DE1183362B - Mit dem Kameraverschluss kuppelbarer, fotoelektrischer Belichtungsmesser mit Nachstellglied - Google Patents
Mit dem Kameraverschluss kuppelbarer, fotoelektrischer Belichtungsmesser mit NachstellgliedInfo
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Description
- Mit dem Kameraverschluß kuppelbarer, fotoelektrischer Belichtungsmesser mit Nachstellglied Zusatz zum Patent: 1107 069 Die Erfindung betrifft einen fotoelektrischen Belichtungsmesser mit einem Nachstellglied, der beim Einbau in Kameras mit den Einstellorganen des Vers schlusses, wie z. B. dem Zeiteinstellring, dem Blenden einstellring oder auch einem Einstellglied;zur Berücksichtigung der Filmempfindlichkeit, gekuppelt werden kann.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einem Belichtungsmesser nach Patent 1107 069, bei dem zum Zwecke der Berücksichtigung eines Belichtungsfaktors das Galvanometer und das Nachstellzeigersystem gemeinsam schwenkbar oder verschiebbar gelagert sind, eine .Möglichkeit zu schaffen, bei der Benutzung der Kamera weitere, die Belichtung beeinflussende Faktoren berücksichtigen zu können. Eine solche Aufgabe liegt z. B. dann vor, wenn der Belichtungsmesser mit solchen Kameraverschlüssen zusammenwirken soll, bei denen die zur Kupplung mit dem Belichtungsmesser vorgesehenen Bauglieder nur mit einem der die Belichtung beeinflussenden Einsteller in Verbindung gebracht werden können, etwa nur mit dem Belichtungszeiteinsteller oder nur mit dem Blendeneinsteller.
- In weiterer Ausgestaltung der Erfindung soll die Möglichkeit geschaffen werden, Belichtungsmesser; die einen besonders großen Helligkeitsfaktor erfassen können und die aus diesem Grunde zweckmäßigerweise mit unterteilten Meßbereichen arbeiten, ebenfalls für die Kupplung mit dem Kameraverschluß verwenden zu können. Dabei soll die Umschaltung des Belichtungsmessers von dem einen Meßbereich auf den anderen mit einfachen Mitteln so vorgenommen werden können, daß Fehleinstellungen infolge der Umschaltung zwangläufig vermieden werden.
- Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß bei einem fotoelektrischen Belichtungsmesser der gekennzeichneten Art gelöst durch mindestens zwei Einstellvorrichtungen zur Berücksichtigung von Belichtungsfaktoren, bei deren Verstellung jede für sich eine Bewegung des gesamten Systems gegenüber der Bewegung des den Nachstellzeiger antreibenden Gliedes bewirkt und die durch Einstellung der einen Vorrichtung erzielte Bewegung der bei Einstellung der zweiten Vorrichtung erzielten Bewegung gleichartig und ihr überlagert ist. -Es ist allgemein bekannt, daß für den Einbau der Belichtungsmesser in Kameras nur ein beschränkter Platz zur Verfügung steht. Dies wirkt sich nachteilig unter anderem auf die Größe bzw. Länge der Belichtungsmesserskala aus. Andererseits wird aber zwecks Erzielung einer schnellen und fehlerfreien Ablesemöglichkeit eine große und übersichtliche Skalenlänge gefordert, die nicht immer mit den.üblichen Mitteln an den freien Stellen: der Kamera untergebracht werden kann. Bei der ständig steigenden Erhöhung der Filmempfindlichkeit dös handelsüblichen Negativmaterials ist, uux' den gesamten Belichtungsumfang erfassen zu können, auch ütne;Sxlöhung der Enipfindlichkeit des Meßinstrumentes notwendig. Daraus folgt, daß im unteren Bereich der-Belichtungsmesserskala weitere Fehler hinzugefügt werden müssen. Um diese Aufgabe lösen, zu können, .hat man bereits Zweibereich-Belichtungsmesser gchaut, bei denen im unteren Bereich (bei ungünstigen Lichtverhältnissen) das Fotoelement keine blendenaxtige Abdeckung erhält oder es wird auch mit Zusatzfotoelement gearbeitet, während im olleren Bereich (große Helligkeit) das Fotoelement durch Blenden; Flappen, Filter usw. abgedeckt wird. 'Der unempfindliche Bereich kann auch auf elektrischem Weges nämlich durch Parallel-und Reihenschaltung von Widerstältden in den -Galvanometerstrotnkrels erhalten werden. Die Kupplung eines mit dem Kameraverschluß war daher bisher nur mit großem Aufwand und unter großen Schwierigkeiten möglich.
