DE1189113B - Selbstregelndes elektropneumatisches Bremssteuerventil fuer Schienenfahrzeugbremsen - Google Patents
Selbstregelndes elektropneumatisches Bremssteuerventil fuer SchienenfahrzeugbremsenInfo
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
B 61h
Deutsche Kl.: 2Of-37
Nummer: 1189 113
Aktenzeichen: W 3091411/20 f
Anmeldetag: 21. Oktober 1961
Auslegetag: 18. März 1965
Die Erfindung bezieht sich auf ein selbstregelndes elektropneumatisches Bremssteuerventil für Schienenfahrzeugbremsen
zur stufenweisen Regelung der Bremszylinderbeaufschlagung mit einem in Abhängigkeit
von der elektrisch eingesteuerten Bremsstufe und im Zusammenwirken mit dem Bremszylinderdruck
ein die Beaufschlagung des Bremszylinders regelndes Doppelventil beeinflussenden beweglichen Steuerglied.
Es ist ein Bremssteuerventil der vorgenannten Art bekannt, bei welchem die stufenweise Regelung des
Bremsgrades dadurch erhalten wird, daß der dem Ventil zum Bewegen des Steuergliedes zugeführte
elektrische Strom geändert wird. Diese Betätigung des Bremssteuerventils durch Ändern der Stromstärke
führt aus den nachstehenden Gründen zu nachteiligen Wirkungen. So muß der maximale
Strom, der dem Ventil zugeführt werden kann, um einen maximalen Bremsgrad zu erreichen, aus naheliegenden
Gründen (Erwärmung) unterhalb einer annehmbaren oberen Grenze gehalten werden, während
der minimale Strom ausreichend hoch gehalten werden muß, um das Arbeiten des Ventils zu gewährleisten.
Demzufolge ist die Änderung der Stromstärke zwischen den aufeinanderfolgenden Bremsstufen notwendigerweise
relativ klein. Abgesehen davon, daß das Ventil für die Stromstärkenänderung außerordentlich
empfindlich sein muß, insbesondere im Fall von langen Zügen, besteht die Möglichkeit, daß
sich infolge der Stromverluste in den längs des Zuges verlaufenden elektrischen Leitungen an einem Ende
des Zuges ein anderer Bremsgrad als am anderen Ende des Zuges ergibt. Weiterhin ist bei der bekannten
Anordnung ein Generator erforderlich, der in der Lage sein muß, einen Strom zu liefern, weleher
für alle Geschwindigkeiten des Zuges innerhalb verhältnismäßig enger Grenzen konstant bleibt. Es
besteht daher die Gefahr, daß Schwankungen in dem von dem Generator gelieferten Strom und die in den
Zugleitungen auftretenden Verluste die Steuerstrom-Stärkenänderung überwiegen, die notwendig ist, um
die Bremsen von einem Bremsgrad auf den nächstfolgenden Bremsgrad einzustellen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein selbstregelndes elektropneumatisches Bremssteuerventil
der eingangs genannten Art zu schaffen, bei welchem die vorgenannten nachteiligen Wirkungen
nicht auftreten können.
Dies wird gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß das Bremssteuerventil eine mit dem beweglichen
Steuerglied zusammenwirkende, auf impulsgesteuerte Erregung oder Entregung von Stromkreisen an-Selbstregelndes
elektropneumatisches
Bremssteuerventil für Schienenfahrzeugbremsen
Bremssteuerventil für Schienenfahrzeugbremsen
Anmelder:
Westinghouse Brake
and Signal Company Limited, London
Vertreter:
Dr. E. Wiegand, München 15,
und Dipl.-Ing. W. Niemann,
Hamburg 1, Ballindamm 26, Patentanwälte
Als Erfinder benannt:
Jack Washbourn, London
Jack Washbourn, London
Beanspruchte Priorität:
Großbritannien vom 25. Oktober 1960 (36 562),
vom 12. September 1961
vom 12. September 1961
sprechende Einrichtung zur Steuerung der Bremszylinderbeaufschlagung
aufweist, wobei jedem Impuls eines Steuerstromkreises eine gleiche Wegstrecke des
Steuergliedes zugeordnet ist.
