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DE1186911B - Einrichtung fuer Nachrichtenuebertragungsanlagen zur wahlweisen oder automatischen Umschaltung einer Last von einem Betriebsgenerator auf einen Ersatzgenerator - Google Patents

Einrichtung fuer Nachrichtenuebertragungsanlagen zur wahlweisen oder automatischen Umschaltung einer Last von einem Betriebsgenerator auf einen Ersatzgenerator

Info

Publication number
DE1186911B
DE1186911B DES87557A DES0087557A DE1186911B DE 1186911 B DE1186911 B DE 1186911B DE S87557 A DES87557 A DE S87557A DE S0087557 A DES0087557 A DE S0087557A DE 1186911 B DE1186911 B DE 1186911B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
transistor
generator
voltage
relay
base
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES87557A
Other languages
English (en)
Inventor
Kurt Theusner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES87557A priority Critical patent/DE1186911B/de
Publication of DE1186911B publication Critical patent/DE1186911B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02JCIRCUIT ARRANGEMENTS OR SYSTEMS FOR SUPPLYING OR DISTRIBUTING ELECTRIC POWER; SYSTEMS FOR STORING ELECTRIC ENERGY
    • H02J9/00Circuit arrangements for emergency or stand-by power supply, e.g. for emergency lighting
    • H02J9/04Circuit arrangements for emergency or stand-by power supply, e.g. for emergency lighting in which the distribution system is disconnected from the normal source and connected to a standby source
    • H02J9/06Circuit arrangements for emergency or stand-by power supply, e.g. for emergency lighting in which the distribution system is disconnected from the normal source and connected to a standby source with automatic change-over, e.g. UPS systems
    • H02J9/061Circuit arrangements for emergency or stand-by power supply, e.g. for emergency lighting in which the distribution system is disconnected from the normal source and connected to a standby source with automatic change-over, e.g. UPS systems for DC powered loads

Landscapes

  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Emergency Management (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Control Of Eletrric Generators (AREA)

Description

  • Einrichtung für Nachrichtenübertragungsanlagen zur wahlweisen oder automatischen Umschaltung einer Last von einem Betriebsgenerator auf einen Ersatzgenerator Die Erfindung betrifft eine Einrichtung für Nachrichtenübertragungsanlagen zur wahlweisen oder automatischen Umschaltung einer Last von einem Betriebsgenerator auf einen Ersatzgenerator sowie zur Alarmierung bei Ausfall oder Unterschreiten des Sollwertes der Generatorspannungen unter Verwendung mindestens eines Relais mit zwei Kontakten in der Übertragungsleitung, durch die bei Abfall des Relais infolge Unterschreitens der Ausgangssollspannung der Betriebsgenerator von der übertragungsleitung abgeschaltet, der Ersatzgenerator angeschaltet und der die Übertragungsleitung jeweils nicht speisende Generator an eine Ersatzlast gelegt wird.
  • Es wurde bereits eine Einrichtung zur Umschaltung der Last von einem Betriebsgenerator auf einen Ersatzgenerator vorgeschlagen, bei der der Befehl zur Umschaltung von einer einzigen Überwachungsbaugruppe erteilt wird. Eine derartige überwachungsbaugruppe wird in denjenigen Fällen eingesetzt, in denen nur geringe Anforderungen an eine gleichzeitige optische Anzeige etwa auftretender Fehler in bezug auf Umschaltkontakte oder in bezug auf Unterspannung an den beiden Generatoren gestellt werden. Besonders bei Trägerfrequenzsystemen ist es jedoch häufig erwünscht, daß mit einem Umschaltbefehl für die einzelnen die Übertragungsleitung speisenden Generatoren zugleich auch eine Alarmierung verbunden ist, durch die das Betriebspersonal sowohl auf den jeweiligen Zustand der Umschaltung als auch auf etwa auftretende Fehler in der gesamten Umschalteinrichtung aufmerksam gemacht wird.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, eine Einrichtung zur Umschaltung von Betriebsgeneratoren auf Ersatzgeneratoren mit gleichzeitiger Anzeige des jeweiligen Schaltzustandes und der auftretenden Fehler zu schaffen.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe wird die Einrichtung gemäß der Erfindung so ausgebildet, daß der Ausgang des Ersatzgenerators über eine Gleichrichterschaltung mit einer überwachungsbaugruppe gekoppelt ist, bei der der Kollektor eines ersten, von der Gleichrichterschaltung gesteuerten Transistors über einen ohmschen Widerstand an die Basis eines zweiten Transistors geführt ist, die Emitter beider eine Kippschaltung bildender Transistoren miteinander verbunden und an den Verbindungspunkt zweier in Reihe an der Versorgungsgleichspannung liegender, im Zenerbereich arbeitender Zenerdioden geführt sind, die Kollektorspannung dem ersten Transistor über einen oder mehrere Widerstände und dem zweiten Transistor über die Wicklung eines ersten Relais (E-Relais), der eine Reihenschaltung aus Widerständen und einer im Sperrzustand des zweiten Transistors ebenfalls gesperrten Halbleiterdiode parallel liegt, zugeleitet ist, zwischen Basis eines jeden Transistors und emitterseitigem Pol der Versorgungsgleichspannungsquelle je ein Widerstand liegt und sowohl die vom kollektorseitigen als auch vom emitterseitigen Pol der Versorgungsgleichspannungsquelle zu den Elektroden der Transistoren führenden Widerstände so bemessen sind, daß bei Unterschreitung der Sollwertspannung des Ersatzgenerators die Kippschaltung anspricht und der erste Transistor gesperrt und der zweite Transistor geöffnet ist, bei der außerdem vom Verbindungspunkt zweier Kollektorwiderstände des zweiten Transistors zur Basis des ersten Transistors über einen Widerstand, der so bemessen ist, daß ein Umkippen des zweiten Transistors in den stromlosen Zustand nicht selbsttätig erfolgen kann, ein Rückkopplungsweg