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DE1183199B - Krankenfahrstuhl - Google Patents

Krankenfahrstuhl

Info

Publication number
DE1183199B
DE1183199B DEM44856A DEM0044856A DE1183199B DE 1183199 B DE1183199 B DE 1183199B DE M44856 A DEM44856 A DE M44856A DE M0044856 A DEM0044856 A DE M0044856A DE 1183199 B DE1183199 B DE 1183199B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
backrest
hospital elevator
chair
tube
frame
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEM44856A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
MIESEN FAHRZEUG
Original Assignee
MIESEN FAHRZEUG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by MIESEN FAHRZEUG filed Critical MIESEN FAHRZEUG
Priority to DEM44856A priority Critical patent/DE1183199B/de
Publication of DE1183199B publication Critical patent/DE1183199B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61GTRANSPORT, PERSONAL CONVEYANCES, OR ACCOMMODATION SPECIALLY ADAPTED FOR PATIENTS OR DISABLED PERSONS; OPERATING TABLES OR CHAIRS; CHAIRS FOR DENTISTRY; FUNERAL DEVICES
    • A61G5/00Chairs or personal conveyances specially adapted for patients or disabled persons, e.g. wheelchairs

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Special Chairs (AREA)

Description

  • Krankenfshpstuhl Die Erfindung betrifft einen Krankenfahrstuhl in Rohrkonstruktion mit um ihr unteres Ende schwenkbar angelenkter Rückenlehne und über je ein Gelenk mit der Rückenlehne verbundenen Armstützen. Derartige Krankenfahrstühle werden zum Transport von Patienten sowohl rollend, z. B. in Krankenhäusern, benutzt, sollen jedoch auch über enge Treppen getragen und in Krankentransportfahrzeugen verladen werden können.
  • Es sind bereits Krankenfahrstuhle mit auf emem FahrgesteIl federnd gelagerten Sitz bekannt, wobei die Rückenlehne verstellbar ist und die Armlehne bei der Verstellbewegung der Rückenlehne eine Parallel#-grammverschiebung ausführt. Hierzu sind insgesamt vier Gelenkstellen erforderlich. Der Arretierung der Rückenlehne in ihren verschiedenen Schwenkstellungen dient bei einem dieser bekannten Fahrstühle eine weitere Stütze, die gelenkig mit dem Rahmen verbunden ist und somit weitere zwei GelenksteMen erfordert.
  • Eine solche parallelogrammartige Lenkeranordnung kann nicht als in sich starr bezeichnet werden. Die bekannte Ausbildung läßt vielmehr hinsichtlich Stabilität und Einfachheit zu wünschen übrig, weil in den zahlreichen Gelenken ausreichend Spiel vorhanden sein muß, wenn die Verstellung der Winkelstellung der Rückenlehne leicht und bequem vonstatten gehen soll.
  • Eine andere bekannte Einrichtung der erwähnten Art zeigt eine Feststelleinrichtung der gegeneinander verschwenkbaren Bauteile mit einer Lochplatte, in der die Löcher auf einem Bogen angeordnet sind, auf dem der zugehörige Raststift bei Schwenkungen des ihn tragenden verschwenkbaren Teils sich verlagert. Hierbei müssen von der Platte bzw. dem Raststift erhebliche Kräfte aufgenommen werden, weil die Rastvorrichtung notwendigerweise außerhalb des Schwenkpunktes des verschwenkbaren Rückenlehnenteiles angeordnet ist. Darüber hinaus bietet eine derartige mehrfache Vorrichtung kein besonders schönes äußeres Bild bei Krankenfahrzeugen der erwähnten Art.
  • Ferner sind eine Anzahl weiterer Krankenfahrstühle bekannt, die sich jedoch alle durch einen komplizierten Aufbau und eine umständliche Handhabung vom Erfindungsgegenstand nachteitig unterscheiden. Diese bekannten Anordnungen sind nicht in der Lage, dem Benutzer ein Gefühl der Sicherheit, Bequemlichkeit oder Zweckmäßigkeit der Ausführung zu vermitteln.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die vorerwähnten Nachteile zu vermeiden und insbeson- dere einen Krankenfahrstuhl zu schaffen, bei dem die vorteile von in sich starren seitlichen ArmlehnenlXgelt mit den Vorteilen der Schwenkverstellb arkeit der Rückenlehne auf einfache Weise zu vereinigen sind, wobei der Krankenfahrstuhl ein geringes Gewiclit aufweisen soll, einfach zu bedienen sein muß und dennoch die erforderliche Stabilität, insbesondere der Gelenkverbindungen, aufweisen soll.