Da das Bremssteuerventil gemäß der Erfindung durch Impulse und nicht durch Strom sich ändernder
Größe betätigt wird, ist es lediglich erforderlich, daß der Impulsstrom einen ausreichend hohen Wert hat,
um das bewegliche Steuerglied einwandfrei zu betätigen und ein zuverlässiges, gleichmäßiges Arbeiten
der Bremsen über die ganze Länge eines Zuges zu gewährleisten.
Die Erfindung ist nachstehend an Hand der Zeichnung an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert.
Es zeigt
F i g. 1 in schematischem Längsschnitt und entsprechender
Ansicht ein selbstregelndes elektropneumatisches Bremssteuerventil gemäß der Erfindung
in einer Zugbremsanlage, von der ein Teil wiedergegeben ist,
F i g. 2 und 3 schematische Querschnitte nach der Linie H-II bzw. III-III der F i g. 1.
509 519/32
In einer sich längs des Zuges erstreckenden Zugleitung 10 wird ein konstantes Vakuum von z. B.
530 mm Quecksilbersäule aufrechterhalten. Mit dieser Vakuumleitung 10 sind an jedem Wagen ein Behälter
11 und die obere Kammer eines Bremszylinders 12 über ein Rückschlagventil 13 verbunden.
Ein selbstregelndes elektropneumatisches Bremssteuerventil
16 enthält eine Membran 15. Der unterhalb dieser Membran 15 befindliche Raum im Gehäuse
des Bremssteuerventils 16 ist durch eine ein Magnetventil 17 enthaltende Luftleitung 14 mit der
oberen Kammer des Bremszylinders 12 verbunden. Eine oberhalb der Membran 15 im Gehäuse des
Bremssteuerventils 16 befindliche Kammer 18 ist durch eine Luftleitung 19 mit der unteren Kammer
des Bremszylinders 12 verbunden.
Im oberen Teil des Gehäuses des Bremssteuerventils 16 ist ein mit einer durchgehenden axialen
Bohrung 25 versehenes bewegliches Ventilsteuerglied 21 angeordnet, das an seinem erweiterten unteren
Ende einen ersten ringförmigen Ventilsitz 22 aufweist, an den eine Doppelventilplatte 23 von einer
innerhalb des erweiterten Endes des Steuergliedes 21 angeordneten Feder 24 angedrückt wird, um die Verbindung
zwischen der sich in die Atmosphäre öffnenden Bohrung 25 des Steuergliedes 21 und der Kammer
18 über der Membran 15 abzusperren. Ein konzentrisch zu dem ringförmigen ersten Ventilsitz 22
und innerhalb von ihm liegender zweiter ringförmiger Ventilsitz 26 für die Doppelventilplatte 23 befindet
sich am Ende eines von der Membran 15 getragenen, mit einer durchgehenden Bohrung versehenen Membrankolbens
27. Der Membrankolben 27 steht unter der Wirkung einer Feder 28, welche den an ihm befindlichen
Ventilsitz 26 im Eingriff mit der Doppelventilplatte 23 hält, um die Verbindung zwischen der
Kammer 18 über der Membran 15 und den Raum unter der Membran abzusperren.