- Weiterhin sind die in Kameras eingebauten Belichtungsmesser aus' Gründen der Raumersparnis üblicherweise mit einem relativ kleinen Fotoelement versehen, so daß von vornherein eine nicht'allzu große Anfangsempfindlichkeit' des ' Belichtangsmessers gegeben ist: Für die üblichen Amateuraufnahmen, die in der Regel bei günstigen Lichtverhältnissen durchgeführt werden, ist diese Empfmdlichkeit durchaus ausreichend. Da nun aber in letzter Zeit auch kochempfindliche Emulsionen zur Verfügung stehen; ergibt sich einerseits die Möglichkeit, Aufnahmen auch bei schlechten Lichtverhältnissen vornehmen zu können und andererseits die daraus resultierende Forderung, die Einstellwerte mit dem Belichtungsmesser zu ermitteln. Die hierfür notwendige, Empfindlichkeitssteigerung der Belichtungsmesser kann beispielsweise durch Zuschaltung eines zweiten, möglichst großen Fotoelements erreicht werden. Auch für eine solche Aufgabenstellung ist die Erfindung mit Vorteil anwendbar.
- Die Erfindung ist an Hand einiger Ausführungsbeispiele im folgenden näher erläutert und in den Figuren dargestellt. Es zeigt F i g. 1 einen Schnitt durch das Kameraoberteil, mit der Einstelleinrichtung für das Verlagern. des Belichtungsmessers, F i g. 2 dieselbe Einrichtung, jedoch in Blickrichtung auf die Kamerarückwand, F i g. 3 eine andere 'erfindungsgemäße Anordnung, bei der die Möglichkeit zur Umschaltung des Belichtungsmessers auf einen zweiten Meßbereich mit Hilfe elektrischer Mittel gegeben ist, F i g. 4 dieselbe Einstell- und Umschalteinrichtung in Blickrichtung auf die Kamerarückwand, F i g. 5 ein Kameraoberteil teilweise aufgebrochen mit einem zusteckbaren Fotoelement, das beim Einschieben zwangläufig die Meßbereichumschaltung vornimmt, F i g. 6 einen Querschnitt durch das Kameraoberteil mit einer anderen Ausführung der Einstell- und Umschaltvorrichtung und F i g. 7 die Anordnung gemäß F i g. 6 mit Blickrichtung auf das Kameraoberteil.
- In F i g. 1 und 2 ist die Anordnung so getroffen, daß der Faktor der Filmempfindlichkeit durch Verschieben oder Schwenken des Belichtungsmessergehäuses 1 in den Regelvorgang eingebracht wird, und zwar derart, daß das Gehäuse 1 eine Relativbewegung gegenüber einen hier nicht gezeichneten Füllstift des Verschlusses durchführt, so wie er in F i g. 6 und 7 als Teile 50 und 51 dargestellt ist. Die Verschiebung des Belichtungsmessers in Abhängigkeit von der Filmempfindlichkeit erfolgt mit Hilfe des Knopfes 2, an dem sich die Empfindlichkeitsskala 3 befindet, die gegenüber der gehäusefesten Marke 4 eingestellt wird. An der Abdeckkappe 5 oder der Kamerawand 14 ist ein stufenkeilartiger Schieber 6 angeordnet, der gestattet, außer der durch die Empfindlichkeitseinstellung mittels des Knopfes 2 bewirkten Schwenkung des Belichtungsmessers 1 zusätzlich eine dieser Bewegung überlagerte Schwenkung in Abhängigkeit von einem weiteren Faktor (im gezeichneten Beispiel dem Filterfaktor) vorzunehmen. Zu diesem Zweck ist die Einstelleinrichtung so ausgebildet, daß an dem Knopf 2, der mittels des eine Axialverschiebung verhindernden federnden Klemmringes 7 in der Wand 5 der Abdeckkappe gelagert ist, ein Vierkant 8 sitzt. Auf dem Vierkant gleitet die Hülse 9, die am anderen Ende ein Innengewinde trägt, in welches das Gewindestück 10 eingreift. Da das Gewindestück in seiner Endfläche eine Nut besitzt, in welche die Nase 11 des Gehäuses 1 eingreift, kann es sich beim Drehen des Knopfes 2 und der Hülse 9 nicht mitdrehen, so daß das Gewindestück 10 sich in die oder aus der Hülse bewegt. Zur Berücksichtigung der bei der Aufnahme zur Verwen-
