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DE1187945B - Doppeltwirkende Kolbenpumpe mit duesenfoermig ausgebildetem Kolben fuer hydraulische Strahlantriebe von Wasserfahrzeugen - Google Patents

Doppeltwirkende Kolbenpumpe mit duesenfoermig ausgebildetem Kolben fuer hydraulische Strahlantriebe von Wasserfahrzeugen

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Publication number
DE1187945B
DE1187945B DEE19519A DEE0019519A DE1187945B DE 1187945 B DE1187945 B DE 1187945B DE E19519 A DEE19519 A DE E19519A DE E0019519 A DEE0019519 A DE E0019519A DE 1187945 B DE1187945 B DE 1187945B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
piston
nozzle
double
acting
pump
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEE19519A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Johann Endres
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Dr-Ing Johann Endres
Original Assignee
Dr-Ing Johann Endres
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Dr-Ing Johann Endres filed Critical Dr-Ing Johann Endres
Priority to DEE19519A priority Critical patent/DE1187945B/de
Priority to BE605324A priority patent/BE605324A/fr
Priority to GB22897/61A priority patent/GB988857A/en
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Pending legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63HMARINE PROPULSION OR STEERING
    • B63H11/00Marine propulsion by water jets
    • B63H11/02Marine propulsion by water jets the propulsive medium being ambient water
    • B63H11/04Marine propulsion by water jets the propulsive medium being ambient water by means of pumps
    • B63H11/06Marine propulsion by water jets the propulsive medium being ambient water by means of pumps of reciprocating type
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63HMARINE PROPULSION OR STEERING
    • B63H11/00Marine propulsion by water jets
    • B63H11/12Marine propulsion by water jets the propulsive medium being steam or other gas

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Reciprocating Pumps (AREA)
  • Electromagnetic Pumps, Or The Like (AREA)
  • Details Of Reciprocating Pumps (AREA)

Description

  • Doppeltwirkende Kolbenpumpe mit düsenförmig ausgebildetem Kolben für hydraulische Strahlantriebe von Wasserfahrzeugen Es sind hydraulische Strahlantriebe mit intermittierender Wirkungsweise bekannt, bei denen ein doppeltwirkender und gegenläufiger Freikolbenmotor eine doppeltwirkende und gegenläufige Kolbenpumpe antreibt, wobei die von der Kolbenpumpe angesaugte und beschleunigte Wassermasse durch Düsen ausgestoßen wird und Vortriebskräfte erzeugt. Die zur Erreichung günstiger Kennwerte für Leistungsgewicht und Leistungskonzentration erforderliche hohe Schnelläufigkeit ist wegen der Kavitationsgefahr wesentlich abhängig von der Ausbildung der Pumpenkolben und Einlaßorgane sowie deren Lage im Förderstrom. Bei der zur Zeit üblichen Pumpenbauart sind die Einlaßventile im Zylinder angeordnet, wobei durch die Entfernung zwischen Einlaßorgan und Pumpenkolbenfläche, die Druckspitzen im Zylinderraum und den schlechten Ungleichförmikeitsgrad durch den fehlenden Massenausgleich der bewegten Triebwerksteile und der Wassermassen das Auftreten von Beschleunigungsspitzen und damit von Kavitation bei hoher Schnelläufigkeit begünstigt wird. In Weiterentwicklung der intermittierenden hydraulischen Strahlantriebe wird in der vorliegenden Erfindung vorgeschlagen, die für das Auftreten der Kavitation verantwortlichen Faktoren günstig züi gestalten, und zwar durch Reduzierung der Entfernung zwischen Einlaßorgan und Pumpenkolbenwand durch Anordnung der Einlaßorgane in der Kolbenwand, durch Reduzierung der Druckspitzen im Zylinderraum und durch gegenläufige Anordnun- der oszillierenden Triebwerksteile zur Erreichung eines vollkommenen Massenausgleichs. Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß bei einer doppeltwirkenden Kolbenpumpe mit düsenförmig ausgebildetem Kolben für einen hydraulischen Strahlantrieb für Wasserfahrzeuge, die koaxial im Schubrohr der Antriebsvorrichtuna, angeordnet ist, ein Kolben oder zwei gegenläufige Kolben eine mit Öffnungen versehene zylindrische äußere Mantelfläche, eine mit der zugehörigen Kolbenstange verbundene geschlossene innere Kolb-enmantelfläche und zwei düsenförmige oder kegelmantelförmige Stirnwände besitzt bzw. besitzen, welch letztere mit Steuerklappen versehen sind, die den Übertritt des Wassers aus der Staudruckzone des Schubrohres mittels Kanälen in der zylindrischen Innenwand desselben und der Öffnungen in der äußeren Kolbenmantelfläche über den Kolbenhohlraum in die Pumpenförderräume bewirken, wobei zurDämpfung undRegelung derDruckspitzen in den Pumpenförderräumen und den von diesen beaufschlagten Ausstoßdüsen sowie der Massenkräfte geeignete Vorrichtungen vorgesehen sind. In den Zeichnungen sind Beispiele der Erfindung dargestellt. Die Erfindung ist nicht auf diese Beispiele beschränkt, es sind lediglich die zum Verständnis des Erfindungsgedankens erforderlichen C crrundlegenden technischen Merkmale dargestellt.
  • F i 1 zeigt die Anordnung von Steuerelementen an einem Düsenkolben mit doppeltwirkender Arbeitsweise in zwei Druckzylinderräumen; F i g. 2 zeigt die Anordnung von Steuerelementen an zwei doppeltwirkenden und gegenläufigen Düsenkolben in drei Druckzylinderräumen; F i Zg. 3 zeigt eine Vorrichtung zur Reduzierung von Hub und Geschwindigkeit des Düsenkolbens auf hydraulischer Grundlage; Fig. 4 zeigt eine Getriebeuntersetzung zwischen einem Verbrennungskolben und einem gegenläufigen Düsenkolben zur Reduzierung von Hub und Geschwindigkeit des Düsenkolbens und zur Erreichung von optimalen Geschwindigkeiten des Antriebskolbens und des Düsenkolbens; Fig. 5 zeigt die Anordnung eines Freikolbentriebwerks mit einem Antriebskolben und einem gegenläufigen Düsenkolben; F i g. 6 zeigt die Anordnung eines Freikolbentriebwerks mit einem durch gasförmige oder flüssige Medien, im geschlossenen Kreisprozeß angetriebenen Antriebskolben und einem gegenläufigen Düsenkolben in achsparalleler Anordnung; F i g. 7 zeigt die Anordnung eines Freikolbentriebwerks mit einem durch gasförinige oder flüssige Medien im geschlossenen Kreisprozeß angetriebenen Antriebskolben und einem gegenläufigen Düsenkolben in konzentrischer Anordnung.
  • In F i g. 1 sind die Vorrichtungen für Stauwasser-Einlauforgane 1 und 2 in den Kegelflächen 3 und 4 emes doppeltwirkenden Düsenkolbens 5 eingebaut. Das unter Staudruck stehende Wasser tritt durch den Einlaufdiffusor6 und die Durchlaufschlitze7 des Zylinders 8 in den durch die beiden Kegelflächen des Düsenkelbens gebildeten Zwischenraum 9 vor die Steuerorgane 1 und 2 des Düsenkolbens, die nun nicht mehr ausschließlich durch Druckdifferenzen der Strömung betätigt werden, sondern es wird durch die Kolbenbeschleunigung in den Totpunktlagen der öffnungs- und Schließvorgang mechanisch eingeleitet, und die kinetische Energie des Kolbens wird wirksam für den Steuervorgang ausgenutzt.
