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DE1187996B - Transportanlage fuer Werkstuecktraeger - Google Patents

Transportanlage fuer Werkstuecktraeger

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Publication number
DE1187996B
DE1187996B DEA33862A DEA0033862A DE1187996B DE 1187996 B DE1187996 B DE 1187996B DE A33862 A DEA33862 A DE A33862A DE A0033862 A DEA0033862 A DE A0033862A DE 1187996 B DE1187996 B DE 1187996B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rail
elevator
transfer
workpiece
workpiece carriers
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEA33862A
Other languages
English (en)
Inventor
Harold George Abbey
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HAROLD GEORGE ABBEY
Original Assignee
HAROLD GEORGE ABBEY
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by HAROLD GEORGE ABBEY filed Critical HAROLD GEORGE ABBEY
Priority to DEA33862A priority Critical patent/DE1187996B/de
Publication of DE1187996B publication Critical patent/DE1187996B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G49/00Conveying systems characterised by their application for specified purposes not otherwise provided for
    • B65G49/02Conveying systems characterised by their application for specified purposes not otherwise provided for for conveying workpieces through baths of liquid
    • B65G49/04Conveying systems characterised by their application for specified purposes not otherwise provided for for conveying workpieces through baths of liquid the workpieces being immersed and withdrawn by movement in a vertical direction
    • B65G49/0409Conveying systems characterised by their application for specified purposes not otherwise provided for for conveying workpieces through baths of liquid the workpieces being immersed and withdrawn by movement in a vertical direction specially adapted for workpieces of definite length
    • B65G49/0436Conveying systems characterised by their application for specified purposes not otherwise provided for for conveying workpieces through baths of liquid the workpieces being immersed and withdrawn by movement in a vertical direction specially adapted for workpieces of definite length arrangements for conveyance from bath to bath
    • B65G49/0472Conveying systems characterised by their application for specified purposes not otherwise provided for for conveying workpieces through baths of liquid the workpieces being immersed and withdrawn by movement in a vertical direction specially adapted for workpieces of definite length arrangements for conveyance from bath to bath along a non continuous circuit
    • B65G49/0477Conveying systems characterised by their application for specified purposes not otherwise provided for for conveying workpieces through baths of liquid the workpieces being immersed and withdrawn by movement in a vertical direction specially adapted for workpieces of definite length arrangements for conveyance from bath to bath along a non continuous circuit with lifting means for circuit parts
    • B65G49/0481Conveying systems characterised by their application for specified purposes not otherwise provided for for conveying workpieces through baths of liquid the workpieces being immersed and withdrawn by movement in a vertical direction specially adapted for workpieces of definite length arrangements for conveyance from bath to bath along a non continuous circuit with lifting means for circuit parts with lifting means locating at the bath area
    • B65G49/049Conveying systems characterised by their application for specified purposes not otherwise provided for for conveying workpieces through baths of liquid the workpieces being immersed and withdrawn by movement in a vertical direction specially adapted for workpieces of definite length arrangements for conveyance from bath to bath along a non continuous circuit with lifting means for circuit parts with lifting means locating at the bath area provided with vertical guiding means

Landscapes

  • Intermediate Stations On Conveyors (AREA)

Description

  • Transportanlage für Werkstückträger Zusatz zum Patent: 1 153 683 Das Hauptpatent beschreibt eine Transportanlage für Werkstückträger, die auf einer oberhalb von Arbeitsstellen montierten Hängeschienenbahn angeordnet und mittels einer Vorschubeinrichtung fortbewegbar sind. Die Hängeschienenbahn weist vertikal bewegbare Überführungsschienenstücke auf, die je mit einem eigenen Aufzug ständig fest verbunden sind und mittels deren die Werkstückträger zu den Arbeitsstellen absenkbar sind. Für jedes tXberführungsschienenstück ist ferner ein Ersatzschienenstück vorgesehen, und die Ersatzschienenstücke füllen selbsttätig jede durch die Absenkbewegung eines Aufzugs in der Hängeschienenbahn entstehende Lücke aus.
  • Eine solche Anordnung hat insbesondere den Vorteil, daß die Werkstückträger voneinander unabhängig und einander überspringend transportiert werden können; es ist somit möglich, einen Werkstückträger auf einem Überführungsschienenstück zu der zugehörigen Arbeitsstelle abzusenken und den auf der Hängeschienenbahn nächstfolgenden Werkstückträger diese Arbeitsstelle und den abgesenkten Werkstückträger über das Ersatzschienenstück hinweg überlaufen zu lassen.