besteht und zwischen positivem und negativem Pol der Versorgungsgleichspannungsquelle die Wicklung eines zweiten Relais (C-Relais) in Reihe mit einem Arbeitskontakt des ersten Relais liegt sowie der Basis des ersten Transistors eine Halbleiterdiode vorgeschaltet ist, die für den Fall, daß die zwischen dem anderen Pol dieser Halbleiterdiode und Erde liegende, der Ersatzgeneratorspannung proportionale Gleichspannung absolut größer ist als die an dem zwischen Basis und emitterseitigem Pol der Versorgungsgleichspannungsquelle liegenden Widerstand anstehende Spannung gesperrt und im gegenteiligen Falle geöffnet ist und daß der Ausgang des Betriebsgenerators gleichfalls über eine Gleichrichterschaltung mit einer Überwachungsbaugruppe gekoppelt ist, deren erste Transistorstufe mit dem ersten Transistor entsprechend der ersten Transistorstufe der überwachungsbaugruppe für den Ersatzgenerator aufgebaut ist und bei der die Ankopplung der ersten Transistorstufe an eine zweite Transistorstufe mit dem zweiten Transistor und die Rückkopplung von der zweiten Transistorstufe auf die erste Transistorstufe entsprechend der überwachungsbaugruppe für den Ersatzgenerator erfolgt, wobei der Kollektor des Transistors der zweiten Stufe sowohl über einen oder mehrere Widerstände mit dem zugehörigen Pol der Versorgungsgleichspannungsquelle als auch über eine Zenerdiode, die so geschaltet ist, daß sie bei geöffnetem zweitem Transistor gesperrt ist, mit der Basis eines dritten Transistors verbunden ist, und der kollektorseitige Pol der Versorgungsgleichspannungsquelle sowohl über die Wicklung eines ersten Relais (E-Relais) als auch über eine Reihenschaltung der Wicklung mindestens eines zweiten, mit seinen Kontakten in der übertragungsleitung liegenden Relais (U1-, U2-Relais) und einer Halbleiterdiode, die im Sperrzustand des dritten Transistors ebenfalls gesperrt ist, an den Kollektor des dritten Transistors geführt ist, wobei ferner zwischen Verbindungspunkt dieser Halbleiterdiode mit der Wicklung des zweiten Relais zum Emitter des dritten Transistors ein Arbeitskontakt des ersten Relais der Überwachungsbaugruppe für den Ersatzgenerator und ein ohmscher Widerstand liegt und sowohl die vom kollektorseitigen als auch vom emitterseitigen Pol der Versorgungsgleichspannungsquelle zu den Elektroden der Transistoren führenden Widerstände so bemessen sind, daß bei Unterschreiten der Betriebggeneratorspannung unter einen vorgegebenen Sollwert die Kippschaltung anspricht und der erste und dritte Transigtor gesperrt sind und der zweite Transistor geöffnet ist, und außerdem der Basis des ersten Transistors eine Halbleiterdiode, die für den Fall, daß die zwischen dem anderen Pol dieser Halbleiterdiode und Erde liegende, der Betriebsgeneratorspannung proportionale Gleichspannung absolut größer ist als die an dein zwischen Basis und emitterseitigem Pol der Versorgungsgleichspannungsquelle liegenden Widerstand anstehende Spannung, gesperrt und im gegenteiligen Fall geöffnet ist, vorgeschaltet ist, und sowohl Kontakte des ersten Relais der überwachungsbaugruppe für den Betriebsgenerator als auch Kontakte des zweiten Relais der überwachungsbaugruppe für den Ersatzgenerator in den Stromkreis von Anzeigevorrichtungen eingeschaltet sind.
  • Der mit der Basis des ersten Transistors der überwachungsbaugruppe für den Betriebsgenerator verbundenen eingangsseitigen Halbleiterdiode kann auch eine Taste, die insbesondere als Folgetaste ausgebildet ist, nachgeschaltet sein, bei deren Betätigung zuerst ein Ruhekontakt öffnet und ansehlißßend in kurz aufeinanderfolgenden Zeitabständen ein erster und ein zweiter Arbeitskontakt schließen. In weiterer Ausgestaltung der Erfindung läßt sich ein zwischen den beiden Polen der Versorgungsgleichspannungsquelle liegender Kondensator über mindestens eine Reihenschaltung, bestehend aus einer Halbleiterdiode und einem ohmschen Spannungsteiler, an dem jeweils die Basis des ersten Transistors der. Überwachungsbaugruppe für den Betriebsgenerator liegt, entladen. Die der Betriebsgenerator- und der Ersatzgeneratorspannung proportionale Gleichspannung läßt sich mittels Spannungsverdopplerschaltungen, die den jeweiligen überwachungsbaugruppen vorgeschaltet sind. erzeugen. Zu der im Kollektorkreis des zweiten Transistors der Überwachungsbaugruppe für den Ersatzgenerator liegenden Halbleiter kann ein ohmscher Widerstand parallel geschaltet sein. Über eine zweite Taste läßt sich eine Gleichspannung von derartiger Größe und Polarität an die Basis des ersten Transistors der überwachungsbaugruppe für den Ersatzgenerator anlegen, daß der bei angesprochener Überwachungsbaugruppe gesperrte erste Transistor geöffnet wird. Jeweils parallel zum Eingang der beiden überwachungsbaugruppen kann über eine dritte Taste ein ohmscher Widerstand angeschaltet werden. Der zur Anschaltung der Ersatzlast an den jeweiligen nichtspeisenden Generator benötigte Umschaltkontakt läßt sich über eine Drossel mit einem Schauzeichen koppeln, so daß durch die Anzeige des Schauzeichens der jeweils die Übertragungsleitung speisende Generator feststellbar ist. Parallel zu den die Versorgungsspannung für die Transistoren der überwachungsbaugruppe für den Betriebsgenerator stabilisierenden Zenerdioden und dem zwischen Basis und emitterseitigem Pol der Versorgungsgleichspannungsquelle liegenden Widerstand des zweiten Transistors der Überwachungsbaugruppe für den Ersatzgenerator lassen sich jeweils Kapazitäten parallel schalten.
  • Eine Umschaltung des ersten Transistors der Überwachungsbaugruppe für den Betriebsgenerator vom Sperrzustand in den stromführenden Zustand läßt sich dadurch erreichen, daß der Basis dieses Transistors über eine Halbleiterdiode und den ersten Arbeitskontakt der ersten Taste ein in seiner Größe und Polarität geeigneter Spannungsimpuls einer Rückschalteeinrichtung zugeführt wird.
