DE1187747B - Kernreaktor mit relativ zueinander verschiebbaren Kernteilstuecken - Google Patents
Kernreaktor mit relativ zueinander verschiebbaren KernteilstueckenInfo
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
G 21
Deutsche Kl.: 21g-21/31
Nummer: 1187 747
Aktenzeichen: U 8499 VIII c/21 g
Anmeldetag: 27. November 1961
Auslegetag: 25. Februar 1965
Die Erfindung bezieht sich auf Kernreaktoren mit einem Kern, der sich aus einzelnen relativ zueinander
verschiebbaren brennstoffhaltigen Kernteilstücken zusammensetzt, von denen bereits eines ausreicht,
den Kern unterkritisch zu machen, wenn es aus dem Kern entfernt ist. Durch Erhöhen oder Verringern
der Reaktivität zwecks Einregelung eines überkritischen oder eines unterkritischen Zustandes wird
die Neutronenflußdichte und damit die Leistung im Reaktorkern so lange verändert, bis der gewünschte
Leistungspegel erreicht ist.
Es ist bereits ein Kernreaktor bekannt, der aus einer Anzahl von parallelen, brennstoffhaltigen Platten
besteht, von denen jede eine getrennt verschiebbare Einheit bildet. Durch die Relativverschiebung
dieser Einheiten kann die Reaktivität des Kerns gesteuert werden.
Eine Hauptaufgabe der vorliegenden Erfindung liegt darin, daß sie über die eigentliche Reaktivitätssteuerung hinausgeht, indem sie (insbesondere in
Verbindung mit Hochleistungsbrennstoffen, wie sie in schnellen Reaktoren verwendet werden) sicherstellt,
daß bei Abschaltung des Kerns die Zerfallswärme, welche weiter erzeugt wird, nicht eine Konzentration
des Brennstoffs zu einer größeren Dichte und daher möglicherweise einen überkritischen Zustand
herbeiführt.
Gemäß der vorliegenden Erfindung besteht jedes der Kernteilstücke aus mehreren plattenförmigen,
zueinander parallelen Abschnitten, die starr miteinander verbunden und mit seitlichem Abstand zueinander
angeordnet sind, wobei in die Zwischenräume die entsprechenden Abschnitte eines gegenüberliegenden,
gleich aufgebauten Kernteilstücks hineingreifen und mindestens eines der Teilstücke
unabhängig vom Restteil an einem Arm befestigt ist, welcher das Teilstück durch Rotation und
gegebenenfalls durch Translation vom Kern wegbewegt.
Wenn die Halterung in Form eines solchen Armes für jedes der Kernteilstücke vorgesehen ist, dann
läßt sich ihre Wiederbeschickung auch an anderen Stellen als im Kernbereich durchführen mit dem
Vorteil, daß der Raum in unmittelbarer Umgebung des Kerns nicht durch Lade- und Entladeeinrichtungen
versperrt wird, sondern frei bleibt, wodurch die Unterbringung der Regelausrüstung zur Betriebsregelung des Kerns vereinfacht wird. Ein in dieser
Weise zu beschickender Kernreaktor enthält eine einzige Entlade- und eine Beschickungsstation, die
bezüglich der Entkonzentrierungsstellung oder auch bezüglich jeder einzelnen Stellung der Kernteilstücke,
Kernreaktor mit relativ zueinander
verschiebbaren Kernteilstücken
verschiebbaren Kernteilstücken
Anmelder:
United Kingdom Atomic Energy Authority,
London
London
Vertreter:
Dipl.-Ing. E. Schubert, Patentanwalt,
Siegen, Eiserner Str. 227
Siegen, Eiserner Str. 227
Als Erfinder benannt:
Alexander Gilchrist Frame,
John Webb, London
Alexander Gilchrist Frame,
John Webb, London
Beanspruchte Priorität:
Großbritannien vom 28. November 1960
(40 872)
Großbritannien vom 28. November 1960
(40 872)
falls die Teilstücke ihre vom Kern entfernte Stellung (Verdünnungsstellung) an verschiedenen Punkten
einnehmen, fluchtet. Eine einzige Verdünnungsstellung für sämtliche Kernteilstücke ist unter dem
Gesichtspunkt der Wiederbeschickung insofern vorteilhaft, als dann nur eine einzige Lade- und Entladestation
erforderlich ist, während andererseits eine maximale Verdünnung des Brennstoffs eine Verteilung
der Kernteilstücke auf verschiedene Punkte im Raum erfordert. Diese sich widersprechenden
Bedingungen werden dann miteinander vereinbart, wenn der Reaktorkern in zwei Hälften mit einer einzigen
gemeinsamen Verdünnungsstellung für beide unterteilt ist; in diesem Fall wird der Reaktor durch
Verlagerung der einen Hälfte in die Verdünnungsstellung abgeschaltet, während die andere Hälfte in
ihrer Aktivstellung am Ort des Kerns verbleibt.