Das bewegliche Steuerglied 21 ist an seinem oberen Ende mit Gewinde versehen und in eine gegen Axialbewegungen
festgehaltene Mutter 29 eingeschraubt, die an ihrem Umfang zwei übereinanderliegende
Kränze 31 und 32 mit entgegengesetzt gerichteten Schaltzähnen aufweist. Mit diesen Schaltzahnkränzen
31 und 32 der Mutter 29 arbeiten Klinken 33 bzw. 34 zusammen (F i g. 2 und 3), deren jede durch einen
ihr zugeordneten Elektromagneten betätigbar ist. Bei jeder Erregung des der Klinke 33 zugeordneten
Elektromagneten dreht diese Klinke die Mutter 29 über den Zahnkranz 31 in der Bremsanlegerichtung
um einen bestimmten Betrag, während bei jeder Erregung des der anderen Klinke 34 zugeordneten
Elektromagneten diese Klinke die Mutter 29 über den Zahnkranz 32 in der entgegengesetzten Richtung,
d. h. in der Bremslöserichtung um einen bestimmten Betrag dreht. Bei jeder Drehung der Mutter wird das
in sie eingeschraubte Steuerglied 21 um eine entsprechende Wegstrecke axial nach oben oder unten
verschoben.
Der die Klinke 33 des Zahnkranzes 31 der Mutter 29 betätigende Magnet ist an eine sich längs des
Zuges erstreckende elektrische Bremsanlegeleitung 35 und der die Klinke 34 des Zahnkranzes 32 der Mutter
29 betätigende Magnet ist an eine sich ebenfalls längs des Zuges erstreckende Bremslöseleitung 36 angeschlossen.
Das in der Luftverbindungsleitung 14 liegende Magnetventil 17, welches dazu dient, im Gefahrenfall das
stufenweise arbeitende elektropneumatische Bremssteuerventil 16 zu überbrücken, ist an eine sich längs
des Zuges erstreckende Leitung 37 angeschlossen. Dieses Magnetventil 17 ist normalerweise erregt, um
die Verbindung zwischen dem unter der Membran 15 befindlichen Raum des Bremssteuerventils 16 und der
oberen Kammer des Bremszylinders 12 offen zu halten. Bei der im Gefahrenfall erfolgenden Entregung
des Magnetventils 17 wird diese Verbindung geschlossen und der unter der Membran 15 befindliche Raum
des Bremssteuerventils 16 zur Atmosphäre geöffnet. Mit der Vakuumzugleitung 10 ist ferner ein druckempfindlicher
elektrischer Schalter 38 verbunden, dessen Kontakte an eine sich längs des Zuges erstreckende
Leitung 39 angeschlossen sind. Wenn das Betriebsvakuum (von z. B. 530 mm Hg) in der Zugleitung
10 z. B. auf einen Wert unter 305 mm Hg sinkt, öffnet es den Schalter 38.
In der Verbindungsleitung 19 zwischen der Unterkammer des Bremszylinders 12 und der Kammer 18
des Bremssteuerventils 16 ist ein Umschalthahn 41 angeordnet, der, wenn das Bremssteuerventil 16 nicht
arbeiten soll, betätigt wird, um die Unterkammer des Bremszylinders 12 von dem Bremssteuerventil 16 zu
trennen und sie unmittelbar mit der Vakuumzugleitung 10 zu verbinden.
Die Arbeitsweise des Bremssteuerventils ist wie folgt:
Wenn sich die Bremsanlage im Betriebszustand befindet und die Bremsen gelöst sind, herrscht in der
Zugleitung 10 sowie in der Ober- und der Unterkammer des Bremszylinders 12 das gleiche Vakuum von
z. B. 530 mm Hg.
Das Steuerglied 21 im Bremssteuerventil 16 nimmt seine oberste Lage ein. In dieser Lage ist das Ventil
22, 23, 26 geschlossen, wobei sich die Feder 28 des Membrankolbens 27 in nicht zusammengedrücktem
Zustand befindet. An die Leitung 37 ist Spannung angelegt, und das Magnetventil 17 ist geöffnet, so daß
der Raum unter der Membran 15 im Bremssteuerventil 16 mit der Oberkammer des Bremszylinders 12
verbunden ist. Der auf Niedrigvakuum ansprechende Schalter 38 ist geschlossen.
