[go: up one dir, main page]

DE1188481B - Warn- und/oder Sicherheitseinrichtung zum Anzeigen von Fehlern mittels eines Hilfsstromes in mit Wechselstrom arbeitenden Signaluebertragungssystemen - Google Patents

Warn- und/oder Sicherheitseinrichtung zum Anzeigen von Fehlern mittels eines Hilfsstromes in mit Wechselstrom arbeitenden Signaluebertragungssystemen

Info

Publication number
DE1188481B
DE1188481B DEB57498A DEB0057498A DE1188481B DE 1188481 B DE1188481 B DE 1188481B DE B57498 A DEB57498 A DE B57498A DE B0057498 A DEB0057498 A DE B0057498A DE 1188481 B DE1188481 B DE 1188481B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
warning
winding
receiver
safety
conductors
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB57498A
Other languages
English (en)
Inventor
Murray Putzer
Frederick Blancke Sylvander
Robert John Molnar
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bendix Corp
Original Assignee
Bendix Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bendix Corp filed Critical Bendix Corp
Publication of DE1188481B publication Critical patent/DE1188481B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01DMEASURING NOT SPECIALLY ADAPTED FOR A SPECIFIC VARIABLE; ARRANGEMENTS FOR MEASURING TWO OR MORE VARIABLES NOT COVERED IN A SINGLE OTHER SUBCLASS; TARIFF METERING APPARATUS; MEASURING OR TESTING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G01D21/00Measuring or testing not otherwise provided for

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Arrangements For Transmission Of Measured Signals (AREA)

