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DE1184631B - Verfahren zur Steigerung der Lichtintensitaet in einer kinematographischen Kamera sowie Filmkamera mit Strahlungsteiler zur Durchfuehrung dieses Verfahrens - Google Patents

Verfahren zur Steigerung der Lichtintensitaet in einer kinematographischen Kamera sowie Filmkamera mit Strahlungsteiler zur Durchfuehrung dieses Verfahrens

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Publication number
DE1184631B
DE1184631B DEA42496A DEA0042496A DE1184631B DE 1184631 B DE1184631 B DE 1184631B DE A42496 A DEA42496 A DE A42496A DE A0042496 A DEA0042496 A DE A0042496A DE 1184631 B DE1184631 B DE 1184631B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
film
image
camera
lens
imaging system
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEA42496A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Arri GmbH
Original Assignee
Arnold and Richter KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Arnold and Richter KG filed Critical Arnold and Richter KG
Priority to DEA42496A priority Critical patent/DE1184631B/de
Publication of DE1184631B publication Critical patent/DE1184631B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B19/00Cameras
    • G03B19/18Motion-picture cameras
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N5/00Details of television systems
    • H04N5/222Studio circuitry; Studio devices; Studio equipment
    • H04N5/2228Video assist systems used in motion picture production, e.g. video cameras connected to viewfinders of motion picture cameras or related video signal processing

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Cameras In General (AREA)

