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DE1182372B - Elektrische Induktionseinrichtung zum kontinuierlichen Erhitzen von Bandmaterial - Google Patents

Elektrische Induktionseinrichtung zum kontinuierlichen Erhitzen von Bandmaterial

Info

Publication number
DE1182372B
DE1182372B DEA41885A DEA0041885A DE1182372B DE 1182372 B DE1182372 B DE 1182372B DE A41885 A DEA41885 A DE A41885A DE A0041885 A DEA0041885 A DE A0041885A DE 1182372 B DE1182372 B DE 1182372B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
strip
guide rollers
chamber
temperature
heating
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEA41885A
Other languages
English (en)
Inventor
Emil Simich
James N Wognum
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Acme Steel Co
Original Assignee
Acme Steel Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Acme Steel Co filed Critical Acme Steel Co
Publication of DE1182372B publication Critical patent/DE1182372B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B6/00Heating by electric, magnetic or electromagnetic fields
    • H05B6/02Induction heating
    • H05B6/10Induction heating apparatus, other than furnaces, for specific applications
    • H05B6/101Induction heating apparatus, other than furnaces, for specific applications for local heating of metal pieces
    • H05B6/103Induction heating apparatus, other than furnaces, for specific applications for local heating of metal pieces multiple metal pieces successively being moved close to the inductor
    • H05B6/104Induction heating apparatus, other than furnaces, for specific applications for local heating of metal pieces multiple metal pieces successively being moved close to the inductor metal pieces being elongated like wires or bands

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Heat Treatment Of Strip Materials And Filament Materials (AREA)

Description

  • Elektrische Induktionseinrichtung zum kontinuierlichen Erhitzen von Bandmaterial Die Erfindung bezieht sich auf die elektrische Beheizung von Metallbändern und betrifft eine Vorrichtung zur elektrischen Induktionsbeheizung von Bandmaterial.
  • Bei der kontinuierlichen elektrischen Beheizung von Metallbändern wurde bisher unter anderem die induktive Beheizung nach dem Transformatorprinzip angewendet. Dabei wird der Primärwicklung eines Transformators ein Wechselstrom zugeführt, und das zu erhitzende Metall ist so angeordnet, daß es induktiv von der Primärwicklung beeinflußt wird und auf Grund seines eigenen Widerstandes durch den induzierten Strom erhitzt wird.
  • Es wurden bisher verschiedene Techniken angewendet, um ein Bandmaterial induktiv zu erhitzen. Zum Beispiel wurde das Band kontinuierlich durch eine Primärwicklung geführt und das Metall durch elektrische Wirbelströme erhitzt. Diese Methode ist jedoch relativ unwirksam, da es schwierig ist, Wirbelströme von solcher Größe zu induzieren, daß das Bandmaterial auf die erforderlichen Warmbehandlungstemperaturen erhitzt wird.
  • Gemäß einer anderen Technik wird das Band durch eine Primärinduktionsvorrichtung hindurchgeführt und ist an seinen beiden Enden über metallische Kontaktschneiden geleitet, die zum Schließen des Metallbandes zu einer Bandschleife dienen. Diese Bandschleife bildet dabei die Sekundärwicklung eines Transformators. Bei diesem System lassen sich zwar genügend hohe Temperaturen erzielen, es ist jedoch nachteilig, weil zwischen: den Kontaktschneiden und dem Band Lichtbogen auftreten, durch die die Wirksamkeit des Systems vermindert wird. Außerdem erzeugen die von den Lichtbogen gebildeten Schmorstellen auf dem Band eine ungleiche Spannung, die die durch die Wärme-Behandlung erzeugten Eigenschaften erheblich verändert und einen sehr hohen Verschleiß des Kontaktbereiches mit sich bringt. Die Unterhaltungskosten sind daher sehr hoch.