  • So erwünscht ein derart unabhängiger Betrieb der Werkstückträger für die optimale Ausnutzung der unter der Hängeschienenbahn angeordneten Arbeitsstellen ist, so bringt er doch, wie die Praxis gezeigt hat, erhebliche Gefahren mit sich. Durch Unachtsamkeit der die einzelnen Aufzüge und die Vorschubvorrichtung betätigenden Bedienungspersonen kann es insbesondere leicht dazu kommen, daß Werkstückträger miteinander kollidieren, wenn ein erster Werkstückträger gerade eine Absenkbewegung ausführt und ein nachfolgender zweiter Werkstückträger ihn währenddessen zu überspringen sucht.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diese Mängel zu beseitigen und eine Gefährdung der Anlage und des Bedienungspersonals durch unsachgemäße Betätigung auszuschließen. Dies wird ertindungsgemäß in zuverlässiger, gleichwohl aber überraschend einfacher Weise durch eine Kombination von Sicherheitsschaltungen erzielt, bei der jedem Überführungsschienenstück ein Grenzschalter für die obere Endstellung und ein Grenzschalter für die untere Endstellung zugeordnet ist und die Grenzschalter aller Überführungsschienenstücke derart im Antriebssteuerkreis der Vorschubeinrichtung für die Werkstückträger liegen, daß die Vorschub einrichtung nur betätigbar ist, wenn alle Uberführungsschienenstücke ihre obere oder untere Endstellung einnehmen und bei der ferner eine von der Vorschub- einrichtung betätigbare Schalteinrichtung im Steuerkreis der Aufzüge jedes Oberführungsschienenstückes angeordnet ist, die eine Betätigung der Aufzüge während der Vorschubbewegung der Werkstückträger unterbindet.
  • Zwar ist es bei einer Aufzugseinrichtung zur Beförderung von elektrisch angetriebenen, selbstfahrenden Fahrzeugen von einer Schienenbahn auf eine in anderer Höhe angeordnete zweite Schienenbahn bekannt, die Stromzufuhr zu dem Motor des Fahrzeugs und damit ein Einfahren oder Ausfahren des Fahrzeugs in bzw. aus dem Aufzug zu verhindern, solange nicht der Aufzug mit einer der Schienenbahnen ausgefluchtet ist. Bei einer solchen Anlage fehlen aber Ersatzschienenstücke, und ein gegenseitiges Überspringen der Fahrzeuge bzw. Werkstückträger ist dort nicht möglich. Infolgedessen traten dort die mit der Erfindung zu lösenden Probleme nicht auf.
  • Ferner ist es bei einerTransportanlage für Werkstückträger mit vertikal beweglichen tXberführungsschienenstücken und Ersatzschienenstücken, die jedoch ebenfalls ein gegenseitiges Überspringen der einzelnen Werkstückträger nicht gestattet, bekannt, die Vorschubbewegung der Werkstückträger mit Hilfe von Anschlagschaltern so zu steuern, daß diese Vorschubbewegung nur einsetzt, wenn das tZberführungsschienenstück seine oberste Lage erreicht hat.
  • In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann jedes Oberführungsschienenstück einen von den Werkstückträgern betätigbaren Schalter aufweisen, der im Steuerkreis des zugehörigen Aufzugs liegt und eine Betätigung des Aufzugs unterbindet, bis ein Werkstückträger seine richtige Lage auf dem Überführungsschienenstück eingenommen hat.
  • Jedes Ersatzschienenstück kann einen von den Werkstückträgern betätigbaren Schalter aufweisen, der im Steuerkreis des Aufzugs für das dem Ersatzschienenstück zugeordnete tJberführungsschienenstück liegt und eine Aufwärtsbewegung des Aufzugs unterbindet, solange ein Werkstückträger auf dem Ersatzschienenstück steht.
  • Ferner kann jedem Ersatzschienenstück ein entsprechend der Stellung des Ersatzschienenstückes betätigbarer Sicherheitsschalter zugeordnet sein, wobei die Sicherheitsschalter derart im Steuerkreis der Vorschubeinrichtung für die Werkstückträger liegen, daß ein Vorschub unterbunden wird, wenn ein tÇberführungsschienenstück abgesenkt wird und das zugehörige Ersatzschienenstück noch nicht fluchtend in die Hängeschienenbahn eingeführt ist.