Description

  • Verfahren zur Steigerung ,der Lichtintensität in einer kinematographischen'Kamera sowie Filmkamera mit Strahlungsteiler zur Durchführung dieses Verfahrens Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Steigerung der Lichtintensität in der Aufnahmeebene einer kinematographischen Kamera sowie auf eine Filmkamera mit einem den Strahlengang zwischen Aufnahmeobjektiv und Auffangebene aufspaltenden Strahlenteiler zur Durchführung dieses Verfahrens.
  • Bei einer bekannten Filmkamera dieser Art, wie sie in F i g. 1 der Zeichnung dargestellt ist, wird die Strahlenaufteilung zwischen Aufnahmeobjektiv l und Filmebene 2 (Schärfenebene) durch eine rotierende, verspiegelte Verschlußblende 3 herbeigeführt. Statt einer Spiegelblende erfüllt bei anderen einschlägigen bekannten Kameras an dieser Stelle ein kontinuierlicher Strahlenteiler denselben Zweck. Der von der Spiegelblende reflektierte Strahlengang hat eine resultierende Schärfenebene 4 (Luftbild). Das Luftbild 4 wird, wie gleichfalls in F i g. 1 beispielsweise dargestellt, über einen weiteren kontinuierlichen Strahlenteiler 5 und je ein Zwischenabbildungssystem 6 bzw. 7 eine Mattscheibe 8 eines optischen Suchers bzw. einer Photokathode 10 einer Fernsehaufnahmeröhre 11 zugeleitet. Das optische Mattscheibenbild wird über ein Okular beliebiger Vergrößerung 12 dem Beschauer 13 sichtbar gemacht.
  • Die Energie des hinter dem Aufnahmeobjektiv zur Verfügung stehenden Lichtes verteilt sich dabei auf Filmbild, Fernsehröhre und optischen Sucher. Da die Spiegelblende zwei Funktionen erfüllen muß, nämlich einerseits den Film während des Transportes abzudecken und während dieser Zeit das Licht in den optischen Sucher sowie auf die Photokathode der Fernsehröhre gelangen zu lassen und andererseits das Licht für die Belichtung des Filmes freizugeben, entstehen Schwierigkeiten, das hinter dem Aufnahmeobjektiv zur Verfügung stehende Licht ohne Verlust auszunutzen.
  • Der Grund hierfür ist folgender: Die Fernsehröhre, welche üblicherweise nach dem Zeilensprungverfahren arbeitet und damit wegen einer flimmerfreien Bildübertragung die doppelte Bildfrequenz (50 pro Sekunde) in Halbbildern erzeugt, benötigt für beide Halbbilder (beide Zeilengruppen) gleiche Lichtintensität. Diese gleichmäßige Lichtintensität für beide Zeilengruppen erfordert auf dem spiegelnden Teil der Verschlußblende (welcher für den Film einen Dunkelsektor darstellt) eine zeitlich und dadurch winkelmäßig symmetrische Aufteilung dieses Sektors. Um diese Symmetrie für beide Halbbilder zu erreichen, muß der Spiegelsektor in zwei einzelne symmetrische Spiegelsektoren aufgeteilt werden, weshalb es erforderlich ist, den ganzen spiegelnden Sektor in der Mitte schwarz abzudecken. Dieser schwarze Anteil des Spiegelsektors gefit:als nicht auswertbarer Lichtverlust in die Gesamtlage ein. Er kann also weder für den Film noch für: die Fernsehröhre noch für den optischen Sucher ausgenutzt werden. Da dieser Schwarzanteil des Spiegelsektors, um die vorerwähnte Symmetrie zu erreichen; genauso groß sein muß wie der Öffnungssektor für die Filmbelichtung, bleibt nur die Wahl, den Belichtungssektor des Filmes auf Kosten der beiden spiegelnden Anteile auf eine Mindestgröße zu bringen oder die beiden Spiegelsektoretr ruf Kosten des Öffnungssektors für den Film größer zu machen: - -,. . ` Beispielsweise teilt sieh die gesamte Phase eifies Bildablaufes folgendermaßen auf: Belichtungssektor für den Film 100° und Dunkelsektor für den Film 260°. Diese 260° müssen, um zwei symmetrische Spiegelsektoren zu erhalten, durch- einen Winkel von 100° in der Mitte schwarz abgedeckt sein, so daß für beide Spiegelsektoren je ein Winkel von 80° übrigbleibt.
  • Für die Lichtbilanz ergibt sich auch dann nichts anderes, wenn an Stelle der Spiegelblende ein kontinuierlicher Strahlenteiler vorgesehen ist. Denn der für die Belichtung des Filmes Zeitlich zu gewinnende Anteil geht während der Belichtungsphase des Filmes je nach der prozentualen kontinuierlichen Aufspaltung für die Intensität der Filmbelichtung verloren.
