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DE1183765B - Abzugsscheibe fuer Kabel und Seile - Google Patents

Abzugsscheibe fuer Kabel und Seile

Info

Publication number
DE1183765B
DE1183765B DEF36772A DEF0036772A DE1183765B DE 1183765 B DE1183765 B DE 1183765B DE F36772 A DEF36772 A DE F36772A DE F0036772 A DEF0036772 A DE F0036772A DE 1183765 B DE1183765 B DE 1183765B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
disc
haul
clamping
circumference
disk
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEF36772A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing E H Heinz Horn
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Felten and Guilleaume Carlswerk AG
Original Assignee
Felten and Guilleaume Carlswerk AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Felten and Guilleaume Carlswerk AG filed Critical Felten and Guilleaume Carlswerk AG
Priority to DEF36772A priority Critical patent/DE1183765B/de
Publication of DE1183765B publication Critical patent/DE1183765B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02GINSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
    • H02G1/00Methods or apparatus specially adapted for installing, maintaining, repairing or dismantling electric cables or lines
    • H02G1/06Methods or apparatus specially adapted for installing, maintaining, repairing or dismantling electric cables or lines for laying cables, e.g. laying apparatus on vehicle

Landscapes

  • Laying Of Electric Cables Or Lines Outside (AREA)