  • Eine wesentliche Verbesserung des Wirkungsgrades wird gemäß einer anderen bekannten Technik dadurch erreicht, daß man als Stromzuführungselektroden zum Schließen der Bandschleife elektrisch leitende Bäder, z. B. aus geschmolzenem Metall; verwendet. Bei einer bekannten Vorrichtung dieser Art zum Erhitzen von Bandmaterial, welches dadurch mit einem Metallüberzug versehen werden soll, wird das Band durch das Schmelzbad als geschlossene elektrische Schleife geführt, die die Sekundärseite eines die Erwärmung des Bandes bewirkenden Transformators bildet. Diese' bekannte Vorrichtung hat jedoch noch den Nachteil, daß sich keine optimale Wärmeausnutzung erreichen läßt.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zu schaffen, die eine wesentlich bessere Wärmeausnutzung aufweist bzw. bei gleichem Erwärmungsgrad eine wesentlich höhere Durchlaufgeschwindigkeit zuläßt.
  • Die Lösung dieser Aufgabe ist im wesentlichen dadurch gegeben,' daß der thermische Wirkungsgrad durch Wärmeübertragung durch Berührung zwischen dem einlaufenden und dem auslaufenden Abschnitt des Bandes in eine Kammer erhöht wird, die von einem geschlossenen Behälter mit einer Abschreckwanne ausgeht welcher eine Anordnung von Leitrollen und eine Trennplatte enthält, die das leitende Medium in zwei Temperaturbereiche untmteilt, wobei der Einlaufabschnitt des Bandes durch, die beiden Zonen erhöhte Temperatur läuft und 1 nach Induktionserhitzung auf eine sehr hohe Temperatur mittels eines Transformators wieder in das Bad eintritt und dabei schnell auf die niedrigste,Temperatur, in der Wanne abgeschreckt wird.
  • Vorzugsweise ist der freie Raum der Kammer der Wärmebehandlungseinrichtung mit einer wohldefinierten Atmosphäre gefüllt, und die Kammer enthält mehrere Leitrollen, die mit anderen Leitrollen , zu-; sammenwirken.
  • Die Abschreckwanne kann mittels einer Kolbenstange 32 abgesenkt werden,' so daß die Leitrollen frei liegen und das Bandmaterial eingefädelt werden kann.
  • Die Erfindung ist im folgenden an Hand schematischer Zeichnungen an einem Ausführungsbeispiel ergänzend beschrieben.
  • F i g. 1 ist ein Vertikalschnitt durch eine Wärmebehandlungseinrichtung gemäß der Erfindung; F i g. 2 zeigt einen Vertikalschnitt längs der Linie 2-2 von F i g. 1; F i g. 3 zeigt eine Teilansicht längs der Linie 3-3 von F i g. 2, und F i g. 4 zeigt ein vereinfachtes Betriebsschema mit einem elektrischen Schaltschema dieser Einrichtung. Wie in F i g.1 dargestellt, ist bei einer Ausführungsform die Wärmebehandlungseinrichtung 1 durch zwei Beine 2 bzw. 3 abgestützt. Das eine Bein 2 ist an seinem oberen Ende mit einer Wand 4 verbunden, die aus einem elektrisch nicht leitenden Material, z. B. Schamotte oder anderem keramischen Werkstoff, hergestellt ist. Die Wand bildet einen Teil einer Kammer 5, die von einem relativ breiten vertikalen Kammerbereich 5 a zu einem im wesentlichen horizontalen engeren Kammerbereich 5 b so verläuft, daß beide Kammerbereiche 5 a und 5 b im wesentlichen rechtwinklig zueinander liegen. Am Schnittpunkt der beiden Bereiche sind zwei Leitrollen 6 und 7 auf in den Wänden der Kammer 5 gelagerten Wellen 6 a und 7 a angeordnet. An der inneren Wand 10 der Kammer 5 sind zwei zum anderen Stützbein 3 verlaufende Verbindungsglieder 8 und 9 angebracht, so daß die beiden Beine 2 und 3, die Kammer 5 und die Verbindungsglieder 8 und 9 eine Einheit bilden. Diese Glieder bestehen ebenfalls vorzugsweise an den Verbindungsstellen miteinander aus keramischen oder anderen elektrisch nicht leitenden Materialien. Als Abwandlung dieser Konstruktion können die Teile auch aus elektrisch leitenden Werkstoffen hergestellt sein, vorausgesetzt, daß zwischen ihnen elektrisch nicht leitende Verbinder angeordnet sind.