  • Durch diese Maßnahmen wird erreicht, daß eine Kontrolle des elektrischen Teils der Einrichtung zur Umschaltung auf seine Betriebseigenschaften ohne Auslösung eines Umschaltvorgangs vorgenommen werden kann. Durch die im Kollektorkreis des zweiten Transistors der überwachungsbaugruppe für den Ersatzgenerator liegende Halbleiterdiode wird eine Entkopplung des Rückkopplungskreises und des Relaiskreises für das E-Relais erreicht, wodurch die Rückkopplung von konstanter Versorgungsspannung möglich ist und das E-Relais durch eine größere Betriebsspannung bei durchgeschaltetem Transistor betätigt wird, was durch die Überwachung der Ersatzgeneratoren gegenüber bekannten überwachungseinrichtungen die Einsparung eines Transistors bedeutet und einen konstanten Löschpunkt bedingt. Die Entkopplung der Rückchalteeinrichtung vom Eingang der ersten Stufe der überwachungsbaugruppe für den Betriebsgenerator durch ein Halbleiterelement verhindert, daß bei willkürlichem Drücken der ersten Taste eine ungewollte Umschaltung ausgelöst wird. Außerdem kann die durch kurzzeitige Unterbrechung von Steuer- oder Versorgungsspannungen in einem Amt ausgelöste Umschaltung auf Ersatz oder Alarm von einem zentralen Rückstellknopf gemeinsam gelöscht werden. Weiter ist es vorteilhaft, daß bei gestörtem Ersatzgenerator eine Umschaltung der Last vom Betriebsgenerator auf den Ersatzgenerator verhindert wird. Durch die vorgesehenen Anzeigevorrichtungen kann erkannt werden, ob eine sofortige oder gelegentliche Reparatur der Einrichtung zur Überwachung vorgenommen werden muß, je nachdem, ob nur einer der beiden Generatoren oder beide gestört sind. Durch das vorgesehene Schauzeichen läßt sich ferner feststellen, ob die übertragungsleitung vom Betriebs- oder vom Ersatzgenerator gespeist wird. Durch dieses Schauzeichen spart man an demjenigen Relais, das die Umschaltung bewirkt, einen Kontakt, wodurch die Umschalteigenschaften des Relais verbessert werden. Bei Ausfall oder Unterschreitung einer vorgegebenen, die Übertragungsleitung speisenden Sollspannung des Betriebsgenerators erfolgt innerhalb einer Zeit von kleiner als 2 Millisekunden die Umschaltung auf den Ersatzgenerator. Die Rückschaltung vom Ersatzgenerator auf den Betriebsgenerator kann nur von Hand erfolgen, so daß die Rückschaltung tatsächlich nur dann vorgenommen wird, wenn etwaige aufgetretene Fehler erkannt und beseitigt worden sind. Ferner läßt sich jede gewünschte Umschaltung auch von Hand durchführen.
  • An Hand des in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels wird die Erfindung näher erläutert. Der Betriebsgenerator BG und der Ersatzgenerator EG können wahlweise oder automatisch jeweils über den Kontakt u 1 des U 1-Relais an die Übertragungsleitung mit der Betriebslast L angeschaltet werden. Der Umschaltkontakt u2, der dem U2-Relais zugehört, schaltet dabei den jeweils nicht an die übertragungsleitung angeschalteten Generator an die Ersatzlast 57 an. Der Betriebsgenerator und der Ersatzgenerator werden jeweils von einer eigenen überwachungsbaugruppe überwacht.
  • Der überwachungsbaugruppe für den Betriebsgenerator wird eine der Betriebsgeneratorspannung proportionale Gleichspannung über die Spannungsverdopplerschaltung 56 aus den Dioden 39 und 40 sowie dem Kondensator 45 zugeführt. Dem Ausgang der Spannungsverdopplerschaltung liegt ein ohmscher Spannungsteiler parallel, bestehend aus den Widerständen 42, 43 und 44. Zwischen dem Verbindungspunkt des ohmschen Widerstandes 43 mit dem ohmschen Widerstand 44 und dem Ruhekontakt t11 der ersten Taste T1 liegt die Halbleiterdiode 26. über diese Halbleiterdiode und den Ruhekontakt ist die Basis des ersten Transistors 17 dieser überwachungsbaugruppe mit der Spannungsverdopplerschaltung 56 verbunden. Einen wesentlichen Teil der überwachungsbaugruppe für den Betriebsgenerator stellt die aus den beiden Transistoren 17 und 18 aufgebaute Kippschaltung dar. Der Kollektor des ersten Transistors 17 ist über den ohmschen Widerstand 34 mit der Basis des zweiten Transistors 18 verbunden. Die Emitter beider Transistoren sind unmittelbar miteinander gekoppelt. Der Kollektor des zweiten Transistors 18 liegt über die Zenerdiode 22 an der Basis des dritten Transistors 23. Diesem dritten Transistor 23 wird die Kollektorspannung sowohl über die Reihenschaltung eines ersten Relais (B-Relais) und des ohmschen Widerstandes 61 als auch über die Reihenschaltung der beiden zweiten Relais (U1, U2) und der Halbleiterdiode 24 zugeführt. Vom Verbindungspunkt dieser Halbleiterdiode 24 mit dem einen Ende der Wicklung des U2-Relais führt über den Arbeitskontakt e1 des ersten Relais (E-Relais) der überwachungsbaugruppe für den Ersatzgenerator und über den ohrnschen Widerstand 25 eine Verbindung zum Emitter des dritten Transistors 23. Zwischen positivem Pol der Versorgungsgleichspannungsquelle U und Emitter des dritten Transistors 23 liegt der ohmsche Widerstand 38. Der positive Pol der Versorgungsgleichspannungsquelle ist außerdem über den ohmschen Widerstand 37 mit der