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DE1181590B - Visier an einer Pistole - Google Patents

Visier an einer Pistole

Info

Publication number
DE1181590B
DE1181590B DEF38588A DEF0038588A DE1181590B DE 1181590 B DE1181590 B DE 1181590B DE F38588 A DEF38588 A DE F38588A DE F0038588 A DEF0038588 A DE F0038588A DE 1181590 B DE1181590 B DE 1181590B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
visor
pistol
sight
attached
housing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEF38588A
Other languages
English (en)
Inventor
Ernst Altenburger
Karl Westinger
Edwin Woehrstein
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Westinger & Altenburger
Original Assignee
Westinger & Altenburger
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Westinger & Altenburger filed Critical Westinger & Altenburger
Priority to DEF38588A priority Critical patent/DE1181590B/de
Priority to CH1484863A priority patent/CH430501A/de
Publication of DE1181590B publication Critical patent/DE1181590B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41GWEAPON SIGHTS; AIMING
    • F41G1/00Sighting devices
    • F41G1/06Rearsights
    • F41G1/16Adjusting mechanisms therefor; Mountings therefor
    • F41G1/26Adjusting mechanisms therefor; Mountings therefor screw
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41GWEAPON SIGHTS; AIMING
    • F41G1/00Sighting devices
    • F41G1/06Rearsights
    • F41G1/16Adjusting mechanisms therefor; Mountings therefor

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)

