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DE1181724B - Fahrbare Maschine zum Ausrichten von Gleisen der Seite nach - Google Patents

Fahrbare Maschine zum Ausrichten von Gleisen der Seite nach

Info

Publication number
DE1181724B
DE1181724B DE1963P0031237 DEP0031237A DE1181724B DE 1181724 B DE1181724 B DE 1181724B DE 1963P0031237 DE1963P0031237 DE 1963P0031237 DE P0031237 A DEP0031237 A DE P0031237A DE 1181724 B DE1181724 B DE 1181724B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
track
tools
machine
threshold
machine according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1963P0031237
Other languages
English (en)
Inventor
Franz Plasser
Ing Josef Theurer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Franz Plasser Bahnbaumaschinen Industrie GmbH
Original Assignee
Franz Plasser Bahnbaumaschinen Industrie GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Franz Plasser Bahnbaumaschinen Industrie GmbH filed Critical Franz Plasser Bahnbaumaschinen Industrie GmbH
Publication of DE1181724B publication Critical patent/DE1181724B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B33/00Machines or devices for shifting tracks, with or without lifting, e.g. for aligning track, for shifting excavator track
    • E01B33/02Machines or devices for shifting tracks, with or without lifting, e.g. for aligning track, for shifting excavator track for slewing, i.e. transversely shifting, in steps

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Machines For Laying And Maintaining Railways (AREA)