Basis des dritten Transistors 23, über den ohmschen Widerstand 36 mit der Basis des zweiten Transistors 18 und über den ohmschen Widerstand 30 mit der Basis des ersten Transistors 17 verbunden. Die Kollektorspannung wird dem zweiten Transistor 18 über die ohmschen Widerstände 19, @0 und 21 und dem ersten Transistor 17 über die ohmschen Widerstände 19 und 27 zugeführt. Vom Verbindungspunkt des ohmschen Widerstandes 19 mit dem ohmschen Widerstand 27 zum Emitter des ersten Transistors 17 ist die Zenerdiode 33 und vom Emitter desselben Transistors zum positiven Pol der Versorgungsgleichspannungsquelle ist die Zenerdiode32 zur Spannungsstabilisierung eingeschaltet. Die beiden Zenerdioden sind mit der Kapazität 35 überbrückt, Vom Verbindungspunkt der ohmschen Widerstände 20 und 21 im Kollektorkreis des zweiten Transistors 18 führt über den ohmschen Widerstand 29 und die Kapazität 28 ein Rückkopplungsweg zur Basis des ersten Transistors 17. Zwischen positivem und negativem Pol der Versorgungsgleichspannungsquelle liegt die Kapazität 54, die über den ohmschen Widerstand 78 auf die volle Versorgungsspannung aufgeladen wird. Bei Betätigung des Kontaktes r wird diese Kapazität über eine der Gleichrichterdioden 55 und den ohmschen Widerstand 31, der mit der Basis des ersten Transistors an seinem einen Ende verbunden ist, und den ohmschen Widerstand 30 entladen. Die erste Taste T1 besitzt den erwähnten Ruhekontakt tli und die Arbeitskontakte t111 und t1,11. Die Rückschaltvorrichtung 79, die ebenfalls aus einer die Dioden 70 und 71 sowie den Kondensator 72 aufweisenden Spannungsverdopplerschaltung mit einem Ausganggsspannungsteiler aus den Widerständen 73, 74, 75 besteht, über den Kondensator 69 an den Ausgang des Betriebsgenerators BG angekoppelt ist und zu deren ohmsehen Widerstand 73 des Ausgangsspannungsteilers eine aus dem ohmschen Widerstand 76 und der Kapazität 77 bestehende Reihenschaltung parallel geschaltet ist, ist über die Halbleiterdiode 53 mit dem ersten Arbeitskontakt t111 der ersten Taste T 1 verbunden. Der von der ersten Taste T1 abgewandte Pol der Halbleiterdiode 26 ist über den ohmschen Widerstand 64 mit dem Arbeitskontakt t31, der dritten Taste T3 verbunden.
  • Die überwachungsbaugruppe für den Ersatzgenerator ist ähnlich aufgebaut wie die überwachungsbaugruppe für den Betriebsgenerator. Insbesondere erfolgt die Zuführung der der Ersatzgeneratorspannung proportionalen Gleichspannung ebenfalls über eine Spannungsverdopplerschaltung 12, aus den Dioden 46 und 47, dem Kondensator 51 und den Spannungsteilerwiderständen 48, 49 und 50, und der Aufbau der Kippschaltung, die aus zwei über einen Widerstand 3 gekoppelten Transistoren 1, 2 besteht, stimmt mit dem Aufbau der Kippschaltung der überwachungsbaugruppe des Betriebsgenerators überein. Abweichend von diesem Aufbau wird jedoch die Kollektorspannung des zweiten Transistors 2 der überwachungsbaugruppe für den Ersatzgenerator sowohl über die ohmschen Widerstände 6, 7, 8 und die Halbleiterdiode 9 als auch über das erste Relais (E-Relais) der überwachungsbaugruppe für den Ersatzgenerator zugeführt, während der erste Transistor 1 die Kollektorspannung über den Widerstand 7 erhält. Der Wicklung des E-Relais ist die Halbleiterdiode 58 parallel geschaltet, und der im Kollektorkreis des zweiten Transistors liegenden Halbleiterdiode 9 ist der ohmsche Widerstand 59 parallel geschaltet. Mit 10 und 11 sind die Widerstände im Basiskreis der Transistoren 1 bzw. 2 bezeichnet. Eine negative Gleichspannung kann über den Arbeitskontakt der Taste T2 und die ohmschen Widerstände 62 und 62 a der Basis des ersten Transistors 1 zugeführt werden. Zwischen den beiden Polen der Versorgungsgleichspannungsquelle U= liegt außerdem die Reihenschaltung des ohmschen Widerstandes 60 und der Wicklung des zweiten Relais (C-Relais) der überwachungsbaugruppe füi den Ersatzgenerator, die über den Arbeitskontakt e 2 des E-Relais von der Versorgungsgleichspannungsquelle abschaltbar bzw. an die VersorgungsgleichspannungsquelIe anschaltbar ist. Die im Eingangskreis der Überwachungsbaugruppe für den Ersatzgenerator liegende Halbleiterdiode 16 ist mit ihrem von der Basis des ersten Transistors 1 abgelegenen Pol über den Widerstand 63 mit dem Arbeitskontakt t 3, der Taste T 3 verbunden.
  • Zur Alarmanzeige sind drei Signallampen A, B 1, B 2 vorgesehen. In Reihe zur Signallampe A liegt der Umschaltkontakt b 2 des B-Relais, der für den Fall, daß die Wicklung des .B-Relais von keinem Strom durchfiosen ist, den Stromkreis der Signallampe schließt. In Reihe zum Umschaltkontakt b 2 liegt der Umschaltkontakt c 2 des C-Relais, der im Ruhezustand des C-Relais die Signallampe A vom Stromkreis abschaltet. Die Signallampe B 2 ist mit einem weiteren Umschaltkontakt b 1 des B-Relais ebenfalls so gekoppelt, daß im Ruhefall des Relais der Stromkreis geschlossen ist. In Reihe zur Signallampe B 1 liegt der Umschaltkontakt e 1 des C-Relais derart, daß im stromlosen Zustand des Relais der Stromkreis für die Signallampe unterbrochen ist.