Die mit einem Arm versehene Bewegungseinrichtung für die Kernteilstücke hält die Kernteilstücke
während der Überführungsbewegung zwischen den beiden Stellungen vorzugsweise unverändert aufrecht,
d.h., es findet eine Parallelverschiebung statt. Bei einer der Ausführungsformen führt eine solche
Einrichtung zuerst eine Verschiebebewegung in einer Ebene aus, um dabei das gestützte Kernteilstück aus
dem Kern herauszubringen, und dann eine Schwenk-
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bewegung in einer anderen Ebene, die am zweck- radial durch einen Schlitz 21 einer drehbaren Säule
mäßigsten senkrecht zur ersten Ebene liegt, um da- 22 herausragt. Die Stützeinrichtungen, zu denen die
durch das Teilstück in die Verdünnungsstellung und Füße und Säulen als Teile gehören, sind für beide
zurück in den Kern zu befördern. Alternativ kann Hälften gleich ausgeführt, und es genügt deshalb,
die Verschiebung durch eine reine Schwenkbewegung 5 eine dieser Einrichtungen, besonders unter Zuin
der Längsebene des Kernteilstücks vor sich gehen, grundelegung der im Schnitt links in F i g. 2 erschei-
und dessen Lage wird bei der Überführung durch nenden Darstellung, zu beschreiben. Die Säule ereine
Bewegungseinrichtung, bei der schwenkbare streckt sich in vertikaler Richtung von einem Druckparallele Arme vorgesehen sind, um den Kern- lagerfuß 23 am Boden des Tanks und verläuft bis
abschnitt nach Art eines Parallelogrammgelenkes zu io über den Tankdeckel, wo eine Tauchdichtungsanordstützen,
unverändert erhalten. nung 24 vorgesehen ist. Das Ende des Fußes 20
Die Erfindung ist in erster Linie bei heterogenen, innerhalb der Säule ist fest an dem unteren Ende des
und zwar bei den sogenannten schnellen Reaktoren Rohres 25 angeordnet, das geradlinig, jedoch nicht
anwendbar, in deren Kern keine Moderatorstoffe drehbar, beispielsweise durch Rollen 26 geführt wird,
verwendet werden; der Kernbrennstoff im Reaktor- 15 wobei das obere Ende dieses Rohres mittels einer
kern liegt in Form ummantelter Stäbe oder Rohre als Schrauben- und Gegenmuttervorrichtung 27 sowie
Brennelemente vor. umlaufenden Kugeln mit einem innerhalb der Säulen
Die Erfindung soll nunmehr an Hand der sie bei- drehbaren Rohr 28 verbunden ist. Eine Welle 29
spielsweise wiedergebenden schematischen Zeich- kann antriebsmäßig so mit dem Rohr 28 in Eingriff
nungen näher erläutert werden, und zwar zeigt 20 gebracht werden, daß ein an dieser Welle liegender
Fig. 1 eine Draufsicht auf ein Ausführungs- Antrieb den Fuß 20 und damit die entsprechende
beispiel, Kernhälfte je nach ihrem Drehsinn hebt oder senkt.
F i g. 2 einen Schnitt entsprechend dem Verlauf In F i g. 2 erscheint die Hälfte 17 in einer Stellung,
der Schnittlinie H-II in F i g. 1, in der sie so gesenkt ist, daß sie frei vom Kern steht.
Fig. 3 eine senkrecht durch das zweite Aus- 25 Eine Rollenführungseinrichtung 30 ist neben diesem
führungsbeispiel verlaufende Schnittdarstellung, so angeordnet, daß sie in einen Führungskanal 31 an
während der Rückseite der Hälften bei der Aufwärtsführung
F i g. 4 einen Schnitt entsprechend der Schnittlinie der Kernhälfte in ihre aktive Stellung hineingeleitet,
IV-IV in F i g. 3 darstellt. wodurch bei der Überführung in die Aktivstellung
Die grundlegenden Merkmale der beiden dar- 30 eine positive Führung geschaffen wird.