  • Um ein möglichst helles Sucherbild und auf Grund der kleineren Schärfentiefe eine uere Entfernungseinstellung zu erhalten, ist es bereits bekannt gewesen, die größte Blendenöffnung des- Objektivs zu benutzen. Die Aufnahme erfolgte dann mit entsprechend kleinerer Blendenbffnung. Dabei ist es aber erforderlich, das Objektiv entsprechend der größeren Öffnung der Blende so zu korrigieren, daß auch bei offener Blende scharfe Aufnahmen gewährleistet .sind. Um diesen Nachteil- zu vermeiden, ist es zur Erzielung eines hellen Sucherbildes ferner bekanntgewesen, zusätzlich eine, über seine größte photographische korrigierte Übung vergrößerte; ge-ringer korrigierte iaistelltüfnvorzusehen. Die Erfindung hat sich daher zur Aufgabe gestellt, trotz Versorgung mehrerer Lichtempfänger (z. B. Film, Fernsehröhre, optischer Sucher) aus einem einzigen Strahlengang eine Verbesserung der Lichtintensität zu vermitteln, ohne die übrigen Lichtverbraucher zu beschneiden, und es zu ermöglichen, von den Absorptions- und Reflexionsverlusten in den Zwischenabbildungssystemen abgesehen, jeglichen Lichtverlust zu vermeiden.
  • Die Lösung der gestellten Aufgabe durch die Erfindung besteht in einem Verfahren zur Steigerung der Lichtintensität in der Aufnahmeebene einer kinematographischen Kamera, welches sich dadurch auszeichnet, daß erfindungsgemäß mit einem Objektiv größerer Brennweite als normal ein Luftbild erzeugt wird, dessen Abbildung verkleinert in der Aufnahmeebene der Kamera erfolgt. Durch das erfindungsgemäße Verfahren ist der Vorteil vermittelt, daß die von dem Aufnahmeobjektiv gleichen Bildwinkels, aber größerer Brennweite aufgenommene Lichtmenge auf ein demgegenüber kleineres Filmbild konzentriert wird, so daß die Lichtintensität für das Filmbild verstärkt ist. Wirtschaftlich bedeutet dies, daß im Atelier erheblich an Energie für die Ausleuchtung der Szene eingespart werden kann. Andererseits können bei gleicher Ausleuchtung der Szene beispielsweise Farbaufnahmen gemacht werden, für welche die zur Verfügung stehende Lichtmenge bei den bekannten Filmkameras nicht ausreicht.
  • Die Erfindung hat ferner eine Filmkamera zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens mit einem den Strahlengang zwischen Aufnahmeobjektiv und Auffangebene aufspaltenden Strahlungsteiler zum Gegenstand, welche sich dadurch auszeichnet, daß als Aufnahmeobjektiv ein Objektiv mit einer Brennweite größer als normal vorgesehen ist, welches bei Beibehaltung des Bildwinkels ein größeres Bildformat auszuzeichnen gestattet, und daß der das Filmbild erzeugende Teilstrahlengang ein verkleinerndes Zwischenabbildungssystem aufweist, so daß das Filmbild wieder die Normalgröße aufweist.
  • In einer besonders vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung ist der andere Teil des aufgespalteten Strahlenganges der Photokathode einer Fernsehaufnahmeröhre zugeführt, deren Bildformat zum Filmformat im umgekehrten Verhältnis des Verkleinerungsmaßstabes des Zwischenabbildungssystems steht. Die durch die Erfindung vermittelte verbesserte Lichtausbeute macht sich besonders vorteilhaft bei der Herstellung von Farbfilmen mit Filmkameras bemerkbar, die einen elektronischen Sucher mittels angebauter Fernsehkamera aufweisen, mit deren Hilfe der Regisseur den Ablauf der Aufnahme überwachen kann.
  • In weiterer Ausgestaltung des zuletzt erläuterten Erfindungsgedankens sieht die Erfindung die Verwendung einer studiofähigen Fernsehröhre, eines Orthikons, vor. Bei den bekannten Filmkameras ist diese Verwendungsmöglichkeit überhaupt nicht gegeben. Es ergibt sich infolgedessen für die Erfindung der weitere Vorteil, daß ein sendefähiges Fernsehbild vermittelt werden kann.
  • Um den Vorteil einer solchen kombinierten Anlage voll zur Geltung kommen zu lassen und Aufnahmen mit beliebiger Brennweite bei möglichst großer Szenenlänge machen zu können; kann erfindungsgemäß das vor dem Strahlenteiler angeordnete Aufnahmeobjektiv ein Objektiv veränderbarer Brennweite sein.
  • In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist zweckmäßig die Verschlußblende der Filmkamera als Spiegelblende ausgebildet und wirft während der Transportzeit des Filmes das Licht außerdem in. ein optisches Suchersystem. Durch das Vorhandensein des optischen Suchersystems ist die universelle Verwendung der kombinierten Film- und Fernsehkamera noch besser herausgestellt, da dem die Kamera bedienenden Kameramann außer dem Schirmbild des elektronischen Suchers wahlweise auch ein optischer Sucher zur Verfügung steht, so daß den Belangen sowohl eines aus der klassischen Filmaufnahmetechnik als auch eines aus der Fernsehtechnik kommenden Kameramannes Rechung getragen ist. Dabei ergibt sich der besondere Vorteil, daß die Spiegelblende wie in einer normalen Spiegelreßexfilmkamera und nicht wie bei den eingangs als bekannt vorausgesetzten Filmkameras arbeitet, so daß der Lichtgewinn des intensivierten Filmbildes auch dem optischen Sucher zugute kommt.
