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DE1180145B - Vorrichtung zur visuell beobachtbaren Anzeige von durch den Beobachter zu beeinflussenden Vorgaengen unter strenger Konzentration des Beobachters auf eine waehrend dieserVorgaenge beizubehaltenden Hauptbeobachtungsrichtung - Google Patents

Vorrichtung zur visuell beobachtbaren Anzeige von durch den Beobachter zu beeinflussenden Vorgaengen unter strenger Konzentration des Beobachters auf eine waehrend dieserVorgaenge beizubehaltenden Hauptbeobachtungsrichtung

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Publication number
DE1180145B
DE1180145B DES59848A DES0059848A DE1180145B DE 1180145 B DE1180145 B DE 1180145B DE S59848 A DES59848 A DE S59848A DE S0059848 A DES0059848 A DE S0059848A DE 1180145 B DE1180145 B DE 1180145B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
optical signals
optical
observer
source
deviation
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES59848A
Other languages
English (en)
Inventor
Alastair Michael Adai Majendie
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
S Smith and Sons Ltd
Original Assignee
S Smith and Sons Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from GB29280/57A external-priority patent/GB853034A/en
Application filed by S Smith and Sons Ltd filed Critical S Smith and Sons Ltd
Publication of DE1180145B publication Critical patent/DE1180145B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01CMEASURING DISTANCES, LEVELS OR BEARINGS; SURVEYING; NAVIGATION; GYROSCOPIC INSTRUMENTS; PHOTOGRAMMETRY OR VIDEOGRAMMETRY
    • G01C23/00Combined instruments indicating more than one navigational value, e.g. for aircraft; Combined measuring devices for measuring two or more variables of movement, e.g. distance, speed or acceleration
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64DEQUIPMENT FOR FITTING IN OR TO AIRCRAFT; FLIGHT SUITS; PARACHUTES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF POWER PLANTS OR PROPULSION TRANSMISSIONS IN AIRCRAFT
    • B64D45/00Aircraft indicators or protectors not otherwise provided for

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Radar, Positioning & Navigation (AREA)
  • Remote Sensing (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Illuminated Signs And Luminous Advertising (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur visuell beobachtbaren Anzeige von durch den Beobachter zu beeinflussenden Vorgängen unter strenger Konzentration des Beobachters auf eine während dieser Vorgänge beizubehaltenden Hauptbeobachtungsrichtung Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur visuell beobachtbaren Anzeige von durch den Beobachter beeinflußbaren Vorgängen mittels veränderlicher, durch den Beobachter unter Beibehaltung seiner strengen Konzentration auf eine durch andere Vorgänge festgelegte Hauptbeobachtungsrichtung unbewußt wahmehmbarer optischer Informationen nach Maßgabe von dieser Vorrichtung zugeführten, den anzuzeigenden Vorgängen zugeordneten Signalen.
  • Es ist beispielsweise für einen Piloten eines Luftfahrzeugs, der unter gewissen Umständen eine kontinuierliche Beobachtung in Flugrichtung des Luftfahrzeugs durch die Windschutzscheibe aufrechterhalten muß, vorgeschlagen worden, eine Information auf einen Bereich der Windschutzscheibe bzw. in eine entsprechende Richtung zu projizieren, der dicht bei demjenigen Teilstück der Windschutzscheibe liegt, durch welche der Pilot normalerweise hindurchschaut. Es ist daraufhin dem Piloten möglich, diese Information zu assimilieren, vorausgesetzt, daß sie sich nicht so schnell ändert, und zwar dadurch, daß er gelegentlich auf das ins Unendliche projizierte Zeichen schaut. Zur gleichen Zeit wird er natürlich, wenn er auf das projizierte Zeichen schaut, vorübergehend seine Beobachtung durch die Windschutzscheibe unterbrechen. Unter gewissen Umständen kann ein solches Verhalten im höchsten Maße unerwünscht oder sogar gefährlich sein, und dies ist sicherlich dann der Fall, wenn der Pilot beispielsweise ein Landemanöver unter schlechten Lichtverhältnissen ausführt und genötigt ist, nach den ersten Anzeichen der Rollfeldlichter dauernd konzentriert Ausschau zu halten, während er genaue Instrumentenanweisung vom Anzeigengerät her empfängt.