gestellten Ausführungsbeispiele sollen nachfolgend Zur Abschaltung des Reakrors (wenn man angemeinsam beschrieben werden. Ein aufrecht stehen- nimmt, daß sich beide Kernhälften bei zusammender Reaktortank 11 ist mit einem aus flüssigem Me- gebautem Kern in den aktiven Stellungen befinden) tall bestehenden Primärkühlmittel bis zur Höhe 12 wird eine der Hälften durch in geeignetem Drehsinn gefüllt, so daß ein eine zentrale Stellung innerhalb 35 zugeschalteten Antrieb der Drehwelle 29 so weit des Tanks einnehmender Reaktorkern 13 völlig herabgelassen, bis der Fuß 20 das unterste Ende des untergetaucht ist. Eine aufwärts gerichtete Strömung Schlitzes 21 in der entsprechenden Säule erreicht. des Kühlmittels durch den Reaktorkern zur Abfuhr Zu diesem Zeitpunkt überwiegt der unterkritische der in ihm erzeugten Wärme verläuft zwischen einer Zustand, und die betreffende Hälfte befindet sich Einlaßrohrleitung 14 (Fig. 3) und einer Auslaß- 40 außerhalb des Reaktorkernbereiches und kann in leitung 15 (Fig. 2). Der Kern ist in zwei ineinander- einer senkrechten Ebene durch Drehung der Säule passende Hälften 16 und 17 unterteilt, die jeweils so 22 um einen Winkel von 90° in eine Verdünnungsausgestaltet sind, daß zwei unter einem Abstand par- stellung in einen Abstellbereich 32 geschwenkt allel verlaufende Plattenabschnitte entstehen, die bei werden, was sich am besten an Hand von F i g. 1 zusammengebautem Kern, wenn beide Hälften sich 45 erkennen läßt, in der der bogenförmige Weg durch in ihren entsprechenden Aktivstellungen befinden, strichpunktierte Linien wiedergegeben ist. Wenn mit den Plattenabschnitten der anderen Hälfte in- sich eine Hälfte in der Verdünnungsstellung und die einandergreifen. Bei der Verflechtung der Platten- andere innerhalb des Kernbereiches befindet, ist die abschnitte bleibt zwischen benachbarten Abschnitten Trennung der beiden Hälften in Querrichtung so ein geringer Zwischenraum zur Einführung von neu- 50 groß, daß im Fall des Zusammenschmelzen des tronenabsorbierenden Regeleinrichtungen in Form Brennstoffs durch zufällige Überhitzung, beispielsvon Platten 18, die an einem Hebe- und Senkmecha- weise als Folge von Kühlmittelverlusten oder unzunismus 19 aufgehängt sind, so daß durch Einführung länglicher Kühlmittelströmung, der Brennstoffgehalt und Zurückziehen der Platten in den Reaktorkern der beiden Hälften sich nicht wieder vereinigen und aus diesem heraus die Regelung auf bekannte 55 kann, um eventuell eine kritische Masse zu erreichen. Weise ermöglicht wird. Mit einer exzentrischen drehbaren Abschirmungs-
gestellten Ausführungsbeispiele sollen nachfolgend Zur Abschaltung des Reakrors (wenn man angemeinsam beschrieben werden. Ein aufrecht stehen- nimmt, daß sich beide Kernhälften bei zusammender Reaktortank 11 ist mit einem aus flüssigem Me- gebautem Kern in den aktiven Stellungen befinden) tall bestehenden Primärkühlmittel bis zur Höhe 12 wird eine der Hälften durch in geeignetem Drehsinn gefüllt, so daß ein eine zentrale Stellung innerhalb 35 zugeschalteten Antrieb der Drehwelle 29 so weit des Tanks einnehmender Reaktorkern 13 völlig herabgelassen, bis der Fuß 20 das unterste Ende des untergetaucht ist. Eine aufwärts gerichtete Strömung Schlitzes 21 in der entsprechenden Säule erreicht. des Kühlmittels durch den Reaktorkern zur Abfuhr Zu diesem Zeitpunkt überwiegt der unterkritische der in ihm erzeugten Wärme verläuft zwischen einer Zustand, und die betreffende Hälfte befindet sich Einlaßrohrleitung 14 (Fig. 3) und einer Auslaß- 40 außerhalb des Reaktorkernbereiches und kann in leitung 15 (Fig. 2). Der Kern ist in zwei ineinander- einer senkrechten Ebene durch Drehung der Säule passende Hälften 16 und 17 unterteilt, die jeweils so 22 um einen Winkel von 90° in eine Verdünnungsausgestaltet sind, daß zwei unter einem Abstand par- stellung in einen Abstellbereich 32 geschwenkt allel verlaufende Plattenabschnitte entstehen, die bei werden, was sich am besten an Hand von F i g. 1 zusammengebautem Kern, wenn beide Hälften sich 