  • Am Verbindungsglied 9 ist ein Paar paralleler Platten 11 und 12, wie in F i g. 1 und 2 dargestellt, befestigt. Diese parallelen Platten 11 und 12 tragen an ihrer Oberseite zwei Transformatorkerne 13 und 14. Zwischen ihren unteren Enden sind fünf Wellen 15a, 16a, 17a, 18a und 19a gelagert. Auf diesen Wellen sitzen drehbar fünf Leitrollen 15, 16, 17, 18 bzw. 19. Da diese unteren Abschnitte der Platten 11 und 12 und alle Rollen 15 bis 19 mit ihren Stützwellen während des Betriebs der Einrichtung in eine leitende Schmelze eingetaucht sind, braucht keine elektrische Isolierung zwischen diesen Teilen vorgesehen zu werden.
  • Die Kerne 13 und 14 sind jeder mit zwei Primärwicklungen 20 und 21 versehen, so daß sowohl eine Primärwicklung 20 als auch eine Primärwicklung 21 an jedem der beiden Kerne liegt. Die Anordnung der Wicklung 20 und 21 an jedem Kern wird aus F i g. 3 deutlich.
  • Jeder Kern 13 und 14 ist aus einer Vielzahl von aufeinandergestapelten Blechlamellen mit rechteckigem Querschnitt gebildet. Sie sind alle mit einer mittleren rechteckigen Öffnung versehen, so daß jeder Kern 13 und 14 eine entsprechende rechteckige Mittelöffnung 13 a bzw. 14 a mit rechteckigem Querschnitt aufweist.
  • Durch jede dieser Öffnungen 13 a und 14 a verlaufen zwei Rohre 22 und 23, die mit den Wänden der Öffnung 13 a und 14 a nicht in Berührung stehen. Diese Rohre 22 und 23 sind am Bodenteil einer Kammer 24 mit gesteuerter Atmosphäre aufgehängt, die an dem Verbindungsglied 8 der Stützanordnung für die Einrichtung befestigt ist. Das Rohr 22 ist mit einem Verbinder 22a versehen, der es in zwei elektrisch gegeneinander isolierte Längenabschnitte teilt. Dieser Verbinder 22a soll eine Unterbrechung der elektrischen Leitfähigkeit des Rohres 22 derart bewirken, daß kein geschlossener Stromkreis zwischen den Teilen der Kammer 24, den beiden Rohren 22 und 23 und dem flüssigen Leitmedium, das als Umgebungsmedium für die Rollen 15 bis 19 dient, besteht. Das andere Rohr besteht aus einer glatten Länge. Wenn auch die Rohre 22 und 23 aus Festigkeitsgründen aus Metall hergestellt werden, sind sie doch vorzugsweise mit einer Anzahl von aufeinandergestapelten feuerfesten Steinen 25 und 26 mit einem Mitteldurchgang derart ausgekleidet, daß diese feuerfeste Rohre in den Rohren 22 und 23 bilden, wodurch an der Innenseite der Rohre 22 und 23 eine Isolierwand gebildet wird. Die Durchlässe 25a und 26a bilden Durchgänge, durch die hindurch das Metallband S geführt werden kann.
  • Die Kammer 24 mit gesteuerter Atmosphäre ist vorzugsweise luftdicht und während des Betriebs der Einrichtung mit einem inerten Gas gefüllt. Sie enthält drei Leitrollen 27, 28, 29 auf in den Seitenwänden der Kammer gelagerten Wellen 27 a, 28 a und 29 a. Die Leitrollen 27, 28 und 29 sind durch Büchsen 27b aus Isoliermaterial gegen ihre Wellen 27, 28 und 29 elektrisch isoliert, um einen Kurzschlußkreis für den elektrischen Strom durch die Metallkammer 24 zu verhindern.
