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DE1189406B - Riegel- oder Riegelfallenschloss, dessen Riegel von der Tueraussenseite in eine andere Schliessstellung vorschliessbar ist als von der Tuerinnenseite - Google Patents

Riegel- oder Riegelfallenschloss, dessen Riegel von der Tueraussenseite in eine andere Schliessstellung vorschliessbar ist als von der Tuerinnenseite

Info

Publication number
DE1189406B
DE1189406B DEF38167A DEF0038167A DE1189406B DE 1189406 B DE1189406 B DE 1189406B DE F38167 A DEF38167 A DE F38167A DE F0038167 A DEF0038167 A DE F0038167A DE 1189406 B DE1189406 B DE 1189406B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bolt
door
outside
lock
locked
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEF38167A
Other languages
English (en)
Inventor
Emil Fruehling
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEF38167A priority Critical patent/DE1189406B/de
Publication of DE1189406B publication Critical patent/DE1189406B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B15/00Other details of locks; Parts for engagement by bolts of fastening devices
    • E05B15/10Bolts of locks or night latches

Landscapes

  • Lock And Its Accessories (AREA)

Description

  • Riegel- oder Riegelfallenschloß, dessen Riegel von der Türaußenseite in eine andere Schließstellung vorschließbar ist als von der Türinnenseite Die Erfindung betrifft ein Riegel- oder Riegelfallenschloß, dessen Riegel von der Türaußenseite in eine andere Schließstellung vorschließbar ist als von der Türinnenseite. Der Erfindung gemäß weist der Riegelschwanz zu beiden Seiten seiner Mittelebene eine verschiedene Zahl von Eingriffstellen auf, und die auf den Riegel von beiden Seiten einwirkenden Schließmittel (Schlüssel oder Nasen eines geteilten Zylinders) wirken je nur auf eine Riegelschwanzseite ein.
  • Die Ausbildung gemäß Erfindung ermöglicht eine besonders einfache Ausbildung des Schlosses und eine Ausbildung als Fallenschloß. Das neue Schloß weist außerdem, wie an sich bekannt, den Vorteil auf, daß von einer der beiden Schloßseiten her das Schloß für das Aufschließen von der anderen Seite her gesperrt werden kann, und zwar dadurch, daß, wenn etwa auf einer der beiden Riegelschwanzseiten zwei Eingriffe vorgesehen sind, auf der anderen drei Eingriffe, der Riegel von der letztgenannten Seite dreimal vorgeschlossen wird. Wegen des Fehlens des dritten Eingriffs auf der anderen Seite ist dann von dort her ein Aufschließen nicht möglich. Die größere Zahl von Einschnitten kann entweder für die Türaußenseite oder für die Türinnenseite angeordnet sein. Im ersten Fall kann dann bei Benutzung der Sperrung von der Türaußenseite her das Schloß beispielsweise von in der Wohnung gebliebenen Kindern nicht geöffnet werden. Wird die größere Zahl von Einschnitten auf der Türinnenseite angebracht, so ist das Schloß gegen Öffnen von der Türaußenseite her geschützt, z. B. als Nachtsicherung.
  • In der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
  • F i g. 1 zeigt eine Seitenansicht eines der Erfindung entsprechend ausgebildeten Schlosses nach Abnahme des Schloßbleches; F i g. 2 zeigt eine Draufsicht auf die Riegelfalle. Die Riegelfalle 1 ist mit einem gabelförmig ausgebildeten Riegelschwanz 2 versehen. Ein Schenkel dieses Riegelschwanzes, z. B. der auf der Zeichnung vorn liegende, ist mit zwei Einschnitten 3 ausgestattet. Der andere Schenkel, im gezeichneten Beispiel z. B. der hintere, ist mit drei Einschnitten 3 a versehen. Die diesen Einschnitt rechts begrenzende Nase ist gestrichelt angedeutet. Die Zuhaltung 4 ist zwischen den Schenkeln der Riegelfalle angeordnet. Ein Nokken 5 der Zuhaltung führt sich wie üblich im Schlitz 6 der Schenkel. Zum Bedienen des Schlosses ist im vorliegenden Fall ein Zylinderschloß 7 vorgesehen mit geteiltem Zylinder, wobei jede der Zylinderhälften mit einer von der Mitnehmernase der anderen Hälfte unabhängig wirkenden Mitnehmernase versehen ist. Die Nasen sind so angeordnet und bemessen, daß jede Nase auf einen der Schenkel und auf die zwischen den Schenkeln angeordnete Zuhaltung einwirkt.
  • Statt des dargestellten Riegels mit gabelförmigem Riegelschwanz kann auch ein Riegel mit ungeteiltem Riegelschwanz verwendet werden. In diesem Fall wäre der Riegelschwanz auf jeder Hälfte seiner Stärke mit einer verschiedenen Anzahl von Eingriffstellen auszustatten. Ein derartiger Riegel wäre zu seinen beiden Seiten mit je einer Zuhaltung zu versehen. Wie für andere Fallen bekannt, kann natürlich auch das der Erfindung entsprechende Schloß mit einem Drücker oder einem als Drücker wirkenden Knopf ausgestattet werden, der etwa auf einen Ansatz 8 des Riegels einwirkt, um die Falle ohne Anwendung eines Schlüssels zurückziehen zu können.
  • Für den Fall, daß ein Schloß, das z. B. für Sperrung von außen her gebaut ist, auf Sperren von innen her umgestellt werden soll, ist es lediglich erforderlich den auf der Außenseite mit mehr Eingriffstellen versehenen Riegel gegen einen solchen auszuwechseln, der auf der Innenseite mit mehr Eingriffstellen versehen ist. Ebenso kann ein, ohne die der Erfindung entsprechende Sperrvorrichtung, gebautes Schloß durch Einsetzen eines entsprechend gestalteten Riegels oder aber durch Abänderung einer der Riegelseiten umgestaltet werden.

Claims (1)

  1. Patentanspruch: Riegel- oder Riegelfallenschloß, dessen Riegel von der Türaußenseite in eine andere Schließstellung vorschließbar ist als von der Türinnenseite, dadurch gekennzeichnet, daß der Riegelschwanz (2) zu beiden Seiten seiner Mittelebene eine verschiedene Zahl von Eingriffstellen (3 bzw. 3 a) aufweist und die auf den Riegel (1) von beiden Seiten einwirkenden Schließniittel (Schlüssel oder Nasen eines geteilten Zylinders) je nur auf eine Riegelschwanzseite einwirken. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr.1099 389; deutsche Patentschrift Nr. 259 331; französische Patentschrift Nr.1287134; USA.-Patentschrift Nr. 2 436 628; F. W. S c h 1 e g e 1, Tür und Beschlag, Duisburg, 1958, S. 112.
DEF38167A 1962-10-26 1962-10-26 Riegel- oder Riegelfallenschloss, dessen Riegel von der Tueraussenseite in eine andere Schliessstellung vorschliessbar ist als von der Tuerinnenseite Pending DE1189406B (de)

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Publications (1)

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DE1189406B true DE1189406B (de) 1965-03-18

Family

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DE (1) DE1189406B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6698259B2 (en) * 2001-05-24 2004-03-02 Macmillan Daniel Dual action detent for tamper resistant lever lock mechanism

Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE259331C (de) *
US2436628A (en) * 1944-06-19 1948-02-24 L B Fabrication De Serrures De Safety lock
DE1099389B (de) * 1958-06-16 1961-02-09 Tiefenthal Geb Doppeltouriges Riegelfallenschloss
FR1287134A (fr) * 1961-04-20 1962-03-09 Perfectionnements aux serrures de porte

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