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DE1120079B - Einrichtung zur Regelung der Fallgeschwindigkeit eines Stromes geschmolzenen Metalls - Google Patents

Einrichtung zur Regelung der Fallgeschwindigkeit eines Stromes geschmolzenen Metalls

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Publication number
DE1120079B
DE1120079B DES57231A DES0057231A DE1120079B DE 1120079 B DE1120079 B DE 1120079B DE S57231 A DES57231 A DE S57231A DE S0057231 A DES0057231 A DE S0057231A DE 1120079 B DE1120079 B DE 1120079B
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DE
Germany
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tube
metal
windings
refractory
pole pieces
Prior art date
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Pending
Application number
DES57231A
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English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
La Soudure Electrique Autogene SA
Original Assignee
La Soudure Electrique Autogene SA
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Publication date
Application filed by La Soudure Electrique Autogene SA filed Critical La Soudure Electrique Autogene SA
Publication of DE1120079B publication Critical patent/DE1120079B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K44/00Machines in which the dynamo-electric interaction between a plasma or flow of conductive liquid or of fluid-borne conductive or magnetic particles and a coil system or magnetic field converts energy of mass flow into electrical energy or vice versa
    • H02K44/02Electrodynamic pumps
    • H02K44/06Induction pumps
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D39/00Equipment for supplying molten metal in rations
    • B22D39/003Equipment for supplying molten metal in rations using electromagnetic field

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Furnace Details (AREA)

Description

  • Einrichtung zur 1#egelung der Fallgeschwindigkeit eines Stromes geschmolzenen Metalls Es ist bereits eine Vorrichtung zum Einspritzen geschmolzenen Metalls in eine Gießform bekannt. Bei dieser Vorrichtung erfolgt das Einspritzen des geschmolzenen Metalls in die Gießform unter der Wirkung eines sich verschiebenden Magnetfeldes, welches durch den Stromfluß in Wicklungen erzeugt wird. Diese Wicklungen befinden sich an der Außenseite eines Eisenrohres, welches einen Eisenkern enthält, der derart in dem Eisenrohr angeordnet ist, daß zwischen ihm und der Innenseite des Eisenrohres ein ringförmiger Zwischenraum verbleibt. Dieser ringförnüge Zwischenraum dient zum Durchtritt des geschmolzenen Metalls zwecks Einspritzung desselben in die Gießform. Die Wicklungen der Vorrichtung werden durch Zähne von Polstücken in Abstand voneinander an der Außenseite des Eisenrohres gehalten. Die Polstücke befinden sich dabei in strahlenförmiger Anordnung um das Eisenrohr und sind an diesem befestigt. Die in Frage stehende Vorrichtung eignet sich jedoch nicht zum Einspritzen von Metallen hohen Schmelzpunktes in Gießformen. Der Grund hierfür liegt darin, daß die Zähne der Polstücke sowie die Wicklungen derselben gegebenenfalls sehr schnell eine Temperatur erreichen würden, welche den Curiepunkt der Polstücke übersteigt und die Isolierung der Wicklungen zerstört.
  • Weiterhin ist eine nach einem ähnlichen Prinzip arbeitende Vorrichtung zum Pumpen von Metallschmelzen bekannt. Diese Vorrichtung besitzt einen Eisenkern, auf dessen einem Ende eine von Strom durchflossene Wicklung angeordnet ist, während sein anderes Ende von einer ringförmigen Kammer umgeben wird, welche zur Aufnahme und Weiterleitung des geschmolzenen Metalls unter der Einwirkung der von der Wicklung und dem Eisenkern ausgeübten elektromagnetischen Kräfte dient. Ferner besitzt diese Vorrichtung einen Ventilator, von welchem diedas untere Ende des Eisenkernes umgebende Wicklung mit Kühlluft beaufschlagt wird. Nach überstreichen der Wicklung strömt die Kühlluft längs des Eisenkernes und gelangt dabei in den Ringraum, welcher sich zwischen der kingkammer und dem Eisenkern befindet. Dadurch wird auf diese Ringkammer sowie den von dieser umgebenen Teil des Eisenkernes auch noch eine gewisse Kühlwirkung ausgeübt. Mittels einer derartigen Vorrichtung ist es jedoch nicht möglich, die Fallgeschwindigkeit eines Stromes geschmolzenen Metalls mit hohem Schmelzpunkt zu regeln, da das Ende des Eisenkernes, welches von dem das geschmolzene Metall enthaltenden Ringraum umgeben wird, keine ausreichende Kühlung erfährt, weil sich die dorthin gelangende Kühlluft bereits durch die Berührung mit der Wicklung und dem anderen Ende des Eisenkernes erwärmt hat. Darüber hinaus ist bei dieser Vorrichtung die Wicklung mit Bezug auf die das geschmolzene Metall enthaltende und durchströmende ringförmige, Kammer zu ungünstig angeordnet, um in wirksamer Weise auf die Strömungsgeschwindigkeit des geschmolzenen Metalls einzuwirken.
