DE1184019B - Vorrichtung zum elektrolytischen AEtzen eines Halbleiterbauelements mit einem im wesentlichen einkristallinen Halbleiterkoerper - Google Patents
Vorrichtung zum elektrolytischen AEtzen eines Halbleiterbauelements mit einem im wesentlichen einkristallinen HalbleiterkoerperInfo
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- C25F—PROCESSES FOR THE ELECTROLYTIC REMOVAL OF MATERIALS FROM OBJECTS; APPARATUS THEREFOR
- C25F3/00—Electrolytic etching or polishing
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Internat. Kl.: HOIl
Deutsche KL: 21g-11/02
Nummer: 1184 019
Aktenzeichen: S 63369 VIII c/21 g
Anmeldetag: 9. Juni 1959
Auslegetag: 23. Dezember 1964
Beim Ätzen von Halbleiterbauelementen mit einem im wesentlichen einkristallinen Halbleiterkörper ist es
bekannt, die Oberfläche des Halbleiterkörpers mit einem Überzug eines gegen das Ätzmittel beständigen
Werkstoffs, wie Wachs, Paraffin od. dgl., zu versehen, der die zu ätzenden Stellen frei läßt.
Weiter ist es bereits bekannt, einen Halbleiterkörper in einem elektrolytischen Ätzbad und in gewisser
Entfernung davon eine als Kathode wirkende Elektrode anzuordnen. Es ist auch bereits bekannt, einen
aus Glas bestehenden, unten offenen zylindrischen Behälter auf einem Germaniumkörper zu befestigen
und einen darin eingefüllten Elektrolyten als Bezugspotential für elektrische Messungen an dem Germaniumkristall
zu verwenden.
. Das Hauptpatent 1160 547 betrifft ein Verfahren zum elektrolytischen Ätzen eines Halbleiterbauelements
mit einem im wesentlichen einkristallinen Halbleiterkörper und einem an die Oberfläche tretenden
pn-übergang, bei dem zum Erhöhen der Sperrspannung des pn-Übergangs die angelegte Ätzspannung
unterhalb der Spannung gehalten wird, bei der eine Polierwirkung an der Halbleiteroberfläche auftritt.
Als Beispiel ist die Ätzung einer Gleichrichteranordnung behandelt. Diese Gleichrichteranordnung
wird als bipolare Elektrode im Elektrolysebad so angeordnet, daß sie eine Öffnung in einer Blende aus
Isolierstoff bedeckt, die im Elektrolysebad quer zur Strombahn den ganzen Badquerschnitt außerhalb
ihrer Öffnung ausfüllt. In die beiden durch die isolierende Blende getrennten Teile des Elektrolysebads
taucht je eine Platinelektrode, die an den negativen bzw. positiven Pol der Spannungsquelle angeschlossen
sind. Der Strom wird also gezwungen, durch das Halbleiterbauelement hindurchzuwandern und auf
seiner Oberfläche die erwünschte Ätzwirkung auszuüben.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Durchführen
dieses Verfahrens für Halbleiterbauelemente mit zwei entgegengesetzt gerichteten pn-Übergängen.
Erfindungsgemäß ist diese Vorrichtung so ausgebildet, daß als Elektrolytbehälter ein aus elektrisch isolierendem
Material bestehendes, unten offenes Gefäß verwendet ist, das auf den zu ätzenden Teil der Oberfläche
des Halbleiterbauelements, vorzugsweise mit Hilfe einer Silikonpaste, aufgeklebt ist, und daß eine
den p-leitenden Bereich des Halbleiterkörpers kontaktierende Elektrode an den positiven Pol und eine
in geringem Abstand von der Halbleiteroberfläche innerhalb des Elektrolyten angeordnete Elektrode an
den negativen Pol einer Spannungsquelle angeschlossen ist. Die Erfindung schafft so eine Möglichkeit,
Vorrichtung zum elektrolytischen Ätzen eines
Halbleiterbauelements mit einem im wesentlichen einkristallinen Halbleiterkörper
Halbleiterbauelements mit einem im wesentlichen einkristallinen Halbleiterkörper
Zusatz zum Patent: 1 160 547
Anmelder:
Siemens-Schuckertwerke Aktiengesellschaft,
Berlin und Erlangen,
Erlangen, Werner-von-Siemens-Str. 50
Als Erfinder benannt:
Fritz Wunderling, Erlangen
Fritz Wunderling, Erlangen
auch Halbleiterbauelemente mit kompliziertem Aufbau dem Verfahren nach dem Hauptpatent zu unterwerfen,
insbesondere Transistoren, Vierschichtanordnungen u. dgl.
