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DE1184321B - Ringbuch aus Plastikfolie - Google Patents

Ringbuch aus Plastikfolie

Info

Publication number
DE1184321B
DE1184321B DES63635A DES0063635A DE1184321B DE 1184321 B DE1184321 B DE 1184321B DE S63635 A DES63635 A DE S63635A DE S0063635 A DES0063635 A DE S0063635A DE 1184321 B DE1184321 B DE 1184321B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ring
ring binder
plastic film
plastic
shaped housing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES63635A
Other languages
English (en)
Inventor
Kurt Heidenfelder
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
F Soennecken KG
Original Assignee
F Soennecken KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by F Soennecken KG filed Critical F Soennecken KG
Priority to DES63635A priority Critical patent/DE1184321B/de
Publication of DE1184321B publication Critical patent/DE1184321B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42FSHEETS TEMPORARILY ATTACHED TOGETHER; FILING APPLIANCES; FILE CARDS; INDEXING
    • B42F13/00Filing appliances with means for engaging perforations or slots
    • B42F13/0006Covers for loose-leaf binders
    • B42F13/0066Covers for loose-leaf binders with means for attaching the filing appliance to the cover

Landscapes

  • Making Paper Articles (AREA)

Description

  • Ringbuch aus Plastikfolie Die Erfindung bezieht sich auf ein Ringbuch aus Plastikfolie mit zwei durch einen Rücken miteinander verbundenen Umschlagdeckeln aus durchlaufenden, durch Einlagen versteiften sowie an den Rändern miteinander verschweißten Plastikfolien und mit einer Ringmechanik aus einem rinnenförmigen, am Rücken zwischen zwei längslaufenden Schweißnähten angeordneten Gehäuse zur Aufnahme von zwei, geteilte Ringe aufweisenden Verstellschienen.
  • Bei derartigen Ringbüchern wird die Ringmechanik jeweils auf einer Schiene befestigt, die zwischen zwei durchgehenden Plastikfolien am Rücken des Ringbuches festgehalten ist. Um diese Befestigungsschiene zu ersparen, ist es auch schon bekanntgeworden, das hülsenförmige Gehäuse der Ringmechanik zwischen zwei mit überstehenden Längsrändern versehene Streifen aus thermoplastischem Kunststoff einzuschweißen und dann mit Hilfe dieser Längsränder die Ringmechanik am Rücken des Ringbuches anzuschweißen. Bei einer solchen Befestigung sind mithin zwei besondere Schweißvorgänge auszuführen. Insbesondere ist jedoch ein vollständiges, aus einem rinnenförmigen Unterteil und einem Deckel bestehendes Gehäuse vorgesehen, das durch seine Zweiteiligkeit die Ringmechanik nicht unerheblich verteuert, so daß insgesamt ein auf diese Weise hergestelltes Ringbuch in der Herstellung als unwirtschaftlich angesehen werden muß.
  • Da Ringbücher aus Plastikfolie zu Massenartikeln geworden sind und in großen Stückzahlen möglichst billig und einfach hergestellt werden müssen, hat sich die Erfindung die Aufgabe gestellt, die Fertigung dieser Ringbücher mit den eingangs im ersten Absatz erläuterten Merkmalen des Gattungsbegriffes im Aufbau noch weiter zu vereinfachen und in der Herstellung dadurch wirtschaftlicher zu gestalten, daß vor allem Arbeitsgänge und Material eingespart wird.
  • Diese Aufgabe wird im wesentlichen dadurch gelöst, daß das rinnenförmige Gehäuse der Ringmechanik mit den Verstellschienen deckellos zwischen den beiden zugleich den Rücken bildenden Plastikfolien des Ringbuches angeordnet ist, von denen die sich über die Innenseite der Umschlagdeckel erstreckende Plastikfolie in ihrem Rückenteil Durchbrechungen für den Durchtritt der geteilten Ringe und gegebenenfalls Durchbrechungen für etwa vorhandene Handhaben aufweist.
  • Durch diese Ausbildung des Ringbuches kommt nicht nur die Befestigungsschiene für die Ringmechanik, wie bereits bekannt, sondern auch der Gehäusedeckel in Fortfall. Insbesondere wird die Ringmechanik lediglich durch den gleichen Arbeitsgang, mit dem die innere Plastikfolie und die äußere Plastikfolie entlang den Rückenlängsseiten miteinander verschweißt werden, in dem Ringbuch befestigt. Die beiderseits der Ringmechanik längslaufenden Schweißnähte mwssen sowieso angebracht werden, da sie in üblicher Weise die Gelenke zwischen dem Rücken und den beiden Deckeln bilden. Sie halten zugleich die Ringmechanik gegen seitliche Verschiebungen am Rücken fest.
  • In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer Ausführungsform beispielsweise veranschaulicht. Es zeigt F i g. 1 einen Querschnitt nach der Linie 1-I der F i g. 3 durch den Rückenbereich eines geöffneten Ringbuches mit geschlossener Ringmechanik, F i g. 2 einen Längsschnitt durch die Rückenenden des in der Höhe verkürct dargestellten Ringbuches insbesondere nach der Linie II-11 der F i g. 3 mit einer an den Enden mit Handhaben versehenen Ringmechanik, F i g. 3 die Draufsicht auf das Ringbuch nach den F i g. 1 und 2 mit und ohne Handhaben an der Ringmechanik und F i g. 4 einen Längsschnitt durch das eine Rückenende des Ringbuches nach der Linie III-III der F i g. 3.
  • Jedes der Erfindung zugrunde liegende Ringbuch wird im wesentlichen von einer durchlaufenden äußeren Plastikfolie 1 gebildet. Diese Plastikfolie bildet somit zugleich auch den Rücken 2. Des weiteren ist eine weitere durchlaufende innere Plastikfolie 3 vorgesehen: Die beiden Plastikfolien 1 und 3 sind nach Einfügung von Versteifungspappen 4 durch eine ringsumlaufende Schweißnaht 5 und zwei entlang den Rückenlängsseiten verlaufende sowie die Buchgelenke bildende Schweißnähte 6 miteinander verbunden.
  • Vor dem Zusammenschweißen der beiden Plastikfolien 1 und 3 wird ein rinnenförmiges Gehäuse 7 einer Ringmechanik mit zwei Verstellschienen 8, jedoch ohne Deckel, auf den Rückenteil 2 der äußeren Plastikfolie 1 aufgelegt. Der von der inneren Plastikfolie 3 gebildete Rückenteil 9 erhält Durchbrechungen 10 für den Durchtritt von auf den Verstellschienen befestigten geteilten Ringen 11. Falls Fandhaben 12 zum Öffnen der Ringmechanik vorgesehen sind, erhält der Rückenteil 9 zusätzlich noch Durchbrechungen in Form von Schlitzen 13 oder von Ausschnitten 14.
  • Nach dem Ausrichten der Plastikfolien 1 und 3 mit den Versteifungspappen 4 und dem rinnenförmigen Gehäuse 7 wird das Ringbuch mittels der umlaufenden Schweißnaht 5 und der beiden Längsschweißnähte 6 verschweißt und ist nach Abnehmen der Schweißgrate fertig zum Gebrauch. Dies geschieht in einem Arbeitsgang, wodurch zugleich die Ringmechanik gegen jegliches Verschieben sicher im Rücken des Ringbuches befestigt wird.
  • Wenn die Handhaben 12 eingespart werden, wird der Schlitz 13 bzw. der Ausschnitt 14 in der inneren Plastikfolie 3 fortgelassen. Die Plastikfolien 1 und 3 werden dann auch , an den Stirnseiten der Ringmechanik mit ihren Rückenteilen 2 und 9 verschweißt, wie in F i g. 4 durch den Folienteil 15 angedeutet ist, welcher den Rückenhohlraum verschließt.
  • Es ist auch möglich, durch Verkürzung der Ringmechanik die Handhaben 12 ebenfalls mit der inneren Folie 3, 9 zu überdecken und gemäß F i g. 4 den Hohlraum abzuschließen, so daß die Handhaben 12 unterhalb der sie überdeckenden Folienschräge 15 zu liegen kommen. Infolge der Elastizität der Folie können die Handhaben trotzdem von außen her niedergedrückt werden.

