DE1029586B - Magnetisches Tonaufzeichnungsgeraet fuer die Aufzeichnung auf mehrere Magnettonspuren - Google Patents
Magnetisches Tonaufzeichnungsgeraet fuer die Aufzeichnung auf mehrere MagnettonspurenInfo
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Classifications
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- G—PHYSICS
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- G11B5/00—Recording by magnetisation or demagnetisation of a record carrier; Reproducing by magnetic means; Record carriers therefor
- G11B5/02—Recording, reproducing, or erasing methods; Read, write or erase circuits therefor
- G11B5/027—Analogue recording
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Description
DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft ein magnetisches Tonaufzeichnungsgerät unter Anwendung des an sich bekannten
Hochfrequenzverfahrens, mit dessen Hilfe gleichzeitig mehrere Tondarbietungen auf mehrere Magnettonspuren,
insbesondere auf demselben Film, aufgezeichnet werden sollen. Eine entsprechende Aufgabenstellung liegt beispielsweise
bei der Mehrkanalstereophonie vor, bei der die Tondarbietungen von einer Reihe von Einzelmikrophonen
über mehrere Aufzeichnungsköpfe oder über einen Mehrfachmagnetkopf aufgezeichnet werden. Bei
solchen Aufnahmen ist es naheliegend, für jeden Kanal und für jede Magnettonspur ein gesondertes Magnettonaufzeichnungsgerät
üblicher Ausgestaltung zu verwenden, wobei sich jedoch Mängel dadurch ergeben haben, daß
sich die hochfrequenten Magnetisierungsströme an den einzelnen Magnetköpfen bzw. an den Teilköpfen eines
Mehrfachkopfes gegenseitig beeinflussen. Besonders ungünstig werden die Verhältnisse, wenn die Frequenzen
der Hochfrequenzströme an den einzelnen Magnetkopfwicklungen voneinander abweichen und Schwebungen
entstehen, die eine Frequenz im Tonfrequenzbereich ergeben, welche Frequenz sodann als Störaufzeichnung
aufgezeichnet wird.
Erfindungsgemäß werden diese Mängel dadurch beseitigt, daß mehrere, vorzugsweise eine der Anzahl der
Magnetköpfe bzw. der Teilköpfe des Mehrfachmagnetkopfes entsprechende Anzahl Hochfrequenzoszillatoren
vorgesehen sind, die z. B. durch kapazitive oder induktive Kopplung der Kathodenkreise der Oszillatorröhren
oder der Schwingkreise der Röhrenoszillatoren oder durch entsprechende Verkopplung synchronisiert sind. Es ist
hierbei als bekannt vorauszusetzen, Hochfrequenzsender durch einen Oszillator zu synchronisieren.
Schließlich ist es im Rahmen der Erfindung auch möglich, die eingangs geschilderten Mängel dadurch zu beheben,
daß ein gemeinsamer Hochfrequenzoszillator vorgesehen ist, von dem der Hochfrequenzstrom unter
Zwischenschaltung von Widerständen oder frequenzabhängigen Gliedern, welche eine Übertragung der Niederfrequenz
verhindern, auf die Wicklungen aller Magnetköpfe bzw. der Teilköpfe des Mehrfachmagnetkopfes
synchron verzweigt wird. Hierdurch wird der Aufwand verringert. Gleichzeitig gelingt jedoch durch die Entkopplungsglieder
eine Beseitigung der gegenseitigen Beeinflussung der Köpfe.
Die Benutzung von Entkopplungswiderständen ist bei Antennenanlagen bekannt. Es ist ferner bekannt, bei
Mehrspuraufzeichnung über besondere Verstärker aus einem Oszillator für zwei Köpfe die Hochfrequenzspannung
zu entnehmen.
Durch die Maßnahmen nach der Erfindung werden die Niederfrequenzspannungen, die beispielsweise bei der
Stereophonischen Aufnahme zwar ähnliche, jedoch unterschiedliche Schallereignisse beinhalten; völlig voneinan-Magnetisches
Tonaufzeichnungsgerät
für die Aufzeichnung
auf mehrere Magnettonspuren
auf mehrere Magnettonspuren
Anmelder:
Siemens & Halske Aktiengesellschaft,
Berlin und München,
München 2, Witteisbacherplatz 2
München 2, Witteisbacherplatz 2
Dr. Hans-Christoph Wohlrab, Winnetka, 111. (V. St. Α.),
ist als Erfinder genannt worden
der entkoppelt, und Störaufzeichnungen werden vermieden.
