DE2800244A1 - Einfaedelvorrichtung fuer eine materialbahnbehandlungseinrichtung - Google Patents
Einfaedelvorrichtung fuer eine materialbahnbehandlungseinrichtungInfo
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Description
28002U
-A-
15/3
MIDLAND-ROSS CORPORATION, 55, Public Square, Cleveland,
Ohio 44113, USA
Einfädelvorrichtung für eine Materialbahnbehandlungs-
einrichtung
Die Erfindung betrifft eine Einfädelvorrichtung, mit der ein Materialbahnende durch eine Materialbahnbehandlungseinrichtung,
die mit die Materialbahn tragenden Walzen versehen ist, hindurchgeführt werden kann.
Beispielsweise bei einer Papier- oder Pulpenbehandlungsmaschine bewegt sich die Materialbahn über eine Reihe von
Walzen, die derart angeordnet sind, daß sich eine zickzackförmige
Wegbahn für die Materialbahn ergibt. Bei den bislang üblichen Einfädelsystemen für derartige Maschinen
werden zwei Kabel parallel zur Wegbahn der Materialbahn auf entgegengesetzten Enden der Walzen von Rollen getragen,
die benachbart und koaxial zu den Enden der Walzen liegen. Ein Kabel ist das Antriebskabel für die Walzen und es wird
auf Rollen getragen, die drehbar mit den zugeordneten WaI-zen mittels Überholkupplungen verbunden sind. Das Antriebskabel wird beispielsweise von einem Motor angetrieben, der
die Walzen von der Ruhestellung auf die Arbeitsgeschwindigkeit beim Hindurchführen der Materialbahn bringen kann.
Die Rollen auf den anderen Enden der Walzen sind frei dreh-
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bar und tragen ein zweites Kabel, das die Funktion hat, das eine Ende einer Stange zu tragen, die sich quer zur
Wegbahn der Materialbahn von einem Kabel zum anderen erstreckt. Das zweite Kabel wird von dem Antriebskabel durch
eine Querstange angetrieben, die Rillenscheiben trägt, die in Kontakt mit den beiden Kabeln stehen. Die Stange hat
die Funktion, die anderen Elemente der Einfädeleinrichtung und das vorlaufende Ende der Materialbahn durch die
Maschine zu führen. Vor Beginn einer Einfädelung sind die unbelasteten frei drehbaren Walzen in Ruhe. Es ist erforderlich,
ein Ende der Materialbahn mit dem Einfädelgerät zu verbinden und das Antriebskabel in Gang zu setzen, um
die Walzen auf Arbeitsgeschwindigkeit zu bringen, während die Materialbahn durch die Maschine geführt wird.
Im Hinblick auf eine Materialbahnbreite in der Größenordnung von 3,5 ra und mehr muß die Stange starr genug gebaut
sein, um einer Biegung unter Einwirkung der Zentrifugalkraft bei ihrem Umlauf um die Walze zu widerstehen. Die
derzeit eingesetzten Stangen dieser Art wiegen im allgemeinen 34 kg.
Es kommt nun gelegentlich vor, daß das eine Kabel dazu gebracht wird, dem anderen nachzulaufen, so daß die Stange
dann bezüglich ihrer normalen senkrechten Ausrichtung zur Wegbahn der Materialbahn verschwenkt liegt. Dies kann zu
katastrophalen Ergebnissen führen, wenn die Stange dann versucht, um die Walzen herumzulaufen. Die Kabel können
dann unkontrolliert und zufällig von den Rollen springen, und es besteht für das Bedienungspersonal der Anlage ein
außerordentliches Sicherheitsrisiko in der Nähe sich schnell und unkontrolliert bewegender Teile. Ein wesentlicher Nachteil
der vorbekannten Vorrichtungen besteht also in der geringen Betriebssicherheit, des mechanisch komplizierten
Aufbaus, des Zeitverlustes zur Beschleunigung unbelasteter Walzen auf die Arbeitsgeschwindigkeit, in dem Zeitverlust
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für die Geschwindigkeitssynchronisation der beiden Kabel und in dem Zeitverlust, der sich aus der Aufrechterhaltung
der entsprechenden gegenseitigen Einstellungen ergibt. Nachteilig ist ferner das exzessive Gewicht der eingesetzten
Teile, sowie die wachsende Schwierigkeit, mit diesen Problemen insbesondere im Hinblick auf die wachsenden Walzen-
und Materialbahngeschwindigkeiten moderner Fertigungsmaschinen fertig zu werden«
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die vorstehend genannten Nachteile zu beseitigen. Weiter soll mit der erfindungsgemäßen
Vorrichtung erreicht werden, daß die Materialbahn festgeklemmt werden kann, ohne das Erfordernis,
ein Materialbahnende durch manuelles Zerreißen zu bilden. Es soll auch nicht erforderlich sein, die Materialbahn
zwecks Bildung eines entsprechend ergreifbaren Endes zu brechen oder aufzutrennen. Die Vorrichtung soll ferner
deutlich preisgünstiger als bisher herzustellen sein, und es soll ferner dafür Sorge getragen werden, daß die Einfädelvorrichtung,
die um die Walzen herumläuft, die die Wegbahn der Materialbahn definieren, nicht zentrifugal
aus der Wegbahn herausgedrückt wird, und schließlich soll erreicht werden, daß die Einfädelvorrichtung von zumindest
einer der Walzen unabhängig von dem anderen üblichen Walzenantriebskabel angetrieben werden kann.
