DE1181525B - Bohrmaschine - Google Patents
BohrmaschineInfo
- Publication number
- DE1181525B DE1181525B DES55879A DES0055879A DE1181525B DE 1181525 B DE1181525 B DE 1181525B DE S55879 A DES55879 A DE S55879A DE S0055879 A DES0055879 A DE S0055879A DE 1181525 B DE1181525 B DE 1181525B
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- slide
- carriage
- drilling
- spindle
- drilling machine
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Pending
Links
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23Q—DETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
- B23Q17/00—Arrangements for observing, indicating or measuring on machine tools
- B23Q17/22—Arrangements for observing, indicating or measuring on machine tools for indicating or measuring existing or desired position of tool or work
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23Q—DETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
- B23Q1/00—Members which are comprised in the general build-up of a form of machine, particularly relatively large fixed members
- B23Q1/25—Movable or adjustable work or tool supports
- B23Q1/44—Movable or adjustable work or tool supports using particular mechanisms
- B23Q1/56—Movable or adjustable work or tool supports using particular mechanisms with sliding pairs only, the sliding pairs being the first two elements of the mechanism
- B23Q1/60—Movable or adjustable work or tool supports using particular mechanisms with sliding pairs only, the sliding pairs being the first two elements of the mechanism two sliding pairs only, the sliding pairs being the first two elements of the mechanism
- B23Q1/62—Movable or adjustable work or tool supports using particular mechanisms with sliding pairs only, the sliding pairs being the first two elements of the mechanism two sliding pairs only, the sliding pairs being the first two elements of the mechanism with perpendicular axes, e.g. cross-slides
- B23Q1/621—Movable or adjustable work or tool supports using particular mechanisms with sliding pairs only, the sliding pairs being the first two elements of the mechanism two sliding pairs only, the sliding pairs being the first two elements of the mechanism with perpendicular axes, e.g. cross-slides a single sliding pair followed perpendicularly by a single sliding pair
-
- Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
- Y10—TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
- Y10S—TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
- Y10S206/00—Special receptacle or package
- Y10S206/812—Packaged towel
-
- Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
- Y10—TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
- Y10T—TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER US CLASSIFICATION
- Y10T408/00—Cutting by use of rotating axially moving tool
- Y10T408/91—Machine frame
- Y10T408/92—Machine frame with counterweight mechanism
-
- Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
- Y10—TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
- Y10T—TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER US CLASSIFICATION
- Y10T408/00—Cutting by use of rotating axially moving tool
- Y10T408/91—Machine frame
- Y10T408/93—Machine frame including pivotally mounted tool-carrier
- Y10T408/935—Machine frame including pivotally mounted tool-carrier including laterally movable tool-carrier
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Drilling And Boring (AREA)
Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Internat. Kl.: B 23 b
Nummer:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
Deutsche Kl.: 49 a - 39/02
1181 525
S55879Ib/49a
13. November 1957
12. November 1964
S55879Ib/49a
13. November 1957
12. November 1964
Anmelder:
Gebrüder Sulzer Aktiengesellschaft,
Winterthur (Schweiz)
Vertreter:
Dipl.-Ing. H. Marsch, Patentanwalt,
Schwelm (Westf.), Westfalendamm 10
Schwelm (Westf.), Westfalendamm 10
Beanspruchte Priorität:
Schweiz vom 2.Novembef 1957 (52 214)
Die Erfindung betrifft eine Bohrmaschine, deren Bohrmaschine
Spindel mindestens in einer quer — vorzugsweise
senkrecht — zu ihr stehenden Richtung durch Ver-
schieben entlang einer Führungsbahn auf eine gewünschte, insbesondere durch eine Bohrlehre gegebene
Koordinate eingestellt werden kann. Die Erfindung ist gekennzeichnet durch mindestens einen entlang
der Führungsbahn quer zur Achsrichtung der Spindel mittels eines Motors verschiebbaren ersten
Schlitten und durch einen das Bohraggregat tragenden, relativ zum ersten Schlitten in derselben Richtung
um eine kürzere Strecke verschiebbaren zweiten Schlitten.