  • Unterhalb des Bodenendes der Rohre 22 und 23 ist, normalerweise die Platten 11 und 12 und deren Leitrollen umgebend, eine Abschreckwanne 30 auf einer auf der Oberseite einer Kolbenstange 32 angeordneten Platte 31 abgestützt. Die Kolbenstange 32 ist mit dem Kolben eines üblichen hydraulischen Zylinders verbunden, der so betätigbar ist, daß die Platte 31. zur Wartung angehoben oder abgesenkt werden kann. Im Betrieb liegt die Wanne 30 in der in F i g.1 und 2 dargestellten Lage, wird jedoch unter die Rollen 15 bis 19 abgesenkt, wenn diese Rollen und die zugeordneten Teile zugänglich gemacht werden müssen. Diese Wanne 30 ist vorzugsweise an ihrer Außenwand 31 aus einem feuerfesten Material und ist mit einer metallischen Abdeckung 32 versehen. Entlang der Innenwand 32 ist ein Heizelement 33 angeordnet, um, falls notwendig, eine Beheizung des Wanneninhaltes zu ermöglichen. Zwischen den Seitenplatten 11 und 12 ist eine Trennplatte 34 angeordnet, um einzelne Bereiche mit verschiedenen Temperaturen der Leitflüssigkeit in der Wanne an den gegenüberliegenden Seiten der Leitfläche zu bilden.
  • Außerhalb des freien Endes der Kammer 5 sind zwei Leitrollen 35 und 36 auf zwei an einer festliegenden Stelle gelagerten Wellen 35 a und 36 a angeordnet.
  • Wie in F i g. 1 dargestellt, verläuft das Band S zuerst über die Rolle 35, durch den Kammerbereich 5 b über die Leitrolle 7 nach unten, um die Leitrolle 16, um die Leitrolle 18 und 17 nach oben, durch das Rohr 22, um die Rollen 27, 28 und 29, durch das. Rohr 23, um die Leitrollen 19 und 15 nach oben und um die Rolle 6 unter dem einlaufenden Bandabschnitt durch und zum Schluß um die Leitrolle 36 ab. Wenn auch in der in F i g.1 dargestellten Einrichtung scheinbar nur ein Band S wärmebehandelt werden kann, so ist doch aus F i g. 2 ersichtlich, daß zwei Bänder gleichzeitig wärmebehandelt werden können. Außerdem kann die Einrichtung selbst zur Wärmebehandlung vieler Bänder gleichzeitig verwendet werden, indem diese entlang parallel zu den in F i g.1 dargestellten Bahnen verlaufenden Bahnen geführt werden.
  • In F i g. 4 ist ein Schaltschema des in der Einrichtung gemäß F i g. 1 und 2 verwendeten elektrischen Kreises dargestellt. Eine Primärwicklung 20 und eine Primärwicklung 21 liegen um den Kern 13, sind in Serie miteinander geschaltet und eine Primärwicklung 20 und eine Primärwicklung 21 um den Kern 14 sind ebenfalls in Serie miteinander geschaltet. Die in Serie geschalteten Wicklungen 20 und 21. des Kernes 13 liegen parallel zu den in Serie geschalteten Wicklungen 20 und 21 des Kernes 14, und sie sind beide über die Klemmen 37 und 38 mit einer gemeinsamen Stromversorgung verbunden. Jede Primärwicklung für jeden Kern besteht aus zwei Primärwicklungen 20 und 21, die so gewickelt sind, daß ihre Wirkungen gleichgerichtet sind. Der Grund dafür ist, daß jede Wicklung 20 und 21, wie in F i g. 3 dargestellt, an gegenüberliegenden Seiten eines Kernes angeordnet werden kann, so daß eine gleichförmigere Beheizung erreicht wird, als wenn die Primärwicklung an einer Seite jedes Kernes angeordnet ist. Da das Band sich nach oben durch die Primärwicklungen auf dem Kern 13 und nach unten in entgegengesetzter Richtung durch den Kern 14 bewegt, sind die entsprechenden Primärwicklungen 20 und 21 an einem Kern entgegengesetzt denen am anderen Kern gewickelt, so daß, vom Band aus betrachtet, die Primärwicklungen an einem Kern in gleicher Richtung wirken wie die am anderen.