45 erkennen läßt, in der der bogenförmige Weg durch in ihren entsprechenden Aktivstellungen befinden, strichpunktierte Linien wiedergegeben ist. Wenn mit den Plattenabschnitten der anderen Hälfte in- sich eine Hälfte in der Verdünnungsstellung und die einandergreifen. Bei der Verflechtung der Platten- andere innerhalb des Kernbereiches befindet, ist die abschnitte bleibt zwischen benachbarten Abschnitten Trennung der beiden Hälften in Querrichtung so ein geringer Zwischenraum zur Einführung von neu- 50 groß, daß im Fall des Zusammenschmelzen des tronenabsorbierenden Regeleinrichtungen in Form Brennstoffs durch zufällige Überhitzung, beispielsvon Platten 18, die an einem Hebe- und Senkmecha- weise als Folge von Kühlmittelverlusten oder unzunismus 19 aufgehängt sind, so daß durch Einführung länglicher Kühlmittelströmung, der Brennstoffgehalt und Zurückziehen der Platten in den Reaktorkern der beiden Hälften sich nicht wieder vereinigen und aus diesem heraus die Regelung auf bekannte 55 kann, um eventuell eine kritische Masse zu erreichen. Weise ermöglicht wird. Mit einer exzentrischen drehbaren Abschirmungs-
Es sei darauf hingewiesen, daß die Platten- anordnung 33 (F i g. 1) ist Vorsorge zur Nachabschnitte
der beiden Kernhälften 16,17 in Wirklich- ladung von Brennstoff in dem Abstellbereich 32 gekeit
Rahmen oder ähnliche Haltevorrichtungen sind, troffen. Es ist zu berücksichtigen, daß eine Abschalin
denen Brennelemente als gebündelte Einbau- 60 tung ein unvermeidlicher Begleitvorgang bei der
einheiten entsprechend einem Reaktorgitter oder Nachladung ist und daß die Kernhälften abwechselnd
einem systematisch wiederkehrenden Muster unter- für diese Maßnahme jeweils einzeln herausgeführt
gebracht sind. Durch Einführung von brutfähigem werden. Zweckmäßigerweise wird die nachzuladende
Material in ähnlicher Form wie die Brennelemente Kernhälfte in dem Abstellbereich auf annähernd die
lassen sich Brutbereiche vorsehen. 65 gleiche Höhe gehoben, die er im Kernbereich in
In dem Ausführungsbeispiel nach den Fig. 1 seiner Aktivstellung einnimmt, so daß er dichter an
und 2 stehen die beiden Kernhälften 16 und 17 starr die drehbare Abschirmung herangebracht wird und
befestigt auf dem Endabschnitt eines Fußes 20, der die Brennelemente leicht zu handhaben sind.
Im Ausführungsbeispiel nach den F i g. 3 und 4 enthält eine Bewegungseinrichtung innerhalb des
Reaktortanks mit parallelen Flanschen versehene Seitenwände 35 und 36, die aufrecht zu beiden
Seiten des Kernbereiches angeordnet sind, während zwischen den Seitenwänden Träger 37 verlaufen.
Diese Bauteilgruppe wird vom oberen Ende des Reaktortanks gehalten und läßt den Tankboden frei;
in einer mittleren Stellung innerhalb der Seitenwände befindet sich eine vertikal verlaufende Öffnung, die
durch Flansche 38 begrenzt und an ihrem unteren Ende offen ist. In diese Öffnungen in der Ebene der
Seitenwände ragen Paare von Arbeitsbühnen 39 und 40, wobei die Bühnen jedes Paares an ihren nebeneinanderliegenden
Enden solche Abstände aufweisen, daß schwenkbar an den entsprechenden Paaren angelenkte Arme 41 und 42 zwischen den
Bühnen eine Schwenkbewegung ausführen können. Jede der beiden Kernhälften 16,17 ist an dem Ober-
und Unterteil schwenkbar mit den entsprechenden Enden der Arme 41 und 42 verbunden, wobei diese
Arme parallel zueinander angeordnet sind, so daß sie die entsprechende Kernhälfte nach Art eines
Parallelogrammgelenks halten.
Die unteren Arme 42 sind mit Gegengewichten 43 ausgestattet, die jedoch nicht ausreichen, um ein
Gleichgewicht herbeizuführen, während die Hälften entgegen ihrer Schwerkraft durch mit den oberen
Armen 41 zusammenwirkende Antriebseinrichtungen eine Lageeinstellung erfahren. Eine für samtliehe
obere Arme gleichartige Antriebseinrichtung besteht, wie dargestellt, aus einer Zahnstange 44, die
mit einem Ritzel 45 im Eingriff steht, an dem der obere Arm befestigt ist, während die Zahnstange
durch das obere Ende des Reaktortanks hindurchgeführt ist und einen äußeren Antrieb 46 aufweist.