Description

  • Warn- und/oder Sicherheitseinrichtung zum Anzeigen von Fehlern mittels eines Hilfsstromes in mit Wechselstrom arbeitenden Signalübertragungssystemen In elektrischen Wechselstromübertragungssystemen enthalten der Sender und der Empfänger je mehrere Wicklungen, die über Leitungen miteinander verbunden sind. Ein Fehler in einem beliebigen Teil eines derartigen Systems kann große Auswirkungen haben oder gar Gefahrenzustände hervorrufen, besonders wenn es sich um ein übertragungssystem in der automatischen Steuerung eines Luftfahrzeuges handelt.
  • Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, eine Warn- und/oder Sicherheitseinrichtung für derartige Syseme zu schaffen, die jeden Fehler unabhängig davon, in welchem Teil des übertragungssystems er auftritt, anzeigt und die Warn- undloder Sicherheitseinrichtung auslöst.
  • Im Hauptpatent 161791 wurde bereits eine derartige Einrichtung beschrieben, die Fehler (Unterbrechungen oder Kurzschlüsse) anzeigt, die entweder in einer der Wicklungen des Senders und des Empfängers oder in den Verbindungsleitungen zwischen diesen Wicklungen aufreten. Die Einrichung nach der Erfindung hat gegenüber dieser Einrichtung den Vorteil einer hoheren Empfindlichkeit und ist in der Lage, sämtliche Fehler anzuzeigen, die in einem beliebigen Teil einen derartigen Wechselstromübertragungssystems auftreten können.
  • Die Warn- und/oder Sicherheitseinrichtung zur Anzeige von Fehlern in elektrischen Wechselstromübertragungssystemen nach Patent 1161791 ist dadurch gekennzeichnet, daß dauernd eine Kapazität in einen der Leiter des Systems eingeschaltet ist und dieser Kapazität eine abgeglichene elektrische Schaltung mit einer Gleichstromquelle parallel geschaltet ist, die, sobald sie auf Grund eines Fehlers in dem System aus dem Gleichgewicht gerät, ohne jeden mechanischen Schaltvorgang die Warn- und/oder Sicherheitsanordnung betätigt.
  • Die erfindungsgemäße Warn- und/oder Sicherheitseinrichtung zur Anzeige von Fehlern in elektrischen Wechselstromübertragungssystemen nach Patent 1161791 ist dadurch gekennzeichnet, daß zur Erhöhung der Empfindlichkeit in jedem der nicht mit der Sicherheitsvorrichtung verbundenen Leiter ebenfalls eine Kapazität gleicher Größe wie die Kapazität in den mit der Sicherheitsvorrichtung verbundenen Leiter eingeschaltet ist und die zusätzlichen Kapazitäten durch gleich große Widerstände geshuntet sind.
  • Die Größe der beiden gleichen Widerstände wird dabei vorzugsweise annähernd gleich dem Gesamtwiderstand der abgegebenen elektrischen Schaltung gewählt. Enthält das Wechselstromübertragungssystem einen Sender in Form eines Drehtransformators mit einer wechselstromerregten Primärwicklung und Sekundärwicklungen, die in mehr als zwei, vorzugsweise drei Punkten über die genannten Leiter mit den Wicklungen des Empfängers verbunden sind, werden zum Anzeigen eines Fehlers in der Erregung der Primärwicklung des Senders, mindestens zwei der genannten Punkte oder Leiter über einander entgegengerichtet gepolte Gleichrichter in einem gemeinsamen Punkt verbunden, und eine Ausgangsimpedanz, etwa eine durch eine Kapazität geshuntete Relaiswicklung zwischen den genannten Punkt und einen anderen Punkt oder Leiter geschaltet, so daß, wenn die Primärwicklungkorrekt erregtwird, einGleichstrom durch die Impedanz fließt, der einen gewissen Minimalwert überschreitet, während bei einem Fehler in der Erregung die Impedanz entregt und der gewünschte Warn- und/oder Sicherheitseffekt ausgelöst wird.
  • Um einen Fehler in der Sekundärwicklung des aus einem Drehtransformator bestehenden Empfängers anzuzeigen, werden die Enden der genannten Wicklung mit einem Widerstandsnetzwerk verbunden, das von einer Gleichspannungsquelle gespeist wird und mit der genannten Wicklung eine abgeglichene Schaltung, vorzugsweise eine Wheatstonesche Brücke, bildet, die bei einem Fehler in der genannten Wicklung aus dem Gleichgewicht gerät und eine Ausgleichsspannung abgibt, die den gewünschten Warn- und,! oder Sicherheitseffekt auslöst.
