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DE1181242B - Rotationsvervielfaeltiger zum Abdrucken von Druckformen - Google Patents

Rotationsvervielfaeltiger zum Abdrucken von Druckformen

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Publication number
DE1181242B
DE1181242B DER17968A DER0017968A DE1181242B DE 1181242 B DE1181242 B DE 1181242B DE R17968 A DER17968 A DE R17968A DE R0017968 A DER0017968 A DE R0017968A DE 1181242 B DE1181242 B DE 1181242B
Authority
DE
Germany
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printing
line
drum
lines
printing drum
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DER17968A
Other languages
English (en)
Inventor
Wilhelm Ritzerfeld
Gerhard Ritzerfeld
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DER17968A priority Critical patent/DE1181242B/de
Publication of DE1181242B publication Critical patent/DE1181242B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41LAPPARATUS OR DEVICES FOR MANIFOLDING, DUPLICATING OR PRINTING FOR OFFICE OR OTHER COMMERCIAL PURPOSES; ADDRESSING MACHINES OR LIKE SERIES-PRINTING MACHINES
    • B41L11/00Apparatus for directly duplicating from hectographic masters in mirror image, i.e. "wet duplicators" for producing positive copies
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41PINDEXING SCHEME RELATING TO PRINTING, LINING MACHINES, TYPEWRITERS, AND TO STAMPS
    • B41P2700/00Manifolding, printing or duplicating for office purposes
    • B41P2700/10Hectographic line duplicators

Landscapes

  • Manufacture Or Reproduction Of Printing Formes (AREA)

Description

  • Rotationsvervielfältiger zum Abdrucken von Druckformen Die Erfindung betrifft einen RotationsvervieWältiger, bei dem auf einer Drucktrommel eine listenmäßige Druckform -mit einer Vielzahl von parallel zur Achse der Drucktrommel verlaufenden zeilenweisen Texten befestigt ist, aus der mit Hilfe einer mittels elektromagnetischerKraft an- und abschwenkbaren Gegendruckwalze eine wahlweise, beliebig wechselnde Kombination aus einer Vielzahl von entfernt liegenden Zeilen auf einzelne formatbegrenzte Blätter oder Karten abgedruckt wird.
  • Es kommt hierbei nicht auf die Art der verwendeten Druckformen oder des verwendeten Abdruckverfahrens an und können sowohl Hochdruckformen wie Flachdruckformen als auch Tiefdruckformen oder Schablonen Verwendung finden. Zum Beispiel können als Hochdruckformen Druckformen mit hochgeprägten Typen oder Aluminiumrasterfolien und als Flachdruckformen hektographische Spiegelbildoriginale oder lithographische Druckformfolien verwendet werden. Vorzugsweise sollen jedoch abdruckfähige Spiegelbildoriginale zur Verwendung kommen, welche durch Hinterlegen eines hektographischen Farbblattes hergestellt wurden.
  • Es ist auch unerheblich, welche Art von Vervielfältigungs- bzw. Druckmaschinen gewählt wird. Vorzugsweise sollen Rotationsvervielfältigungsmaschinen zum Abdruck abdruckfähiger Spiegelbildoriginale verwendet werden; jedoch können auch andere Vervielfältigungsmaschinen, wie Offsetdruckmaschinen oder lithographische Druckmaschinen oder Schablonen-Vervielfältiger, eingesetzt werden.
  • Bei der Ausführung der Erfindung ist es gleichfalls unwesentlich, welche Art 'von Aufzeichnungseinrichtungen zur Anbringung bzw. Aufbringung der Aufzeichnungen auf die Druckformen bzw. Aufzeichnungsblätter oder -streifen verwendet wird. Vorzugsweise sollenjedochLocheinrichtungenzurAnwendung kommen.
  • Es sind Rotationsvervielfältiger für elektromagnetischen, zeilenweise gesteuerten Druck bekanntgeworden, bei denen die zum Abdruck gewünschten Zeilen durch manuelle Betätigung von Tasten ausgewühlt wurden. Die Art der Auswahl war jedoch umständlich langsam und schloß vor allem Fehler der Maschinenbedienung bei Auswahl der Zeilen nicht aus.