Mittels einer Steuereinrichtung kann der Verschiebemotor des ersten Schlittens nach Maßgabe
der Relatiwerschiebungen des zweiten zum ersten Schlitten gesteuert werden. Der erste Schlitten kann
mittels eines Elektromotors verschoben werden, und die Steuereinrichtung kann mindestens ein Potentiometer
aufweisen, das nach Maßgabe der Relatiwer-Schiebungen des zweiten gegenüber dem ersten
Schlitten den Elektromotor steuert. Dabei kann die Steuereinrichtung zwei Potentiometer aufweisen, von
denen das eine zur Steuerung des Elektromotors für die Verschiebung in der einen und das andere für
die Verschiebung in der entgegengesetzten Richtung dient. Es kann auch der erste Schlitten mittels eines
hydraulischen Motors verschoben werden und die Steuereinrichtung mindestens ein Steuerorgan aufweisen,
das nach Maßgabe der Relativverschiebungen des zweiten gegenüber dem ersten Schlitten die
Zufuhr von hydraulischem Arbeitsmittel zum hydraulischen Motor steuert. Hierbei empfiehlt es sich,
den hydraulischen Motor mit einem Zylinder und einem darin befindlichen Kolben auszurüsten und
das Steuerorgan zur Steuerung der Zu- und Abfuhr des hydraulischen Arbeitsmittels als Schiebergehäuse
mit einem darin befindlichen Schieber auszubilden, von denen das eine Teil mit dem ersten und das
andere Teil mit dem zweiten Schlitten verbunden ist. Zweckmäßig wird eine Bohrmaschine mit waagerechter
Bohrspindel so eingerichtet, daß die Bohrspindel sowohl in senkrechter wie auch in waagerechter
Richtung je mittels eines ersten und eines zweiten Schlittens verschoben werden kann.
Bekannte Bohrmaschinen haben die Spindel direkt auf einem motorisch beweglichen Schlitten befestigt,
welcher die Einstellbewegung senkrecht zur Achsenrichtung der Spindel ausführt. Zur Durchführung
dieser Einstellbewegung muß daher dieser Schlitten bewegt werden, was wegen der motorischen Antriebsteile
umständlich ist und eine Feineinstellung erschwert. Es ist zwar bei Bohrmaschinen bekannt,
zusätzlich zur Bewegung des1 Schlittens eine weitere
Bewegung des Schlittens eine weitere Bewegungsmöglichkeit des Werkzeuges in der gleichen Richtung
vorzusehen, jedoch nur in AcHsenrichtung des Bohrwerkzeuges, wodurch die Vorschubbewegung auch
bei feststehenden Schlitten durchgeführt werden kann. Die erfindungsgemäße ■'Anordnung hat zum
Ziel, eine leichte Einstellbarkeit der Spindel, insbesondere auf durch Bohrlehren gegebene Koordinaten
zu ermöglichen.
Die Erfindung ist nachstehend an drei Ausführungsbeispielen näher erläutert; Die Fig. 1 bis 3
zeigen vereinfacht je eines dieser drei Beispiele je in einer Ansicht in Richtung der Bohrspindelachse.
Die Bohrmaschinen nach deft Fig. 1 bis 3 besitzen je eine Bohrspindel 1; die in einem Bohraggregat
2 in Richtung ihrer' Achse, senkrecht zur Zeichnungsebene, verschiebbar gelagert ist. Der Antriebsmotor
und das Getriebe mit der Spindellagerung sind im Kasten des Bohraggregats untergebracht
und nicht näher dargestellt. Die Bohrspindel soll in senkrecht zu ihr stehender Richtung durch
Verschieben entlang der Fühlungsbahnen 3 und 4 auf jede gewünschte Höhen- und Längenkoordinate
eingestellt werden können. Die Koordinaten der einzustellenden Lagen können z. B. durch am Werkstück
angebrachte Bohrlehren festgelegt sein. Die Bohrspindel wird senkrecht und waagerecht so weit
verschoben, bis die Achse der Bohrspindel mit der Achse der Bohrung in der Lehre übereinstimmt;
in dieser Lage wird dann das· Bohraggregat durch
409 727/131
Klemmen festgehalten. Hernach kann das in die Bohrspindel gespannte Werkzeug in Richtung der Spindelachse
in das Werkstück hineingetrieben werden.