  • Bei einem Wechselstromübertragungssystem, in dem der Empfänger über einen Verstärker einen Motor steuert, der gleichzeitig mit dem zu steuernden Element über ein Übertragungsglied den Rotor des Empfängers in eine neutrale Position verstellt, wird ein Fehler im Verstärker, Motor oder übertragungsglied dadurch angezeigt, daß der Eingang des Verstärkers über ein Verzögerungsnetzwerk und einen Gleichrichter mit einer Ausgangsimpedanz vorzugsweise einer Relaiswicklung, verbunden ist, die erregt wird, wenn die Ausgangsspannung des Einfängers nicht innerhalb einer vorgeschriebenen Zeitspanne verschwindet, und dann den gewünschten Warn- und/oder Sicherheitseffekt auslöst.
  • Die von den verschiedenen abgeglichenen Schaltungen und/oder Ausgangsimpedanzen gesteuerten Relaiskontakte können gemäß einem weiteren Kennzeichen der Erfindung miteinander verbunden werden, so daß sie eine gemeinsame Warn- und/oder Sicherheitseinrichtung auslösen. Weiter lassen sich zwei derartige Einrichtungen zu einem Fernsteuersystem zur Übertragung verschiedener Informationen zu einem gemeinsamen Instrument, vorzugsweise zu einem ferngesteuerten Kreisel-Lageanzeiger für Flugzeuge zusammenfassen, wobei die Relaiskontakte beider Systeme in einer gemeinsamen Schaltung miteinander verbunden werden, so daß bei einem auftretenden Fehler eine gemeinsame Warneinrichtung des gesamten Instruments ausgelöst wird.
  • Diese und weitere Kennzeichen der Einrichtung nach der Erfindung seien jetzt an zwei Ausführungsbeispielen an Hand der Zeichnungen näher erläutert. In den Zeichnungen zeigt F i g. 1 ein Schaltbild der verbesserten Einrichtung nach der Erfindung, F i g. 2 ein Diagramm zur Erläuterung der Wirkungsweise der Einrichtung nach F i g. 1, F i g. 3 einen ferngesteuerten Kreisel-Lageanzeiger für Flugzeuge, der aus zwei Einrichtungen nach F i g. 1 besteht, die gemäß der Erfindung miteinander verbunden sind.
  • F i g. 1 zeigt ein Wechselstromübertragungssystem der bekannten Art mit einem Sender in Form einer Synchronmaschine 10. Der Sender 10 setzt sich aus einem Rotor 12, der von einem einphasigen Wechselstrom erregt wird, und einem Stator 16, der aus drei im Dreieck geschalteten Wicklungen 14, 16, 18 besteht, zusammen. Der Empfänger 20 besteht ebenfalls aus einer Synchronmaschine, die sich aus einem Stator 22, 24, 26 und einem Rotor 28 zusammensetzt. Die drei Anschlüsse des Senderstators sind mit den entsprechenden Anschlüssen des Empfängerstators über drei Verbindungsleitungen 36, 37, 38 verbunden. Der Rotor 28 des Empfängers speist über einen Verstärker 31 eine der beiden Wicklungen eines Zweiphasenniotors 33, dessen andere Wicklung mit konstanter Spannung erregt wird. Dieser Motor, der über das Glied 34, das nicht dargestellte zu steuernde Elemente verstellt, verdreht gleichzeitig über die mechanische Verbindung 35 den Rotor 28 des Empfängers 20, bis das Ausgangssignal des Empfängers 20 und damit das Eingangssignal des Verstärkers 31 verschwindet.
  • Wie bereits im Hauptpatent beschrieben, ist, um Fehler anzuzeigen, die entweder in den Statorwicklungen des Senders und Empfängers oder in den Verbindungsleitungen zwischen ihnen auftreten, in eine der Verbindungsleitungen, etwa die Leitung 37, eine Kapazität 40 eingeschaltet. Die beiden Anschlüsse dieser Kapazität 40 sind mit einer Schaltung 47 verbunden, die sich aus den vier Widerständen 50, 52, 54 und 56 zusammensetzt, von denen 56 ein Potentiometer ist, dessen Schleifer mit einer Gleichspannungsquelle 58 verbunden ist, deren anderer Pol wiederum mit dem Verbindungspunkt zwischen dem Leiter 37 und dem Widerstand 50 verbunden ist. Der Ausgang dieser Schaltung wird einerseits durch die Verbindung des Leiters 37 mit dem Widerstand 54 und andererseits durch die Verbindung der beiden Widerstände 50 und 52 gebildet. Wie man leicht erkennen kann, bildet diese Schaltung eine unvollständige Wheatstonesche Brücke, die durch einen vierten Zweig vervollständigt wird. Dieser vierte Zweig besteht aus dem komplexen Widerstandsnetzwerk, das durch die sechs Statorwicklungen des übertragungssystems und die Verbindungsleitungen zwischen ihnen gebildet wird. Das Potentiometer 56 wird nun unter normalen Umständen so eingestellt, daß die Spannung am Ausgang der Brücke Null ist. Tritt jetzt in dem genannten Netzwerk ein Fehler (Unterbrechung oder Kurzschluß) auf, so ändert sich der Widerstand des vierten Zweiges der Brücke, und am Ausgang tritt eine Spannung auf, die über einen Verstärker 65 ein Relais 67 erregt, dessen Kontakt 68 sich dann öffnet.