  • Es war ferner auf dem Gebiet der Tabellendruckmaschinen bekanntgeworden, Texte von verschiedenen einzelnen Lochkarten mittels Umdruck auf Tabellenbogen zu übertragen. Hierbei erfolgte die Übertragung durch Kurvenscheiben, welche der Größe des zum Abdruck gewünschten Feldes entsprachen. Durch bestimmte Kennlochungen auf den Karten konnte eine spaltenweise Aufteilung der Angaben auf mehr= Tabellenstreifen durch Einschaltung der entsprechenden Kurvenscheiben vorgenommen werden. Es war ferner bereits vorgeschlagen, die Größe und die Lage eines Abdruckfeldes durch eine Kennlochung in der Karte zu bestimmen. Diese bekannten Tabellendruckmaschinen waren jedoch nur dazu geeignet und bestimni4 ein auf den Karten angeordnetes Textfeld, gegebenenfalls von veränderlicher Größe, auf eine odm mehrere San:unellisten bzw. Tabellen zu übertragen. Im Gegensatz dazu sollen bei der vorliegenden Erfindung aus einem sammellistenartigen Druckformoriginal mit einer Vielzahl von Zeilen beliebig ausgewählte, Zeilenkombinationen selbsttätig, schnell und ohne- Fehlermöglichkeit auf einzelne zu bedrucke#nxlt Zettel angenähert zum Ab- druck gebracht werden.
  • Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß auf der die Zeilen tragenden listenmäßigon Druckform bzw. auf einem neben der Druckform. auf der Drucktrommel befestigten zusätzlichen Streifen für jede zum Abdruck ausgewählte Zeile mindestens eine Registrierung neben dem Zeilentext angeordnet ist und der Rotatlünsvervielfaltiger eine gegen die Drucktrommel gerichtete und in der Nähe der Drucklinie angeordnete Abtasteinrichtung für die Zeilenregistrierungen der Druckfonn aufweist,. die beim Durchgang der Zeilen durch die Drucklinie die Elektromagnete für die Anschwenkbewegung der Gegendruckwalze selbsttätig, analog zu der Vielzahl der abgetasteten Zeilenregistrierungen steuert.
  • Zweckmäßigerweise sind die auf der Druckfoorm bzw. einem daneben befesägtrn zusatzlichen St:reifen angeordneten.Registrierungen im Schriftzeilenabstand zueinander in mehreren senkrecht zur Zeilenrichtung verlaufenden Kolonnen verteilt, jedoch-,heben den jeweiligenSchriftzeilen vorgesehen undmehreregegen die Drucktrommel gerichtete Abtasteinrichtungen nebeneinander vor der Drucklinie angeordnet, welche wahlweise bzw. nacheinander oder kombiniert auf die Weitergabe ihrer Impulse zur Steuerung der Elektromagnete der Gegendruckwalze geschaltet werden.
  • Für die den Zeilen bzw. Abschnitteri'der Druckformen zugeordneten Aufzeichnungen bzW'.'Registrierungen können alle Arten verwendet werden, z. B. Lochungen, Schwarzweißmarkierungen, Farbmarkierungen sowie magnetische Markierungen aus Graphit od. d 'al. Vorzugsweise sollen bei der vorliegenden Erfindung Lochaufzeichnungen Verwendung finden.
  • Die Aufzeichnungen zum Steuern der Druckelemente der Vervielfältigungsmaschine können auf den Druckformen selbst oder auf einem besonderen Aufzeichnungsblatt bzw. -streiten an den Zeilen bzw. Abschnitten der Druckformen zugeordneten Stellen angebracht werden.
  • Die Aufzeichnungen können in den Druckformzeilen selbst bzw. bei Verwendung eines besonderen Aufzeichnungsblattes bzw. -streifens zeilengerecht zu den Zeilen bzw. Abschnitten der Druckformen aufgebracht werden. Es kann jedoch auch die Anordnung der Aufzeichnungen um ein bestimmtes Maß versetzt zu den Druckfonnzeilen bzw. -abschnitten erfolgen.
  • Vorzugsweise sind die Aufzeichnungen in bestimmten schriftfreien Zonen der Druckformen angeordnet. Sie können jedoch auch zwischen den Schriftzeilen selbst über die ganze Druckforrn verteilt angeordnet werden.
