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DE1185445B - Hydraulisch wirkende Steuereinrichtung fuer eine Kraftuebertragungseinrichtung - Google Patents

Hydraulisch wirkende Steuereinrichtung fuer eine Kraftuebertragungseinrichtung

Info

Publication number
DE1185445B
DE1185445B DEV23117A DEV0023117A DE1185445B DE 1185445 B DE1185445 B DE 1185445B DE V23117 A DEV23117 A DE V23117A DE V0023117 A DEV0023117 A DE V0023117A DE 1185445 B DE1185445 B DE 1185445B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
valve
pressure
control
operating pressure
line
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEV23117A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Miklos Hoffmann
Dipl-Ing Walter Goepel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Voith Getriebe KG
Original Assignee
Voith Getriebe KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Voith Getriebe KG filed Critical Voith Getriebe KG
Priority to DEV23117A priority Critical patent/DE1185445B/de
Publication of DE1185445B publication Critical patent/DE1185445B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H61/00Control functions within control units of change-speed- or reversing-gearings for conveying rotary motion ; Control of exclusively fluid gearing, friction gearing, gearings with endless flexible members or other particular types of gearing
    • F16H61/38Control of exclusively fluid gearing
    • F16H61/40Control of exclusively fluid gearing hydrostatic
    • F16H61/46Automatic regulation in accordance with output requirements
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H61/00Control functions within control units of change-speed- or reversing-gearings for conveying rotary motion ; Control of exclusively fluid gearing, friction gearing, gearings with endless flexible members or other particular types of gearing
    • F16H61/38Control of exclusively fluid gearing
    • F16H61/40Control of exclusively fluid gearing hydrostatic
    • F16H61/46Automatic regulation in accordance with output requirements
    • F16H61/465Automatic regulation in accordance with output requirements for achieving a target input speed

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Control Of Positive-Displacement Pumps (AREA)