  • Erfindungsgemäß kann nun die Empfindlichkeit der beschriebenen Sicherheitseinrichtung dadurch erhöht werden, daß in jede der beiden Verbindungsleitungen 36 und 38 ein Kondensator 39 bzw. 41 eingeschaltet wird, deren Kapazität gleich der des Kondensators 40 ist und die durch Widerstände 42 und 43 geshuntet werden, deren Widerstandswert gleich dem Gesamtwiderstand des Netzwerkes 47, gemessen über den Anschlüssen des Kondensators 40, ist.
  • Arbeitet das Übertragungssystem normal, so setzen die drei Verbindungsleitungen 36, 37, 38 einem Gleichstrom gleichen Widerstand entgegen. Andererseits ist der Widerstand der Statorwicklungen 14, 16, 18 und 22, 24, 26 ebenso wie der der Verbindungsleitungen niedriger als der der Widerstände 42, 43 und des Netzwerkes 47. Dies rührt daher, daß diese beiden Widerstände 42 und 43 parallel zu den Anschlüssen der Kondensatoren 39, 41 geschaltet sind und ihr Gesamtwiderstand damit gleich der Hälfte des Wertes jedes der beiden Widerstände ist. Tritt jetzt in einer der beiden Verbindungsleitungen 36, 38 eine Unterbrechung auf, die damit einen der beiden Widerstände 42 oder 43 abschaltet, so verdoppelt sich der Gesamtwiderstand an den Klemmen des Kondensators 40, und die Wheatstonesche Brücke wird stark aus dem Gleichgewicht gebracht. Die Empfindlichkeit der Fehleranzeige ist somit gegenüber der Einrichtung nach dem Hauptpatent wesentlich erhöht worden.
  • Gemäß einem weiteren Kennzeichen der vorliegenden Erfindung sind Mittel vorgesehen, um Fehler in der Erregung der Primärwicklung 12 des Senders 10 anzuzeigen, die von der Einrichtung nach dem Hauptpatent nicht angezeigt werden konnten.
  • Zu diesem Zweck sind die beiden Verbindungsleitungen 36 und 38 über zwei gegeneinandergeschaltete Gleichrichter 81 und 83 und zwei Serienwiderstände mit der Wicklung eines Relais 87 verbunden. Das Ende dieser durch den Kondensator 90 geshunteten Relaiswicklung ist mit der dritten Verbindungsleitung 37 verbunden. Die Spannung an den Klemmen der Wicklung 87 ist somit gleich der Summe der Absolutwerte der Spannungen zwischen den beiden Leitern 36, 38 einerseits und dem Leiter 37 andererseits. In F i g. 2 sind die Veränderungen der Absolutwerte dieser beiden Spannungen als Funktion des Winkels zwischen der elektrischen Achse des Rotors 12 und einer Bezugsrichtung (vorzugsweise rechtwinklig zur elektrischen Achse der Wicklung 18) dargestellt. Es läßt sich dieser Figur entnehmen, daß unabhängig von der Stellung des Rotors 12 die der Relaiswicklung 87 zugeführte Spannungsdifferenz, d. h. die Umhüllende der beiden dargestellten gleichgerichteten Sinusspannungen, niemals unter einen bestimmten Wert K/2 absinken kann, der gleich der Hälfte des maximalen Wertes K ist, den die Spannung annimmt, wenn der Rotor 12 parallel zur Ständerwicklung 18 steht. Das Relais 87 hält normalerweise den Kontakt 92 geschlossen. Sobald nun ein Fehler in der Erregung des Rotors auftritt, wird das Relais 87 entregt und der Kontakt 92 geöffnet.
  • Eine dritte Verbesserung gemäß der vorliegenden Erfindung erlaubt es nun, Fehler (Unterbrechungen oder Kurzschlüsse) anzuzeigen, die in der Rotorwicklung 28 des Empfängers auftreten. Zu diesem Zweck sind die beiden Anschlüsse der Wicklung 28 mit einem Widerstandsnetzwerk 107 verbunden, das entsprechend wie das oben beschriebene Netzwerk 47, eine unvollständige Wheatstonsche Brücke bildet, die von einer Gleichspannungsquelle 118 gespeist wird. Tritt nun in der Wicklung 28 ein Fehler auf, so gerät die Brücke 107 aus dem Gleichgewicht, und die Ausgangsspannung erregt über den Verstärker 125 ein Relais 127, das den Kontakt 128 öffnet.