An Hand eines Ausführungsbeispieles soll die Erfindung näher erläutert werden. In der Zeichnung ist ein nach dem Legierungsverfahren hergestellter Transistor dargestellt, der bereits in dem Unterteil seines Gehäuses befestigt ist, und der in eine erfindungsgemäß gestaltete Vorrichtung eingesetzt ist. Der Transistor besteht beispielsweise aus einem Halbleiterkörper aus hochohmigem, p-leitendem Silizium, in den Elektroden einlegiert sind. In die Oberseite ist ein Muster der Basis- und Emitterelektroden und in die Unterseite eine Kollektorelektrode ednlegiert. Entsprechend geformte, aus Gold mit entsprechenden Dotierungszusätzen bestehende Folien sind in ein Scheibchen des Halbleitermaterials einlegiert und bilden nun die Elektroden für entsprechend Umdotierte Elektrodenbereiche. Man geht zweckmäßigerweise von p-leitendem Silizium mit einem spezifischen Widerstand von 80 bis 100 Ohm-cm aus. Auf ein etwa 100 μ starkes Scheibchen dieses Materials mit einem Durchmesser von 12 mm werden konzentrisch ein Scheibchen einer Bor enthaltenden Goldfolie von 2,85 mm Durchmesser und etwa 35 μ Stärke, ein Ring aus einer Gold-Antimon-Legienang (etwa 0,5% Sb) von 3 mm Innendurchmesser und 4,85 mm Außen-
An Hand eines Ausführungsbeispieles soll die Erfindung näher erläutert werden. In der Zeichnung ist ein nach dem Legierungsverfahren hergestellter Transistor dargestellt, der bereits in dem Unterteil seines Gehäuses befestigt ist, und der in eine erfindungsgemäß gestaltete Vorrichtung eingesetzt ist. Der Transistor besteht beispielsweise aus einem Halbleiterkörper aus hochohmigem, p-leitendem Silizium, in den Elektroden einlegiert sind. In die Oberseite ist ein Muster der Basis- und Emitterelektroden und in die Unterseite eine Kollektorelektrode ednlegiert. Entsprechend geformte, aus Gold mit entsprechenden Dotierungszusätzen bestehende Folien sind in ein Scheibchen des Halbleitermaterials einlegiert und bilden nun die Elektroden für entsprechend Umdotierte Elektrodenbereiche. Man geht zweckmäßigerweise von p-leitendem Silizium mit einem spezifischen Widerstand von 80 bis 100 Ohm-cm aus. Auf ein etwa 100 μ starkes Scheibchen dieses Materials mit einem Durchmesser von 12 mm werden konzentrisch ein Scheibchen einer Bor enthaltenden Goldfolie von 2,85 mm Durchmesser und etwa 35 μ Stärke, ein Ring aus einer Gold-Antimon-Legienang (etwa 0,5% Sb) von 3 mm Innendurchmesser und 4,85 mm Außen-
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durchmesser sowie ein Ring aus einer Bor enthaltenden Goldfolie von 5 mm Innendurchmesser und 7 mm
Außendurchmesser aufgelegt. Das Ganze wird auf eine Folie aus einer Gold-Antimon-Legierung (etwa
0,5 °/o Sb) von 14 mm Durchmesser gelegt und durch einen Erhitzungsvorgang miteinander legiert.