  • Schließlich ist noch eine Vorrichtung zur-i Pumpen von geschmolzenen Metallen bekannt, bei welcher zwei von Strom durchflossene Wicklungen. auf gegenüberliegenden Schenkeln eines geschlossenen Eisenkernes angeordnet sind und bei welcher sich dieser geschlossene Eisenkern in einer ringförnügen feuerfesten Röhre befindet, die von einem mittels eines Gebläses erzeugten Kühlluftstrom durchströmt wird. Bei dieser Einrichtung sind ferner im Bereich der Wicklungen Strömungskanäle für das geschmolzene Metall vorgesehen, welche die den Eisenkern mit den Wicklungen aufnehmende feuerfeste Röhre umgeben. Bei der in Frage stehenden Einrichtung ist jedoch von Nachteil, daß sich die Kühlluft durch Wärmeaufnahme aus dem geschmolzenen Metall sehr schnell erwärmt und daß von ihr weiterhin die Teile des Eisenkernes, auf welchem die Wicklungen angeordnet sind, nicht bestrichen werden. Würde man die Einrichtung für Metalle hohen Schmelzpunktes benutzen, so würden daher die betreffenden Teile des Eisenkernes Temperaturen annehmen, welche über dem Curiepunkt liegen. Ferner würde durch die dann auftretenden Temperaturen eine Zerstörung der Isolierung der Wicklungen erfolgen. Für die Regelung der Fallgeschwindigkeit eines Stromes geschmolzenen Metalls mit hohem Schmelzpunkt kommt die in Frage stehende Einrichtung daher auch nicht in Betracht.
  • Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, eine Einrichtung zur Regelung der Fallgeschwindigkeit eines Stromes geschmolzenen Metalls zu schaffen, welche sich für Metalle mit hohem Schmelzpunkt eignet und dabei einen sehr guten Wirkungsgrad aufweist.
  • Die Einrichtung gemäß der Erfindung gehört dabei zu der Gattung, bei welcher die Fallgeschwindigkeit des Stromes geschmolzenen Metalls in einem vertikalen, aus feuerfestem Material bestehenden Rohr mit rechteckigem Querschnitt geregelt wird, welches längs seiner breiteren gegenüberliegenden Seitenwände Polstücke aufweist, die senkrechte Nuten in diesen Seitenwänden bilden und in denen Wicklungen untergebracht sind, welche von Mehrphasenströmen derart durchflossen werden, daß sie in dem flüssigen Metallstrom ein Magnetfeld hervorrufen, welches parallel zur Achse des Rohres wandert.
  • Das Neue an der erfindungsgemäßen Einrichtung besteht im wesentlichen darin, daß die Wicklungen am Grunde der Nuten angeordnet sind und somit zwischen sich und dem Rohr einen Kanal für einen an sich bekannten kühlenden Luftstrom frei lassen, welcher die dem Rohr benachbarten Teile der Polstücke und die Isolation der Wicklungen kühlt. Auf Grund dieser Ausbildung wird verhindert, daß bei Anwendung der Einrichtung für Metalle mit hohem Schmelzpunkt eine Erhitzung der Bleche der Polstücke über den Curiepunkt eintritt, obwohl sich die Polstücke mit ihren inneren Enden sehr nahe an dem Rohr für den Metallstrom befinden. Daß sich die Polstücke mit ihren inneren Enden in unmittelbarer Nähe dieses Rohres befinden, hat andererseits zur Folge, daß das durch die Wicklungen erzeugte Magnetfeld eine starke Regelwirkung auf das in dem Rohr befindliche geschmolzene Metall ausübt.
  • Um das Magnetfeld längs des Rohres zu vergleichmäßigen, die unmittelbare Erwärmung der Wicklungen durch vom Rohr ausgehende Wärinestrahlung herabzusetzen und die Berührungsfläche zwischen dem Luftstrom und dem Rohr zu vermindern, sieht die Erfindung weiterhin vor, daß bei der neuen Einrichtung die Nuten der Polstücke an ihrem dem Rohr zugewandten Ende verengt sind. Ferner sind erfindungsgemäß die Nuten zum Schutze der Wicklungen ,enügend großen Durch sowie zur Erzielung eines laßquerschnittes für die Kühlluft so ausgebildet, daß die Wicklungen nur etwa die Hälfte des Nutquerschnittes einnehmen.
