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DE1187981B - Verpackungsmaschine - Google Patents

Verpackungsmaschine

Info

Publication number
DE1187981B
DE1187981B DEST16852A DEST016852A DE1187981B DE 1187981 B DE1187981 B DE 1187981B DE ST16852 A DEST16852 A DE ST16852A DE ST016852 A DEST016852 A DE ST016852A DE 1187981 B DE1187981 B DE 1187981B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
conveyor
pack
packaging
machine
packaging machine
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEST16852A
Other languages
English (en)
Inventor
William Frederick Stremke
William Frederick Stremke Jun
Roman Ray Pazderski
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE1187981B publication Critical patent/DE1187981B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B11/00Wrapping, e.g. partially or wholly enclosing, articles or quantities of material, in strips, sheets or blanks, of flexible material
    • B65B11/06Wrapping articles, or quantities of material, by conveying wrapper and contents in common defined paths
    • B65B11/18Wrapping articles, or quantities of material, by conveying wrapper and contents in common defined paths in two or more straight paths
    • B65B11/20Wrapping articles, or quantities of material, by conveying wrapper and contents in common defined paths in two or more straight paths to fold the wrappers in tubular form about contents
    • B65B11/22Wrapping articles, or quantities of material, by conveying wrapper and contents in common defined paths in two or more straight paths to fold the wrappers in tubular form about contents and then to form closing folds of similar form at opposite ends of the tube

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Package Closures (AREA)

Description

  • Verpackungsmaschine Die Erfindung bezieht sich auf eine Verpackungsmaschine zum Herstellen von Verpackungen, bei denen die Enden einer auf einen Gegenstand aufgelegten Hülle unter dem Gegenstand gefaltet und heiß versiegelt werden. wobei der Gegenstand mit der aufgelegten A:.ille zunäcllst durch einen ersten Förderer befördert wird. längs dem Falteinnehtungen ange'oradlt sind und der dann durch einen zweiten Förderer in entgegengesetzter Richtung zum Aufgabeende zuiückbefördert wird und wobei zwischen beiden Fördercrn eine Übergabeeinrichtung angeordnet ist.
  • Es sind einfache Verpaekungsmaschinen bekannt, bei denen das VerpacLungsmaterial von Hand um die Packung gelegt wird die von Hand weitern transportiert werden und bei denen die Verpackungsenden automatisch unter die Packung gefaltet werden. Solche Maschinen, bei denen fast alle Vorgänge manuell durchgeführt werden müssen, sind zwar einfach im Aufbau, doch erfordern sie viel Bedienungspersonal und haben einen sehr kleinen Ausstoß. Es sind daher auch Verpackungsmaschinen bekannt, bei denen das zu verpackende Gut auf einem Förderband von einem Arbeitsvorgang zum anderen gefördert werden. Bei diesen Maschinen wird das zu verpackende Gut an einem Ende der Anlage aufgegeben und am anderen Ende von einer anderen Bedienungsperson abgenommen.
  • Die Verpackungen müssen dann noch gesiegelt werden. Solche Maschinen haben den Nachteil. daß sie keinesfalls von einer Person bedient werden können, da die Aufgabe- und die Abnahmestelle räumlich auseinander liegen. Es sind weiterhin auch Verpackungsmaschinen bekannt, bei denen ein zweiter Förderer das auf dem ersten Förderer verpackte Gut wieder zum Ausgangsort zurücktransportiert.
  • Dort muß das Gut abgenommen und heiß versiegelt werden. Derartige Maschinen haben den Nachteil, daß sich die bereits gefalteten Enden wieder entfalten können. Außerdem ist dafür ein weiterer Arbeitsgang notwendig.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diese Nachteile zu überwinden. Dies wird dadurch erreicht, daß die Übergabeeinrichtung aus einem die Packung hochfördernden Elevator besteht, auf dem eine Heizplatte zum Heißversiegeln der Packungsenden unter den Gegenstand angeordnet ist.
  • Eine solche Verpackungsmaschine hat den Vorteil, daß bei ihr die Zeit, in welcher der längs einem Förderband verpackte Gegenstand auf das zurückführende Förderband übergeben wird, dazu ausgenutzt wird, die notwendige Heißversiegelung durchzuführen. Dabei ergibt sich der weitere Vorteil, daß die bereits gefalteten Verpackungsenden nicht mehr aufgehen können.
