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DE1182918B - Aus Kunststoff bestehender Sitzring fuer Armaturen - Google Patents

Aus Kunststoff bestehender Sitzring fuer Armaturen

Info

Publication number
DE1182918B
DE1182918B DEV23967A DEV0023967A DE1182918B DE 1182918 B DE1182918 B DE 1182918B DE V23967 A DEV23967 A DE V23967A DE V0023967 A DEV0023967 A DE V0023967A DE 1182918 B DE1182918 B DE 1182918B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
seat
ring
undercut
plastic
metal insert
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEV23967A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HUBERT VIETH METALLWARENFABRIK
Original Assignee
HUBERT VIETH METALLWARENFABRIK
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by HUBERT VIETH METALLWARENFABRIK filed Critical HUBERT VIETH METALLWARENFABRIK
Priority to DEV23967A priority Critical patent/DE1182918B/de
Publication of DE1182918B publication Critical patent/DE1182918B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K1/00Lift valves or globe valves, i.e. cut-off apparatus with closure members having at least a component of their opening and closing motion perpendicular to the closing faces
    • F16K1/32Details
    • F16K1/34Cutting-off parts, e.g. valve members, seats
    • F16K1/46Attachment of sealing rings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Lift Valve (AREA)

Description

  • Aus Kunststoff bestehender Sitzring für Armaturen Bekanntlich verwendet man in Armaturen Sitzringe, beispielsweise als Schieberringe für Gehäuse oder für die Keile oder als Sitzringe für Ventile. Diese Sitzringe werden in entsprechende Sitzbette an den Schiebergehäusen oder an den Keilen bzw. Ventilgehäusen unter Verformung eingepreßt. Durch die Verformung wird das Sitzbett vollständig durch den Werkstoff des Ringes ausgefüllt. Im Sitzbett ist eine Hinterschneidung (Schwalbenschwanz) vorgesehen, die ebenfalls durch den Werkstoff des Ringes ausgefüllt wird. Durch das Ausfüllen der Hinterschneidung soll ein besonders guter Sitz des Ringes erreicht werden.
  • Bei Anwendung der vorgenannten Maßnahmen wird bei Sitzringen aus Metall der feste Sitz erreicht. Bei Sitzringen aus Kunststoff, die von Fall zu Fall gegenüber den metallischen Sitzringen bevorzugt werden, bestand jedoch stets der Nachteil, daß die Ringe durch die Beanspruchung bei der Betätigung des Ventils oder des Schiebers wieder aus ihrem Sitzbett gezogen wurden.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung werden Maßnahmen vorgeschlagen, die darauf hinausgehen, auch bei Kunststoffringen einen derart festen Sitz zu schaffen, daß die Gefahr des Herausziehens der Ringe bei den vorkommenden Beanspruchungen nicht besteht.
  • Die Erfindung bezieht sich auf einen-aus Kunststoff bestehenden Sitzring für Armaturen, der unter Verformung in einen mit einer Hinterschneidung versehenen Sitz gepreßt wird, wobei er unter Verformung Sitz samt Hinterschneidung ausfüllt. Dabei soll erfindungsgemäß der Kunststoffring mit einer Metalleinlage in Form einer oder mehrerer Scheiben oder eines Ringes versehen sein, die im Querschnitt einen dem Einpreßdruck entgegengerichteten Knick aufweist und die sich unter der Druckwirkung derart streckt, daß der Sitzring, insbesondere der in der Hinterschneidung liegende Teil desselben, gegen Herausziehen aus dem Sitzbett abgestützt wird. Bei Anwendung dieser Maßnahmen sind die Kräfte, welche für eine Rückverformung notwendig sind, bei weitem höher als die Kräfte, die bei der üblichen Beanspruchung des Ringes in Betrieb stehen.
  • Bei einem Sitzring, welcher in Achsrichtung auf den Sitz gedrückt wird und der im nicht verformten Zustand zum Ausfüllen der Hinterschneidung eine an der Sitzseite vorstehende Lippe aufweist, kann die Erfindung in der Weise verwirklicht werden, daß die Metalleinlage im Querschnitt von der äußeren zylindrischen Fläche des Sitzringes beginnend etwa der Begrenzung der der Druckseite gegenüberliegenden Sitzfläche des Ringes folgt. Die Erfindung kann aber auch bei einem Sitzring angewandt werden, welcher durch radial nach außen gerichteten Druck auf die innere zyliirdrische Fläche in das Sitzbett gedrückt wird und welcher an der Druckseite, etwa in Höhe der Hinterschneidung, einen vorstehenden Teil aufweist. In diesem Fall ist das erfindungsgemäße Kennzeichen darin zu sehen, daß die von der äußeren zylindrischen Fläche des Ringes ausgehende Metalleinlage etwa der inneren Begrenzung des vorstehenden Teiles im Abstand folgt.
  • 'Die beiliegenden Zeichnungen bringen verschiedene Ausführungsbeispiele der Erfindung. Bei jedem Ausführungsbeispiel ist ein Querschnitt durch den Ring und durch das Sitzbett gezeigt, einmal vor und das andere Mal nach der Verformung.
  • A b b. 1 zeigt den Sitzring für ein Schiebergehäuse; A b b. 2 stellt den Sitzring für den Keil des Schiebers dar; A b b. 3 zeigt den Sitzring für ein Ventil. Zunächst wird auf A b b. 1 Bezug genommen.
