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DE1181556B - Einrichtung zum Verspruehen von Fluessigkeiten - Google Patents

Einrichtung zum Verspruehen von Fluessigkeiten

Info

Publication number
DE1181556B
DE1181556B DEV23009A DEV0023009A DE1181556B DE 1181556 B DE1181556 B DE 1181556B DE V23009 A DEV23009 A DE V23009A DE V0023009 A DEV0023009 A DE V0023009A DE 1181556 B DE1181556 B DE 1181556B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
spray
outlet openings
control piston
socket
aircraft
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEV23009A
Other languages
English (en)
Inventor
Walter Mixa
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ENERGIEMASCHINEN ENTWICKLUNG P
GASTURBINENBAU VEB
Original Assignee
ENERGIEMASCHINEN ENTWICKLUNG P
GASTURBINENBAU VEB
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ENERGIEMASCHINEN ENTWICKLUNG P, GASTURBINENBAU VEB filed Critical ENERGIEMASCHINEN ENTWICKLUNG P
Priority to DEV23009A priority Critical patent/DE1181556B/de
Priority to GB3664962A priority patent/GB1004905A/en
Publication of DE1181556B publication Critical patent/DE1181556B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05BSPRAYING APPARATUS; ATOMISING APPARATUS; NOZZLES
    • B05B1/00Nozzles, spray heads or other outlets, with or without auxiliary devices such as valves, heating means
    • B05B1/30Nozzles, spray heads or other outlets, with or without auxiliary devices such as valves, heating means designed to control volume of flow, e.g. with adjustable passages
    • B05B1/3006Nozzles, spray heads or other outlets, with or without auxiliary devices such as valves, heating means designed to control volume of flow, e.g. with adjustable passages the controlling element being actuated by the pressure of the fluid to be sprayed
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05BSPRAYING APPARATUS; ATOMISING APPARATUS; NOZZLES
    • B05B1/00Nozzles, spray heads or other outlets, with or without auxiliary devices such as valves, heating means
    • B05B1/14Nozzles, spray heads or other outlets, with or without auxiliary devices such as valves, heating means with multiple outlet openings; with strainers in or outside the outlet opening
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05BSPRAYING APPARATUS; ATOMISING APPARATUS; NOZZLES
    • B05B1/00Nozzles, spray heads or other outlets, with or without auxiliary devices such as valves, heating means
    • B05B1/02Nozzles, spray heads or other outlets, with or without auxiliary devices such as valves, heating means designed to produce a jet, spray, or other discharge of particular shape or nature, e.g. in single drops, or having an outlet of particular shape
    • B05B1/04Nozzles, spray heads or other outlets, with or without auxiliary devices such as valves, heating means designed to produce a jet, spray, or other discharge of particular shape or nature, e.g. in single drops, or having an outlet of particular shape in flat form, e.g. fan-like, sheet-like
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05BSPRAYING APPARATUS; ATOMISING APPARATUS; NOZZLES
    • B05B7/00Spraying apparatus for discharge of liquids or other fluent materials from two or more sources, e.g. of liquid and air, of powder and gas
    • B05B7/0075Nozzle arrangements in gas streams

Landscapes

  • Catching Or Destruction (AREA)
  • Nozzles (AREA)
  • Special Spraying Apparatus (AREA)