  • Jedes Oberführungsschienenstück kann einen von den Werkstückträgern betätigbaren Sicherheitsschalter aufweisen, und diese Schalter können derart im Steuerkreis der Vorschubeinrichtung für die Werkstückträger liegen, daß ein Vorschub unterbunden wird, sobald einer der Werkstückträger nicht seine Sollstellung auf dem betreffenden tZberführungsschienenstück einnimmt.
  • Im Steuerkreis jedes Aufzugs kann ferner ein Zeitschalter vorgesehen sein, der in Abhängigkeit von der Absenkung des zugehörigen tJberführungsschienenstücks in Betrieb gesetzt wird und den Aufzugantrieb nach einer voreingestellten Zeit selbsttätig auf Aufwärtslauf umstellt.
  • Weitere Einzelheiten, Vorteile und Anwendungsmöglichkeiten ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels im Zusammenhang mit der Zeichnung. Es zeigt F i g. 1 in schematischer Form eine Draufsicht auf eine selbsttätige Plattiermaschine mit einer Förderanlage nach der Erfindung, Fig. 2 einen Aufriß der Maschine nach Fig. 1 und F i g. 3 ein Schaltschema eines elektrohydraulischen Vorschub- und Steuersystems nach der Erfindung.
  • Die in F i g. 1 und 2 gezeigte Plattiermaschine weist eine Transportanlage mit einer endlosen Hängeschienenbahn 10 auf, die von zwei parallelen geradlinigen Bahnabschnitten 11, 12 und zwei gekrümmten Bahnabschnitten 13, 14 gebildet wird, mittels deren die Enden der Bahnabschnitte 11, 12 miteinander verbunden sind. Unterhalb des Bahnabschnitts 11 sind nebeneinander eine Ladestation A und fünf Behandlungsstationen B bis F vorgesehen, während sich unterhalb des gegenüberliegenden Bahn abschnitts 12 weitere sechs Behandlungsstationen G bis L befinden.
  • Die Erfindung läßt sich selbstverständlich ebenso auch bei geradlinigen Hängebahnschienen anwenden und ist nicht auf Plattiermaschinen beschränkt, sondern kann zur Durchführung beliebiger Behandlungsfolgen benutzt werden.
  • Die in die Maschine eintretenden Werkstücke werden einem Ladetrichter 1S zugeführt, dessen Inhalt sodann an der Ladestation A in die Behandlungstrommeln entleert wird. Von der Station A werden die Werkstückträger zu den verschiedenen Behandlungsstationen B bis L befördert, wo die Werkstücke z. B. gereinigt, gebeizt, zwischengespült, in Zyanid oder Säure getaucht, plattiert, nochmals gespült und getrocknet werden können. Mit Hilfe der Transportanlage werden die verschiedenen Behandlungsstufen selbsttätig und mit größter Ausnutzung durchlaufen, wobei die Werkstückträger auch einander überspringend transportiert werden können.
  • Wie aus F i g. 2 ersichtlich, besteht die Hängeschienenbahn aus fest abgestützten Schienenstücken 16 und vertikal bewegbaren Überführungsschienenstücken 17, die über den darunter angeordneten Behandlungsstationen liegen. Die auf der Hängeschienenbahn laufenden Werkstückträger sind als gelochte zylindrische Plattiertrommeln 18 veranschaulicht, die zwischen den nach unten weisenden Armen eines Joches 19 drehbar abgestützt sind. Das Joch 19 ist in einer Laufkatze 20 aufgehängt, deren Radsätze 20X beidseitig des unteren Flansches der Schienenstücke 16, 17 laufen.
  • Jedem Überführungsschienenstück 17 ist ein Aufzug 1 zugeordnet, der vertikale Rahmenteile 21 und eine endlose Kette 22 besitzt, die mit dem Uberführungsschienenstück gekuppelt ist, so daß der Antrieb der Kette das Schienenstück je nach Art der Antriebsrichtung absenkt oder anhebt. Wenn das Überführungsschienenstück mit einem auf ihm befindlichen Werkstückträger abgesenkt wird, wird die Plattiertrommeli8 in einen Behandlungsbehälter 23 eingetaucht. Hierbei kommt das Abtriebsrad eines mit einem Antriebsmotor24 gekuppelten Untersetzungsgetriebe 25 mit einem Triebrad 26 in Eingriff, das mit einem Trommeltriebrad 27 gekuppelt ist.