Die erfindungsgemäße Lösung ergibt sich aus dem Hauptanspruch.
Weitere bevorzugte Ausgestaltungen ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Mit der Erfindung wird eine Einfädelvorrichtung für Materialbahnen geschaffen, die über eine Anzahl von Walzen
laufen. Die Einfädelvorrichtung beinhaltet eine Mehrzahl von Rollen, die jeweils koaxial neben dem Ende einer jeden
Materialbahn tragenden Walze angeordnet sind und die unabhängig davon drehbar sind. Parallel zu der Wegbahn der Materialbahn
ist ein Antriebskabel um die Rollen herumgeführt.
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Zwischen einer der Rollen und der benachbarten Walze ist eine Kupplung angeordnet, und es wird von diesem Kabel eine
Vorrichtung zum Greifen und Vorbewegen des Endes der Materialbahn getragen, wenn die Kupplung betätigt wird.
Eines der wichtigsten Merkmale der die Materialbahn ergreifenden Einrichtung sind die integralen Knaggen eines jeden
der der Einrichtung zugehörigen länglichen Querstücke, die mit dem Antriebskabel verbunden sind und die einen solchen
Querschnitt haben, daß sie genau in die Querkontur der RiI-len
der Rollen passen, wenn jedes dieser Elemente um eine derartige Rolle läuft. Jedes der Elemente wird dabei so in
die Rillen der Rollen gedrückt, daß das Element davon abgehalten wird, um sein auf dem Kabel abgestütztes Ende radial
von der Walzenoberfläche fortzuschwenken, wenn es um eine Walze herumläuft.
Ein weiteres wesentliches Merkmal ist der Aufbau der die Materialbahn ergreifenden Einrichtung, der es ermöglicht,
das sich in voller Breite vorbewegende gebrochene Ende der Materialbahn aufzunehmen, und zwar durch einen zeitweilig
offenen Bereich der Greifeinrichtung, bis ein Ende von Teilbahnbreite geformt werden kann. Danach können Teile der Einrichtung
wieder in umhüllende Relation zu dem sich vorbewegenden Ende gebracht werden. Insbesondere beinhaltet die
Einrichtung einen V- oder dachförmigen Aufnehmer, der gleitend auf zwei parallelen Kabelabschnitten abgestützt ist,
die
die in einer Materialbahn ergreifenden Stange enden. Wenn der Aufnehmer und die Stange in festen abständigen Lagen in der Maschine vor dem Einfädelvorgang abgestützt sind, ist einer der Kabelabschnitte von der Stange gelöst, um einer Seite der unzerschnittenen Materialbahn den Eintritt zwischen den Aufnehmer und die Stange zu ermöglichen. Ein Materialbahnschneider wirkt danach auf die Materialbahn ein und schneidet das Ende nicht breiter als der Abstand der genannten Kabelabschnitte voneinander, wenn diese an der
die in einer Materialbahn ergreifenden Stange enden. Wenn der Aufnehmer und die Stange in festen abständigen Lagen in der Maschine vor dem Einfädelvorgang abgestützt sind, ist einer der Kabelabschnitte von der Stange gelöst, um einer Seite der unzerschnittenen Materialbahn den Eintritt zwischen den Aufnehmer und die Stange zu ermöglichen. Ein Materialbahnschneider wirkt danach auf die Materialbahn ein und schneidet das Ende nicht breiter als der Abstand der genannten Kabelabschnitte voneinander, wenn diese an der
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Stange befestigt sind. Das freie Kabelende wird dann mit der ergreifenden Stange verbunden, um das sich bewegende
Materialbahnende einzukreisen. Die Betätigung der vorstehend genannten Kupplung wirkt auf das Antriebskabel derart,
daß dieses seinerseits auf die Einrichtung einwirkt, ura die ergreifende Stange aus der festgesetzten Halterung
heraus zu bewegen, das Materialbahnende zu ergreifen und dann zum Aufnehmer zu laufen, ura somit das Materialbahnende
zwischen sich und dem Aufnehmer festzusetzen. Der Aufnehmer mit der zugeordneten Stange wird dann aus seinem
feststehenden Halter, in dem er lösbar angeordnet ist, herausgezogen. Das Hindurchführen des Materialbahnendes
durch die Behandlungseinrichtung kann dann beginnen.
Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes wird nachstehend unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher beschrieben.
Es zeigen
Es zeigen
Fig. 1 eine schematisierte Seitenansicht einer Behandlungseinrichtung
für Materialbahnen mit einer Einfädelvorrichtung gemäß der Erfindung,
Fig. 2 eine Draufsicht auf einen Teil der Einfädelvorrichtung gemäß der Erfindung mit Darstellung insbesondere
der Greifeinrichtung für das Materialbahnende,
Fig. 3 eine teilweise gebrochene perspektivische Teildarstellung der das Materialbahnende ergreifenden
Stange mit zugeordnetem Kabelabschnittende,
Fig. 4 eine Seitenansicht der Greifeinrichtung nach Fig. 2,
Fig. 5 eine Teilansicht eines Abschnittes einer die Materialbahn tragenden Walze und der benachbarten koaxialen
Rollen der Einfädeleinrichtung,
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Fig. 6 eine verkürzte Frontansicht einer Kabelklemmstange der Materialbahnende-Greifeinrichtung,
Fig. 7 eine verkürzte Frontansicht des Materialbahnaufnehraers
der Einfädelvorrichtung nach Fig. 2,
Fig. 8 die Stirnansicht des rechten Endes des Aufnehmers nach Fig. 7,
Fig. 9 die Seilverankerungsstange der Einfädelvorrichtung
nach Fig. 2 in Frontansicht,
Fig. 10 eine Hilfsführungsstange zur zusätzlichen Abstützung der Seilverankerungsstange nach Fig. 9 in
Frontansicht,
Fig. 11 eine Frontansicht der Stange zum Ergreifen der
Materialbahn in Zusammenwirken mit dem Aufnehmer nach Fig. 7,
Fig. 12 eine Teilschnittdarstellung durch das eine Ende der Stange nach Fig. 11,
Fig. 13 einen Querschnitt durch die Kabelklemmstange nach Fig. 6 mit Darstellung der Kabelabschnittfestlegung
.
Fig. 1 zeigt scheraatisch eine Behandlungseinrichtung für
eine Materialbahn 5, die einen Trockner 6 beinhaltet, der die Materialbahn tragende Walzen 7a und 7b hat, die die
Materialbahn in einer sinusförmigen Wegbahn zu einer Aufnahmewalze
8 führen. Im Hinblick auf die effektive Unraöglichkeit einer manuellen Hindurchfädelung der Materialbahn
durch den Trockner ist zumindest derjenige Teil der Behandlungswegbahn der Materialbahn, die durch den Trockner führt,
mit einer Einfädelvorrichtung ausgerüstet, wobei ein Teil der Endlosbahn der Einfädelvorrichtung parallel zu einem
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ausgewählten Teil der Wegbahn der Materialbahn liegt. Fig. 1 zeigt eine Endloswegbahn für ein Kabel 11, das von einer
Rolle getragen wird, die koaxial benachbart einer jeden Walze angeordnet ist, wie beispielsweise die Rolle 12 gemaß
Fig. 5, die benachbart zu einer Walze 7a liegt. Es ist hervorzuheben, daß das Kabel in Kongruenz mit der Materialbahn
5 ausgehende von einer Führungswalze 15 bis hin zu einer Führungswalze 17 liegt, die ihrerseits an einem
Punkt angeordnet ist, der unmittelbar vor der Speicherung der Materialbahn 5 auf der Aufnahmewalze 9 liegt. Das Kabel
verläßt dann die Materialwegbahn an der Führungswalze 17 und läuft seine eigene Endloswegbahn um die Rollen 21
und 22 weiter.
