DE1180705B - Druck- und zugfeste Verbolzung fuer Grubenausbaurahmen - Google Patents
Druck- und zugfeste Verbolzung fuer GrubenausbaurahmenInfo
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- DE1180705B DE1180705B DEB54357A DEB0054357A DE1180705B DE 1180705 B DE1180705 B DE 1180705B DE B54357 A DEB54357 A DE B54357A DE B0054357 A DEB0054357 A DE B0054357A DE 1180705 B DE1180705 B DE 1180705B
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21D—SHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
- E21D11/00—Lining tunnels, galleries or other underground cavities, e.g. large underground chambers; Linings therefor; Making such linings in situ, e.g. by assembling
- E21D11/14—Lining predominantly with metal
- E21D11/28—Longitudinal struts, i.e. longitudinal connections between adjoining arches
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Description
- Druck- und zugfeste Verbolzung für Grubenausbaurahmen Druck- und zugfeste Verbolzungen für Grubenausbaurahmen sind an sich in zahlreichen Ausführungsformen bekannt. Gemäß einer der bekannten Ausführungsformen solcher Verbolzungen werden Stahlbolzen verwendet, die mittels in Langlöchern eingeführten Schraubenbolzen untereinander verbunden sind. Diese Verbolzungen sind deshalb nachteilig, weil die Langlöcher eine Schwächung der Stahlbolzen bedeuten und weil außerdem die Schraubenbolzen als teure und verlierbare Zusatzteile weder für den Grubenbetrieb noch für das Grubenklima geeignet sind.
- Es ist ferner eine druck- und zugfeste Verbolzung bekanntgeworden, die keilförmige Schlösser verwendet, wobei die Schlösser der Halterung der Ausbauprofile an den Bolzen dienen. Das macht die Verwendung von durchgehenden Bolzen erforderlich, auf denen dann keilförmig ausgestaltete Schellen mittels gesonderter Keile gegen einen Riegel verspannt werden, der nach Aufschieben einer der Schellen umgebogen werden muß. Eine solche Verbolzung hat den Nachteil, daß sie nur einmal verwendet werden kann, weil bei ihrem Lösen ein Teil des Riegels zerstört werden muß.
- Schließlich ist eine Bauklammer bekanntgeworden, die mit einem in eine Schelle eintreibbaren Holzkeil arbeitet. Abgesehen davon, daß sich derartige Baulaschen zwar als Hilfsmittel für die Aufrichtung des Ausbaues eignen, nicht aber für die dauernde Verbolzung der Grubenausbaurahmen, die bergpolizeilich vorgeschrieben ist, verursacht die Notwendigkeit, an dieser Baulasche einen Holzkeil zu verwenden, auch zahlreiche Schwierigkeiten, weil der Einfluß des Grubenklimas auf das Holz dazu führt, daß sich dessen Abmessungen verändern und dadurch eine sichere Verbindung der Laschen in Frage gestellt wird. Außerdem sind derartige Verbolzungen auch nicht druckfest.
- Schließlich ist eine druck- und zugfeste Verbolzung bekanntgeworden, die mit Druckbolzen arbeitet, welche zwischen den einander zugekehrten Flächen der aneinander anzuschließenden Rahmenprofile anliegen und die einen die Zugbeanspruchung aufnehmenden Teil des zugeordneten Rahmenprofils umfassen. Diese Verbolzung besteht jedoch aus einer Vielzahl verlierbarer Einzelteile. Allein die Klemmvorrichtungen der Bolzen sind schon dreiteilig. Ein anderer Nachteil der Anordnung gemäß dem älteren Vorschlage besteht darin, daß die Verbolzung sich nicht in einer Ebene oberhalb der Sohle anbringen läßt. Dadurch besteht die Gefahr, daß auf die einzelnen Ausbaurahmen die sie verschiebenden Zug- und Druckkräfte durch die Verbolzung im gegenseitigen Höhenabstand aufgebracht und dadurch zu Biegemomenten werden, die bei der hohen Belastung der Ausbaurahmen durch den auf sie einwirkenden Gebirgsdruck zu unerwünschten Verstärkungen der Knicktendenz führen müssen.
- Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, eine druck- und zugfeste Verbolzung zu schaffen, die die oben herausgestellten Gefahren und Nachteile völlig vermeidet.
- Das erreicht die Erfindung grundsätzlich dadurch, daß in dem überlappungsbereich der beiden Bolzenteile der Zugbolzenteil an der dem Druckbolzen abgewendeten Seite entgegengesetzter Zugwirkung keilförmig verstärkt gestaltet ist und die beiden Bolzenteile in diesem Bereich durch eine sie umgebende, eine entsprechend dem Keilanzug schräg verlaufende Fläche aufweisende Schiebehülse, die derart sich bei auftretenden Zugbeanspruchungen selbsttätig festzieht, gegeneinander verspannt sind.
- Die durch die Erfindung erzielbaren technischen Vorteile bestehen vor allem darin, daß durch sie eine druck- und zugfeste Verbolzung geschaffen wird, die aus nur wenigen Einzelteilen besteht und die in einer Ebene oberhalb der Sohle angebracht werden kann, wodurch die Verstärkung der Knicktendenz der Ausbaurahmen durch die Verbolzung vermieden wird. Die erfindungsgemäße Verbolzung kommt ohne Holzkeile aus und ist im übrigen unbegrenzt wieder zu gewinnen und wieder verwendbar. Die Bolzen sind als solche nicht geschwächt und können daher die volle statische Last übertragen.