Die Figur zeigt das Ergebnis. Ein Teil des hochohmigen, p-leitenden Halbleitermaterials ist erhaltengeblieben
und bildet die Zone 2. Auf der Oberseite
eine leichtere Kontrollmöglichkeit ergibt. Zum Beispiel werden Zeiten von 5 bis 15 Minuten beim elektrolytischen
Ätzen gegenüber Zeiten von 1 bis 3 Sekunden beim chemischen Ätzen erhalten. Außerdem
5 ergeben sich verfahrenstechnische Vereinfachungen, da beim elektrolytischen Ätzen keine hochkonzentrierten
Säuren wie beim chemischen Ätzen verwendet zu werden brauchen. Außerdem tritt bei chemischen
Ätzverfahren für gewöhnlich eine sehr schnelle
befinden sich die als Basiselektroden dienenden Gold- io Verschmutzung der Ätzlösungen ein, die sie für eine
kontakte 3 und 4, die auf entsprechend hochdotierten, weitere Verwendung unbrauchbar machen. Hierdurch
p-leitenden Zonen S und 6 ruhen. Zwischen beiden ist der Ätzmittelverbrauch sehr groß und demzufolge
Zonen befindet sich die η-leitende umdotierte Emitter- das Verfahren sehr unwirtschaftlich. Im Gegensatz
zone 7 mit der Emitterelektrode 8. Auf der Unterseite dazu tritt beim elektrolytischen Ätzen diese schnelle
befindet sich die großflächige Kollektorelektrode 9 15 »Vergiftung« der Elektrolytlösung nicht auf.
mit der η-leitenden Kollektorzone 10. Die Kollektor- In den Elektrolyten taucht eine Elektrode 16, die elektrode ist zweckmäßig mit einer Molybdänscheibe an den negativen Pol einer Spannungsquelle angell verbunden, die in einer Ausnehmung des Bodens schlosssen ist. Ihre Form richtet sich nach den sondes Gehäuseunterteiles 12befestigt, z.B. angelötet, ist. stigen Gegebenheiten der Anordnung, unter anderem
mit der η-leitenden Kollektorzone 10. Die Kollektor- In den Elektrolyten taucht eine Elektrode 16, die elektrode ist zweckmäßig mit einer Molybdänscheibe an den negativen Pol einer Spannungsquelle angell verbunden, die in einer Ausnehmung des Bodens schlosssen ist. Ihre Form richtet sich nach den sondes Gehäuseunterteiles 12befestigt, z.B. angelötet, ist. stigen Gegebenheiten der Anordnung, unter anderem
Auf der Oberseite des Halbleiterscheibchens be- 20 auch nach der Zugänglichkeit der einzelnen Teile,
finden sich zwei U-förmige Anschlußbrücken, die Wichtig ist, daß sich zumindest ein Teil der Elektrode
kreuzweise zueinander angeordnet sind, damit eine in geringem Abstand von der zu behandelnden Ober-Berührung
ausgeschlossen wird. Sie bestehen aus fläche befindet. Mit Rücksicht auf die Anschluß-Gold
oder vergoldetem Silberband und sind auf den brücken 13 und 14 erhält die Elektrode 16 im darentsprechenden
Elektroden oder Elektrodenberei- 25 gestellten Beispiel die Form eines umgekehrten U.
chen durch Legierung befestigt. Die Anschlußbrücke Wird das Ätzen vor dem Aufbringen der Anschluß-13
für die Emitterelektrode 8 ist in der Bildebene brücken durchgeführt, so kann die Elektrode 16 die
dargestellt. Die Anschlußbrücke 14 für die Basiselek- Form eines Ringes oder zweier Halbringe haben und
trode steht senkrecht zur Bildebene und verbindet die innerhalb des Elektrolyten in geringem Abstand von
Basiskreisscheibe 3 mit dem Basisring 4. An diese 30 wenigen Millimetern oberhalb der ringförmigen
Anschlußbrücken können dann die für den Betrieb Emitterelektrode 8 angebracht sein, wodurch eine
des Halbleiterbauelements notwendigen Anschluß- Ätzung der äußeren Grenzen der Übergänge zwischen
leiter angelötet oder anlegiert werden, die mit Hilfe dem Emitterring und dem Basisring bzw. der Basisvon