  • Der Gegenstand der Erfindung soll an Hand der in der Zeichnung schematisch dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert werden. Der Deutlichkeit und des besseren Verständnisses halber wird hierbei zwar fast die ganze Maschine und deren Funktion beschrieben, der Patentschutz soll sich dennoch nur auf die in den Ansprüchen gekennzeichnete Erfindung erstrecken. In der Zeichnung zeigt F i g. 1 eine erfindungsgemäße Verpackungsmaschine in der Seitenansicht, F i g. 2 eine Draufsicht auf die in F i g. 1 abgebildete Maschine, wobei am Beschickungsende zur besseren Deutlichkeit der Darstellung einzelne Maschinenteile fortgelassen worden sind, F i g. 3 eine Stirnansicht des Antriebsmechanismus der Maschine, F i g. 4 eine Draufsicht auf eine teilweise gefaltete, zur Beschickung der Maschine vorbereitete Packung, F i g. 5 einen Ausschnitt aus F i g. 2 in vergrößertem Maßstab, F i g. 6 einen senkrechten Schnitt durch F i g. 5 auf der Linie 6-6, F i g. 7 einen senkrechten Schnitt entlang der Linie 7-7 nach F i g. 5, Fig.8 eine Teilseitenansicht der Maschine, wobei die beweglichen Teile in einer anderen Stellung als in F i g. 1 gezeigt sind, F i g. 9 einen Ausschnitt aus F i g. 8 in vergrößertem Maßstab, F i g. 10 einen Schnitt auf der Linie 10-10 aus Fig. 9, Fig. 11 eine Teilseitenansicht der Maschine, jedoch von der die in F i g. 8 gezeigten Seite gegenüberliegenden Seite, F i g. 12 eine Draufsicht auf den Endteil der Maschine, Fig. 13 eine stirnseitige Ansicht der Maschine, Fig.14 einen Schnitt auf der Linie 14-14 nach Fig. 13.
  • Die in Fig. 1 gezeigte Maschine besteht aus einem Rahmen 20, der durch die Stützen 22, 24 und 28 und die waagerecht angeordneten Träger 30, 32, 34, 36 und 38 gebildet wird. Die senkrecht stehenden Stützen 22, 24 und 28 sind an ihren unteren Enden mit Laufrollen 42 ausgestattet, so daß die Maschine ortsbeweglich ist.
  • Auf den waagerecht liegenden Trägern 30 und 40 ist ein Elektromotor 44 befestigt, dessen Antriebswelle mit 46 bezeichnet ist. Unterhalb des Motors 44 ist ein Getriebe 48 angeordnet, dessen Eingangswelle 50 mit der Motorwelle 46 in Verbindung steht.
  • Zu diesem Zweck ist auf der Motorwelle 46 und auf der Getriebewelle 50 jeweils eine Riemenscheibe 52 bzw. 54 befestigt, über die ein Riemen geführt ist. Die Riemenscheibe 52 kann in bekannter Weise verstellbar sein, um auf diese Art die Geschwindigkeit der Maschine stufenlos ändern zu können. Die Ausgangswelle des Getriebes 56 trägt ein Kettenrad 58. Dieses Kettenrad steht über ein weiteres Kettenrad 62 antriebsmäßig mit einer auf den Rahmenträgern 34 und 36 gelagerten Welle 60 in Verbindung. Eine Kette 64 geht über die beiden Kettenräder 58 und 62. Auf der Welle 60 sitzt ferner ein Kettenrad 66. Von diesem Kettenrad aus wird über eine weitere Kette 72 eine ebenfalls auf den Rahmenträgern 34 und 36 gelagerte, parallel im waagerechten Abstand zur Welle 60 angeordnete weitere Welle 68 angetrieben. Das zur Welle 68 gehörende Kettenrad ist mit 70 bezeichnet. Die Antriebskraft des Elektromotors 44 wird auf diese Weise also auf die Welle 68 übertragen.