Description

  • Abzugsscheibe für Kabel und Seile Die Erfindung bezieht sich auf eine Abzugsscheibe für Kabel und Seile und betrifft die Anordnung und Ausbildung von Klemmvorrichtungen an Abzugsscheiben zur Erhöhung des Reibungsschlusses zwischen Abzugsstrang und Abzugsscheibe. Mit diesen Klemmvorrichtungen ist es möglich, auch bei einem Umschlingungswinkel des Kabels bzw. Seiles von weniger als 90° die für den Abzug notwendige Zugkraft zu erhalten. Darüber hinaus kann mit diesen Klemmvorrichtungen der Auflaufpunkt bzw. die gelegte Windung des Kabels oder Seiles auf der Abzugsscheibe verlagert werden.
  • Zum kontinuierlichen Abziehen von Strängen, wie Kabel und Seile, mittels Abzugsscheiben ist es bekannt, den abzuziehenden Strang in mehreren Windungen um die Scheibe zu legen. Dabei wird es erforderlich, den Auflaufpunkt des Stranges auf der Abzugsscheibe zu verlegen oder den Strang innerhalb einer Umschlingung um den Betrag seiner Dicke parallel zur Scheibenachse abzulenken, damit der Auflaufpunkt für den auf die Abzugsscheibe auflaufenden Strang frei bleibt.
  • Diese Ablenkung bzw. Abweisung kann entweder mit Hilfe einer auslenkbaren Abstreifvorrichtung, eines feststehenden Abweismessers oder eines mitumlaufenden und verstellbaren Abweisringes bewirkt oder durch seitliches Verschieben der Abzugsscheibe herbeigeführt werden.
  • Die genannten Vorrichtungen und Einrichtungen erfüllen jedoch sehr unbefriedigend ihre Aufgabe. Insbesondere läßt es sich bei diesen Vorrichtungen nicht ganz vermeiden, daß die erste Windung axial gleitet und der Strang bei seiner seitlichen Abweisung stark mechanisch beansprucht wird. Bei unbewehrten Kabeln besteht außerdem durch die erforderliche mehrfache Umschlingung der Abzugsscheibe die Gefahr, daß die äußere Hülle den von der Abzugsscheibe ausgeübten Radialkräften nicht widerstehen kann und beschädigt wird. Den Strang in weniger Windungen um die Abzugsscheibe zu führen und das Gleiten durch scherenartig ausgebildete, auf den Strang wirkende Mitnehmer zu verhindern, führt wiederum zu starken Deformierungen des Stranges. Bei Koaxialkabeln besteht die zusätzliche Gefahr, daß die von der Abzugsscheibe bzw. Trommel ausgeübte Kraft die konzentrischen Leiter deformiert.
  • Zur Vermeidung dieser Nachteile ist es beispielsweise bekannt, den Abzugsstrang mit weniger als einer halben Umschlingung auf eine mit Führungsrillen versehene Abzugsscheibe zu spannen und dann um eine achsparallel zur Abzugsscheibe angeordnete Hilfsscheibe mit gegen die Rillen der Abzugsscheibe versetzten Rillen zu führen. Nach einer halben Umschlingung dieser Rillenscheibe läuft der Strang wieder zur eigentlichen Abzugsscheibe zurück und wird nach mehreren nebeneinanderlaufenden Windungen abgenommen. Diese Vorrichtung weist jedoch den Nachteil auf, daß der Strang bei jeder Windung zweimal gekrümmt und geradegebogen wird und auch zum Rutschen neigt, weil die Scheiben nur auf ihrem halben Umfang umschlungen werden. Schon gar nicht eignet sich diese Vorrichtung zum Abziehen von Strängen mit Verdickungen, weil der Abstand der Windungen voneinander durch die Rillen der Scheiben bestimmt wird.
  • Ferner ist es bekannt, den Strang möglichst in einer geraden Linie abzuziehen. Zum Beispiel wird der Strang auf einen um die Abzugsscheibe bewegten endlosen Träger gleitlos aufgelegt oder zwischen Raupenketten, Rollenpaare oder durch in einer Ebene gegeneinander versetzte Rollen geführt. Hierbei ist es jedoch notwendig, den für den Reibungsschluß zum Durchziehen des Stranges erforderlichen Abstand zwischen den Raupenketten bzw. Rollen mit ihren Andruckeinheiten dem jeweiligen Strangdurchmesser anzupassen und dafür Sorge zu tragen, jederzeit diesen Abstand vergrößern zu können, wenn eine in dem Strang liegende Verdickung ohne Beschädigung diese Transporteinheiten durchlaufen soll. Besonders bei Kabeln mit zwischengebauten Instrumentengehäusen ist es erforderlich, daß die Raupenketten oder Rollen das Gehäuse freigeben, das Kabel dabei jedoch erfaßt bleibt und ohne Unterbrechung weitertransportiert wird. Dazu werden bei Rollenabzügen die Instrumentengehäuse in einen Schlitten oder Wagen gelegt und über oder neben die relativ lange Abzugsstrecke geführt. Eine Unterbrechung des Abziehens läßt sich hierbei jedoch nicht ganz vermeiden. Bei Raupenabzügen werden ohne Arbeitsunterbrechung, dafür aber mit großem Aufwand, die einzelnen Andruckeinheiten unabhängig voneinander um etwa den Radius des Gehäuses aus ihrer Lage mittels einer durch die Raupeneinheit geführten Wandermaske einer Programmvorrichtung geschwenkt.