  • Die Überwachung des Betriebsgenerators BG erfolgt hinter dem im Zuge der Übertragungsleitung liegenden Umschaltkontakt u 1 des UI-Relais, der dadurch mitüberwacht wird. Die über die Kapazität 41 an die Übertragungsleitung angekoppelte Spannungsverdopplerschaltung 56 erzeugt eine der Betriebsgeneratorspannung proportionale Gleichspannung. Wenn die Ausgangsspannung des Betriebsgenerators den zulässigen Wert hat, ist die Halbleiterdiode 26 gesperrt. Das Basispotential des ersten Transistors 17 der überwachungsbaugruppe des Betriebsgenerators ist so eingestellt, daß der Transistor durchgeschaltet ist; dadurch wird der zweite Transistor 18 gesperrt. Die Zenerdiode 22 im Kollektorkreis des zweiten Transistors 18 arbeitet dann im Durchbruchsgebiet, wodurch das Basispotential des dritten Transistors 23 so liegt, daß dieser Transistor durchgeschaltet ist. Das B-Relais ist damit angezogen; auch die beiden Umschaltrelais U 1 und U 2 sind über das Halbleiterelement 24 eingeschaltet. Die Umschaltkontakte u 1 und u 2 liegen damit in Betriebslage. Im vorliegenden Schaltbild sind die Umschaltkontakte in Ersatzlage gezeichnet.
  • Sinkt die Ausgangsspannung des Betriebsgenerators unter den zulässigen Wert, so wird das Potential an dem der Basis des ersten Transistors 17 abgelegenen Pol der Halbleiterdiode 26 positiver als das Basispotential des ersten Transistors 17; dadurch wird die Halbleiterdiode 26 durchlässig, das Basispotential des ersten Transistors 17 wird ebenfalls positiver, und der erste Transistor 17 wird gesperrt. Der zweite Transistor 18 kippt schlagartig in die durchlässige Lage, wodurch die Zenerspannung der Zenerdiode 22 unterschritten wird. Die Zenerdiode 22 ist gesperrt und damit auch der dritte Transistor 23. Das B-Relais sowie das U l- und U2-Relais fallen ab, wodurch ihre Umschaltkontakte u 1 bzw. u 2 in die Ruhelage gehen, so daß der Ersatzgenerator an die übertragnngsleitung angeschlossen ist; durch den Umschaltkontakt b 1 des B-Relais wird die Signallampe B 2 in den Stromkreis eingeschaltet und leuchtet dadurch auf. Infolge der Rückkopplung über den ohmschen Widerstand 29 bleibt der Umschaltzustand auch dann bestehen, wenn die Spannung am Kondensator 41 wieder einen vorgeschriebenen Wert hat, wie es der Fall ist, wenn der Ersatzgenerator auf die Betriebslast L arbeitet.
  • Ist der Ersatzgenerator gestört, so ist der Betriebskontakt e1 des E-Relais geschlossen. Das U1- und U2-Relais bleibt damit auch dann im angesprochenen Zustand, wenn der dritte Transistor 23 der Überwachungsbaugruppe für den Betriebsgenerator infolge einer Störung des Betriebsgenerators gesperrt wird. Das B-Relais fällt in diesem Fall allein ab, da die Halbleiterdiode 24 in Sperrichtung geschaltet ist. Bei geöffnetem Arbeitskontakt e 1 fließt der Relaisstrom von den Wicklungen des U1- und U2-Relais über die Halbleiterdiode 24 und über die Kollektor-Emitter-Strecke des dritten Transistors 23 zum positiven Pol der Versorgungsgleichspannungsquelle. Durch den in Reihe zum Arbeitskontakt e1 liegenden ohmschen Widerstand 25 wird erreicht, daß ein unerwünschtes Öffnen des dritten Transistors für den Fall, daß es sich um einen Transistor mit großer Restspannung handelt, vermieden wird, da sonst ein Abfall der Umschaltkontakte des B-Relais erfolgen würde.
  • Ist wegen Störung im Betriebsgenerator auf den Ersatzgenerator geschaltet und wird der Arbeitskontakte 1 wegen Störung auch im Ersatzgenerator geschlossen, so wird die Last selbsttätig auf den Betriebsgenerator zurückgeschaltet, auch wenn dieser gestört ist. Da jedoch das B-Relais bei gestörtem Betriebsgenerator abgefallen ist, wird die Signallampe B 2 gebracht, wodurch die Störung des Betriebsgenerators optisch angezeigt wird. Ferner wird durch den geschlossenen Arbeitskontakt e 1 des E-Relais erreicht, daß die Wicklungen des U1- und U2-Relais stromführend bleiben, so daß eine Umschaltung von »Betrieb« auf »Ersatz« bei gestörtem Ersatzgenerator nicht eintreten kann.
  • Zur Abschaltung des Ersatzgenerators von der Übertragungsleitung und Rückschaltung auf den Betriebsgenerator sowie zur gleichzeitigen Löschung der Signallampe B 2 dient die erste Taste T l, die als Folgetaste ausgebildet ist. Bei ihrer Betätigung öffnet zuerst der Ruhekontakt t 1I und trennt die am Halbleiterelement 26 liegende Spannung vom Eingang der Transistorstufe 17 ab, damit der Rückschaltpunkt unabhängig von der am Gleichrichter liegenden, vom Ersatzgenerator abhängigen Gleichspannung ist. Zeitlich etwas später schließt der Arbeitskontakt t1II und gibt einen kurzen Entladestromstoß des Kondensators 77 der Rückschalteinrichtung 79 auf die Basis des ersten Transistors 17. Der Umkippvorgang tritt dann ein, wenn die Betriebsgeneratorspannung den vorgeschriebenen Wert hat. Zusätzlich wird dann der Arbeitskontakt t l,1, geschlossen. Liegt eine Unterbrechung im Umschaltkontakt u 1 vor, so wird der Kippvorgang trotz gedrückter Taste T1 sofort wieder rückgängig gemacht, so daß der Ersatzgenerator wieder an der zu speisenden Übertragungsleitung liegt. Durch diese Maßnahme erreicht man, daß nur eine kurze Unterbrechung der die Übertragungsleitung speisenden Spannung auftritt. Die zwischen Rückschalteinrichtung und der ersten Taste TI liegende Halbleiterdiode 53 ist notwendig, um die Rückschalteinrichtuna von der Basis des ersten Transistors 17 zu trennen, da sonst nach Entladen des Kondensators 77 der Alarmansprechpunkt beeinflußt wird. Für den Fall, daß beide Überwachungsbaugruppen oder bei Vielfachschaltungen mehrere überwachungsbaugruppen Alarm gebracht haben, beispielsweise durch einen kurzen Versorgungsgleichspannungsausfall, können die alarmanzeigenden Signallampen gelöscht bzw. die erfolgte Umschaltung kann rückgängig gemacht werden. Der Kondensator 54, der über den Ruhekontakt des Umschaltkontaktes r an der Versorgungsgleichspannungsquelle liegt, kann sich bei Umschalten des Kontaktes r über die Halbleiterdiode 55 und die ohmschen Widerstände 31 und 30 entladen. Dadurch wird eine kurzzeitige Rückschaltung in der Betriebslage bewirkt, die bestehenbleibt, wenn die Betriebsgeneratorspannung am Kondensator 41 einen zulässigen Wert hat. Parallel zur Halbleiterdiode 55 lassen sieh mehrere Dioden vielfachschalten. Der Umschaltkontakt r kann hierbei durch ein in der Zeichnung nicht dargestelltes Relais betätigt werden; das Relais wird mittels eines zentralen Rückstellknopfes von Hand eingeschaltet.