  • Für den Fall, daß sich in dem von dem Metall durchflossenen Rohr Risse bilden sollten, sieht die Erfindung ferner vor, daß dieses Rohr mit einer Masse aus pulverförmigem, Wärme schlecht leitendem und feuerfestem Material umgeben ist, welches in einer metallischen Hülle enthalten ist, die gleichzeitig als elektrische Heizvorrichtung ausgebildet ist. Infolge dieser Ausbildung wird bei Auftreten von Rissen in dem von dem Metall durchflossenen Rohr das durch diese Risse durchtretende Metall von dem pulverförmigen Material abgefangen und zur Erstarrung gebracht, was eine Schließung der Risse zur Folge hat. Auf Grund der Wärmeisolierungseigenschaften der pulverförmigen Masse wird weiterhin die Wärmeübertragung zwischen dem von dem Metall durchflossenen Rohr und den Polstücken begrenzt. Daß die Hülle, welche die, pulverförmige Masse umgibt, gleichzeitig als elektrische Heizvorrichtung ausgebildet ist, ergibt ferner die Möglichkeit, das Rohr vor dem Durchfluß des Metalls von außen zu beheizen, wodurch der Bildung von Rissen in diesem entgegengewirkt werden kann. Um als Heizvorrichtung benutzt zu werden, besteht die metallische Hülle., welche die pulverförmige Masse umgibt, erfindungsgemäß vorzugsweise aus einer Legierung von 80 1/o Nickel, 15 1/o, Chrom und 5 % Eisen.
  • Zur Erzielung eines guten Austritts des geschmolzenen Metalls aus dem feuerfesten Rohr weist dieses erfindungsgemäß an seinem unteren Ende in seiner Mitte einen kreisförnügen Durchlaß auf. Wie die Erfindung weiterhin vorsieht ' ist dieser Durchlaß um einige Zentimeter oberhalb des unteren Randes der die pulverförmige Masse umgebenden Hülle vorgesehen. Hierdurch wird erreicht, daß bei Benutzung der Hülle als Heizvorrichtung auch eine Beheizung des unteren Endes des feuerfesten Rohres sowie des dort befindlichen Durchlasses erfolgt. Um zu vermeiden, daß sich bei der Aufwärmung des feuerfesten Rohres mittels der auch als Heizvorrichtung dienenden Hülle im Inneren des Rohres ein Luftstrom bildet, ist erfindungsgemäß weiter vorgesehen, daß die Grundfläche dieser Hülle von einem dünnen Metallblech abgedeckt ist, daß bei Auftreffen des geschmolzenen Metalls sofort schmilzt.
  • Als zweckmäßige konstruktive Ausgestaltung der neuen Einrichtung sieht die Erfindung vor, daß die Hülle, welche das feuerfeste Rohr sowie die pulverförmige Masse umgibt, an ihrem oberen Ende eine Platte aufweist, auf der der Boden einer Haube aus schwer schmelzbarem Material ruht, die einen durch das feuerfeste Rohr im Abstand von einigen Millimetern vom Boden der Haube getragenen, zur Aufnahme des Metalls dienenden Tiegel umgibt. Durch diese Ausbildung wird eine nachteilige Beeinflussung des das Metall aufnehmenden Tiegels durch Ausdehnung der das Rohr und die pulverförrnige Masse umgebenden Hülle vermieden. Weiterhin ergibt sich durch diese Ausbildung die Möglichkeit, die Hülle mittels der an ihrem oberen Ende vorgesehenen Platte an den Heizstrom anzuschließen.
  • Um das Innere des aus feuerfestem Material bestehenden Rohres vor dem Ablassen des Metalls zu erwärmen, was zur Vermeidung einer Abschreckung des Metalls von Vorteil ist, besitzt die neue Einrichtung weiterhin einen Heizwiderstand, der in das feuerfeste Rohr eingeführt werden kann, um das Innere desselben auf eine dem Schmelzpunkt des Metalls angenäherte Temperatur zu bringen, während es außen auf einer Temperatur gehalten wird, die 300 bis 4001 C unter dem Schmelzpunkt des Metalls liegt. Der Heizwiderstand besteht dabei erfindungsgemäß zweckmäßig aus Graphit und ist vorzugsweise in Form eines U ausgebildet, dessen beide freien Schenkelenden an eine Stromquelle angeschlossen sind.
  • In den Zeichnungen ist eine Ausführungsform der Einrichtung gemäß der Erfindung beispielsweise veranschaulicht. Fig. 1 stellt schematisch ' in einem hinter einem Vertikalschnitt gezeichneten Schaubild eine Einrichtung gemäß der Erfindung dar, deren elektrische Stromversorgung und einige sonstige Teile zwecks besserer Übersichtlichkeit weggelassen sind; Fig. 2 zeigt perspektivisch hinter einem senkrechten Querschnitt einen einzelnen Teil der Einrichtung der Fig. 1; -Fig, 3 läßt ebenfalls schaubildlich die Kühlorgane erkennen, die zur Kühlung der Polstücke der Einrichtung verwendet werden; Fig. 4 ist ein in einem wesentlich größeren Maßstab gehaltener Vertikalschnitt des in Fig. 3 veranschaulichten Luftverteilers nach der Linie IV-IV der Fig. 5; Fig. 5 zeigt nach Abbruch einiger Teile eine Draufsicht dieses Luftverteilers; Fig. 6 bringt einen Vertikalschnitt, der einen Teil der Fig. 1 n-üt einigen zusätzlichen Einzelheiten zeigt; Fig. 7 ist eine schaubildliche Darstellung eines Heizwiderstandes für die vorübergehende Aufheizung des dem Metallstrom als Leitung dienenden Rohres; Fig. -8 zeigt schematisch im Aufriß eine Vorrichtung für eine schnelle senkrechte Verschiebung des in Fig. 7 dargestellten Heizwiderstandes; Fig. 9 bringt schließlich ein Schaltbild der Stromversorgung der Einrichtung.
