DE1184545B - Fressgitter fuer Rinder od. dgl. - Google Patents
Fressgitter fuer Rinder od. dgl.Info
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01K—ANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
- A01K1/00—Housing animals; Equipment therefor
- A01K1/06—Devices for fastening animals, e.g. halters, toggles, neck-bars or chain fastenings
- A01K1/0606—Devices for fastening animals, e.g. halters, toggles, neck-bars or chain fastenings by means of grids with or without movable locking bars
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- Catching Or Destruction (AREA)
Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
Deutsche Kl.: 45 h-1/10
Nummer: 1184 545
In der Patentanmeldung G 35002 III/45 h ist ein
Freßgitter für Rinder beschrieben, bei dem zwischen zwei verhältnismäßig weit voneinander entfernten
vertikalen Gitterstäben zwei sich gegenüberliegende doppelarmige, in vertikaler Ebene symmetrisch zueinander
verschwenkbare, in Klemmstellung verriegelbare Klemmstäbe angeordnet sind, wobei ihre
sich gegenüberliegenden Schwenkpunkte etwa die Entfernung der Halsbreite eines Durchschnittstieres
voneinander aufweisen. Das Freßgitter ist dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmstäbe nach außen gebogene,
vorzugsweise gewichtsbeschwerte untere Arme aufweisen, die jeweils über einen Lenker und
ein vertikal geführtes Führungsstück derart miteinander verbunden sind, daß sich das Führungsstück in
der oberen Endlage befindet, wenn die oberen Arme der Klemmstäbe gespreizt sind und das Führungsstück durch den Hals des Tieres heruntergedrückt
sich in der unteren Endstellung befindet, wenn die oberen Arme in Klemmstellung stehen, wobei die
mindestens in eine Strecklage gebrachten Lenker die oberen Arme zueinander hin bewegen und in dieser
Lage arretieren.
Es hat sich nun herausgestellt, daß es sich erübrigt, als Grundkonstruktion ein Gitter zu nehmen, da
durch geringfügige Abwandlung des Erfindungsgegenstandes die Abtrennung zweier Räume, nämlich des
Freßraumes und des Standraumes, genügend gesichert ist.
Die Erfindung besteht darin, daß die Klemmstäbe an ihrem oberen Ende aufeinander zu gebogen sind.
Da somit der obere Querträger des Gitters fortfallen kann, da das Tier den Kopf nicht nach oben aus den
in Klemmstellung befindlichen Armen befreien kann, ist eine wesentliche Materialersparnis geschaffen.
Ein weiterer Gedanke besteht darin, die Anlenkpunkte der Klemmstäbe in Stützen anzuordnen, die
auf dem unteren querliegenden Rohr abgestützt sind. Damit erübrigen sich die verhältnismäßig weit voneinander
entfernten vertikalen Gitterstäbe, die die beiden Klemmstäbe bei der Ausbildung des Erfindungsgegenstandes
nach der Hauptpatentanmeldung getragen haben. Um nun den Zwischenraum zwischen den Klemmstäben bei Reihenanordnungen auszufüllen
und eine genügende Abweisung der Tiere zu garantieren, sind ferner an den Stützen nach den
Seiten hin gerichtete Abweiser angeordnet. Diese Abweiser bestehen vorzugsweise aus einem Ring, der
so groß bemessen ist, daß auch ein Jungtier nicht den Kopf durchstecken kann, um versehentlich darin
hängenzubleiben, aber doch eine genügende Größe aufweist, um den Zwischenraum zum nächsten Stand
Zusatz zur Anmeldung: G 35002III/45 h ■
Auslegeschrift 1173 285
Anmelder:
Als Erfinder benannt:
Josef Gerdemann, Greven (Westf.)
zur Hälfte auszufüllen, denn der anschließende Stand trägt einen gleichen Abweiser. Selbstverständlich
kann dieser Abweiser auch eine andere Formgebung
so haben, der Ring garantiert lediglich eine Unfallsicherheit, da keine Ecken und Kanten vorhanden
sind, an denen sich die Tiere verletzen können, selbst wenn sie im Spiel oder im Kampf unvorsichtige Bewegungen
machen.
as In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der
Erfindung dargestellt. Es zeigt
F i g. 1 die Vorrichtung in geöffneter Stellung in ausgezogenen Linien, in geschlossener Stellung in
strichpunktierten Linien,
F i g. 2 die Vorrichtung in Seitenansicht im Schnitt nach der Linie A-B der F i g. 1.