  • Die beiden mit Einlauf- bzw. Durchströmorganen versehenen Kegelflächen des Düsenkolbens sind durch ein zentrisches Düsenrohr 10 verbunden und durch Radialrippen versteift. Die äußere Kolbenmantelfläche 11 ist mit Durchströmkanälen für den Stauwassereintritt in den Zwischenraum 9 versehen. Das innere Düsenrohr 10 ist mittels Radialrippen 12 mit der Kolbenstange 13 verbunden. Beim Kolbenhub nach rechts wird das in dem Zylinderraum 14 mit der vorderen kegeligen Zylinderwand 15 eingelassene Wasser durch die feststehende Düse 16 ausgestoßen. Gleichzeitig tritt Stauwasser aus dem Zylinderraum 9 durch die Steuerorgane 1 in den hinteren Zylinderraum 17 mit der kegeligen Zylinderwand 18 ein. Beim Kolbengang nach links wird das in dem Zylinderraum 17 eingelassene Wasser durch die Kolbendüse 19 ausgestoßen, während gleichzeitig Wasser aus dem Zwischenraum 9 durch die Steuerorgance 2 in den Zylinderraum 14 eingelassen wird.
  • Dabei findet keine Beschleunigung des Wassers selbst statt, sondern die beim Ansaugvorgang offenen kegeligen Kolbenwände bewirken den Füllungsvorgang ohne axiale Bewegung der im Zwischenraum befindlichen Wassersäule.
  • In Fig. 2 sind zwei im Schubrohr3Y doppeltwirkend und gegenläufig angeordnete Düsenkolben 21 und 22 auf beiden Kegelflächen23 und 24 bzw. 25 und 26 mit Steuervorrichtungen (Einlaß- bzw. Durchlaufklappen) 27, 28, 29, 30 versehen. Das Stauwasser tritt wieder durch einen Einlaufdiffusor 31 und Zylinderschlitze 32, 33 in die von den Kegelflächen der Düsenkolben gebildeten Zwischenräume 34 und 35 vor die Steuerorgane 27 bis 30 der Düsenkolben 21 und 22. Bei der Kolbenbewegung erfolgt die Einströmung des Stauwassers durch die Steuerorgane abwechselnd in den mittleren Zylinderraum 36 und in die beiden äußeren Zylinderräume 37 und 38. Die Strahlbildung erfolgt in den Düsen 39 bei Kolbenbewegung in die innere Totpunktlage und in den Düsen 40 und 41 bei Kolbenbewegung in die äußere Totpunktlage. Die Düsenkolben sind in gleicher Weise wie in F i g. 1 ausgeführt mit innerem Düsenrohr 42 bzw. 43 und äußerer Mantelfläche 44 bzw. 45, die mit Durchströmkanälen zum Eintritt des Stauwassers in die Kolbenzwischenräume 34 und 35 versehen sind. Die Kolben 21 und 22 sind mit ihren Düsenrohren 42 und 43 mittels Rippen 46 und 47 mit den gegenläufigen Kolbenstangen 48 und 49 verbunden, wobei die Kolbenstange 48 als Hohlstange ausgeführt ist. Beim Kolbenhub in der mittleren Totpunktlage wird das Wasser aus dem mittleren Zylinderrnum 36 durch die Kolbendüse 39 ausgestoßen, wobei gleichzeitig Wasser aus den Kolbenzwischenräumen 34 und 35 durch die Steuerorgane 27 und 30 in die äußeren Zylinderräume 37 und 38, die von den kegeligen Stirnwänden 50 und 51 begrenzt werden, gefördert wird. Beim Kolbenhub in die äußeren Totpunktlagen wird das Wasser aus den Zylinderräumen 37 und 38 durch die Düsen 40 und 41 ausgestoßen, wobei gleichzeitig Wasser aus den Kolbenzwischenräumen 34 und 35 durch die Steuerorgane 28 und 29 in den mittleren Zylinderraum 36 gefördert wird.
  • Die Anordnung der Steuerorgane im bewegten Düsenkolben hat den Vorteil, daß der Füllungsvorgang unmittelbar mit der Kolbenbeschleunigung in den Totpunktlagen durch das mechanische Öffnen der Steuerorgane einsetzt, was sich für die Erreichung hoher Hubzahlen günstig auswirkt.
