DE1186639B - Vorrichtung zum Einfuehren von Gasen oder Daempfen in eine unter Schutzgas befindliche Salzschmelze, insbesondere zur Herstellung oder Raffination von Zirkonium und anderen hochschmelzenden Metallen durch Schmelzflusselektrolyse - Google Patents
Vorrichtung zum Einfuehren von Gasen oder Daempfen in eine unter Schutzgas befindliche Salzschmelze, insbesondere zur Herstellung oder Raffination von Zirkonium und anderen hochschmelzenden Metallen durch SchmelzflusselektrolyseInfo
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- C25—ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES; APPARATUS THEREFOR
- C25C—PROCESSES FOR THE ELECTROLYTIC PRODUCTION, RECOVERY OR REFINING OF METALS; APPARATUS THEREFOR
- C25C7/00—Constructional parts, or assemblies thereof, of cells; Servicing or operating of cells
- C25C7/005—Constructional parts, or assemblies thereof, of cells; Servicing or operating of cells of cells for the electrolysis of melts
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- C25C—PROCESSES FOR THE ELECTROLYTIC PRODUCTION, RECOVERY OR REFINING OF METALS; APPARATUS THEREFOR
- C25C3/00—Electrolytic production, recovery or refining of metals by electrolysis of melts
- C25C3/26—Electrolytic production, recovery or refining of metals by electrolysis of melts of titanium, zirconium, hafnium, tantalum or vanadium
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Internat. Kl.: C22d
Deutsche Kl.: 40 c-3/14
Nummer: 1186 639
Aktenzeichen: S 79043 VI a/40 c
Anmeldetag: 17. April 1962
Auslegetag: 4. Februar 1965
Bei der Gewinnung oder Raffination hochschmelzender Metalle, beispielsweise Titan und Zirkonium,
durch Schmelzflußelektrolyse ist eine Vorrichtung erforderlich, die zahlreiche Aufgaben erfüllt, z.B. die
Konstanthaltung einer inerten Atmosphäre über dem Schmelzbad auch während der Zugabe des Ausgangsprodukts,
der Entfernung des gebildeten Metalls oder der Einführung oder Entnahme eines Apparateteils,
wie eines mit Feststoffen beschickten Korbes. Ebenso muß die Einleitung einer gasförmigen Verbindung
des Metalls unter Konstanthaltung dieser Atmosphäre im Lauf der Elektrolyse oder vorher zwecks
Bildung des Schmelzbads möglich sein.
Es ist bekannt, die gewünschte Atmosphäre konstant zu halten, indem man oberhalb des Schmelzbades
einen oder mehrere Schieber anordnet, über denen eine Schleuse vorgesehen ist. So wird eine Vorrichtung
mit einer Muffe vorgeschlagen, die durch zwei Absperrschieber mit der darunter befindlichen
Kühlkammer in Verbindung steht. Ferner ist die Verwendung korbartiger Gefäße bei der Schmelzflußelektrolyse
von hochschmelzenden Metallen bekannt (»Metal Industry« 90, 1957, S. 165 u. 193). Dabei ist
es aber nicht möglich, den als Anode dienenden Korb unter inerter Atmosphäre einzuführen und zu entfernen.
Es ist jedoch bisher keine Anordnung bekannt, die die eingangs erwähnten notwendigen Funktionen
besitzt und die es ermöglicht, in ein unter Schutzgasatmosphäre stehendes Elektrolytbad gas- oder dampfförmige
Stoffe einzuleiten, welche bei niederen Temperaturen fest oder flüssig und gegen Luft und Wasserdampf
unempfindlich sind. Will man ein gewöhnliches Gaseinleitungsrohr bei einer Vorrichtung verwenden,
die aus einem Tiegel und darüber angeordneten Schiebern und einer Schleuse besteht, so ist dieses
Rohr zwangläufig sehr lang. Eine solche Anordnung ist ungeeignet, wenn die in Gasform einzublasende
Verbindung bei verhältnismäßig niedrigen Temperaturen flüssig oder fest ist, da sie sich an den Innenwänden
des Rohrs absetzt und das Rohr verstopft.
Die Vorrichtung gemäß der Erfindung behebt diesen Nachteil, da sie es ermöglicht, kontinuierlich eine
bei niedriger Temperatur flüssige oder feste Verbindung in Gasform in eine Salzschmelze einzuführen, die
in einem Tiegel enthalten ist, über der ein oder mehrere Schieber und eine Schleuse angeordnet sind, und
feste Stücke oder Teile einzuführen und herauszunehmen, ohne die Atmosphäre oberhalb der Schmelze zu
verändern.
Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zum Einführen von Gasen oder Dämpfen in eine unter
Schutzgas befindliche Salzschmelze, insbesondere zur Vorrichtung zum Einführen von Gasen oder
Dämpfen in eine unter Schutzgas befindliche
Salzschmelze, insbesondere zur Herstellung oder Raffination von Zirkonium und anderen
hochschmelzenden Metallen durch
Schmelzflußelektrolyse
Dämpfen in eine unter Schutzgas befindliche
Salzschmelze, insbesondere zur Herstellung oder Raffination von Zirkonium und anderen
hochschmelzenden Metallen durch
Schmelzflußelektrolyse
Anmelder:
Societe d'Electro-Chimie, d'Electro-Metallurgie et des Acieries Electriques d'Ugine, Paris
Vertreter:
Dr.-Ing. A. v. Kreisler,
Dr.-Ing. K. Schönwald, Dr.-Ing. Th. Meyer,
Dipl.-Chem. Dr. rer. nat. J. F. Fues
und Dipl.-Chem. Dr. H.-G. Eggert,
Patentanwälte, Köln 1, Deichmannhaus
Als Erfinder benannt:
Claude Pascaud, Annecy, Haute-Savoie
(Frankreich)
Beanspruchte Priorität:
Frankreich vom 28. April 1961 (860 295)
Herstellung oder Raffination von Zirkonium und anderen hochschmelzenden Metallen durch Schmelzflußelektrolyse,
bestehend aus einer die Salzschmelze unter Schutzgasatmosphäre enthaltene Muffe, über der
ein oder mehrere Schieber und eine Schleuse angeordnet sind, gekennzeichnet durch ein von einem oder
mehreren Mantelrohren mit größerem Durchmesser umgebenes, erhitztes Einführungsrohr, an dem ein
perforierter Korb befestigt ist und einen gekühlten, auf der Schleuse aufliegenden Flansch mit einer Stopfbüchse,
in der die Rohre gleiten, ohne daß die Schutzgasatmosphäre über der Schmelze mit der Außenatmosphäre
in Berührung kommt.
Die Vorrichtung gemäß der Erfindung kann vervollständigt werden durch eine Einrichtung zur Verdampfung
der einzuführenden Verbindung, eine Einrichtung zur Reinigung der Außenseite des äußeren Mantelrohrs
und eine unten am Mantelrohr angebrachte Ablenkplatte, die die ganze Vorrichtung gegen die
vom Schmelzbad ausgehende Strahlung und herausgeschleuderte Teilchen des Schmelzbades schützt.
509 507/28+
Die Erfindung wird an Hand der Zeichnung beschrieben.
Fig. 1 stellt eine Ausführungsform einer erfindungsgemäßen
Vorrichtung dar, die mit nur einem Mantelrohr versehen ist, das das zentrale Rohr
umgibt;
F i g. 2 stellt eine bevorzugte Ausführungsform einer Verdampfungseinrichtung dar;
Fig. 3 ist ein Detail des Austritts des gleitenden Teils der Vorrichtung.
In F i g. 1 ist 1 ein Tiegel, der die Salzschmelze 2 enthält, über der ein Trennschieber 3 und eine
Schleuse 4 angeordnet sind. In der Schleuse 4 können die in die Schmelze einzuführenden oder aus der
Schmelze gezogenen Apparateteile verweilen, um die erforderliche Atmosphäre zu schaffen oder sie in dieser
Atmosphäre zu kühlen. Ein Rohrstutzen 38 ermöglicht gegebenenfalls die Entfernung von Gasen während
des Arbeitens der Schleuse. Die Schleuse 4 ist mit einem (nicht dargestellten) Rohranschluß mit Ventil
versehen, der es ermöglicht, Vakuum oder eine geregelte Atmosphäre in der Schleuse zu erzeugen, wenn
der Trennschieber 3 geschlossen ist.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung, die dazu dient, in das Schmelzbad 2 ein Produkt in Gasform einzuführen,
ist durch 5 angedeutet. Mit 6 ist ein perforierter Korb bezeichnet, in den man, wenn die gewünschte
Reaktion es erfordert, Feststoffe? einbringen kann. Dieser Korb 6 wird durch den Teil 8 gehalten, durch
den das Rohr? geführt ist, das zur Einführung des gasförmigen Produkts dient. Gasdichter Abschluß
zwischen dem Teil 8 und dem Rohr 9 ist beispielsweise durch eine Schweißnaht 10 sichergestellt.