Description

  • Hydraulisch wirkende Steuereinrichtung für eine Kraftübertragungseinrichtung Die Erfindung bezieht sich auf eine hydraulisch wirkende Steuereinrichtung für eine Kraftübertragungseinrichtung zum Antrieb einer Arbeitsmaschine, vorzugsweise eines Kompressors, wobei die Steuereinrichtung einerseits bei Betriebsdrücken unterhalb des einem bestimmten Betriebszustand der Arbeitsmaschine entsprechenden Betriebsdruckes eine mit der Drehzahl der Antriebsmaschine sich ändernde Drehzahlübersetzung zwecks Konstanthaltens der Drehzahl der Arbeitsmaschine und andererseits bei Erreichen des bestimmten Betriebsdruckes - bei einem Kompressor bei Erreichen z. B. des höchstzulässigen Druckes - über einen von diesem Druck beaufschlagten federbelasteten Kolben die Abschaltung der Kraftübertragung bewirkt und wobei die Drehzahlregelung und die Abschaltung mittels eines Verstellorgans erfolgen.
  • Steuereinrichtungen zum Konstanthalten von Drehzahlen sind zwar bekannt. Die Erfindung bezieht sich aber auf eine Einrichtung, die den Wechsel von Drehzahlregelung auf Abschaltung der Kraftübertragungseinrichtung und umgekehrt steuert, und zwar auf Grund eines Impulses der Arbeitsmaschine. Es ist ferner eine hydrodynamische Kraftübertragungseinrichtung für den Antrieb eines Kompressors bekannt, bei der die Füllmenge der dort verwendeten regelbaren Strömungskupplung mittels zweier Ventile, von denen eins in Abhängigkeit vom Kompressor und das andere in Abhängigkeit von der Drehzahl der Antriebsmaschine betätigt wird, so gesteuert wird, daß der Kompressor bei Erreichen eines bestimmten Kompressordruckes abgeschaltet wird (Strömungskupplung entleert) und bei den niedrigeren Kompressordrücken trotz veränderlicher Drehzahlen der Antriebsmaschine eine etwa konstante Drehzahl aufweist. Diese Steuerung weist zwei unabhängig voneinander arbeitende und dazu noch kompliziert ausgebildete Steuerorgane auf. Ferner enthält diese Steuereinrichtung keine Lehre dafür, wie bei Kraftübertragungen mit einer Drehzahlsteuerung mittels eines verschieblichen Verstellgliedes, z. B. bei stufenlos veränderlichen mechanischen oder hydrostatischen Getrieben oder bei Strömungskupplungen mit einem beweglichen Schöpfrohr, diese Steuerung getätigt bzw. die Kraftübertragung abgeschaltet wird. Denn die bekannte Steuerungsart ist hier nicht ohne besonderen Bauaufwand in Form von Zwischengliedern anwendbar.
  • In beiden Fällen will die Erfindung Abhilfe schaffen; die gestellte Aufgabe besteht somit darin, den Bauaufwand der Steuereinrichtung zu vermindern und den Anwendungsbereich der Steuereinrichtung zu erweitern. Es ist vorgesehen, daß der vom Betriebsdruck der Arbeitsmaschine beaufschlagte Kolben mit einem ersten Ventil in der den Betriebsdruck zum Verstellorgan führenden Betriebsdruckleitung und mit einem zweiten Ventil in der den Steuerdruck von der Kraftmaschine zum Verstellorgan führenden Steuerdruckleitung derart in Wirkverbindung gebracht wird, daß unterhalb des bestimmten Betriebsdruckes das erste Ventil in der Betriebsdruckleitung geschlossen und das zweite Ventil in der Steuerdruckleitung offen gehalten wird und daß bei Erreichen des bestimmten Betriebsdruckes umgekehrt das erste Ventil offen und das zweite Ventil geschlossen gehalten wird.
  • Besondere Vorteile werden dann erzielt, wenn die Kraftübertragungseinrichtung aus einem hydrostatischen Getriebe besteht, da das auf einen Druck ansprechende und z. B. eine geradlinige Steuerbewegung hervorrufende Verstellorgan über ein einfaches Gestänge mit dem verstellbaren Teil (Pumpe oder Motor) des hydrostatischen Getriebes verbunden werden kann. Die Drehzahlübersetzung eines solchen Getriebes arbeitet im übrigen mit einem besonders großen Wirkungsgrad, da die Fördermenge der Pumpe bzw. das Schluckvermögen des Motors im wesentlichen verlustlos veränderbar ist. Dadurch ist es auch wirtschaftlich tragbar, daß das hydrostatische Getriebe so ausgeleget ist, daß bereits bei geringer Drehzahl der Antriebsmaschine eine relativ hohe Drehzahl der Arbeitsmaschine oder sogar bereits deren normale Betriebsdrehzahl erreicht wird. Es ist ferner leicht möglich, die Pumpenförderung auf Null absinken zu lassen, und zwar relativ rasch, und so auf einfache Weise die Arbeitsmaschine bei laufender Antriebsmaschine stillzusetzen. In diesem Fall wird außer der Leerlaufleistung der Pumpe keine weitere Energie verbraucht. Beim Antrieb eines Kompressors ist ferner der Umstand besonders vorteilhaft, daß die vorgesehene Steuerung als Überwachung dient, um die Betriebszustände normal zu halten. Dadurch werden Überdruckventile eingespart. Überhaupt ist der Erfindungsgegenstand besonders für Kompressorantriebe in Fahrzeugen geeignet, bei denen die Drehzahl der Antriebsmaschine wegen der veränderlichen Fahrgeschwindigkeit stark variiert und nur zeitweise ein Luftbedarf vorhanden ist.