Eine Kupplung ist zwischen einer der Walzen in der Nähe der Einfädelstation 24 und der entsprechenden koaxialen
Rolle für das Kabel 11 angeordnet, so daß der Anlagenbenutzer durch Einschalten der Kupplung die Bewegung des
Kabels 11 simultan mit dem Vorgang der Einführung eines Materialbahnendes zwischen die Greifelemente der Einfädel-Vorrichtung
in Gang setzen kann.
Da es erwünscht ist, Startträgheiten und die Beschleunigungszeit
zu vermeiden, die mit dem Beschleunigen der Walzen auf die vom Antriebskabel 11 erteilte Arbeitsgeschwindigkeit verbunden ist, ist ein Walzentriebsystem
vorgesehen, das Rollen koaxial zu jeder Walze beinhaltet, und zwar an demjenigen Rollenende, das dem die Rollen
für das die Einfädelvorrichtung treibende Kabel 11 gegenüberliegt. In Fig. 5 ist eine solche Rolle 26 gezeigt.
Die Rolle führt ein Walzenantriebskabel 27. Jede Rolle 26
ist mit der zugeordneten koaxialen, die Materialbahn tragenden Walze drehbar über eine Überholkupplung 28 verbunden,
die im Prinzip derjenigen Kupplung entspricht, wie sie im allgemeinen in Fahrrädern als Freilaufkupplung eingesetzt
wird. Das Kabel 27 hat einen eigenen Antrieb, wie
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beispielsweise einen Antriebsmotor 31 und eine Antriebsrolle 32. Wird das Materialbahnende um die Walzen herumgeführt
und wird die Materialbahn dann auf die Aufnahmewalze 9 gewickelt, kann der Kabelantrieb abgeschaltet
sein und das Kabel 27 mit den Rollen 26 kann durch Wirkung der Uberholkupplungen 28 zur Ruhe kommen. Ist der Einfädelvorgang
beendet und die Materialbahn durch den Trockner hindurchgeführt, können das Antriebskabel 11 und alle
zugehörigen Rollen sowie alle anderen Teile der Einfädelvorrichtung ebenfalls zur Ruhe kommen.
Die wesentliche Funktion des Antriebskabels 11 ist es, die Teile einer Greifeinrichtung zum Ergreifen des Materialbahnendes
zu tragen, welche Greifeinrichtung im dargestellten Ausführungsbeispiel eine zylindrische Greifstange 35
mit aufgerauhter oder ränderierter Mantelfläche sowie einen Aufnehmer 36 beinhaltet, der im Betriebszustand von der
Greifstange 35 angelaufen wird, während Kabelabschnitte 37 und 38 durch den Aufnehmer nach vorn gleiten, um die Greifstange
35 in Schließstellung zu bringen, und zwar mit dem Materialbahnende 39 festgehalten zwischen der inneren Fläche
des im wesentlichen V-förmigen Mantels 41 (s. Fig. 8) und der Greifstange 35. Der Aufnehmer 36 hat ferner einen
Stangenabschnitt 42 (Fig. 7), der eine Öffnung beinhaltet, in der gleitend das Antriebskabel 11 geführt ist. Wenn das
Kabel 11 und die Greifstange 35 vorbewegt werden, um das Materialbahnende 39 festzusetzen, gleitet das Kabel leicht
durch den Stangenabschnitt 42 des Aufnehmers 36.