Description

  • Einrichtung zum Versprühen von Flüssigkeiten Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Versprühen von unter Druck stehenden Flüssigkeiten.
  • Es ist bereits bekannt, bei der Düngung und Schädlingsbekämpfung von land- und forstwirtschaftlichen Kulturen pulverförmige und flüssige Medien von einem Flugzeug aus auf die zu behandelnden Kulturen zu zerstäuben bzw. zu versprühen. Diese Methode ist sehr wirtschaftlich, dabei einem geringen Aufwand in kurzer Zeit große Flächen Land- und forstwirtschaftlicher Kulturen behandelt werden können. Die Erfindung befaßt sich mit einer Art der Behandlung von derartigen Kulturen, und zwar der mit flüssigen Medien.
  • Für diese Zwecke sind bereits einige Ausführungen bekanntgeworden. Eine dieser bekannten Ausführungen besteht aus einem parallel zur Querachse des Flugzeuges an den Tragflächen desselben befestigten Rohres. Rechtwinklig zur Längsachse dieses Rohres in Flugrichtung befinden sich an dem Rohr mehrere zylindrische Ansätze. Diese zylindrischen Ansätze sind mit einer Längsbohrung versehen und nach unten etwas abgebogen. Im Bereich der äußeren Krümmungslinie befinden sich im Mantel der zylindrischen Ansätze zwei bis drei schlitzförmige Sprühmittelaustrittsöflnungen, die über die Längsbohrung mit dem Rohrinneren in Verbindung stehen. Diese Ausführung hat unter anderem den Nachteil, daß bei einer Beendigung des Sprühvorganges, nach dem Abschalten der Zuführungsleitung noch erhebliche, in den Leitungsquerschnitten befindliche Sprühmittelmengen austreten, die dann auf die Nachbarkulturen gelangen. Bei einem frühzeitigen Abschalten der Anlage ist jedoch keine Gewähr gegeben, daß das letzte Stück der zu behandelnden Kultur noch ausreichend besprüht wird. Bei einer bekannten verbesserten Ausführung ist, um diesen Nachteil zu beseitigen, in den zylindrischen Ansätzen ein federbelastetes Kugelventil angeordnet. Dieses Kugelventil gibt den Querschnitt der Längsbohrung in den zylindrischen Ansätzen dann frei, wenn dieses mit dem Sprühmittel beaufschlagt wird. Diese zylindrischen Ansätze unterscheiden sich von der erstgenannten Ausführung noch dadurch, daß diese in Flugrichtung sich kegelstumpfförmig verjüngen. Die Längsbohrung verläuft zentral in den sich verjüngenden Teil der Ansätze, wobei eine kreisförmige Sprühmittelaustrittsöfnung entsteht. Der Nachteil dieser Ausführung besteht im wesentlichen darin, daß die Versprühung unbefriedigend verläuft, da eine Tropfenbildung der Größe nach in einem großen Bereich auftritt, bei dem der Anteil der kleinen Tropfen überwiegt. Die Verteilung des Sprühmittels am Boden bei einem sparsamen Verbrauch entspricht dadurch nicht den von der Landwirtschaft gestellten Bedingungen.
  • Zuletzt ist noch eine Ausführung bekanntgeworden, die einen weiteren Nachteil der bisher beschriebenen Ausführungen beseitigt, nämlich die nicht veränderliche Menge des Sprühmittels, die bei gleichem statischem Druck aus einer derartigen Sprühmittelaustrittsöffnung austritt. Dieser Nachteil machte sich vor allem darin bemerkbar, daß für die verschiedenen Sprühmittel auch verschiedene Düsen verwendet werden mußten. Diese bekannte Ausführung besteht aus einem zylindrischen Gehäuseteil; das parallel zur Querachse des Flugzeuges angeordnet ist und in dessen Mantel in Flugrichtung eine Reihe achsparallel verlaufende Sprühmittelaustrittsöffnungen ausgearbeitet sind. In diesem zylindrischen Gehäuseteil bewegt sich ein mit einer Längsnut versehener Kolben. Diese Längsnut verläuft achsparallel zur Längsachse des Kolbens in der Mantelfläche des Kolbens und ist derart bemessen, daß bei einer wirksamen Stellung des Kolbens die in einer Reihe angeordneten Austrittsöffnungen mit der von dem Sprühmittel beaufschlagten Längsnut in Verbindung stehen. Die Wirkungsweise dieser Ausführung ist folgende: Wird die Düse mit dem Sprühmittel beaufschlagt, so überwindet der Kolben bei einem bestimmten Druck die Gegenkraft einer Feder und bewegt sich in Längsrichtung. Der Kolben wird durch eine schräge Führungsnut am Kolben und einen Führungsbolzen am zylihdrischen Gehäuseteil gedreht, wodurch die Längsnut am Kolben im Bereich der Sprühmittelaustrittsöffnungen gelangt. Das Sprühmittel tritt bei dieser Stellung des Kolbens über die Austrittsöffnungen aus dem Gehäuseteil in Freie. Der Querschnitt der Austrittsöffnungen, der durch die Steuerkante der Längsnut freigegeben wird, kann durch eine Begrenzung des Anschlages des Kolbens begrenzt werden. Damit ist es möglich, die Austrittsmenge des Sprühmittels durch eine Veränderung des Austrittsquerschnittes zu variieren. Diese Ausführung weist den Nachteil auf, daß die Verstellung des Kolbens nicht funktionssicher erfolgt, da bereits bei geringen Herstellungstoleranzen und durch die damit verbundene schwierige Steuerbewegung des Kolbens keine Kontrolle mehr über den wirklich freigegebenen Querschnitt der Austrittsöffnungen besteht.