  • Nach einer Weiterentwicklung der Erfindung wird vorgesehen, daß das erste Ventil in der Betriebsdruckleitung und das zweite Ventil in der Steuerdruckleitung zu einem gemeinsamen Ventil mit nur einem einzigen Ventilkörper zusammengefaßt sind und daß der Ventilkörper in an sich bekannter Weise starr mit dem vom Betriebsdruck beaufschlagten Kolben verbunden ist. Eine andere Weiterentwicklung besteht in einer solchen Ausbildung der Steuereinrichtung, bei der die Steuerdruckleitung zwischen dem ersten Ventil und dem Verstellorgan in die Betriebsdruckleitung einmündet, bei der ferner das zweite Ventil in der Steuerdruckleitung aus einem durch den bestimmten Betriebsdruck in Schließstellung sich bewegenden Rückschlagventil besteht, wobei an den Teil der Steuerdruckleitung zwischen Rückschlagventil und Verstellorgan eine Abschlußöffnung . mit kleinem Querschnitt (Drossel) angeschlossen ist, und bei der das erste Ventil in an sich bekannter Weise starr mit dem vom Betriebsdruck beaufschlagten Kolben verbunden ist.
  • Bei einer Kraftübertragungseinrichtung mit einer durch einen veränderlichen Gas- oder Flüssigkeitsdruck betätigten Drehzahlsteuerung der vorzugsweise als Brennkraftmaschine ausgebildeten Antriebsmaschine ist ferner zweckmäßig, daß dieser Druck zugleich als Steuerdruck für das Verstellorgan benutzt und über das Ventil bzw. Rückschlagventil weitergeleitet wird. Der Aufwand an Steuerelementen wird dadurch noch geringer.
  • Die Erfindung ist in der Zeichnung an Hand einiger Ausführungsbeispiele dargestellt und im folgenden erläutert. Es zeigt F i g. 1 eine regelbare hydrostatische Kraftübertragungseinrichtung zum Antrieb eines Kompressors mit der schematisch dargestellten Steuereinrichtung und F i g. 2 und 3 zwei unterschiedliche Ausführungen der Ventile nach der Erfindung.
  • In F i g. 1 ist in einem eine Öffnung 6 a aufweisenden ölsammelbehälter 6 eine regelbare hydrostatische Pumpe 3 angeordnet, die über Keilriemen 2 von einer Brennkraftmaschine 1 angetrieben wird. Die Pumpe 3 mit einem schwenkbaren Teil 3 a fördert aus dem Behälter 6 angesaugtes öl über eine Druckleitung 7 zu einem einen Kompressor 5 antreibenden hydrostatischen Motor 4. Vom Motor 4 führt eine Rückführleitung 8 zum Behälter 6, wobei das Rückführöl durch einen Filter 10 in den Behälter 6 austritt. Eine Leckölleitung 9 führt ebenfalls vom Motor 4 zum Behälter 6. In der Druckleitung 7 ist ferner ein Sicherheitsventil 11 vorgesehen, über das im Bedarfsfall das Drucköl aus der Druckleitung 7 über eine Leitung 12 unmittelbar in den Behälter 6 gelangt.
  • Der schwenkbare Teil 3 a der hydrostatischen Pumpe 3 wird mittels eines Verstellorgans 13 verstellt, wobei das nicht im einzelnen dargestellte Stellglied über ein Gestänge 14 mit dem schwenkbaren Teil 3 a der Pumpe 3 verbunden ist. Durch das Verschwenden wird in bekannter Weise die Fördermenge der Pumpe 3 verändert. Das einen durch eine Feder 13b belasteten Kolben 13a aufweisende Stellglied wird über eine Leitung 15 gesteuert, und zwar entweder von dem in einer Leitung 17 zugeführten Steuerdruck oder aber von dem in einer weiteren Leitung 18 zugeführten Betriebsdruck. Ob der Steuerdruck oder der Betriebsdruck in der Verstelleinrichtung 13 wirksam werden soll, wird in einem in den F i g. 2 und 3 näher dargestellten Steuerorgan 16 in Abhängigkeit von der Höhe des in der Leitung 18 herrschenden Betriebsruckes gesteuert. Dies ist im vorliegenden Fall der Druck in einem Luftkessel 19, der vom Kompressor 5 über eine Leitung 20 mit Druckluft gefüllt wird. Über eine weitere Leitung 21, von der die Leitung 18 abzweigt, wird die Druckluft zum Verbraucher, z. B. einem Preßlufthammer oder einer Fahrzeugbremsenanlage, weitergeleitet.
  • Der in der Leitung 17 herrschende Steuerdruck zur Steuerung der Pumpenförderung wird der Druckluft-Drehzahlsteuerung des Antriebsmotors 1 entnommen. Diese Druckluft-Drehzahlsteuerung besteht im wesentlichen aus einem in Abhängigkeit eines Hebels 22 einen veränderlichen Steuerdruck bewirkenden Schalter 23, der den konstanten Druck in einer Leitung 24 in einen je nach Stellung des Hebels 22 veränderlichen Steuerdruck umwandelt; dieser wird durch eine Leitung 25 zu einem auf einen veränderlichen Druck ansprechenden Leistungssteuerorgan 26 weitergeleitet. Von der Leitung 25 zweigt die Leitung 17 zum Steuerorgan 16 ab.