  • In F i g. 3 ist die Hub- bzw. Geschwindigkeitsreduzierung der Pumpenkolben auf hydraulische Weise gelöst. Ein auf der Kolbenstange 52 angeordneter hydraulischer Steuerkolben 53 teilt einen geschlossenen Steuerzylinder 54 in zwei Arbeitsräume 55 und 56, die an der Kolbenstange 57, 58 Dichtungen besitzen. Der Steuerzylinder ist mittels Rippen 59 mit dem Düsenkolben 60 verbunden. Im Steuerkolben angeordnete Bohrungen 61 und 62 oder ein Ringspalt 63 zwischen Kolben- und Zylinderwand gestattet ein Überströmen flüssiger Medien von einem Arbeitsraum zum anderen. Die Bewegung der Kolbenstange wird also über ein flüssiges Medium mit veränderlicher Masse und mit einer Weg-Zeit-Verzögerung auf den Steuerzylinder und damit auf den Düsenkolben übertragen, woraus eine Reduzierung des Hubes und damit der Kolbengeschwindigkeit des Düsenkolbens resultiert. Durch eine entsprechende Auslegung der Steuerkurve kann der Verlauf der Strahlgeschwindigkeit in der Düse über dem Hub auf einen angenähert konstanten Wert unter Vermeidung der Geschwindigkeitsspitzen reguliert werden.
  • In F i g. 4 ist bei einem an sich bekannten hydrau-Eschen Freikolben-Strahltriebwerk mit Düsenkolben, zwischen Verbrennungskolben 64 und Düsenkolben 65 ein Getriebe geschaltet, bestehend aus der eine Verzahnung tragenden Kolbenstange 66 des Verbrennungskolbens 64, Zahnrad 67, Zahnrad 68 und der eine Verzahnung tragende Kolbenstange 69 des Düsenkolbens. Das Getriebe hat zunächst die Funktion eines an sich bekannten Gegenlaufmechanismus und synchronisiert die Gegenläufigkeit und damit den Massenausgleich von Verbrennungskolben und Düsenkolben. Das Getriebe kann außerdem mit einer Unter- oder übersetzung der Kolbengeschwindigkeiten durch Anordnung verschiedener Zahnraddurchmesser auf der Antriebs- und Abtriebsseite arbeiten, wodurch für beide Kolben optimale Kolbengeschwindigkeiten erreicht werden können. Der Rückhub des Kolbensystems wird durch eine Rückholfeder bewirkt.
  • In F i g. 5 treibt ein Verbrennungskolben 71 im Zylinder 72 über eine eine Verzahnung tragende Kolbenstange 73 und ein fest gelagertes Zahnrad 74 eine zur Verbrennungskolbenstange parallele gegenläufige, ebenfalls eine Verzahnung tragende Kolbenstange 75 und den Düsenkolben 76 an, der in an sich bekannter Weise im Zylinder 77 doppeltwirkend arbeitet. Verbrennungskolben und Düsenkolben arbeiten gegenläufig zueinander, womit das Gesamttriebwerk 78 vollkommenen Massenausgleich besitzt. Der Rückhub des Kolbensystems wird durch eine Rückholfeder 79 oder einen entsprechenden Mechanismus sichergestellt. Die Hubzahl des Kolbensystems wird durch die Antriebs- und Massenkräfte, bestimmt. Durch Ausbildung des Zahnrades mit zwei im Teilkreis verschiedenen Verzahnungen wird eine Untersetzung zum Düsenkolben erreicht, der mit kleinerer Kolbengeschwindigkeit arbeitet Der Wassereinlauf ist mit 80, die Durchströmschlitze im Zylinder sind mit 81 und die Durchströmschlitze im Kolben mit 82 bezeichnet.
