DE1188C - Fahrtenkontroluhr - Google Patents
FahrtenkontroluhrInfo
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Links
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Landscapes
- Time Recorders, Dirve Recorders, Access Control (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung an Fahrten - Controluhren zur Markirung der Fahrzeiten
und Feststellung der An- und Abfahrtszeiten für Fuhrwerke aller Art, mögen dieselben
durch Maschinen-, Menschen- oder Thierkraft bewegt werden.
Die Einrichtung ist folgende: Auf der Zifferblattaxe eines Uhrwerkes ist eine Cartonpapierscheibe
mit Theilkreis, welcher zweckmäfsig in Minuten, der wirklichen Uhrenzeit entsprechend,
eingetheilt ist, befestigt. Die Papierscheibe dreht sich, wenn die Uhr aufgezogen ist. Ueber dem
Theilkreis schwebt ein, mit einer scharfen Spitze versehener Stift, welcher an einem leicht beweglichen
einarmigen Hebel und zwar in der Mitte der ganzen Länge des Hebels befestigt ist. Der
Hebel ist in der Nähe seines Drehpunktes durch eine nicht zu starke Spiralfeder unterstützt, so
dafs in der Ruhe die Spitze des erwähnten Stiftes die getheilte Papierscheibe nicht berührt.
An seinem vorderen Ende ist der Hebel mit einem Gewicht belastet. Die Uhr ist unter
einer Blechtafel befestigt, über der sich das Papierzifferblatt dreht. Auf der Blechtafel befindet
sich das Lager für die Drehaxe des Hebels. Die Blechtafel selbst ruht auf zwei Spiralfedern, die auf dem Boden des Kastens
stehen, in dem das Ganze eingeschlossen ist. Dadurch, dafs die einzelnen vorbeschriebenen
Theile, nämlich die Blechtafel mit der daran befestigten Uhr nebst Hebel, ferner aber aufserdem
der Hebel mit dem Gewicht noch besonders auf genügend empfindlichen Stahlfedern ruhen, geräth der Hebel mit dem daran befestigten
zugespitzten Stift beim Gebrauch des Instrumentes, durch die Stöfse, welche ihm das
in Bewegung befindliche Fuhrwerk ertheilt, in stofsweise Schwingungen. Selbst kleine Stöfse,
wie sie bei jedem Fuhrwerk vorhanden sind, genügen dazu.
Infolge dessen wird die Spitze des an dem Hebel befestigten Stiftes mit dem durch den
Stofs erlangten Arbeitsmoment, welches der Hebel durch sein Gewicht erlangt, in den Theilkreis
der durch das Uhrwerk sich drehenden Papierscheibe eingetrieben und verursacht in
demselben bei jedem Stöfse einen vertieften Punkt. Es werden so während der Fahrt eine
ganze Reihe von Punkten in der Scheibe markirt, welche durch ihre unmittelbare Aufeinanderfolge
sich dem Auge als eine fortlaufende vertiefte Linie auf dem Theilkreis darstellen.
Wenn das Fahrzeug sich zu bewegen und damit jeder Stofs aufhört, so markirt auch der
Stift nicht mehr. Die Scheibe dreht sich indessen durch das Uhrwerk getrieben, auch
während dieser Zeit. Dadurch erscheint die markirte Linie für die Ruhezeit unterbrochen
und an der Minuteneintheilung auf dem Papierzifferblatt ist unmittelbar an den Endpunkten
der markirten Linie die Zeit abzulesen, wann die Bewegung des Fuhrwerks begonnen, wie
lange sie gedauert und wann sie aufgehört hat, mit anderen Worten, es ist die An- und Abfahrtszeit,
die Dauer der Fahrt und die Dauer des Aufenthaltes ersichtlich.
Die beiliegende Zeichnung stellt eine Ausführung der Einrichtung dar:
α ist die Uhr, in einem schützenden Gehäuse eingeschlossen, und unter der Blechtafel befestigt.
Die eingetheilte Papierscheibe b wird zwischen zwei Metallscheiben durch eine Schraube auf
der Zifferblattaxe festgehalten. Der Markirstift ist mit d bezeichnet. Der Hebel e hat in dem
Lagerstuhl g seinen Drehpunkt und ruht auf der Spiralfeder h. Das Gewicht m am vorderen
Ende des Hebels dient dazu, das Moment genügend grofs zu machen, um den Stift tief genug
in die Papierscheibe einzutreiben.
Der Stift k mit Kopf begrenzt den Hub des Hebels nach oben, die Schraube / nach unten.
ο ist ein Zeiger, auf den die Papierscheibe beim Beginn der Fahrt, der wirklichen Uhrenzeit entsprechend,
eingestellt wird. Der Zeiger ist an einem Unterlagestück p befestigt, über welches
die Cartonscheibe gleitet. In dem Unterlagstück befindet sich eine Rinne, in welche der Stift
einschlägt, wodurch die Spitze desselben geschont bleibt. .
Paten τ-Anspruch: Eine Markirvorrichtung
an Fahrten-Controluhren, bestehend in einem durch Federn getragenen leicht beweglichen
schweren Hebel oder sonstigen Gewicht, welcher oder welches infolge der Stöfse des Fuhrwerks
einen daran befestigten Stift in eine durch ein Uhrwerk bewegte eingetheilte Markirscheibe
treibt, und so bei jedem Stöfse einen Punkt auf dieser Scheibe markirt.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
Claims (1)
1877.
Klasse 42.
JOS. BERTOLDI in KÖLN. Fahrten -Controluhr.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 26. Juli 1877 ab.
Längste Dauer: 26.·Juni 1892.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1188T | 1877-07-25 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1188C true DE1188C (de) |
Family
ID=70968366
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE000000001188DA Expired - Lifetime DE1188C (de) | 1877-07-25 | 1877-07-25 | Fahrtenkontroluhr |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1188C (de) |
-
1877
- 1877-07-25 DE DE000000001188DA patent/DE1188C/de not_active Expired - Lifetime
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