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DE1184169B - Hydrodynamischer Drehmomenten-Wandler - Google Patents

Hydrodynamischer Drehmomenten-Wandler

Info

Publication number
DE1184169B
DE1184169B DEB58314A DEB0058314A DE1184169B DE 1184169 B DE1184169 B DE 1184169B DE B58314 A DEB58314 A DE B58314A DE B0058314 A DEB0058314 A DE B0058314A DE 1184169 B DE1184169 B DE 1184169B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
valve
valve member
pump
torque converter
opening
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB58314A
Other languages
English (en)
Inventor
Albert Leslie Gatiss
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Brockhouse Engineering Ltd
Original Assignee
Brockhouse Engineering Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Brockhouse Engineering Ltd filed Critical Brockhouse Engineering Ltd
Publication of DE1184169B publication Critical patent/DE1184169B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H61/00Control functions within control units of change-speed- or reversing-gearings for conveying rotary motion ; Control of exclusively fluid gearing, friction gearing, gearings with endless flexible members or other particular types of gearing
    • F16H61/38Control of exclusively fluid gearing
    • F16H61/48Control of exclusively fluid gearing hydrodynamic
    • F16H61/64Control of exclusively fluid gearing hydrodynamic controlled by changing the amount of liquid in the working circuit
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H41/00Rotary fluid gearing of the hydrokinetic type
    • F16H41/24Details
    • F16H41/30Details relating to venting, lubrication, cooling, circulation of the cooling medium

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Control Of Fluid Gearings (AREA)