  • An der Welle 68 sind exzentrisch zwei Nocken 74 befestigt, welche sich mit der Welle drehen und zwei Falteinrichtungen 76 antreiben. Die Welle 68 dient fernerhin zum Antrieb zweier Schwenkhebel 78 (tuckers) auf die die Antriebsbewegung über die Ketten 81 und die Kettenräder 80 übertragen wird.
  • Die in den Zeichnungen dargestellte Maschine arbeitet halbautomatisch, d. h. die zu verschließende Packung wird mindestens einem von Hand durchzuführenden Bearbeitungsvorgang unterzogen, bevor sie in die Maschine eingelegt wird. Dieser von Hand auszuführende Vorgang besteht darin, eine teilweise die Ware umhüllende Packung herzustellen und warm zu verschweißen. Hierbei entsteht eine halbfertige Packung, wie sie in Fig.4 der Zeichnung abgebildet ist. Die teilweise umhüllten Packungen werden von Hand auf den Beschickungstisch 82, der auf den Trägern 34 und 36 befestigt ist, gelegt.
  • Diese Arbeit führt der am Bedienungsstand 81 befindliche Bedienungsmann aus.
  • Das auf der Welle 60 sitzende Antriebskettenrad 84, die leerlaufenden Kettenräder 87 und ein langgestreckter, rinnenförmiger Trog 86 bilden die Antriebs- und Führungsvorrichtung für die Hauptförderkette 88. Die Förderkette 88 ist mit einer Anzahl von Ansätzen oder Mitnehmern 90 (F i g. 6) versehen. Die Bewegungsbahn der Kette 88 reicht von einer Stelle zwischen den Beschickungstischen 82 bis zu einer tXbergabeeinrichtung, die aus einem beheizten Hebetisch 124 besteht. Während des Vorrückens der Fördererkette 88 nimmt ein Mitnehmer 90 die teilweise verschlossenen Packungen mit, die von Hand in den Zwischenraum91 zwischen den Tischen 82 und damit in die Bahn des Mitnehmers 90 eingelegt worden sind. Von den Beschickungstischen 82 bis zum Übergabetisch 124 gehen zwei eiserne, aus einem Winkelprofil bestehende Führungsschienen 94, 96, die im wesentlichen parallel zur Fördererkette verlaufen, jedoch an den den Beschickungstischen 82 zugekehrten Enden sich in Richtung zu den Tischen hin öffnen.
  • Die Führungsschienen 94, 96 sind verstellbar, damit die Maschine an Packungen verschiedener Größen angepaßt werden kann. Zu diesem Zweck stehen mit den Schienen 94 und 96 zwei mit Gewinde versehene Spindeln 98, 100 im Eingriff, von denen jede auf einer Hälfte mit einem Links- und auf der anderen Hälfte mit einem Rechtsgewinde versehen ist. Die Gewindespindeln sind frei drehbar auf den seitlichen Trägern 34 und 36 gelagert. Bei Drehung der Spindeln nähern sich die Führungsschienen der Fördererkette bzw. entfernen sich von ihr. Zwei Kettenräder 104, 106, die auf den beiden Schraubspindeln 98 und 100 sitzen und durch eine Kette 108 miteinander verbunden sind, sorgen dafür, daß die Spindel 100 gleichzeitig und gleichsinnig mit der Spindel 98 in Drehung versetzt wird.
  • Eine Aufgabe der erfindungsgemäßen Maschine besteht darin, die überstehenden Teile 110 der in F i g. 4 gezeigten Verpackung. nach unten und damit gegen den Boden des von der Hülle umschlossenen Guts, beispielsweise eines Behälters 112, in welchem ein Nahrungsmittel, wie z. B. Fleisch enthalten ist, zu falten.
  • Wenn die Packung den Beschickungstisch 82 verläßt, besteht der erste Bearbeitungsvorgang darin, daß die Finger der Schwenkhebel 78 die vomliegenden Kanten des überstehenden Verpackungsmaterials 110 nach unten umlegen und dicht um die abgerundeten Ecken des Behälters 112 herumziehen.
  • Die Arme der Falteinrichtungen 76 ziehen sodann die vorstehenden Teile 110 des Verpackungsmaterials nach unten um die Seiten des Behälters 112 herum. Die zeitliche Abstimmung der Bearbeitungsvorgänge in der Maschine ist derart, daß der Faltvorgang dann stattfindet, wenn die Hebel 78 an den Vorderkanten des Verpackungsmaterials angreifen, so daß eine saubere und scharfe Falte an den Ecken des Behälters 112 erzeugt wird.