Description

  • Visier an einer Pistole Die Erfindung bezieht sich auf ein hinter dem Verschlußgehäuse angeordnetes, auf einem eigenen Visierträger angebrachtes Visier an einer Pistole.
  • Da das Visier zumindest beim Einschießen im Werk eingestellt werden muß, ist es im allgemeinen auf einem höhen- und seitenverstellbaren Schieber angeordnet. Bei solchen Anordnungen ist jedoch der Abstand des Visiers von der Seelenachse der Waffe verhältnismäßig groß. Je größer dieser Abstand ist, desto größer sind die Fehler, die bei einer Verkantung der Pistole entstehen. Außerdem ist Pistolen der Nachteil eigen, daß ihre Visierlinie verhältnismäßig kurz ist.
  • Bei einer bekannten Pistole ist der Visierträger nach Art eines Hebels ausgebildet, der um eine quer zur Waffe gerichtete Achse schwenkbar gelagert ist und dessen hinteres Ende nach hinten über die Waffe übersteht und das Visier trägt. Die bekannte Waffe ist mit einem Kipplauf ausgestaltet, und der Visierträger ist hinter dem Kipplauf in das Waffengehäuse eingelassen, das bei dieser Waffe nur den Hahn aufzunehmen hat. Bei dieser Anordnung wird zwar schon eine relativ lange Visierlinie und ein relativ geringer Abstand des Visiers von der Seelenachse der Waffe erzielt, jedoch ist die bekannte Anordnung des Visierträgers häufig nicht möglich, weil der Raum, der sich in Verlängerung des Laufes be-: findet, für andere Teile des Verschluß- und Abzugsmechanismus benötigt wird. So ist beispielsweise eine andere Pistole bekannt, bei welcher der Raum hinter dem Lauf nicht zur Anordnung eines Visiers verwendet werden kann und bei der deshalb der Visierträger am Ende des Kipplaufes befestigt ist. Das Visier ist zwar an diesem Träger so angeordnet, daß es hinten über die Waffe übersteht, jedoch ist der Abstand des Visiers von der Seelenachse der Pistole sehr groß, weil der Visierträger oberhalb des Verschlußgehäuses angeordnet ist, das sich an den Lauf der Waffe anschließt.
  • Durch die Erfindung sollen die Nachteile der bekannten Pistolen vermieden werden. Insbesondere soll es die Erfindung möglich machen, die Visierlinie so nahe an die Seelenachse der Pistole heranzulegen, wie es das Verschlußgehäuse der Pistole überhaupt zuläßt. Dies wird nach der Erfindung dadurch erzielt, daß der Visierträger an der hinteren Stirnfläche des Verschlußgehäuses der Pistole derart befestigt ist, daß das daran angebrachte Visier gerade noch über die Oberfläche des Verschlußgehäuses hinausragt. Bei einer solchen Anordnung können die zum Einstellen des Visiers notwendigen Teile am hinteren Ende des Verschlußgehäuses unterhalb der höchsten Mantellinie des Verschlußgehäuses angeordnet werden. Auch kann der als zweckmäßig ermittelte Abstand von 90 mm des Visiers vom Abzugszüngel voll ausgenutzt werden, so daß dadurch die Visierlinie länger als bei vergleichbaren Pistolen ist.
  • Bei einer Ausführungsform der Erfindung ,ist zum Zwecke der Höheneinstellung das Visier an dem oberen Schenkel eines Winkelhebels befestigt, der um eine waagerechte Achse an der hinteren Stirnfläche des Verschlußgehäuses schwenkbar gelagert ist und an dessen unterem Schenkel eine Einstellschraube angreift. Diese Ausführungsform der Erfindung hat den Vorteil, daß die Einstellschraube in dem durch den Winkelhebel gebildeten Winkel angeordnet werden kann und die Pistole so auch an diesem Teil eine geschlossenen Aufbau erhält. Die Einstellschraube kann in an sich bekannter Weise Raststellungen aufweisen, die bestimmten Zielentfernungen entsprechen. Zur Seiteneinstellung kann eine an sich bekannte Schieberanordnung dienen.
  • Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der Beschreibung einer Ausführungsform der Erfindung an Hand der Zeichnung.
  • In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung dargestellt. Sie zeigt die Seitenansicht einer Pistole. Die zum Verständnis der Erfindung notwendigen Teile sind im Schnitt dargestellt.
  • Bei der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsform der Erfindung ist am hinteren Ende eines Verschlußgehäuses 1 in einem Lagerauge 2 des Verschlußgehäuses ein Bolzen 3 befestigt, auf dem ein Winkelhebel 4 schwenkbar gelagert ist. Die waagerecht verlaufende Schwenkachse des Bolzens 3 liegt nur wenig unterhalb des obersten Teiles des Verschlußgehäuses 1. Der obere Arm 4" des Winkelhebels bildet die Verlängerung der oberen Außenfläche des Verschlußgehäuses 1, der Arm 4' des Winkelhebels 4 erstreckt sich von dem Bolzen 3 nach unten. An dem oberen Arm 4" ist ein Visier 5 befestigt, zweckmäßig über eine an sich bekannte Schieberanordnung, die eine Seiteneinstellung des Visiers 5 erlaubt.
  • In der hinteren Stirnseite 6 des Verschlußgehäuses 1 ist ein federbelasteter Bolzen 7 angeordnet, der an dem Hebelarm 4' des Winkelhebels anliegt und bestrebt ist, diesen in einem Abstand von der Stirnfläche 6 zu halten.
  • In dem hinteren Ende des Verschlußgehäuses 1 ist noch eine Einstellschraube 8 mit einem Einstellkopf 9 schraubbar geführt, deren Schaft durch eine Aussparung 10 in dem unteren Arm 4' des Winkelhebels hindurch verläuft. An der Unterseite des Einstellkopfes 9 können nicht gezeichnete Rastvorrichtungen vorgesehen sein, beispielsweise kann in dem Knopf 9 eine parallel zur Schraubenachse verlaufende Bohrung vorgesehen sein, in der eine Feder angeordnet ist, die eine in dem Knopf 9 gelagerte Rastkugel gegen Vertiefungen in der Oberfläche des Hebelarmes 4' drückt.
  • Die Erfindung eignet sich für Pistolen aller Art, insbesondere für Luftpistolen. Da die die Höhenverstellung bewirkende Schraube unterhalb des Visiers 5 liegt, behindert sie die Sicht des Schützen nicht. Da der obere Hebelarm 4" des Winkelhebels von dem Schwenkbolzen 3 nach hinten verläuft und das Visier am hinteren Ende dieses Armes angeordnet ist, wird die Visierlinie um dieses Stück auf den längstmöglichen Betrag verlängert. Die Erfindung eignet sich daher insbesondere für Pistolen, die bei Schießwettbewerben verwendet werden.
  • Vorzugsweise ist das Visier weiter hinten als der hinterste Teil der Stellschraube für die Höheneinstellung angeordnet.
  • An Stelle des Winkelhebels 4 kann auch ein anderer Visierträger vorgesehen sein, der entweder eine Einstellung des Visiers zuläßt oder aber auch nicht.
  • Bei Bedarf kann die Erfindung auch bei Gewehren verwirklicht sein.
  • Bei Pistolen, bei denen das Verschlußgehäuse so lang ist, daß das Visier, wenn es hinter dem Verschlußgehäuse angeordnet wird, einen größeren Abstand als 90 mm von dem Abzugszüngel aufweisen würde, ist das Verschlußgehäuse zweckmäßigerweise etwas gekürzt, so daß der Abstand des Visiers von dem Abzugszüngel wieder etwa 90 mm beträgt.