  • Die Überwachungsbaugruppe für den Ersatzgenerator arbeitet ähnlich wie die überwachungsbaugruppe für den Betriebsgenerator. Bei Ausfall oder bei Unterschreiten der Ersatzgeneratorspannung unter den festgelegten Sollwert wird das zur Ersatzgeneratorspannung proportionale Gleichspannungspotential der über den Kondensator 52 an den Ersatzgenerator angekoppelten Spannungsverdopplerschaltung 12 verringert und dadurch das Basispotential des ersten Transistors 1 der überwachungsbaugruppe für den Ersatzgenerator beeinflußt. Der Kippvorgang erfolgt dann in gleicher Weise, wie bereits bei der Überwachungsbaugruppe für den Betriebsgenerator beschrieben wurde, d. h., der erste Transistor 1 dieser Überwachungsbaugruppe wird gesperrt, und der zweite Transistor 2 wird schlagartig leitend, wodurch das E-Relais anzieht und über seinen Arbeitskontakt e 1 den Umschaltvorgang sperrt und über seinen Arbeitskontakt e2 das C-Relais einschaltet. Das C-Relais bringt über seinen Umschaltkontakt c 1 die Glimmlampe B l . Für den Fall, daß sowohl der Betriebsgenerator als auch der Ersatzgenerator ausgefallen sind bzw. daß deren Ausgangsspannungen den vorgeschriebenen Sollwert unterschritten haben, wird über den c2- und b2-Kontakt der Stromkreis für die Signallampe A geschlossen und dadurch die Anzeige gegeben, daß eine sofortige Reparatur vorgenommen werden muß. Die über die Parallelschaltung von Widerstand 13 und Kondensator 14 zugeführte Rückkopplungsspannung für den ersten Transistor 1 der überwachungsbaugruppe für den Ersatzgenerator wird an dem aus den Widerständen 7 und 8 bestehenden Spannungsteiler abgeleitet, der an der durch die Zenerdioden 4 und 5 stabilisierten Spannung liegt und dadurch unabhängig von Schwankungen der Versorgungsgleichspannung ist. Das E-Relais liegt direkt in der negativen Versorgungsgleichspannungsleitung. Die Halbleiterdiode 9 im Kollektorkreis des zweiten Transistors 2 dieser überwachungsbaugruppe verhindert, daß bei gesperrtem zweitem Transistor 2 ein Haltestrom des E-Relais über die ohmsehen Widerstände 7 und 8 fließt. Der hochohmige Widerstand 59 bezweckt einen definierten Sperrwiderstand der Halbleiterdiode 9.
  • Die dritte Taste T3 mit den Arbeitsfolgekontakten t3, und t31, dient zur Überprüfung der Betriebseigenschaft der beiden überwachungsbaugruppen. Bei Betätigung schließt zuerst der Kontakt t3, und legt den ohmschen Widerstand 63 parallel zum ohmschen Widerstand 48, und der Kontakt t311 legt den ohmschen Widerstand 64 parallel zum ohmschen Widerstand 44. Dadurch wird eine Spannungsabsenkung beider Generatoren vorgetäuscht. Das E-Relais spricht an, der Arbeitskontakt e1 hält die Relais U1 und U 2 in stromführendem Zustand, und die Lampe B 1 leuchtet auf. Außerdem fällt das B-Relais ab, und es kommen dadurch die Lampen B 2 und A. Dadurch läßt sich eine Kontrolle der Überwachung auf ihre Betriebseigenschaft hin vornehmen, ohne daß eine Umschaltung der Generatoren vorgenommen werden muß. Bei Betätigen der Taste T2 wird eine Rückkippung in der Überwachungsbaugruppe für den Ersatzgenerator eingeleitet, so daß sie wieder in den Ausgangszustand umgeschaltet ist. Die den Ausfall des Ersatzgenerators anzeigende Signallampe B 1 sowie die Signallampe A werden dann gelöscht. Bei Löschung der ausgelösten Alarme muß zuerst die erste Taste T 1 und dann die zweite Taste T 2 betätigt werden, wenn die Umschaltung der Generatoren vermieden werden soll. Soll jedoch eine derartige Umschaltung ausgelöst werden, ist zuerst die zweite Taste T2 zu betätigen. Da dann der Arbeitskontakt e1 öffnet, fallen die Ul- und U2-Relais ab, und die Umschaltkontakte u 1 und u 2 gehen in die Ersatzlage zurück.