  • Die unteren Faltvorrichtungen 116 sind so eingerichtet, daß sie die nach unten gefalteten, überstehenden Teile 110 der Verpackung fassen und sie unter und gegen den Boden des Behälters 112 falten.
  • Die Platten 118 legen sich an die Unterseite des Behälters 112 an, um den Faltvorgang zu vervollständigen, wobei gleichzeitig Wärme zugeführt wird, um das thermoplastische Verpackungsmaterial zum dichten Anliegen an der Verpackung zu bringen und hierdurch den Inhalt der Packung dicht gegen die Außenatmosphäre abzuschließen.
  • Während sich die Packung in Richtung zu den Falteinrichtungen 116 bewegt, werden ihre vorderen Ecken durch zwei beheizte Arme 122 gefaßt, die das Verpackungsmaterial dicht um die vorderen gerundeten Ecken des Behälters 112 herumdrücken und es in dieser Stellung festschweißen. Der durch die Falteinrichtungen 116 gegen den Boden der Pakkung beim Falten der vorstehenden Teile 110 unter den Behälter 112 ausgeübte Druck ist groß genug, um die Packung hochzuheben.
  • Damit jedoch die Packung nach unten in Berührung mit Falteinrichtungen 112 gehalten wird und ein fester Andruck zwischen dem Boden des Behälters 112 und den Falteinrichtungen 116 besteht, sind Führungen 120 vorgesehen. Die Führungen 120 sind in den F i g. 5 und 6 gezeigt. (Diese sind nicht Gegenstand der vorliegenden Erfindung) Die Tragarme 360 für die Führungen sind mit Hülsen 361 verbunden, die, mit Innengewinde versehen auf den beiden einander gegenüberliegenden Enden der mit gegenläufig ansteigenden Gewinden versehenen Spindel 100 sitzen.
  • Jeder der Tragarme 360 hält mit Hilfe von Bolzen 316 eine Konsole 216. An jeder Konsole 216 ist ein Haltebolzen 217 angeordnet, der nach unten verläuft und durch ein Distanzstück 219 geht. Der Bolzen 217 hält die untere Falteinrichtung 116 und die untere Faltplatte 118 unterhalb der Konsole 216.
  • Jeder der Tragarme 316 hält ferner ein Ende einer einstellbaren Konsole 224. Die Verstellbarkeit der Konsole 224 wird durch Schrauben 225 hergestellt welche durch Stütze 226 im Endstück der Konsole 224 gehen. Am anderen Ende der Konsole 224 ist eine Querstange 228 befestigt. Die Stange 228 verläuft schräg nach unten und außen gegenüber der Mittelebene der Maschine geneigt. Parallel zur Stange 228 ist mit Hilfe einer zwischengeschalteten Blattfeder 220 ein federnder Schuh 230 parallel zur Stange 228 angeordnet.
  • Jeder Schuh 230 ist an seiner Vorderkante 231 gekrümmt, so daß sich ein trichterförmiger Einlauf bildet, in den die durch den Förderer 88 vorbewegte Packung eintritt. Jeder Schuh 230 gibt unter dem Druck der Packung 114 durch Ausweichen schräg nach oben gegen den Druck der Federn 220 nach, wobei das Ausweichen des Schuhs von der Breite der jeweiligen Packung und dem nach oben gerichteten Druck der Falteinrichtungen 116 und 118 abhängt.
  • Nachdem die Packungen über das hintere Ende der Schuhe 230 hinaus weitergewandert sind, kehren die Schuhe 230 unter der Wirkung der Federn 220 und der Schwerkraft in ihre Ausgangsstellung zurück und sind somit bereit, die nachfolgende Packung unter Druckanwendung zu halten.
  • Die vorgeschobene Stellung der Schuhe 230 ist durch Gleitplatten 232, 234 begrenzt, die jeweils an der Stützstange 228 und dem Schuh 230 in der Nähe dessen hinteren Endes befestigt und zum hinteren Ende hin gegenüber der Feder 220 zurückversetzt sind. Die Platte 232 ist mit einem mittels Bolzen 235 an der Stange 228 befestigten Flansch 232 versehen, und die Platte 234 ist mit Hilfe von Bolzen 241 an einem Winkel 237 angeordnet, der seinerseits an der Innenfläche des Schuhs 230 gehaltert ist.