Das erfindungsgemäße Freßgitter weist zunächst wie bei der Hauptpatentanmeldung einen unteren
Querstab 2 auf, der ein etwas stärkeres Rohr sein kann. Ferner sind zwei Klemmstäbe 4 angeordnet,
deren untere Arme 4 a nach außen gebogen sind und vorzugsweise eine Gewichtsbeschwerung haben dadurch, daß die rohrartigen Klemmstäbe 4 α an ihren
unteren, nach außen gebogenen Enden aus VoIl material bestehen. Die Stäbe 4 sind schwenkbar, und
zwar um Schwenkpunkte 5.
Erfindungsgemäß sind die oberen Arme Aa der Klemmstäbe 4 aufeinander zu gebogen, so daß sie in
der strichpunktiert dargestellten Arretierstellung, in der sie das Tier festhalten, sich mit ihren Enden 4 c
fast oder vollständig berühren. Ob der obere Bogen
rund geführt ist oder eckig, spielt keine Rolle, genauso
wenig wie es eine Rolle spielt, ob der untere Bogen 4fl rund geführt ist oder eckig. Die dargestellte
S-Form hat aber den wesentlichen Vorteil, daß keine Ecken oder Kanten vorhanden sind, die eine Verletzung
des Tieres hervorrufen können. Ein weiterer
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Vorteil besteht darin, daß die gesamten Klemmstäbe aus einem Stück gebogen sein können.
Die Schwenkpunkte 5 für die Klemmstäbe 4 liegen in Stützen 20, die ihrerseits auf dem Querrohr 2 abgestützt
sind, und zwar entweder direkt oder wie in der dargestellten Weise indirekt über ein Winkeleisen
21. Das Winkeleisen 21 deckt von vorn und von oben den Querstab 2 oder Rohr 2 ab, wobei noch der
wesentliche Vorteil erzielt ist, daß die gesamte Vorrichtung in einer Werkstatt fix und fertig montierbar
ist und lediglich auf das Rohr 2 an Ort und Stelle aufgesetzt zu werden braucht. Das Aufsetzen kann
mittels Schellen erfolgen oder in der dargestellten Art und Weise, nämlich durch Anschweißen.
In der in der Hauptpatentanmeldung beschriebenen Art und Weise werden die Klemmstäbe 4 bewegt,
und zwar durch Druck in der angegebenen Pfeilrichtung C auf das Führungsstück 8, wodurch die
Lenker 7 in eine gestreckte Stellung zueinander gebracht werden, wie es strichpunktiert in der F i g. 1
dargestellt ist. Die Stange 9 wird dadurch im Rohr 10 verschoben, und auch bei diesem Ausführungsbeispiel
kann eine Sicherheitsvorrichtung, bestehend aus einem federbelasteten Hebel 13 unter das Auslaufende
der Stange 9 geschwenkt werden, so daß beim as Herunterdrücken des Führungsstückes 8 durch ein
Tier die Vorrichtung sich selbsttätig wieder öffnet und das Tier beispielsweise auf der Weide nicht den
ganzen Tag gefangen ist.
Ein Grundgitter, um den Futtertrog vom Stellraum der Tiere zu trennen, ist bei dieser Vorrichtung nicht
notwendig. Um zwischen den Anlenkpunkten 5 für die Stangen 4 die Tiere abzuweisen und ihnen nicht
zu ermöglichen, im Zwischenraum stehend zu fressen, sind an den Stützen 20 nach außen gerichtete Abweiser
22 angeordnet, die im dargestellten Ausführungsbeispiel einfache Eisenringe sind. Ringe haben
den Vorteil, keinerlei Ecken und Kanten zu haben, so daß sich das Tier an diesen Ringen nicht verletzen
kann. Es können selbstverständlich auch andere Formen für die Abweiser benutzt werden.