  • Bei Herstellung eines besonderen Aufzeichnungsblattes bzw. -streifens kann dieses nach Vornahme der Aufzeichnungen mit der Druckform z. B. durch Kleben derart verbunden werden, daß die Aufzeichnungen an den den Druckformzeilen zugeordneten Stellen zu liegen kommen.
  • Es ist auch unerheblich, welches Material für die Druckforinen bzw. Aufzeichnungsblätter bzw. -streifen verwendet wird. Vorzugsweise soll für beide Papier Verwendung finden.
  • Im Rahmen der Erfindung können die verschiedensten Arten von Aufzeichnungssystemen angewandt werden. So können auf den Druckformen bzw. den Aufzeichnungsblättern bzw. -streifen mehrere senkrecht zur Zeilenrichtung verlaufende Reihen von Aufzeichnungen nebeneinander angebracht werden, welche jeweils einen unterschiedlichen Druckvorgang steuern; oder die Impulse zum Steuern der Druckelemente der Vervielfältigungsmaschine werden durch eine Kombination von mehreren in Zeilenrichtung nebeneinander in verschiedener Lage angeordneten Aufzeichnungen dargestellt. Selbstverständlich erfolgt dann die Steuerung der Druckelemente durch eine entsprechend der Aufzeichnungskombination eingestellte Auswertungseinrichtung.
  • Gerniiß der Erfindung werden Rotationsvervielfältiger verwendet. Hierbei sind die Druckformen auf der Drucktrommel der Rotationsvervielfältigungsmaschine befestigt und wird das den Zeilen der Druckforinen entsprechende Aufzeichnungsblatt bzw. -streifen in Verbindung mit der Druckforin in der Rotationsvervielfältigungsmaschine bewegt, und es wird während des Umlaufes der Drucktrommel od. dgl. das Gegendruckelement, z. B. die Andruckwalze, durch Abfühlen der den Zeilen zugeordneten Aufzeichnungen mittels einer Aufzeichnungsauswertungseinrichtung mehrmals zum Herausdrucken der entsprechenden Zeilen bzw. Abschnitte zur Wirkung gegen die Drucktrommel gebracht.
  • Die Rotationsver-vielfältigungsmaschine besitzt ein elektrisch, z. B. mittels Elektromagnete, direkt oder indirekt gesteuertes Gegendruckelement, z. B. Andruckwalze, 'welches durch eine in der Nähe der Drucklinie angeordnete und gegen die Drucktrommel wirkende elektrische Abfühleinrichtung entsprechend den abgefühlten Aufzeichnungen des Aufzeichnungsblattes bzw. -streifens zeilen- bzw. abschnittweise gegen die Drucktrommel zur Wirkung gebracht wird.
  • Die Aufzeichnungsauswertungseinrichtung kann auf verschiedenste Weise ausgebildet sein. So können elektrische Abfühlorgane für die Abfühlung der Magnete verwendet werden. Die Abfühlung und Betätigung der Andruckwalze kann jedoch genau so gut rein mechanisch oder elektromechanisch erfolgen. Im Falle der Verwendung von Schwarzweiß- oder farbigen Aufzeichnungen kann das Abtasten der Aufzeichnungen auch durch Fotozellen erfolgen, die praktisch die Impulse über Elektronenröhren oder Transistoren an die Elektromagneten zur Steuerung der Druckwalze weiterleiten.- Bei der Arbeit mit farbigen Aufzeichnungen kann die Impulsgabe über eine Fotozelle, z. B. gleichzeitig über mehrere Transistorröhren, erfolgen, von denen jede nur auf eine unterschiedliche Farbe anspricht.
  • Es ist selbstverständlich, daß die Maschinen bzw. Einrichtungen nur beispielsweise aufgeführt sind. Bauliche Einzelheiten sind nicht Gegenstand der Erfindung. Die Erfindung hat große Bedeutung für das Auftrags- und Rechnungswesen'. So wird beispielsweise,für einen eingegangenen Auftrag eine Druckform geschrieben. Die sofort lieferbaren Positionen des Auftrages werden auf der#Druckform bzw. dem getrennten Aufzeichnungsblatt z. B. gelocht. Die Druckform geht sodann -in -die Vervielfältigungsmaschine. An der Vervielfältigungsmaschine selbst ist keine überlegungsarbeit mehr erforderlich, und es sind keine Fehlerquellen möglich. Die Bedienung der Vervielfältigungsmaschine spannt lediglich die Druckforrn auf und stellt die Maschine auf erste Teillieferung ein. Alsdann stellt- mit Hilfe der Aufzeichnungen bzw. Lochungen automatisch die Maschine die Versandpapiere und Rechnungspapiere für den ersten Teilfieferungsauszug aus der Bestellung her. DerVorgang wiederholt sich, wenn'weitere Positionen lieferbar sind. Von neuem werden in einer weiteren Aufzeichnungsreihe die jetzt lieferbaren Positionen gelocht und an der Maschine dann automatisch die Rechnungen für die zweite Teillieferung mit entsprechenden Auftrags- und Versandpapieren erstellt.