  • Zum weiteren haben alle bisher bekanntgewordenen Ausführungen noch den Nachteil, daß durch die Form der Sprühmittelaustrittsöffnungen die Versprühung nicht gleichmäßig über die ganze Breite des Flugzeuges eintritt und diese auch nicht für Sprühmengen mit einer hohen Viskosität geeignet sind. Bei den bekannten Austrittsöffnungen tritt eine Tropfenbildung der Größe nach noch immer in einem großen Bereich auf, bei dem der Anteil der kleinen Tropfen überwiegt. Dieser Anteil der kleinen Tropfen wird vom Winde weggetragen, so daß die erwähnte ungleichmäßige Verteilung auf die Breite des Flugzeuges auftritt. Bei Sprühflüssigkeiten mit einer hohen Viskosität tritt bei den bekannten Ausführungen eine nicht zufriedenstellende Versprühung auf, da die Tropfenbildung ebenfalls durch die Form der Austrittsöffnungen in der beschriebenen Weise negativ beeinflußt wird.
  • Die Aufgabe der Erfindung besteht deshalb darin, eine Einrichtung zu schaffen, bei der der Querschnitt der Austrittsöffnungen in einer einfachen Weise regelbar ist, wobei die Versprühung über die ganze Breite des Flugzeuges entsprechend den Bedingungen der Land- und Forstwirtschaft bei sparsamstem Verbrauch des Sprühmittels auch bei Flüssigkeiten mit einen hohen Viskosität gewährleistet ist.
  • Erfindungsgemäß wird die Aufgabe durch schlitzförmige, zur Längsachse der Buchse parallele Sprühmittelaustrittsöffnungen gelöst, deren wirksamer Querschnitt bei einer Verschiebung des Steuerkolbens durch am Steuerkolben befindliche Steuerkanten änderbar ist, die durch untereinander parallele und mit einer Längsbohrung im Steuerkolben in Verbindung stehende Ringnuten gegeben sind.
  • Dadurch ist erreicht, daß die zu versprühende Flüssigkeitsmenge genau entsprechend dem vorgesehenen Versprühungsgrad am Boden durch Verstellung des Kolbens bestimmt werden kann, da durch die erfindungsgemäß angeordneten Schlitze mit den Steuerkolben die Größe der Austrittsöffnungen in einem großen Bereich verändert werden kann. Zum weiteren wird die Veränderung der Größe des Austrittsquerschnittes vorteilhaft durch eine axiale Bewegung des Steuerkolbens erreicht, wodurch die Möglichkeit eines Ausfalles oder Blockierung der Einrichtung durch Verklemmen des Steuerkolbens weitgehend ausgeschlossen ist.
  • Zum weiteren sind die Sprühmittelaustrittsöffnungen am Umfang der Buchse vorzugsweise derart angeordnet, daß die parallel zur Flugzeuglängsachse verlaufende Radialebene des zylindrischen Buchsenquerschnittes und die radiale Symmetrieebene der Sprühmittelaustrittsöffnungen in Flugrichtung einen Winkel von 75° bilden. Diese schlitzförmigen Sprühmittelaustrittsöffnungen weisen dabei vorzugsweise in Abhängigkeit von der Viskosität des Sprühmittels eine Schlitzbreite von etwa 0,6 bis 1,00 mm auf, und die Schlitzhöhe beträgt ein geringeres der Schlitzbreite. Durch die beschriebene Ausbildung der Sprühmittelaustrittsöffnungen wird eine gleichmäßige Verteilung des Sprühmittels auf die gesamte Breite des Flugzeuges erreicht und der Bereich der Tropfengröße der versprühten Flüssigkeit klein gehalten. Damit tritt der Vorteil ein, daß das Sprühmittel bei der geschilderten Tropfenbildung keinen Anteil aufweist, der der Versprühung am Boden durch zu große Tropfenbildung verlorengeht. Das Sprühmittel hat dabei auch keinen Anteil, der durch zu kleine Tropfenbildung vom Winde weggetragen wird. Diese Vorteile treten auch dann ein, wenn Flüssigkeiten zur Versprühung gelangen, die eine Viskosität im Bereich von Diesel- und Maschinenöl aufweisen.