Fotoelementes ist in F i g. 5 eine vorteilhafte Lösung gezeigt: Bei ihr wird gleichzeitig mit dem Anste'eken des Zusatzelementes die Umschaltung des Belichtungsmessers (durch Verschiebung) auf den anderen Meßbereich bewirkt. Der bereits- in Verbindung mit den F i g. 3 und 4 beschriebene Schieber 33 besitzt wiederum, wie in F i g. 3 dargestellt ist, einen Stufenkeil und die Handhabe 12 mit Anzeigemarke: 'Am Schieber ist am anderen Ende ein weiterer Keil 40 vorgesehen, der von einem der Stecker 41 des Fotoelementes 42 getroffen wird; so daß. beim Einstecken des Zusatzelementes 42 in Pfeilrichtung 43 @ der Schieber entsprechend den* beiden Meßbereichen 32 von der Stellung I in die Stellung II geschoben wird. Bei der in F i g. 5 dargestellten Anordnung ist als Anwendungsbeispiel ein solcher Kämeraverschluß angenommen worden, bei dem die "Möglichkeit gegeben ist, den Faktor der Filmempfindlichkeit am Verschluß selbst einzubringen. Der aus dem Kameraverschluß heraustretende Füühlstift (nicht dargestellt) hat bei seiner geradlinigen Bewegung also bereits auch diesen dritten Belichtungsfaktor berücksichtigt. Der mehrfach beschriebene Einstellknopf 2 kann dann für die Berücksichtigung eines anderen beliebigen Faktors, z. B. des Filterverlängerungsfaktors, benutzt werden. 44 stellt ein Isolierstück dar, 45 sind.: die Steckerbuchsen und 46 sind die Leitungen' zuif Galvanometer.dung kommenden Filter ist der stufenkeilartige Schieber 6 mit einer in einem Schlitz 16 gleitenden Handhabe 12 mit Zeiger versehen, der gegenüber einer auf der Abdeckkappe 1 angebrachten Skala 13 auf den jeweiligen Multiplikator eingestellt werd känn.,..Der Schieber 6 ,umgibt den Vierkant--8 fit. seinem Schlitz 15 gabelförmig, jedoch ohne seine Drehung zu .behindern. Der Stufenkeil 6 besitzt weiterhin mehrere Stufen 6a, die je nach Stellung des Schiebers die Hülse 9 mehr oder weniger weit (entsprechend dem Dichtefaktor des Filters) auf dein Vierkant verschieben, wodurch eine Verlagerung des Gehäuses 1 in Richtung der Pfeile 15 erfolgt. In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist nun- mehr auch die Meßbereichumschaltung eines ge- kuppelten fotoelektrischen Belichtungsmessers mit einfachsten Mitteln möglich, wie sich dies aus den F i g: 3 und 4 ergibt. Der oben bereits geschilder Stufenkeil ist in F i g. 3 mit 33 bezeichnet. Er hat hier nur zwei Stufen 20 und 27 .; die eine für de unteren und die andere für den oberen Meßbere'ich Der Knopf 2 trägt an seiner Achse wiederum deh Vierkant 8, auf dem die in Achsrichtung verschieb- bare Hülse 22 mit einem von ihrer Stirnfläche gebil- deten Schraubengang 23 sitzt. Ein Skalenring 24 ist einesteils gegenüber dem Knopf 2 über eine Rutsch- kupplung vierdrehbar, so daß ein Belichtungsfaktor (Skala 30 mit der Fihnempfmcllichkeit) auf diel Weise eingebracht wird. Andererseits ist der Knopf °2 zusammen mit dem Skalenring 24 in Abhängigkeü von einem weiteren Faktor (Skala 31 mit den Fih*- verlängerungsfaktoren) gegenüber einer gehäusefest Marke 4 einstellbar. Beim Drehen des Knopfes-2 und der Kurvenhülse 22 gleitet die an dem Betich= tungsmessergehäuse 1 befindliche Nase 25 auf der Kurve 21; so daß die Verschwenkung des Belieh= tungsmessergehäuses 1 in