In unbetätigtem Zustand der Einfädelvorrichtung werden die
das Materialbahnende ergreifenden Teile 35 und 36 in fester Lage bereitgehalten. Beispielsweise wird die Greifstange
in ortsfesten Federklemmen 45 und 46 gehalten, aus denen die Stange herausgezogen werden kann, wenn durch Einschaltung
der der Rolle zugeordneten Kupplung das Kabel 11 in Bewegung gesetzt wird. Auch der Aufnehmer 36 ist in ähnlicher
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Weise am Maschinengestell gehalten, und zwar mittels ortsfester Federklemmen 47 und 48. Aus der nachfolgenden Beschreibung
der Art und Weise der Halterung der Kabelabschnitte 37 und 38 ergibt sich, daß, wenn das Kabel 11
seine Bewegung beginnt, eine entsprechende Bewegung der Stange 35 geschieht, bis sie sich mit dem Materialbahnende
39 bis ins Innere des Aufnehmers 36 hineinbewegt hat. Ein weiteres Ziehen der Kabelabschnitte 37 und 38 an der Greifstange
35 bringt den Aufnehmer 36 aus der Halterung der Klemmen 47 und 48 heraus, so daß das Hindurchfädeln durch
den Trockner beginnen kann.
Als ein wesentliches Merkmal der Erfindung weist der Stangenabschnitt
42 des Aufnehmers Knaggen 51,52 (s. Fig. 7) auf, die sich senkrecht zu der normalerweise horizontalen
Ebene P-P des Aufnehmers erstrecken, und zwar in einer Weise, wie auch die anderen Teile der Greifeinrichtung, die
in Art eines Auslegers an dem Antriebskabel 11 angeordnet sind. Jeder Knaggen 51,52 endet an seinem von der Mittelebene
des Stangenabschnittes, durch die sich das Kabel 11 erstreckt, entfernt liegenden Ende mit einer Keilfläche,
die, gesehen von der Vorder- zur Rückseite des Knaggens hin, ein Profil hat, das komplementär dem Querschnitt der
Rille 53 einer jeden der Rollen 12 ist, die das Antriebskabel 11 führen. Aus Fig. 5 ergibt sich, daß das Kabel 11
normalerweise in der Rille 53 liegt, daß aber dann, wenn eines der Elemente der Greifeinrichtung über die Rolle
läuft, das Kabel von der Rolle abgehoben ist, weil es zu einem Eingriff der Rolle mit dem Knaggen kommt, dessen keilförmige
Außenfläche in die Rollenrille eintritt, wie aus Fig. 6 und 7 ersichtlich. Das Kabel 11 ist normalerweise
in den Rillen der Rollen mit hoher Spannung gehalten, die von der Spannrolle 12 ausgeübt wird. Läuft jedoch der Knaggen
51 oder 52 über die Rolle, ist die Spannung des Kabels 11 noch größer.
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Wenn der Aufnehmer der Wegbahn der Materialbahn um eine die Materialbahn tragende Walze herum folgt, ist dasjenige
Ende des Aufnehmers, das von der Rolle 12 abgewandt liegt, einer Zentrifugalkraft unterworfen, die darauf gerichtet
ist, das außenliegende, gesehen auf Fig. 7 rechte Ende des Aufnehmers von der Walze fort zu verschwenken. Einer
derartigen Zentrifugalkraft wird mit einer Hebelkraft um den Punkt 55 entgegengewirkt, an welchem Punkt eine Randkante
des Knaggens auf die Rolle drückt und welcher Punkt 55 einen Drehpunkt für den gesamten Aufnehmer bildet. Demzufolge
wirkt die Radialkraft, die von der Spannung des Kabels 11 erzeugt wird, mit einem Hebelarm entsprechend
dem Abstand zwischen dem Kabel und dem Punkt 55 der Zentrifugalkraft entgegen, die auf einen Hebelarm zwischen dem
Punkt 55 und einem Punkt etwa entsprechend der Lage des Schwerpunktes des Aufnehmers wirkt, in welchem Schwerpunkt
die Zentrifugalkraft angreift, um den Aufnehmer nach außen
zu verschwenken.
Eine Kabelklemmstange 60, eine Kabelverankerungsstange
und eine Hilfsführungsstange 62 der Einfädelvorrichtung sind in ähnlicher Weise mit Knaggen 64,65 versehen, die
sich den Zentrifugalkräften entgegenstellen, die darauf gerichtet sind, diese Stangen nach außen von den Abschnitten
der Wegbahn der Materialbahn fortzuschwenken, die sich um die Walzen herum erstrecken.