  • In F i g. 6 treibt ein im geschlossenen Kreisprozeß mit gasförmigen oder flüssigen Medien doppeltwirkend arbeitender und im Zylinder 83 angeordneter Antriebskolben 84 durch Beaufschlagung auf beiden Kolbenseiten 85 und 86 in den Zylinderräumen 87 und 88 über eine mit einer Verzahnung versehenen Kolbenstange 89 und ein fest gelagertes Zahnrad 90 eine zur Kolbenstange des Antriebskolbens parallele gegenläufige, ebenfalls mit einer Verzahnung versehene Kolbenstange 91 und den mit ihr verbundenen Düsenkolben 92 an. Durch entsprechende Ausbildung des Zahnrades kann auch hier der Düsenkolben mit reduzierter Kolbengeschwindigkeit arbeiten. Durch die Druckleitung 93 wird abwechselnd das Arbeitsmedium unter Druck im Arbeitsspiel vor und hinter den Antriebskolben gesteuert, wobei gleichzeitig nach erfolgtem Arbeitshub das Arbeitsmedium mit reduziertem Druck durch die Rückleitung 94 zum Druckgenerator des Kreisprozesses (Kompressor, Treibgasgenerator, Druckölpumpe oder Dampferzeuger) zurückgefördert wird.
  • In F i g. 7 treibt nach dem gleichen Arbeitsverfahren wie in F i g. 6 ein Antriebskolben 96 im geschlossenen Kreisprozeß über Verzalmungen 97 und 98 am Kolbenkörper und Zahnräder 99 und 100 einer den Antriebszylinder koaxial umgebende und zu dessen Kolben gegenläufige Zylinderbüchse 101 mit inneren Verzahnungen 102 und 103 und einen mit ihr verbundenen Düsenkolben 104 an, der in bekannter Weise im Pumpenzylinder 105 doppeltwirkend angeordnet ist. Antriebskolben und Düsenkolben sind somit gegenläufig zueinander angeordnet, wodurch der Massenausgleich sichergestellt ist.
  • Die spezifischen Kennwerte des Düsenkolben-Strahlantriebs mit den verschiedenen Ausführungen des Antriebs sind außerordentlich günstig, wozu die folgenden Faktoren ausschlaggebend beitragen: a) Hoher spezifischer Schuh pro Masseneinheit durch das hohe spezifische Gewicht des beschleunigten Wassers; b) Hohe Hubzahl des Düsenkolbens durch den Staueinfluß; c) Einstufige Druckhöhe im Pumpenzylinder der Düsenkolbenpumpe.
  • Mit einer der Fahrgeschwindigkeit angepaßten Auslegung erreicht der Düsenkolben-Strahlantrieb bei allen Leistungen und Antriebsa#beiten, hohe Wirkungsgrade und günstigste Kennwerte für Leistungskonzentration, Leistungsgewicht und Bauvolumen. Im Gegensatz zum Propeller, wo größere Leistungen nur durch Vergrößerung des Propellerdurchmessers bei Einhaltung der spezifischen Drehzahl untergebracht bzw. übertragen werden können, da die Grenzen der Schnelläufigkeit wegen der Kavitation schnell erreicht sind, kann der Düsenkolben-Strahlerzeuger mit größeren Förderhöhen und höheren Drehzahlen arbeiten, ohne daß der Pumpenwirkungsgrad abfällt. Die Leistungsgrenze des Düsenkolben-Strahlerzeugers ist ausschließlich durch die Antriebsleistung gegeben. Ferner ergibt sich ein grundsätzlicher Unterschied zum Propeller im Standbetrieb, wo das Düsenkolben-Strahltriebwerk mit voller Maschinenleistung und Schuberzeugung arbeiten kann, während das beim Propeller bekanntlich nicht möglich ist. An dieser Tatsache ändern auch nichts die verschiedenen Lösungsvorschläge für einen hydraulischen Strahlantrieb auf der Basis der ummantelten Kanalschraube (Propellerpumpe). Bei der Anordnung einer Propellerpumpe in einem Düsenkanal ist der Propellerwirkungsgrad wegen des beschränkten Düsenkanaldurchmessers verhältnismäßig niedrig, und es wird ein erheblicher Teil der Antriebsleistung in Reibung umgesetzt. Außerdem können die beim Strahlantrieb erforderlichen hohen Strahlgeschwindigkeiten und Förderhöhen von Propellerpumpen nicht erreicht werden, da einstufige Propellerpumpen nur eine Förderhöhe von maximal 10 m WS mit gutem Wirkungsrad erreichen und bei größeren Förderhöhen mehrstufig ausgeführt werden müssen, wodurch der Wirkungsgrad sinkt. Dagegen sind beim Düsenkolben große Förderhöhen ohne technische Schwierigkeiten realisierbar, so daß die erfIndungsgemäße Pumpe auch für den Bereich der höheren Fahrgeschwindikeiten ausgelegt werden kann.