Richtung des Pfeiles 26 erfolgt: Soll nun der Belichtungsmesser von einem Bereich auf den anderen umgeschaltet werden, ef weil die Leuchtdichte zu groß geworden ist uäd'depx Zeiger des Galvanometers außerhalb des gültigen Anzeigebereichs steht, ist mit der genannten Hand= habe 12 der Stufenkeil 33 von der Stellung I ad Stellung II der Skala 32 zu verschieben. Dabei greift er mit seiner schrägen Auflaufkante unter die Hüte 22 und verschiebt diese um einen bestimmten Betrag in Achsenrichtung auf dem Vierkant. Die Verschwen- kung des Belichtungsmessers 1 erfolgt sinngemM- der oben beschriebenen Weise um einen bestimmt Betrag relativ zur jeweiligen Stellung des nicht ge- zeichneten Füllstiftes des Kameraverschlusses: Auf diese Weise wird der Nachstellzeiger nach der Um- schalteng eine andere, aber genau definierte Stellung einnehmen als vorher: Ist der stufenförmige Schieier 33, 12, 20; 21 in die untere Stellung gelangt; so hat er gleichzeitig einen elektrischen Schalter 27 betätig# durch den beispielsweise ein Widerstand 28 dem Fotoelement-Meßwerkstromkreis parallel geschaüet wird. Die Anschlüsse an diesen Stromkreis sind nüt 29 bezeichnet. Damit wird also in zeitlicher überein- stimmeng mit der mechanischen Meßwerkumschal- tung auch das Meßwerk elektrisch umgeschaltet: Selbstverständlich können der Stufenkeil und die Um- schalteinrichtung auch so ausgebildet sein; daß nicht nur zwei; sondern beispielsweise drei oder vier MeBr bereiche entstehen. Für die empfindlichkeitssteigernde Erweiterung des Meßbereiches durch Zuschalten eines zweittä - In den bisher beschriebenen Ausführungsbeispielen ist der Einstellknopf 2, 3 bzw. 2, 24 stets so angeordnet, daß seine Achse waagerecht liegt und die mit ihm verbundene Skala 30, 31 von hinten mit Blickrichtung auf das Kameragehäuse ablesbar ist. In F i g. 6 und 7 ist eine andere Anordnung dargestellt, bei der die Skala 52 in derselben Blickrichtung wie der Instrumentenzeiger 53 und der Nachführzeiger 54, nämlich von oben auf die Kamera gesehen werden kann. Am Einstellknopf 55 ist die Kurvenscheibe 56 befestigt, die mit der Nase 57 des Gehäuses 58 in Verbindung steht. Durch Drehen des Knopfes wird also in bekannter Weise unter BerÜcksichtigung eines beliebigen Faktors der Belichtungsmesser um den Drehpunkt 59 geschwenkt. Um eine solche Anordnung auch für einen Zweibereich-Belichtungsmesser anwenden zu können, ist der Drehknopf 55 in dem Langloch 60 um einen bestimmten Betrag verschiebbar. Diese Verschiebung zum Zwecke der Meßbereichumschaltung erfolgt gemäß dem Beispiel mittels eines um die Achse 61 schwenkbaren Hebels 62, der am einen Ende mit der Achse des Drehknopfes 55 verbunden ist und am anderen Ende einen Schaltgriff 63 trägt. Der Schaltgriff ist in einem Langloch 64 bewegbar, wobei der eingestellte Meßbereich durch die Marken 65 angezeigt wird. Die synchrone Umschaltung des Meßwerkes kann dabei in einer beliebigen, an sich bekannten Weise, etwa durch einen Schalter, erfolgen.
- F i g. 6 zeigt einen senkrechten Schnitt durch den Kameraoberteil, während F i g. 7 die Draufsicht auf den Kameraoberteil darstellt. In der Schaltstellung 11 wird demnach der Drehknopf 55 mit der Skalenscheibe 66 die gestrichelt gezeichnete Stellung einnehmen, wodurch über das Kurvenstück 56 und die Nase 57 die Schwenkung des Belichtungsmessers 58 um einen bestimmten Betrag in Richtung der Pfeile 67 um die Achse 59 erfolgt.
