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DE1183751B - Einrichtung zur Beeinflussung der Richtung und der Querschnittsflaeche eines aus einer Lavalduese austretenden UEberschallstrahls - Google Patents

Einrichtung zur Beeinflussung der Richtung und der Querschnittsflaeche eines aus einer Lavalduese austretenden UEberschallstrahls

Info

Publication number
DE1183751B
DE1183751B DES63492A DES0063492A DE1183751B DE 1183751 B DE1183751 B DE 1183751B DE S63492 A DES63492 A DE S63492A DE S0063492 A DES0063492 A DE S0063492A DE 1183751 B DE1183751 B DE 1183751B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cross
nozzle
compartments
jet
devices
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES63492A
Other languages
English (en)
Inventor
Gerhard Eggers
Guenther Ernst
Etienne Yves Jean-Marie Gire
Francis Jean Marie Tremouilles
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Safran Aircraft Engines SAS
Original Assignee
SNECMA SAS
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by SNECMA SAS filed Critical SNECMA SAS
Publication of DE1183751B publication Critical patent/DE1183751B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02KJET-PROPULSION PLANTS
    • F02K9/00Rocket-engine plants, i.e. plants carrying both fuel and oxidant therefor; Control thereof
    • F02K9/80Rocket-engine plants, i.e. plants carrying both fuel and oxidant therefor; Control thereof characterised by thrust or thrust vector control

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Nozzles (AREA)

Description

  • Einrichtung zur Beeinflussung der Richtung und der Querschnittsfläche eines aus einer Lavaldüse austretenden überschallstrahls Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Beeinflussung der Richtung und der Querschnittsfläche eines aus einer Lavaldüse austretenden überschallstrahls, insbesondere bei einem Strahltriebwerk, mit einer stromabwärts der Düsenverengung vorgesehenen, radial zum Strahl offenen Ringkammer, die durch mehrere radiale Längstrennwände in einzelne Abteile gegliedert ist.
  • Für die Richtungssteuerung von Überschallstrahlen und die Anpassung von überschall-Triebwerkdüsen an verschiedene Flugbedingungen durch Regelung des Düsenhalsquerschnittes sind verschiedene Vorrichtungen bekanntgeworden, beispielsweise feste Hindernisse mit veränderbarem Querschnitt oder Sekundärstrahlen mit veränderbarer Strömungsmenge.
  • Bei einer dieser bekannten Vorrichtungen ist je ein ringförmiger; senkrecht zur Düsenachse erstreckter Absatz im sich erweiternden Teil und am Austrittsende der überschalldüse vorgesehen. Die Absätze enthalten über den Umfang verteilte Öffnungen, und jede der Öffnungen eines Absatzes ist mit der diametral gegenüberliegenden Öffnung des anderen Absatzes über ein Ventil verbunden. Das zwischen den beiden Absätzen bestehende Druckgefälle verursacht beim Öffnen eines oder mehrerer Ventile eine Störung der Strahlsymmetrie und damit eine steuerbare Änderung der Strahlrichtung. Bei dieser bekannten Anordnung ist wesentlich, daß die öffnungen im innerhalb der Düse liegenden Absatz wahlweise mit einer Quelle relativ niedrigen Druckes verbunden werden können; die Öffnungen des äußeren Absatzes können als derartige Quellen dienen.
  • Bei anderen bekannten Vorrichtungen kann die Form der Überschalldüse durch verschiebbare Wandteile verändert werden. Weiter sind Vorrichtungen bekanntgeworden, bei denen im Austritt der Überschalldüse senkrecht zur Düsenachse angeordnete und über den Düsenumfang verteilte Hinderniswände mit einstellbarer Eintauchtiefe vorgesehen sind, so daß durch verschiedene Eintauchtiefen der einzelnen Wände eine Beeinflussung der Strahlrichtung möglich ist.