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel erläutert. Es zeigt F i g. 1 schaubildlich eine erfindungsgemäße Versprüheinrich.tung im Längsschnitt, F i g. 2 schaubildlich eine Aussprühöffnung im Querschnitt, F i g. 3 einen Schnitt nach der Linie 111 in F i g. 1. Die Versprüheinrichtung besteht im wesentlichen aus einer zylindrischen Buchse 4 und einem axial darin verschiebbaren Steuerkolben 5. In der zylindrischen Buchse 4 befinden sich radial angeordnete schlitzförmige Sprühmittelaustrittsöffnungen 6. In dem Steuerkolben 5 sind am Umfang mehrere untereinander parallele Ringnuten 7 ausgearbeitet. Diese Ringnuten 7 stehen über mehrere radiale Bohrungen 8 mit einer zentralen Längsbohrung 9 im Steuerkolben 5 in Verbindung. Der Abstand, Anzahl und Größe der Ringnuten 7, ist dabei so gewählt, daß bei der Wirksamstellung des Steuerkolbens 5 die Ringnuten 7 jeweils den gesamten Querschnitt der Sprühmittelaustrittsöffnungen 6 freigeben. An dem der geschlossenen Stirnseite des mit der Längsbohrung 9 versehenen Steuerkolbens 5 zugewandten Ende der Buchse 4 befindet sich eine Gewindebuchse 10. Diese Gewindebuchse 10 weist einen Federteller 11 für eine auf den Steuerkolben 5 wirkende Druckfeder 12 auf. Zum weiteren befindet sich zentral im Inneren der Gewindebuchse 10 ein verstellbarer Anschlag 13. Die Gewindebuchse 10 ist durch eine Stirnplatte 14 abgeschlossen. Der bei einer Verstellung des Anschlages 13 zu betätigende Teil 15 der Versprüheinrichtung ist durch eine verschraubbare Stirnkappe 18 verschlossen. Die Wirkungsweise der Versprüheinrichtung ist wie folgt.
  • Die Versprüheinrichtung ist an einem nicht mit dargestellten Flugzeug in der Weise befestigt, daß die Längsachse der Buchse 4 parallel zur Querachse des Flugzeuges verläuft. Die Sprühmittelaustrittsöffnungen 6 befinden sich dabei in dem nach vorn ragenden Teil des Buchsenmantels. Damit nun eine möglichst große Fläche von dem Flugzeug besprüht wird, können dabei mehrere von der im folgenden beschriebenen Versprüheinrichtung an dem Flugzeug angeordnet sein. Die Sprühmittelaustrittsöffnungen 6 sind derart am Umfang der Buchse 4 angeordnet, daß die parallel zur Flugzeuglängsachse verlaufende Radialebene des zylindrischen Buchsenquerschnittes und die radiale Symmetrieebene der Sprühmittelaustrittsöffnungen 6 in Flugrichtung (Pfeil y) einen Winkel « von 75° bilden. Diese Sprühmittelaustrittsöffnungen 6 sind in zwei achsparallelen Reihen nebeneinander und versetzt zueinander angeordnet.
  • Das unter Druck stehende Sprühmittel strömt in Richtung des Pfeiles x (aus einem nicht mit Bargestellen Vorratsbehälter) in die Längsbohrung 9 des Steuerkolbens 5. Der statische Druck des Sprühmittels bewirkt eine Verschiebung des Steuerkolbens 5 in axialer Richtung. Dabei wird die Federkraft der Druckfeder 12 überwunden. Die axiale Bewegung des Steuerkolbens 5 ist durch den Anschlag 13 begrenzt. Der freigegebene Querschnitt der Sprühmittelaustrittsöffnungen 6 ist damit durch den eingestellten Anschlag 13 bestimmt. Die am Steuerkolben 5 befindlichen Steuerkanten, die durch die Ringnuten 7 entstehen, bewirken bei einer axialen Verschiebung des Steuerkolbens 5 im Bereich des verstellbaren Anschlages 13 eine Änderung des wirksamen Querschnittes der Sprühmittelaustrittsöffnungen 6. Das Verstellen des Anschlages 13 erfolgt in der Weise, daß der Teil 15 gedreht wird. Der Anschlag 13 wird dabei mittels eines Gewindes in Längsrichtung bewegt. An dem drehbaren Teil befindet sich für diesen Zweck eine Markierung, die die eingestellte Größe der Sprühmittelaustrittsöffnungen anzeigt. Das Sprühmittel gelangt aus der Längsbohrung 9 in den Steuerkolben 5 über die radialen Bohrungen 8 in die durch den Buchsenmantel abgeschlossenen Ringnuten 7. Der von den Steuerkanten freigegebene Querschnitt der Sprühmittelaustrittsöffnungen 6 wird über die Ringnuten 7 mit dem Sprühmittel beaufschlagt. Die Höhe der schlitzförmigen Sprühmittelaustrittsöffnungen 6 beträgt ein geringeres der Schlitzbreite, da eine geringe Schlitzhöhe einen großen Anteil an der Versprühungsgüte hat. Für die Schlitzhöhe wird deshalb nur ein geringes der Mantelstärke der Buchse benötigt.
  • Am Umfang der Buchse 4 befinden sich deshalb im Bereich der Sprühmittelaustrittsöffnungen 8 segmentförmige Ausnehmungen 16. Nachdem der Versprühvorgang beendet ist, wird die nicht mit dargestellte Zuführungsleitung geschlossen, so daß durch das Absinken des statischen Druckes mittels der Vorspannung der Druckfeder 12 der Steuerkolben 5 wieder in seine Ausgangsstellung zurückgeht und damit die Sprühmittelaustrittsöffnungen durch die Mantelfläche des Steuerkolbens 5 verdeckt sind. Die rückläufige Bewegung des Steuerkolbens 5 nach Beendigung des Sprühvorganges ist durch einen am Ende der Buchse mittels eines Gewindes befestigten Ring 17 begrenzt. Der Querschnitt der Sprühmittelaustrittsöffnungen 6 ist bei der beschriebenen Versprüheinrichtung in einer einfachen Weise regelbar, wobei die Versprühung über die ganze Breite des Flugzeuges entsprechend den Bedingungen der Land- und Forstwirtschaft bei sparsamstem Verbrauch des Sprühmittels gewährleistet ist.