Bei der Bohrmaschine nach F i g. 1 ist das Bohraggregat 2 über Schlittenelemente 5,6 und 7 auf dem
Boden 8 abgestützt. Zum Verschieben in senkrechter Richtung bildet das Schlittenelement 6 einen ersten
Schlitten, der auf der Bahn 3 geführt ist. Das Schlittenelement 5 bildet einen zweiten Schlitten, der
ebenso auf der Führungsbahn 3 geführt ist und den Kasten mit dem Bohraggregat 2 trägt. Der erste
Schlitten kann mittels des Elektromotors 9 der Bahn 3 entlangbewegt werden. Das Gewicht des zweiten
Schlittens 5 und des Bohraggregats 2 mit seinem Kasten ist über ein Zugglied 15, einen Hebel 16 und
eine Feder 17 am ersten Schlitten 6 abgestützt. Die Feder 17 ist so ausgebildet und der Hebel 16 so angeordnet,
daß der zweite Schlitten 5 mit dem Bohraggregat 2 durch geringe Kräfte mittels des Zahnrades
13 und der Zahnstange 14 aus seiner Gleichgewichtslage nach oben oder unten um eine kurze
Strecke entfernt und dadurch gegenüber dem ersten Schlitten 6 relativ verschoben werden kann. Zur Bewegung
in waagerechter Richtung im Sinne des Doppelpfeiles 18 dient der Motor 19, der die als
erster Schlitten wirkenden Schlittenelemente 7 und 5 mittels Eingriffs in die Zahnstange 20 verschieben
kann. Als zweiter Schlitten kommt das Gehäuse des Bohraggregats 2 zur Wirkung, das entlang der Führungsbahn
24 mittels einer Spindel 25 geführt wird.
Die Elektromotoren 9 und 19 werden von einem Schalter 50 aus gesteuert, und zwar hebt bei Drücken
des Knopfes 51 der Motor 9 das Schlittenelement 6 an; ein Druck auf den Knopf 52 läßt das Schlittenelement
nach unten verschieben. Die Knöpfe 53 und 54 lösen beim Eindrücken eine Bewegung des
Schlittenelements 7 im einen oder anderen Sinn des Doppelpfeils 18 aus. Durch Verschieben des Bohraggregats
2 mittels der Druckknopfsteuerung des Schalters 50 kann die Spindel zunächst annäherungsweise
auf die gewünschte Arbeitsstellung eingestellt werden. Mittels Feinverschieben durch die Spindeln
25 und 55 kann die Spindel schließlich sowohl in waagerechter wie in senkrechter Richtung noch
genau in die gewünschte Lage gebracht werden, worauf die Schlitten durch Festklemmen der beiden
Arretierungen 26 und 27 in der eingestellten Arbeitslage gesichert werden.
Die Bohrmaschine nach Fig. 2 ist gleich ausgebildet wie die Bohrmaschine nach Fig. 1. Zwischen
den beiden Schlitten für die Bewegung in einer Richtung ist jedoch zusätzlich noch eine Steuereinrichtung
vorgesehen, mittels der der mit dem ersten Schlitten verbundene Verschiebemotor für
eine Verschieberichtung nach Maßgabe der Relativverschiebung des zweiten zu diesem ersten Schlitten
selbsttätig gesteuert wird. Der Elektromotor 9 für die Verschiebung in senkrechter Richtung läßt sich mit
Hilfe eines Potentiometerpaares 10, 11 steuern, und zwar durch das Potentiometer 10 für aufwärts gerichtete
und durch das Potentiometer 11 für abwärts gerichtete Bewegung. Die Potentiometer 10 und 11
sind mit dem ersten Schlitten 6 und der Kontakt 12 mit dem zweiten Schlitten 5 fest verbunden. Bei
Relatiwerschiebung des zweiten gegenüber dem ersten Schlitten gleitet der Kontakt 12 auf eines der
beiden Potentiometer. Dieses wird nun den Elektromotor 9 so in Betrieb setzen, daß der erste Schlitten
entsprechend der eingeleiteten Relativverschiebung dem zweiten Schlitten 5 nachfolgt, bis der Potentiometerkontakt 12 wieder in Nullpunktlage steht. Es
ist so möglich, mühelos unter Anwendung geringer Kräfte die Bohrspindel auf und ab zu verschieben.