Description

  • Hydrodynamischer Drehmomenten-Wandler Das Hauptpatent bezieht sich auf einen hydrodynamischen Drehmomenten-Wandler mit einer Pumpe zum Fördern der Arbeitsflüssigkeit von einem Druckölbehälter über eine Zuflußleitung, die von der Pumpe zum Wandlerkern führt, sowie einer Abflußleitung, die den Wandlerkern mit dem Niederdruckbehälter der Anlage über einen Kühler verbindet und welcher sich dadurch kennzeichnet, daß die Abflußleitung in an sich bekannter Weise ein federbelastetes Kolbenventil aufwdist, das durch den in der Zuflußleitung herrschenden Druck geöffnet wird, der entgegen einer das Ventil beaufschlagenden Feder wirkt, wobei eine solche Anordnung getroffen ist, daß der Druck in der Zuflußleitung bei Änderung des Übersetzungsverhältnisses im Drehmomenten-Wandler ebenfalls ansteigt oder abfällt, so daß die über das Ventil vom Drehmomenten-Wandler zum Kühler strömende Flüssigkeitsmenge, entsprechend dem im Wandler herrschenden übersetzungsverhältnis, größer oder kleiner wird. Das hierbei zwischen der Eintrittsöffnung des Kühlers und dem mit dieser verbundenen Teil des hydraulischen Kreislaufes eingeschaltete Kolbenventil ist im wesentlichen dazu bestimmt, eine nur teilweise Entleerung des Drehmomenten-Wandlers vom Arbeitsmittel durch Ab- fließen der hydraulischen Flüssigkeit aus dem Drehmomenten-Wandler in den Kühler zu verhindern.
  • Es ist nun festgestellt worden, daß es in bestimmten Anwendungsfällen vorteilhaft ist, im Gegensatz zu einer vollständigen Entleerung des Drehmomenten-Wandlers nur eine teilweise Entleerung herbeizuführen, um auf diese Weise ein besonders niedriges Drehmoment von dem Antriebselement, d. h. der Pumpe des Strömungsgetriebes, auf das Turbinenelement übertragen zu können.
  • Ein derartiger Anwendungsfall liegt beispielsweise vor, wenn der Drehmomenten-Wandler Teil einer Kraftübertragungseinrichtung einer Lokomotive oder eines anderen Fahrzeuges bildet, bei denen es darauf ankommt, auch bei sehr niedriger Geschwindigkeit eine genaue bzw. präzise Manöverierung zu ermöglichen, beispielsweise dann, wenn die Lokomotive von rückwärts an den Zug herangesetzt werden soll.
  • Ein anderer Anwendungsfall besteht im Antrieb von Apparaten oder Einrichtungen, welche während des Anlaufens oder bei Reparaturarbeiten mit sehr geringem Drehmoment bei sehr kleinen Geschwindigkeiten angetrieben werden müssen.
  • Im Falle des Hauptpatents ist zwischen der Austrittsöffnung der Pumpe und dem hydraulischen Kreislauf innerhalb des Drehmomenten-Wandlers ein Ventil eingeschaltet, welches in bekannter Weise dazu dient, den Zufluß der Arbeitsflüssigkeit, z. B. den ölzufluß von der Pumpe zum Drehmornenten-Wandler, abzusperren und hierdurch die vollständige Entleerung des Drehmomenten-Wandlers über ein Entleerungs- bzw. Entlastungsventil zu ermöglichen.
  • Es ist jetzt gefunden worden, daß eine teilweise Entleerung des Drehmomenten-Wandlers (ira Gegensatz zu einer vollständigen Entleerung) dadurch ermöglicht wird, daß das zwischen der Austrittsöffhung der Pumpe und dem hydraulischen Kreislauf angeordnete Füllungsventil mit dem zwischen dem Drehmomenten-Wandler und dem Kühler angeordneten Entleerungsventil arbeitsmäßig in der Weise verbunden wird, daß ein für den vorstehend beschriebenen Zweck ausreichendes 'verringertes Drehmoment auf die Turbine des Drehmomenten-Wandlers übertragen werden kann.
  • Die vorliegende Erfindung betrifft demgemäß ebenfalls einen hydrodynamischen Drehmomenten-Wandler, bei dem für die Zuführung der hydraulischen Flüssigkeit eine Förderpumpe vorgesehen ist, deren Einlaß- und Auslaßöffnungen mit Teilen des hydraulischen Kreislaufes innerhalb des Drehmomenten-Wandlers verbunden sind, und welcher ein Entleerungs-Kontrollventil aufweist, welches in den hydraulischen Kreislauf zwischen dem Drehmomenten-Wandler und der Einlaßöffnung eines Kühlers für die Druckflüssigkeit eingeschaltet ist, dessen Auslaßöffnung mit der Einlaßöffnung der Pumpe in Verbindung steht und bei welchem ferner zwischen der Auslaßöffnung der Pumpe und dem an die Pumpe angeschlossenen Teil des hydraulischen Kreislaufes ein Füllungsventil