- Die in den einzelnen Ausführungsbeispielen angegebene Zuordnung der verschiedenen Einstellfaktoren zu den ehzelnen Einstellgliedern sowie die mechanischen Mittel zur übertragung irgendwelcher Bewegungen können, selbstverständlich in beliebiger Art und Weise gewechselt und gegeneinander ausgetauscht werden, ohne daß dadurch die Funktion der Einrichtung in irgendeiner Weise beeinträchtigt wird. - . . ,
Claims (1)
- Patentansprüche: 1. Mit dem -Kameraverschiuß -kuppelbarer fotoelektrischer Belichtungsmesser mit Nachstellzeiger, bei dem das Galvanometer und das Nachstellzeigersystem gemeinsam schwenkbar oder verschiebbar _gelagert sind 'und, bei dem die Bewegung des gesamtem Syäfems der' drehenden oder schiebenden Bewegung dm Nachstellzeiger antreibenden Gliedes *erlägert ist, nach Patent 1107069, gekennz- e i chn'et durch mindestens zwei Eins Einstellvorric`htwgen (2;12) zur Berücksichtigung von Belichtungsfaktoren, bei deren Verstellung Jede ffir"sich leihe -Bewegung des gesamten Systems @l-)"geg6mdf),er@ der Bewegung es den Nachstellzeiger ;antreibenden -Gliedes bewirkt ,und die, durch lEttistellung der einen Vorrichtung erzielteBewederbei Einstellung der zweiten Vorrichtung erzielten Bewegung gleichartig und ihr überlagert ist. z. Belichtungsmesser, nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die der ersten Bewegung überlagerte Bewegung durch ein keilartiges oder - stufenkeilartiges Mittel (15) mit Hilfe des zweiten Einstellorgans (12) bewirkt wird. 3. Belichtungsmesser nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Einstellorgan (2) eine drehende Bewegung und das zweite Einstellorgan (12) eine schiebende oder schwenkende Bewegung ausführt, wobei beide Bewegungen unabhängig voneinander oder auch gemeinsam eine gleichartige, geradlinige oder auch schwenkende Bewegung des Belichtungsmessers (1) bewirken: 4. Belichtungsmesser nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Einstellorgan (2) in Abhängigkeit von einem oder zwei Belichtungsfaktoren (beispielsweise dem Filterverlängerungsfaktor und der Filmempfindlichkeit) und das zweite Einstellorgan (12) in Abhängigkeit von der Meßbereichumschaltung des Belichtungsmessers erfolgt, wobei die Zuordnung der einzelnen Faktoren zu den Einstellorganen auch gewechselt sein kann: 5. Belichtungsmesser nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß am ersten Einstellorgan (2) ein Vierkant (8) ausgebildet ist, auf dem längsverschieblich eine Hülse (9) sitzt, bei deren Drehbewegung ein Schraubenstück (10) eine axiale Bewegung durchführt. 6. Belichtungsmesser nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß am ersten Einstellorgan. (2) ein Vierkant (8) ausgebildet ist, auf dem eine Hülse (22) verschieblich sitzt, an deren Stirnseite eine schraubengangförmige Schnecke (23) ausgebildet ist. 7. Belichtungsmesser nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, da.ß am ersten Einstellorgan (55) ein radial verlaufendes Kurvenstück (56) befestigt ist, das.. mit einer gehäusefesten Nase (57) des Belichtungsmessers (1) in Verbindung steht. B. Belichtungsmesser nach Anspruch 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite Einstellorgan (15) gabelförmig den Vierkant (8) umfaßt und bei seiner Längsbewegung mit seinem keilförmigen oder stufenkeilförmigen Teil (6a; 20, 21) eine Axialverschiebung der Hülse (9; 22) bewirkt. 9. Belichtungsmesser nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß am Schieber (6, 33) oder Hebel (62) ein weiterer keilförmiger Teil (40) vorgesehen ist, durch den beim Anbringen oder Einstecken eines Zusatzfotoelementes (42) die Meßbereichumschaltung des Belichtungsmessers zwangläufig erfolgt. 10. Belichtungsmesser nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß beim Betätigen des zweiten Einstellorgans (12) ein Schalter (27) betätigt wird, der die elektrische Umschaltung des Galvanometerstromkreises bewirkt. 11. Belichtungsmesser nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl das erste als auch das zweite Einstellorgan und die Anzeigemittel des Belichtungsmessers so im Kameraoberteil oder in der Al> deckkappe angeordnet sind, daß sie von oben zugleich sichtbar sind. 12. Belichtungsmesser nach Anspruch 7 und 11! gekennzeichnet durch die radial verlagern Befestigung des das Kurvenstück (56) tragenden ersten Einstellorgans (55). 13. Belichtungsmesser nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Verlagerung dm ersten Einstellorgans (55) mit Hilfe e Schwenkhebels (62) in Abhängigkeit von da Meßbereichumachaltung erfolgt. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 616 214, 686 009; 714 880, 853 260, 861192, 861357, 863 718 920 530, 941339, 972 746, 972 973; französische Patentschriften Nr. 719 544, 860167; 961830; österreichische Patentschrift Nr. 156 211; USA.-Patentschriften Nr. 863 607, 1543 208, -1623 998, 2 319 322, 2 422 316, 2 481648.
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