  • Bekanntlich reagieren die Bereiche der Netzhautgrube des Auges auf wechselnde optische Signale mit weit größere Empfindlichkeit als auf feststehende Signale. Daraus folgt, daß man ein bewegliches oder blinkendes Licht leicht wahrnimmt, welches sich an der Peripherie des Blickfeldes befindet, und zwar dort, wo ein stationäres, unveränderliches Licht demgegenüber nicht wahrnehmbar wäre. Dieses Phänomen wird manchmal dazu ausgenutzt, die Aufmerksamkeit auf Warnlichter zu lenken, die zum Leuchten gebracht werden, wenn irgendein Fehler auftritt, wobei die Einrichtung so getroffen ist, daß die Lichter bei Auftreten eines Fehlers zum Blinken gebracht werden, und das Phänomen, daß die Netzhautgrube auf wechselnde bzw. sich verändernde optische Informationen anspricht, gibt dann Gewähr dafür, daß die Aufmerksamkeit einer Person auf das Aufleuchten dieses Lichtes gelenkt wird, wenn auch diese Person nicht unmittelbar auf das Licht blickt.
  • Es ist festgestellt worden, daß es möglich ist, einem Beobachter durch Reizung der Netzhautgrubenregionen seiner Augen mehr als nur eine bloße Fehlerwarnung zu übermitteln, und daß es einem Beobachter, der eine gleichbleibende ununterbrochene Beobachtung in einer gegebenen Richtung beibehält, tatsächlich möglich ist, zur gleichen Zeit eine kontinuierliche und genaue Information in bezug auf das Abweichen einer veränderlichen Größe von einem Bezugswert zu erfassen, und zwar dadurch, daß eine Lieferquelle für das sich ändernde optische Signal, welches an der Peripherie seines Blickfeldes, wenn er in die gegebene Richtung blickt, auftritt, veranlaßt wird, sich in Abhängigkeit von jeder Abweichung dieser veränderlichen Größe vom Bezugswert zu verändern.
  • Es sind zwar Leuchtreklamegeräte bekannt, die durch sich kontinuierlich bewegende leuchtende Streifen die Aufmerksamkeit auf sich lenken. Es ist Zweck der Erfindung, die an sich bekannte Empfänglichkeit des Auges für optische Signale an Rand des Blickfeldes insbesondere bei der Luftfahrt nutzbringend anzuwenden und ein optisches Anzeigegerät zu schaffen, welches es ermöglicht, die Hauptblickrichtung eines Beobachters derart frei zu machen, daß gleichzeitig zu der in der Hauptblickrichtung empfangenen Information im peripheren Bereich des Auges zusätzlich Informationen in Form von optischen Signalen, beispielsweise Lichtsignalen, dargeboten werden, da der periphere Bereich bekanntlich besonders empfindlich für sich kontinuierlich ändernde optische Signale ist.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe ist die erfindungsgemäße Vorrichtung gekennzeichnet durch eine solche Anordnung einer für Zwecke der Leuchtreklamewirkung an sich bekannten, eine sich kontinuierlich ändernde und im peripheren Bereich des auf die Hauptbeobachtungsrichtung bezogenen Blickfeldes des Beobachters beobachtbare optische Information liefernden Quelle optischer Signale, daß durch deren Signale ohne Beeinträchtigung der gewollten Beobachtungen in der Hauptbeobachtungsrichtung Änderungen der anzuzeigenden Vorgänge bzw. der diesen zugeordneten Meßgrößen wahrnehmbar gemacht werden.
  • Die Quelle optischer Signale kann die Änderungen der optischen Informationen mit einer Geschwindigkeit liefern, welche von dem Maß der Abweichung der anzuzeigenden Größe von einem Bezugswert bestimmbar ist, oder sie kann die optischen Informationen in Form von Bewegungen liefern, deren Geschwindigkeit und Richtungssinn von der Größe sowie vom Richtungssinn der Abweichung der anzuzeigenden Größe von einem Bezugswert bestimmt ist.
  • Vorteilhaft ist die die optischen Bewegungsinformationen liefernde Quelle optischer Signale in an sich bekannter Weise von einer Reihe von Quellen optischer Signale gebildet, welche, entsprechend erregt, in Aufeinanderfolge Licht aussenden. Die die optischen Bewegungsinformationen liefernde Quelle optischer Signale kann von mindestens einer Quelle optischer Signale in einer solchen Anordnung gebildet sein, daß diese relativ zum Beobachter mit einer Geschwindigkeit und in einer Richtung bewegbar ist, die von dem Maß und dem Richtungssinn der Abweichung der anzuzeigenden Größe von einem Bezugswert bestimmt ist. Dabei kann die Quelle optischer Signale von einer beleuchteten öffnung in einem lichtundurchlässigen Bauteil gebildet sein, welcher relativ zum Beobachter bewegbar ist.