vorgesehen ist und kennzeichnet sich dadurch, daß zur Steuerung des Füllungsventils und des Entleerungsventils ein regelbares, druckmittelbetätigtes Kontrollventil vorgesehen ist, dessen verstellbares Ventilglied mit dem verstellbaren Ventilglied des Füllungsventils und mit dem verstellbaren Ventilglied des Entleerungsventils mechanisch derart gekuppelt ist, daß einerseits, wenn das Füllungsventil in seine geschlossene Stellung rückt, das Entleerungsventil in Richtung seiner Offenstellung bewegt wird, während andererseits das Entleerungsventil unter dem auf sein Ventilglied ausgeübten Druck in Richtung der Offenstellung frei beweglich ist, ohne hierdurch eine Verschiebung des Füllungsventils gegen seine geschlossene Stellung zu verursachen.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform ist als mechanische Kupplung zwischen dem verstellbaren Ventilglied des Kontrollventils und dem verstellbaren Ventilglied des Entleerungsventils ein Gestänge vorgesehen, welches eine öffnung aufweist, in welche die Ventilstange des Ventilgliedes des Entleerungsventils mit radialem Spiel geführt ist, wobei das freie Ende der Ventilstange einen Anschlag aufweist, welcher sich bei einer Verschiebung des Ventilgliedes des Kontrollventils in Richtung auf die Offenstellung des Entleerungsventils gegen das Gestänge zur Erzielung einer zwangsweisen Mitnahme des Ventilgliedes des Entleerungsventils abstützt, während diesem zum Zwecke seiner Verstellung bei einer Verschiebung des Ventilgliedes des Kontrollventils in entgegengesetzter Richtung in an sich bekannter Weise eine gegen den von der Pumpe ausgehenden öffnungsdruck in Schließrichtung des Entleerungsventils wirksame Druckfeder zugeordnet ist.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel erläutert. Es zeigt F i g. 1 eine teilweise geschnittene Seitenansicht der übertragungsanlage, wobei das Füllungsventil und das Entleerungsventil in der vollständig geschlossenen bzw. in der vollständig geöffneten Stellung dargestellt sind, und F i g. 2 einen Querschnitt eines Teiles der in F i g. 1 dargestellten Konstruktion, wobei das Füllungsventil in einer teilweise geschlossenen Stellung und das Entleerungsventil in einer teilweise geöffneten Stellung dargestellt sind.
  • Die in den Zeichnungen gezeigte Ausführungsforrn ist für die Kraftübertragung in Lokomotiven bestimmt und umfaßt zwei axial mit seitlichem Ab- stand angeordnete Drehmomenten-Wandler 11, 12. Die Ausführungsforrn der beiden Drehmomenten-Wandler entspricht derjenigen gemäß dem Gegenstand dem Hauptpatent. Jeder der beiden Drehmomenten-Wandler besteht aus je einem Pumpenrad 11 a bzw. 12 a, je einem Turbinenrad 11 b bzw. 12 b und je einem Leitrad 11 c bzw. 12 c.
  • Die beiden Pumpenräder werden durch den Motor der Lokomotive mittels der Antriebswelle 13 betrieben, welche in bekannter Weise die Pumpe 14 antreibt. An der Pumpe 14 befinden sich Eintritts-und Austrittsöffnungen 36 und 38, welche mit verschiedenen Teilen des durch die beiden Drehmomenten-Wandler gebildeten hydraulischen Kreislaufes verbunden sind.
  • Die beiden Turbinenräder der Wandler sind mit einer Sekundärwelle 21 verbunden.
  • Die Kraftübertragungsanlage weist einen Kühler 34 für die hydraulische Flüssigkeit auf, welcher mit Eintritts- und Austrittsöffnungen 34 a und 34 b versehen ist, von denen die Austrittsöffnung 34 b mit der Eintrittsöffnung 36 der Pumpe 14 in Verbindung steht.
  • Für das automatische Füllen und Entleeren der beiden Wandler ist ein Ventil 53 vorgesehen, das als Plattenventil ausgebildet sein kann.
  • Die Austrittsöffnung 38 der Pumpe 14 ist für das Füllungsventil 39 mit der zu den Wandlern führenden Zufuhrleitung 41 verbunden, so daß die Flüssigkeit unter dem von der Pumpe 14 herrührenden Druck in die Wandler gefördert werden kann.
  • Das Füllungsventil 39 ist als Kolbenventil ausgebildet und besteht aus einem in dem Gehäuse 39b verschieblich geführten Ventilglied 39 a, welches mit zwei Kolben 39 c und 39 d ausgerüstet ist. Das Ventil besitzt eine Zuflußöffnung 39e und eine Ausströmöffnung 39f, welche mit der Förderleitung 41 verbunden ist.