  • Die bekannten Anordnungen sind entweder einfach aufgebaut und mit hohen Verlusten behaftet oder stellen bei erträglichen Verlusten relativ komplizierte und störanfällige Konstruktionen dar. Bei der Verwendung mechanischer Hindernisse besteht überdies der Nachteil, daß die Ablenkung mit steigender Geschwindigkeit abnimmt, da die Ausdehnung der am Hindernis entstehenden überdruckzone durch die Lage der vor dem Hindernis liegenden Stoßwelle bestimmt wird.
  • Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, eine Einrichtung zur Beeinflussung der Richtung und Querschnittsfläche eines aus einer Lavaldüse austretenden Überschallstrahls zu schaffen, die bei einfachem und betriebssicherem Aufbau auch bei hohen Geschwindigkeiten wirksam bleibt und insbesondere dadurch verlustarm arbeitet, daß der abgelenkte Strahl nicht aufgerissen wird.
  • Nach der Erfindung wird diese Aufgabe durch eine Einrichtung der eingangs beschriebenen Art gelöst, bei der am rückwärtigen Ende -der Abteile regelbare Abschlußeinrichtungen vorgesehen sind, die in Abhängigkeit von der Regelung verschieden tief in den Überschallstrahl eintauchen.
  • Im Gegensatz zu den bekannten Einrichtungen wird bei der erfindungsgemäßen Einrichtung der Strahl nicht direkt von den Abschlußeinrichtungen beeinflußt, sondern , diese Abschlußeinrichtungen dienen dazu, um in den Abteilen mit Hilfe einer von den Abschlußeinrichtungen hervorgerufenen Stoßwelle einen Steuerdruck zu erzeugen, der den Oberschallstrahl auf der ganzen .in dem betreffenden Abteil wirksamen Strahlumfangsfläche pneumatisch verschiebt.
  • Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung sind die Längstrennwände so geformt und angeordnet, daß ihre Innenkontur angenähert der jeweiligen Strahlgrenze folgt. Auf diese Weise wird erreicht, daß die Längstrennwände zwar die einzelnen Abteile gegeneinander abtrennen, aber kein merklich störendes mechanisches Hindernis für den Strahl jilden und daß der von den Längstrennwänden freie Düsenquerschnitt als Ganzes dem seitlich verschobenen Strahlquerschnitt nachgeführt werden kann. Nach der Erfindung können die Abschlußeir:ichtungen als an sich bekannte, quer zum Strahl bewegliche Stauplatten mit verstellbarer Eindringtiefe oder als an sich bekannte Strömungsmittelvorhänge mit veränderbarer Strömungsmenge ausgebildet sein. Die erstgenannte Möglichkeit ist konstruktiv sehr einfach und betriebssicher. Die zweitgenannte Möglichkeit arbeitet verlustärmer. Obwohl wegen der gegenüber bekannten Vorrichtungen erheblich geringeren erforderlichen Eindringtiefe der Stauplatten die Verluste auch im erstgenannten Fall durchaus erträglich bleiben, kann es in gewissen Fällen doch zweckmäßig sein, mit Strömungsmittelvorhängen zu arbeiten.
  • Dach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist eine Steuereinrichtung vorgesehen, die die Eindringtiefe der Abschlußeinrichtungen der Abteile und die Lage der radialen Längstrennwände steuert. Dadurch ist insbesondere die Möglichkeit gegeben, diese beiden Steuervorgänge so miteinander zu koppeln, daß die schon erwähnte Nachführung des freien verfügbaren Düsenquerschnitts zum seitlich abgelenkten Strahlquerschnitt nach Belieben oder selbsttätig vorgenommen werden kann.
  • Die Erfindung kann sich weiter die bekannten Einrichtungen zur Veränderung des Düsenquerschnitts zunutze machen und insbesondere für diesen Zweck an sich bekannte schwenkbar angeordnete Wandteile mit geradem oder gebogenem Profil oder an sich bekannte quer zum Strahl verschiebbare Platten verwenden. In Kombination mit diesen bekannten Einrichtungen wird nach der Erfindung eine Düse geschaffen, die bei Wahrung der erfindungsgemäßen Vorteile für die Richtungssteuerung ebenso an veränderte Flugbedingungen anpaßbar ist wie die bekannten Einrichtungen.
  • Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung können die an sich bekannten Einrichtungen zur Querschnittsänderung auch unsymmetrisch sein, so daß sich nicht nur der Strahl in der beschriebenen Weise ablenken und in seinem Querschnitt an veränderte Flugbedingungen anpassen, sondern auch in seiner Form verändern läßt, was eine noch günstigere Anpassung an die jeweiligen Flugbedingungen und eine Unterstützung der Richtungssteuerung ermöglicht.
  • Ausführungsbeispiele der Erfindung sind im folgenden an Hand der Zeichnungen beschrieben.
  • F i g. 1 ist ein schematischer Längsschnitt einer Überschalldüse mit einer erfindungsgemäßen Einrichtung, bei der die Abschlußeinrichtungen aus einem Strömungsmittelvorhang bestehen; F i g. 1 a und 1 b zeigen in sJtematischen Halbschnitten andere Ausführungsmöglichkeiten der Abschlußeinrichtungen; F i g. 2 und 2 a sind Querschnitte nach der Linie II-II der F i g. 1 und zeigen feste bzw. bewegliche Trennwände; F i g. 3, 3 a und 3 b zeigen im Längsschnitt verschiedene Ausführungsformen von Längstrennwänden; F i g. 4 zeigt das Schema einer Steuereinrichtung für die Strahlablenkung; F i g. 5 und 5 a zeigen Einrichtungen für die Verwendung des Querschnittsverhältnisses der Düse; F i g. 6 a, 6 b und 6 c zeigen schematisch für eine Düse mit Kreisquerschnitt einige Profilformen für Klappen zur Veränderung des Düsenhalsquerschnitts.
  • Die in F i g. 1 dargestellte Düse, die z. B. als Schubdüse eines Überschalturbostrahltriebwerks, eines Staustrahltriebwerks oder einer Rakete dienen kann, ist an ihrem Austrittsende mit einer von der Wand 2 begrenzten, nach innen offenen Ringkammer versehen, die den Strahl umgibt. Diese Ringkammer ist durch radiale Längstrennwände 3 (F i g. 2) in mehrere um den Düsenumfang gleichmäßig verteilte Abteile 4, 5, 4 a, 5 a usw. unterteilt. Die siröabwärts liegenden Enden dieser Abteile sind durch Abschlußeinrichtungen abgeschlossen, die in verschiedener Weise ausgeführt sein können. Nach F i g. 1 wird die Abschlußeinrichtung durch einen Strömungsmittelvorhang 11 gebildet. Dieser Strömungsmittelvorhang entsteht mit Hilfe von Schlitzdüsen 12, die über Leitungen 13 und Ventile 14 mit einem unter Druck stehenden Strömungsmittel, beispielsweise dem Strahlmedium vor seiner Entspannung, gespeist werden.
  • F i g. 1 a zeigt eine mechanische Abschlußeinrichtung in Form eines senkrecht zum Strahl angeordneten beweglichen mechanischen Abschlußgliedes 15. F i g. 1 b zeigt eine kombinierte Abschlußeinrirhtung, bei der ein Strömungsmittelvorhang 11a durch ein aus einer verschiebbaren Düse 15 a strömendes Strömungsmittel erzeugt wird. Die Düse 15 a ist mechanisches Abschlußglied ausgebildet. Das Strömungsmittel wird wieder über eine Leitung 13 und ein Ventil 14 aus einer Druckquelle herangeführt. Bei dieser Anordnung ergibt sich eine besonders gute Regelbarkeit, da man sowohl die Eintauchtiefe des mechanischen Abschlußgliedes 15 a als auch die Menge des den Vorhang bildenden Strömungsmittels unabhängig voneinander regeln kann.