  • Die die optischen Bewegungsinformationen liefernde Quelle optischer Signale kann auch durch eine optisch konstrastierende Schraubenlinie gebildet sein, die um ihre Längsachse mit einer Geschwindigkeit und in einem Richtungssinn drehbar ist, welche von dem Maß und dem Richtungssinn der Abweichung der anzuzeigenden Größe von einem Bezugswert bestimmt sind. Vorzugsweise ist hierbei die Schraubenlinie durch einen lichtausstrahlenden schraubenlinienförmia,en Bereich einer sich drehenden zylindrischen Fläche gebildet.
  • Gemäß einer weiteren Ausbildung der Erfindung wirkt die die optische Bewegungsinformationen liefernde Quelle optischer Signale mit einem drehbaren Reflektor zusammen, durch welchen optisch kontrastierende Bilder auf einen Schirm projiziert werden und welcher so drehbar ist, daß die Bilder mit einer Geschwindigkeit und in einer Richtung über den Schirm wandern, welche von dem Maß und dem Richtungssinn der Abweichung der anzuzeigenden Größe von einem Bezugswert bestimmt ist. Ebenfalls gemäß einer Weiterbildung der Erfindung können zwei optische Bewegungsinformationen liefernde Quellen optischer Signale je an einer Seite des Beobachters dem peripheren Bereich seines Blickfeldes zugeordnet sein und die von den beiden Quellen optischer Signale gelieferten Bewegungsinformationen in zueinander entgegengesetzten Richtungen bewegbar sein.
  • Die die Informationen liefernde Quelle optischer Signale kann auch aus zwei aufblitzenden Quellen optischer Signale, je an einer Seite des Beobachters im Randbereich seines Blickfeldes, bestehen, und die eine oder die andere Quelle optischer Signale kann in Abhängigkeit von dem Richtungssinn der Ab- weichung der anzuzeigenden Größe von einem Bezugswert aufblitzen, wobei die Periodizität des Aufblitzens von dem Maß der Abweichung bestimmt ist. Die Helligkeit der Informationen kann auch von dem Maß der Abweichung der anzuzeigenden Größe von einem Bezugswert bestimmt sein.
  • Die in den Patentansprüchen gekennzeichnete Erfindung ist an Hand der Zeichnungen an Ausführungsbeispielen erläutert. In den Zeichnungen stellt dar Fig. 1 eine schematische Darstellung einer Ausführungsform, die scheinbewegliche Lichtquellen benutzt, um die in übereinstimmung mit Luftfahrzeug-Steuersignalen bzw. Steuerungsabweichungssignalen erforderlichen optischen Signale zu erzielen, F i g. 2 bis 5 verschiedene Mittel zur Erzeugung der optischen Signale alternativ zu den in F i g. 1 dargestellten Mitteln, F i g. 6 eine Alternative bzw. andere Art bzw. Methode des Anschlusses der Lampen in der Reihenanordnung, wie in F i g. 1 dargestellt, F i g. 7 eine elektronische Methode zum Steuern der Erregung der Lichtquellen einer Reihenanordnung entsprechend einem elektrischen Steuer- bzw. Steuerungssignal, wobei dies eine weitere Alternativlösung gegenüber der elektromechanischen Methode, wie in F i g. 1 gezeigt, darstellt, F i g. 8 eine Art, in der die in F i g. 1 dargestellten Reihenanordnungen in der Pilotenkanzel eines Luftfahrzeugs angeordnet werden können, F i g. 9 a bis 9 d einige weitere Möglichkeiten, nach denen derartige Reihenanordnungen angeordnet werden können, F i g. 10 eine Art, nach der hauptsächlich stationäre Lichtquellen zur Erteilung von Informationen benutzt werden können, während F i g. 11 eine Art, in der derartige Lieferquellen an einem Flugzeugführerhelm angebracht werden können, darstellt.
  • In der nachfolgenden Beschreibung sind die genannten elektrischen Signale Gleichstromsignale, die nur dann das Vorzeichen ändern, wenn deren zugeordnete Veränderliche das Vorzeichen oder den Richtungssinn wechselt; z. B. hat ein Querlage-Signal ein bestimmtes Vorzeichen für die Seitenneigung nach links und ein anderes für Seitenneigung nach rechts. Daß sich der erforderliche elektrische Stromkreis ändert, falls modulierte Wechselstromsignale benutzt werden, ist für den Fachmann offensichtlich. In vielen Fällen sind auch die Erdrückleitungen weggelassen worden.