Zum Bremsenanlegen wird in die elektrische Leitung35
in Abhängigkeit von der an dem Führerbremsventil eingestellten Bremsstufe eine bestimmte
Anzahl von Steuerimpulsen eingespeist. Diese Impulse erregen den Elektromagneten der Klinke 33, so
daß diese den Schaltzahnkranz 31 und damit die Mutter 29 auf dem Gewinde des Steuergliedes 21 in
der Richtung dreht, in der das Steuerglied um eine durch die erforderliche Bremsstärke bestimmte Wegstrecke
nach unten bewegt werden soll, die von der Anzahl der Impulse abhängt. Dadurch wird die Doppelventilplatte
23 des Steuerventils 16 von dem am Steuerglied 21 befindlichen Ventilsitz 22 getrennt und
die Unterkammer des Bremszylinders 12 über den Durchgang 25 im Steuerglied 21 mit der Atmosphäre
verbunden. Es strömt dann Luft in die Unterkammer, bis sich der Druck in der über der Membran 15 liegenden
Kammer 18 um einen Betrag erhöht hat, der ausreicht, um die Kraft der Feder 28 des Membrankolbens
27 zu überwinden und sie so weit zusammenzudrücken, bis sich die Doppelventilplatte 23
wieder auf den Ventilsitz 22 des abwärts bewegten Steuergliedes 21 aufsetzt. Bei der Weiterbewegung
des Handgriffes des Führerbremsventils in die nächste Bremsstufe werden weitere Impulse über die Leitung
35 übertragen, und der oben beschriebene Vorgang wiederholt sich, so daß die Beaufschlagung des Bremszylinders
entsprechend vergrößert wird.
Diese stufenweise Regelung der Bremszylinderbeaufschlagung ist unabhängig von Änderungen des
Vakuums in der Oberkammer des Bremszylinders, da sie ausschließlich durch den Unterschied des Vakuums
in der Ober- und in der Unterkammer bestimmt wird, der sich im Zusammenwirken mit der Kraft der Feder
28 des Bremssteuerventils 16 einstellt. Zum Bremsenlösen wird der Handgriff des Führerbremsventils
in Bremsenlöserichtung zurückbewegt, wobei eine Reihe von Impulsen in die Bremslöseleitung
36 eingespeist wird. Diese Impulse erregen den Elektromagneten der Klinke 34, so daß diese den
Bremslöse-Schaltzahnkranz 32 und damit die Mutter
29 in umgekehrter Richtung zum Bremsanlege-Schaltzahnkranz 31 dreht, wodurch das Steuerglied 21 aufwärts
bewegt wird. Infolge dieser Bewegung wird die Doppelventilplatte 23 des Steuerventils 16 von dem
am Membrankolben 27 befindlichen Ventilsitz 26 abgehoben, und die Ober- und die Unterkammer des
Bremszylinders 12 werden miteinander verbunden. Die Vakuumdifferenz an der Membran 15 vermindert
sich, bis sie der aus der Zusammendrückung resultierenden Kraft der Feder 28 entspricht, d. h. der
Wegstrecke entspricht, um welche das Steuerglied 21 aufwärts bewegt worden ist. Bei der Weiterbewegung
des Handgriffs des Führerbremsventils in Bremslöserichtung wiederholt sich dieser Vorgang, bis die
Bremse völlig gelöst ist.
Falls das Vakuum in der Zugleitung 10 infolge von undichten Stellen auf einen gefährlichen Wert absinken
sollte, beispielsweise unter 305 mm Hg, dann unterbricht der auf Niedrigvakuum ansprechende
Schalter 38 die elektrische Leitung 39. Dadurch unterbricht eine auf der Lokomotive befindliche Kontaktvorrichtung
die Stromzufuhr für das Magnetventil 17 über die elektrische Leitung 37. Das Magnetventil
17 unterbricht daraufhin die Verbindung zwisehen der Oberkammer des Bremszylinders 12 und
dem Raum unter der Membran 15 des Bremssteuerventils 16 und verbindet diesen Raum mit der Atmosphäre.