Description

  • Fahrbare Maschine zum Ausrichten von Gleisen der Seite nach Maschinen zum Ausrichten von Gleisen der Seite nach sind bereits in mannigfachen Ausführungsformen bekanntgeworden und gliedern sich im wesentlichen in zwei Gruppen. Bei der einen Gruppe von Maschinen ist die Maschine mit irgendwelchen Organen versehen, die auf Teile des Gleises unmittelbar einwirken, indem sie auf diese Teile, z. B. auf die Schienen, Druck oder Schläge ausüben oder mit diesen Teilen eine kombinierte Hub- und Seit, wärtsbewegung ausführen, wobei sie die Gleisteile unmittelbar ergreifen. Bei diesen Maschinen werden die Teile des Gleises,. insbesondere die Schienenbefestigungsmittel, ungebührlich beansprucht und gefährdet. Bei einer anderen Gruppe von Gleisrichtmaschinen wird dem Gleis eine wahlweise nach der einen oder anderen Seite gerichtete Rüttelbewegung erteilt, die das Gleis in,eine hüpfende oder gleitende Bewegung 'setzt. Abgesehen davon, daß auch bei diesen Maschinen die zum Gleisrücken erforderlichen Kräfte über .die! Schienen dem Gleis Übermittelt werden, ist es . einigermaßen schwierig, die Änderung der Lage der. Schwellen- im Schotterbett zu ermöglichen und die gewonnene Sollage dieser Schwellen. sodann sicherstellen. .Unter dem .Einfluß der natürlichen Elastizität des Gleises zeigt .dieses nur allzu leicht das Bestreben, nach Beendigung der Rückarbeit selbst wieder @* in seine ursprüngliche Lage -zurückzuweichen ; und es müssen deshalb an den Schyvellenstirnseitgq Schotberbear4eitungsgeräte eingesetzt werden", dJe, auf . der einen Seite den Schotter ausheben oder ;:lockern und ihn auf der .anderen Seite des ,Gieisgs.,Xerdichten. .
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, unter Behebung -dieser Mergel -eine fahrbare. Maschine .zu4t Ausrichten _y91 .Gleisen der Seite nach zu scwfen,""die,einerseii.,5 dem:Gla: iskeinerlei Schaden .zufügen kann und äa#ldererseüss dessenr zage im Schotterbett, sobald sie einmal korrigiert:_wordenn ist, von vornherein zuverlässig sicherstellt.
  • Erfindu@r_rgsgemäß-- wirdä diese Aufgabe dadurch gelöst, daß die aschimit mindestens. einem,vor einer Schwellenstirnseite in das Schotterbett-i des Gleises eintauchenden, zur Ausübung eines mittelbaren Druckes gegen die Schwellenstirnseite befähigten Werkzeug ausgestattet ist. Dietisübüng dieses Druckes ist insofern mittelbar, als das Werk= zeug nicht an der Schwellenstirnseite angreift, sondern in einiger Distanz hiervon und seine Kräfte über den Schotter auf die Schwellenstirnseite zur Wirkung bringt. Dadurch wird der Schotter an der in Verschieberichtung hinteren Schwellenstirnseite gleichzeitig verdichtet und hindert die Schwelle an einem elastischen Zurückweichen in die ursprüngliche (falsche) Lage.
  • Zur - Ausübung : des - . mittelbaren, über - den Bettungsschotter wirksamen Druckes gegen die Selwellenstirnseite wird nach einem. weiteren I@arl mal- der Erfindung vor@elhaft:ein Werkzeug. benutzt, ,das in an sich bekannter Weise .quer zur Gleislängsxichtu_ng vArstellbar und mit wem; ..parallel -zr Gleislängsnchtung,flächgen unteren Ende. versehen ist... Solche bereits zur @uprdichtung des unterhalb -der Schwellen lage#Mden Schotters .bqkannt; jedoch die- Eintaugbtiefe des Werkzeuges- sobegrenzt,- daß ,sich .,@eln unxpres^Ende in tiefster.,Stellung nicht upterhalb"der Schwelle. befindet und solcherart befähigt Wird, ;.44f die Schwellenstirnseite' die zum Rucken des. Gleises nötigen.grä.fte mittelbar auszuüben.,.
  • Um die-Scbwellen mit deMGleis.:je;nach@örtlic%@ Erforde@is in. die ,eine oder Bändere @ic@tung;,vgschieben zu können, wird im Rahmen der Erfindung an beiden Schwellenstirnseiten einander gegenüberliegend ;kiiindestens je ein. Werkzeug vorgesehen, welche Werkzeuge unabhängig voneinander quer zur Gleislängsrichtung, vorzugsweise hydraulisch, verstellbar sind. Solche einander gegenüberliegende Werkzeuge können dann vorteilhaft von einem gemeinsamen, oberhalb der Gleismitte gelagerten Exzentertrieb in Vibration versetzt werden, der mit Exzenterarmen an den oberen Enden der als Schwinghebel ausgebildeten Werkzeuge angreift, während die Verstelleinrichtung für die Schwinghebelwerkzeuge etwa in Längsmitte der Werkzeuge angelenkt ist.
  • Zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt, und zwar zeigt F i g. 1 einen Querschnitt durch eine Maschine nach der Erfindung und F i g. 2 und 3 zwei Ausführungsvarianten der Maschine nach F i g. 1 in Seitenansicht.
  • In der F i g. 1 ist der Träger der Werkzeuge mit 1 bezeichnet. Auf diesem Träger ist der Exzentertrieb 2 gelagert, welcher über an den oberen Enden der Schwinghebelwerkzeuge 4' und 4" angelenkte Exzenterarme 3' bzw. 3" diese Werkzeuge in Schwingung versetzt. Verstellt werden die Werkzeuge 4', 4" mittels einer aus Zylindern 6', 6", Kolben 7', 7" und Kolbenstangen 8', 8" bestehenden Verstelleinrichtung. Die Werkzeuge sind in den Anlenkstellen 5', 5" mit den längs der festen Kolbenstangen 8', 8" beweglichen Zylindern 6', 6" gelenkig verbunden. Die Zylinder 6' und 6" sind völlig unabhängig voneinander mit Druckmittel beaufschlagbar, so daß wahlweise auf die eine oder die andere Schwellenstirnseite Druck ausgeübt werden kann. Um diesen Druck ausüben zu können, sind die Werkzeuge 4', 4" mit Stopfplatten 9', 9" versehen, die parallel zur Schwellenstirnseite stehen.
  • Das zu verschiebende Gleis besteht aus den Schienen 10 und den Querschwellen 11. Auf diesem Gleis ist die Maschine mittels des Fahrgestelles 17 auf den Rädern 18 verfahrbar. Das Fahrgestell 17 der Maschine kann mit einem auf die Oberseite des Schotterbettes 12 aufsetzbaren Stützstempel 13 ausgestattet sein, der mittels einer aus dem Zylinder 14 und dem Kolben 15 bestehenden Einrichtung absenkbar ist. Dieser Stützstempel 13 dient zur Entlastung des Gleises, um dessen Verschiebung leichter durchführen zu können.
  • Die Maschine kann, wie dies die F i g. 2 zeigt, an eine Zugmaschine 26 angehängt werden und beispielsweise derart mit einer Gleisstopfmaschine oder Gleishebemaschine gekuppelt werden. Um in diesem Falle das Werkzeugaggregat in die richtige, einer Schwellenstirnseite zugeordnete Stellung bringen zu gönnen, wird der Werkzeugträgr 1 längs des Fahrgestelles 17 der Maschine in Gleislängsrichtung längs der Führungen 16' und 16" verschiebbar und feststellbar ausgebildet. Sind die Werkzeuge auf einem einachsigen Fahrgestell gemäß F i g. 2 angeordnet, kann eine aus einem Zylinder 21, einem Kolben 22 und einer Kolbenstange 23 bestehende, mit einem Druckmittel beaufschlagbare Einrichtung benutzt werden, die an der Zugmaschine 26 im Punkt 24 und am Fahrgestell 17 im Punkt 25 angelenkt ist, um das ganze Fahrgestell hochzuschwenken. Das Fahrgestell 17 muß in diesem Fall an die Zugmaschine 26 gelenkig angekuppelt werden, wie dies in der F i g. 2 mit dem Gelenk 20 veranschaulicht ist. Im übrigen können die Werkzeuge bzw. der Werkzeugträger in beliebiger Weise höhenverstellbar ausgebildet werden, und selbstverständlich ist es auch ohne weiteres möglich, die Maschine mit einem mehrachsigen Fahrgestell 17 auszustatten, wie dies die F i g. 3 zeigt, und sie unabhängig von anderen Oberbaumaschinen einzusetzen.

