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DE1187087B - Umsteuerkolbenschieber - Google Patents

Umsteuerkolbenschieber

Info

Publication number
DE1187087B
DE1187087B DEA36607A DEA0036607A DE1187087B DE 1187087 B DE1187087 B DE 1187087B DE A36607 A DEA36607 A DE A36607A DE A0036607 A DEA0036607 A DE A0036607A DE 1187087 B DE1187087 B DE 1187087B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
reversing
cam
spool
piston
moved
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEA36607A
Other languages
English (en)
Inventor
Gunnar Magnus Bergstrand
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE1187087B publication Critical patent/DE1187087B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K31/00Actuating devices; Operating means; Releasing devices
    • F16K31/44Mechanical actuating means
    • F16K31/52Mechanical actuating means with crank, eccentric, or cam
    • F16K31/524Mechanical actuating means with crank, eccentric, or cam with a cam
    • F16K31/52408Mechanical actuating means with crank, eccentric, or cam with a cam comprising a lift valve
    • F16K31/52416Mechanical actuating means with crank, eccentric, or cam with a cam comprising a lift valve comprising a multiple-way lift valve

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanically-Actuated Valves (AREA)
  • Multiple-Way Valves (AREA)

Description

  • Umsteuerkolbenschieber Die Erfindung bezieht sich auf einen von einem hin- und hergehenden Maschinenteil bewegten Umsteuerkolbenschieber.
  • Es sind bereits Umsteuerkolbenschieber bekannt, bei denen der Schieberkolben von einem Nocken betätigt und jeweils durch Federkraft in Ausgangsstellung zurückgestellt wird.
  • Es ist ferner ein Ventil mit Entlastungsventil bekannt, bei dem die Betätigung mittels eines in einer Verkröpfung der Stehspindel liegenden Exzenters erfolgt, dessen Längsausdehnung in einer Richtung größer als die Ausmaße der Verkröpfung ist, so daß er nur um ein. bestimmtes Maß - ohne seine Totpunktlage zu überschreiten - verschwenkt werden kann. Die Stehspindel wird somit in jedem Fall durch die Federwirkung in Schließstellung zurückgestellt.
  • Mit der Erfindung ist die Schaffung eines Umsteuerkolbenschebers für Druckluft- oder Hydrauliksysteme von Maschinensteuerungen bezweckt, bei dem die Verstellung mittels eines hin- und hergehenden Maschinenteils erfolgt, wobei der Schieberkolben nur bei Betätigung des Maschinenteils in einer Richtung betätigt wird, bei Bewegung des genannten Maschinenteils in entgegengesetzter Richtung unbetätigt bleiben soll.
  • Dieses Ziel wird nach er Erfindung durch die Kombination folgender Merkmale erreicht: a) Der Schieberkolben kann durch Verdrehen eines Nockens nach beiden Richtungen hin aus seiner Ausgangsstellung heraus gegen die Kraft einer Feder bewegt werden; b) die Verdrehung ist nach beiden Richtungen hin durch Anschläge derart begrenzt, daß die Totpunktlage nicht erreicht wird; c) beim Verdrehen des Nockens aus der Ausgangs-Lage heraus in der einen Richtung wird der Schieberkolben bis zum vollen, für die Umsteuerung nötigen Hub bewegt, bei der Verdrehung in der anderen Richtung nur um eine geringe Strecke, die mit keiner Änderung der Strömungswege verbunden ist.
  • Durch eine derartige Ausbildung des Schiebernockens erreicht man, daß bei Verschwenkung des Nockens in beiden Richtungen eine Rückstellkraft zur Verfügung steht, wobei jedoch nur bei Verschwenkung in einer Richtung eine Umsteuerung der Strömungswege erfolgt. Sobald jeweils der hin- und hergehende Maschinenteil einen Stellhebel für den Schiebemocken freigibt, kehrt derselbe zusammen mit dem Schieberkolben unter der Wirkung der Federkraft in seine Ausgangsstellung zurück. Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung wird in der folgenden Beschreibung an Hand der Zeichnung beschrieben. Es zeigt F:i g. 1 einen erfindungsgemäßen Umsteuerkolbenschieber in derjenigen Schaltstellung, wo keine Änderung der Strömungswege erfolgt, und F i g. 2 einen UmsteuerkolbenSChiebef in Umsieuerstellung.
  • Der Umsteuerkolbenschieber nach der Erfindung ist der Einfachheit halber mit einer Zweiwegesteuerung dargestellt, wobei jedoch selbstverständlich auch andere Steuerungen möglich sind. Ein Schiebergehäuse 7 enthält einen Schieberkolben 8, dessen aus der Kolbenführung herausragendes Ende einen Surn.-flansch 9 trägt. An der Unterseite des Stirnflansches 9 stützt sich eine Schraubenfeder 10 ab. In :das Gehäuse münden drei Leitungen 11, 12 und 13, wobei eine nicht gezeigte, abwechselnd mit Druckmittel gefüllte und entlastete Kammer an die Leitung 11 angeschlossen sein kann. Die Leitung 12 ist beispielsweise an eine Druckmittelquelle angeschlossen, während die Leitung 13 zur Entlüftung dient. Die Anordnung ist ersichtlich so getroffen, daß in jeder Stellung des Schieberkolbens 8 die Leitung 11 mit dem Ringraum. des Kolbens in Verbindung steht, während die Leitungen 12 bzw. 13 nur jeweils wahlweise mit diesem Ringraum Verbindung haben.
  • Das herausragende Ende des Kolbenschiebers 8 ist von einer mit dem Gehäuse 7 verbundenen Kappe 14 umschlossen, in der eine zur Längsrichtung des Schieberkolbens senkrecht verlaufende Welle 15 gelagert ist. Oberhalb cks Stirnflansches 9 ist die Welle 15 zu einem. parallel-epigedischen Nocken 16 ausgeformt, gegen den der Schieberkolben 8 von der Feder 10 gedrückt wird. An einem aus der Kappe 14 herausragenden Ende der Welle 15 sitzt ein Hebel 17, der von Hand oder mittels eines hin- und hergehenden Maschinenteils betätigt werden kann.
  • Der Necken 19 ist so dimensioniert, daß sich der Schieberkolben in seines oberen Endstellung befindet, wenn er an einer Längsseite des Nockens anliegt. Der Schiebernocken 19 ist exzentrisch bezüglich der Welle 15 angeordnet, .indem die beiden Schmalseiten jeweils verschiedenen axialen Abstand haben.
  • Wenn der Hebel 17 nach F i g. 1 im Uhrzeigersinn gedreht wird, ist die Verstellung des Schi;eberkolbens so gering, daß die Strömungswege nicht umgesteuert werden. Wenn hingegen der Hebel 17 in Gegenuhrzeigerrichtung nach F ,i g. 2 verstellt wird, steuert der Schmberkolben 8 die Strömungswege um und kehrt jeweils darin in Ausgangsstellung zurück, wenn der Hebel 17 nicht mehr betätigt wird.
  • Zweckmiißdge isst an der Innenseite der Kappe 14 ein Anschlag 20 angeordnet, an den des längere Aren des Nockens 17 vor Erreichm der Totpunkisiellung ausschlägt, d. h. wenn der Drehwinkel 40 oder höchstens 45° beträgt.
  • Der Hebel 17 wird von einem hin- und hergehenden Maschinenbeil verstellt. Ersichtlich wind eine Umstauemug nur bei Verschwenkung im Gegenur zeigersinn nach F i g. 2 erfolgen, während bei Verschwenkung im Uhrzeigersinn nach F i g. 1 keine Umsteuerung der Strömungswege, sondern lediglich eine geringe Verstellung des Schieberkolbens zur Erzeugung einer Rückstellkraft erfolgt.

