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DE1183433B - Foerdergut-UEbergabestelle - Google Patents

Foerdergut-UEbergabestelle

Info

Publication number
DE1183433B
DE1183433B DEB69531A DEB0069531A DE1183433B DE 1183433 B DE1183433 B DE 1183433B DE B69531 A DEB69531 A DE B69531A DE B0069531 A DEB0069531 A DE B0069531A DE 1183433 B DE1183433 B DE 1183433B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
belt
wheel
goods
belts
conveying direction
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB69531A
Other languages
English (en)
Inventor
Alexander Langner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Beteiligungs und Patentverwaltungs GmbH
Original Assignee
Beteiligungs und Patentverwaltungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Beteiligungs und Patentverwaltungs GmbH filed Critical Beteiligungs und Patentverwaltungs GmbH
Priority to DEB69531A priority Critical patent/DE1183433B/de
Publication of DE1183433B publication Critical patent/DE1183433B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G29/00Rotary conveyors, e.g. rotating discs, arms, star-wheels or cones
    • B65G29/02Rotary conveyors, e.g. rotating discs, arms, star-wheels or cones for inclined or vertical transit

Landscapes

  • Structure Of Belt Conveyors (AREA)

Description

  • Fördergut-Obergabestelle Es kommt vor, daß Schüttgut über zwei oder mehr hintereinander angeordnete, reversierbare Förderbänder wechselweise einmal in einer Richtung und ein anderes Mal in der entgegengesetzten Richtung gefördert werden muß.
  • In einem solchen Fall hat man die Anordnung z. B. so getroffen, daß bei einer Förderrichtung das Gut von einem höher liegenden Band auf ein tiefer liegendes Band abgeworfen wird und daß für die entgegengesetzte Förderrichtung zwei Zwischenbänder vorgesehen werden, von denen das eine das von dem tiefer liegenden Band abgeworfene Gut aufnimmt und auf das andere, in einem Winkel zu ihm angeordnete Zwischenband aufgibt, welches schließlich das Gut dem höher liegenden Band zuführt.
  • Statt die beiden Zwischenbänder in einem Winkel zueinander anzuordnen, hat man sie auch nebeneinander auf einem fahrbaren Gestell so gelagert, daß in einer Lage des Gestelles das eine Zwischenband unter die Abwurftrommel des einen Förderbandes und über das andere Förderband greift, während in einer anderen Lage des Gestelles das andere Zwischenband umgekehrt unter die Abwurftrommel des letzteren Förderbandes und über das zuerst genannte Förderband greift. In diesem Fall können die beiden Förderbänder in gleicher Höhe liegen. Es sind auch Konstruktionen bekannt, bei denen zwischen zwei in gleicher Höhe liegenden Förderbändern nur ein Zwischenband vorgesehen ist.
  • Beispielsweise ist ein solches Band auf einem verfahrbaren Gestell um eine quer zur Förderrichtung liegende Achse kippbar gelagert. In der einen Kippstellung nimmt es Fördergut von dem einen Förderband auf und gibt es an das andere Förderband ab.
  • Bei Umkehrung der Förderrichtung muß das Gestell aus dem Bereich zwischen den beiden Förderbändern herausgefahren, das Zwischenband gekippt und das Gestell alsdann wieder in die Lücke zwischen den beiden Förderbändern eingefahren werden. Statt dessen hat man das Zwischenband auf einer Drehscheibe in der Lücke zwischen den beiden Förderbändern so gelagert, daß es in einer Stellung das Fördergut von einem Förderband aufnimmt und dem anderen Förderband zuleitet und nach Schwenkung der Drehscheibe um etwa 1800 den Fördergutstrom in der entgegengesetzten Richtung zwischen den beiden Bändern leitet. Mit einem einzigen Zwischenband kommt man auch bei einer weiteren bekannten Anordnung aus, bei der das Zwischenband in der Lücke zwischen den beiden in gleicher Höhe hintereinander angeordneten Förderbändern um eine quer zur Förderrichtung liegende Achse um mehr als 1800 über die lotrechte Lage hinaus geschwenkt und dabei reversiert werden kann Allen diesen bekannten Bauarten haftet der Mangel an, daß die Zwischenbänder, da sie nur eine beschränkte Steigung haben dürfen, eine erhebliche Länge erhalten, was einen unerwünschten Platzbedarf zur Folge hat. Außerdem ist bei diesen Gutübergabestellen die Umkehrung der Fotrderrichtung mit einer Umstellung der Zwischenbänder verbunden und daher zeitraubend.
  • Demgegenuber bezweckt die Erfindung, eine Fördergut-Obergabestelle zwischen zwei reversierbaren Förderbändern so zu gestalten, daß man mit einem geringsten Platzbedarf, insbesondere im Grundriß, auskommt und die Umkehrung der Förderrichtung in einfachster Weise vollzogen werden kann, d. h. nur durch Schalten von Elektromotoren, unter Umständen verbunden mit einer Verstellung einer Prallklappe.
  • Zu diesem Zweck geht die Erfindung aus von einer Fördergut-Obergabestelle zwischen zwei Förderbändern mit einem Hubrad, welches von einem der Förderbänder aufgenommenes Gut auf das andere Förderband abwirft; und die Erfindung besteht in erster Linie darin, daß das der Abwurfstelle des Hubrades zugeordnete Band beim Betrieb mit der Förderrichtung nach dem Hubrad hin das Gut ohne Vermittlung des Hubrades auf- das andere Band aufgibt, das dabei mit der Förderrichtung von dem Hubrad weg betrieben wird.