  • An der Platte 232 ist ein Bolzen 239 angeordnet, der durch einen Sitz 240 in der Platte 234 geht und der mit einer an der Platte 234 anliegenden Unterlegscheibe 243 versehen ist. Der Bolzen 239 ist ausreichend locker, so daß die Platten 232 bzw. 234 gleiten können, um auf diese Weise eine Bewegung des Schuhs 230 gegenüber der Stange 22-8 zu ermöglichen. DieBerührung der aufeinandergleitenden Oberflächen der Platten 232, 234 und der Unterlegscheibe243 hindert den Schuh 230 daran, sich geradlinig zu bewegen. Die Platte 34 kann ferner mit einem Flansch 245 ausgestattet sein, der am oberen Ende der Platte 232 anschlägt und somit den Ausschubweg der Feder 220 begrenzt.
  • Der Mitnehmer 90 transportiert die umhüllte Packung 114 über die Platten 118 zu einem beheizten Hebetisch 124, der über die Beine 125 (Fig. 13) auf dem Zwischenrahmen 92 ruht. Das Falten der Packung wird in einer im Querschnitt dreieckigen Kerbe 123 vervollständigt, die im Rand des Tisches 124 ausgebildet ist. Die durch den Tisch 124 übertragene Wärme vervollständigt die Verschweißung der Umhüllung.
  • Um den Übergang der Packung 114 vom Förderer 88 zum Tisch 124 zu erleichtern, ist, wie Fig.7 zeigt, ein Leitblech 236 vorgesehen, welches in der Mitte der V-förmigen Kerbe 123 im Tisch 124 befestigt ist.
  • Das Leitblech 236 ruht auf einem Arm 238, der mittels Schrauben 211 am Zwischenrahmen 92 befestigt ist. Wie insbesondere Fig.7 zeigt, ist das Leitblech auf einem mit Schraubgewinde versehenen Bolzen 237 befestigt der von Hand auf die jeweils zum reibungslosen Obergang der Packung auf den Tisch 124 erforderliche Höhe eingestellt ist. Die Schraube 237 kann durch eine Kontermutter 242 in der jeweils eingestellten Lage verriegelt werden.
  • Die verschiedenen vorbeschriebenen Vorrichtungen zum Halten des Packungsmaterials sind mit der Antriebswelle 60 über kraftübertragende Einrichtungen, wie z. B. Ketten, Zahnräder und Nocken, verbunden. Die Einrichtungen, welche beheizt werden, sind mit Heizspulen versehen, die mit einer Stromquelle in Verbindung stehen. Da diese Einrichtungen keinen wesentlichen Teil der vorliegenden Erfindung bilden, werden sie nicht näher beschrieben.
  • Die in der Beschreibung enthaltenen Merkmale beziehen sich daher in in erster Linie auf die von der Maschine ausgeführten Verpackungsvorgänge.
  • Ein wichtiges Kennzeichen der vorliegenden Maschine ist eine Vorrichtung, welche die umhüllten Packungen zu der die Maschine am Stand 81 bedienenden Person, d. h. etwa an die Stelle, an der sie auf die Maschine aufgegeben worden sind, zurückbefördert. Diese Einrichtung besteht aus einem Rückförderer und einer Vorrichtung zur Übergabe der Packungen auf diesen Rückförderer.
  • Der zuvor beschriebene beheizte Hebetisch 124 ruht auf einem Zwischenrahmen 92 (F i g. 1 und 8), der auf beiden Seiten mit einem schwenkbar gelagerten Hebearm 126 ausgestattet ist. Die Hebearme 126 sind mit einem Ende drehbar auf dem Zapfen 127 an den Rahmenteilen 34 und 36 gelagert, während sie am anderen Ende über Bolzen 183 mit dem Zwischenrahmen 92 in Verbindung stehen.