Das sofortige Abheben der Doppelventilplatte 23 von dem Ventilsitz 26 am Membrankolben 27 und
das Einströmen von Luft in die Unterkammer des Bremszylinders führen zur Vollbremsung.
Falls der Zug getrennt werden sollte, wird das Vakuum in der Zugleitung 10 durch Einströmen von
Luft ebenfalls rasch aufgehoben; das Vakuum in der Oberkammer des Bremszylinders 12 und in dem Behälter
11 bleibt jedoch auf Grund des in der Luftleitung 14 vorgesehenen Rückschlagventils 13 aufrechterhalten.
Die elektrische Leitung 37 wird unterbrochen und das Magnetventil 17 entregt, so daß mittels
des aufrechterhaltenen Vakuums ein volles Bremsenanlegen bewirkt wird.
Es sei bemerkt, daß die Einstellung der Lage eines schrittweise bewegbaren Steuergliedes durch Impulse
nicht nur auf Bremssteuerventile für Vakuumbremsanlagen, sondern auch auf solche für Druckluftbremsanlagen
und mit kontinuierlichem Fluß arbeitende hydraulische Bremsanlagen anwendbar ist.
Claims (5)
1. Selbstregelndes elektrompneumatisches Bremssteuerventil für Schienenfahrzeugbremsen
zur stufenweisen Regelung der Bremszylinderbeaufschlagung mit einem in Abhängigkeit von
der elektrisch eingesteuerten Bremsstufe und im Zusammenwirken mit dem Bremszylinderdruck
ein die Beaufschlagung des Bremszylinders regelndes Doppelventil beeinflussenden beweglichen
Steuerglied, gekennzeichnet durch eine mit dem beweglichen Steuerglied zusammenwirkende,
auf impulsgesteuerte Erregung oder Entregung von Stromkreisen ansprechende Einrichtung
zur Steuerung der Bremszylinderbeaufschlagung, wobei jedem Impuls eines Steuerstromkreises
eine gleiche Wegstrecke des Steuergliedes zugeordnet ist.
2. Bremssteuerventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Steuerglied (21) in eine
gegen Axialbewegung festgehaltene Mutter (29) eingeschraubt ist, die von der die stufenweise Bewegung
des Steuergliedes herbeiführenden Einrichtung beim Ansprechen auf jeden Impuls um
einen bestimmten Betrag gedreht wird.
3. Bremssteuerventil nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Umfang der Mutter (29)
mit Schaltzähnen versehen ist, mit denen eine elektromagnetisch betätigte Klinke zusammenarbeitet,
die beim Ansprechen des Elektromagneten auf einen Impuls die Mutter um einen Zahn
dreht.
4. Bremssteuerventil nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß
zwei voneinander getrennte Einrichtungen (31, 33 und 32, 34) vorgesehen sind, die beim Ansprechen
auf Impulse in entsprechend getrennten Steuerstromkreisen (35 bzw. 36) das Steuerglied (21) in
der einen Richtung zum Bremsenanlegen oder in der anderen Richtung zum Bremsenlösen bewegen.
5. Bremssteuerventil nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das mit dem Steuerglied (21)
zusammenwirkende und in Abhängigkeit von der durch die Impulssteuerung hervorgerufenen Bewegung
des Steuergliedes entgegen der durch den eingesteuerten Bremszylinderdruck hervorgerufenen
Kraft beeinflußbare Doppelventil in an sich bekannter Weise eine auf einem Ventilsitz (22)
am Steuerglied aufliegende, sich über eine Feder (24) gegen das Steuerglied abstützende Doppelventilplatte (23) enthält, die mit einem weiteren
an einem federbelasteten und vom Bremszylinderdruck beaufschlagbaren Membrankolben (27) befindlichen
Ventilsitz (26) zusammenwirkt.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Französische Patentschrift Nr. 1 143 069.
Französische Patentschrift Nr. 1 143 069.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
S09 519/32 3.65 © Bundesdruckerei Berlin
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