Im einzelnen wird bei der Erfindung von einem Hochfrequenzoszillator
eine Teilspannung in ein frequenzbestimmendes Glied jedes anderen Hochfrequenzoszillators
so eingekoppelt, daß die Frequenz dieser Oszillatoren mitgezogen, d. h. mit dem taktgebenden Oszillator synchronisiert
wird. Diese Mitnahme erfolgt in einem ziemlich weiten Bereich der Abstimmung sicher, so daß die einzelnen
Schwingungskreise nicht allzu genau auf die SoIlfrequenz abgestimmt zu werden brauchen.
Die Erfindung und weitere Einzelheiten sind an Hand
von Fig. 1 bis 4 beispielsweise erläutert, und zwar zeigen Fig. 1 und 4 Prinzipschaltbilder von stereophonischen
Mehrkanalmagnettonaufzeichnungseinrichtungen nach der Erfindung und
Fig. 2 und 3 spezielle Schaltungsbeispiele für diese erfindungsgemäßen
Prinzipanordnungen.
In Fig. 1 sollen auf den mehrspurigen Film F beispielsweise
die drei Magnettonspuren A1, A2, A3 aufgezeichnet
werden. Der Film F berührt hierfür in an sich bekannter Weise die drei Magnettonaufzeichnungsköpfe K1, K2, K3,
die auch zu einem Mehrfachmagnetkopf in bekannter Weise zusammengebaut sein können. Gegebenenfalls befinden
sich zwischen den einzelnen Magnetköpfen bzw. deren Wicklungen Abschirmungen, die im einzelnen nicht
dargestellt und ebenfalls an sich bekannt sind. Die Magnetköpfe UC1, -ST2, K3 stehen über Verstärker V1, V2, V3
mit den Mikrophonen M1, M2, M3 in Verbindung, wie sie
bei der stereophonischen Tonaufnahme bekannt sind.
Jedem niederfrequenten Aufzeichnungskreis der Magnetköpfe UC1, K2, K3 ist in an sich bekannter Weise ein Hochfrequenzoszillator
O1, O2, O3 zugeordnet, der eine Überschallfrequenz
in der Größenordnung von 60 bis 80 kHz erzeugt und zu der üblichen Hochfrequenzmagnetisierung
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beiträgt. Erfindungsgemäß sind die Hochfrequenzoszillatoren O1, O2, O3 über die Leitung 5 verkoppelt, wobei
über diese Leitung die Hochfrequenzspannung oder ein Teil derselben von einem der Oszillatoren den anderen
Oszillatoren zugeführt und damit eine Synchronisierung der Oszillatoren in ihrer Frequenz bewirkt wird. Die Hochfrequenzströme
an den Magnetköpfen haben somit exakt die gleiche Frequenz, und Schwebungen oder sonstige
Beeinflussungen können nicht mehr auftreten.
Bei der detaillierteren Schaltung nach Fig. 2, bei der das Prinzip nach Fig. 1 benutzt wird, sind als Hochfrequenzoszillatoren
die Röhrenoszillatoren R1, R2, R3 vorgesehen,
die in üblicher Weise in Rückkopplungsselbsterregerschaltung arbeiten und je einen Schwingungskreis LC annähernd
gleicher Abstimmfrequenz aufweisen. Die Rohrenoszillatoren verfügen über Kathodenwiderstände KW
ohne Überbrückung, und die Kathodenkreise der Röhren sind über die Kopplungskondensatoren KC verkoppelt.
Die Wicklungen der Magnetköpfe K1, K2, K3 sind entweder
unmittelbar an den Ausgang der Röhrenoszillatoren, gegebenenfalls unter Zwischenschaltung von Entkopplungswiderständen
od. dgl., angeschaltet, oder aber es ist wie im dargestellten Schaltbild jeweils noch ein
besonderer Verstärker F4, V5, F6 dazwischengeschaltet.
Die Niederfrequenz gelangt von den Mikrophonen M1,
Ai2, M3 über die Verstärker V1, F2, F3 ebenfalls an die
Magnetkopfwicklungen, wobei hier gegebenenfalls noch an sich bekannte Weichen oder Entkopplungsmittel dazwischengeschaltet
sind. Bei der im wesentlichen in gleicher Weise aufgebauten Schaltungsanordnung nach Fig. 3
erfolgt die Verkopplung der Oszillatoren nicht über die
Kathodenkreise, sondern über besondere Wicklungen W1,
W2, W3 der Rückkopplungsübertrager an den Röhrenoszillatoren
A1, R2, R3, wobei diese Wicklungen untereinander
parallel oder in Serie geschaltet sind.