  • Durch die Abschlußeinrichtungen werden in den Abteilen der Ringkammer überdrücke erzeugt, deren Größen von der Einstellung der jeweiligen Abschlußeinrichtung abhängt. Es ist ersichtlich, daß der Strahl keine Ablenkung erfährt, wenn die Drücke in allen Abteilen gleich groß sind, und daß man mit vier Abteilen jede beliebige Ablenkungsrichtung erzeug= kann. Wenn beispielsweise der Druck im Abteß:4 erhöht und im Abteil s erniedrigt wird, wird der Strahl, wie in F i g. 1 dargestellt, nach der Seite des Abteils 5 abgelenkt. Umgekehrt ergäbe sich eine Ablenkung in entgegengesetztem Sinn, wenn man im Abteil 5 einen höheren Druck als im Abteil 4 herstellte. Die Zahl der Abteile kann auch größer als vier sein, doch kann man mit der Mindestzahl von vier Abteilen alle Ablenkrichtungen kontinuierlich herstellen, indem man die von jedem Paar gegenüb«y liegende Abteile erzeugten Ablenkkräfte vektoriell addiert.
  • Die Längstrennwände zwischen den Abteilen können fest oder beweglich angeordnet sein. Um eine sichere Trennung der Abteile zu gewährleisten, müs-°za die Innenkanten der Trennwände bei jeder beliebigen Strahlablenkung in den Strahl eintauchen (oder zumindest den Strahl berühren). Die in den F i g. 2 und 3 dargestellten festen Trennwände 3 ragen deshalb so weit in die Düse hinein, daß sich bei der größten Ablenkung die der Ablenkrichtung abgewandte Trennwand mit ihrer Innenkante dem Längsprofil des Strahls anschmiegt. Da die Trennwände parallel zu der Strömung liegen, bieten sie keinen bedeutenden Luftwiderstand, so daß in den meisten Fällen feste Trennwände verwendet werden können. Die Übergangsstelle 3 b zwischen den Trennwänden 3 und der Wand der Düse 1 muß vor dem Düsenhals im Unterschallabschnitt der Düse liegen.
  • Wenn vermieden werden soll, daß ein zu großer Teil der Trennwände innerhalb des Strahls liegt, beispielsweise in Fällen, in denen man die Verluste so klein wie möglich halten möchte oder eine Beschädigung der Trennwände durch zu hohe Temperaturen befürchtet, können bewegliche Längstrennwände benutzt werden, die in ihrer Ebene bewegbar sind. Derartige bewegliche Trennwände sind in den F i g. 2 a, 3 a und 3 b dargestellt. Die Längstrennwände nach F i g. 3 a sind gleitend angeordnet, während F i g. 3 b eine Längstrennwand zeigt, die um eine Achse 16 schwenkbar gelagert ist. Das Abschlußglied 15 trägt in diesem Fall seitlich eine Wand 17, die die Trennwand 3 a teilweise überdeckt. Die Übergangsstellen zwischen der festen Düsenwand 1 und den beweglichen Trennwänden liegen wieder vor dem Hals der Düse und weisen keinen wesentlichen Knick auf.
  • Das Strömungsmittel für die Bildung der Strömungsmittelvorhänge (F i g. 1 und l b) kann aus einer beliebigen Strömungsquelle entnommen werden, beispielsweise aus der Brennkammer oder aus dem Hochdruckkreis eines gasförmigen oder flüssigen Sauerstoffträgers.