  • Bekannt ist an sich eine Fördergut-Ubergabevorrichtung zwischen zwei nicht reversierbaren Förderbändern unter Vermittlung eines Hubrades. Diese Vorrichtung ist ausschließlich aus dem Bestreben heraus entwickelt worden, eine unmittelbare Gutübergabe von einem Förderband auf ein anderes zu vermeiden, da sich bei der Verwendung von einfachen Schüttrümpfen zwischen zwei steigenden Förderbändern wegen des zu berücksichtigenden Rutschwinkels eine große Bauhöhe der Umlenkstelle und damit ein Verlust an nutzbarer Förderhöhe ergibt. Dieser Gesichtspunkt spielt aber bei der vorliegenden Erfindung keine Rolle, weil bei einem Förderbetrieb des oberen Förderbandes in Richtung nach dem Hubrad hin das Gut auf das andere Band aufgegeben wird. Vielmehr befaßt sich die vorliegende Erfindung mit dem ganz anderen Problem, eine vorteilhafte Gutübergabe zwischen reversierbaren Förderbändern bei jeder Bewegungsrichtung zu gewährleisten.
  • Tnsbesondere wenn die beiden Förderbänder einen Winkel von etwa 900 miteinander bilden, wird das Kammerrad zweckmäßig nach dem höher liegenden Band 2 hin geneigt angeordnet. Vor allem, wenn die beiden Förderbänder sich in etwa gleicher Richtung erstrecken, wird das obere Band durch das Kammerrad hindurchgeführt, und es werden im Innern des Rades Schurren angebracht, die das aus den Kammern im Scheitel ihres Umlaufweges herausfallende Gut auf das obere Band leiten.
  • In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt; und zwar zeigen die F i g. 1 und 3 Gutübergabestellen nach den beiden Ausführungsbeispielen in Ansicht auf eine Seitenfläche des Kammerrades und die F i g. 2 und 4 Ansichten dieser Gutübergabestellen in Richtung auf die Umfangsflächen der betreffenden Kammerräder.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 und 2 bilden die beiden Förderbänder 1 und 2 - von oben gesehen - einen Winkel von 900 miteinander.
  • Die Abwurftrommel 3 des höher liegenden Bandes 1 ist so angeordnet, daß bei der durch die Pfeile 4 gekennzeichneten Förderrichtung der Abwurfstrahl von dem Band 1 auf das Band 2 in der Nähe von dessen Umlenktrommel 5 auftrifft. Wenn die Förderrichtung gemäß den Pfeilen 6 umgekehrt wird, erfolgt die Gutübergabe von dem tiefer liegenden Band 2 auf das Band 1 mittels eines Kammerrades 7.
  • Das Rad 7 ist so angeordnet, daß sein waagerechter Durchmesser parallel zu dem Band 1 liegt. Seine Drehachse 8 ist unter einem solchen Winkel gelagert, daß der obere Teil des Kammerrades nach dem oberen Band 1 hin geneigt ist. Die Kammern des Rades sind am Umfang durch einen zylindrischen Mantel 9, auf der den Bändern 1, 2 zugewandten Stirnseite durch ein Ringblech 10 und auf der gegenüberliegenden Seite durch eine Scheibe 11 abgeschlossen. Der so gebildete Ringraum wird durch schräge Kammerwände 12 unterteilt. Die Drehrichtung des Kammerrades ist in Fig. 1 durch einen Pfeil 13 bezeichnet. Im aufsteigenden Teil ihres Umlaufweges sind die Kammern nach der Drehachse 8 hin durch ein zu dieser Achse konzentrisches Blech 14 abgeschlossen.
  • Das Band 2 ragt unterhalb des Bleches 14 mit seiner Abwurftrommel 5 derart in das Kammerrad hinein, daß bei einer Förderung in Richtung des Pfeiles 6 das Gut von dem Band 2 in die Kammern abgeworfen wird.
  • In das Innere des Kammerrades 7 ragt ein Schurrenblech 15 hinein, welches das hinter dem Blech 14 im Scheitel des Umlaufweges aus den Kammern herausfallende Gut auf das Band 2 leitet. Infolge der erwähnten Neigung des Kammerrades kann das Schurrenblech 15 so steil angeordnet werden, daß das Gut nicht an ihm haftenbleibt. Ein weiteres Schurrenblech 16 geht vom oberen Ende des zylindrischen Bleches 14 in Anordnung quer zu dem Band 1 aus und reicht bis dicht über die Umlenktrommel 3 dieses Bandes. Der untere Teil 17 des Bleches 16 kann in einem Scharniergelenk 18 gegenüber dem oberen Teil in die in Fig. 1 mit strichpunktierten Linien angedeutete Lage verschwenkt werden, so daß bei der Förderrichtung im Sinne der Pfeile 4 das Gut ungehindert von dem Band 1 auf das Band 2 abgeworfen werden kann.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 und 4 verlaufen die beiden reverfierbaren Förderbänder 19, 20 - von oben betrachtet - in der gleichen Richtung. Das Kammerrad 21 ist grundsätzlich in der gleichen Weise ausgeführt wie das Rad 7 nach dem ersten Ausführungsbeispiel, nur mit der Abweichung, daß kein durchgehendes Blech 11 vorhanden ist, sondern die Kammern auf beiden Seiten durch Ringbleche abgeschlossen sind. Die Drehachse 22 des Kammerrades 21 liegt parallel zu dem Band 20. Das eine Band ist mit einer gewissen Steigung durch das Kammerrad 21 hindurchgeführt; seine Abwurftrommel 23 ist oberhalb des Bandes 20 angeordnet. Es wird daher bei der durch die Pfeile 24 gekennzeichneten Förderrichtung das Gut von dem Band 19 auf das Band 20 abgeworfen.
  • Die Abwurftrommel 25 des unteren Bandes 20 ist so angeordnet, daß bei der entgegengesetzten, durch die Pfeile 26 gekennzeichneten Förderrichtung das Gut von dem Band 20 in das Kammerrad 22 abgeworfen wird. Es wird dann infolge der Drehung des Rades 21 im Sinne des Pfeiles 27 nach oben gefördert, wobei ein dem Blech 14 (Fig. 1) entsprechendes zylindrisches Blech 28 ein vorzeitiges Herausfallen des Gutes verhindert. Im Scheitel der Umlaufbewegung fällt das Gut aus den Kammern heraus und gelangt über eine im Innern des Rades 21 angeordnete Schurre 29 auf das Band 19.