  • Aber auch für die Arbeitsvorbereitung hat die Er# findung große Bedeutung, indem die Maschinenbedienung nicht mehr auf das Eintasten der. gewünschten Zeilenkombinatioti zu achten braucht. Die Maschine druckt automatisch die gewünschten Zeilenkombinationen, und zwar in der jeweils erforderlichen Abschnittbreite, ab, was eine bedeutende Verkürzung der Druckzeiten und eine große Narrensicherheit beim Drucken der Arbeitsunterlagen für den Betrieb bedeutet. Die Anwendungsmöglichkeiten. der vorliegenden Erfindung sind jedoch keineswegs hierauf beschränkt. Die Erfindung kann für den Auszug von Listen jeglichen Inhalts, z. B. aus Materi 'allisten nach bestimmten Materialsortän oder Buchungslisten nach Kunden oder Arbeitsplänen nach Kostenstellen usw., verwendet werden.
  • Die Erfindung stellt erstmalig eine effektive Mechanisierung des Zeilendruckvorganges, insbesondere der beliebigen Zeilenauswahl dar, ohne daß Umdruckanweisungen an die Bedienung der Vervielfältigungsmaschine gegeben und beachtet werden müssen. Hierdurch wird der Einsatz von qualitativ minderen Arbeitskräften ermöglicht und das gesamte Umdruckverfahren für Zeilendruck wirtschaftlicher gestaltet.
  • In den Zeichnungen sind beispielsweise Ausführungsformen schematisch dargestellt. Es zeigt F i g. 1 eine Druckforin für Arbeitsvorbereitung mit Lochung zur Steuerung des Abschnitt- und Zeilendruckes einer Rotationsvervielfältigungsmaschine mit schematisch dargestellter Abfühleinrichtung, F i g. 2 ein Akkordzettel umgedruckt von der Druckform nach F i g. 1, F i g. 3 eine Druckform für - Auftrags- und Rechnungswesen mit Lochung zur Steuerung der Zeilenauswahl einer Rotationsvervielfältigungsmaschine, F i g. 4 einen Auftragszettel umgedruckt von der Druckforin nach F i g# 3, F i g. 5 ein Zusatzoriginal zur Druckforin nach F i g. 3 für Teillieferungen mit schematisch dargestellter Abfühleinrichtung, F i g. 6 eine Lochspalte einer Druckfonn bzw. eines Aufzeichnungsblattes oder -streifens mit einer Lochkombination und schematisch dargestellter, Abfühleinrichtung, F i g. 7 die Seitenansicht einer Rotationsvervielfältigungsmaschine unter Fortlassung der linken Seitenwand mit elektromagnetisch gesteuerter Gegendruckwalze durch elektrische Abtastung und # elektromagnetisch gesteuerter Anfeuchtvorrichtung, F i g. 8 einen Schaltplan mit Schrittmechanismus der Rotationsvervielfältigungsmaschine nach F i g. 7, F i g. 9 die Seitenansicht einer Rotationsvervielfältigungsmaschine unter Fortlassung der linken Seitenwand mit einer Einrichtung, um der Aufzeichnungsauswertungseinrichtung für eine jeweils wechselnde Zeile Strom zuzuführen.