  • Bei der Einrichtung gemäß Fig. 1 ist das aus einem feuerfesten Werkstoff bestehende Rohr 2 durch Stapelung von untereinander durch feuerfesten Zement verbundenen Ringen gebildet. Die Schichtstärke des Zements ist derart gering, daß sie sich in dieser Figur nicht darstellen läßt.
  • Der Querschnitt des Rohres 2 ist rechtwinklig. Die breiten Seiten 4 des Rechtecks, die den Querschnitt außen begrenzen, sind gleich der Breite der beiden Polstücke 5 und 6, die noch näher beschrieben werden und parallel zu den einander gegenüberliegenden Flächen des Rohres angeordnet sind.
  • Um die genaue Anordnung dieser Ringe während der Herstellung zu erleichtern und sie im Betrieb in der gewünschten Lage zu halten, gibt man ihnen eine solche Form, daß sie sich ineinanderfügen lassen, wie aus Fig. 1 ersichtlich ist. Ihre Hochkante 7 (Fig. 2) entspricht etwa der Länge der schmalen Seiten 8 des Querschnitts des Rohrs 2.
  • Die Ringe sind vorzugsweise aus Korund gefertigt. Dieser Werkstoff wurde nach zahlreichen Versuchen auserwählt, die an vielen feuerfesten Substanzen gemacht worden sind.
  • Das Rohr 2 ist zur Fortleitung des beispielsweise von Stahl, Eisen oder deren Legierungen gebildeten Metallstromes bestimmt, der von einem Tiegel 9 aus herunterströmt in eine Walzwerksanlage zur Bildung eines Drahtes entsprechend dem jeweiligen Abstich.
  • Die Ringe des Rohres 2 sind mit einer feuerfesten Masse 10 ummantelt, die wärmeisolierend wirkt. Diese Masse besteht beispielsweise aus einem in einer Hülle 11 enthaltenen Aluminiumoxydpulver. Sie kann aber auch au einem feuerfesten Zement auf Alunüniumoxydbasis hergestellt sein.
  • Die rechteckige Form des Rohres 2 bewirkt in dem Metallstrom eine Vergleichmäßigung des Magnetfeldes, das in noch später erklärter Weise durch das Fließen von Dreiphasenströmen in den Wicklungen erzielt wird, mit denen die Polstücke 5 und 6 bestückt sind. Die Anordnung der breiten Seiten des Rohres parallel zu den benachbarten Stimflächen der Polstücke gestattet, die Durchflußmenge ohne Vergrößerung des Abstandes zwischen den Wicklungen der Polstücke zu erhöhen.
  • Die Bildung des Rohres 2 mittels Ringen geringer-Höhe verhindert, daß im. Falle, daß sich in dem Rohr unter dem Einfluß eines thermischen Stoßes Risse bilden, eine Fortpflanzung dieser Risse über eine große Länge eintritt. Wenn ein solcher Riß sich einstellt und wenn flüssiger Stahl den gerissenen Ring durchdringt, wird der Stahl durch die den Ring ummantelnde feuerfeste Masse am Austritt gehindert. Sofern diese Masse aus Aluminiumoxydpulver besteht, sintert dieselbe teilweise unter der Berührung mit dem Stahl, der gleichzeitig erstarrt, und die undichte Stelle ist ausgefüllt. Wenn die feuerfeste Masse aus einem thermisch widerstandsfähigen Zement auf Aluminiumoxydbasis besteht, erhält man ein gleiches Ergebnis mit dem zusätzlichen Vorteil einer besseren mechanischen Festigkeit.
  • Die Polstücke 5 und 6 sind längs der einander gegenüberliegenden Flächen des Rohres 2 in gleicher Höhe angeordnet. Sie bestehen aus - Eisenblechen 12, die über ihre gesamte Höhe horizontale Nuten 13 aufweisen, die sich quer durch alle Bleche erstrecken. Diese Nuten besitzen beispielsweise eine Höhe von etwa 61/2 mm und sind voneinander durch Zähne 14 getrennt, deren Höhe ungefähr 5 mm beträgt.