  • Im Betrieb wird die Wanne 30 mit einem flüssigen leitenden Medium, z. B. einer Bleischmelze, bis zu einem Spiegel 39 gefüllt. Die Wanne 30 ist von den Leitrollen 15 bis 19 abgesenkt, und das Band wird zuerst entlang der unregelmäßigen Bahn gemäß F i g.1 und 4 durch die Einrichtung eingeführt. Die Wanne 30 wird dann durch die Kolbenstange 32 und die Platte 31 angehoben, bis sie die in F i g. 1, 2 und 4 dargestellte Stellung einnimmt. Zu diesem Zeitpunkt bedeckt die Bleischmelze in der Wanne alle Leitrollen 15 und 19, und das Blei bewirkt eine elektrische Leitung zwischen den Bereichen 40 und 41 des Bandes S ohne jede Lichtbogenwirkung, da der Leitungsweg unter der Oberfläche der Bleischmelze liegt. Dieser Leitungsweg schließt den Schleifenabschnitt 43 des Bandes zwischen den Bereichen 40 und 41, der so die Sekundärschleife bildet, die .die Transformatorerhitzung der Einrichtung bewirkt, wenn eine entsprechende Spannung zwischen den Klemmen 37 und 38 auf die Primärwicklungen 20 und 21 aufgegeben wird.
  • Beispiel Zum Verständnis des Arbeitsablaufes der Einrichtung dient der im folgenden erläuterte typische Wärmebehandlungszyklus und die besonderen, in diesem bestehenden Bedingungen.
  • Es soll die Wärmebehandlung einer 5-m-Schleife eines Stahlbandes mit mittlerem Kohlenstoffgehalt -wenn auch Stahl mit hohem oder niederem Kohlenstoffgehalt behandelt werden kann - betrachtet werden, wobei das Band eine Breite zwischen 15 mm (5/s inch) und 32 mm (11/4 Inch) und eine Dicke zwischen 0,5 mm und 0,9 mm (0,020 bis 0,035 Inch) aufweist, wobei ferner jede Primärwicklung 20 und 21 aus sieben Windungen von zwei Strängen eines Kupferdrahtes entsprechend Nr.3 der »American Wire Gauge square« aufweist, so daß die aus einer Wicklung 20 und einer Wicklung 21 bestehende Primärwicklung insgesamt vierzehn Windungen von zwei Drahtsträngen aufweist. Bei einer Eingangsspannung von 550 Volt an der Primärwicklung zwischen den Klemmen 37 und 38 kann das Band durch einen im folgenden beschriebenen Behandlungszyklus mit einer Vorschubgeschwindigkeit von etwa 33 m/min (100 ft. p. m.) .wärmebehandelt werden. Als Beispiel soll angenommen werden, daß der Erhitzer 33 durch eine Thermosteuerung so gesteuert wird, daß das Blei in der Wanne im Bereich des Bodens der Wanne auf einer Temperatur von etwa 480° C (900° F) gehalten wird. Da das heißere Blei nach oben steigt, kann der obere Bereich der Bleischmelze entsprechend dem Wert des Wärmeaustauschs mit dem Band S und der Isolierwirkung der Wanne eine Temperatur von etwa 650° C (1200° F) haben. Durch entsprechende Bemessung aller Teile der Einrichtung ist es möglich, das Band S mit Raumtemperatur, etwa 21° C (70° F), um die Rolle 35 zuzuführen. Das Band läuft in den Kammerbereich 5 b mit dieser Temperatur ein und wird in dem Zeitraum, bis es die Rolle 7 erreicht hat, durch Regenerativerhitzung durch Wärmeabführung aus dem darunter aus der Kammer auslaufenden Bandabschnitt auf etwa 