Beim Zentrieren der Spindel mittels einer Lehre wird weder das in die Lehre einzufahrende Werkzeug noch
die Bohrlehre beschädigt.
Der Motor 19 für die Waagerechtverschiebung wird mittels des Potentiometerpaares 21 und 20 mit
zugehörigem Kontakt 23 gesteuert. Durch Relativverschiebung des zweiten, durch das Gehäuse des
Bohraggregats 2 gebildeten Schlittens gegenüber dem durch das Element 5 und den Ständer 7 gebildeten
ersten Schlitten wird der Potentiometerkontakt 23 auf eines der beiden Potentiometer 21 und 22 geführt.
Dadurch setzt sich der Motor 19 in der gewünschten Richtung in Betrieb. Der erste Schlitten 7,5
folgt dann der Bewegung des zweiten Schlittens 2. Ist durch die beschriebenen Bewegungen in senkrechter
und waagerechter Richtung die Spindel 1 in die gewünschte Lage gebracht, so kann diese Lage durch
Festklemmen der Arretierung 26 und 27 gesichert werden.
Die Bohrmaschine nach der F i g. 3 ist grundsätzlich gleich ausgebildet wie die Bohrmaschine nach
F i g. 2, nur sind die einzelnen Schlittenelemente etwas anders aufgeteilt.
Wiederum bildet der Ständer 28 ein Schlittenelement, außer welchem noch die Elemente 29, 30
vorhanden sind; schließlich bildet auch das in seinem Innern das Bohraggregat 2 tragende Gehäuse 31 ein
Schlittenelement. Zur Verschiebung der Bohrspindel in senkrechter Richtung entlang der Führungsbahn 3
wirken die Elemente 29 und 30 als erster Schlitten, während das Element 31 den zweiten Schlitten darstellt.
Dieser zweite Schlitten ist am ersten Schlitten über Tellerfedern 32 aufgehängt, so daß er aus seiner
Gleichgewichtslage durch geringe Kräfte relativ zum ersten Schlitten so weit verschoben werden kann, daß
der Kontakt 33 auf eines der Potentiometer 34 oder 35 trifft. Dadurch wird der Motor 36 des ersten
Schlittens so lange in Bewegung gesetzt, bis der erste Schlitten der Bewegung des zweiten nachgefolgt ist.
Zur Bewegung in waagerechter Richtung im Sinne des Doppelpfeils 18 wirken die Elemente 28 und 29
als erster Schlitten, während die Elemente 30 und 31 die Wirkung des zweiten Elements übernehmen.
Durch Verschieben des zweiten Schlittens entlang der Führungsbahn 37 wird über den Kontakt 38 und
eines der beiden Potentiometer 39 und 40 der Motor 41 in der gewünschten Richtung in Betrieb gesetzt,
so daß der erste Schlitten 28, 29 der Bewegung des zweiten Schlittens 30, 31 nachfolgt.
Als Motor zur Verschiebung der Schlitten könnten auch hydraulische Motoren oder pneumatische Motoren
Verwendung finden. An Stelle der Potentiometer würden'dann z. B. Schieber und Steuergehäuse
entsprechend mit dem ersten und dem zweiten Schlitten zu verbinden sein. Die Steuerung eines
Elektromotors könnte an Stelle mit Potentiometern auch mit elektronischen Steuerungen erreicht werden.
Die Querverschiebung braucht nicht unbedingt senkrecht zur Bohrspindel zu erfolgen, sie könnte auch
für Spezialmaschinen in einem spitzen Winkel zur Spindel gerichtet sein. Die Abstützung des zweiten
Schlittens auf dem ersten ließe sich anstatt durch Federn auch durch hydraulische Mittel durchführen.
Claims (12)
1. Bohrmaschine, deren Spindel mindestens in einer quer — vorzugsweise senkrecht — zu ihr
stehenden Richtung durch Verschieben entlang einer Führungsbahn auf eine gewünschte, insbesondere
durch eine Bohrlehre gegebene Koordinate eingestellt werden kann, gekennzeichnet
durch mindestens einen entlang der Führungsbahn quer zur Achsenrichtung der
Spindel mittels eines Motors verschiebbaren ersten Schlitten und durch einen das Bohraggregat tragenden,
relativ zum ersten Schlitten in derselben Richtung um eine kürzere Strecke verschiebbaren
zweiten Schlitten.
2. Bohrmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Schlitten ebenfalls
durch die Führungsbahn des ersten Schlittens geführt ist.
3. Bohrmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Schlitten durch
eine am ersten Schlitten angebrachte Führungsbahn geführt ist.
4. Bohrmaschine nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Steuereinrichtung, mittels der
der Verschiebemotor des ersten Schlittens nach Maßgabe der Relatiwerschiebungen des zweiten
zum ersten Schlitten gesteuert wird.
5. Bohrmaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Schlitten mittels
eines Elektromotors verschoben wird und die Steuereinrichtung mindestens ein Potentiometer
aufweist, das nach Maßgabe der Relatiwerschiebungen des zweiten gegenüber dem ersten
Schlitten den Elektromotor steuert.
6. Bohrmaschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinrichtung zwei
Potentiometer aufweist, von denen das eine zur Steuerung des Elektromotors für die Verschiebung
in der einen und das andere für die Ver-Schiebung in der entgegengesetzten Richtung
dient.
35
7. Bohrmaschine nach Anspruch 1, deren Spindel mindestens in senkrechter Richtung verstellt
werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß das Gewicht des zweiten Schlittens mit dem Bohraggregat
unter Vermittlung einer in senkrechter Richtung unter Einwirkung von Kräften nachgebenden
Vorrichtung am ersten Schlitten abgestützt ist.
8. Bohrmaschine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Schlitten am
ersten Schlitten über eine Feder abgestützt ist.
9. Bohrmaschine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Schlitten am
ersten Schlitten über ein hydraulisches Gestänge abgestützt ist.
10. Bohrmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Schlitten mittels
eines hydraulischen Motors verschoben wird und die Steuereinrichtung mindestens ein Steuerorgan
aufweist, das nach Maßgabe der Relatiwerschiebungen des zweiten gegenüber dem ersten
Schlitten die Zufuhr von hydraulischem Arbeitsmittel zum hydraulischen Motor steuert.
11. Bohrmaschine nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der hydraulische Motor
einen Zylinder und einen darin beweglichen Kolben aufweist und das Steuerorgan zur Steuerung
der Zu- und Abfuhr des hydraulischen Arbeitsmittels ein Schiebergehäuse und einen darin
befindlichen Schieber besitzt, von denen das eine Teil mit dem ersten und das andere Teil mit
dem zweiten Schlitten verbunden ist.
12. Bohrmaschine nach Anspruch 1 mit waagerechter Bohrspindel, dadurch gekennzeichnet, daß
die Bohrspindel sowohl in senkrechter wie auch in waagerechter Richtung je mittels eines ersten
und eines zweiten Schlittens verschoben werden kann.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 850 836;
schweizerische Patentschrift Nr. 323 397;
französische Patentschrift Nr. 1001594.