Claims (4)

  1. Patentansprüche: 1. Fördergut-Übergabestelle zwischen zwei Förderbändern mit einem Hubrad, welches von einem der Förderbänder aufgenommenes Gut auf das andere Förderband abwirft, d a durch gekennzeichnet, daß das derAbwurfstelle (16) des Hubrades (7, 21) zugeordnete Band (1, 19) beim Betrieb mit der Förderrichtung nach dem Hubrad hin das Gut ohne Vermittlung des Hubrades auf das andere Band (2, 20) aufgibt, das dabei mit der Förderrichtung von dem Hubrad weg betrieben wird.
  2. 2. Fördergut-Obergabestelle nach Anspruch 1, insbesondere für Bänder, deren Förderrichtung einen Winkel von etwa 900 miteinander bilden, dadurch gekennzeichnet, daß das Kammerrad (7) nach dem höher liegenden Band (1) hin geneigt ist.
  3. 3. Fördergut-Übergabestelle nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß sich das höher liegende Band (1) etwa parallel zu dem waagerechten Durchmesser des Kammerrades (7) erstreckt und eine Schurre (16), auf welcher das Fördergut aus den Kammern des Rades, kurz bevor diese den Scheitel ihres Umlaufweges erreichen, auf das obere Band (1) abrutscht, wenigstens mit einem Teil (17) so verschwenkt werden kann, daß das Abwerfen des Gutes von dem oberen Band auf das untere nicht gehindert wird.
  4. 4. Fördergut-Ubergabestelle nach Anspruch 1, insbesondere für Bänder, die sich in etwa gleicher Richtung erstrecken, dadurch gekennzeichnet, daß das obere Band (19) durch das Kammerrad (21) hindurchgeführt ist und im Innern des Rades eine Schurre (29) angebracht ist, welche das aus den Kammern im Scheitel ihres Umlaufweges herausfallende Gut auf das obere Band (19) leitet.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 649 975.
DEB69531A 1962-11-07 1962-11-07 Foerdergut-UEbergabestelle Pending DE1183433B (de)

Priority Applications (1)

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DEB69531A DE1183433B (de) 1962-11-07 1962-11-07 Foerdergut-UEbergabestelle

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DEB69531A DE1183433B (de) 1962-11-07 1962-11-07 Foerdergut-UEbergabestelle

Publications (1)

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DE1183433B true DE1183433B (de) 1964-12-10

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ID=6976324

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DEB69531A Pending DE1183433B (de) 1962-11-07 1962-11-07 Foerdergut-UEbergabestelle

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DE (1) DE1183433B (de)

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