  • Zur Kontrolle der Entleerung des hydraulischen Kreislaufes der beiden Drehmomenten-Wandler weist die Einrichtung ferner ein Entleerungs- bzw. Entlastungsventil 30 auf.
  • Das Füllungsventil 39 entspricht dem als Drosselventil ausgebildeten Druckventil 39 und das Entleerungsventil 30 dem Kolbenventil 30 des Gegenstandes des Hauptpatents, wobei jedoch im Falle der vorliegenden Erfindung das Entleerungsventil 30 dazu dient, sowohl eine teilweise als auch eine vollständige Entleerung des hydraulischen Kreislaufes der beiden Drehmomenten-Wandler über den Kühler 34 zu bewirken.
  • Das Entleerungsventil 30 ist ebenfalls als Kolbenventil ausgebildet und besteht aus dem Gehäuse 31, in welchem das kolbenartige Ventilglied 32 geführt ist, welches zwei Kolben 32 a und 32 b aufweist.
  • Das Entleerungsventil 30 weist eine Zuströmöffnung 30a auf, welche durch den Kanal 40 mit der Ausströmöffnung 39f des Füllungsventils 39 verbunden ist und dazu dient, den Zustrom der Arbeitsflüssigkeit auf die Stimfläche 47 des Kolbens 32a des Ventilgliedes 32 zu ermöglichen, wenn sich das Füllungsventil in geöffneter Stellung befindet, um das Entleerungsventil 30 hierdurch in seine vollständig geöffnete Stellung zu bewegen, wie sie in F i g. 1 dargestellt ist.
  • Das Entleerungsventil 30 ist weiterhin mit einer Eintrittsöffnung 29 und einer Austrittsöffnung 33 versehen. Die Eintrittsöffnung 29 ist durch die Bohrung 28 in gleicher Weise mit dem Teil des hydraulischen Kreislaufes der beiden Drehmomenten-Wandler verbunden, wie im Falle der Hauptanineldung beschrieben. Die Austrittsöffnung 33 ist durch die Leitung 33 a mit der Eintrittsöffnung 34a des Kühlers 34 verbunden.
  • Um das Ventilglied 32 aus der in der F i g. 1 dargestellten geöffneten Stellung in die (in der Zeichnung oben) Schließstellung zu bringen, ist eine Druckfeder 49 vorgesehen, die derart angreift, daß in der vollständig geschlossenen Stellung die Eintrittsöffnung29 durch den Kolben32b, an welchem das eine Ende der Druckfeder 49 anliegt, abgedeckt ist.
  • Das Ventilghed 39a des Füllungsventils 39 ist mit dem Ventilglied 32 des Entleerungsventils 30 mechanisch gekuppelt. Diese Verbindung besteht aus einem an dem einen Ende des Ventilgliedes 39a befestigten Schaft 60, dessen freies Ende starr mit dem Ende eines Gestänges 61 verbunden ist. Das gegenüberliegende Ende des Gestänges 61 ist mit einer Bohrung bzw. Öffnung 62 versehen, durch welche ein an dem Ventilglied 32 des Entleerungsventils 30 vorgesehener Schaft 51 mit radialem Spiel hindurchgeführt ist.
  • Das sich an der von dem Entleerungsventil 30 abgekehrten Seite der Öffnung 62 befindende freie Ende des Schaftes 51 ist mit einem Ansatz 51 a versehen, welcher an der angrenzenden Außenseite des Gestänges 61 anliegt. Hierdurch ist es möglich, das Ventilglied 32 in die in F i g. 1 dargestellte Offenstellung (in der Zeichnung nach unten) zu rücken, während es gleichzeitig möglich ist, das Gestänge 61 mit dem zugeordneten Ventilglied 39a in die entgegengesetzte Richtung zu bewegen, ohne daß hierbei notwendigerweise das Ventilglied 32 in gleiche Richtung, d. h. in die geschlossene Stellung mitgenommen würde. Das Schließen des Ventilgliedes 32 wird lediglich durch den von der Feder 49 ausgeübten Druck bewirkt, und zwar so weit, wie es der in der Zuströmöffnung 30a herrschende und von der Pumpe herrührende Druck erlaubt.
  • Das Gestänge 61, welches bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel beide Ventilgheder miteinander verbindet, ist in seinem mittleren Längenbereich mit dem Ende des Ventilgliedes 63 eines Kontrollventils 65 befestigt. Das gegenüberliegende Ende des Ventilgliedes 63 weist einen Kolben 64 auf, welcher in einem dem Kontrollventil 65 zugeordneten Zylinder verschieblich geführt ist. Im Bereich der äußeren Stimfläche des Kolbens 64 ist eine öleinlaßöffnung 66 vorhanden, wobei der ölzufluß zu dieser öffnung durch ein an sich bekanntes, von Hand oder automatisch betätigtes Steuerventil, welches nicht den Gegenstand der Erfindung bildet, derart reguliert wird, daß, wenn das Öl unter Druck in die Öffnung 66 eintritt, der Kolben 64 in die in der Zeichnung dargestellte Aufwärtsrichtung gegen den von der Rückstellfeder 67 ausgeübten Druck bewegt wird, um auf diese Weise das Füllungsventil 39 zu öffnen und gleichzeitig das Schließen des Entleerungsventils 30 unter dem Druck der Feder 49 zu ermöglichen.