Claims (4)

  1. Patentansprüche: 1. Hinter dem Verschlußgehäuse angeordnetes, auf einem eigenen Visierträger angebrachtes Visier an einer Pistole, dadurch gekennzeichnet, daß der Visierträger (4) an der hinteren Stirnfläche (6) des Verschlußgehäuses (1) der Pistole derart befestigt ist, daß das daran angebrachte Visier (5) gerade noch über die Oberfläche des Verschlußgehäuses hinausragt.
  2. 2. Visier nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zum Zwecke der Höheneinstellung das Visier (5) an dem oberen Schenkel (4") eines Winkelhebels (4) befestigt ist, der um eine waagerechte Achse (3) an der hinteren Stirnfläche (6) des Verschlußgehäuses (1) schwenkbar gelagert ist und an dessen unterem Schenkel (4') eine Einstellschraube (8) angreift.
  3. 3. Visier nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der obere Schenkel (4") des Winkelhebels etwa zwischen der Verlängerung der oberen Mantellinie des Verschlußgehäuses (1) und der Seelenachse verläuft.
  4. 4. Visier nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Visier (5) weiter hinten als der hinterste Teil der Stellschraube (8) für die Höheneinstellung des Visiers liegt. In Betracht gezogene Druckschriften: Schweizerische Patentschriften Nr. 48107, 243 368.
DEF38588A 1962-12-18 1962-12-18 Visier an einer Pistole Pending DE1181590B (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEF38588A DE1181590B (de) 1962-12-18 1962-12-18 Visier an einer Pistole
CH1484863A CH430501A (de) 1962-12-18 1963-11-30 Visier an einer Handfeuerwaffe

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEF38588A DE1181590B (de) 1962-12-18 1962-12-18 Visier an einer Pistole

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1181590B true DE1181590B (de) 1964-11-12

Family

ID=7097410

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEF38588A Pending DE1181590B (de) 1962-12-18 1962-12-18 Visier an einer Pistole

Country Status (2)

Country Link
CH (1) CH430501A (de)
DE (1) DE1181590B (de)

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH48107A (de) * 1908-12-09 1910-09-16 Casimir Weber Einzellade-Kipplaufpistole
CH243368A (de) * 1945-04-13 1946-07-15 Mueller Bernhard Match-Pistole.

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH48107A (de) * 1908-12-09 1910-09-16 Casimir Weber Einzellade-Kipplaufpistole
CH243368A (de) * 1945-04-13 1946-07-15 Mueller Bernhard Match-Pistole.

Also Published As

Publication number Publication date
CH430501A (de) 1967-02-15

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