  • Die Erfindung ist in der Beschreibung an Hand der Zeichnung in drei verschiedenen Ausführungsformen beispielhaft erläutert. Die F i g. 2 bis 4 stallen verschiedene Ausführungsformen des Erfindungsgedankens dar.
  • Bei der Ausführungsform gemäß F i g. 2 ist ein Aufnahmeobjektiv 14 vorgesehen, welches eine größere Brennweite als normal aufweist und infolgedessen unter Beibehaltung des Bildwinkels ein größeres Bildformat auszeichnet. Ein kontinuierlicher Strahlenteiler 15 spaltet den Strahlengang derart auf, daß ein Teil 16 desselben auf die Photokathode 17 einer studiofähigen Fernsehröhre 18, z. B. ein Orthikon, geleitet wird. Bei den eingangs als bekannt vorausgesetzten Filmkameras wurden derartige studiofähige Fernsehröhren nicht verwendet.
  • Der andere Teil 19 des aufgespalteten Strahlenganges erzeugt ein Luftbild 20, welches über das Zwischenabbildungssystem 21 einerseits der Filmebene 28 (Schärfenebene) und andererseits über eine Spiegelblende 22, eine Mattscheibe 23, ein weiteres Zwischenabbildungssystem 24, ein Luftbild 25 und ein Okular 26 des optischen Suchers dem Beschauer 27 zugeleitet wird. Es ist aus der Zeichnung ersichtlich, daß das vom Aufnahmeobjektiv ausgezeichnete Luftbild 20 erheblich größer als das Filmbild 28 ist; so daß die Lichtintensität pro Flächeneinheit des Filmbildes besser ist, als wenn das erzeugte Luftbild 20 die gleiche Flächenausdehnung wie das zu erzeugende Filmbild hätte.
  • Die Befolgung der erfindungsgemäßen Lehre setzt allerdings für das soeben geschilderte Ausführungsbespiel ferner voraus, daß man sich vom Stand der Technik insofern löst, als wegen der zwischengeschalteten Abbildungssysteme sowie des Strahlenteilers die Laufrichtung des Filmes umgekehrt werden muß. Ferner muß zwecks Wiederherstellung der Höhenrichtigkeit des Bildes für den optischen Sucher eine nicht dargestellte Prismenanordnung und für die Fernsehröhre eine entsprechende Vertauschung der Ablenkspulen vorgesehen werden.
  • Während in der Ausführungsform gemäß F i g. 2 die Fernsehaufnahmeröhre in der Verlängerung der optischen Achse des vor dem Strahlenteiler angeordneten Aufnahmeobjektivs liegt und das verkleineraLe Zwischenabbildungssystem 21, das Bildfenster, des Filmes und die Spiegelblende 22 im abgewinkelten Strahlengang 19 liegen, sieht die Ausführungsform der Erfindung gemäß F i g. 3 vor, daß in der Verlängerung der optischen Achse des vor dem Strahlenteiler 29 angeordneten Aufnahmeobjektivs 30 auch das verkleinernde Zwischenabbildungssystem 31, die Spiegelblende 32 und das Bildfenster des Filmes bzw. die Filmebene 33 liegen, während die Fernsehröhre 34 im abgewinkelten Strahlengang angeordnet ist. Auch bei dieser Fernsehröhre handelt es sich um eine studiofähige Fernsehröhre mit einer Photokathode 35, die in Übereinstimmung mit dem Luftbild 36 ein größeres Bildformat als das hinter dem verkleinernden Zwischenabbildungssystem 31 erzeugte Filmbild 33 aufweist.
  • Die Spiegelblende 32 lenkt das erzeugte Luftbild 36 zeitweise auf die Mattscheibe 37 eines optischen Suchers, von wo das Licht über einen Umlenkspiegel 38, ein Zwischenabbildungssystem 39 unter Bildung eines Luftbildes 40 und über ein Okular 41 dem Beschauer 42 des optischen Suchers zugeleitet wird.
  • Das in F i g. 4 abgebildete Ausführungsbeispiel der Erfindung unterscheidet sich von dem soeben geschilderten Ausführungsbeispiel gemäß F i g. 3 lediglich dadurch, daß auch im abgewinkelten Strahlengang 43 ein beliebiges, also nicht notwendig verkleinerndes Zwischenabbildungssystem44 angeordnet ist, welches mittels eines weiteren Umlenkspiegels 45 eine räumlich beliebige Anordnung der Fernsehröhre 46 gestattet, welche wie in allen Ausführungsbeispielen nicht notwendig eine studiofähige Fernsehröhre zu sein braucht.
  • Auch hinsichtlich der Ausführungsform gemäß den F i g. 3 und 4 der Zeichnung muß in Abweichung vom Stand der Technik wegen der Umkehrwirkung der Zwischenabbildungssysteme bei dem Filmbild die Höhen- und Seitenrichtigkeit durch Umkehrung der Filmlaufrichtung wiederhergestellt werden (vorstellbar durch Auf-den-Kopf-Stellen einer normalen Filmkamera). Das gleiche gilt für den optischen Sucher durch nicht dargestellte Prismenanordnungen. Bei der Fernsehröhre ist dieses Erfordernis durch entsprechende Vertauschung der Ablenkspulen zu erreichen.
  • Durch die erfindungsgemäße Verkleinerung der Fläche des vom größeren Aufnahmeobjektiv ausgezeichneten Luftbildes auf die kleinere Fläche des Filmbildes entsteht in allen Ausführungsformen eine leuchtdichtemäßige Intensivierung des Filmbildes im gleichen Verhältnis wie dem Verkleinerungsmaßstab.