Glaseinschmelzungen isoliert durch einen auf das kreisscheibe gewährleistet ist. Die Zuführung des
Gehäuseunterteil 12 aufzulötenden Deckel geführt 35 Stromes erfolgt im dargestellten Beispiel durch einen
werden. Kontaktdraht 17, der auf die Anschlußbrücke 14 auf-
Wie in der Zeichnung dargestellt, wird die Ätzung gesetzt wird und an den positiven Pol der Spannungs-
der Oberseite des Halbleiterbauelements unmittelbar quelle angeschlossen ist. ImFaIIe des Fehlens der An-
vor der endgültigen Fertigstellung des Gehäuses vor- schlußbrücken müssen sowohl die Basiskreisscheibe
genommen. Eine zylindrische Vorrichtung 15, die 40 als auch der Basisring einzeln an den positiven Pol
zweckmäßigerweise aus Polytetrafluoräthylen (Teflon) angeschlossen werden. Damit eine Elektrolyse imobe-
besteht, wird auf dem Rand des Halbleiterbauele- ren Teil des Elektrolyten zwischen dem Kontaktdraht
ments mit Hilfe von Siliconfett befestigt. Das Silicon- 17 und der Elektrode 16 vermieden wird, sind sowohl
fett bewirkt eine sichere Abdichtung der Aufsetzstelle, der Kontaktdraht 17 bis auf die Spitze als auch die
so daß in die so entstandene Höhlung der Elektrolyt, 45 Eelektrode 16 bis auf den U-förmigen Teil lackiert,
beispielsweise 4°/oige Flußsäure, eingefüllt werden Die Teile 16 und 17 bestehen als Platin,
kann, ohne daß die Gefahr besteht, daß der Elektrolyt Die Dauer des Ätzprozesses-sowie die zur Anwen-
ausläuft und das Gehäuseunterteil 12 oder die Molyb- dung gelangenden Ströme und Spannungen hängen
dänscheibe 11 chemisch angreift. von den Gegebenheiten der einzelnen Anordnung ab.
Bei dem Aufkleben des Hohlzylinders 15 mit Hilfe 50 In dem dargestellten Beispiel des Legierungstransides
Siliconfettes wird die nach außen tretende Grenze stors mit den genannten Abmessungen und Werten
des pn-Übergangs zwischen den Schichten 2 und 10 wurden gute Ergebnisse erzielt, wenn zwischen der
bedeckt. Diese Grenze wird zweckmäßigerweise einer Elektrode 16 und dem Kontaktdraht 17 eine Spanchemischen Ätzung unterworfen, da der Kollektor- nung von 1,3 V angelegt und eine Ätzdauer von etwa
Basisübergang hochsperrend sein soll. Der starke 55 8 Minuten gewählt wurde. Es stellte sich zunächst ein
chemische Ätzangriff führt zu der maximal erreich- Strom von etwa 4 mA ein, der dann auf etwa 3,5 mA
baren Sperrspannung, die von dem jeweiligen Bau- zurückging.
element unter sonst gleichen Bedingungen zu erwar- Nach dem Ätzen wird das Halbleiterbauelement
ten ist. Da der Emitter-Basisübergang nicht so hoch gut abgespült, zweckmäßigerweise mit destilliertem
zu sperren braucht, sondern im Gegenteil eine hohe 60 Wasser, und getrocknet. NachEntfemen desHohlzylm-Sperrspannung
unerwünscht ist, weil sie zu einer ders 15 kann dann die endgültige Kapselung der Anhohen Verlustleistung führt, wird der Emitter-Basis- Ordnung vorgenommen werden. Ein wichtiger Vorteil
bereich nicht chemisch, sondern elektrolytisch geätzt. des beschriebenen Verfahrens und der erfindungsge-
Das elektrolytische Ätzverfahren ist auch aus ande- mäßen Vorrichtung ist darin zu sehen, daß das Ätzen
ren Gründen dem chemischen vorzuziehen. Insbeson- 65 in einem so fortgeschrittenen Stadium des Fertigungs-
dere zeigt es sich, daß bei elektrolytischen Ätzververfahren die Ergebnisse leichter reproduzierbar sind,
da die Zeitdauer des Ätzens langer ist, wodurch sich
da die Zeitdauer des Ätzens langer ist, wodurch sich
Prozesses vorgenommen werden kann, da sich hierdurch ein erneutes Verunreinigen der Halbleiteroberfläche
mit ziemlicher Sicherheit vermeiden läßt.