Claims (7)

  1. Patentansprüche: 1. Einrichtung zum Versprühen von unter Druck stehenden Flüssigkeiten von einem Flugzeug aus, bestehend aus einer zylindrischen Buchse mit radial angeordneten Sprühmittelaustrittsöffnungen und einem darin bewegbaren, vom Sprühmittel beaufschlagbaren Steuerkolben, g e -kennzeichnet durch schlitzförmige, zur Längsachse der Buchse (4) parallele Sprühmittelaustrittsöffnungen (6); deren wirksamer Querschnitt bei einer Verschiebung des Steuerkolbens (5) durch am Steuerkolben (5) befindliche Steuerkanten änderbar ist, die durch untereinander parallele und mit einer Längsbohrung (9) im Steuerkolben (5) in Verbindung stehende Ringnuten (7) gegeben sind.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen verstellbaren festen Anschlag (13) zur Begrenzung der Axialbewegung des Steuerkolbens (5).
  3. 3. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Längsachse der Buchse (4) parallel zur Querachse des Flugzeuges verläuft, wobei sich die Sprühmittelaustrittsöffnungen (6) an dem nach vorn ragenden Teil des Buchsenmantels befinden.
  4. 4. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, gekennzeichnet durch Anordnung der Sprühmittelaustrittsöffnungen (6) am Umfang der Buchse (4), derart, daß die parallel zur Flugzeuglängsachse verlaufende Radialebene des zylindrischen Buchsenquerschnittes und die radiale Symmetrieebene der Sprühmittelaustrittsöffnungen (6) in Flugrichtung einen Winkel von 75° bilden.
  5. 5. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Sprühmittelaustrittsöffnungen (6) am Buchsenmantel in zwei achsparallelen Reihen nebeneinander angeordnet sind.
  6. 6. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die zwei Reihen der Sprühmittelaustrittsöffnungen (6) versetzt angeordnet sind.
  7. 7. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die schlitzförmigen Sprühmittelaustrittsöffnungen (6) in Abhängigkeit von der Viskosität des Sprühmittels eine SchEtzbreite von etwa 0,6 bis 1,0 mm aufweisen und die Schlitzhöhe kleiner als die Schlitzbreite ist.
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