- Die Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispieles an Hand der Zeichnung.
- In der Zeichnung ist einer aus einem Druckbolzen 1 und einer noch zu beschreibenden Zugverbindung bestehende druck- und zugfeste Verbolzung für Grubenausbaurahmen dargestellt, deren Druckbolzen 1 zwischen den einander zugekehrten Flächen der aneinander anzuschließenden Rahmenprofile A und B anliegt und dessen die Zugbeanspruchung aufnehmender Teil 2 das zugeordnete Rahmenprofil, wie aus der Zeichnung, ohne weiteres ersichtlich, umfaßt.
- In dem überlappungsbereich der beiden Bolzenteile 1 und 2 ist der Zugbolzenteil 2 an der dem Druckbolzen 1 abgewendeten Seite entgegengesetzter Zugwirkung keilförmig bei 4 verstärkt gestaltet, und die beiden Bolzenteile 1 und 2 sind in diesem Bereich durch eine sie umgebende, eine entsprechend dem Keilanzug schräg verlaufende Fläche aufweisende Schiebehülse 3, die derart sich bei auftretenden Zugbeanspruchungen selbsttätig festzieht, gegeneinander verspannt.
- Gemäß dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist an einer Berührungsfläche des Zugbolzens 2 mit dem Druckbolzen 1 eine Aufrauhung vorgesehen.
- Außerdem ist das Ende des Druckbolzens zur Anlage an die Flanschen der Grubenausbaurahmen A und B abgeschrägt, wodurch eine gute Halterung erzielt werden kann.
- Bei Anwendung der Verbolzung auf ein Binnenprofil, das bei B dargestellt ist, ist an dem dem Keilende gegenüberliegenden Ende des Zugbolzenteiles 2 an den oberen Rand des Binnenprofils umfassender fingerartiger Ansatz 7 angeordnet, der den Flansch 6 hintergreift. Die Ausbildung des Ansatzes im Falle eines I-Profils A ergibt sich ohne,weiteres aus der Gestaltung des Ansatzes bei 5 in der Zeichnung.
Claims (1)
- Patentanspruch: Aus einem Druckbolzen und einer Zugverbindung bestehende druck- und zugfeste Verbolzung für Grubenausbaurahmen, deren Druckbolzen zwischen den einander zugekehrten Flächen der aneinander anzuschließenden Rahmenprofile anliegt und dessen die Zugbeanspruchung aufnehmender Teil das zugeordnete Rahmenprofil umfaßt, d a d u r c h g e -kennzeichnet, daß in dem überlappungsbereich der beiden Bolzenteile der Zugbolzenteil an der dem Druckbolzen abgewendeten Seite entgegengesetzt der Zugwirkung keilförmig verstärkt gestaltet ist und die beiden Bolzenteile in diesem Bereich durch eine sie umgebende, eine entsprechend dem Keilanzug schräg verlaufende Fläche aufweisende Schiebehülse, die derart sich bei auftretenden Zugbeanspruchungen selbsttätig festzieht, gegeneinander verspannt sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschriften Nr. 1 008 682, 1053 450; deutsche Gebrauchsmuster Nr. 413 263, 1789216.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB54357A DE1180705B (de) | 1959-08-08 | 1959-08-08 | Druck- und zugfeste Verbolzung fuer Grubenausbaurahmen |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DEB54357A DE1180705B (de) | 1959-08-08 | 1959-08-08 | Druck- und zugfeste Verbolzung fuer Grubenausbaurahmen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1180705B true DE1180705B (de) | 1964-11-05 |
Family
ID=6970565
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB54357A Pending DE1180705B (de) | 1959-08-08 | 1959-08-08 | Druck- und zugfeste Verbolzung fuer Grubenausbaurahmen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1180705B (de) |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1008682B (de) * | 1954-01-20 | 1957-05-23 | Gutehoffnungshuette Sterkrade | Verbolzung fuer den Grubenausbau |
| DE1053450B (de) * | 1953-11-04 | 1959-03-26 | Hans Guenther Braun | An Ausbauprofilen durch Klemmittel zu befestigendes druck- und zugfestes Verbolzungselement |
| DE1789216U (de) * | 1959-02-24 | 1959-05-27 | Heinrich Schafer | Klammer zum vereinfachten rauben von verbolzungen. |
-
1959
- 1959-08-08 DE DEB54357A patent/DE1180705B/de active Pending
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1053450B (de) * | 1953-11-04 | 1959-03-26 | Hans Guenther Braun | An Ausbauprofilen durch Klemmittel zu befestigendes druck- und zugfestes Verbolzungselement |
| DE1008682B (de) * | 1954-01-20 | 1957-05-23 | Gutehoffnungshuette Sterkrade | Verbolzung fuer den Grubenausbau |
| DE1789216U (de) * | 1959-02-24 | 1959-05-27 | Heinrich Schafer | Klammer zum vereinfachten rauben von verbolzungen. |
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