  • In F i g. 1 bezeichnet Ziffer 1 ein Gerät, welches ein elektrisches Signal entsprechend der Abweichung des Luftfahrzeugs von einer vorgewählten Richtung erzeugt. Dieses kann beispielsweise ein magnetischer Kreiselkompaß sein. Ziffer 2 bezeichnet Mittel, welche ein elektrisches Signal entsprechend der Querlage des Luftfahrzeugs vorsehen. Dies ist zweckmäßigerweise ein kreiselgesteuerter künstlicher Horizont, der mit einer geeigneten elektrischen Aufnahmevorrichtung ausgerüstet ist. Ziffer 3 bezeichnet eine Richtfunk-Anzeigevorrichtung, welche ein elektrisches Signal entsprechend der Abweichung des Luftfahrzeugs nach der einen oder der anderen Seite eines durch Funk begrenzten Weges gibt. Diese Richtfunk-Vorrichtung kann von jeder gebräuchlichen Art sein, beispielsweise jene, die unter den Bezeichnungen »I.L.S.« oder »V.O.R.« bekannt sind.
  • Die von den Geräten 1, 2 und 3 kommenden Signale werden im Gerät 4 in bekannter Weise kombiniert, um ein weiteres Signal, ein Azimut-Steuersignal, entsprechend der Art, in welcher das Luftfahrzeug im Azimut manövriert werden muß, um einen bestimmten Weg zu erreichen und diesem zu folgen, zu erhalten. Das Azimut-Steuersignal wird dem einen Eingang eines üblichen Verstärkers 5 zugeführt, dessen Ausgang einen Motor 6 treibt. Motor 6 treibt einen Tacho-Signalgenerator 7 über eine bei 8 dargestellte Welle. Dadurch erzeugt der Generator 7 ein Signal entsprechend der wirklichen Drehgeschwindigkeit des Motors 6. Dieses Signal wird bei 12 einem anderen Eingang des Verstärkers 5 zugeführt, derart, daß dieses dem Azimut-Steuersignal entgegensteht. Dadurch ist der Motor 6 in bekannter Weise so gesteuert, daß dieser mit einer Geschwindigkeit und in einer Richtung entsprechend der Azimutsteuerung läuft.
  • Die Welle 8 treibt gleichfalls den sich bewegenden Arm eines Kommutatorgerätes 9, dessen feste Kontakte mit aufeinanderfolgenden elektrischen Glühbimen in der bei 10 und 10a dargestellten Reihenanordnung verbunden sind. Der bewegliche Arm des Kommutators wird durch den Ausgang eines Verstärkers 11 erregt, dessen Eingang durch den Generator 7 gespeist wird. Die Rückleitung für die Reihenanordnung wird über den Schalter 14 geschlossen. Auf diese Weise vermitteln die Reihenanordnungen 10 und 10a normalerweise den optischen Eindruck, daß sich die Lichtquellen in einer Richtung und einer Geschwindigkeit entsprechend dem Azimut-Steuersignal bewegen. Weiterhin ist der Verstärker 11 derart ausgebildet, daß die Helligkeit der Lampen zumindest erhalten bleibt und vorzugsweise erhöht wird, wenn die scheinbare Bewegungsgeschwindigkeit wächst.
  • Der Schalter 14 wird durch eine Vergleichsvorrichtung 13 gesteuert, welche den Ausgang des Richtfunk-Gerätes 3 mit dem Ausgang genau des gleichen Gerätes 3 a vergleicht. Der Schalter 14 ist geöffnet, falls eine wesentliche Diskrepanz zwischen den Ausgängen der Geräte 3 und 3 a, d. h. eine Störung besteht. Dies stellt sicher, daß bei Ausfall der Richtfunk-Anlage die Lampen der Reihenanordnungen 10 und 10a gelöscht werden. Andere Methoden der Betätigung des Schalters 14 können übernommen werden, wenn die Lichter bei anderen Störungs- bzw. Ausfallerscheinungen gelöscht werden sollen, und zwar in dem Fachmann bekannter Weise.
  • Mittel, die im wesentlichen gleich denen zur Steuerung der Reihenanordnungen 10 und 10 a entsprechend den Azimut-Steuersignalen sind, sind zur Steuerung der Reihenanordnungen 30 und 30 a entsprechend den Steigungs-Steuersignalen vorgesehen.