  • Wenn keine Kraftübertragung durch den Drehmomenten-Wandler erfolgt, befindet sich bei der vorstehend beschriebenen Ausführungsform das Füllungsventil 39 (wie in F i g. 1 dargestellt) in vollständig geschlossener Stellung, wobei die vollständige Entleerung des Wandlers sowohl durch das in der Hauptanmeldung beschriebene Ventil 53 als auch durch das vollständig geöffnete Entleerungsventil 30 erreicht wird. Diese in Fig. 1 dargestellte Lage der Teile, in welcher das Füllungsventil 39 vollkommen geschlossen und das Enleerungsventil 40 vollkommen geöffnet ist, entspricht dem Zustand vor Aufnahme einer Kraftübertragung.
  • Wenn eine Kraftübertragung erfolgen soll, wird über das Steuerventil durch die Öffnung 66 Öl auf die Außenfläche des Kolbens 49 gegeben, so daß.der Ventilkolben 39 a des Füllungsventils 39 in eine teilweise geöffnete Stellung gerückt wird, wie sie z. B. in F i g. 2 veranschaulicht ist und in welcher die Zuflußöffnung 39 e teilweise geöffnet ist. Hierdurch wird der Zufluß der Arbeitsflüssigkeit (beispielsweise Öl) von der Pumpe 14 mit einem reduzierten Druck durch die Ausströmöffnung 39f in die Zuströmöffnung 30 a des Entleerungsventils 30 ermöglicht, welches zwischenzeitlich unter dem Druck der Feder 49 in die in F i g. 2 dargestellte, teilweise geschlossene Stellung bewegt worden ist.
  • Hierdurch wird ein gewisser Druck auf die Stirnfläche 47 des Kolbens 32 a gegen den Schließdruck der Feder 49 ausgeübt, welcher das Ventilglied 32-, des Entleerungsventils 30 in der in F i g. 2 dargestellten, teilweise geöffneten Stellung hält, in welcher die Eintrittsöffnung 29 lediglich teilweise, jedoch nicht vollständig durch den Kolben 32 b abgedeckt wird.
  • Dadurch, daß nur eine im voraus bestimmte Menge der Flüssigkeit unter Druck auf die äußere Stirnfläche des Kolbens 64 gegeben wird und auf diese Weise ein teilweises Öffnen des Füllungsventils 39 erfolgt, wird das Entleerungsventil 30 - unter der Voraussetzung, daß die Zustromöffnung 39 e nur teilweise geöffnet ist - ebenfalls in einer nur teilweise geöffneten Stellung gehalten und hierdurch das teilweise Entleeren des Wandlers von der Flüssigkeit bewirkt.
  • Unter diesen Umständen wird erreicht, daß nur eine beschränkte Menge an Arbeitsflüssigkeit von der Pumpe 14 dem hydraulischen Kreislauf des Drehmomenten-Wandlers zugeführt wird, und zwar gleichzeitig in übereinstimmung mit der teilweisen Entleerung des Drehmomenten-Wandlers durch das Entleerungsventil 30. Hierdurch erfolgt eine sehr geringe Kraftübertragung auf die beiden Turbinenräder llb und 12b, wie sie insbesondere zum Manövrieren der Lokomotive beim bzw. während des Ankuppelns an den Zug oder beispielsweise beim Rangieren notwendig ist.
  • Dadurch, daß zwischen dem Ventilglied 32 des Entleerungsventils 30 und dem Ventilglied 39 a des Füllungsventils 39 eine lose Kupplung besteht sowie daß durch den Gegendruck der Feder 49 und den über die Zuströmöffnung 30 a ausgeübten öffnungsdruck eine teilweise schließende Bewegung des Ventilgliedes 32 bewirkt wird, ist sichergestellt, daß das Ventilglied 32 sich einerseits nicht in eine vollständig geschlossene Stellung bewegt, wenn das Füllungsventil 39 bereits offen ist, und andererseits die gewünschte teilweise Entleerung des Drehmomenten-Wandlers durch den Kühler 34 unabhängig von einer bestimmten, teilweise offenen Stellung, in welche das Ventilglied 39a durch den Kolben 64 gerückt wird, erfolgt.