  • In F i g. 2 ist ein Ausführungsbeispiel 16' eines Steuerorgans dargestellt. Über die den Betriebsdruck des Luftkessels 19 aufweisende Leitung 18 und über eine Bohrung 27 wird gegen die Kraft einer Feder 28 ein Kolben 29 beaufschlagt. Falls der Betriebsdruck den Kolben 29 gegen die Kraft der Feder 28 nach unten bewegen kann, d. h., falls der Betriebsdruck eine bestimmte Höhe erreicht hat, wird die sonst durch ein mit dem Kolben 29 starr verbundenes Ventil 29 a (gemeinsames erstes und zweites Ventil) abgesperrte Bohrung 18a freigegeben, so daß der Betriebsdruck nunmehr auch in der Leitung 15 vorhanden ist und auf das Versteliorgan 13 zwecks Abschaltung der Kraftübertragung einwirkt. Ist dagegen ein niedrigerer Betriebsdruck in der Leitung 18 vorhanden und befindet sich der Kolben 29 in der in F i g. 2 dargestellten Lage, dann ist eine Verbindung der Leitungen 15 und 17 untereinander über das Ventil 29 a hergestellt.
  • Auch eine andere Ausführungsform 16" des Steuerorgans weist einen vom Betriebsdruck über die Leitung 18 und eine Bohrung 30 gegen die Kraft einer Feder 31 beaufschlagten Kolben 32 auf, wobei ein mit dem Kolben 32 starr verbundenes Ventil 32a (erstes Ventil) in der gezeichneten Lage die Bohrung IS b absperrt und sie in der anderen Endlage öffnet, so daß dann die Leitungen 15 und 18 miteinander verbunden sind. Die den Steuerdruck führende Leitung 17 ist hier dagegen über ein Rückschlagventil 33 (zweites Ventil) und über eine Bohrung 17a mit der Leitung 15 in Verbindung gebracht. Dabei weist die Bohrung 17a eine Drosselöffnung 35 auf.
  • Die Kraftübertragungsanlage gemäß den F i g. 1 bis 3 arbeitet wie folgt: Bei Inbetriebnahme der Anlage ist im Luftkessel 19 kein Druck oder jedenfalls nicht mehr der volle Betriebsdruck vorhanden. Dementsprechend befinden sich die Kolben 29 bzw. 32 in der gezeichneten Lage. Hierbei wird also auf die Verstelleinrichtung 13 lediglich der Steuerdruck aus der Leitung 17 wirksam. Die Höhe dieses Steuerdruckes ist von der Stellung des Hebels 22 und mithin von der Drehzahl der Antriebsmaschine 1 abhängig, und zwar derart, daß die Verstelleinrichtung 13 bei niedriger Drehzahl der Antriebsmaschine 1 (niedriger Steuerdruck) die Pumpe 3 bereits ausschwenkt und damit etwa auf volle Förderung einstellt und daß bei hoher Drehzahl der Antriebsmaschine 1 (hoher Steuerdruck) die Verstelleinrichtung etwa die gleiche Förderung, aber in mehr eingeschwenkter Stellung der Pumpe 3 bewirkt. Somit kann die Drehzahl des Ölmotors 4 und damit des Kompressors 5 etwa konstant gehalten werden, wobei zweckmäßigerweise ein für den Kompressor optimaler Drehzahlwert gewählt wird.
  • Der Kompressor arbeitet nun mit der eingestellten Drehzahl. Erreicht der Betriebsdruck des Kompressors einen bestimmten Wert, z. B. den höchstzulässigen Wert, weil der Luftverbrauch gering ist, so verschiebt der Betriebsdruck die Kolben 29 bzw. 32 nach unten, so daß nicht mehr der Steuerdruck für die Stellung der Pumpe 3 und damit für die Steuerung der Fördermenge wirksam ist, sondern der Betriebsdruck. Der nunmehr aus der Leitung 18 über die Leitung 15 auf die Verstelleinrichtung 13 wirkende Betriebsdruck stellt die Fördermenge der Pumpe 3 auf Null. Der Kompressor steht somit still. Es liegt auf der Hand, daß dieser Wert des Betriebsdruckes, der das Stillsetzen des Kompressors bewirkt, höher sein muß als der höchste Wert des Steuerdruckes. Denn selbst der höchste Wert des Steuerdrucks muß noch eine Förderung der Pumpe zur Folge haben, und zwar etwa dieselbe Förderung pro Zeiteinheit wie bei den anderen Steuerdruckwerten. Demzufolge arbeitet das Überdruckventil 33 (F i g. 3) so, daß der das Stillsetzen des Kompressors bewirkende Betriebsdruckwert die Leitung 17 absperrt.
  • Sinkt nun der bestimmte Wert des Betriebsdruckes ab, so bewegen sich die Kolben 29 bzw. 32 nach oben. Somit wird wiederum der Steuerdruck für die Ausschwenkung der Pumpe 3 maßgebend. Bei der Ausführung des Ventils nach F i g. 3 fließt ein Teil des Druckmediums in der Leitung 15 über die Drossel 35 ab und senkt dadurch den Druck in der in diesem Augenblick sonst völlig abgeschlossenen Leitung 15, so daß nun das Rückschlagventil vom Steuerdruck geöffnet werden kann. Die Geringfügigkeit der durch die Drossel 35 stets abfließenden Mediums wirkt sich sonst nicht nachteilig auf die Steuervorgänge selbst aus.