  • Jeder Hebearm 126 ist zwischen seinen Enden mit einem nach abwärts gerichteten Nockenhebel 128 ausgestattet. Der Hebel 128 trägt eine drehbare Rolle 130. Die Rollen 130 laufen auf exzentrisch angeordneten Nocken 136 und heben und senken die Hebearme 126 in Abhängigkeit vom Umriß der Nocken 126 und mit der der Drehzahl der Welle 68 entsprechenden Häufigkeit.
  • Zusätzlich zur Rückstellung der Arme 126 auf Grund ihrer Schwerkraft in ihre unterste Stellung sind Jedem 132 angeordnet, die die Arme 126 in der Darstellung nach den Fi g. 1 bis 8 in gegen den Uhrzeiger verlaufende Richtung nach unten ziehen.
  • Die Federn 132 sind an Zapfen 134 an den Armen 126 bzw. den Rahmenteilen 34 und 36 befestigt. Der Zwischenrahmen 92 wird mit Hilfe der in den Fig. 8 und 9 dargestellten Gelenkhebeleinrichtung auf seiner Höhe gehalten. Der Hebel 246 ist um den Zapfen 245 drehbar mit dem Ständer 244, der vom Rahmenteil 34 hochsteht, verbunden. Das andere Ende des Hebels 246 ist über einen Bolzen 243 mit einem Ende eines weiteren Hebels 248 verbunden.
  • Das andere Ende dieses Hebels 248 ist mit einem Auge 250 (E i g. 10) ausgestattet, in welchem eine um einen Zapfen 252 drehbare Rolle 254 gelagert ist, die in der Führung 257 in der an der Seite 259 des Zwischenrahmens 92 befestigten Schiene 258 beweglich ist. Zwischen seinen Enden ist der Hebel 248 mit Hilfe eines Zapfens 241 drehbar in einem Auge 256 des Arms 126 gelagert. Der Zweck der auf diese Weise gebildeten Anordnung ist es, den Zwischenrahmen 92 und den Tisch 124 während des Hebevorgangs waagerecht zu halten. Wenn sich der Arm 126 um das Gelenk 127 dreht, verschieben die Hebe1246 und 248 die Rolle254 in der Führung 257, so daß sich hierdurch der Punkt, an dem die Rolle 254 mit dem feststehenden Schwenkzapfen 183 zur Abstützung des Zwischenrahmens 92 zusammenarbeitet, auf der Schiene verschiebt.
  • Von den Rahmenträgern 34 und 36 gehen die Seitenrahmen 140 und 142 nach oben. Die seitlichen Rahmenteile 140 und 142 sind durch das Querjoch 134 miteinander verbunden.
  • Der Hebetisch 124 hebt die Packungen 114 von der Höhe auf dem sich das Abgabeende des Förderers 88 befindet, auf die Höhe des Beschickungsendes des aufsteigend angeordneten Bandförderers 146, der an seinem tiefer liegenden Ende auf einer Achse 147 ruht, die in den seitlichen Rahmenteilen 140 und 142 drehbar ist. An seinem höher liegenden Ende wird der Rückförderer 146 mit Hilfe der Stützen 148 gegenüber den Rahmenteilen 34 und 36 abgestützt. Die Stützen 148 sind mittels Bolzen 213 an Seitenplatten 260 befestigt, an denen die Achse 149 für das andere Ende des Bandförderers drehbar gelagert ist.
  • Der Rückförderer 146 wird in zur Richtung des Hauptförderers 88 entgegengesetzter Richtung angetrieben. Die Antriebsverbindungen, die in Fig. 3 dargestellt sind, bestehen aus einem Kettenrad 164, das auf der Welle 147 des Förderers sitzt und über die Kette 166 mit dem Kettenrad 162 auf der im Rahmen 142 drehbar gelagerten Welle 156 in Verbindung steht. Die Welle 156 trägt ein Zahnrad 158, das mit dem Zahnrad 160 auf der Antriebswelle 60 kämmt. Eine Übergabeeinrichtung sorgt dafür, daß auf die Packung jeweils ein leichter Druck nach abwärts ausgeübt und sie dann von dem angehobenen beheizten Hebetisch 124 auf den Förderer 146 übergeben wird. Der leichte Druck ist deshalb erwünscht, um den Schweißvorgang der Verpackung zu vervollständigen. Die Übergabeeinrichtung besteht aus zwei hin- und herschwingenden Armen 168, die an ihren Enden jeweils mit einem Führungsstück 274 versehen sind. Die Arme 168 sind in den Gelenken 272 an den Rahmenteilen 34, 36 drehbar gelagert. Zwischen den Enden sind an den Armen 168 Rollen 170 drehbar auf den Bolzen 172 gelagert. Die Rollen 172 laufen auf Steuerkurven 152, die an den Enden der Querwelle 150 befestigt sind. Auf der Welle 150 ist ferner ein Zahnrad 154 angeordnet, das mit dem Rad 204 auf der Hauptwelle 156 im Eingriff steht.