Die vorstehend beschriebene Ausgestaltung bezüglich der von dem Kabel 11 getragenen Teile der Greifeinrichtung der
Einfädelvorrichtung bezieht sich lediglich auf eine Halterung der Teile, die sich quer vom Kabel fort in der Ebene
der Wegbahn der Materialbahn erstrecken, wenn diese Teile durch den Teil der Wegbahn laufen, die sich um die die
Materialbahn tragenden Walzen herum erstreckt.
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Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist ebenfalls eine Ausgestaltung vorgesehen, um diese Teile in enger
Nähe an der Wegbahn längs der geradlinigen Wegbahnabschnitte zu halten, die sich zwischen den verschiedenen Walzen
erstrecken, sowie ferner in denjenigen Wegbahnbereichen des Antriebskabels 11, die getrennt von der Wegbahn der
Materialbahn liegen und die die Endlosumlaufstrecke der
Einfädelvorrichtung vervollständigen. Gemäß dieser Ausgestaltung haben der Aufnehmer 36, die Kabeklemmstange 60
und die Kabelverankerungsstange 61 innere Reibblöcke 67a und 67b, 68a und 68b und 69a und 69b, die jeweils daran
befestigt sind. Beim Durchlauf durch den Trockner 6 liegen diese Reibblöcke aufgrund ihrer Dicke gerade so, daß sie
zwischen den Oberflächen 71 und 72 benachbarter Warmluftdüsen mit einem kleinen Abstand hindurchlaufen können, wobei
sie aber gegen diese Oberflächen gelangen, wenn das Kabel 11 und die Teile der Einfädelvorrichtung etwas stärker
von der normalen Wegbahn in der Ebene entsprechend der Ebene der Materialwegbahn abweichen. Längs geradliniger
Abschnitte der Kabelwegbahn außerhalb des Trockners laufen die Reibblöcke zwischen parallelen, abständigen
Schienen 76,77 hindurch, die so abständig voneinander angeordnet sind, daß sie die Teile der Einfädelvorrichtung
in der jeweils das Kabel 11 enthaltenden Ebene senkrecht zu derjenigen Ebene halten, die die Rollen 15,21,22 u.dgl.
zur Führung des Kabels 11 enthält.
Weitere äußere Reibblöcke 81, 82 und 83 sind in Form von Schraubkappen auf den Außenenden des Aufnehmers 36, der
Kabelklemmstange 60 und der Kabelverankerungsstange 61
befestigt, um die außenseitigen Enden dieser Teile in ihrer Lage zu stabilisieren, wenn sie zwischen den Warmluftdüsen
73 hindurchlaufen. Die Abmessungen der äußeren Reibblöcke 81,82,83 in senkrechter Richtung zur Wegbahn der Müterialbahn
sind die gleichen wie diejenigen eines zusammenwirkenden Paares von inneren Reibblöcken, wie beispielsweise der
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Blöcke 68a und 68b. Die Reibblöcke bestehen vorzugsweise aus einem polymerischen Kunstharz, das einerseits abriebfest
ist und andererseits gut auf Metall gleitet.
Die bereits erwähnten Kabelabschnitte 37 und 38 bilden ein einzelnes Kabel, das sich um einen Ankerbolzen 85 herum
erstreckt, der in der Kabelverankerungsstange 61 befestigt ist. Die Kabelabschnitte sind unbeweglich in der Kabelklemmstange
60 festgesetzt, und zwar in Öffnungen 86,87 der Stange mittels Klemmschrauben 88, wie in Fig. 13 gezeigt.
Die kurze Hilfsführungsstange 62 ist durch eine kurzes,
gebogenes Kabel 90 mit dem außenliegenden Ende der Verankerungsstange 61 verbunden und bildet einen zusätzlichen
Träger für die Einfädelvorrichtung. Damit die drei Stangen 60, 61 und 62 undrehbar bezüglich des Kabels 11
verbleiben, ist an jeder Stange ein mit Außengewinde versehener, in Längsrichtung sich verjüngender, geschlitzter
Stutzen 91 befestigt, der das Kabel umgibt und auf den eine Mutter 92 geschraubt werden kann, um die jeweilige Stange
an einem vorgegebenen Punkt des Kabels 11 festzusetzen.
Ein weiteres interessantes Merkmal ist in Fig. 3 gezeigt. Das aufgebrochene Ende der Greifstange 35 läßt einen Magneten
94 erkennen, der an einer Hülse 95 befestigt ist, die ihrerseits an der Mantelwand 96 der Stange befestigt ist.