  • Es ist auch noch ein über Rollen laufendes Förderband bekanntgeworden, welches derart geformt ist, daß ein bandförmiges Gut auf ihm festgehalten werden kann. An den Stellen, an welchen das bandförmige Gut auf das Förderband auf- oder abläuft, wird das Förderband bedingt durch eine konstruktive Ausbildung der das Förderband führenden Rollen in seiner Querrichtung gespreizt. Dadurch werden im Förderband enthaltene elastische Nasen hochgestellt und der Weg für das bandförmige Gut freigegeben. Eine solche Vorrichtung ist für das Abziehen von Kabeln und Seilen nicht geeignet, da sie nicht in der Lage ist, eine größere Abzugskraft auszuüben.
  • Es sind weiter Trommeln bekannt, auf welchen lange Papierbahnen zu weiterbearbeitenden Einrichtungen, beispielsweise Druckwalzen oder Schneidemaschinen, befördert werden. Um diese Papierbahnen dabei schonend und rationell zu handhaben, sind am Umfang der Trommel Greifer angebracht, mit denen die großflächigen Papierbahnen auf der Trommeloberfläche plan aufliegend festgehalten werden: Die Greifer werden nun so gesteuert, daß sie die Papierbahnen an bestimmten Stellen des Trommelumfanges freigeben. Die Steuerung erfolgt mit Hilfe einer seitlich der Trommel fest angeordneten Kurvenscheibe, welche mit einer Führungsnut versehen ist, in der über Hebel mit dem Greifer verbundene Rollen laufen. Die Führungsnut ist in der bekannten Vorrichtung so ausgebildet, daß während des größten Teiles des Trommelumlaufes eine schließende Kraft auf den Greifer ausgeübt wird.
  • Bei der bekannten Vorrichtung ist nicht vorgesehen, mit den Greifern eine Kraft zu kompensieren, die auf das Transportgut, in diesem Falle auf die Papierbahnen, wirkt. Vielmehr ist sogar ausdrücklich empfohlen, die den Greifern aufgedrückte Kraft so zu bemessen, daß die Papierbahnen in gewissen Grenzen in Förderrichtung unter den Greifern schlüpfen können. Die Greifer sind darüber hinaus auch nicht seitlich verschiebbar angeordnet, wodurch ein seitliches Verschieben des Abzugsgutes ermöglicht würde.
  • Die bekannten Abzugsvorrichtungen weisen außer den bereits aufgezeigten Nachteilen gemeinsam den Mangel auf, daß sie nicht ohne weiteres an Verseilmaschinen und zum Verlegen und Einholen von Seekabeln gleichermaßen verwendet werden können.
  • Demgegenüber kann die erfindungsgemäße Abzugsscheibe für Kabel und Seile mit Vorrichtung zum seitlichen Verschieben derselben auf der Scheibe und zum Andrücken des Abzugsgutes an Verseilmaschinen, an Drahtseilbahnen, als Spill und auch zum Verlegen und Einholen von Seekabeln mit eingebauten Instrumentengehäusen verwendet werden. Bei der erfindungsgemäßen Abzugsscheibe ist es nämlich nicht unbedingt notwendig, den abzuziehenden Strang in mehreren Windungen um die Scheibe zu legen.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Abzugsscheibe zu schaffen, mit der auch bei einem Umschlingungswinkel des abzuziehenden Stranges zwischen 70 und l80° kontinuierlich abgezogen werden kann.
  • Um die aus der Zweckbestimmung der Erfindung sich ergebende Aufgabe zu erfüllen, wird zur Erhöhung des Reibungsschlusses und gleichzeitig auch zur Verlegung des Auflaufpunktes oder der gelegten Windung des Abzugsstranges auf dem Scheibenumfang vorgeschlagen, am Scheibenumfang auf das Abzugsgut gerichtete, von außen unabhängig voneinander parallel zur Abzugsscheibenachse verschiebbare und auf das Abzugsgut preßbare Klemmvorrichtungen anzuordnen.
  • Ferner wirken erfindungsgemäß während eines Scheibenumlaufs auf die längs des Scheibenumfangs in gleichen Abständen voneinander vorgesehenen, über den Umfang radial vorstehenden Klemmvorrichtungen Kurvenabschnitte axial verstellend ein, die neben der Scheibe an beiden Scheibenseiten angeordnet sind.
  • Im einzelnen besteht jede erfindungsgemäße Klemmvorrichtung aus zwei einander gegenüberliegenden Klemmbacken, deren Füße in zwischen einer Schiene und dem Scheibenumfang gleitenden, mittels einer Schraubenfeder voneinander gepreßten Druckstücken angeordnet sind.
  • Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung besitzt jede Klemmbacke eine Nase zur Aufnahme des Abzugsgutes und eine darüberliegende sattelartige Ausbuchtung zur Aufnahme von Verdickungen im Abzugsgut.
  • Diese Abzugsscheibenausbildung und Anordnung der Klemmvorrichtungen hat den besonderen Vorteil, daß das Instrumentengehäuse nicht besonders verschoben und die Kurvenabschnitte nicht von Fall zu Fall neu eingestellt werden müssen, wenn die Scheibe entsprechend bemessen, dem Kabel eine große Auf-Lagefläche liefert und dementsprechend der Umschlingungswinkel des Kabels nicht größer als 180°' zu sein braucht.
  • Weitere Einzelheiten ergeben sich aus der Beschreibung der ein Ausführungsbeispiel der Erfindung darstellenden Zeichnungen.
  • Es zeigt die F i g. 1 ein Ausführungsbeispiel einer der im gleichen Abstand voneinander am Seheibenumfang angeordneten Klemmvorrichtungen und die F i g. 1 bis 6 die einzelnen Bewegungsphasen einer Klemmvorrichtung beim Durchlaufen zwischen den Kurvenabschnitten.