  • Die Rollen 170 auf den Armen 168 stehen durch die Federn 176 nachgiebig mit den Nocken 150 in Berührung. Die Federn sind zwischen den Bolzen 172 und 174 an den Rahmenteilen 72 und 36 befestigt.
  • Wie F i g. 1, 13 und 14 zeigen, bewegen die Arme 168 hin- und hergehende Übergabeschlitten 181, die beiderseits der Maschine auf geradlinigen Schienen 178 gleiten. Die Schienen 178 ruhen auf Rahmenteilen 140 und 142 auf gleicher Höhe mit dem Beschickungsende des Förderers 146. Die tXbergabeschlitten sind mit einer Vorrichtung versehen, mit deren Hilfe die Packungen von dem gehobenen Tisch 124 auf den Förderer 146 geschoben werden.
  • Jeder Schlitten 181 besteht aus einer Platte 180 mit vier Laufrollen. Zwei Rollen 182 laufen auf der Oberseite der Schiene 178, während zwei Rollen 182 auf der Unterseite der Schiene 178 laufen, so daß der Schlitten eine geradlinige Bewegung ausführt.
  • Wie Fig. 13 zeigt, ist jede Platte 180 mit einem nach außen vorstehenden, die Bewegung aufnehmenden Arm versehen, an dem eine Rolle186 angeordnet ist, die in der Führung 274 am Arm 168 läuft. Der tote Gang der Rolle 186 in der Führung 274 sorgt für die Übertragung der schwingnden Bewegung der Arme 168 auf die geradlinige Bewegung der Wagen 181.
  • Die Wagen 181 sind in Querrichtung durch das Teil 190 miteinander verbunden, von dem drei seitlich mit Abstand nebeneinander angeordnete Ständer 188 nach oben ausgehen. An der der Packung 114 zugewandten Seite ist der Rahmen 190 mit einem Mitnehmer 191 ausgestattet. Jeder Ständer 188 ist mit einem um den Zapfen 197 drehbaren Hebel 192 versehen, der an seinem anderen Ende fest an einer Stange 194 angebracht ist, die die Hebel 192 miteinander verbindet. Ein weiterer Hebel 193 ist mittels des Zapfens 197 mit einem Ende an dem mittleren Ständer 181 schwenkbar befestigt, während er mit seinem anderen Ende über einen Zapfen 199 mit einem dritten Hebel 195 in Verbindung steht. Dieser Hebel 195 ist an seinem anderen Ende um die Mitte der Stange 194 drehbar. An der Stange hängt in den Augen 196 drehbar eine Druckplatte 138, die unter Schwerkraftwirkung auf die Oberseite der Packung 114, wie sie in F i g. 14 in ausgezogenen Linien dargestellt ist, drückt.
  • Die Hebel 192 sind etwa in ihrem mittleren Bereich durch auf den Wellen 201 drehbare Fühlrollen 200 unterstützt. Die Rollen 200 laufen auf an den oberen Rahmenteilen 140 und 142 befestigten Steuerkurven 202.
  • Die Steuerkurven 202 verlaufen über eine kurze Entfernung in der Nähe der Rückseite der Maschine parallel zu Schiene 178 und biegen dann nach oben ab, wo sie oberhalb der Rahmenteile 140 und 142 enden.