Claims (4)

  1. Patentansprüche: 1. Hydraulisch wirkende Steuereinrichtung für eine Kraftübertragungseinrichtung zum Antrieb einer Arbeitsmaschine, vorzugsweise eines Kompressors, wobei die Steuereinrichtung einerseits bei Betriebsdrücken unterhalb des einem bestimmten Betriebszustand der Arbeitsmaschine entsprechenden Betriebsdruckes eine mit der Drehzahl der Antriebsmaschine sich ändernde Drehzahlübersetzung zwecks Konstanthaltens der Drehzahl der Arbeitsmaschine und andererseits bei Erreichen des bestimmten Betriebsdruckes - bei einem Kompressor bei Erreichen z. B. des höchstzulässigen Druckes - über einen von diesem Druck beaufschlagten federbelasteten Kolben die Abschaltung der Kraftübertragung bewirkt und wobei- die Drehzahlregelung und die Abschaltung mittels eines Verstellorgans bewirkt werden, dadurch gekennzeichnet, daß der vom Betriebsdruck der Arbeitsmaschine (5) beaufschlagte Kolben (29; 32) mit einem ersten Ventil (29a; 32a) in der den Betriebsdruck zum Verstellorgan (13) führenden Betriebsdruckleitung (18/15) und mit einem zweiten Ventil (29a; 33) in der den Steuerdruck von der Kraftmaschine(1) zum Verstellorgan (13) führenden Steuerdruckleitung (17/15) derart in Wirkverbindung steht, daß unterhalb des bestimmten Betriebsdruckes das erste Ventil in der Betriebsdruckleitung geschlossen und das zweite Ventil in der Steuerdruckleitung offen gehalten wird und daß bei Erreichen des bestimmten Betriebsdruckes umgekehrt das erste Ventil offen und das zweite Ventil geschlossen gehalten wird.
  2. 2. Steuereinrichtung nach Anspruch 1-, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Ventil in der Betriebsdruckleitung (18/15) und das zweite Ventil in der Steuerdruckleitung (17/15) zu einem gemeinsamen Ventil mit nur einem einzigen Ventilkörper (29 a) zusammengefaßt sind und daß der Ventilkörper in an sich bekannter Weise starr mit dem vom Betriebsdruck beaufschlagten Kolben (29) verbunden ist (F i g. 2).
  3. 3. Steuereinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerdruckleitung (17/15) zwischen dem ersten Ventil (32a) und dem Verstellorgan (13) in die Betriebsdruckleitung (18/15) einmündet, daß ferner das zweite Ventil in der Steuerdruckleitung aus einem durch den bestimmten Betriebsdruck in Schließstellung sich bewegenden Rückschlagventil (33) besteht, wobei an den Teil (17 a) der Steuerdruckleitung zwischen Rückschlagventil und Verstellorgan eine Drosselöffnung (35) angeschlossen ist, und daß das erste Ventil (32a) in an sich bekannter Weise starr mit dem vom Betriebsdruck beaufschlagten Kolben (29) verbunden ist (F i g. 3).
  4. 4. Steuereinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, mit einer durch einen veränderlichen Gas- oder Flüssigkeitsdruck betätigten Drehzahlsteuerung der vorzugsweise als Brennkraftmaschine ausgebildeten Antriebsmaschine, dadurch gekennzeichnet, daß dieser Druck zugleich als Steuerdruck für das Verstellorgan (13) benutzt und über das Ventil bzw. das Rückschlagventil weitergeleitet wird (F i g. 1). In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 1043 096, 1044 547.
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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1043096B (de) 1957-03-26 1958-11-06 Max Adolf Mueller Dipl Ing Hydrostatisches Getriebe zum Antrieb von Fahrzeugen
DE1044547B (de) 1954-10-11 1958-11-20 Kieler Howaldtswerke Ag Vorrichtung zum Konstanthalten der Drehzahlen hydrostatischer Getriebe

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1044547B (de) 1954-10-11 1958-11-20 Kieler Howaldtswerke Ag Vorrichtung zum Konstanthalten der Drehzahlen hydrostatischer Getriebe
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