  • Zwei am Joch 19 angeordnete Elektroden 28 legen sich auf Kontaktauflage 29 auf, um in üblicher Weise den elektrischen Plattierstrom zuzuleiten.
  • Der Vorschub der Laufkatzen 20 der verschiedenen Werkstückträger längs der Schienenbahn erfolgt mit Hilfe von im Abstand zueinander angeordneten Stoßfingern 30, die mit einer Schubstange 31 gelenkig verbunden sind, die oberhalb der Schienenbahn und parallel zu dieser angeordnet ist. Die Stange 31 ist zwischen Rollen 32 und 33 gleitend abgestützt und wird in wechselnder Richtung und in festgelegten Zeitabschnitten mittels eines hydraulischen Zylinders angetrieben, der bei 56 schematisch angedeutet ist und mit dessen Kolbenstange 57 die Schubstange 31 gekuppelt ist.
  • Uber jedem Überführungsschienenstück 17 ist ein dem Schienenstück 17 entsprechendes Ersatzschienenstück 38 angeordnet, das beim Absenken des Überführungsschienenstückes 17 mittels Federn 36 abwärts an die Stelle des Schienenstückes 17 gedrückt wird und die Schienenbahn schließt. Nachfolgende Werkstückträger können infolgedessen ohne Unterbrechung weiterlaufen und andere an den Arbeitsstationen abgesenkte Werkstückträger überspringen.
  • Bei jedem Vorwärtsschub der Schubstange 31 bewegen die Stoßfinger30 eine Laufkatze 20 von einer Arbeitsstation zur nächsten. Die Laufkatze wird mittels eines gelenkig gelagerten Klinkenanschlages 39 angehalten, wenn sie eine Mittelstellung auf dem Schienenabschnitt 17 oberhalb der zugehörigen Arbeitsstation einnimmt. Der Anschlag 39 wird von einer nicht veranschaulichten Klinkeneinrichtung derart betätigt, daß er den Werkstückträger zwischen den Vorschubbewegungen an die richtige Stelle bringt und in Mittellage hält, während der Vorschubbewegung aber zurückgezogen wird, um die Vorbewegung des Werkstückträgers auf der Schienenbahn zuzulassen.
  • Fig. 3 zeigt das elektrohydraulische Vorschub-und Steuerungssystem der Transportanlage. Den Arbeitsdruck erzeugt eine insgesamt mit 40 bezeichnete hydraulische Pumpeneinheit mit einem Druckmittelspeicher 41 und einer Pumpe 42, die von einem Elektromotor 43 angetrieben wird. Der Motor 43 ist über einen Magnetschalter 44 an eine Dreiphasenstromquelle 45 angeschlossen. Die Pumpeneinheit wird durch Drücken eines Anlaßknopfes 46 gestartet und fördert Druckmittel zu einer Druckmittelleitung P, die unter einem Druck von etwa 70 kg/cm2 gehalten wird. Über ein Rückflußrohr T gelangt das Druckmittel zum Speicher zurück. Der erzeugte Druck wird mittels eines Hauptdruckventils 47 gesteuert und durch einen Druckmesser 48 angezeigt.
  • Durch Drücken des Startknopfes 50 eines Hauptschalters 49 werden Zuleitungen L1 und L., an Spannung gelegt, die von einer Einphasen-Wechselstromleitung 51 über einen Transformator 52 zugeführt wird. Gesonderte Stationssteuerschalter 53 in der Leitung L1 steuern die Stromzufuhr zu den verschiedenen Aufzugsstationen, von denen in der Zeichnung nur eine veranschaulicht ist.
  • Die Bewegung des die Schubstange 31 antreibenden Kolbens 57 des Zylinders 55 wird durch ein Magnetventil 58 gesteuert, das mit Durchlässen A und B des Zylinders 56 verbunden ist. Wird der Magnet 58 a erregt, läßt das Ventil Druckmittel von der Leitung P zum Durchlaß A gelangen. Der Kolben führt einen Vorwärtshub aus und betätigt hierbei die Schubstange 31. Über den Durchlaß B gelangt Druckmittel zum Rückflußrohr T.
