende des vorderen Kurbelwellenteils so verbunden ist, daß die beiden Teile um einen Winkel von 45' zueinander versetzt sind, daß 2. an sich bekannte Ausgleichsgewichte vorhanden sind, die wenigstens an je einem Arm der Kurbelarmpaare der Zylinder 1, 4, 5, 8 angebracht sind, und daß 3. diese Ausgleichsgewichte eine Masse haben, deren Größe einem von zwei gleichen Vektoren entspricht, in die der resultierende Vektor zergliedert ist, der sich aus den Vektoren der beiden unausgeglichenen Momente des vorderen und des hinteren Kurbelwellenteils zusammensetzt, wobei die zuerst genannten gleichen Vektoren kleiner sind als die Vektoren der beiden Momente. In Betracht gezogene Druckschriften: Britische Patentschrift Nr. 482 862; USA.-Patentschrift Nr. 2 182 988; Buch von Dr.-Ing. Hans Schrön, »Die Zündfolge«, Oldenbourg-Verlag, 1938, Tafeln 16 und 17 zwischen den Seiten 92 und 93; Buch von Dr.-Ing. Hans S c h r ö n, »Die Dynamik der Verbrennungskraftmaschine«,
  2. 2. Auflage, Springer-Verlag, Wien, 1947, S. 57, 58 und 61.
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