  • Die Druckform 1 besitzt eine über alle Zeilen, z. B. Z 1 bis Z 17, reichende Leerspalte 2. In diese Leerspalte 2 werden mittels eines mechanischen oder elektrischen Lochers bzw. durch eine lochende Schreibmaschine Löcher 3 eingestanzt. Nach dem Aufspannen der Druckform 1 auf der Drucktrommel 4 einer später beschriebenen Rotationsvervielfältigungsmaschine dienen die eingestanzten Löcher 3 dazu, automatisch die Arbeitsgänge auf z. B. Akkord-, Lohn- und Materialzettel für die Arbeitsvorbereitung herauszudrucken. Jeder senkrechten, aus den Löchern 3 gebildeten Reihe sind Kontaktfühler F 1 bis F 14 zugeordnet, so daß z. B. von der ersten senkrechten Lochreihe von links nur der Kopftext mit den gleichbleibenden Angaben Z 1 bis Z 5 auf den Materialzettel 5 gedruckt wird. Durch Umsteuerung der Maschine, wie später beschrieben, kommt dann der zweite Kontaktfühler F2 zur Wirkung auf die zweite senkrechte Lochreihe; dabei werden die Löcher 3 in den Zeilen Z 1 bis Z 5 und Z6 abgetastet und die dazugehörigen Schriftzeilen gedruckt.
  • Kommt nun z. B. der Kontaktfühler F4 auf die vierte senkrechte Lochreihe der Druckform 1 zur Wirkung, so werden die Löcher 3 der Zeilen Z 1 bis Z5, Z8 und Z9 abgefühlt und diese Zeilen gedruckt. Es,erfolgt also ein Unterbrechungsdruck durch Abtastung,gesteudrt, wobei der Kopftext Zl bis Z5 und Zeilen Z 8 und Z 9 unter Förtlassung der Zeilen Z6 und Z7 gedruckt werden. Da die Löcher3 für Z 8 und Z 9 in einer senkrechten Linie gelocht waren, erfolgte also der Zeilendruck zweizeilig. , F i g. 2 zeigt als anderes Beispiel -den Druck des Kopftextes Z 1 bis Z 5 und Z 10, gesteuert durch den fünften KentaktfühlerF5 und die fünfte Lochreihe der Druckform 1..
  • Wie F i g, 3 zeigt, kann z. B. für das Auftrags- und Rechnungswesen ein Sortiera.ngs- bzw. Auswahldruck erfolgen. Der Arbeitsgang, geschieht wie unter F i g. 1 geschildert. Es werden z. B. jeweils zu liefernde Gegenstände od. dgl., -die in der Praxis nicht.in der Reihenfolge der Lieferungen aufgegeben werden, durch die Lochung8 der Druckform6 mit der Lochspalte7 auf einen Zette19 aussortiert und gedruckt.
  • F i g. 4 zeigt einen Abdruck von der Druckform 6 nach F i g. 3 unter- Wirkung des ersten Kontaktf ühlers F 1 und der ersten senkrechten, Lochreihe der Löcher 8 der Druckfurni 6 auf Zettel g.
  • Wie Fig.5 zeigt, kann eine Zusatzdruckforin bzw. ein zusätzliches Aufzeichnungsblatt oder -streifen 10 mit Lochspalte 11 und Löchern 12 z. B. für Teillieferungen verwendet werden. Diese Zusatzdruckform 10 wird über der Druckforin 6 auf die Drucktrommel 4 gespannt, nachdem die Spalte 7 mit Lochung 8 der Druckforin 6 # umgeknifft bzw. abgetrennt worden ist. Jetzt wird der Text z. B. »Geheferte Menize« und »Lieferdatum« zusammen mit dem
    verbliebenen Stammtext duz Druckfimm 6 gedradd.
    Die Zeilen werdm durch die Lochung 12 der Zu-
    satzdruckfonn 10 gesteuert md mi%gmrählt.
    Durch Zukleben der nicht gewünschten Löcher ist eine leichte Korrekturmöglichkeit gegeben.
  • Es sind weitere Lochsysteme möglich, z. B. durch gleichzeitige Abtastimg von zwei Löchern 15, wie Druckforin 13 mit Lochplatte 14 und Lochung 15 in F i g. 6 zeigt.
  • Dabei können die Kontaktfühler F 1 bis F8 der Maschine so geschaltet werden, daß z. B. erst der Kontaktfühler F 1 durch die Verbindung 16 schrittweise je Umdrehung der Drucktrommel 4 bis Fühler F 5 wirksam wird bei gleichzeitiger Wirkung des Fühlers F 6. Beide wirksame Kontaktfühler liegen im Stromkreis hintereinandergeschaltet, so daß nur beim Ansprechen beider Kontaktfühler der Druck erfolgen kann. Nun führt die Verbindung 17 des Kontaktfühlers F 6 einen Schritt aus, so daß der Kontaktfühler F7 wirksam wird, während, die Verbindung 16 wieder beim Kontaktfühler F 1 - beginnt und sich nach dem Umlauf der Drucktrommel der Stromkreis des nächsten Kontaktfühlers in Verbindung mit dem Kontaktfühler F 7 schließt.