  • Diese Mittel bestehen aus einem Gerät 21, welches ein elektrisches Signal erzeugt, welches der Ab- weichung des Luftfahrzeugs von einer vorgewählten Höhe entspricht. Dies kann beispielsweise eine gebräuchlich-, Barometerdose sein, an die eine elektrische Aufnahmevorrichtung angeschlossen ist. Ein Gerät, welches ein Signal entsprechend der Ab- weichung des Luftfahrzeugs von einem vorgewählten Anstiegs- bzw. Neigungs-Signal gibt, ist bei 22 dargestellt und kann einen Vertikalkreisel aufweisen, welcher mit einer elektrischen Höhenaufnahmevorrichtung versehen ist. Die bei 23 dargestellte Richtfunk-Vorrichtung erzeugt nach Belieben ein elektisches Signal entsprechend der Abweichung des Luftfahrzeugs von einem gewählten Gleitflugweg. Die von den Geräten 21, 22 und 23 kommenden Signale werden im Gerät 24 kombiniert und erzeugen ein Höhen-Steuersignal, welches einem Eingang des Verstärkers 25 zugeführt wird. Der Verstärker 25 erregt den Motor 26, welcher den Tacho-Generator 27 über die Welle 28 treibt, wobei das Signal von dem Generator 27 bei 32 einem anderen Eingang des Verstärkers 25 in Gegenrichtung zum Höhen-Steuersignal zugeführt wird. Die Welle 28 treibt den Kommutator 29, welcher seinerseits die Reihenanordnungen 30 und 30a steuert, wobei der sich bewegende Kontakt des Kommutators 29 von dem Verstärker 31 erregt wird, dessen Eingang vom Generator 27 abgeleitet ist. Der Verstärker 31 steuert damit die Lampenhelligkeit entsprechend der scheinbaren Bewegungsgeschwindigkeit der beleuchteten Lampen längs bzw. entlang der Reihenanordnungen.
  • Eine weitere Funk-Vorrichtung 23 a, eine Vergleichsvorrichtung 33 und ein Schalter 34 entsprechend den Geräten 3a, 13 und 14, wie in Verbindung mit der Azimutkontrolle vorher beschrieben, sind gleichfalls vorgesehen. Der Schalter 34 kann genau wie der Schalter 14 so betätigt werden, daß dieser die Lampen auch bei zahlreichen anderen Fehlerzuständen bzw. Störungen löscht.
  • Wie daraus zu ersehen ist, erzeugen die Lampen der Reihenanordnungspaare 10 und 10a sowie 30 und 30a den optischen Eindruck, daß sich Lichtquellen jeweils entsprechend den Azimut- und Höhen-Steuersignalen bewegen. Die Verstärker 11 und 31 stellen sicher, daß, je schneller sich die Lieferquellen scheinbar bewegen, diese entsprechend heller zu werden scheinen.
  • Bei der Anordnung nach F i g. 2 treibt der Motor 6 statt eines Kommutators eine Trommel 42, über die ein endloses Band 43 aus undurchsichtigem Material läuft, wobei das Band längs seiner Mittellinie mit im gleichen Abstand gehaltenen Löchern 41 versehen ist. Das Band läuft auch über eine Rolle 42 a, während eine Soffittenlampe 44 hinter den Löchern angeordnet ist. Dadurch wird die Vorstellung erweckt, daß eine Anzahl von Lieferquellen vorhanden ist, welche sich entsprechend den Steuersignalen bewegen.
  • Bei einer Anordnung nach F i g. 3 treibt der-Motor 6 einen undurchsichtigen zylindrischen Schirm 45 um dessen Achse. Eine Soffittenlampe 44 ist in der Achse angeordnet, während der Schirm mit einem schraubenförmigen Schlitz 45a versehen ist. Die Drehung des Motors 6 in der einen oder der anderen Richtung erweckt deshalb den optischen Eindruck, daß sich Lichtquellen parallel zur Achse des zylindrischen Schirmes 45 bewegen.