  • Zum Abziehen von Abzugsgut 18 wie Kabel und Seile bzw. zum Abbremsen derselben bei Verlegearbeiten wird eine Abzugsscheibe-1 verwendet; deren Durchmesser dem Umschlingungswinkel und der jeweils aufzubringenden Zugkraft- angepaßt ist: Die Abzugsscheibe wird in der Regel zum Abziehen von gleichen Strängen bei einem Umschlingungswinkel von beispielsweise 360° kleiner sein können als bei einem Winkel von 90°. Um eine größere als dem Umschlängungswinkel entsprechende Zugkraft auszuüben, sind auf dem einen T-förmigen Querschnitt aufweisenden Umfang 2 der Scheibe 1 im gleichen Abstand voneinander Klemmvorrichtungen vorgesehen. Jede Klemmvorrichtung besteht aus zwei gegeneinander wirkenden Klemmbacken 3 und 4 gleicher Ausbildung und Anordnung. Jede Klemmbacke 3 und 4 weist eine gegen das Abzugsgut 18 druckbare und schräggestellte, mit einem auswechselbaren Gummidruckstück 20 gepolsterte Nase 5 und eine darüberliegende sattelartige Ausbuchtung 6 zur Aufnahme von Verdickungen im Abzugsgut 18, wie beispielsweise Verstärker 19 in Seekabeln; auf.
  • Die Klemmbacken 3 und 4 werden zwischen zwei parallel zur Scheibenachse liegenden, auf dem Scheibenumfang 2 befestigten Schienen 7 geführt und sind dazu mit dem ihren Fuß 8 durchdringenden Bolzen 9 in einem zwischen den als Strangauflage ausgebildeten Schienen 7 und dem Scheibenumfang 2 parallel zur Scheibenachse gleitenden Druckstück 10 eingesetzt. Der nach außen weisende Teil des Bolzens 9 trägt eine Schraubenfeder 11 und sitzt gleitend in einer Bohrung 12 des außenliegenden Teils des Druckstückes 10, welches an diesem Ende eine über den Scheibenrand hervorstehende Rolle 13 trägt. Die Schraubenfeder 11 hat die Aufgabe, Ungleichmäßigkeiten im Strangdurchmesser aufzufangen, damit diese Stellen nicht glattgedrückt werden. Der zur Scheibenmitte zeigende Teil des Bolzens 9 sitzt mit einer aufgesetzten Buchse 14 in dem mit einem Längsschlitz 15 für den Fuß 8 versehenen Teil des Druckstückes 10, gegen dessen Ende eine gegen das gegenüberliegende Ende des anderen Druckstückes sich abstützende Schraubenfeder 16 drückt. Diese zwischen den beiden Druckstücken 10 liegende Schraubenfeder 16 drückt die Druckstücke 10 mit den Rollen 13 gegen Kurvenabschnitte 17, die ihrerseits, entsprechend ihrer Formgebung, über die Rollen 13 die einzelnen Klemmbacken 3 und 4 mehr oder weniger zur Scheibenmitte verschieben bzw. diesen die Möglichkeit gibt, ihren Abstand von der Scheibenmitte zu vergrößern.
  • In den F i g. 1 bis 6 werden die einzelnen Bewegungsphasen einer Klemmvorrichtung während des Umlaufs der Abzugsscheibe zwischen den Kurvenabschnitten dargestellt. Der Umschlingungswinkel beträgt in diesem Beispiel 360°.
  • In F i g. 1 sind beide Klemmbacken 3 und 4 von der dazwischenliegenden Schraubenfeder 16 auseinandergedrückt. Das seitliche Ausrücken der Rollen 13 der Druckstücke 10 wird von den Kurvenabschnitten 17 begrenzt. Das Kabel 18 läuft links auf.
  • F i g. 2 zeigt noch die auseinandergefahrenen Klemmbacken 3 und 4. Diese Stellung behalten die Klemmbacken bei, bis sie einen Winkel von etwa 100° durchlaufen haben. Der Verstärker 19 läuft links auf und stützt sich gegen die linke Klemmbacke 3. Das Kabel 18 ist von den Klemmbacken der anderen Klemmvorrichtungen durch eine entsprechende Gestaltung der Kurvenabschnitte 17 nach rechts verschoben worden.
  • In der F i g. 3 wird die Stellung der Klemmbacken 3 und 4 wiedergegeben, nachdem sie den 100°-Winkel durchlaufen haben. Die rechte Klemmbacke 4 bewegt sich nach links und drückt den Verstärker 19 auf die sattelartigen Ausbuchtungen 6 der Klemmbacken. Das vor und hinter dem Verstärker 19 liegende Kabel 18 ist von den Klemmbacken der anderen Vorrichtungen festgehalten.
  • Die F i g. 4 und 5 geben die Stellungen der Klemmbacken wieder, die diese beim Durchlaufen eines Winkels von etwa 240° einnehmen. Die Klemmbacken wurden von den Kurvenabschnitten 17 gleichmäßig von links nach rechts so bewegt, daß der Verstärker 19 auf die Ausbuchtungen 6 der Backen zu liegen kam bzw. als dieser auflief, waren die Klemmbacken so weit zueinander verschoben, daß das Kabel 18 zwischen die Nasen 5 auf die Schienen 7 fallen konnte, der Verstärker 19 jedoch von den sattelartigen Ausbuchtungen 6 der Klemmbacken 3 und 4 aufgefangen wurde. Aus der F i g. 6 ist zu entnehmen, daß von den beiden Klemmbacken 3 und 4, nachdem diese in die äußerste rechte Stellung durch die Kurvenabschnitte 17 verschoben worden sind, die linke Klemmbacke 3, entsprechend dem größer werdenden Abstand des linken Kurvenabschnittes 17 von der Abzugsscheibe, durch die zwischen den Klemmbacken liegenden Schraubenfeder 16 nach links gedrückt worden ist. Der auf den Klemmbacken liegende Verstärker 19 gleitet dabei auf die Schienen 7 und bleibt an der rechten Klemmbacke 4 liegen. Das auflaufende Kabel hat dadurch genügend Platz.