  • Die Drucktrommel 4 mit der aufgespannten Druckforin 1, isoliort gelagert auf Achse 21, erhält ihre Antriebsdrehung über die Kettenräder 22, 23 und Kette 24, Riemenscheibe 25 mit Riemen 26 vom Motor (s. F i g. 7). Durch Drehung der Walzen 27 und 28 wird das zu bedruckende Blatt 5 der Drucklinie A-B zugeführt. Bei Drehung der Drucktrommel 4 schließt der mit ihr verbundene Schleifring 30 mit dem Schleifkontakt 32 erst den Stromkreis, wenn der Anfang der Druckform 1 die federnd gegen die Drucktrommel 4 liegenden Kontaktfühler, z. B. Fl. bis F6, erreicht hat, Die endgültige Schließung des Stromkreises für den Arbeitsmagnet 31 ist erst erreicht, wenn die unter Spannung liegenden Kontaktfühler Fl bis F6 durch ein auf der Druckform 1 angebrachtes Loch 3 (s. F i g. 8) Berührung mit der Drucktrommel 4 bekommen. Das Unterstromsetzen des Magnets31 bewirkt ein Bewegen des Ankers33 in PfeilrichtungC. Ober die Lasche 34 ist der Anker 33 mit den Kniegelenkhebeln 35 und 36 durch die Achse 37 verbunden. Die Bewegung des Ankers 33 bringt das Kniegelenk 35, 36 in seine Strecklage, und die Druckwalze 38 wird von den Führungshebeln 39, die um Bolzen 40 schwenken, in einer Kreisbahn gegen die Drucktrommel 4 geführt, wodurch sich der Druckvorgang vollzieht. Nachdem das Loch 3 an den Kontaktfühlem Fl bis F6 vorbeigelaufen ist, liegen die Kontaktfühler F l bis F6 wieder auf der isolierenden Druckform 1, und der Stromfluß zu den Magneten 31 ist unterbrochen. Die Rückholfeder 41 holt das Kniegelenk 35, 36, 37, Lasche 34 und den Anker 33 wieder in seine Ausgangslage gegen den Anschlag 42 zurück.
  • Kurz bevor die Kontaktfühler Fl bis F6 die Druckform 1 verlassen, wird auch die Verbindung zwischen Schleifring 30 und Schleifkontakt 32 unterbrochen, so daß die Kontaktfühler FI bis F6, ohne den Stromkreis zu schließen, auf der Drucktrommel 4 ohne isolierende Zwischenschicht entlanggleiten können.
  • Da, wie oben erwähnt, jeder auf der Druckform angeordneten senkrechten Lochreihe ein Kontaktfühler zugeordnet ist, müssen diese abwechselnd unter Spannung gesetzt werden, um bei jeder Trommelumdrehung, wie in dem in F i g. 7 und 8 gezeigten Beispiel dargestellt, nur eine senkrecht angebrachte Lochreihe 3 abzutasten. Dazu sind die Kontaktfühler Fl bis F6 durch das Stromzuführungsstück 44 verlängert. Bei dem Kontaktfühler, z. B. F 1, der zur Wirkung kommen soll, wird zwischen ihm und dem Stromzuführungsstück 44 ein an einer Zahnstange 45 isoliert befestigter Gleitschuh 16 zwischengeschoben und so die Verbindung zwischen Kontaktfühler Fl und Magnetzuleitung hergestellt.