  • Wenn die Wagen 181 auf den Schienen 178 beispielsweise von der Stellung, in der sie in Fig. 1 dargestellt sind, zu der Stellung wie Fig.8 zeigt laufen, folgen die Steuerrollen200 der Steuerkruve 202 und heben über die Hebel 192 und die Gelenkachse 194 die Druckplattel30. Dieser Vorgang ist ebenfalls mit strichpunktierten und ausgezogenen Linien in Fig. 14 gezeigt. Die gegenseitige Verbindung der Teile ist derart, daß die Hubbewegung des Tisches 124 seitlich so zur Bewegung des Übergabemechanismus erfolgt, daß die Packung auf dem erwärmten Hebetisch 124 erfaßt wird, nachdem der Hebetisch nach oben gekommen ist. Die Platte 138 hält die Packung zum guten Wärmeübergang fest auf dem Tisch 124, während der Mitnehmer 191 gleichzeitig die Packung über den Tisch 124 zum Förderer 126 hin verschiebt. Die Druckplatte 138 wird schließlich von der Packung auf Grund der Wirkung der Steuerkurven 202 abgehoben.
  • Wenn sich die Packung der Stellung, die in Fig. 14 in strichpunktierten Linien angedeutet ist, nähert, wird sie auf den aufsteigend angeordneten Bandförderer 146 übergeben. Das Band 146 ist mit Mitnehmerrippen 208 ausgestattet, gegen die sich die zu bewegende Packung anlegt.
  • An den Rahmen 34, 36 ist über die Stützen 212 ein die Packungen aufnehmender Behälter 210 befestigt. Der Behälter 210 ist unter dem Abgabeende des Förderers 146 angeordnet. Die jeweilige Packung geht mit dem Förderer 146 nach oben, gelangt auf das Führungsblech 214 und fällt in den Behälter 210. Wenn die Packung nicht in den Behälter 210 fallen sollte, stoßen die Rippen 208 die Packung von der Führung 214 hinab. Der Behälter 210 befindet sich über dem Beschickungstisch 280, so daß die Beschickung wie auch die die Maschine verlassenden Packungen vom gleichen Standpunkt aus kontrollierbar ist.
  • Aus den vorstehenden Ausführungen ist ersichtlich, daß bei beiden Ausführungsbeispielen der Erfindung der Hauptförderer mit seinem Abgabeende in der Nähe des Aufgabeendes des Rückförderers liegt. Die Übergabevorrichtung sorgt für den Übergang der Packung vom Abgabeende des Hauptförderers zum Aufgabeende des Rückförderers. Bei dem Ausführungsbeispiel nach den Fig. 1 bis 14 besteht die Übergabeeinrichtung aus einem Hebetisch.

Claims (4)

  1. Die beschriebenen und abgebildeten Ausführungsbeispiele für Verpackungsmaschinen für Lebensmittel und insbesondere leicht verderbliche Lebensmittel stellen lediglich bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung dar, die im Rahmen der Patentansprüche auf die verschiedenste Weise abgewandelt werden können.
    Patentansprüche: 1. Verpackungsmaschine zum Herstellen von Verpackungen, bei denen die Enden einer auf einen Gegenstand aufgelegten Hülle unter dem Gegenstand gefaltet und heiß versiegelt werden, wobei der Gegenstand mit der aufgelegten Hülle zunächst durch einen ersten Förderer befördert wird, längs dem Falteinrichtungen angebracht sind und der dann durch einen zweiten Förderer in entgegengesetzter Richtung zum Aufgabeende zurückbefördert wird und wobei zwischen beiden Förderern eine Übergabeeinrichtung angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Übergabeeinrichtung aus einem die Packung hochförderndem Elevator (124) besteht, auf dem eine Heizplatte zum Heißversiegeln der Packungsenden unter den Gegenstand angeordnet ist.
  2. 2. Verpackungsmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am Abgabeende des zweiten Förderers (146) ein Behälter (210) angeordnet ist, der die fertigen Packungen aufnimmt.
  3. 3. Verpackungsmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Übergabevorrichtung für die Packung zum zweiten Förderer (146) in der oberen Stellung ein Mitnehmer (191) und eine die Packung federnd gegen die Heizplatte haltende Druckplatte (138) zugeordnet sind.
  4. 4. Verpackungsmaschine nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Förderer (88) im wesentlichen waagerecht angeordnet und der zweite Förderer (146) ansteigend verlegt ist.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 1 039919; USA.-Patentschriften Nr. 2727 344, 2744 371, 2 853 841, 2 860 463.
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