  • Bei der Vorbewegung der Schubstange 31 werden alle oben befindlichen Werkstückträger zur nächsten Station transportiert. Wird der Magnet 58 a stromlos, zieht eine Feder 58b das Ventil 58 wieder in seine andere Stellung. Druckmittel gelangt aus der Leitung P zum Durchlaß B und kann über den Durchlaß A aus dem Zylinder 56 zum Rohr P abfließen.
  • Der Kolben 57 wird in die Ausgangsstellung zurückgezogen.
  • Ein Schubstangenschalter 60 mit zwei Kontaktsätzen a und b ist mittels Betätigungsarmen 31a und und 31 b mit der Schubstange 31 derart gekuppelt, daß die Kontakte b öffnen und die Kontakte a schließen, wenn die Schubstange die Grenze ihres Vorwärtshubes erreicht. Umgekehrt werden am Ende des Rückwärtshubes die Kontakte a geöffnet und die Kontakte b geschlossen. Dazwischen treten keine Anderungen der Kontaktstellungen auf.
  • Die Kontakte b des Schubstangenschalters 60 liegen zwischen den Zuleitungen L1, L2 in Reihe mit einem Sicherheitskreis S0, Sl, einem Steuerschalter 59, den Kontakten 61 a eines Zeitverzögerungsrelais 61 und der Magnetspule 58 a. Der Magnet 58 a kann daher nur anziehen, wenn alle diese Schaltglieder geschlossen sind. Die Spule des Zeitverzögerungsrelais 61 ist über die Kontakte b des Schubstangenschafters 60 und den Steuerschaltern59 an den Zuleitungen Ll, L2 angeschlossen.
  • Wird angenommen, daß sich die Schubstange 31 in ihrer Ausgangsstellung befindet (d. h. am Ende des Rückkehrhubes und am Anfang des Vorwärtshubes) und infolgedessen die Kontakte b des Schubstangen- schalters 60 geschlossen sind, wird, wenn der Steuerschalter 59 geschlossen wird, das Verzögerungsrelais 61 erregt und werden nach Ablauf seiner voreingestellten Verweilzeit die Kontakte 61 a geschlossen, wodurch dem Magnet 58 a Strom zugeführt wird. Das Ventil 58 läßt Druckmittel durch den Durchlaß A hindurch in den Zylinder 56 gelangen. Die Schubstange 31 führt einen Vorwärtshub aus. Alle oben befindlichen Werkstückträger werden zur nächsten Station überführt. Am Ende des Vorwärtshubes öffnet die Schubstange 31 die Kontakte b des Schalters 60.
  • Der Stromkreis des Magneten 58 a und des Zeitverzögerungsrelais werden unterbrochen. Das Relais 61 stellt sich zurück. Die Kolbenstange 57 wird zurückgezogen.
  • Jedem der verschiedenen Aufzüge ist ein eigener Steuerkreis zugeordnet; diese Kreise sind untereinander identisch, und es ist nur einer im einzelnen dargestellt. Jeder Steuerkreis wird mittels eines Schalters 53 eingeschaltet.
  • Jeder Aufzug 1 wird mittels eines hydraulischen Zylinders 62 mit einem Kolben 63 angetrieben, der mittels eines Getriebes od. dgl. mit dem Aufzug derart mechanisch gekuppelt ist, daß, wenn der Kolben voll ausgefahren ist, der Aufzug in seiner oberen Endstellung angehoben ist, und wenn er voll zurückgezogen ist, der Aufzug in seine untere Endstellung abgesenkt ist. Der Zylinder 62 besitzt einen Durchlaß 62 a, durch den hindurch Druckmittel über ein Magnetventil 64 zugeführt wird, das mittels zweier Magnete 64 a und 64 h gesteuert wird. Wird der Magnet 64 a erregt, läßt das Ventil 64 Druckmittel aus der Leitung P zum Durchlaß 62 a des Aufzugzylinders 62 gelangen. Der Kolben 63 wird nach oben gedrückt, der Aufzug wird angehoben. Wenn der Magnet 64 b erregt wird, kann Druckmittel aus dem Zylinder 62 durch den Durchlaß62a in das Rohr T abfließen.