  • Die freien, dem Rohr 2 nächstliegenden Endbereiche, 15 der Zähne 14 sind verbreitert. Diese verbreiterten Endbereiche bzw. Köpfe 15 der Zähne 14 weisen etwa die doppelte Zahnstärke auf. Die Nuten 13 bilden somithin fast geschlossene Hohlleitungen. Die Verbreiterung der freien Enden der Zähne 14 vergleichmäßigt das Magnetfeld längs des Rohres 2. Sie bildet ferner zwischen dem Rohr 2 und den an dem ihm abgewandten Boden 17 der Nuten 13 angeordneten Wicklungen 16 eine teilweise Abschirmung, die verhindert, daß die Wicklungen durch die von dem Rohr 2 oder den dasselbe in dem beschriebenen Falle ummantelnden Schichten über die Hülle 11 ausgehenden Wärmestrahlen unbehindert erhitzt werden können. Die Verbreiterung der Zahnenden 15 vermeidet schließlich auch, daß die durch die Nuten 13 mit großer Geschwindigkeit geblasene Kaltluft die Hülle 11 allzu leicht erreichen und merklich kühlen kann.
  • Dieser Kaltluftstrom wird in den Nuten 13 durch ein Gebläse 18 (Fig. 3) erzeugt, dessen Druckleitung 19 in einen Luftverteiler 20 übergeht (Fig. 3, 4 und 5). In diesem sind Lamellen 21 angeordnet, um den Luftstrom auf die verschiedenen Nuten über die gesamte Höhe der Polstücke gemäß den dargestellten Pfeilen X gleichmäßig zu verteilen. Bei der Einrichtung der Fig. 5 ist noch eine Asbestfolie 22 vorgesehen, die die Hülle 11 umgibt und deren Form ebenfalls so ausgebildet ist, daß der Luftstrom auf die Nuten der beiden Polstücke gemäß den Pfeilen Y verteilt wird.
  • Durch den die Poistücke 5 und 6 mit großer Geschwindigkeit durchziehenden Luftstrom werden die Polstücke genügend gekühlt, so daß die Isolierung der Wicklungen 16 durch die Wärme nicht zerstört wird und der Curiepunkt des die Bleche 12 bildenden Eisens nicht erreicht wird, obwohl die äußere Fläche der Hülle 11 eine Temperatur von etwa 1200' C besitzt.
  • Im Hinblick auf die Anordnung der Wicklungen 16 kann man die Temperatur der sich bis auf 30 mm von den verbreiterten Köpfen 15 aus erstreckenden Teile der Zähne 14 leicht auf 70' C senken, obwohl die Köpfe 15 eine Temperatur von etwa 450' C aufweisen, und zwar unter der Bedingung, daß man in den freien Räumen der Nuten 13 Kaltluft mit einer Geschwindigkeit von etwa 25 m/sec strömen läßt.
  • Jede Wicklung ist bipolar und, wie in Fig. 6 ersichtlich, außerdem in an sich bekannter Weise auf zwei Lagen verteilt, um das durch den elektrischen Strom hervorgerufene Magnetfeld zu vergleichmäßigen. Als eine günstige Lösung für dieAusführung der Wicklung hat sich erwiesen, pro Pol und pro Phase drei Nuten zu wählen. Hieraus ergeben sich pro Polstück insgesamt 2 - 3 - 3 = 18 Nuten. Dementsprechend sind auch drei Spulen pro Pol und pro Phase, d. h. insgesamt achtzehn Spulen für jedes Polstück vorgesehen. Jede Spule besitzt eine bestimmte Anzahl von Windungen, z. B. zehn Windungen. Diese Windungen sind in der Fig. 6 zur Erhaltung deren übersicht nur für eine der Spulen dargestellt. Gewisse Spulen besitzen eine Länge, die dem zehnfachen Ab- stand zwischen zwei benachbarten Nuten entspricht, und andere Spulen weisen eine Länge auf, die gleich dem achtfachen Zwischenraum zwischen zwei nebeneinanderliegenden Nuten ist. Diese Spulen werden entsprechend als lange Spulen und als kurze Spulen bezeichnet. Sie, sind schematisch veranschaulicht durch die strichpunktierten Linien 23 und 24. Die Art derAusführung sämtlicher Spulen läßt sich leicht der Beschriftung derselben entnehmen, wobei die drei Buchstaben A, B, C durch Hinzufügung einer Ziffer als Index und eines Zeichens ' oder " als Exponent näher bezeichnet sind.
  • Jede Spule besitzt somit zwei Lagen, von denen die eine durch einen Buchstaben und eine Ziffer sowie das Zeichen ' und die andere Lage durch den gleichen Buchstaben und die gleiche Ziffer, aber mit dem Zeichen " bezeichnet ist. Wie man nachprüfen kann, weist die Wicklung zehn kurze und acht lange Spulen auf.