Die Funktion der Gesamtvorrichtung ist die gleiche wie beim Gegenstand der Hauptpatentanmeldung,
lediglich das Grundgerüst und -gitter fallen bei diesem Ausführungsbeispiel fort. Es bleibt lediglich
das Querrohr oder der Querstab 2 als Montagebasis vorhanden. , ' ;
Claims (9)
1. Freßgitter für Rinder, bei dem zwei sich gegenüberliegende doppelaimige, in vertikaler
Ebene symmetrisch zueinander verschwenkbare, in Klemmstellung verriegelbare Klemmstäbe angeordnet
sind und bei dem die Klemmstäbe nach außen gebogene, vorzugsweise gewichtsbeschwerte
untere Arme aufweisen, die jeweils über einen Lenker und ein vertikal geführtes Führungsstück
miteinander verbunden sind nach Patentanmeldung G35002III/45h, dadurch gekennzeichnet,
daß die Klemmstäbe (4) an ihrem oberen Ende (4 c) aufeinander zu gebogen sind.
2. Freßgitter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden (4 c) der Klemmstäbe (4) gemeinsam einen Halbbogen in geschlossener
Stellung des Freßgitters bilden.
3. Freßgitter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Änlenkpunkte (5) der
Klemmstäbe (4) in Stützen (20) liegen, die direkt oder indirekt auf dem unteren querliegenden
Rohr (2) abgestützt sind.
4. Freßgitter nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützen (20) fest mit
einem Winkeleisen (21) verbunden sind, das auf dem Rohr (2) angeordnet ist.
5. Freßgitter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützen (20) nach den
Seiten hin gerichtete Abweiser (22) aufweisen.
6. Freßgitter nach Anspruch 1 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Abweiser (22) aus einem
Metallring bestehen.
7. Freßgitter nach Anspruch 1 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Abweiser (22) etwa oder
vollständig den halben Abstandsraum zum benachbart liegenden Tierstand abdecken.
8. Freßgitter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Klemmstäbe (4) im unteren Teil rund gebogen sind.
9. Freßgitter nach Anspruch 1 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmstäbe (4) S-förmig
gebogen sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
♦09 760/8 12.64 O Bundesdruckerei Berlin
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG38606A DE1184545B (de) | 1963-09-04 | 1963-09-04 | Fressgitter fuer Rinder od. dgl. |
| NL6404428A NL6404428A (de) | 1963-09-04 | 1964-04-22 |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG38606A DE1184545B (de) | 1963-09-04 | 1963-09-04 | Fressgitter fuer Rinder od. dgl. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1184545B true DE1184545B (de) | 1964-12-31 |
Family
ID=7125940
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEG38606A Pending DE1184545B (de) | 1963-09-04 | 1963-09-04 | Fressgitter fuer Rinder od. dgl. |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1184545B (de) |
| NL (1) | NL6404428A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2684518A1 (fr) * | 1991-12-09 | 1993-06-11 | Bayle Sarl Ets | Dispositif autobloquant pour l'immobilisation des animaux ovin, bovin, caprin pour la traite, l'alimentation, le tri et les traitements. |
| US11278002B2 (en) * | 2017-02-07 | 2022-03-22 | Nicolas Fournier | Guide structure for stalling animals such as cattle |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2423979A1 (fr) * | 1978-04-28 | 1979-11-23 | Batigne Marcel | Perfectionnement au systeme d'attache du betail dit " cornadis " |
-
1963
- 1963-09-04 DE DEG38606A patent/DE1184545B/de active Pending
-
1964
- 1964-04-22 NL NL6404428A patent/NL6404428A/xx unknown
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2684518A1 (fr) * | 1991-12-09 | 1993-06-11 | Bayle Sarl Ets | Dispositif autobloquant pour l'immobilisation des animaux ovin, bovin, caprin pour la traite, l'alimentation, le tri et les traitements. |
| US11278002B2 (en) * | 2017-02-07 | 2022-03-22 | Nicolas Fournier | Guide structure for stalling animals such as cattle |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| NL6404428A (de) | 1965-03-05 |
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