Bei der Anordnung nach Fig. 4 ist für alle Kanäle ein gemeinsamer Hochfrequenzoszillator O vorgesehen, dessen
Spannung über Entkopplungsglieder, z. B. die Entkopplungsröhren E1, E2, E3 auf die drei Aufzeichnungskreise verzweigt wird.
Eine andere Möglichkeit der Synchronisierung besteht darin, daß die Magnetköpfe über Widerstände miteinander
in Serie geschaltet werden, die für die Niederfrequenzströme sehr hochohmig, für die Vormagnetisierungsfrequenz
aber sehr niederohmig werden, z. B. durch Anwendung von Serienresonanzkreisen oder Hochpaßfiltern
als Widerstände. An Stelle der Serienspeisung kann auch eine Parallelspeisung erfolgen. Bei dieser liegen die Köpfe
mit dem einen Pol an einem gemeinsamen Punkt, an dem auch ein Pol der Vormagnetisierungsspannung angeschlossen
ist. Der andere Pol wird über Widerstände, die für die Vormagnetisierungsfrequenz klein, für die Niederfrequenzspannung
dagegen groß sind, z. B. ebenfalls wieder Serienresonanzkreise oder Hochpaßfilter, an die
anderen Pole der Magnetköpfe gelegt.
Claims (2)
1. Magnetisches Tonaufzeichnungsgerät für die Aufzeichnung
auf mehrere Magnettonspuren, insbesondere auf denselben Film, z. B. für Mehrkanalstereophonie
unter Anwendung des Hochfrequenzverfahrens und mehrerer Aufzeichnungsmagnetköpfe oder eines
Mehrfachmagnetkopfes mit synchronisierten Oszillatoren, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere, vorzugsweise
eine der Anzahl der Magnetköpfe (K1, K2, K3)
bzw. der Teilköpfe des Mehrfachmagnetkopfes entsprechende Anzahl Hochfrequenzoszillatoren (O1, 0^,
O3) vorgesehen sind, die z. B. durch kapazitive oder
induktive Kopplung der Kathodenkreise der Oszillatorröhren (R1, R2, R3) oder der Schwingkreise der
Röhrenoszillatoren oder durch entsprechende Verkopplung synchronisiert sind.
2. Magnetisches Tonaufzeichnungsgerät für die Aufzeichnung auf mehrere Magnettonspuren, insbesondere
auf denselben Film, z. B. für Mehrkanalstereophonie unter Anwendung des Hochfrequenzverfahrens
und mehrerer Aufzeichnungsmagnetköpfe oder eines Mehrfachmagnetkopfes, wobei mehrere Magnetköpfe
von einem Generator gespeist werden, dadurch gekennzeichnet, daß ein gemeinsamer Hochfrequenzoszillator
(0) vorgesehen ist, von dem der Hochfrequenzstrom unter Zwischenschaltung von Widern
ständen oder frequenzabhängigen Gliedern, welche eine Übertragung der Niederfrequenz verhindern, auf
die Wicklungen aller Magnetköpfe bzw. der Teilköpfe des Mehrfachmagnetkopfes synchron verzweigt wird.
In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 811 164, 579 928,652 477,
892;
USA.-Patentschrift Nr. 2 561338; britische Patentschrift Nr. 319 259.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 809 509/196 4.58
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES36965A DE1029586B (de) | 1953-12-28 | 1953-12-28 | Magnetisches Tonaufzeichnungsgeraet fuer die Aufzeichnung auf mehrere Magnettonspuren |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DES36965A DE1029586B (de) | 1953-12-28 | 1953-12-28 | Magnetisches Tonaufzeichnungsgeraet fuer die Aufzeichnung auf mehrere Magnettonspuren |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1029586B true DE1029586B (de) | 1958-05-08 |
Family
ID=7482425
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES36965A Pending DE1029586B (de) | 1953-12-28 | 1953-12-28 | Magnetisches Tonaufzeichnungsgeraet fuer die Aufzeichnung auf mehrere Magnettonspuren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1029586B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE1236006B (de) * | 1959-04-11 | 1967-03-09 | Telefunken Patent | Schaltungsanordnung zum Synchronisieren zweier oder mehrerer Oszillatoren eines Mehrspurmagnettongeraetes auf gleiche Schwingungsfrequenz |
| EP0025536A1 (de) * | 1979-09-12 | 1981-03-25 | Siemens Aktiengesellschaft | Schaltungsanordnung zum mehrkanaligen Aufzeichnen von digitalen Signalen auf magnetischen Aufzeichnungsträgern |
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-
1953
- 1953-12-28 DE DES36965A patent/DE1029586B/de active Pending
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