  • Vorzugsweise hält man die Höhe der Nuten 13 so gering wie möglich, um die Höhe der Polstücke und demzufolge die Länge des Weges, auf der das Metall erkaltet, zu verringern. Es ist jedoch mit Rücksicht auf das durch die Spulen eingenommene Volumen schwierig, die Nutenhöhe auf weniger als 61/2 mm zu vermindern. Die Stärke der Zähne 14, die zur Erhaltung einer möglichst geringen Höhe der Polstücke ebenfalls klein bleiben soll, ist bestimmt durch die Notwendigkeit, eine genügende Kühlung unter der Einwirkung des Kaltluftstromes zwischen den verbreiterten Köpfen 15 und den Stellen, an denen die Spulen beginnen, sicherzustellen. Wenn man die Spulen der Polstücke 5 und 6 an eine Dreiphasenstromquelle derart anschließt, daß die Spulen zueinander in Phase liegen, verschiebt sich das konzentrierte magnetische Feld, das in einem gegebenen Zeitpunkt die durch das Rohr 2 geführte schmelzflüssige Metallader beispielsweise von rechts nach links durchquert, parallel zu dieser Ader. Wenn man annimmt, daß diese Verschiebung von witen nach oben stattfindet, wie in Fig. 1 durch die Pfeile Z angedeutet ist, so entsteht in der schmelzflüssigen Metallader ein Strom, der zu der durch die Richtung des Feldes und durch die Richtung der Verschiebung desselben festgelegten Ebene senkrecht fließt. Unter Anwendung der Dreifingerregel der linken Hand kann man die Richtung dieses Stromes bestimmen. Dieser Strom steht in Rückwirkung mit dem Feld, das eine Kraft verursacht, die sich auf den durch die schmelzflüssige Metallader gebildeten Leiter senkrecht zu der durch die Stromrichtung und die Feldrichtung bestimmten Ebene, d. h. parallel zu der Achse der Ader auswirkt. Durch Anwendung der Dreifingerregel der rechten Hand läßt sich die Richtung dieser Kraft bestimmen und feststellen, daß sie die gleiche Richtung wie die Feldverschiebung besitzt. Diese Kraft wirkt daher dem freienFall des schmelzflüssigenMetalls entgegen.
  • Im Laufe von Versuchen hat man es erreicht, daß das Herabströmen einer flüssigen Stahlader mit 6 mm Stärke bei einer Temperatur von 1600" C gegenüber einem ungebremsten freien Fall um etwa 320/e verlangsamt wird. Dieses Ergebnis ist bei einer Speisung mit Dreiphasenstrom von 500 Hz nach einer für die Sättigung der Polstücke ausreichenden Leistung erzielt worden. Mit einem Dreiphasenstrom von 50 Hz wurde die Ausströmmenge nur um 10%. vermindert.
  • Durch Umpolung von zwei Phasen der Dreiphasenstromquelle, die z. B. in der später noch näher ausgeführten Weise erfolgen kann, läßt sich die Richtung der Verschiebung des Feldes umkehren und damit die Fallgeschwindigkeit gegenüber dem freien Fall, der sich nämlich bei Abwesenheit des Magnetfeldes einstellt, erhöhen. Bei einer Frequenz von 500 Hz und mit gleicher Sättigungsleistung ist die Ausströmmenge um ungefähr 3211/o vermehrt worden. Mit einer solchen Einrichtung ist also die Möglichkeit gegeben, eine mittlere Ausströmmenge um etwa 641/9 zu ändern, wobei die Änderung zwischen diesen äußeren Grenzen durch Verändern der magnetischen Feldstärke in an sich bekannter Weise erfolgen kann.
  • Um die Rissebildung der Ringe 3 aus feuerfestem Material zu vermeiden, ist es nicht allein nützlich, sie mit einer Schicht 10 aus wärmeisolierendem Werkstoff zu ummanteln; vielmehr ist es auch zweckmäßig, die Temperaturdifferenz zwischen den Innen- und Außenflächen dieser Ringe während des Ablassens eines Metalls mit hohem Schmelzpunkt wie Stahl um einig ge 1001 C zu vermindern.
  • Zu diesem Zweck ist das feuerfeste Rohr 2 mit einer elektrischen Heizvorrichtung umgeben, die vorzugsweise dadurch gebildet ist, daß man für die Hülle 11 ein Metall wählt, das als Heizwiderstand verwendet werden kann. Zweckmäßig besteht eine solche Hülle aus einer 80079 Nickel, 1501o, Chrom und 5'io Eisen enthaltenden Legierung. Mit Hilfe einer derartigen Hülle kann man leicht eine Temperatur von 12000 C erreichen, bei der, wie sich feststellen läßt, die feuerfesten Ringe 3 keine Risse bilden, wenn sie Stahl mit 16001 C durchfließt.
  • Die Heizhülle 11 ragt vorzugsweise um einige Zentimeter über eine Auslauföffnung 26 nach unten hinaus, die am unteren Ende des Rohres 2 in dessen Mitte vorgesehen ist. Diese öffnung befindet sich in einem feuerfesten Ring 27, der die gleiche Zusammensetzung wie die rechtwinkligen Ringe 3 besitzt. Da die Ausflußöffnung 26 2 cm oberhalb des unteren Randes der Hülle 11 liegt, befindet sie sich in einem Bereich, der vor dem Beginn des Abstichs aufgewärmt wird, wenn man die Enden dieser Hülle an eine Stromquelle 28 anschließt.