Claims (4)
1. Vorrichtung zum Durchführen des Verfahrens zum elektrolytischen Ätzen eines Halbleiterbauelements
mit einem im wesentlichen einkristallinen Halbleiterkörper und einem an die Oberfläche
tretenden pn-übergang, bei dem zum Erhöhen der Sperrspannung des pn-Übergangs die
angelegte Ätzspannung unterhalb der Spannung gewählt wird, bei der eine Polierwirkung an
der Halbleiteroberfläche auftritt, nach Patent 1160547, dadurch gekennzeichnet, daß
als Elektrolytbehälter ein aus elektrisch isolierendem Material bestehendes, unten offenes Gefäß
(15) verwendet ist, das auf den zu ätzenden Teil der Oberfläche des Halbleiterbauelements, vorzugsweise
mit Hufe einer Silikonpaste, aufgeklebt ist, und daß eine den p-leitenden Bereich des
Halbleiterkörpers kontaktierende Elektrode an den positiven Pol und eine in geringem Abstand
von der Halbleiteroberfläche innerhalb des Elektrolyten angeordnete Elektrode an den negativen
Pol einer Spannungsquelle angeschlossen ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1 zum elektrolytischen Ätzen von Halbleiterbauelementen mit
konzentrisch angeordneten Elektroden, dadurch gekennzeichnet, daß die in den Elektrolyten eintauchende
Elektrode ringförmig gestaltet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die ringförmige Elektrode aus
Platin besteht.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 zum elektrolytischen Ätzen von Halbleiterbauelementen mit
auf den Elektroden auflegierten Anschlußbrücken, dadurch gekennzeichnet, daß die in den Elektrolyten
eintauchende Elektrode U-förmig gebogen ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 823 470, 823 763,
Deutsche Patentschriften Nr. 823 470, 823 763,
1029485; deutsche Auslegeschrift Nr. 1040134;
Bell System Techn. Journ., März 1956,
Bell System Techn. Journ., März 1956,
S. 333 bis 347.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
409 759/285 12.64 © Bundesdruckerei Berlin
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES63369A DE1184019B (de) | 1959-06-09 | 1959-06-09 | Vorrichtung zum elektrolytischen AEtzen eines Halbleiterbauelements mit einem im wesentlichen einkristallinen Halbleiterkoerper |
| CH596260A CH383112A (de) | 1956-06-16 | 1960-05-24 | Verfahren zum elektrolytischen Ätzen eines Halbleiterkörpers mit zwei entgegengesetzt gerichteten pn-Übergängen |
| GB20354/60A GB922601A (en) | 1959-06-09 | 1960-06-09 | A method of electrolytically etching a semi-conductor device |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES63369A DE1184019B (de) | 1959-06-09 | 1959-06-09 | Vorrichtung zum elektrolytischen AEtzen eines Halbleiterbauelements mit einem im wesentlichen einkristallinen Halbleiterkoerper |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1184019B true DE1184019B (de) | 1964-12-23 |
Family
ID=7496333
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES63369A Pending DE1184019B (de) | 1956-06-16 | 1959-06-09 | Vorrichtung zum elektrolytischen AEtzen eines Halbleiterbauelements mit einem im wesentlichen einkristallinen Halbleiterkoerper |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1184019B (de) |
| GB (1) | GB922601A (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN111020686B (zh) * | 2019-12-12 | 2021-11-30 | 湖南文理学院 | 纳米多孔硅凸透镜组的制备方法 |
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| DE823470C (de) * | 1950-09-12 | 1951-12-03 | Siemens Ag | Verfahren zum AEtzen eines Halbleiters |
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| DE1029485B (de) | 1956-08-27 | 1958-05-08 | Telefunken Gmbh | Verfahren zum Anbringen eines Zuleitungsdrahtes an der Oberflaeche eines halbleitenden Koerpers |
| DE1040134B (de) * | 1956-10-25 | 1958-10-02 | Siemens Ag | Verfahren zur Herstellung von Halbleiteranordnungen mit Halbleiterkoerpern mit p-n-UEbergang |
-
1959
- 1959-06-09 DE DES63369A patent/DE1184019B/de active Pending
-
1960
- 1960-06-09 GB GB20354/60A patent/GB922601A/en not_active Expired
Patent Citations (4)
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|---|---|---|---|---|
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB922601A (en) | 1963-04-03 |
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