Eine Scheibe 97 aus magnetischem Material, wie beispielsweise Stahl, ist an dem Kabelabschnitt 37 befestigt und
liegt normalerweise in dem Ende der Greifstange 35 an dem Magneten 94, wobei der Kabelabschnitt 37 in einem Schlitz
98 liegt. Diese Position ist in Fig. 2 gezeigt. Diese Ausgestaltung ist von Vorteil am Beginn des EinfädelVorganges,
wobei die Scheibe 97 dann aus der Greifstange 35 herausgenommen ist, wie in Fig. 3 gezeigt. In diesem Zustand kann
nämlich in sehr einfacher Weise ein Seitenbereich der Materialbahn in den Raum zwischen der Greifstange 35 und dem
Aufnehmer 36 gebracht werden. Daraufhin wird ein Schneid-
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Werkzeug eingesetzt und es wird aus der Materialbahn ein Materialbahnende geformt, dessen Breite so groß ist, daß
es ohne weiteres in den Raum zwischen der Greifstange
und dem Aufnehmer 36 und andererseits zwischen den Kabelabschnitten
37 und 38 Platz hat, wie in Fig. 2 gezeigt. Mit Fortschreiten der Einfädelung kann die Größe der Breite
der Materialbahn, die eingefädelt wird, graduell durch entsprechende Einstellung des Schneidwerkzeuges gesteigert
werden, bis die volle Materialbahnbreite durch die Einrichtung hindurchgeführt wird.
Fig. 12 zeigt dasjenige Ende der Greifstange 35, an dem der Kabelabschnitt 38 befestigt ist. In der Rohrwandung
96 ist eine Buchse 101 befestigt, die ein Innengewinde hat, in das ein Stopfen 102 eingeschraubt ist. Der Stopfen
und die Rohrwandung haben Querbohrungen oder -schlitze, die fluchtend zueinander liegen und durch die der Kabelabschnitt
38 tritt. Mittels einer Klemmschraube 103, die in den Stopfen 102 eingeschraubt ist, wird der Kabelabschnitt
38 festgeklemmt.
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Claims (7)
1. Einfädelvorrichtung für Materialbahnbehandlungseinrichv——Zungen,
die die Materialbahn tragende Walzen aufweisen, dadurch gekennzeichnet, daß benachbart
zu den die Materialbahn tragenden Walzen (7a,7b) koaxial zu diesen und unabhängig von diesen drehbar Rollen
(12,12a) vorgesehen sind, die eine Aufnahmerille (53) haben und in den Rillen (53) ein Antriebskabel (21) in
Parallellage zu der Wegbahn der Materialbahn über die Walzen
(7a,7b) geführt ist, welches Antriebskabel (11) mit Walzengeschwindigkeit antreibbar bzw. von Antrieb abschaltbar
ist, und ferner eine Materialbahngreifeinrichtung zum Aufnehmen und Ergreifen eines Endes (39) der Materialbahn
vorgesehen ist, welche Greifeinrichtung mindestens eine Stange (42,36) aufweist, die mit dem Antriebskabel (11)
verbunden ist und sich quer bezüglich des Kabels (11) und der Wegbahn der Materialbahn im wesentlichen längs der
Ebene dieser Wegbahn erstreckt, wobei mit der Stange (42, 36) Knaggen (51,52) verbunden sind, die von einem das Kabel
(11) aufnehmenden Abschnitt der Stange senkrecht, bezogen auf die Wegbahn der Materialbahn, vorstehen und die
eine Querschnittkontur komplementär zum Querschnitt der Rille (53) der Rollen (12) haben derart, daß jeder Knaggen
(51,52) sich selbst in der Rille (53) einer jeden Rolle (12,12a) positioniert und Bewegungen der Stange (42,36)
zentrifugal fort von der Wegbahn der Materialbahn begrenzt.
2. Einfädelvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb für das Kabel (11) eine der Walzen (7a,7b)
und eine Kupplung zwischen der Walze und einer der Rollen
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(12,12a), die zu* ihr benachbart und koaxial liegt, ist.
3. Einfädelvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Materialbahngreifeinrichtung eine relativ kurze
Kabelverankerungsstange (61) aufweist, die fest mit dem Antriebskabel (11) verbunden ist und seitlich von diesem
in Querrichtung der Materialwegbahn vorsteht, daß ferner eine relativ lange Kabelkleramstange (60), abständig von
der Kabelverankerungsstange (61) vorgesehen ist, die fest an dem Antriebskabel (11) befestigt ist und ebenfalls seitlich
von diesem vorsteht, wobei Kabelabschnitte (37,38) vorgesehen sind, die an der Kabelverankerungsstange (61)
verankert sind und von dort in rückwärtige Richtung divergierend zu der Kabelklemmstange (60) laufen und in dieser
abständig in Querrichtung der Materialwegbahn festgelegt sind und ihr gegenseitiger Abstand zumindest teilweise
innerhalb der Breite der Materialwegbahn liegt, und daß ferner ein eine Materialbahngreifstange (35) aufnehmender
Aufnehmer (36) vorgesehen ist, der einen zentralen, nach hinten zur Aufnahme der Stange divergierenden Mantel (41)
hat, zu dem linear fluchtend Stangenabschnitte (52) liegen,
die sich in Querrichtung der Materialwegbahn von den entgegengesetzten Enden des Mantels (41) erstrecken, wobei
sich die Kabelabschnitte (37,38) an gegenüberliegenden Enden des Mantels (41) gleitend durch diesen erstrecken
und wobei derjenige Stangenabschnitt (52), der benachbart zum Antriebskabel (11) liegt, dieses gleitend aufnimmt,
daß ferner eine Greifstange (35) mit einer Länge entsprechend derjenigen des Mantels (41) vorgesehen ist, in den
sie eintreten kann, und daß ferner Verbindungsmittel für die gegenüberliegenden Enden der Greifstange (35) mit den
Kabelabschnitten (37,38) vorgesehen sind, die sich nach hinten über die Kabelklemmstange (60) hinaus erstrecken,
und zwar in im wesentlichen gleichen Längen, welche Längen wesentlich größer sind als die von vorn nach hinten gemessene
Breite des Mantels (41), wobei schließlich die Kabel-
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MIDLAND-ROSS CORPORATION
280Ü2U
verankerungsstange (61), die Kabelklemmstange (60) und
der Aufnehmer (36,42) die Knaggen (51,52,64,65) tragen.
4. Einfädelvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Kabelverankerungsstange (61) und dem Aufnehmer (36,
42) eine Kabelklemmeinrichtung (91,92) zur undrehbaren Halterung des Antriebskabels (11) zugeordnet sind.
5. Einfädelvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein Hilfsträger für die Verankerungsstange (61) vorgesehen
ist, bestehend aus einer gegenüber der Verankerungsstange (61) kürzeren Führungsstange (62), die fest an einem
Abschnitt des Antriebskabels (11) vor der Verankerungsstange (61) befestigt ist und die sich in Querrichtung zum Kabel
und der Materialwegbahn längs erstreckt,' wobei ein kurzes Kabel (90) an der Führungsstange (62) und einem Abschnitt
an der Kabelverankerungsstange (61), und zwar vom Antriebskabel (11) entfernt liegend, befestigt ist.
6. Einfädelvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur Halterung der das Materialbahne..de ergreifenden
Greifstange (35) und zur Halterung der Stangenabschnitte (42) des Aufnehmers (36) in abständiger Lage voneinander
jeweils ortsfeste Halter (45,46,47,48) vorgesehen sind, mit denen die Greifstange (35) und der Aufnehmer (36) in
ihrer Ruhestellung abständig voneinander für den Eintritt eines Materialbahnendes zwischen sie gehalten sind, wobei
die Greifstange (35) und der innere Kabelabschnitt (37) über eine lösbare SchnellSchlußverbindung miteinander verbunden
sind.
7. Einfädelvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Schnellschlußverbindung einen Dauermagneten (94)
beinhaltet, der an dem einen Teil befestigt ist, während an dem anderen Teil ein mit dem Dauermagneten teleskopisch
in Querrichtung der Materialwegbahn zusammenwirkendes, magnetisch sensitives Gegenstück (97) befestigt ist.
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Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| US05/757,775 US4079877A (en) | 1977-01-07 | 1977-01-07 | Web-dryer threading apparatus having anti-centrifugal structure |
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| DE2800244A1 true DE2800244A1 (de) | 1978-07-13 |
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