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DE1185389B - Magnettongeraet mit Einrichtung zur Aufzeichnung von Steuersignalen - Google Patents

Magnettongeraet mit Einrichtung zur Aufzeichnung von Steuersignalen

Info

Publication number
DE1185389B
DE1185389B DET22914A DET0022914A DE1185389B DE 1185389 B DE1185389 B DE 1185389B DE T22914 A DET22914 A DE T22914A DE T0022914 A DET0022914 A DE T0022914A DE 1185389 B DE1185389 B DE 1185389B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
recording
amplifier
switched
magnetic
control signals
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DET22914A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Andreas Lewicki
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Telefunken Patentverwertungs GmbH
Original Assignee
Telefunken Patentverwertungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Telefunken Patentverwertungs GmbH filed Critical Telefunken Patentverwertungs GmbH
Priority to DET22914A priority Critical patent/DE1185389B/de
Publication of DE1185389B publication Critical patent/DE1185389B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B5/00Recording by magnetisation or demagnetisation of a record carrier; Reproducing by magnetic means; Record carriers therefor
    • G11B5/02Recording, reproducing, or erasing methods; Read, write or erase circuits therefor

Landscapes

  • Amplifiers (AREA)

Description

  • Magnettongerät mit Einrichtung zur Aufzeichnung von Steuersignalen Es ist bekannt, zur Steuerung irgendwelcher Geräte, beispielsweise bei der Diaprojektion, die Steuerimpulse auf einer freien Spur eines Tonbandes aufzuzeichnen.
  • Bei Stereogeräten bereitet dies keine großen Schwierigkeiten, da den zwei Spuren auf dem Magnetband komplette Kopfsätze und Verstärkereinheiten zugeordnet sind, so daß der eine Kanal für die Aufzeichnung der Steuerimpulse verfügbar ist. Bei einkanaligen Geräten ergibt sich die Schwierigkeit, daß der zweiten freien Spur ein zusätzlicher Kopfsatz und die Einrichtung zur Erzeugung der Impulse zugeordnet werden müssen. Um einen Eingriff in das Magnetbandgerät zu vermeiden, der außerdem aus Raumgründen meistens nicht ohne Schwierigkeiten zu bewerkstelligen ist, verwendet man daher Zusatzbauteile, die neben dem Magnettongerät aufgestellt werden müssen.
  • Nachteilig ist bei einkanaligen wie auch bei Stereogeräten, daß eine Spur für die Nutzaufzeichnung verlorengeht.
  • Es ist auch bekannt, nach dem sogenannten Pilotverfahren Steuersignale innerhalb der Nutzspur aufzuzeichnen. Die Steuerinformationen werden dabei in einer Magnetisierungsrichtung, die senkrecht zu der Magnetisierungsrichtung der-. Nutzinformation steht, aufgezeichnet. Auch hier ist ein zusätzlicher Kopf zur Aufzeichnung und Abtastung der Steuersignale erforderlich. Außerdem besteht der Nachteil, daß die Spurbreite, in der die Steuersignale aufgezeichnet werden, der Nutzinformation verlorengeht, wodurch sich die Dynamik verschlechtert. Bei den heute üblichen schmalen Spuren in Heimtonbandgeräten wäre dieses Verfahren daher sehr ungünstig.
  • Bei den bekannten Steuerverfahren werden die Impulse meistens von der Netzfrequenz abgeleitet. Diese liegt mit 50 Hz am unteren Ende der Empfindlichkeit der Hörköpfe, so daß leistungsfähige Verstärker verwendet werden müssen.
  • Es ist aber auch bekannt, Impulse zu erzeugen, die in einem für die magnetische Abtastung günstigen Frequenzbereich liegen und z. B. eine Frequenz von 1000 Hz haben. Die Verstärkung braucht dann bei der Wiedergabe zwar nicht so groß zu sein, es bleibt aber der Aufwand für einen Generator zur Erzeugung der Schwingungen und eines gesonderten Magnetkopfes.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einem Magnettongerät mit Einrichtung zur Aufzeichnung von Steuersignalen auf die die Nutzinformation enthaltende Spur des Aufzeichnungsträgers den Aufwand für die Erzeugung der Steuersignale zu vermindern. Die Erfindung besteht darin, daß ein Schalter vorgesehen ist, durch dessen Betätigung ein so bemessener, einem selektiven Kreis entnommener Teil der Ausgangsspannung des Aufsprechverstärkers auf den Eingang schaltbar ist, daß der Aufsprechverstärker zum Schwingen auf einer diskreten, innerhalb des Tonfrequenzbereiches liegenden Frequenz angeregt wird und daß zwischen dem Ausgang des Wiedergabeverstärkers und dem Eingang des Lautsprechers ein auf die Steuerfrequenz abgestimmter Sperrkreis eingeschaltet ist.
  • Hierdurch wird nicht nur vermieden, daß eine Spur für die Nutzaufzeichnung verlorengeht, sondern es ist weder ein zusätzlicher Generator noch ein zusätzlicher Verstärker und ein zusätzlicher Tonkopf erforderlich. Außerdem besteht auf sehr einfache Weise die Möglichkeit, mehrere verschiedene Steuerfrequenzen zu erzeugen, so daß mehrere Geräte unabhängig voneinander von der gleichen Spur des Tonbandgerätes aus gesteuert werden können.
  • Die Erfindung wird im folgenden an Hand der Zeichnung näher erläutert, die in F i g. 1 ein Ausführungsbeispiel für die Erzeugung einer Steuerfrequenz und in F i g. 2 ein weiteres Ausführungsbeispiel für zwei Steuerfrequenzen zeige. Es ist in F i g.1 mit 1 ein Tonbandgerät bezeichnet, dessen Aufsprechverstärker 2 und Wiedergabeverstärker 3 der Übersichtlichkeit halber außerhalb des Tonbandgerätes dargestellt sind. Über den Schalter 4 wird in bekannter Weise bei der Umschaltung von Rufsprache auf Wiedergabe der jeweils benötigte Verstärker eingeschaltet. Der Ausgang 5 des Aufsprechverstärkers liegt an der Anzapfung 6 einer Induktivität 7, die mit einem Kondensator 8 einen Parallelschwingkreis bildet. Die Eigenfrequenz des Schwingkreises liegt in einem für die magnetische Abtastung günstigen Bereich, z. B. bei 1000 Hz. Vom Schwingkreis 7, 8 wird eine Teilspannung auf induktivem Wege über Spule 9, wie im Ausführungsbeispiel dargestellt, oder aber auch auf kapazitivem oder galvanischem Wege ausgekoppelt und über die Taste 10 an den Eingang 11 des Aufsprechverstärkers gelegt. Die Induktiv'ltäten 7 und 9 sind dabei so bemessen und gepolt und die Anzapfung 6 so gewählt, daß der derart rückgekoppelte Aufsprechverstärker mit Sicherheit anschwingt. An einer Anzapfung 12 der Induktivität 7 ist ein von den Steuersignalen zu betätigendes Relais 13 angeschlossen. Auf diese Weise wird erreicht, daß der Schwingkreis 7, 8 gleichzeitig als Selektionsglied bei der Wiedergabe (gestrichelte Stellung des Schalters 4) dient und das Relais vor resonanzfremden Störspannungen schützt.
  • Zwischen dem Ausgang des Wiedergabeverstärkers 14 und dem Lautsprecher 15 ist ein auf die Steuerfrequenz abgestimmter Sperrkreis 16 eingeschaltet, der verhindert, daß die Steuersignale im Lautsprecher hörbar werden.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß F i g. 2, bei dem für gleiche Teile gleiche Bezifferung gewählt wurde, ist außer dem Schwingkreis 7, 8 noch ein weiterer Schwingkreis T, 8' vorgesehen, der auf eine andere Steuerfrequenz als der Schwingkreis 7, 8 abgestimmt ist und über einen vom Schalter 10 unabhängig zu betätigenden Schalter 10' über die Ankopplungsspule 9' an den Eingang des Aufsprechverstärkers angekoppelt werden kann. Bei wenig voneinander abweichenden Eigenfrequenzen der beiden Schwingungskreise kann für beide Kreise derselbe .Sperrkreis 16 ausgenutzt werden.