  • Kurz vor Beendigung jeder Umdrehung der Drucktrommel 4 wird der Gleitschuh 16 selbsttätig an den nächsten Kontaktfühler, z. B. F2, geführt, so daß bei erneuter Drehung eine neue senkrechte Lochreihe auf der Druckform 1 abgetastet wird. Die Rolle 46 der Klinkenlasche 47 fällt, von der Feder 48 gezogen, in die Vertiefung der auf der Achse 21 befestigten Kurve 49. Dadurch wird die Schaltklinke 50 in die Zahnstange 45 gezogen unter gleichzeitigem Herausziehen der Sperrklinke 51. Die Zahnstange 45 wird von der Zugfeder 52 mit einem neuen Zahn gegen die Schaltklinke 50 gezogen. Wird die Schaltklinke 50 durch die Kurve 49 über die Lasche 47 wieder herausgedrückt, so kann die Sperrklinke 51 ebenfalls hinter einen neuen Zahn fallen, und die Bewegung der Zahnstange 45 wird gestoppt. Damit hat aber auch der Gleitschuh 16 zwischen einem neuen Kontaktfühler, z. B. F3, und dem dazugehörigen Stromzuführungsstück 44 die Verbindung hergestellt, und eine neue Lochreihe kann abgetastet werden.
  • Der automatische Transport 45, 50, 51 des Gleitschuhes 16 kann durch Einschalten eines Riegels 43 außer Wirkung gebracht werden, so daß bei jeder erneuten Umdrehung der Drucktrommel 4 derselbe Kontaktfühler auf dieselbe Lochreihe wirkt. Ebenfalls kann durch Handschaltung an dem Zapfen 50a der Schaltklinke 50 durch Schwenken in Pfeilrichtung P der Gleitschuh 16 verstellt werden. Durch Handgriff 80 ist der Gleitschuh 16 in die Ausgangslage zurückzubringen.
  • Gemäß F i g. 9 arbeitet die Drucktrommel 4 mit der Druckwalze 38 und den Zuführungswalzen 27 und 28 für das zu bedruckende Blatt 5, wie zu F i g. 7 beschrieben, zusammen. Die Fühleinrichtung Fl bi& F6, der Schleifring 30 und der Schleifkontakt 32 für den Arbeitsmagnet 31 sind ebenfalls in der gleichen Schaltung angeordnet. Zusätzlich vorhanden ist jedoch ein Schaltwerk, welches nach jedem Trommelumlauf den Abdruck einer folgenden ZeHe ermöglicht.
  • Synchron mit der Drucktrommel 4 wird über die Zahnräder 83, 84, 85 der Schalterträger 86 mit dem Druckkontakt 87 auf Schaltachse 88 gedreht. Bei seiner Drehung passiert der Schaltbügel 90 die Rolle 91 des Rollenarines 92. Dabei wird der Stromkreis durch den Druckkontakt 87 geschlossen, und gleichzeitig ist eine der Fühlerspitzen in dem Loch der Druckforin 1. Der Strom kann durch den Transformator 93 a zu dem Arbeitsmagnet 31 fließen. Der lose auf der Achse 88 sitzende Rollenann 92 mit der Rolle 91 kann über das Sperrad 93 und die Sperrklinke 94 mit der Schaltklinke 95 so verstellt werden, daß der Druckkontakt 87 jeweils im Zeilenrhythmus früher oder später geschlossen wird. Die Zugfeder 96 bringt das Sperrad 93 immer zur Anlage an die Sperrklinke 94.
  • über das Tastgestänge 97, 98 und 99 können die Klinken 94 und 95 von Hand um ihren Drehpunkt 100 bewegt werden, so daß der Rollenarm 92 an die zuerst zu druckende Zeile herangetastet werden kann. Eine Skala 101 zeigt den Stand des Rollenarmes 92 an. Für den automatischen Transport des Rollenarmes 92 nach jeder Trommelumdrehung ist eine --an der Drucktrommel 4 angebrachte Rolle 102 vorgesehen. Kurz vor Beendigung jeder Drucktrommelumdrehung fährt die Rolle 102 gegen den Winkelhebel 103 und dreht diesen um seinen exzentrischen Stift 104 des Lagerbolzens 105 in Pfeilrichtung 0. Diese Drehung wird auf den auf Bolzen 106 gelagerten Übersetzungshebel 107 übertragen, der sie wiederum mit seinem Stift 108 der Lasche 98 weitergibt und damit das Schrittschaltgestänge 97, 98 und 99 und die Schaltklinken 94 und 95 bewegt. Durch Drehen des Lagerbolzens 105 kann der Winkelhebel 103 aus der Bahn der Rolle 102 gebracht werden, so daß der automatische Transport außer Funktion gesetzt ist.