  • Zur Anzeige, welcher der beiden Generatoren die Übertragungsleitung speist, dient der Stellungsrückmeldeanzeiger S, der direkt über den Umschaltkontakt u 2 betätigt wird. Die Drossel 65 mit den Kondensatoren 66 und 67 entkoppelt den Gleichstromkreis des Schauzeichens -vom Betriebsgenerator. Es ist vorteilhaft, diese Drossel so zu dimensionieren, daß die durch die Spannungsverdopplerschaltungen hervorgerufene Kapazität kompensiert wird. Diesen Zweck hat auch die Drossel 68. Diese Kompensation ist aber erst bei Frequenzen über 10 MHz erforderlich. Um zu verhindern, daß bei kurzen Unterbrechungen (etwa 0,5 Millisekunden) der Versorgungsgleichspannung eine Umschaltung oder ein Alarm ausgelöst wird, sind die Kondensatoren 15 und 35 eingeschaltet. Der Betriebs- und der Ersatzgenerator sind jeweils mit einer Meßbuchse versehen, an der eine Spannung von -10 V abgenommen werden kann. An diese Meßbuchse läßt sich ein Meßinstrument anschließen, durch welches kontrolliert werden kann. ob der Betriebs- und der Ersatzgenerator ungestört arbeiten.
  • Mit einer derartigen Einrichtung zur Umschaltung wurden bis zu 50 000 Umschaltungen ausgeführt, ohne daß Mängel aufgetreten wären. Die Leistungsaufnahme aus der Gleichstromversorgung ist sehr gering und beträgt je nach verwendetem Transistortyp weniger als 1,5 W.

Claims (10)

  1. Patentansprüche: 1. Einrichtung für Nachrichtenübertragungsanlagen zur wahlweisen oder automatischen Umschaltung einer Last von einem Betriebsgenerator auf einen Ersatzgenerator sowie zur Alarmierung bei Ausfall oder Unterschreiten des Sollwertes der Generatorspannungen unter Verwendung mindestens eines Relais mit zwei Kontakten in der Übertragungsleitung, durch die bei Abfall des Relais infolge Unterschreitens der Ausgangssoll= spanneng der Betriebsgenerator von der übertragungsleitung abgeschaltet; der Ersatzgenerator angeschaltet und der die übert-ragungsleitung jeweils nicht speisende Generator an eine Ersatzlast gelegt wird, dadurch gekennzeichn e t, daß der Ausgang des Ersatzgenerators (EG) über eine Gleichrichterschaltung (46, 47, 51) mit einer überwachungsbaugruppe gekoppelt ist, bei der der Kollektor eines ersten, von der Gleichrichterschaltung gesteuerten Transistors (1) über einen ohmschen Widerstand (3) an die Basis eines zweiten Transistors (2) geführt ist; die Emitter beider eine Kippschaltung bildender Transistoren miteinander verbunden und an den Verbindungspunkt zweier in Reihe an der Versorgungsgleichspannung (U=) liegender, im Zenerbereich arbeitender Zenerdioden (4, 5) geführt sind, die Kollektorspannung dem ersten Transistor (1) über einen oder mehrere Widerstände (6, 7) und dem zweiten Transistor (2) über die Wicklung eines ersten Relais.(E), der eine Reihenschaltung aus Widerständen'(6, 7, 8) und einer im Sperrzustand des zweitßn Transistors (2) ebenfalls gesperrten Halbleiterdiode (9) parallel liegt, zugeleitet ist, zwischen Basis eines jeden Transistors und emitterseitigem Pol der Versorgungsgleichspannungsquelle (U=) je ein Widerstand (10,11) liegt und sowohl die vom kollektorseitigen als auch vom emitterseitigen Pol der, Versorgungsgleichspannungsquelle (U=) zu den Elektroden der Transistoren führenden Widerstände so bemessen sind, daß bei Unterschreitung der Sollwertspannung des Ersatzgenerators die Kippschaltung anspricht und der erste Transistor (1) gesperrt und der zweite Transistor (3.1 geöffnet ist, bei der außerdem vom Verbindungspunkt zweier Kollektorwiderstände (7, 8) des zweiten Transistors (2) zur Basis des ersten Transistors (1) über einen Widerstand (13), der so bemessen ist, daß ein Umkippen des zweiten Transistors (2) in den stromlosen Zustand nicht selbsttätig erfolgen kann, ein Rückkopplungsweg besteht und zwischen positivere und negativem Pol der Versorgungsgleichspahnungsquelle die Wicklung eines zweiten Relais (C) in Reihe mit einem Arbeitskontakt (e2) des ersten Relais (E) liegt sowie der Basis des ersten Transistors (1) eine Halbleiterdiode (I6) vorgeschaltet ist, die für den Fall, daß die zwischen dem anderen Pol dieser Halbleiterdiode (16) und Erde liegende, der Ersatzgeneratorspannung proportionale Gleichspannung absolut größer ist als die an dem zwischen Basis und emitterseitigem Pol der VersorgungsgleichspannungsquelIe liegenden Widerstand (10) anstehende Spannung, gesperrt und im gegenteiligen Falle geöffnet ist, und daß der Ausgang des Betriebsgenerators (BG) gleichfalls über eine Gleichrichterschaltung ,(39, 40, 45) mit einer überwachungsbaugruppe 'gekoppelt ist, deren erste Transistorstufe mit einem ersten -Transistor (17) entsprechend der ersten Transistorstufe der überwachungsbaugruppe für den Ersatzgenerator aufgebaut ist und beider die Ankopplung der ersten Transistorstufe an eine zweite Transistorstufe mit dem zweiten Transistor (18) und die Rückkopplung von der zweiten Transistorstufe auf die erste Transistorstufe entsprechend der überwachungsbaugruppe für den Ersatzgenerator erfolgt, wobei der Kollektor des Transistors (18) der zweiten Stufe sowohl über einen oder mehrere Widerstände (19, 20, 21) mit dem zugehörigen Pol der Versorgungsgleichspannungsquelle als auch über eine Zenerdiode (22), die so geschaltet ist, daß sie bei geöffnetem zweiten Transistor (18) gesperrt ist, mit der Basis eines dritten Transistors (23) verbunden ist, und der kollektorseitige Pol der Versorgungsgleichspannungsquelle sowohl über die Wicklung eines ersten Relais (B) als auch über eine Reihenschaltung der Wicklung mindestens eines zweiten, mit seinen Kontakten (u 1, u 2) in der Übertragungsleitung liegenden Relais (U1, U2) und einer Halbleiterdiode (24); die im Sperrzustand des dritten Transistors (23) ebenfalls gesperrt ist, an