Claims (1)

  1. Patentanspruch: Ringbuch aus Plastikfolie mit zwei durch einen Rücken miteinander verbundenen Umschlagdeckeln aus durchlaufenden, durch Einlagen versteiften sowie an den Rändern miteinander verschweißten Plastikfolien und mit einer Ringmechanik aus einem rinnenförmigen, am Rücken zwischen zwei längslaufenden Schweißnähten angeordneten Gehäuse zur Aufnahme von zwei, geteilte Ringe aufweisenden Verstellschienen, dadurch gekennzeichn e t , daß das rinnenförmige Gehäuse (7) mit den Verstellschienen (8) deckellos zwischen den beiden zugleich den Rücken (2) bildenden Plastikfolien (1 und 3) angeordnet ist, von denen die sich über die Innenseite der Umschlagdeckel (4) erstreckende Plastikfolie (3) in ihrem Rückenteil (9) Durchbrechungen (10) für den Durchtritt der Ringe (11) und gegebenenfalls Durchbrechungen (13 und 14) für etwa vorhandene Handhaben (12) aufweist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 1022 556; deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1774 143.
DES63635A 1959-06-25 1959-06-25 Ringbuch aus Plastikfolie Pending DE1184321B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DES63635A DE1184321B (de) 1959-06-25 1959-06-25 Ringbuch aus Plastikfolie

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DES63635A DE1184321B (de) 1959-06-25 1959-06-25 Ringbuch aus Plastikfolie

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1184321B true DE1184321B (de) 1964-12-31

Family

ID=7496518

Family Applications (1)

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DES63635A Pending DE1184321B (de) 1959-06-25 1959-06-25 Ringbuch aus Plastikfolie

Country Status (1)

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DE (1) DE1184321B (de)

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1022556B (de) 1954-03-26 1958-01-16 Doret Ets Ringbuchmechanik
DE1774143U (de) * 1958-05-13 1958-09-18 Bernd Lumbeck Profil aus kunststoff als rueckenschiene fuer ringbuchmechaniken.

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1022556B (de) 1954-03-26 1958-01-16 Doret Ets Ringbuchmechanik
DE1774143U (de) * 1958-05-13 1958-09-18 Bernd Lumbeck Profil aus kunststoff als rueckenschiene fuer ringbuchmechaniken.

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