  • Die gewünschte Ablenkung des Strahls erfolgt durch entsprechende Einstellung der verschiedenen Stellglieder. Die Drücke p1 und p2 in den einander gegenüberliegenden Abteilen 4 und 5 sind dabei offenbar an den im abzulenkenden Strahl herrschenden Druck pa gebunden. Die Ablenkung hängt von diesen drei Drücken und der Machzahl der Strömung ab. Außerdem ist die Ablenkung auch noch von den Abmessungen und der Lage der Abteile abhängig; diese Größen liegen jedoch ein für allemal fest. Die erforderliche Einstellung der mechanischen oder aerodynamischen Abschlußeinrichtungen richtet sich nach den drei genannten Drücken und nach der gewünschten Ablenkung. Dazu kann noch die Einstellung der Längstrennwände kommen, wenn diese nicht ortsfest sind.
  • In F i g. 4 ist schematisch eine Steuereinrichtung zur gleichzeitigen Steuerung der Drücke in den Abteilen und der Einstellung der Abschlußeinrichtungen, die hier durch Strömungsmittelvorhänge gebildet werden, dargestellt. Die Steuereinrichtung 18 empfängt bei 19 ein Signal, das den bei 20 im Strahl herrschenden Druck pa anzeigt, bei 21 den Ablenkbefehl und bei 22 das Druckmittel zur Speisung der Strömungsmittelvorhänge. Dieses Druckmittel strömt durch die Leitungen 13 und 13' den Vorhängen 11 und 11' zu. Wenn die Steuereinrichtung 18 bei 21 ein einem bestimmten Wert der Ablenkung entsprechendes Steuersignal empfängt, regelt sie die Strömungsmittelmenge der Strömungsmittelvorhänge 11 und 11' und dadurch die Drücke p1 und p2 in den Abteilen 4 und 5 unter Berücksichtigung des Druckes p. im Inneren des Strahls auf die erforderlichen Werte ein. Die Ausführungseinzelheiten der Steuereinrichtung sind nicht Gegenstand der vorliegenden Erfindung. Die Lösung der Steueraufgabe kann beispielsweise mechanisch, elektrisch, pneumatisch, hydraulisch oder unter Kombination dieser verschiedenen Möglichkeiten in bekannter Weise erfolgen. Außerdem ist es auch möglich, die verschiedenen Steheinrichtungen von Hand so einzustellen und gegenseitig abzustimmen, daß sich die gewünschte Ablenkung ergibt.
  • Die F i g. 5 (Überschalldüse) und F i g. 5 a (Düse für das Übergangsgebiet zwischen Überschallbereich und Unterschallbereich) zeigen zusätzliche Einrichtungen zur Beeinflussung der Düsenquerschnitte zwecks Anpassung an das jeweilige Entspannungsverhältnis (Verhältnis zwischen dem die Strömung erzeugenden Druck und dem Atmosphärendruck). Theoretisch müßte eine Düse benutzt werden, deren Hals und deren divergierender Teil eine veränderliche Kontur haben; eine solche Düse ist jedoch praktisch schwer zu verwirklichen.
  • Man erzielt jedoch eine recht gute Annäherung an diesen Idealfall, wenn man den Querschnitt des dem Hals benachbarten Teiles veränderlich macht und den Druck in den Abteilen 4, 4 a, 5 und 5 a auf einen dem gewünschten Strahlquerschnitt entsprechenden Wert einstellt.
  • Die in F i g. 5 dargestellte Ausführungsform enthält für die Veränderung des Halsquerschnitts eine Klappe 24, die um eine Achse 25 geschwenkt werden kann. Bei der in F i g. 5 a gezeigten Ausführungsform kann die Querschnittsänderung am Hals der Düse bei einer Strömung im Übergangsgebiet durch ein festes Hindernis 26 mit veränderlicher Höhe hergestellt werden. Die gegenseitige Abstimmung der Drücke in den Abteilen, der Stellung der Abschlußeinrichtungen und des Halsquerschnitts kann entweder von Hand erfolgen oder durch eine Steuereinrichtung bewirkt werden, die ähnlich wie die bei der alleinigen Beeinflussung der Strahlrichtung beschriebene Steuereinrichtung 18 arbeitet.