  • In F i g. 7 ist außer den vorher geschilder-ten elektromagnetischen Steuerungen der Vervielfältigungsmaschine auch eine elektromagnetische Steuerung der Anfeuchtvorrichtung 109 gezeigt. Die Anfeuchtung 109 wird federnd gegen den ortsfesten Anschlag 110 gezogen, um die Anlage des zu bedruckenden Papiers zu ermöglichen. Führt die Drucktrommel 4 mit der aufgespannten Druckforrn 1, isoliert gelagert auf der Achse 21, eine Umdrehung aus, so kommt die fest an der Drucktrommel 4 angeordnete Kontaktscheibe 111 in Verbindung mit dem Schleifkontakt 112 und schließt die Stromkreise, wenn die Kontaktfühler F20 bis F 25 die Vorderkante der Druckfonn 1 erreichen. Erst wenn die Kontaktfühler F20 bis F25 auf Löcher 3 der Druckforrn 1 treffen, wird ein diesen Kontaktfühlem zugeordneter Stromkreis völlig geschlossen, und die Magnete 113 kommen zur Wirkung. Dabei ziehen die Magnete 113 mit ihren Ankem 114 über die Laschen 115 die Anfeuchtung 109 auf das zu bedruckende Papier 5 und feuchten je nach ausgewählter Lochung eine oder mehrere Zeilen an.
  • Nach der Abtastung eines Loches 3 der Druckform 1 wird durch die Isolierwirkung der Druckform 1 der Stromkreis geöffnet, und die Magnete 113 werden stromlos. Die Zugfeder 116 zieht die Anfeuchtung 109 mit Lasche 115 und Magnetanker 114 in die Ausgangslage zurück, so daß die Feuchtung sofort aufhört.
  • Die Steuerung der Kontaktfühler F 20 bis F 25 erfolgt, wie unter F i g. 8 beschrieben, durch das Schrittschaltwerk 45, 50, 51.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Rotationsvervielfältiger, bei dem auf einer Drucktrommel eine listenmäßige Druckform mit einer Vielzahl von parallel zur Achse der Drucktrommel verlaufenden zeilenweisen Texten befestigt ist, aus der mit Hilfe einer mittels elektromagnetischer Kraft an- und abschwenkbaren Gegendruckwalze eine wahlweise, beliebig wechselnde Kombination aus einer Vielzahl von entfernt liegenden Zeilen auf einzelne formatbegrenzte Blätter oder Karten abgedruckt wird, d a d u r c h gekennzeichnet, daß auf der die Zeilen tragenden listenmäßigen Druckform bzw. auf einem neben der Druckform auf der Drucktrommel befestigten zusätzlichen Streifen für jede zum Abdruck ausgewählte Zeile mindestens eine Registrierung neben dem Zeilentext angeordnet ist und der Rotationsvervielfältiger eine gegen die Drucktrommel gerichtete und in der Nähe der Drucklinie angeordnete Abtasteinrichtung für die Zeilenregistrierungen der Druckform aufweist, die beim Durchgang der Zeilen durch die Drucklinie die Elektromagnete für die Anschwenkbewegung der Gegendruckwalze selbsttätig, analog zu der Vielzahl der abgetasteten Zeilenregistrierungen steuert.
  2. 2. Rotationsvervielfältiger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß, die auf der Druckform bzw. einem daneben befestigten zusätzlichen Streifen angeordneten Registrierungen im Schriftzeilenabstand zueinander in mehreren senkrecht zur Zeilenrichtung verlaufenden Kolonnen verteilt, jedoch neben den jeweiligen Schriftzeilen vorgesehen sind und mehrere gegen die Drucktrommel gerichtete Abtasteinrichtungen nebeneinander vor der Drucklinie angeordnet sind, welche wahlweise bzw. nacheinander oder kombiniert auf die Weitergabe ihrer Impulse zur Steuerung der Elektromagnete der Gegendruckwalze geschaltet werden. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 558 781, 900 347, 926 790, P,44 015, 947 614; französische Patentschrift Nr. 1102 564; französische Zusatzpatentschrift Nr. 65 979 (Zusatz zur französischen Patentschrift Nr. 1102 564).
DER17968A 1955-12-17 1955-12-17 Rotationsvervielfaeltiger zum Abdrucken von Druckformen Pending DE1181242B (de)

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