Claims (6)

  1. Patentansprüche: 1. Verfahren zur Steigerung der Lichtintensität in der Aufnahmeebene einer kinematographischen Kamera, dadurch gekennzeichnet, daß mit einem Objektiv größerer Brennweite als normal ein Luftbild erzeugt wird, dessen Abbildung verkleinert in der Aufnahmeebene der Kamera erfolgt.
  2. 2. Filmkamera zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 mit einem den Strahlengang zwischen Aufnahmeobjektiv und Auffangebene aufspaltenden Strahlungsteiler, dadurch gekennzeichnet, daß als Aufnahmeobjektiv ein Objektiv (14 bzw. 30) mit einer Brennweite größer als normal vorgesehen ist, welches bei Beibehaltung des Bildwinkels ein größeres Bildformat auszuzeichnen gestattet, und daß der das Filmbild (28 bzw. 33) erzeugende Teilstrahlengang ein verkleinerndes Zwischenabbildungssystem (21 bzw. 31) aufweist, so daß das Filmbild wieder die Normalgröße aufweist.
  3. 3. Kamera nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein Teil (16) des aufgespalten Strahlenganges der Photokathode (17 bzw. 35> einer Femsehaufnahmeröhre (18 bzw. 34 bzw. 46) zugeführt ist, deren Bildformat zum Filmformat im umgekehrten Verhältnis des Verkleinerungsmaßstabes des Zwischenabbildungssystems steht.
  4. 4. Kamera nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Fernsehaufnahmeröhre ein Orthikon ist.
  5. 5. Kamera nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das vor dem Strahlenteiler angeordnete Aufnahmeobjektiv (14 bzw. 30) ein Objektiv veränderbarer Brennweite ist.
  6. 6. Kamera nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschlußblende der Filmkamera als Spiegelblende (22 bzw. 32) ausgebildet ist und während der Transportzeit des Filmes das Licht außerdem in ein optisches Suchersystem wirft. Z. Kamera nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Fernsehaufnahmeröhre (18) in der Verlängerung der optischen Achse des vor denn Strahlenteiler (15) angeordneten Aufnahmeobjektivs (14) liegt und das verkleinernde Zwischenabbikhmgssystem (21), das Bildfenster des Filmes (28) sowie gegebenenfalls die Spiegelblende (22) im abgewinkelten Strahlengang (19) liegen (vgl. F i g. 2). B. Kamera nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß in der Verlängerung der optischen Achse des vor dem Strahlenteiler (29) angeordneten Aufnahmeobjektivs (30) auch das verkleinernde Zwischenabbildungssystem (31), das Bildfenster des Films (33) sowie gegebenenfalls die Spiegelblende (32) liegen und im abgewinkelten Strahlengang die Fernsehröhre (34 bzw. 46) angeordnet ist (vgl. Fig. 3). 9. Kamera nach Anspruch 8; dadurch gekennzeichnet, daß auch im abgewinkelten Strahlengang ein Zwischenabbildungäsystem (44). liegt, welches über eine weitere Ablenkung (45) eine beliebige räumliche Anordnung der Fernsehröhre (46) gestattet (vgl. F i g. 4). 10. Kamera nach einem der Ansprüche 2 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das verkleinernde Zwischenabbildungssystem (21 bzw. 31) so ausgebildet ist, daß alle bilderzeugenden Strahlen des Aufnahmeobjektivs unter Zuhilfenahme einer Feldlinse oder einer Fiberoptik durch das Zwischenabbildungssystem auf die Filmebene gelangen. In Betracht gezogene Druckschriften: Patentschrift Nr. 22 419 des Amtes für Erfindungs- und Patentwesen in der sowjetischen Besatzungszone Deutschlands.
DEA42496A 1963-03-04 1963-03-04 Verfahren zur Steigerung der Lichtintensitaet in einer kinematographischen Kamera sowie Filmkamera mit Strahlungsteiler zur Durchfuehrung dieses Verfahrens Pending DE1184631B (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1265574B (de) * 1966-07-07 1968-04-04 Bavaria Atelier Ges M B H Kombinierte Film- und Fernsehaufnahmekamera
US6185044B1 (en) 1998-01-19 2001-02-06 Fuji Photo Optical Co., Ltd. TV lens with still-taking function
EP0884895B1 (de) * 1997-06-12 2009-11-18 Panavision Inc. A Corporation of the State of Delaware, U.S.A. Videoüberwachungssystem für eine Kinofilmkamera

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE22419C (de) * E. SCHULZE, in Firma MEYER & HOLZACH in Eutritzsch - Leipzig Neuerungen an Drillsäemaschinen

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