Das Rohr 9 verläuft koaxial zu einem Rohr 11, das zwischen seiner Innenwand und der Außenwand des
Rohres 9 einen Ringraum 12 bildet, in dem praktisch kein Gas umläuft. Dieser Raum ist unten beispielsweise
durch eine Schweißnaht 39 oder auf beliebige andere Weise dicht verschlossen. Oben ist der Raum
12 durch einen Paßring 13 verschlossen, der von kleinen Löchern durchbohrt ist, damit das den Raum
12 füllende Gas sich ausdehnen kann und nicht unter Druck gesetzt werden kann.
Die aus den Rohren 9 und 11 und dem Korb 6 bestehende Apparategruppe ruht auf dem oberen
Flansch der Schleuse 4 mit einem Flansch 14, der durch umlaufendes Wasser 15 gekühlt wird
und einen Teil einer abdichtenden Auszieheinrichtung bildet. Durch die Kühlung bei 15 kann diese Einrichtung
vorteilhaft aus zwei Ringdichtungen 16, 17 bestehen, deren Abstand durch eine Hülse 18 konstant
gehalten wird, und die durch eine Stopfbüchse 19 zusammengedrückt werden. Eine Ausnehmung 40
(F i g. 3) kann in der Hülse 18 zwischen dieser Hülse und dem Rohr 11 vorgesehen werden, um die Entgasung
der Außenfläche des Rohrs 11 zu ermöglichen, während es nach unten geführt wird.
Das obere Ende des Rohrs 9 ist mit dem Vorratsbehälter des einzusetzenden gasförmigen Produkts
verbunden. Das Rohr 9 kann auf verschiedenste Weise auf die gewünschte Temperatur gebracht werden. Die
Form, die erfmdungsgemäß dem Raum 12 gegeben wird, ermöglicht es, wie ohne weiteres ersichtlich ist,
die zur Erzeugung dieser Temperatur erforderliche Wärmemenge niedrig zu halten.
Eine leicht anwendbare Möglichkeit zur Beheizung des Rohrs 9 besteht darin, elektrischen Strom, vorzugsweise
Wechselstrom von niedriger Spannung, an eine Klemme 20, die oben an das Rohr geschweißt ist,
und an eine Klemme 21, die an die Wanne 1 geschweißt ist, zu legen, wobei der Strom durch das
Rohr 9 und das Schmelzbad 2 fließt. Einige elektrische Isolierungen sind hierbei erforderlich. Beispielsweise
muß der Paßring 13 aus elektrisch und thermisch isolierendem Material bestehen.
Die Vorrichtung kann, wie bereits erwähnt, durch eine Einrichtung zur Reinigung der Außenwand des
ίο Rohrs 11 und einen Abweiser vervollständigt werden.
Die Reinigungseinrichtung befindet sich unter dem Flansch 14. Sie besteht zweckmäßig aus runden Metallscheiben
23, zwischen denen elastische Scheiben 24 eingeklemmt sind, deren Innenkanten über die Außenwand
des Rohrs 11 reiben.
Der Abweiser 25, der vorzugsweise aus Metallplatten 26 besteht, deren Außendurchmesser etwas kleiner
ist als der Innendurchmesser der Schleuse 4, ist mit dem Teil 8 fest verbunden und bewegt sich gleichzei-
ao tig mit der gesamten Vorrichtung 5. Er hat die Hauptaufgabe, zu vermeiden, daß Teile des Schmelzbades,
die unter der Wirkung des durchgeleiteten Gasstromes herausgeschleudert werden, an die Außenwand des
Rohrs 11 gelangen, und die Wirkungen der Strahlung des Schmelzbades zu verringern.
Die Vorrichtung arbeitet wie folgt: Es sei angenommen, daß das Gefäß 1, das das Schmelzbad 2 enthält,
über dem eine geeignete Atmosphäre herrscht, durch Schließen des Schiebers 3, über dem die Schleuse 4
angeordnet ist, abgesperrt ist, und daß der Korb 6 bis unter den Flansch 14 nach oben gezogen ist. Man befestigt
die erfindungsgemäße Vorrichtung mit ihrem Flansch 14 an der Schleuse 4 und schafft in dieser
Schleuse die gewünschte Atmosphäre. Dann öffnet man den Schieber 3. Indem man gegebenenfalls Vakuum
an den Ringraum 40 legt, führt man die aus den Rohren 9,11 und dem Korb 6 bestehende Vorrichtung
nach unten, bis der Korb in das Schmelzbad taucht. Man beheizt nun das Rohr 9 und bläst die gasförmige
Verbindung in das Bad, wobei das Ventil 38 geöffnet wird, wenn Gas abgezogen werden muß.