190°C (350° F) erwärmt. Dann verläuft es vertikal nach unten in die Bleiwanne und die Rolle 16, wo es auf eine Temperatur von etwa 480° C (900° F), d. h. die Temperatur des Bleis, gebracht wird. Es läuft dann durch das Blei und um die Rollen 18 und 17 und erreicht dabei die Temperatur von etwa 650° C (1200° F) der Oberfläche des Bleibades. Nachdem es aus dem Blei mit etwa 650° C (1200° F) austritt, verläuft es vertikal nach oben durch das Rohr 22, indem es in dem Zeitraum, bis es über die Rolle 28 läuft, durch Induktion durch die Primärwicklungen 20 und 21 auf dem Kern 13 auf eine Temperatur von etwa 730° C (1350 ° F) erwärmt wird. Nachdem .es vertikal nach unten gewendet wurde, verläuft das Band durch das Rohr 23 und wird weiterhin durch Induktion durch die Primärwicklungen 20 und 21 auf dem Kern 14 auf eine Temperatur von etwa 850° C (1550° F) erwärmt. Es läuft dann in das Bleibad ein und wird, bis es um die Rolle 19 herum verläuft, praktisch unmittelbar auf etwa 480° C (900° F) abgeschreckt. Das Band verläuft dann durch das Bleibad und um die Rolle 15 nach oben auf die Rolle 6 ohne wesentlichen Temperaturverlust. Beim Ablaufen von der Rolle 6 auf die Rolle 36 wird es durch Wärmeabgabe von 480° C (900° F) auf etwa 200° C (400° F) abgekühlt, da es am einlaufenden Band vorbeiläuft und gelangt darauf in den freien Raum, wo es sich auf Raumtemperatur abkühlt.
  • Das gegebene Beispiel dient lediglich zur Erläuterung. Selbstverständlich können die verschiedenen Temperaturen des Wärmebehandlungszyklus durch Änderung der Längen, die das Band von Rolle zu Rolle durchläuft, durch Änderung der Eingangsspannung der Primärwicklungen und durch Änderung der Temperatur der. Bleischmelze in der Wanne 30 geändert werden. Ferner können die Temperaturen durch mehr oder weniger starke thermische Isolierung in den einzelnen Bereichen der Einrichtung variiert werden. Zusätzlich kann die Anzahl der Primärwicklungen so geändert werden, daß nur eine oder mehrere Primärwicklungen verwendet werden und dadurch eine gewünschte Temperatur erreicht wird, oder die Primärwicklungen können mit Zwischenklemmstellen versehen sein.
  • Die Kammer 24 mit gesteuerter Atmosphäre kann mit Gasen oder Chemikalien zur zusätzlichen Behandlung des Bandes während des Durchlaufs durch die Kammer beschickt sein.
  • Die Trennwand 34 zwischen den Rollen 16 und 17 dient zur Einstellung größerer Temperaturdifferenzen in den Bereichen an den gegenüberliegenden Seiten der Trennwand 34, als dies ohne Trennwand möglich ist. Die Trennwand unterbindet lediglich die Strömung von Blei durch die Wanne in diesem Bereich und verhindert den Wärmeübergang, wenn sie aus nichtleitendem Material hergestellt ist. Es sind nur zwei durch die Einrichtung laufende Streifen S dargestellt. Selbstverständlich kann eines oder, durch Vergrößerung der Leitrollen zur Aufnahme der benötigten Anzahl von Bändern nebeneinander, mehrere Bänder gleichzeitig wärmebehandelt werden.