den Kollektor des dritten Transistors geführt ist, wobei ferner zwischen Verbindungspunkt dieser Halbleiterdiode (24) mit der Wicklung des zweiten Relais (U1, U2) . zum Emitter des dritten Transistors (23) ein Arbeitskontakt (e 1) des ersten Relais (E) der überwachungsbaugruppe für den Ersatzgenerator und ein ohmscher Widerstand (25) liegt, und sowohl die vom kollektorseitigen als auch vom emitterseitigen Pol der Versorgungsgleichspannungsquelle zu den Elektroden der Transistoren führenden Widerstände so bemessen sind, däß bei Unterschreiten der Betriebsgeneratorspannung unter einen vorgegebenen Sollwert die Kippschaltung anspricht und der erste Transistor (17) und der dritte Transistor (23) gesperrt sind und der zweite Transistor (18) geöffnet ist, und außerdem der Basis des ersten Transistors (17) eine Halbleiterdiode (26), die für den Fall, daß die zwischen dem anderen Pol dieser Halbleiterdiode (26) und Erde liegende, der Betriebsgeneratorspannung proportionale Gleichspannung absolut größer ist als die an dem zwischen Basis und emitterseitigem Pol der Versorgungsgleichspannungsquelle liegenden Widerstand (30) anstehende Spannung, gesperrt und im gegenteiligen Fall geöffnet ist, vorgeschaltet ist und sowohl Kontakte (b 1, 6 2) des ersten Relais (B) der Überwachungsbaugruppe für den Betriebsgenerator (BG) als auch Kontakte (c 1, c 2) des zweiten Relais (C) der überwachungsbaugruppe für den Ersatzgenerator (EG) in den Stromkreis'von Anzeigevorrichtungen (A, B 1, B 2) eingeschaltet sind.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der mit der Basis des ersten Transistors (17) der überwachungsbaugruppe für den Betriebsgenerator verbundenen eingangsseitigen Halbleiterdiode (26) eine Taste (T 1), insbesondere eine Folgetaste, nachgeschaltet ist, bei deren Betätigung zuerst ein Ruhekontakt (t 1,) öffnet und anschließend in kurz aufeinanderfolgenden Abständen ein erster und ein zweiter Arbeitskontakt (t 11i, tüI) schließen.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein zwischen den beiden Polen der Versorgungsgleichspannungsquelle liegender Kondensator (54) über mindestens eine Reihenschaltung, bestehend aus einer Halbleiterdiode (55) und einem ohmschen Spannungsteiler (30, 31), an dem jeweils die Basis des ersten Transistors (17) der Überwachungsbaugruppe für den Betriebsgenerator liegt, entladbar ist.
  4. 4. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die der Betriebsgenerator- und der Ersatzgeneratorspannung proportionale Gleichspannung für die jeweilige Überwachungsbaugruppe mittels Spannungsverdopplerschaltungen (56, 12) erzeugt ist.
  5. 5. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zu der im Kollektorkreis des zweiten Transistors (2) der Überwachungsbaugruppe für den Ersatzgenerator liegenden Halbleiterdiode (9) ein ohmscher Widerstand (59) parallel geschaltet ist.
  6. 6. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß über eine zweite Taste (T2) eine Gleichspannung von derartiger Größe und Polarität an die Basis des ersten Transistors (1) der überwachungsbaugruppe für den Ersatzgenerator (EG) anlegbar ist, daß dieser bei angesprochener überwachungsbaugruppe gesperrte erste Transistor (1) geöffnet wird.
  7. 7. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils parallel zum Eingang der beiden überwachungsbaugruppen mittels einer dritten Taste (T3) ein weiterer Widerstand (64 bzw. 63) derart anschaltbar ist, daß er zuerst der überwachungsbaugruppe für den Ersatzgenerator und anschließend der Überwachungsbaugruppe für den Betriebsgenerator parallel geschaltet ist. B.
  8. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der zur Anschaltung der Ersatzlast (57) an den jeweils nicht speisenden Generator benötigte Umschaltekontakt (u2) über eine Drossel (65) mit einem Schauzeichen (S) gekoppelt ist, wodurch der jeweils die Übertragungsleitung speisende Generator feststellbar ist.
  9. 9. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß parallel zu den die Versorgungsgleichspannung für die Transistoren der überwaehungsbaugruppe für den Betriebsgenerator stabilisierenden Zenerdioden (32, 33) und zu dem zwischen Basis und emitterseitigem Pol der Versorgungsgleichspannungsquelle liegenden Widerstand (11) des zweiten Transistors (2) der Überwachungsbaugruppe für den Ersatzgenerator je eine Kapazität (35 bzw.15) parallel geschaltet ist.
  10. 10. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Basis des ersten Transistors (17) der überwachungsbaugruppe für den Betriebsgenerator über eine Halbleiterdiode (53) und den ersten Arbeitskontakt (t 1I1) der ersten Taste (T1) ein derartiger Stromimpuls einer Rückschalteeinrichtung (79) zuführbar ist, daß eine Umschaltung des Transistors (17) vom Sperrzustand in den stromführenden Zustand erreichbar ist.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1286571B (de) * 1966-09-26 1969-01-09 Siemens Ag Anordnung zur Alarmloeschung und Rueckschaltung von UEberwachungs- und Umschalteeinrichtungen bei Nachrichtenuebertragungssystemen
DE1296211B (de) * 1966-09-21 1969-05-29 Siemens Ag Einrichtung fuer Nachrichtenuebertragungsanlagen zur automatischen Umschaltung einer Last von einem Betriebsgenerator auf einen Ersatzgenerator

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DE1296211B (de) * 1966-09-21 1969-05-29 Siemens Ag Einrichtung fuer Nachrichtenuebertragungsanlagen zur automatischen Umschaltung einer Last von einem Betriebsgenerator auf einen Ersatzgenerator
DE1286571B (de) * 1966-09-26 1969-01-09 Siemens Ag Anordnung zur Alarmloeschung und Rueckschaltung von UEberwachungs- und Umschalteeinrichtungen bei Nachrichtenuebertragungssystemen

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