Wenn die notwendige Menge eingeblasen ist, wird die Gaszufuhr unterbrochen. Die Rohre und der Korb
werden nach oben geführt, und der Schieber 3 wird geschlossen. Nachdem man gegebenenfalls den Korb
hat abkühlen lassen, löst man den Flansch 14 und entfernt die Vorrichtung 5, die durch jede andere Vorrichtung,
die für die weitere Behandlung des gebildeten Schmelzbades erforderlich ist, ersetzt werden
kann.
Wenn das in das Schmelzbad 2 einzuführende Material normalerweise fest oder flüssig ist, muß die vorstehend
beschriebene Vorrichtung durch eine Zusatzvorrichtung ergänzt werden, mit deren Hilfe das Material
in die Gasform übergeführt wird. F i g. 2 stellt eine bevorzugte Ausführungsform dieser Zusatzvorrichtung
dar, die besonders zweckmäßig ist, wenn der Feststoff leicht sublimierbar ist. Sie enthält ein Gefäß
31, in das das zu vergasende Material 32 beispielsweise in fester Form eingebracht wird. Das Gefäß wird
durch eine nicht dargestellte Vorrichtung beheizt. Man führt durch das Rohr 33 einen Inertgasstrom ein,
der das Gefäß spült und durch ein Rohr 35, das durch
den oberen Teil des Rohrs 9 von F i g. 1 gebildet sein kann, entweicht. Ein am unteren Ende geschlossenes
Rohr 36 ermöglicht die Einführung eines Thermoelements zur Regelung der Temperatur des
Gefäßes 31.
Bei einer anderen, nicht dargestellten Ausführungsform der Vorrichtung 5 wird zwischen den Rohren 9
und 11 ein drittes konzentrisches Rohr vorgesehen, das zunächst zwischen sich und dem Rohr 9 einen ersten
Ringraum bildet, in dem man ein heißes Medium umlaufen lassen und auf diese Weise das Rohr 9 beheizen
bzw. seine Abkühlung begrenzen kann. Zwischen dem zusätzlichen Rohr und dem Rohr 11 entsteht ein zweiter
Ringraum, in dem eine niedrigere Temperatur herrscht, so daß die Dichtungen der Stopfbüchse gegen
die Auswirkungen der verhältnismäßig hohen Temperatur des ersten Ringraumes geschützt werden. Falls
erforderlich, können auf diese Weise noch weitere konzentrische Ringräume gebildet werden.
Die Vorrichtung gemäß der Erfindung eignet sich für jedes metallurgische Verfahren, bei dem zur Bildung
eines Schmelzbades eine Verbindung in Gasform in die Salzschmelze eingeführt werden muß, ohne die
Atmosphäre über dem Bad zu verändern. Wenn die einzuführende Verbindung bei gewöhnlicher Temperatur
fest oder flüssig ist, ermöglicht es die Vorrichtung, die in diesem Fall durch die Zusatzvorrichtung
zur Überführung der Verbindung in die Gasform ergänzt ist, die Verbindung in dieser Form vollkommen
ohne Berührung mit der Luft und ohne jede Gefahr einer erneuten Kondensation auf dem Wege in das
Bad einzuführen.
Die in F i g. 1 dargestellte Vorrichtung, vervollständigt durch die in Fig. 2 dargestellte Vorrichtung,
eignet sich beispielsweise zur Bildung von Salzschmelzen, die Subchloride des Zirkoniums enthalten. Das
Material 32 besteht hierbei aus Zirkoniumtetrachlorid. Durch die Leitung 33 wird ein trockener Argonstrom
eingeführt. Das Gefäß 31 wird auf etwa 400° C erhitzt. Durch Beheizen des Rohrs 9 wird verhindert, daß
festes Zirkoniumtetrachlorid an den Innenwänden dieses Rohrs kondensiert. In den Korb 6 werden Zirkoniumabfälle
gefüllt. Durch das Freiwerden von gasförmigem Zirkoniumtetrachlorid im Kontakt mit dem
Metall und gegenseitige Einwirkung der beiden Stoffe ist es möglich, die gewünschte Konzentration an Subchloriden
einzustellen. Wenn diese Konzentration erreicht ist, stellt man die Argonzufuhr und die Beheizung
des Gefäßes 31 ab, zieht die Vorrichtung nach oben, bis der Korb 6 sich in der Schleuse 4 befindet,
schließt den Schieber 3 und läßt den Korb in geeigneter Atmosphäre abkühlen. Nach dieser Abkühlung löst
man den Flansch 14, entfernt die gesamte Vorrichtung 5 und ersetzt sie durch die Elektrode, die für die
Schmalflußelektrolyse zur Erzeugung von reinem Zirkonium erforderlich ist.