  • Der Kolben 63 bewegt sich unter der Wirkung der Schwerkraft abwärts, wobei er dem Gewicht des Aufzuggestells und der Aufzugeinrichtung, des Werkstückträgers und der Werkstücke ausgesetzt ist.
  • Ein oberer Grenzschalter 65 wird geschlossen, wenn der Aufzug seine obere Endstellung erreicht hat, und öffnet in allen anderen Stellungen des Aufzugs. Ein unterer Grenzschalter 66 schließt nur, wenn der Aufzug in seiner unteren Endstellung angelangt ist. Die Schalter 65 und 66 sind parallel geschaltet und liegen mit entsprechenden Parallelschaltungen von Schaltern 65A, 66A; 65B, 66B; 6iC, 66C usw. in Reihe, die den übrigen Aufzügen zugeordnet sind.
  • Diese Schaltanordnung ist mit den Sicherheitsleitungen S1 und Sn verbunden, die, wie oben geschildert, im Speisekreis des Magneten 58 a liegen. Auf Grund dieser Anordnung ist der Sicherheitskreis S0, S1 nur geschlossen, wenn sich alle Aufzüge entweder in der oberen oder unteren Grenzstellung befinden. Nur in einem solchen Falle kann infolgedessen eine Vorschubbewegung der Werkstückträger erfolgen. Nimmt auch nur einer der Aufzüge eine Zwischenlage ein, wird ein Vorwärtshub der Schubstange 31 unterbunden.
  • Nehmen die Aufzüge ihre obere Endstellung ein, sind die Überführungsstücke 17 mit den feststehenden Schienenstücken 16 ausgefluchtet. Die Werkstückträger können weitertransportiert werden. In der unteren Endstellung der Aufzüge ist andererseits ein angemessener freier Raum verfügbar, so daß ein längs des Ersatzschienenstückes vorbewegter Werkstückträger gefahrlos den abgesenkten Werkstückträger überspringen kann. Für alle übrigen Zustände ist eine Vorschubbewegung nicht erwünscht, und es wird der Sicherheitskreis S, S1 unterbrochen und das Ventil 58 unwirksam gemacht, bis die richtigen Sicherheitsbedingungen verfüllt sind.
  • Angenommen der Aufzug befindet sich in seiner oberen Endstellung, dann vollzieht sich, wenn der Aufzugschalter 53 geschlossen wird, folgender Vorgang: Der Schalter 65 und damit der Sicherheitskreis$, S1 werden durch den Aufzug geschlossen, der Vorschubmagnet58a kann erregt werden, auf das Überfurungsschienenstäck 17 kann ein Werkstückträger auffahren. Die Bewegung des Werkstückträgers auf das Oberführungsschienenstück schließt einen Lageschalter 67 zwischen dem Aufzugschalter 53 und der Klernlne X2 eines Zeitschalters 68, dessen Klemme Xt an die Zuleitung L1 angeschlossen ist.
  • Dem Motor 68a des Zeitschalters wird Strom zugeführt und zur selben Zeit ein Relaisschalter 68 b betätigt, der den Kreis zwischen den Klemmen X4 und Xß des Zeitschalters schließt.
  • Beim Schließen des Kreises zwischen den KlemrnenX, und X5 kann der Magnet 69a eines Aufzugsrelais 69 erregt werden, der das Relais 69 so einstellt, daß der Magnet b des hydraulischen Aufzugventils 64 unter Strom kommt. Der Kolben 63 wird durch Schwerkraft in seine untere Stellung abgesenkt In der unteren Endstellung schließt der Aufzug den unteren Grenzschalter 66. Der Sicherheitskreis 50 51 ist geschlossen, wodurch weitere Vorschubbewegungen ermöglicht werden. Der Zeitschalter 68 schließt auf Ablauf der voreingestellten Zeit den Kreis zwischen den Klemmens4 und 4, wodurch der Magnet 69b des Aufiugteais erregt wird und seinerseits den Magneten64a des Aufzugventils 64 anziehen läßt. Das Ventil 64 läBt Druckmittel in den Zylinder62 gelangen; der Aufzug wird angehoben.