Claims (6)

  1. Patentansprüche: 1. Fahrbare Maschine zum Ausrichten von Gleisen der Seite nach, dadurch gekennzeichnet, daß sie mit mindestens einem vor einer Schwellenstirnseite in das Schotterbett des Gleises eintauchenden, zur Ausübung eines mittelbaren Druckes gegen die Schwellenstirnseite befähigten Werkzeug ausgestattet ist.
  2. 2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das zur Ausübung eines mittelbaren Druckes gegen die Schwellenstirnseite befähigte, in an sich bekannter Weise quer zur Gleislängsrichtung verstellbare, vorzugsweise vibrierende Werkzeug mit einem parallel zur Gleislängsrichtung flächigen unteren Ende versehen und in seiner Eintauchtiefe so begrenzt ist, daß sich dieses untere Ende in tiefster Stellung nicht unterhalb der Schwelle befindet.
  3. 3. Maschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß an beiden Schwellenstirnseiten einander gegenüberliegend mindestens je ein Werkzeug vorgesehen ist und diese Werkzeuge unabhängig voneinander quer zur Gleislängsrichtung, vorzugsweise hydraulisch, verstellbar sind, damit sie wahlweise auf die eine oder die andere Schwellenstirnseite mittelbar drückend eingesetzt werden können.
  4. 4. Maschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß zum In-Vibration-Versetzen der Werkzeuge über der Gleismitte ein Exzenterantrieb gelagert ist, der mit Exzenterarmen an den oberen Enden der als Schwinghebel ausgebileWen Werkzeuge angreift, und daß die Verstelleinrichtung für die Schwinghebelwerkzeuge etwa in Längsmitte der Werkzeuge angelenkt ist.
  5. 5. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger der Werkzeuge längs des Fahrgestelles der Maschine in Gleislängsrichtung verschiebbar und feststellbar ist.
  6. 6. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Fahrgestell der Maschine mit einem auf die Schotterbettoberseite aufsetzbaren Stützstempel ausgestattet ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 1033 234, 1ƒ54104.
DE1963P0031237 1962-03-02 1963-03-02 Fahrbare Maschine zum Ausrichten von Gleisen der Seite nach Pending DE1181724B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT176362A AT239831B (de) 1962-03-02 1962-03-02 Fahrbare Maschine zum seitlichen Ausrichten von Gleisen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1181724B true DE1181724B (de) 1964-11-19

Family

ID=3520475

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1963P0031237 Pending DE1181724B (de) 1962-03-02 1963-03-02 Fahrbare Maschine zum Ausrichten von Gleisen der Seite nach

Country Status (3)

Country Link
AT (1) AT239831B (de)
CH (1) CH399506A (de)
DE (1) DE1181724B (de)

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1033234B (de) 1956-02-07 1958-07-03 Robel & Co G Kraftangetriebener Gleisruecker
DE1054104B (de) 1956-10-24 1959-04-02 Ing Josef Theurer Fahrbare Gleisstopfmaschine

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1033234B (de) 1956-02-07 1958-07-03 Robel & Co G Kraftangetriebener Gleisruecker
DE1054104B (de) 1956-10-24 1959-04-02 Ing Josef Theurer Fahrbare Gleisstopfmaschine

Also Published As

Publication number Publication date
AT239831B (de) 1965-04-26
CH399506A (de) 1965-09-30

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