DE118612C - - Google Patents
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- DE118612C DE118612C DENDAT118612D DE118612DA DE118612C DE 118612 C DE118612 C DE 118612C DE NDAT118612 D DENDAT118612 D DE NDAT118612D DE 118612D A DE118612D A DE 118612DA DE 118612 C DE118612 C DE 118612C
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- DE
- Germany
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- bridge
- slide
- hollow prism
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- pillar
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61C—DENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
- A61C13/00—Dental prostheses; Making same
- A61C13/225—Fastening prostheses in the mouth
- A61C13/265—Sliding or snap attachments
- A61C13/2653—Sliding attachments
Landscapes
- Health & Medical Sciences (AREA)
- Oral & Maxillofacial Surgery (AREA)
- Dentistry (AREA)
- Epidemiology (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Animal Behavior & Ethology (AREA)
- General Health & Medical Sciences (AREA)
- Public Health (AREA)
- Veterinary Medicine (AREA)
- Dental Tools And Instruments Or Auxiliary Dental Instruments (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bisher suchte man abnehmbare Brücken entweder durch starke Reibung bezw. durch
federnde Spannung der Stifte in den . Canülen oder durch Verschraubungen festzuhalten. Die
erstere Ausfuhrungsform ist tadelhaft, indem die Abnutzung durch das öftere Ab- und Anlegen
schon nach kurzer Zeit so weit vorgeschritten ist, dafs die Brücke im Munde nicht
mehr festsitzt und wankt. Eine abermalige Spannung der Stifte hätte zur Folge, dafs die
Träger der Brücke (Wurzeln bezw. Zähne, auf welchen die Brücke ruht) stark in Mitleidenschaft
gezogen werden. Die zweite Ausführungsform ist tadelhaft, indem durch Schrauben zu befestigende Brücken vom Patienten selbst
nicht behandelt, sondern nur von einem ge-. übten Fachmanne ausgewechselt werden können.
Sowohl das Einsetzen als auch das Herausnehmen der Brücke ist in beiden vorerwähnten
Methoden schwierig und von dem Patienten selbst praktischerweise nicht wohl ausführbar.
Alle diese Mängel werden aber durch die nachstehend beschriebene Befestigungseinrichtung
beseitigt. Das Einsetzen und Herausnehmen der Brücke vollzieht sich hierbei spielend leicht und kann vom Patienten selbst
gut ausgeführt werden, was für die Reinhaltung der Brücke aufserordentlich wichtig
ist; nebenbei sitzt die Brücke nach Vorschieben eines Hebels so fest wie eincementirt. Da
aber auch keine eigentliche Spannung oder Reibung erforderlich ist, so ist auch keinerlei
Abnutzung vorhanden. Die Erfindung besteht in der Anordnung eines sperrenden Schiebers
oder auch Sperrhebels, welcher sich bequem vor die Verbindungsstellen zwischen Krone
und einem an der Zahnkapsel befestigten Hohlprisma des einen Eckpfeilers der Zahnbrücke
schieben läfst, um die Brücke je nach Stellung des Hebels entweder einzubringen bezw. herauszunehmen
oder im Gebifs festzuhalten.
Fig. ι zeigt die beispielsweisen Eckpfeiler einer Zahnlücke, zwischen welchen eine Brücke
angebracht werden soll.
Fig. 2 zeigt eine Ansicht der etwa entsprechenden Brücke.
Fig. 3 zeigt einen Querschnitt nach A-B der Fig. 1 durch Brücke und Gaumen mit
Ansicht des von innen beweglichen Schiebers.
Fig. 4 zeigt einen mit Haube versehenen Eckpfeiler, an welcher eine prismatische Canüle
befestigt ist.
Fig. 5 zeigt einen Längsschnitt durch die Verbindungsstelle von Eckpfeiler und angeschlossenem
Brückenzahn,
Fig. 6 die Verbindungstheile zwischen Eckpfeiler und Brückenzahn nebst Verschlufsschieber
im gröfseren Mafsstabe,
Fig. 7 eine untere Ansicht der Brücke und
Fig. 8 eine mehr perspectivische Ansicht derselben.
Die Eckpfeiler α und b eines links- oder rechtsseitigen menschlichen Gebisses, welche
zur Aufnahme einer Brücke (Fig. 2) bestimmt sind, werden gewöhnlich mit aus dünnem
Goldblech und dergl. ' hergestellten, fest auf den Zähnen aufsitzenden Hülsen überdeckt.
Während nun beispielsweise der Pfeiler a durch eine der Form nach analoge Hülse c
der Brücke bei der Befestigung derselben einfach vollständig überdeckt wird, mag die Hülse
des Eckpfeilers b in Richtung der freien
Brückenöffnung mit einem Hohlprismakörper d vereinigt sein, in dessen Oeffnung ein Stift e
des Brückenzahnes f genau pafst und dabei eine Geradführung der einzusetzenden Brücke
herstellt.
Durch einen unter dem Brückenzahnejf angebrachten
Schieber g, welcher um einen senkrecht zur unteren Brückenfläche gerichteten
Zapfen h drehbar ist, kann nun die Brücke (Fig. 2) dadurch mit dem Hohlprisma d bezw.
dem ganzen Eckpfeiler b sicher vereinigt werden, dafs sich der Schieber genau vor die
untere Fläche des prismatischen Anbaues d des Eckpfeilers b legen läfst. Die Bewegung
des Schiebers g erfolgt hierbei von der inneren Brückenseite aus mittelst eines nach hinten
verlängerten und um den Zahn der Brücke nach oben geführten Hebelarmes i. .
Die Einsetzung einer solchen Brücke erfolgt sonach einfach dadurch, dafs man zunächst
den Schieber g des Brückenzahnes zurückschiebt, sodann den Zapfen e des Brückenzahnes
f der Brücke (Fig. 2) mit einiger Vorsicht in die Oeffnung des Hohlprismas d einführt,
wobei sich auch die Haube c über den Pfeiler α legt und nach vollständiger Eindrückung
der Brücke den Schieber g vor die untere Fläche des Hohlprismas d vorschiebt.
Nach erfolgtem Rückdrehen des Schiebers ist die Brücke wieder frei und kann herausgenommen
werden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Befestigungseinrichtung für abnehmbare Zahnbrücken, bei denen als Führung für die Brücke ein Stift dient, welcher in ein ihm entsprechendes Hohlprisma des Brückenpfeilers eingeführt wird, dadurch gekennzeichnet, dafs an der Brücke ein Schieber (gi) befestigt ist, der unter das Hohlprisma (d) gedreht werden kann, zum Zweck, ein leichtes Einsetzen und Abnehmen- der Brücke durch den Patienten selbst zu ermöglichen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE118612C true DE118612C (de) |
Family
ID=387795
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT118612D Active DE118612C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE118612C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3228081A1 (de) * | 1982-07-28 | 1984-02-02 | Michael 7834 Herbolzheim Baptist | Befestigungseinrichtung fuer zahnprothesen |
-
0
- DE DENDAT118612D patent/DE118612C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3228081A1 (de) * | 1982-07-28 | 1984-02-02 | Michael 7834 Herbolzheim Baptist | Befestigungseinrichtung fuer zahnprothesen |
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