  • Bei Abschaltung der Steuenmg durch Öffnen des Aufiugschalters 53 verharrt die hydraulische Steuereinrichtung des Aufzuges in dem Zustand, der im Augenblick der Abschaltung gegeben war. Befindet sich der Aufzug in der unteren Endstellung und überspringt ein Werkstiicktzager den in der Behandlungsstation abgesenkten Werkstiickträger, indem er über das selbsttätig einfallende Ersatzstück wegläuft, das die von dem Überführ'mgsstück gelassen Lücke ausfüllt, öffnet der überspringende Werkstückträger auf dem Ersatzschienenstück einen Schalter 70 im Speisekreis des Aufzugsrelais 69y wodurch eine Aufwärtsbewegung des Aufugs verhindert wird, bis der überspringende Werkstückträger das Ersatzschienenstück verlassen hat.
  • Denflberfiihrungsschienenstücken und den Ersatzschienenstücken zugeordnete Sicherheitskreise verhusten das Niedergehen des Aufzugs, bis der Werkstücltträger seine richtige Stellung auf dem tZberführungsschienentück einnimmt und verhindern ferner eine Vorschubbewegung der Werkstückträger, bis das Ersat:zschienenstuck seine richtige Lage in der Schienenbahn erreicht hat, um die durch das Absenken des Überführungsschiwenstückes entstandene Lücke voll auszufüllen.
  • Die verschiedenen Schalter für den Vorschub der Werkstückträger und das Ingangsetzen der Aufzüge können ohne weiteres durch eine Programmvorrichtung völlig selbsttätig gesteuert nnd in vorbestimmter Abfolge gedrückt werden. Die Programmvorrichtung, die z. B. aus elektrisch betriebenen Betätigungselementen besteht, läßt sich so einrichten, daß sie nacheinander spezielle Plattiervorgänge in gegebener Reihenfolge ablaufen läßt. Selbstverständlich kann sie auch für irgendwelche anderen automatischen Behandlungsvorgänge voreingestellt werden.
  • Um die Aufwärtsbewegung eines Aufzugs während der Vorschubbewegung von Werkstückträgern zu verhindern und damit eine Kollision zwischen einem sich zwischen den Aufzügen bewegenden Werkstückträger und einem aufsteigenden Aufzug zu vermeiden, ist ein Vorschubsicherheitsrelais 71 vorgesehen. Die Magnetspule dieses Relais wird über die Kontakte a des Schubstangenhalters 60 erregt. Diese Kontakte sind unterbrochen, wenn eine Oberführung von Werkstückträgern durch die Vorwärtsbewegung der Schubstange 31 stattfindet.
  • Das Sieherheitsrelais 71 unterbricht, wenn es entregt ist, den LeS-Sicherheitskreis zum Aufzugrelais 69, das den Aufzug entweder in der oberen oder unteren Endstellung hält, bis die Vorschubbewegung vollendet ist und die Kontakte b des Schubstangenschalters 60 den Kreis zum Magneten 58 a unterbrechen, während die Kontakte a geschlossen werden, so daß das Sicherheitsrelais 71 wieder unter Strom kommt und erneut Spannung an die L2S-Leitung gelegt wird. Die Aufzüge vermögen nunmehr Hub-oder Senkbewegungen auszuführen, ohne daß eine Kollision eintreten kann.
  • Es ist daher ein sicherer Arbeitsablauf gewährleistet. Eine Vorschubbewegung kann nicht vonstatten gehen, wenn nicht alle Aufzüge ihren Lauf nach oben oder unten abgeschlossen haben, und die Aufzüge können aus ihrer bisherigen Stellung weder aufsteigen noch niedergehen, bis eine Vorschubbewegung abgeschlossen ist.
  • Die Vorschubbewegungen für die Werkstückträger sind ohne Rücksicht auf die Beschickungsfrequenz der Maschine wiederholbar, und die Beschickungsintervalle oder der Produktionsdurchsatz werden dadurch bestimmt, daß das Arbeiten der Stationsaufzüge der Station angepaßt wird, die die kürzeste Behandlungszeit hat. Demgemäß wird eine neue Beschickung der Maschine nur so schnell erfolgen, wie sie im Verhandlungsablauf aufgenommen werden kann.