Um die beiden Hälften 16, 17 des Reaktorkerns aus den Aktivstellungen (wie eingezeichnet) in die
Verdünnungsstellungen (mit unterbrochenen Linien dargestellt) zu versetzen, werden die Zahnstangen 44
nach unten getrieben, wobei sie die Arme 41 und 42 in der vertikalen Längsebene des Kerns schwenken.
Die Kernteilstücke senken sich anfänglich aus den aktiven Stellungen und erreichen, wenn die Arme
um 180° geschwenkt worden sind, die Verdünnungs-Stellungen ohne Veränderung ihrer ursprünglichen
Richtung während der Beförderung.
In vertikaler Ausfluchtung zu den Verdünnungsstellungen liegt eine exzentrisch drehbare Abschirmungsanordnung
47 für die Nachladung. Die Lade- und Entladestationen, die durch diese Anordnungen
gegeben sind, sind insofern bemerkenswert, als sie von dem Reaktorkernbereich entfernt angeordnet
sind und der Raum oberhalb dieses Bereiches für die Regelausrüstung voll zur Verfügung steht; der
gleiche Vorteil liegt bei dem Ausführungsbeispiel nach den F i g. 1 und 2 vor.
Claims (4)
1. Kernreaktor mit einem Kern, der sich aus einzelnen relativ zueinander verschiebbaren
brennstoffhaltigen Kernteilstücken zusammensetzt, von denen bereits eines ausreicht, den Kern
unterkritisch zu machen, wenn es aus dem Kern entfernt ist, dadurch gekennzeichnet,
daß jedes der Kernteilstücke (16,17) aus mehreren plattenförmigen, zueinander parallelen Abschnitten
besteht, die starr miteinander verbunden und mit seitlichem Abstand zueinander angeordnet sind, daß in die Zwischenräume die
entsprechenden Abschnitte eines gegenüberliegenden, gleich aufgebauten Kernstücks hineingreifen
und daß mindestens eines der Teilstücke unabhängig vom Restteil an einem Arm (20, 41,
42) befestigt ist, welcher das Teilstück durch Rotation und gebenenfalls durch Translation
vom Kern wegbewegt.
2. Kernreaktor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Arm an einer verlängerbaren,
drehbaren Steuerwelle befestigt ist, die in einer Ebene parallel zu den Ebenen der Brennstoffabschnitte
liegt.
3. Kernreaktor nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung von zwei
Kernteilstücken beide abwechselnd die gleiche Abschaltstellung einnehmen, in der auch die
Be- und Entladung mit Brennstoff erfolgt.
4. Kernreaktor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Kernteilstück schwenkbar
an zwei parallel zueinander angeordneten Armen befestigt ist, die in einer Ebene parallel
zu den Ebenen der plattenförmigen Abschnitte nach Art eines Parallelogrammgelenkes
schwenkbar sind.
In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 902 282;
Schweizerische Patentschrift Nr. 233 278; Französische Patentschrift Nr. 1 244 853;
»Nucleonics«, 1958, März, Bd. 16, S. 80.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
509 510/307 2.65 © Bundesdruckerei Berlin
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB10872/60A GB926152A (en) | 1960-11-28 | 1960-11-28 | Improvements in or relating to nuclear reactors |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1187747B true DE1187747B (de) | 1965-02-25 |
Family
ID=9975879
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEU8499A Pending DE1187747B (de) | 1960-11-28 | 1961-11-27 | Kernreaktor mit relativ zueinander verschiebbaren Kernteilstuecken |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US3236737A (de) |
| BE (1) | BE610891A (de) |
| DE (1) | DE1187747B (de) |
| GB (1) | GB926152A (de) |
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| US3623946A (en) * | 1965-06-22 | 1971-11-30 | Atomic Energy Commission | Nuclear reactor |
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| NL235569A (de) * | 1958-01-29 | |||
| US3047486A (en) * | 1958-04-07 | 1962-07-31 | Phillips Petroleum Co | Nuclear reactor |
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- BE BE610891D patent/BE610891A/xx unknown
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- 1961-11-27 US US155125A patent/US3236737A/en not_active Expired - Lifetime
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| DE902282C (de) * | 1939-05-02 | 1954-01-21 | Commissariat Energie Atomique | Verfahren zur Stabilisierung einer Energieerzeugungseinrichtung |
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| GB926152A (en) | 1963-05-15 |
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