  • Der unmittelbar über derAusflußöffnung26 befindliche Teil des Rohres 2 weist vorzugsweise einen Längsschnitt auf, der sich nach unten verjüngt. Das Profil dieses Teils im Längsschnitt ist vorteilhaft konkav nach oben ausgebildet. Diese Ausbildung hat zur Wirkung, daß der die öffnung 26 verlassende MetaUstrahl vertikal fällt, statt ein wenig schief gerichtet zu sein, wie es mitunter der Fall ist, wenn der Innenquerschnitt des Rohres 2 sich in Nachbarschaft der Ausflußöffnung26 nicht verengen würde.
  • Bei der Aufwärmung des Rohres 2 bildet sich in diesem ein Luftstrom, den man zu vermeiden wünscht. Aus diesem Grund schließt man das Rohr mit einem dünnen Blech 29 aus Stahl oder einem anderen Eisenmetall ab, das an der unteren Stimfläche der Hülle 11 befestigt ist und schnell schmilzt, wenn der Stahl mit 1600' C auf dieses Blech hinunterstürzt.
  • Die Heizhülle 11 weist an ihrem oberen Ende eine Platte 30 auf, auf der der Boden 31 einer Haube 32 aus feuerfestem Material ruht. Die Platte 30 ist von den Polstücken 5 und 6 durch eine Isolierschicht 62 elektrisch isoliert und kann somit einen Stromanschluß für die Heizhülle 11 bilden. Die Haube 32 umgibt den Tiegel 9, der durch das feuerfeste Rohr 2 getragen wird, das seinen Boden 33 durchdringt. Der Tiegelboden 33 wird um einige Millimeter von der Bodenplatte 31 in Abstand gehalten, damit diese auf den Tiegel infolge der Ausdehnung der Hülle 11 während der Erwärmung des Rohres 2 nicht aufstoßen kann.
  • Um das Innere des Rohres 2 vor Beginn des Ab- stichs von Stahl zu erwärmen, bedient man sich vorzugsweise einer Graphitelektrode, wie eine solche mit 34 bezeichnet in Fig. 7 dargestellt ist. Diese Elektrode ist U-fönnig ausgebildet, und die oberen Enden 37 beider Schenkel 35 dieses U sind über Zuleitungen 36 (Fig. 8) an eine entsprechende Stromquelle 38 angeschlossen. Diese Zuleitungen können in die Teile 37 der Elektrode übergehen, die dazu bestimmt sind, in den Tiegel 9 während der Heizung desselben einzudringen.
  • Wenn dielnnentemperatur des feuerfestenRohres2 erreicht ist, muß der Widerstand 34 aus dem Rohr 2 schnell und ohne Stoß herausgezogen werden. Um dies - zu erreichen, ist der Widerstand 34 auf einem Rahmen 39 angeordnet, der durch bewegliche Bänder 40 und 41 senkrecht geführt wird, die über Leitrollen 42, 43, 44 bzw. 45, 46 und 47 laufen. Der Rahmen 39 ist außerdem mit einem weiteren biegsamen Band 48 verbunden, das über Rollen 49 und 50 zu einem um den Zapfen 52 schwenkbaren Arm 51 läuft. Dieser Arm kann zwei zueinander entgegengesetzte Stellungen einnehmen, wie sie in Fig. 8 mit 51' und 51" strichpunktiert dargestellt sind. Bei diesen Armstellungen nimmt der Rahmen 39 die Stellungen 39' und 39" ein. Das Schwenken des Armes 51 aus der Stellung 51' in die Lage 51" kann schnell erfolgen, so daß hierbei der Widerstand 34 aus dem Rohr 2 herausgezogen und aus dem Tiegel in völlig geradliniger Bahn entfernt werden kann.
  • Die Stromversorgung der Wicklungen der Polstücke 5 und 6 erfolgt beispielsweise gemäß der in Fig. 9 dargestellten Schaltung. Die drei Zuführungsleitungen 52, 53 und 54 liefern von einem Wechselstromgenerator 55 aus den Dreiphasenstrom. Die Leitungen 52 und 53 sind hierbei an einen Polwechsler 56 angeschlossen, der in der mit ausgezogenen Linien dargestellten Stellung diese Zuleitungen an zwei weitere Leiter 57 und 58 anschaltet. Für jedes der Polstücke 5 und 6 ist nur eine einzelne Wicklung pro Phase dargestellt, und diese Wicklung ist in der bei Fig. 6 für die Spulen verwendeten Art bezeichnet, wobei jedoch die Ziffern der Spulen nicht mehr wiedergegeben sind. Der Anschluß der drei Phasen erfolgt in Sternschaltung.
  • Bei Umschaltung des Polwechslers 56 in die gestrichelt dargestellte Lage werden zwei Phasen umgepolt und demzufolge die Richtung der Verschiebung des Magnetfeldes umgekehrt, Um Änderungen der Feldstärke zu bewirken" bedient man sich einer Spannungsänderungsschaltung 59, mit der von einer Wechselstromquelle 61 aus die Erregerspule 60 des Wechselstromgenerators 55 stromversorgt wird.