Claims (7)
1. Vorrichtung zum Einführen von Gasen oder Dämpfen in eine unter Schutzgas befindliche Salzschmelze,
insbesondere zur Herstellung oder Raffination von Zirkonium und anderen hochschmelzenden Metallen durch Schmelzflußelektrolyse,
bestehend aus einer die Salzschmelze unter Schutzgasatmosphäre enthaltenden Muffe,
über der ein oder mehrere Schieber und eine Schleuse angeordnet sind, gekennzeichnet
durch ein von einem oder mehreren Mantelrohren (11) mit größerem Durchmesser umgebenes,
erhitztes Einführungsrohr (9), an dem ein perforierter Korb (16) befestigt ist und einen gekühlten,
auf der Schleuse aufliegenden Flansch (14) mit einer Stopfbüchse (19), in der die Rohre
gleiten, ohne daß die Schutzgasatmosphäre über der Schmelze mit der Außenatmosphäre in Berührung
kommt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine unten am Mantelrohr (11) angebrachte
Ablenkplatte (25, 26).
3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, gekennzeichnet durch eine unter dem gekühlten
Flansch (14) angebrachte Einrichtung (23, 24) zur Reinigung der Außenfläche des äußeren Mantelrohres
(11).
4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, gekennzeichnet durch ein mittels Widerstandsheizung
(20, 21) erhitztes Einführungsrohr (9).
5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Raum zwischen
dem Einführungsrohr (9) und dem Mantelrohr (11) mit Zu-und Abflüssen für ein dampfförmiges
oder flüssiges Heizmittel versehen ist.
6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Stopfbüchse
(19) um die einführbaren Rohre herum einen Ringraum (12) enthält, an den Vakuum angelegt
werden kann.
7. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß eine Einrichtung
(31, 33, 35, 37) zur Erzeugung der gasförmigen Stoffe am oberen Ende des Einführungsrohres angebracht
ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Auslegeschrift Nr. 1100 975;
»Metal Industry«, 90 (1957), S. 165 und 193.
Deutsche Auslegeschrift Nr. 1100 975;
»Metal Industry«, 90 (1957), S. 165 und 193.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
509 507/284 1.65 © Bundesdruckerei Berlin
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR860295A FR1295578A (fr) | 1961-04-28 | 1961-04-28 | Dispositif pour formation de bains d'électrolyse ignée |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1186639B true DE1186639B (de) | 1965-02-04 |
Family
ID=8754138
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES79043A Pending DE1186639B (de) | 1961-04-28 | 1962-04-17 | Vorrichtung zum Einfuehren von Gasen oder Daempfen in eine unter Schutzgas befindliche Salzschmelze, insbesondere zur Herstellung oder Raffination von Zirkonium und anderen hochschmelzenden Metallen durch Schmelzflusselektrolyse |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1186639B (de) |
| FR (1) | FR1295578A (de) |
| GB (1) | GB1006232A (de) |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1100975B (de) * | 1956-06-07 | 1961-03-02 | Commissariat Energie Atomique | Elektrolysezelle zur Gewinnung von Metallen hoher Reinheit durch Schmelzflusselektrolyse |
-
1961
- 1961-04-28 FR FR860295A patent/FR1295578A/fr not_active Expired
-
1962
- 1962-04-17 DE DES79043A patent/DE1186639B/de active Pending
- 1962-04-27 GB GB1626462A patent/GB1006232A/en not_active Expired
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1100975B (de) * | 1956-06-07 | 1961-03-02 | Commissariat Energie Atomique | Elektrolysezelle zur Gewinnung von Metallen hoher Reinheit durch Schmelzflusselektrolyse |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB1006232A (en) | 1965-09-29 |
| FR1295578A (fr) | 1962-06-08 |
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