  • Ein weiteres Kennzeichen der vorliegenden Erfindung bezieht sich auf Mittel zur Anzeige von Fehlern, die in dem Teil des Übertragungssystems auftreten können, der den Verstärker 31, den Motor 33 und das Übertragungsglied 35 enthält. Jeder Fehler in diesem Teil des Systems zeigt-sich dadurch, daß der Rotor 28 des Empfängers nicht in seine neutrale Position in bezug auf den Stator 20 zurückgestellt ; wird oder diese Rückstellung außerordentlich langsam vor sich geht. Entsprechend sind die beiden Eingangsleitungen des Verstärkers 31 über einen Gleichrichter 160 mit der Wicklung des Relais 156 verbunden. In eine der Eingangsleitungen des Verstärkers 31 ist ein Kondensator 151 eingeschaltet, um die von der Quelle 118 des Netzwerkes 107 herrührende Gleichspannung abzutrennen. In die Zuleitungen zur Wicklung des Relais 156 ist weiter in Serie mit der Wicklung ein Widerstand 158 und parallel zu ihr eine f Kapazität 162 eingeschaltet, die zusammen ein Verzögerungsnetzwerk bilden. Besteht jetzt eine der Wicklung des Relais 156 zugeführte Spannung längere Zeit, d. h. wird die Rückkehr des Rotors 28 in seine neutrale Stellung verzögert, spricht das Relais t 156 an und öffnet den Kontakt 164.
  • Die vier Kontakte 92, 68, 128 und 164, von denen jeder geöffnet wird, sobald in einem bestimmten ihm zugeordneten Teil des Übertragungssystems ein Fehler auftritt, sind miteinander, der Wicklung eines Relais 175 und einer Gleichspannungsquelle 174 in Serie geschaltet. Dieser Kreis im Schaltbild der F i g. 1 enthält jedoch noch weitere vier Kontakte, die mit den gleichen Bezugszeichen wie die ersten Kontakte, jedoch mit zugesetztem A bezeichnet sind. Diese vier Kontakte gehören zu einer gleich aufgebauten Einrichtung eines zweiten übertragungssystems, auf das jedoch erst weiter unten eingegangen wird. Das Relais 175 hält normalerweise den Kontakt 177, der in der Zuleitung eines Anzeigeinstrumentes, etwa einer Lampe 189, liegt, geöffnet. Sobald nun einer der Kontakte in der eben beschriebenen Kette geöffnet wird, schließt sich der Kontakt 177, und die Lampe 189 leuchtet auf.
  • F i g. 3 zeigt die Anwendung einer überwachungseinrichtung nach der Erfindung auf einen Lageanzeiger für Flugzeuge, der mit einem vertikalen Kreisel arbeitet, dessen Stampf- und Rollwerte auf ein entfernt angeordnetes Anzeigeinstrument 205 übertragen werden. Der Vertikalkreisel 225 ist mit. zwei Sendern 10 und 10A in Form von Synchronmaschinen verbunden. (Die Statorwicklungen der beiden Sendermaschinen sind hier im Gegensatz zu den Statorwicklungen in dem Übertragungssystem nach F i g. 1 im Stern statt im Dreieck geschaltet. Die Art der Schaltung der Ständerwicklungen ist jedoch auf die Erfindung ohne jeden Einfluß.) Die Synchronmaschine 10 überträgt die Stampfsignale und die Synchronmaschine 10A die Rollsignale. Die entsprechenden Empfängermaschinen 20- und 20a steuern über die Verstärker 31 und 31 a die Motoren 33 und 33A. Diese verstellen gleichzeitig das Anzeigeinstrument 205 und stellen die Rotoren der Empfängermaschinen in die neutrale Lage zurück. Der Motor 33 verstellt ein endloses Band 206 hinter dem Fenster des Instrumentes 205, während der Motor 33A den Träger dieses endlosen Bandes um eine senkrechte Achse, die symmetrisch zum Fenster liegt, verstellt. Eine Signalscheibe 240 kann zwei verschiedene Stellungen einnehmen. In der einen Stellung ist sie im Fenster des Instrumentes 205 sichtbar, während sie in der zweiten Stellung verdeckt ist. Sie wird über eine Achse 248 und einen Schwingarm durch die Magnetspule 257 verstellt, in die, sobald sie erregt wird, der Kern 244 hineingezogen wird, so daß die Scheibe 240 im Fenster des Instrumentes 205 erscheint.
  • Der Block 48 stellt eine Überwachungseinrichtung dar, die dem ebenfalls mit 48 bezeichneten, gestrichelt umrahmten Teil in F i g. 1 entspricht. Jedes der beiden Übertragungssysteme, das die Stampf-bzw. die Rollsignale überträgt, wird in der an Hand der F i g. 1 oben beschriebenen Weise überwacht. Die Elemente des Übertragungssystems für das Stampfsignal, die den Elementen in dem übertragungssystem nach F i g. 1 entsprechen, sind mit den gleichen Bezugszeichen versehen, so daß sich eine erneute Beschreibung erübrigt. Die beiden Ausgangsleitungen 185 der Überwachungseinrichtung 48 sind mit der Magnetwicklung 257 statt mit der Lampe 189 wie in F i g. 1 verbunden.
  • Die Einrichtung nach der Erfindung gibt somit eine sehr große Sicherheit, da jede falsche Anzeige des Instrumentes, die durch einen Fehler in einem beliebigen Teil des Übertragungssystems hervorgerufen wird, sofort angezeigt wird.