  • Die Regelung der Abflußgeschwindigkeit des Metalls durch Änderung der Feldstärke ist sehr wirkungsvoll, da sich diese Geschwindigkeit mit dem Quadrat der Feldstärke ändert. Die Bremswirkung auf die Abflußgeschwindigkeit des Metalls erhöht sich jedoch nicht allein mit der Frequenz, sondem bei einer gegebenen Frequenz ebenfalls mit steigender Spannung.
  • Die Speisespannung der Einrichtung soll vorzugsweise auf einem geringen Wert gehalten werden, um Isolationsschwierigkeiten zu vermeiden. Eine zwischen 100 und 200Volt liegende Spannung scheint die geeignetste zu sein. Wenn man die Frequenz von 200 auf 1000 Hz erhöht, kann es vorteilhaft sein, die Zuleitungen zur Verminderung der Stromverdrängungsverluste (Skin-Effekt) zu unterteilen. So verwendet man bei 1000 Hz vorzugsweise zwei isolierte Leiter parallel.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Einrichtung zur Regelung der Fallgeschwindigkeit eines Stromes geschmolzenen Metalls mit hohem Schmelzpunkt in einem vertikalen, aus feuerfestem Material bestehenden Rohr mit rechteckigem Querschnitt, welches längs seiner breiteren gegenüberliegenden Seitenwände Polstücke aufweist, die senkrechte Nuten in diesen Seitenwänden bilden und in denen Wicklungen untergebracht sind, welche von Mehrphasenströmen derart durchflossen werden, daß sie in dem flüssigen Metallstrom ein Magnetfeld hervorrufen, welches parallel zur Achse des Rohres wandert, dadurch gekennzeichnet, daß dieWicklungen (16) am Grunde der Nuten (13) angeordnet sind und somit zwischen sich und dem Rohr (2) einen Kanal für einen an sich bekannten kühlenden Luftstrom frei lassen, welcher die dem Rohr benachbarten Teile (15) der Polstücke (5, 6) und die Isolation der Wicklungen kühlt.
  2. 2. Einrichtung nach Ansprach 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Nuten (13) an ihrem dem Rohr (2) zugewandten Ende verengt sind, um das Magnetfeld längs des Rohres (2) zu vergleichmäßigen, die unmittelbare Erwärmung der Wicklungen. (16) durch vom Rohr (2) ausgehende Wärmestrahlung herabzusetzen und die Berührungsfläche zwischen dem Luftstrom und dem Rohr zu vermindern. 3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Wicklungen (16) etwa die Hälfte desQuerschnitts derNuten(13) einnehmen. 4. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das vom Metall durchflossene Rohr (2) aus feuerfestem Material mit einer Masse (10) aus pulverförmigern, Wärme schlecht leitendem und feuerfestem Material umgeben ist, welches in einer metallischen Hülle (11) enthalten ist, die gleichzeitig als elektrische Heizvorrichtung ausgebildet ist. 5. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die metallische Hülle (11) aus einer Legierung von 8011/e Nickel, 150/ü, Chrom und 501a Eisen besteht. 6. Einrichtung nach Ansprach 4, dadurch gekennzeichnet, daß das untere Ende des feuerfesten Rohres (2) in seiner Mitte einen kreisförmigen Durchlaß (26) aufweist. 7. Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchlaß (26) um einige Zentimeter oberhalb des unteren Randes des Heizwiderstandes (11) vorgesehen ist. 8. Einrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Grundfläche des Heizwiderstandes (11) von einem dünnen Metallblech (29) bedeckt ist, das bei Auftreffen des Schmelzflusses schmilzt. 9. Einrichtung nach Anspruch4, dadurch gekennzeichnet, daß der Heizmantel (11) an seinem oberen Ende eine Platte (30) aufweist, auf der der Boden (31) einer Haube (32) aus schwer schmelzbarem Material ruht, die einen durch das feuerfeste Rohr (2) im Abstand von einigen Millimetern vom Boden (31) der Haube (32) getragenen Tiegel (9) umgibt. 10. Einrichtung nach einem der vorhergehendenAnsprüche, gekennzeichnet durch einen Heizwiderstand (34), der vor dem Ablassen des Metalls in das feuerfeste Rohr (2) eingeführt werden kann, um das Innere des Rohres auf eine dem Schmelzpunkt des Metalls angenäherte Temperatur zu bringen, während das Rohr außen auf einer Temperatur gehalten wird, die 300 bis 4001 C unter dem Schmelzpunkt des Metalls liegt. 11. Einrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Heizwiderstand (34) aus Graphit besteht und in Form eines U ausgebildet ist, dessen beide freien Schenkelenden an eine Stromquelle (38) angeschlossen sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 554 959, 837 579; britische Patentschrift Nr. 728 145; USA.-Patentschrift Nr. 2 536 859.
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