  • Aus der obigen Beschreibung wird deutlich, daß gemäß der Erfindung eine Einrichtung geschaffen wurde, die das Band primär durch Induktion erhitzt, wobei das Band selbst als Sekundärwicklung eines Transformators dient. Um die Bandschleife elektrisch zu schließen und die Lichtbogenbildung - die übliche Ursache für Kraftverluste und Beschädigung der Rollen - zu vermindern, wird eine Wanne 30 mit einem leitenden Medium, z. B. einer Bleischmelze, verwendet. Das leitende Medium hat die zusätzliche Funktion als Abschreckbad in Verbindung mit seiner Funktion als elektrischer Leiter zu erfüllen. Die Einrichtung hat das zusätzliche Merkmal einer Regenerativerwärmung und Abkühlung durch seine Kammer 5b, so daß der Wirkungsgrad des Systems außerordentlich hoch ist. Mit einer Einrichtung der dargestellten Bauart ist es möglich, ein Wärmebehandlungssystem für die kontinuierliche Behandlung von Metallband zu schaffen, welches einen relativ geringen Platzbedarf und einen hohen thermischen Wirkungsgrad hat und das ferner viele Nachteile der bekannten Einrichtungen überwindet. Selbstverständlich kann die Erfindung auf die verschiedenste Weise ausgeführt werden, ohne daß der eigentliche Schutzbereich der Erfindung verlassen wird.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Elektrische Induktionseinrichtung zum kontinuierlichen Erhitzen von Bandmaterial, welches dadurch mit einem Metallüberzug versehen wer= den soll, daß es durch ein leitendes Schmelzbad geführt wird, wobei das Band durch das Schmelzbad als geschlossene elektrische Schleife geführt wird, die die Sekundärseite eines die Erwärmung des Bandes bewirkenden Transformators bildet, dadurch gekennzeichnet, daß der thermische Wirkungsgrad durch Wärmeübertragung durch Berührung zwischen dem einlaufenden und dem auslaufenden Abschnitt des Bandes (S) in eine Kammer (5b) erhöht wird, die von einem geschlossenen Behälter (1) mit einer Abschreckwanne (30) ausgeht, welche eine Anordnung von Leitrollen (15 bis 19) und Trennplatte (34) ent-, hält, die das leitende Medium in zwei Temperaturbereiche unterteilt, wobei der Einlaufabschnitt des Bandes durch die beiden Zonen erhöhter Temperatur läuft und nach Induktionserhitzung auf eine sehr hohe Temperatur mittels des Transformators (13, 14) dieser Abschnitt in das Bad wieder eintritt und dabei schnell auf die niedrigste Temperatur in der Wanne abgeschreckt wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (1) der Induktionseinrichtung eine Kammer (24) aufweist, in der eine genau bestimmte Atmosphäre herrscht und in der Leitrollen (27, 28, 29) angeordnet sind, die mit den anderen Leitrollen zusammenwirken.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2; dadurch gekennzeichnet, daß die Abschreckwanne (30) durch eine Kolbenstange (32) abgesenkt werden kann, so daß die Leitrollen (15 bis 19) frei liegen und das Bandmaterial (S) eingefädelt werden kann. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 490 282; deutsche Auslegeschrift Nr. 1039 671; deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1703 501; USA: Patentschrift Nr. 2 502 770.
DEA41885A 1961-12-14 1962-12-14 Elektrische Induktionseinrichtung zum kontinuierlichen Erhitzen von Bandmaterial Pending DE1182372B (de)

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Citations (4)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE490282C (de) * 1928-10-31 1930-01-27 Siegfried Junghans Vorrichtung zum ununterbrochenen Gluehen von Draehten oder Baendern aus Metallen undLegierungen auf elektrischem Wege, wobei als Fluessigkeitskontakte im Heizstromkreis Metallschmelzbaeder dienen
US2502770A (en) * 1945-11-16 1950-04-04 Carnegie Illinois Steel Corp Induction heater
DE1703501U (de) * 1954-01-08 1955-07-28 Bbc Brown Boveri & Cie Vorrichtung zur kontinuierlichen waermebehandlung von draht- oder bandmaterial.
DE1039671B (de) * 1957-01-22 1958-09-25 Aeg Vorrichtung zum fortschreitenden elektrischen Erwaermen von Blechbaendern im unmittelbaren Stromdurchgang

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