  • Die gleitenden Teile 15 und 26 (F i g. 5 a) können einander in Umfangsrichtung überlappen, und die schwenkbaren Teile 24 (F i g. 5) können ebenfalls mit einer Gleitfügung aneinander angepaßt sein. Die F i g. 6 a zeigt im Querschnitt die Vereinigung von zwei schwenkbaren Teilen 27 a und 27 b, die sich mit ihrer halben Breite überlappen. In F i g. 6 b greifen die Teile 27a und 27b mit Zapfen und Nut ineinander, in F i g. 6 c erfolgt die gegenseitige Anpassung der Teile 27 a und 27 b durch einseitigen Anschlag. Derartige Konstruktionen werden bei Düsen häufig benutzt. Die Betätigung erfolgt durch gleitende oder schwenkbare Lenker oder auf andere bekannte Weise.
  • Die Erfindung ist nicht an einen bestimmten Querschnitt des Strahls gebunden, so daß Strahlen mit kreisförmigem, rechteckigem, elliptischem oder anderem Strahlquerschnitt durch die erfindungsgemäßen Einrichtungen in ihrer Richtung und Querschnittsfläche beeinflußt werden können.

Claims (7)

  1. Patentansprüche: 1. Einrichtung zur Beeinflussung der Richtung und der Querschnittsfläche eines aus einer Lavaldüse austretenden Überschallstrahls, insbesondere bei einem Strahltriebwerk, mit einer stromabwärts der Düsenverengung vorgesehenen, radial zum Strahl offenen Ringkammer, die durch mehrere radiale Längstrennwände in einzelne Abteile gegliedert ist, dadurch gekennzeichnet, daß an dem rückwärtigen Ende der Abteile (4, 4a, 5, 5a) regelbare Abschlußeinrichtungen (11, 15) vorgesehen sind, die in Abhängigkeit von der Regelung verschieden tief in den überschallstrahl eindringen und auf Grund des dabei durch Stoßwellen erzeugten Überdruckes stromaufwärts der Abschlußeinrichtungen eine mehr oder weniger starke selbsttätige Auffüllung der Abteile (4, 5) mit dem Strahlmedium bewirken.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Längstrennwände (3, 3 a) so geformt und bewegbar sind, daß ihre Innenkontur angenähert der jeweiligen Strahlgrenze folgt.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Abschlußeinrichtungen an sich bekannte, quer zum Strahl bewegliche Stauplatten (15) vorgesehen sind, deren Eindringtiefe in den Überschallstrahl veränderbar ist.
  4. 4. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Abschlußeinrichtungen an sich bekannte Strömungsmittelvorhänge (11) mit veränderlicher Strömungsmenge vorgesehen sind.
  5. 5. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß eine Steuereinrichtung (18) vorgesehen ist, die die Eindringtiefe der Abschlußeinrichtungen der Abteile (4, 4 a, 5, 5 a) und die Lage der radialen Längstrennwände (3 a) steuert.
  6. 6. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß zur Veränderung des Querschnittsverhältnisses der Überschalldüse an sich bekannte schwenkbar angeordnete Wandteile (24) mit geradem oder gebogenem Profil vorgesehen sind (F i g. 5).
  7. 7. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß zur Veränderung des Querschnittsverhältnisses der Überschalldüse an sich bekannte quer zum Strahl verschiebbare Platten (26) vorgesehen sind (F i g. 5 a). B. Einrichtung nach den Ansprüchen 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtungen zur Querschnittsänderung (24 bzw. 26) unsymmetrisch betätigbar sind. In Betracht gezogene Druck§chriften: Französische Patentschrift Nr. 1111633; USA: Patentschriften Nr. 2 625 0(l8, 2 694 898, 2 696110, 2 799 989, 2 799 990.
DES63492A 1958-06-19 1959-06-16 Einrichtung zur Beeinflussung der Richtung und der Querschnittsflaeche eines aus einer Lavalduese austretenden UEberschallstrahls Pending DE1183751B (de)

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