  • Zwei oder mehr Vorschubbewegungen erfolgen pro Werkstückträgerarbeitsfrequenz, um Abstände vorzusehen, so daß ein abgesenkter Aufzug nach oben fahren und Werkstückträger in die Hängeschienenbahn einfahren kann. Außerdem muß, wenn die kürzeste Behandlungszeit verhältnismäßig lang ist, die Überführung von einer Station zu einer anderen kurz gehalten werden. Deshalb müssenVorschubbewegungen häufig auch dann erfolgen, wenn gerade kein Werkstückträger in die Maschine einzulaufen beginnt.

Claims (6)

  1. Patentansprüche: 1. Transportanlage für Werkstückträger mit einer oberhalb von Arbeitsstellen angeordneten Hängeschienenbahn, die je mit einem eigenen Aufzug ständig fest verbundene, vertikal bewegbare Überführungsschiencnstücke und Ersatzschienenstücke aufweist, welche (Ersatzschienenstücke) jede durch dieAbsenkbewegung eines Aufzugs in derHängeschienenbahn entstehende Lücke ausfüllen, sowie mit einerVorschubeinrichtung zur Fortbewegung derWerkstückträger auf der Hängeschienenbahn, nach Patent 1153 683, da dur c h gekennzeichnet, daß jedem tZberführungsschienenstück (17) ein Grenzschalter (65) für die obere Endstellung und ein Grenzschalter (66) für die untere Endstellung zugeordnet ist und die Grenzschalter (65, 66) aller Überführungsstücke (17) derart im Antriebssteuerkreis der Vorschubeinrichtung für die Werkstückträger liegen, daß die Vorschub einrichtung nur betätigbar ist, wenn alle Überführungsschienenstücke ihre obere oder untere Endstellung einnehmen sowie daß eine von der Vorschubeinrichtung betätigbare Schalteinrichtung (60, 71) im Steuerkreis der Aufzüge (1) jedes Überführungsschienenstückes angeordnet ist, die eine Betätigung der Aufzüge während der Vorschubbewegung der Werkstückträger unterbindet.
  2. 2. Transportanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Überführungsschienenstück (17) einen von den Werkstückträgern betätigbaren Schalter (67) aufweist, der im Steuerkreis des zugehörigen Aufzugs (1) liegt und eine Betätigung des Aufzugs unterbindet, bis ein Werkstückträger seine richtige Lage auf dem Uberführungsschienenstück eingenommen hat.
  3. 3. Transportanlage nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Ersatzschienenstück (38) einen von den Werkstückträgern betätigbaren Schalter (70) aufweist, der im Steuerkreis des Aufzugs für das dem Ersatzschienenstück zugeordnete Überführungsschienenstück (17) liegt und eine Aufwärtsbewegung unterbin- det, so lange ein Werkstückträger auf dem Ersatzschienenstück steht.
  4. 4. Transportanlage nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß jedem Ersatzschienenstück (38) ein entsprechend der Stellung des Ersatzschienenstücks betätigbarer Sicherheitsschalter zugeordnet ist und die Sicherheitsschalter derart im Steuerkreis der Vorschub einrichtung für die Werkstückträger liegen, daß ein Vorschub unterbunden wird, wenn ein Überführungsschienenstück abgesenkt und das zugehörige Ersatzschienenstück noch nicht fluchtend in die Hängeschienenbahn eingeführt ist.
  5. 5. Transportanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Oberführungsschienenstück (17) einen von den Werkstückträgern betätigbaren Sicherheitsschalter aufweist und die Sicherheitsschalter derart im Steuerkreis der Vorschubeinrichtung für die Werkstückträger liegen, daß ein Vorschub unterbunden wird, sobald einer derWerkstückträger nicht seine Soll-Stellung auf dem betreffenden Überführungsschienenstück einnimmt.
  6. 6. Transportanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß im Steuerkreis jedes Aufzuges (1) ein Zeitschalter (68) vorgesehen ist, der in Abhängigkeit von der Absenkung des zugehörigen Überführungsschienenstückes in Betrieb gesetzt wird und den Aufzugsantrieb nach einer voreingestellten Zeit selbsttätig auf Aufwärtslauf umstellt.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 204754, 1063410; USA.-Patentschriften Nr. 2789 569, 2854159.
DEA33862A 1960-02-02 1960-02-02 Transportanlage fuer Werkstuecktraeger Pending DE1187996B (de)

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DE1063410B (de) 1957-04-08 1959-08-13 Technicon Internat Ltd Zeitsteuerung fuer ein selbsttaetig arbeitendes Eintauchgeraet

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