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe ist bei einem Krankenfahrstuhl der erwähnten Art erfindungsgemäß vorgesehen, daß die Armstützen als in sich starre U-förmige Büget ausgebilder sind, deren untenliegende Schenkel im Fahrgestellrahmen verschiebbar gelagert urtd diesem gegenüber arretierbar sind. fIierdurch ergibt sich unter anderem, daß die Feststelleinri-chtumg, welche selbstverständlich vorgesehen sein muß, um die Rückenlehne in einer bestimmten Winkeleinstellung fixieren zu können, wesentlich einfacher und zweckmäßiger ausgeführt werden kann, als dies bisher der Fall war. Da sich bei dem erfindungsgemäßen Krankenfahrstuhl die Winkelverstellung der Rückenlehne in einer Längsverschiebung des einen Schenkels des U-förmigen Armlehnenteiles im Fahrgestellrahmen a-uswirkt, kann die Sperre zur Veränderung der Winkelstellung der Rückenlehne außerordentlich einfach ausgebildet sein. Es genügt, einen federbelasteten Schnappstift am Fahrgestellrahmen anzubringen, der in das verschiebbare Rohrteil der Armlehne einrastet udn lediglich beim Tragen des Stuhles an den an der Rückenlehne angebrachen Traggriffen Scherbeanspruchungen standzuhalten hat.
  • Der erfindungsgemäße Krankenfahrstuhl kann kann einer Person, die hierbei an den an der Rückenlehne angebrachten HamignBeh anfaßt, bequem m der Ebene, z. B. in Fluren od. dgl bewegt werden. Zum Tragen über Treppen ist das Fahrgestell nach vom über die vorderen Laufräder hinaus verlängert, bildet eine Fußstütze und ist mit ausziehbaren Handgriffen versehen. Da diese vorderen Handgriffe wesentlich tiefer angeordnet sind als die rückwärtigen an der Lehne angebrachten, kann der Patient auch beim Passieren von Treppen aufrecht sitzen.
  • Um den erfindungsgemäßen Stuhl bedarfsweise auch in der Ebene mit aufrecht sitzendem Patienten tragen zu können, sind weitere Handhaben im Bereich der Hinterkante des Sitzes angeordnet. Unabhängig davon, ob der erfindungsgemäße Krankenfahrstuhl auf die eine oder andere Weise bewegt wird, kann die Lage des im Stuhl befindlichen Patienten auf Grund der Verstellbarkeit der Rückenlehneden jeweiligenErfordernissen angepaßtwerden.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird an Hand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigt Fig. 1 den erfindungsgemäßen Stuhl in Tragstellung in Seitenansicht, Fig. 2 den Stuhl nach Fig. l, jedoch mit flach gestellter Rückenlehne und Fi g. 3 ein Ausführungsbeispiel für eine Sperre der gegeneinander beweglichen Teile des Stuhles.
  • Das Fahrgestell des erfindungsgemäßen Krankenfahr-und Tragestuhles besteht aus den Rohren 1 und 2, zwischen denen die Verbindungsrohre 8 und 11 befestigt sind. Die Verbindungen der genannten Rohre bestehen aus den Muffen 3, 4, 5 und 9. An n der Muffe 3 ist ein Laufrad 6 befestigt, während von der Muffe 4 eine Querverbindung 7 zu der Muffe der nicht sichtbaren gegenüberliegenden Stuhlseite ausgeht. Von der Muffe 9, an der die schwenkbare tiintere Laufrolle 12 gelagert ist, geht ein Querrohr 10 zu der (in der Zeichnung hintenliegenden) Anordnung der anderen Stuhlseite. Am vorderen Ende des Rohres 1 ist eine Muffe 13 mit einer als Fußstütze dienenden Querverbindung 14 angeordnet. Die Verlängerung 15, die vorn mit einer Abschlußplatte 16 endet, ist im Rohr 1 verschiebbar und dient als Traggriff.
  • An der am Rohr befestigten Muffe 5 ist mittels der Verbindung 19 das Rückenrohr 24 im Gelenk 25 um die Achse 26 drehbar angeordnet.
  • In einem geeigneten Abstand oberhalb der Anlenkung des Rückenrohres ist eine weitere Muffe 20 am Rohr 24 befestigt, von der aus ein Rohransatz 22 über das Gelenk 35, das um die Achse 36 beweglich ist, eine Verbindung zur Armlehne 34 herstellt.