  • Wenn das Ventilglied 39 a über die in der F i g. 2 dargestellte Stellung in die vollständige Offenstellung gerückt ist, wodurch über die Zuströmöffnung 30a der Höchstdruck auf die Kolbenstirnfläche 47 des Entleerungsventils 30 ausgeübt wird, verhindert dieser Druck, daß das Ventilglied 32 sich in die vollständig geschlossene Stellung bewegt und gewährleistet ferner, daß - obwohl das Füllungsventil 39 vollständig geöffnet ist - immer noch eine gewisse ölzirkulation über den Kühler 34 erfolgt, welche erwünscht ist, um eine überhitzung des öls zu verhindern. Durch die überführung des Ventilgliedes 39 a in die vollständig offene Stellung über die in F i g. 2 dargestellte Lage hinaus kann sich das Ventilglied 32 von der in Fig. 2 dargestellten, teilweise geschlossenen Stellung etwas in Richtung der Offenstellung bewegen, wobei die genaue Bewegung des Ventils von dem Gegendruck der Feder 49 abhängt, deren Rückstellkraft so gewählt ist, daß die gewünschte teilweise öffnung des Entleerungsventils 30 unter Berücksichtigung des von der Pumpe 14 über die Zuströmöffnung 30a ausgeübten Druckes gewährleistet wird.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Hydrodynamischer Drehmomenten-Wandler gemäß Patent 1160 255, bei dem für die Zuführung der hydraulischen Flüssigkeit eine Förderpumpe vorgesehen ist, deren Einlaß- und Auslaßöffnungen mit Teilen des hydraulischen Kreislaufes innerhalb des Momenten-Wandlers verbunden sind, und welcher ein Entleerungs-Kontrollventil aufweist, welches in den hy- draulischen Kreislauf zwischen dem Momenten-Wandler und der Einlaßöffnung eines Kühlers für die Druckflüssigkeit eingeschaltet ist, dessen Auslaßöffnung mit der Einlaßöffnung der Pumpe in Verbindung steht und bei welchem ferner zwischen der Auslaßöffnung der Pumpe und dem an die Pumpe angeschlossenen Teil des hy- draulischen Kreislaufes ein Füllungsventil vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß zur Steuerung des Füllungsventils(39) und des Entleerungsventils (30) ein regelbares, druckmittelbetätigtes Kontrollventil (65) vorgesehen ist, dessen verstellbares Ventilglied (63) mit dem verstellbaren Ventilglied (39a) des Füllungsventils (39) und mit dem verstellbaren Ventilglied (32) des Entleerungsventils (30) mechanisch derart gekuppelt ist, daß einerseits, wenn das Füllungsventil (39) in seine geschlossene Stellung rückt, das Entleerungsventil (30) in Richtung seiner Offenstellung bewegt wird, während andererseits das Entleerungsventil (30) unter dem auf sein Ventilglied (32) ausgeübten Druck in Richtung der Offenstellung frei beweglich ist, ohne hierdurch eine Verschiebung des Füllungsventils (39) gegen seine geschlossene Stellung zu verursachen.
  2. 2. Hydrodynamischer Drehmomenten-Wandler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als mechanische Kupplung zwischen dem verstellbaren Ventilglied (63) des Kontrollventils (65) und dem verstellbaren Ventilglied (32) des Entleerungsventils (30) ein Gestänge (61) vorgesehen ist, welches eine öffnung (62) aufweist, in welcher die Ventilstange (51) des Ventilgliedes (32) mit radialem Spiel geführt ist, und daß das freie Ende des Schaftes (51) einen Ansatz (51a) aufweist, welcher sich bei einer Verschiebung des Ventilgliedes (63) in Richtung auf die Offenstellung des Entleerungsventils (30) gegen das Gestänge (61) zur Erzielung einer zwangsweisen NEtnahme des Ventilgliedes (32) abstützt, wM-rend diesem zum Zwecke seiner Verstellung bei einer Verschiebung des Ventilgliedes (63) in entgegengesetzter Richtung in an sich bekannter Weise eine gegen den von der Pumpe ausgehenden öffnungsdruck in Schließrichtung des Entleerungsventils wirksame Druckfeder (49) zugeordnet ist.
DEB58314A 1959-06-24 1960-06-23 Hydrodynamischer Drehmomenten-Wandler Pending DE1184169B (de)

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GB1184169X 1959-06-24

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DEB58314A Pending DE1184169B (de) 1959-06-24 1960-06-23 Hydrodynamischer Drehmomenten-Wandler

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DE (1) DE1184169B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0462080A1 (de) * 1990-06-15 1991-12-18 GRAZIANO TRASMISSIONI S.p.A. Langsamfahrt-Ventil für Leistungsschaltgetriebe, insbesondere für Gabelstapler

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0462080A1 (de) * 1990-06-15 1991-12-18 GRAZIANO TRASMISSIONI S.p.A. Langsamfahrt-Ventil für Leistungsschaltgetriebe, insbesondere für Gabelstapler

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