  • 1 bezeichnet den noch nicht eingepreßten, d. h. unverformten Sitzring. Der für den Sitz vorgesehene Teil des Ringes wird gebildet durch die zylindrische Fläche 3, die ebene Fläche 4 und die Schrägfläche 5. Durch die Anordnung der Flächen entsteht eine Art Lippe, deren Aufgabe es bei der Verformung ist, insbesondere die Hinterschneidung des Sitzbettes auszufüllen.
  • Die Metalleinlage ist mit 6 bezeichnet. Sie besteht entweder aus einem endlosen Ring oder aus verschiedenen Ringabschnitten oder Scheiben. Die Einlage ist von der äußeren zylindrischen Fläche 3 her eingeschoben und besitzt einen Knick 6 a, so daß sie etwa dem Verlauf der Flächen 5 und 4 folgt.
  • Das Einpressen erfolgt durch einen Einpreßdruck in Richtung der gezeigten Pfeile von der Fläche 7 her. Dadurch wird die Hinterschneidung 10 des Sitzbettes am Schiebergehäuse 2 insbesondere durch den Werkstoff der Lippe 5 des Ringes ausgefüllt. Die Flächen 5 und 4 des Ringes verformen sich zu einer ebenen Fläche. Dabei streckt sich die Metalleinlage 6, wie es die Abbildung zeigt. Das mit 66 bezeichnete Ende der Metalleinlage greift in die Hinterschneidung ein. In dieser Form stützt die Metalleinlage den Werkstoff des Ringes derart ab, daß ein Widerstand gegen das Herausziehen des Ringes aus seinem Bett entsteht.
  • In A b b. 2 ist ein Schieberring für Keile dargestellt, mit 14 bezeichnet, der in das Sitzbett des Keiles 15 eingepreßt wird. In diesem Fall ist der Ring sowohl innen als auch außen mit einer Lippe versehen. Eine dementsprechende Form hat auch die Metalleinlage.
  • Bei der Darstellung nach A b b. 3 handelt es sich um einen Sitzring für Ventile. Dieser Sitzring wird durch einen radialen Druck in sein Bett gepreßt. Das Einpressen kann beispielsweise durch Walzen erfolgen. Im unverformten Zustand ist der Ring 17 an der Außenseite im Querschnitt gerade, während er an der Innenseite einen mit 11 bezeichneten vorstehenden Teil aufweist. Der Begrenzung dieses vorstehenden Teiles 11 folgt auch die mit 12 bezeichnete Metalleinlage. Wird der Einpreßdruck in Richtung der gezeigten Pfeile angewandt, so verformt sich die innere zylindrische Fläche im Schnitt gerade. Dabei füllt der Werkstoff die mit 13 bezeichnete Hinterschneidung des Ventilgehäuses 16 aus. Die Metalleinlage 12 verformt sich in der dargestellten Weise. Sie greift dabei in die Hinterschneidung und stützt den Sitzring gegen das Herausziehen ab.
  • Die Metalleinlagen 6 und 12 werden zweckmäßigerweise beim Spritzen der Kunststoffringe eingebettet.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Aus Kunststoff bestehender Sitzring für Armaturen, der unter Verformung in einen mit einer Hinterschneidung (Schwalbenschwanz) versehenen Sitz gepreßt wird, wobei er unter Verformung den Sitz samt der Hinterschneidung ausfüllt, dadurch gekennzeichnet, daß der Kunststoffring mit einer Metalleinlage (6,12) `in Form einer oder mehrerer Scheiben oder eines Ringes versehen ist, die im Querschnitt einen dem Einpreßdruck entgegengerichteten Knick (6a, 12a) aufweist und die sich unter der Druckwirkung derart streckt, daß der Sitzring, insbesondere der in der Hinterschneidung liegende Teil, gegen Herausziehen aus dem Sitzbett abgestützt ist.
  2. 2. Sitzring nach Anspruch 1, welcher in axialer Richtung auf den Sitz gedrückt wird und im nicht verformten Zustand an der Sitzseite eine zum Ausfüllen der Hinterschneidung vorgesehene Lippe (5) aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die Metalleinlage (6) im Querschnitt von der äußeren zylindrischen Fläche des Ringes beginnend etwa der Begrenzung der der Druckseite gegenüberliegenden Sitzfläche des Ringes folgt.
  3. 3. Sitzring nach Anspruch 1, welcher durch radial nach außen gerichteten Druck in das Sitzbett gedrückt wird und der an der Druckseite, etwa in Höhe der Hinterschneidung des Sitzbettes, einen vorstehenden Teil (11) aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die von der äußeren zylindrischen Fläche des Sitzringes ausgehende Metalleinlage etwa dem Verlauf der inneren Begrenzung des vorstehenden Teiles folgt. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 582 885; deutsche Auslegeschriften Nr. 1091825, 1126207.
DEV23967A 1963-04-22 1963-04-22 Aus Kunststoff bestehender Sitzring fuer Armaturen Pending DE1182918B (de)

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DE1182918B true DE1182918B (de) 1964-12-03

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DEV23967A Pending DE1182918B (de) 1963-04-22 1963-04-22 Aus Kunststoff bestehender Sitzring fuer Armaturen

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1900352B1 (de) * 1969-01-04 1969-09-11 Waldenmaier J E H Nicht unterbrochener Sitzring aus einem Werkstoff mit hoher Festigkeit fuer Armaturen

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE582885C (de) * 1930-05-24 1933-08-24 Axt & Stephan G M B H Befestigung von Dichtringen in Armaturen fuer Hochdruck und Heissdampf mit verlaengertem Dichtungsweg
DE1091825B (de) * 1959-05-06 1960-10-27 Hubert Vieth Fa Metallischer Sitzring fuer Armaturen
DE1126207B (de) * 1957-10-30 1962-03-22 Acf Ind Inc Schieber mit einem laengs- oder drehbeweglichen Verschlussstueck

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