Claims (7)

  1. Patentansprüche: 1. Abzugsscheibe für Kabel und Seile mit Vorrichtungen zum Verschieben der Kabel- oder Seilwindung auf der Scheibe, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß am Scheibenumfang (2) auf das Abzugsgut (18) gerichtete, von außen unabhängig voneinander parallel zur Abzugsscheibenachse verschiebbare und auf das Abzugsgut (18) preßbare Klemmvorrichtungen (3, 4) angeordnet sind.
  2. 2. Abzugsscheibe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß während eines Scheibenumlaufes auf die längs des Scheibenumfanges (2) in gleichen Abständen voneinander vorgesehenen, über den Umfang radial vorstehenden Klemmvorrichtungen (3, 4) Kurvenabschnitte (17) axial verstellend einwirken, die neben der Scheibe (1) an beiden Scheibenseiten angeordnet sind.
  3. 3. Abzugsscheibe nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß jede Klemmvorrichtung aus zwei einander gegenüberliegenden Klemmbacken (3, 4) besteht, deren Füße (8) in zwischen einer Schiene (7) und dem Scheibenumfang (2) gleitenden, mittels einer Schraubenfeder (16) voneinander gepreßten Druckstücken (10) angeordnet sind.
  4. 4. Abzugsscheibe nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß jede Klemmbacke (3, 4) eine Nase (5) zur Aufnahme des Abzugsgutes (18) und eine darüberliegende sattelartige Ausbuchtung (6) zur Aufnahme von Verdickungen (19) im Abzugsgut (18) besitzt.
  5. 5. Abzugsscheibe nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß in den Druckstücken (10) Rollen (13) gelagert sind, die auf den Kurvenabschnitten (17) laufen.
  6. 6. Abzugsscheibe nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß jede Klemmbacke (3, 4) mittels einer Feder (11) nachgiebig im Druckstück (10) abgestützt ist.
  7. 7. Abzugsscheibe nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmflächen der Nasen (5) der Klemmbacken (3, 4) zum Scheibenumfang (2) zu geneigt sind. B. Abzugsscheibe nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Nasen (5) der Klemmbacken (3, 4) mit einem auswechselbaren Gummidruckstück (20) versehen sind. In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschriften Nr. 2 797 097, 3 032 247.
DEF36772A 1962-05-11 1962-05-11 Abzugsscheibe fuer Kabel und Seile Pending DE1183765B (de)

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DEF36772A DE1183765B (de) 1962-05-11 1962-05-11 Abzugsscheibe fuer Kabel und Seile

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2797097A (en) * 1955-03-23 1957-06-25 Anton R Stobb Gripper for flexible sheet conveyor
US3032247A (en) * 1958-10-25 1962-05-01 Lechner Herbert Conveyor arrangement for conveying emulsion carriers in strip or sheet form through at least one treatment device

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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