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DE1181995B - Steinzeugrohr mit Betonummantelung - Google Patents

Steinzeugrohr mit Betonummantelung

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Publication number
DE1181995B
DE1181995B DEC24619A DEC0024619A DE1181995B DE 1181995 B DE1181995 B DE 1181995B DE C24619 A DEC24619 A DE C24619A DE C0024619 A DEC0024619 A DE C0024619A DE 1181995 B DE1181995 B DE 1181995B
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DE
Germany
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stoneware
pipe
concrete
stoneware pipe
intermediate layer
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DEC24619A
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L58/00Protection of pipes or pipe fittings against corrosion or incrustation
    • F16L58/02Protection of pipes or pipe fittings against corrosion or incrustation by means of internal or external coatings
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L9/00Rigid pipes
    • F16L9/10Rigid pipes of glass or ceramics, e.g. clay, clay tile, porcelain

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Dispersion Chemistry (AREA)
  • Laminated Bodies (AREA)

Description

  • Steinzeugrohr mit Betonummantelung Für die Abführung von aggressiven Abwässern haben sich Steinzeugrohre hervorragend bewährt. Da die Herstellung von Steinzeugrohren, insbesondere mit größeren Durchmessern, aufwendig und teuer ist, weicht man trotz der den Steinzeugrohren eigenen erheblichen Vorteile auf Rohre aus weniger widerstandsfähigen, nicht keramischen Baustoffen aus. Da erhebliche Gefahren für die öffentliche Gesundheit entstehen können, wenn Ableitungsrohre für verschmutzte Abwässer undicht werden, sind immer wieder Wege gesucht worden, die die Herstellung für diese Zwecke geeigneter Steinzeugxohre verbilligen.
  • Man hat deshalb schon Betonleitungen hergestellt, deren innere Oberfläche mit Steinzeugplatten verkleidet ist. Die Steinzeugplatten sorgen dabei für die Widerstandsfähigkeit gegenüber aggressiven Flüssigkeiten, während durch die Betonummantelung die nötige Festigkeit des Rohrkörpers erzielt wird. Weiter hat man insbesondere bei eiförmigem Querschnitt des Abwässerkanals die innere Oberfläche dieses Kanals aus Steinzeugschalen hergestellt, die etwa je ein Viertel der Umfangsfläche bedecken, so daß dann z. B. vier derartige Teile den vollen eiförmigen Querschnitt ergeben.
  • Ein großer Nachteil dieser bekannten Konstruktionen besteht darin, daß diePlatten oderSchalenteileder Steinzeugauskleidung an ihren aneinanderstoßenden Kanten Fugen bilden, die mit einem Kitt gedichtet werden müssen. Diese kittgedichteten Fugen haben gegenüber aggressiven Flüssigkeiten aber nicht die Widerstandsfähigkeit des Steinzeuges.
  • Es ist auch ein chemisch aggressive oder mit Fäkalien verschmutzte Abwässer od. dgl. führendes Betonrohr mit Steinzeugauskleidung bekannt, dessen Auskleidung aus einem dünnwandigen, einstückigen Steinzeugrohr besteht. Bei derartigen Verbundrohren hat es sich aber gezeigt, daß durch das Schwinden des Betons beim Erhärten bzw. durch die Quellung des Steinzeugrohres unter dem Einfluß von Flüssigkeiten Spannungen entstehen, die zur Rißbildung führen.
  • Zur Vermeidung derartiger Risse wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, bei einem Steinzeugrohr mit Betonummantelung eine dünne Zwischenschicht aus einem wie mit Bitumen überzogene Pappe verformbaren Material zwischen Steinzeugrohr und Betonmantel anzuordnen.
  • Durch diese Maßnahme wird die Schwindung des Betons im Zuge seiner Härtung nach dem Aufbringen auf das Steinzeugrohr und die bei Steinzeugrohren, insbesondere nach längerem Inberührungstehen mit Flüssigkeiten beobachtbare Quellung durch die Zwischenschicht aufgefangen. Außerdem werden auch etwa auftretende unterschiedliche Wärmedehnungen zwischen Steinzeugrohr und Betonmantel ausgeglichen.
  • Bei Stahlrohren mit Kunststoffauskleidung sind zwar kompressible Zwischenschichten aus Schaumkunststoff bekannt. Diese dienen aber dazu, einen Abstand zwischen dem Rohr und der Auskleidung zu gewährleisten, der unterschiedliche Längsdehnungen von Rohr und Auskleidung ermöglicht. Die Vermeidung von Schwindrissen durch Kompression der Zwischenschicht ist dort weder beabsichtigt noch erforderlich.
  • Die Zwischenschicht kann aus einer wenigstens an einer Oberfläche mit Bitumen überzogenen Pappe od. dgl. bestehen. Gegebenenfalls kann die Zwischenschicht auch eine Masse aus zusammendrückbarem Material sein, das mit an sich bekannten Füllstoffen versetzt ist. Ein erfindungsgemäßes, mit Betonummantelung versehenes Steinzeugrohr kann man beispielsweise derart herstellen, daß ein. Steinzeugrohr mit einer solchen Zwischenschicht bedeckt und in eine Hohlform eingesetzt wird. Darauf wird in den Zwischenraum zwischen der Zwischenschicht und der Forminnenwandung der Beton eingebracht, vorzugsweise eingestampft.
  • Man kann ein erfindungsgemäßes, mit Beton ummanteltes Steinzeugrohr auch dadurch herstellen, daß man ein Steinzeugrohr konzentrisch in ein Betonrohr einsetzt und den Zwischenraum in bekannter Weise mit einer zusammendrückbaren Masse ausgießt.
  • Im allgemeinen genügt es, wenn die Zwischenschicht eine Stärke in der Größenordnung von 0,2 bis 0,5 mm aufweist, jedoch kann es mitunter zweckmäßig sein, die Stärke der Zwischenschicht bis auf 2 mm zu vergrößern.
  • Die Zwischenschicht braucht nicht säurefest zu sein, da sie vom aggressiven Inhalt der Leitung durch das Steinzeugrohr abgeschirmt ist.
  • Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Rohres. Das Steinzeugrohr 1 weist eine dem jeweiligen Rohrdurchmesser angepaßte Stärke auf. Über diesem Steinzeugrohr liegt die in der Zeichnung etwas zu dick dargestellte verformbare Zwischenschicht 2, auf der die Betonummantelung 3 aufgebracht ist.