Claims (5)

  1. Patentansprüche: 1. Magnettongerät mit Einrichtung zur Aufzeichnung von Steuersignalen auf die die Nutzinformation enthaltende Spur des Aufzeichnungsträgers, dadurch gekennzeichnet, daß ein Schalter vorgesehen ist, durch dessen Betätigung ein so bemessener, einem selektiven Kreis entnommener- Teil der Ausgangsspannung des Aufsprechverstärkers auf den Eingang schaltbar ist, daß der Aufsprechverstärker zum Schwingen auf einer diskreten, innerhalb des Tonfrequenzbereiches liegenden Frequenz angeregt wird und daß zwischen dem Ausgang des Wiedergabeverstärkers und dem Eingang des Lautsprechers ein auf die Steuerfrequenz abgestimmter Sperrkreis eingeschaltet ist.
  2. 2. Magnettongerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei auf Aufnahme geschaltetem Gerät der Ausgang des Aufsprechverstärkers an einem auf die Steuerfrequenz abgestimmten Schwingkreis liegt, von dem eine Teilspannung über den Schalter an den Verstärkereingang ankoppelbar ist.
  3. 3. Magnettongerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein von den Steuersignalen zu betätigendes Relais mit einer Anzapfung des Schwingkreises verbunden ist.
  4. 4. Magnettongerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß bei auf Wiedergabe geschaltetem Gerät der Ausgang des Wiedergabeverstärkers mit dem Schwingkreis verbunden ist.
  5. 5. Magnettongerät nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere auf verschiedene Frequenzen abgestimmte, durch voneinander unabhängige Schaltmittel einschaltbare Rückkoppelungskreise vorgesehen sind.
DET22914A 1962-10-25 1962-10-25 Magnettongeraet mit Einrichtung zur Aufzeichnung von Steuersignalen Pending DE1185389B (de)

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DE1185389B true DE1185389B (de) 1965-01-14

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