  • Die erfindungsgemäße Ausbildung stellt auf Grund der neuen konstruktiven Vorschläge mit den verschiedenen Antriebsmöglichkeiten für hydraulische Strahlantriebe für Wasserfahrzeuge eine besonders vorteilhafte Lösung dar.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Doppeltwirkende Kolbenpumpe mit düsenförinig ausgebildetem Kolben für einen hydraulischen Strahlantrieb für Wasserfahrzeuge, die koaxial im Schubrohr der Antriebsvorrichtung angeordnet ist, dadurch gekennzeichn e t, daß ein Kolben (5) oder zwei gegenläufige Kolben (21, 22) eine mit Öffnungen versehene zylindrische äußere Mantelfläche (11 bzw. 44, 45), eine mit der zugehörigen Kolbenstange (13 bzw. 48, 49) verbundene geschlossene innere Kolbenmantelfläche (10 bzw. 42, 43) und zwei düsenförmige oder kegelmantelförmige Stirnwände (3, 4 bzw. 23, 24 und 25, 26) besitzt bzw. besitzen, welch letztere mit Steuerklappen (1, 2 bzw. 27, 28, 29, 30) versehen sind, die den übertritt des Wassers aus der Staudruckzone (6 bzw. 20) des Schubrohres (6' bzw. 31') mittels Kanälen (7 bzw. 32, 33) in der zylindrischen Innenwand desselben und der öffnungen in der äußeren Kolbenmantelfläche (11 bzw. 44, 45) über den Kolbenhohlraum (9 bzw. 34, 35) in die Pumpenförderräume (14, 17 bzw. 36, 37, 38) bewirken,. wobei zur Dämpfung und Reglung der Druckspitzen in den Pumpe4förderräumen und den von diesen beaufschlagten Ausstoßdüsen (16, 19 bzw. 39, 40, 41) sowie der Massenkräfte geeignete Vorrichtungen vorgesehen sind.
  2. 2. Doppeltwirkende Kolbenpumpe nach Ansprach 1, dadurch gekennzeichnet, daß die innere Kolbenmantelfläche (10 bzw. 42, 43) mit der Kolbenstange (13 bzw. 48, 49) durch radial angeordnete Stege, Rippen od. dgl. (12 bzw. 46,47) verbunden ist. 3. Doppeltwirkende Kolbenpumpe nach Anspruch 1 und 2 mit einem Wasserkolben, dadurch gekennzeichnet, daß die innere Kolbemnantelfläche (10) die Außenwand eines axialgerichteten Strömungskanals bildet, die in die Ausströrndüse (19) des Kolbens (5) übergeht, wodurch zwei konzentrische, durch die Verlängerung (10') der inneren Kolbenmantelfläche (10) räumlich getrennte Kanäle oder Strahlen von kreisringförmigem Querschnitt entstehen, wobei der innere Ausströmquerschnitt durch die Kolbendüse (19) und die Oberfläche der Kolbenstange (13) und der äußere Ausströmquerschnitt durch die stationäre Düse (16) und die bewegliche Düse (19) des Kolbens (5) gebildet wird. 4. Doppeltwirkende Kolbenpumpe nach Anspruch 1 und 2 mit zwei koaxialen und gegenläufigen Kolben, dadurch gekennzeichnet, daß drei konzentrische, durch die zylindrischen inneren Wandungen (39, 40) der Kolben (21, 22) räumlich getrennte Kanäle oder Strahlen von kreisringförmigem Querschnitt dadurch entstehen, daß der innere Ausströmquerschnitt durch die Wandung (40) des Kolbens (21) und die Oberfläche der Kolbenstange (48), der mittlere Ausströmquerschnitt durch die Wandung (39) des Kolbens (22) und die Wandung (40) des gegenläufigen Kolbens (21) und der äußere Ausströmquerschnitt durch die stationäre Düse (41) und die Wandung (39) des Kolbens (22) gebildet wird. 5. Doppeltwirkende