Claims (1)

  1. Patentanspruch: Steinzeugrohr mit Betonummantelung, g e -kennzeichnet durch eine dünne Zwischenschicht (2) aus einem wie mit Bitumen überzogene Pappe verformbaren Material zwischen dem Steinzeugrohr (1) und dem Betonmantel (3). In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschrift Nr. 2 070 888; deutsche Gebrauchsmuster Nr. 1742 624, 1806346.
DEC24619A 1961-07-14 1961-07-14 Steinzeugrohr mit Betonummantelung Pending DE1181995B (de)

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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2070888A (en) * 1935-06-24 1937-02-16 Eschenbrenner Hector Lined concrete pipe
DE1742624U (de) * 1956-08-20 1957-04-04 Gewerkschaft Elwerath Aus metallrohren zusammengesetzte rohrleitung mit kunststoffutter fuer erdoelfoerderleitungen.
DE1806346A1 (de) * 1967-11-06 1969-07-10 Marconi Co Ltd Verfahren und Anordnung zur UEberrahmensynchronisierung in Pulscodemodulations-Aufbausystemen

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2070888A (en) * 1935-06-24 1937-02-16 Eschenbrenner Hector Lined concrete pipe
DE1742624U (de) * 1956-08-20 1957-04-04 Gewerkschaft Elwerath Aus metallrohren zusammengesetzte rohrleitung mit kunststoffutter fuer erdoelfoerderleitungen.
DE1806346A1 (de) * 1967-11-06 1969-07-10 Marconi Co Ltd Verfahren und Anordnung zur UEberrahmensynchronisierung in Pulscodemodulations-Aufbausystemen

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