Deutsche Patentschrift Nr. 850 836;
schweizerische Patentschrift Nr. 323 397;
französische Patentschrift Nr. 1001594.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
409 727/131 11.64 © Bundesdruckerei Berlin
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH877007X | 1957-11-02 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1181525B true DE1181525B (de) | 1964-11-12 |
Family
ID=4544490
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES55879A Pending DE1181525B (de) | 1957-11-02 | 1957-11-13 | Bohrmaschine |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US3049030A (de) |
| CH (1) | CH355672A (de) |
| DE (1) | DE1181525B (de) |
| GB (1) | GB877007A (de) |
Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2259664B1 (de) * | 1974-01-31 | 1977-09-16 | Deflandre Rene | |
| US20130287508A1 (en) | 2012-04-25 | 2013-10-31 | Milwaukee Electric Tool Corporation | Magnetic drill press |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR1001594A (fr) * | 1946-06-04 | 1952-02-25 | Perfectionnements apportés aux machines-outils telles qu'aléseuses-fraiseuses | |
| DE850836C (de) * | 1948-12-14 | 1952-09-29 | Charles William Berthiez | Universalwerkzeugmaschine |
| CH323397A (fr) * | 1954-10-20 | 1957-07-31 | Genevoise Instr Physique | Machine-outil présentant une poupée avec broche porte-outil à axe horizontal. |
Family Cites Families (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US1676206A (en) * | 1926-08-18 | 1928-07-03 | American Tool Works Co | Traveling drilling machine |
| US2333589A (en) * | 1940-05-21 | 1943-11-02 | Cincinnati Bickford Tool Co | Drilling machine |
| US2387820A (en) * | 1942-04-30 | 1945-10-30 | Kearney & Trecker Corp | Machine tool |
| US2823590A (en) * | 1956-03-14 | 1958-02-18 | Sundstrand Machine Tool Compan | Machine tool |
| US2868086A (en) * | 1957-02-14 | 1959-01-13 | Gorton George Machine Co | Tracer controlled powered feed milling machines |
-
1957
- 1957-11-02 CH CH355672D patent/CH355672A/de unknown
- 1957-11-13 DE DES55879A patent/DE1181525B/de active Pending
-
1958
- 1958-10-31 US US771099A patent/US3049030A/en not_active Expired - Lifetime
- 1958-10-31 GB GB35060/58A patent/GB877007A/en not_active Expired
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR1001594A (fr) * | 1946-06-04 | 1952-02-25 | Perfectionnements apportés aux machines-outils telles qu'aléseuses-fraiseuses | |
| DE850836C (de) * | 1948-12-14 | 1952-09-29 | Charles William Berthiez | Universalwerkzeugmaschine |
| CH323397A (fr) * | 1954-10-20 | 1957-07-31 | Genevoise Instr Physique | Machine-outil présentant une poupée avec broche porte-outil à axe horizontal. |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| US3049030A (en) | 1962-08-14 |
| CH355672A (de) | 1961-07-15 |
| GB877007A (en) | 1961-09-13 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE3732570C2 (de) | ||
| DE19959961A1 (de) | Drehmaschine | |
| DE976248C (de) | Fraesmaschine | |
| DE3503948A1 (de) | Werkstueck-haltevorrichtung | |
| DE102016106936A1 (de) | Positioniervorrichtung, insbesondere Werkzeugpositioniervorrichtung, für ein Bearbeitungszentrum und Bearbeitungszentrum mit dieser | |
| DE1181525B (de) | Bohrmaschine | |
| DE934924C (de) | Werkzeugmaschine | |
| DE2720876A1 (de) | Werkzeugmaschine mit vertikaler drehachse, z.b. drehbank oder schleifmaschine | |
| DE1280702B (de) | Lagerung fuer den Support der Regelscheibe einer Spitzenlos-Schleifmaschine | |
| DE1502291C3 (de) | Tusch !erpresse | |
| DE2705628C2 (de) | Aufbau-Werkzeugmaschine | |
| DE3933863A1 (de) | Schleifmaschine | |
| DE2614003B1 (de) | Senkrechtdrehmaschine | |
| DE900011C (de) | Mehrspindelbohrmaschine | |
| DE1402999C3 (de) | Vorrichtung zum Bearbeiten von Werk stucken | |
| WO1999025517A1 (de) | Vorrichtung zum bearbeiten von werkstücken | |
| EP1493533A1 (de) | Spitzenlose Rundschleifmaschine | |
| DE3686354T2 (de) | Fuehrungsanordnung einer werkzeugmaschinensaeule zur genaueren wirkung der maschine. | |
| EP1260308A1 (de) | Werkzeugmaschine mit Späne-Absaugung | |
| DE1627109A1 (de) | Kopierfraesmaschine | |
| DE3112361A1 (de) | Vorrichtung zum kopieren von vorlagen mittels eines motorgetriebenen fraeswerkzeugs | |
| DE622628C (de) | Bohrwerk, insbesondere Feinbohrwerk | |
| DE3110673A1 (de) | Vorrichtung zum korrigieren der werkzeugstellung an mehrspindligen werkzeugmaschinen | |
| AT207650B (de) | Formfräs- oder bzw. und Graviermaschine | |
| DE3930221A1 (de) | Werkzeugrevolver |