Kolbenpumpe mit einem Wasserkolben nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekenn eichnet, daß zur Dämpfung der Druckspitzen in Pumpenzylindern und Düsen eine öl- hydraulische Dämpfungsvorrichtung vorgesehen ist, die aus einem auf der Kolbenstange (52) angeordneten Druckdämpfungskolben (53) besteht, der in einem Zylinder (54) gleitet, der koaxial im Pumpenkolben (60) angeordnet und mittels Rippen (59) mit diesem verbunden ist, wobei in bekannter Weise ün Druckdämpfungskolben (53) Überströmkanäle (61, 62) oder ein Ringspalt (63) angeordnet sind, die zur Reduzierung des Kolbenhubs und der Kolbengeschwindigkeit ein Überströmen der Dämpfungsflüssigkeit von einem Arbeitsraum (55) zum anderen (56) des Zylinders (54) und umgekehrt ermöglichen. 6. Doppeltwirkende Kolbenpumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein doppeltwirkender Pumpenkolben (65) gegenläufig zu einem Antriebskolben (64) angeordnet ist und von diesem angetrieben wird über ein Zahnstangenuntersetzungsgetriebe, bestehend aus treibender Zahnstange (66), getriebener Zahnstange (69) und einem zwischenliegenden einfachen Zahnradvorgelege (67, 68). 7. Doppeltwirkende Kolbenpumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Verbrennungskolben (71) im Zylinder (72) angeordnet ist und über eine eine Verzahnung tragende Kolbenstange (73) und ein fest gelagertes Zahnrad (74) eine zur Verbrennungskolbenstange parallele gegenläufige, ebenfalls eine Verzahnung tragende Kolbenstange (75) mit einem Düsenkolben (76) antreibt und dabei einen Teil der Antriebskräfte auf eine Kraftspeichervorrichtung, z. B. Rückholfeder (79), überträgt, die den Rückhub des Systems bewirkt, wobei durch entsprechende Ausbildung des Zahnrads (74) die Kolbengeschwindigkeit des Düsenkolbens reduzierbar ist. 8. Doppeltwirkende Kolbenpumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein im Zylinder (83) angeordneter Antriebskolben (84) durch Beaufschlagung auf beiden Kolbenseiten (85 und 86) durch gasförmige oder flüssige, im geschlossenen Kreisprozeß arbeitende Druckmittel über eine mit einer Verzahnung versehene Kolbenstange (89) und ein fest gelagertes Zahnrad (90) eine zur Kolbenstange des Antriebskolbens parallele gegenläufige ebenfalls mit einer Verzahnung versehene Kolbenstange (91) mit einem Düsenkolben (92) antreibt, wobei durch entsprechende Ausbildung des Zahnrads (90) die Kolbengeschwindigkeit des Düsenkolbens (92) reduzierbar ist. 9. Doppeltwirkende Kolbenpumpe nach Anspruch 1 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß ein doppeltwirkender Pumpenkolben (104) konzentrisch um einen Arbeitszylinder mit doppeltwirkendem Antriebskolben (96) herum angeordnet, auf diesem gegenläufig geführt und von diesem über ein Zahnstangengetriebe, bestehend aus auf dem Antriebskolben (96) angeordneten Zahnstangen (97, 98), dazu entsprechend an der Innenseite der zylindrischen Führungsbuchse (101) des Pumpenkolbens (104) angeordneten Zahnstangen (102, 103) und dazwischen angeordneten Zahnrädern (99, 100) angetrieben wird.
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