Claims (7)

  1. Patentansprüche: 1. Warn- und/oder Sicherheitseinrichtung zum Anzeigen von Fehlern mittels eines Hilfsstromes in einem elektrischen, mit Wechselstrom arbeitenden Signalübertragungssystem, das je einen mit mehreren Leitern verbundenen Sender und Empfänger umfaßt durch Betätigen einer Warn-und/oder Sicherheitsanordnung beim Auftreten von Fehlern in einem der Leiter des Systems, bei der dauernd eine Kapazität in einen der Leiter des Systems eingeschaltet und dieser Kapazität eine abgeglichene elektrische Schaltung mit einer Gleichstromquelle parallel geschaltet ist, die, sobald sie auf Grund eines Fehlers in dem System aus dem Gleichgewicht gerät, ohne jeden mechanischen Schaltvorgang die Warn- und/oder Sicherheitsanordnung betätigt, nach Patent 1161791,dadurch gekennzeichnet,daß zur Erhöhung der Empfindlichkeit in jedem der nicht mit der Sicherheitsvorrichtung verbundenen Leiter (36, 38) ebenfalls eine Kapazität (39, 41) gleicher Größe wie die Kapazität (40) in den mit der Sicherheitsvorrichtung verbundenen Leiter (37) eingeschaltet ist und die zusätzlichen Kapazitäten (39, 41) durch gleich große Widerstände (42, 43) geshuntet sind.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeder der gleichen Widerstände (42, 43) annähernd gleich dem Gesamtwiderstand der abgeglichenen elektrischen Schaltung (47) ist.
  3. 3. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 und 2 mit einem Sender in Form eines Drehtransformators mit einer wechselstromerregten Primärwicklung und Sekundärwicklungen, die in mehr als zwei, vorzugsweise drei Punkten über die genannten Leiter mit den Wicklungen des Empfängers verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß zum Anzeigen eines Fehlers in der Erregung der Primärwicklung (12) des Senders (10) mindestens zwei (36, 38) der genannten Leiter (36, 37, 38) über einander entgegengerichtet gepolte Gleichrichter (81, 83) in einem gemeinsamen Punkt (85) verbunden sind und daß eine Ausgangsimpedanz, etwa eine vorzugsweise durch eine Kapazität (90) geshuntete Relaiswicklung (87), zwischen den genannten Punkt (85) und einen anderen Punkt oder Leiter (37) geschaltet ist, so daß, wenn die Primärwicklung (12) korrekt erregt wird, ein Gleichstrom durch die Impedanz (87) fließt, der einen gewissen Minimalwert überschreitet, während bei einem Fehler in der Erregung die Impedanz (87) entregt und ein Warn-und/oder Sicherheitseffekt lösbar ist.
  4. 4. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß um einen Fehler in der Sekundärwicklung (28) des aus einem Drehtransformator bestehenden Empfängers (20) anzuzeigen, die Enden der genannten Wicklung mit einem Widerstandsnetzwerk (107) verbunden sind, das von einer Gleichspannungsquelle (118) gespeist ist und mit der Wicklung (28) eine abgeglichene Schaltung, vorzugsweise eine W heatstonesche Brücke, bildet, die bei einem Fehler in der Wicklung (28) aus dem Gleichgewicht gerät und eine Ausgangsspannung abgibt, die den gewünschten Warn- und/oder Sicherheitseffekt auslöst.
  5. 5. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, bei der der Empfänger über einen Verstärker einen Motor steuert, der gleichzeitig mit dem zu steuernden Element über ein Übertragungsglied den Rotor des Empfängers in eine neutrale Position verstellt, dadurch gekennzeichnet, daß, um einen Fehler im Verstärker (31), Motor (33) oder Übertragungsglied (35) anzuzeigen, der Eingang des Verstärkers (31) über ein Verzögerungsnetzwerk (158, 162) und einen Gleichrichter (160) mit einer Ausgangsimpedanz, vorzugsweise einer Relaiswicklung (156), verbunden ist, die erregt ist, wenn die Ausgangsspannung des Empfängers nicht innerhalb einer vorgeschriebenen Zeitspanne verschwindet, und dann den gewünschten Warn- und/oder Sicherheitseffekt auslöst.
  6. 6. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die verschiedenen abgeglichenen Schaltungen (47, 107) und/oder Ausgangsimpedanzen (87, 67, 127, 156) Relaiskontakte (92, 68,128,164) steuern, die in Hintereinanderschaltung miteinander verbunden sind und eine gemeinsame Warn- und!oder Sicherheitseinrichtung (189, 257, 240) auslösen.
  7. 7. Aus zwei Einrichtungen nach Anspruch 6 bestehendes Fernsteuersystem zur Übertragung verschiedener Informationen zu einem gemeinsamen Instrument, vorzugsweise ein ferngesteuerter Kreisel-Lageanzeiger für Flugzeuge, dadurch gekennzeichnet, daß die Relaiskontakte beider Systeme in einer gemeinsamen Schaltung miteinander verbunden sind, um eine gemeinsame Warneinrichtung (257, 240) des Instrumentes (205) auszulösen.
DEB57498A 1959-04-17 1960-04-14 Warn- und/oder Sicherheitseinrichtung zum Anzeigen von Fehlern mittels eines Hilfsstromes in mit Wechselstrom arbeitenden Signaluebertragungssystemen Pending DE1188481B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US1188481XA 1959-04-17 1959-04-17