  • Die Armlehne 34 ist in der Form eines U-förmigen Bügels ausgebildet und greift mit ihrem in der Zeichnung untenliegenden Schenkel in das Rohr 2 des Fahrgestellrahmens ein. Wie leicht aus F i g. 1 und 2 zu erkennen ist, verschiebt sich bei Ånderung der Neigung der Rückenlehne die Armstütze 34 in Längsrichtung im Rohr 2. Hierbei sorgt ein Anschlagring 32 dafür, daß sich das bogenförmige Stück nicht in der Muffe 4 festklemmen kann.
  • Zur Verriegelung der beweglichen Teile 24 und 34 des Stuhles ist am Ende des in das Rohr 2 eingreifenden Schenkels der Armlehne 34, welches im Bereich der Muffe 5 liegt, eine Haltebohrung 33 angeordnet, in welche ein in einer Hülse 37 mit Feder am Rohr 2 angeordneter Schnappstift 38 einrastet.
  • Die Einzelheiten eines Vorschlags für eine derartige Rasteinrichtung sind in F i g. 3 gezeigt, welche eine auf der linken Seite des Krankenfahr-und Tragstuhles angeordnete Sperre in der Ansicht von oben wiedergibt. Die an einander gegenüberliegenden Seiten des Stuhles angeordneten Schnappstifte sind mit einem überzogenen Draht 39 od. dgl. miteinander verbunden. Der hinter dem Stuhl gehende Krankenwärter kann daher durch einfaches Ziehen an diesem Verbindungsdraht beide Sperren gleichzeitig aufheben und die Neigung der Rückenlehne bedarfsweise verändern. In der neuen Einstellung rasten die Stifte 38 beim Loslassen des Drahtes 39 selbsttätig in die Bohrungen 33 im Rohr 34 ein.
  • Weiter oben an dem Rückenrohr 24 sindrni ; e von weiteren Muffen 23 Traggriffe 30 angelenkt, wobei die Verbindung wiederum aus Muffen 23 besteht, an denen das um die Achse 31 bewegliche Gelenk29-angebracht ist. Die Traggriffe 30 sind in der Weise gebogen, daß sie beim Ergreifen ihrer Enden mit ihrem gekriimmten Teil in der Nähe des Gelenks an der Muffe bzw. am Rückenrohr anschlagen und die in Fig. 1 dargestellte Lage annehmen. Beim Loslassen nehmen die Traggriffe30 unter Schwerkraftwirkung etwa die in F i g. 2 gezeigte Stellung ein. Besondere Feststelleinrichtungen sind daher nicht erforderlich.
  • In die nach oben offenen Rückenrohre 24 greifen die beiden Schenkel eines nach unten offenen U-förmigen Bügels 40 ein, an dem eine Nackenstütze 41 befestigt ist. Der Bügel und damit die Nackenstütze sind auf diese Weise höhenverstellbar, wobei eine Feststellschraube 42 zur Arretierung dient.
  • An den oberen Enden der Rohre 24 sind abermals Muffen 27 befestigt, zwischen denen das Querrohr 2$ verläuft. Das Querrohr 28 und das Querrohr 7 im vorderen Bereich des Sitzteiles 43 dienen zur Befestigung, z. B. mittels Schlaufen, des Sitz-und Rückenlehnenkissens 43 bzw. 44.
  • Patentansprüche : 1. Krankenfahrstuhl in Rohrkonstruktion mit um ihr unteres Ende verschwenkbar angeleier Rückenlehne und über je ein Gelenk mit der Rückenlehne verbundenen Armstützen, d adurch gekennzeichnet, daß die Armstützen als in sich starre U-förmige Beige, (34) ausgebildet sind, deren untenliegende Schenkel im Fahrgestellrahmen (2) verschiebbar gelagert und. diesem gegenüber arretierbar sind.

Claims (1)

  1. 2. nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine den Fahrgestellrahmen (2) mit den untenliegenden Schenkeln der U-förmigen Bügel (34) arretierende Sperre (37, 38) aus einer den Rahmen (2) sowie den darin eingeschobenen Bügelschenkel durchsetzenden Steckbolzenverbindung besteht.
    3. Krankenfahrstuhl nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Fahrgestellrahmen (2) über die Hinterkante des Sitzes hinaus verlängert und als Traggriff (17) ausgebildet ist.
    4. Krankenfahrstuhl nach einem der Ansprüche I bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Laufräder (6, 12) an die Rahmenrohre verbindenden Muffen (3, 9) gelagert sind.
    In Betracht gezogene Druckschriften : Deutsche Patentschrift Nr. 337 591 ; deutsche Auslegeschrift Nr. 1051458 ; deutsche Gebrauchsmuster Nr. 1690 928, 1759 114, 1759 903 ; französische Patentschriften Nr. 795 365, 880 333 ; USA.-Patentschriften Nr. 1917 55'7, 2 578 828.
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