Claims (1)

  1. Patentanspruch: Von einem hin- und hergehenden Maschinenteil bewegter Umsteuerkolbenschieber, g e k e n n -z e i c h n e t d u r c h die Vereinigung folgender Merkmale: a) Der Schieberkolben kann durch Verdrehen eines Nockens nach beiden Richtungen hin aus einer Ausgangsstellung heraus gegen die Kraft einer Feder bewegt werden; b) die Verdrehung nach beiden Richtungen hin ist durch Anschläge derart begrenzt, daß die Totpunktlage nicht erreicht wird; c) beim Verdrehen des Nockens aus der Ausgangslage heraus in der einen Richtung wird der Schieberkolben bis zum vollen, für die Umsteuerung nötigen Hub bewegt, bei der Verdrehung in der anderen Richtung nur um eine geringe Strecke, die mit keiner Änderung der Strömungswege verbunden ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 635 096; deutsche Auslegeschrift Nr. 1050143; britische Patentschrift Nr. 674 795.
DEA36607A 1960-03-31 1961-01-30 Umsteuerkolbenschieber Pending DE1187087B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
SE1187087X 1960-03-31

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1187087B true DE1187087B (de) 1965-02-11

Family

ID=20421629

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEA36607A Pending DE1187087B (de) 1960-03-31 1961-01-30 Umsteuerkolbenschieber

Country Status (1)

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DE (1) DE1187087B (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0607479A1 (de) * 1993-01-19 1994-07-27 Schmidt & Lenhardt GmbH & Co. oHG Schaltventil zum Anschluss an eine Badewannen-Mischarmatur, mit einem Zulaufanschluss und zwei wahlweise aktivierbaren Auslaufanschlüssen
DE102012017705A1 (de) * 2012-09-07 2014-03-13 Voith Patent Gmbh Schalt- und/oder Stetigventil
EP4067583A1 (de) * 2021-03-30 2022-10-05 Grohe AG Zweiwegeventil für eine sanitärarmatur und sanitärarmatur mit einem solchen zweiwegeventil

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DE635096C (de) * 1933-02-14 1936-09-10 Johannes Borgmann Selbstschliessendes Fahrventil
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