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1188481B true DE1188481B (de) 1965-03-04

Family

ID=22381093

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEB57498A Pending DE1188481B (de) 1959-04-17 1960-04-14 Warn- und/oder Sicherheitseinrichtung zum Anzeigen von Fehlern mittels eines Hilfsstromes in mit Wechselstrom arbeitenden Signaluebertragungssystemen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1188481B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0131718B1 (de) Einrichtung zur Erfassung eines Erdschlusses in der Rotorwicklung einer elektrischen Maschine
DE825225C (de) Verfahren zur Mehrfachuebertragung von Messwerten
DE1481513B2 (de) Selbsttesteinrichtung fur eine Flugregeleinnchtung
DE3212923A1 (de) Einrichtung zur feststellung einer widerstandsaenderung in einer zweidrahtleitung
DE956117C (de) Alarm- oder Kontrollanlage
DE3300218C2 (de) Datenfernübertragungssystem
DE1188481B (de) Warn- und/oder Sicherheitseinrichtung zum Anzeigen von Fehlern mittels eines Hilfsstromes in mit Wechselstrom arbeitenden Signaluebertragungssystemen
DE3119925C2 (de) Verfahren und Gerät zur Erdschlußortung an Starkstrom-Freileitungsnetzen
EP0024556B1 (de) Überwachungseinrichtung für den Isolationswiderstand des Serienstromkreises einer Flugplatzbefeuerungsanlage
DE2840848A1 (de) Fluessigkeitspegel-ueberwachungssystem
DE1908255A1 (de) Fernalarmnetz
DE1161791B (de) Warn- und/oder Sicherheitseinrichtung zum Anzeigen von Fehlern mittels eines Hilfsstromes in mit Wechselstrom arbeitenden Signal-uebertragungssystemen
DE603284C (de) Verfahren zur winkelgetreuen Fernuebertragung von Zeigerstellungen
DE2643824C3 (de) Verfahren zur Messung des Isolationswiderstandes von Wechselspannungsnetzen
DE2708844C3 (de) Schutzgerät für eine Generator-Turbineneinheit gegen Überbeanspruchung der Welle
DE3031509A1 (de) Stabilisiertes ueberstromrelais
DE4023725C2 (de)
DE942278C (de) Verfahren und Anordnung zum Feststellen einer fehlerhaften Station in einer elektrischen UEbertragungsanlage
DE3330869A1 (de) Schaltung zum erkennen von erdschluessen in den speisekreisen von drehstrom-weichenantrieben
DE2426871B2 (de) Erdschluss-ueberwachungseinrichtung
DE2702770C3 (de) Überwachungseinrichtung für eine wechselstrombetriebene Linienzugbeeinflussungseinrichtung
DE1945803C3 (de) Schaltungsanordnung zur Überwachung des Läuferkreises von Gleichstrommaschinen
DE696920C (de) Fernzeigersystem mit einem Spannungsteiler oder Vorwiderstand als Geber und einem Verhaeltnisstromze
DE428384C (de) Schutzvorrichtung zur Vermeidung des Anwachsens des Potentials von durch Transformatoren gespeisten Privatlichtanlagen ueber den Wert des die Lampen speisenden Potentials
AT237075B (de) Verfahren und Vorrichtung zur Messung der Isolation von elektrischen Netzen gegen Erde