  • Bei der Anordnung nach F i g. 4 treibt der Motor 6 eine Trommel 42, um die, ebenso wie um bei der Rolle 42 a, ein endloses Band 47 läuft. Die äußere Oberfläche des Bandes 47 ist dunkel und mit einer Anzahl weißer fluoreszierender Punkte 47a längs seiner Mittellinie versehen. Das Band wird durch eine äußere Lieferquelle, die als Flutlicht 46 bezeichnet ist, beleuchtet. Bei der Anordnung nach F i g. 5 treibt der Motor 6 eine mit prismatischen Spiegeln besetzte vieleckige Trommel50, die durch eine Projektorlampe 49 beleuchtet wird, wodurch auf einen bei 48 dargestellten Bildschirm eine Folge aufeinanderfolgender Lichtpunkte geworfen wird, welche sich in einer Richtung und mit einer Geschwindigkeit entsprechend der Drehung des Motors 6 bewegen.
  • Bei der Anordnung nach F i g. 6 wird eine Lampenreihenanordnung, ähnlich der bei 10 und 10 a in F i g. 1, bei 10 b dargestellt. Jedoch werden in der bei 10b dargestellten Reihenanordnung Lampenpaare an Stelle der einzelnen Lampen der Reihenanordnungen10 und 10a benutzt, wobei die Lampen jedes Paares in gleichbleibenden Abständen angeordnet sind.
  • Es versteht sich, daß jede der in den F i g. 2 bis 6 gezeigten Anordnungen für die Darstellung von Azimut-, Höhen- oder Seitenneigungs-Steuersignalen je nach Erfordernis benutzt werden kann.
  • F i g. 7 zeigt einen Weg, mit dem die zur Steuerung der Lampen der Reihenanordnungen 10, 10a usw. benutzten elektromechanischen Mittel, wie unter Bezug auf F i g. 1 beschrieben, durch elektronische Mittel ersetzt werden können.
  • Bei der Anordnung nach F i g. 7 wird das Azimut-Steuersignal von dem Gerät 4 dem Gitter einer Pentode 93 und gleichfalls der Betätigungswicklung 89 eines zweipoligen Umschaltrelais zugeführt, dessen Kontakte bei 94 und 95 dargestellt sind.
  • Die Röhre 93 hat einen gebräuchlichen Anoden-Belastungswiderstand 54, und ihre Anode ist mit ihrem Gitter über einen Kondensator 53 gekoppelt. Deshalb ist die Röhre diesbezüglich in einem Miller-Integratorkreis geschaltet. Die Röhre ist mit einem gebräuchlichen Schirmgitter-Vorspannwiderstand 90 geschaltet, weicher über einen Kondensator 91 mit dem Bremsgitter gekoppelt ist, wobei das Bremsgitter über einen Widerstand 92 zur Erde geführt ist. Durch die derart zwischen Schiringitter und Bremsgitter angeordnete Kopplung ist die Röhre 93 gleichfalls in einem Transitron-Schwingkreis geschaltet. Es ist für den Fachmann klar, daß die Röhre 93 Spannungsimpulse an der Verbindung von Widerstand 90 und Kondensator 91 mit einer Frequenz erzeugt, welche von der Größe des durch das Gerät 4 erzeugten Azimut-Steuersignals abhängt, und dieses kann tatsächlich so abgestimmt werden, daß die Röhre zu schwingen aufhört, wenn dieses Signal Null ist, so daß keine Impulse erzeugt werden.
  • Diese Impulse werden über ein gebräuchliches Kopplungsnetzwerk einem Punkt 55 und über ein weiteres gebräuchliches Verzögerungsnetzwerk einem Punkt 56 zugeführt. Punkt 55 ist mit jeweils einem der beiden festen Kontakte 95 und 94 und Punkt 56 ist jeweils mit dem anderen festen Kontakt verbunden. Dadurch wird bei einem bestimmten Sinn des im Schaubild dargestellten Azimut-Steuersignals der bewegliche Kontakt 94 mit Punkt 56 und der bewegliche Kontakt 95 mit Punkt 55 verbunden, während bei dem Gegensinn eines solchen Signals der bewegliche Kontakt 94 mit Punkt 55 und der bewegliche Kontakt 95 mit Punkt 56 verbunden ist.
  • Der bewegliche Kontakt 94 ist bei 57 mit einer Leitelektrode eines gasgefülltenZehnkanal-Zählrohres 59, wie es beispielsweise unter dem Warenzeichen Dekatron bekannt ist, verbunden, wobei der bewegliche Kontakt 95 bei 58 mit der zweiten Leitelektrode verbunden ist.
  • Die Anode 60 der Röhre 59 ist mit der positiven Zuleitung über einen gebräuchlichen Belastungswiderstand und die zehn separaten Kathoden sind über die separaten Widerstände 62 mit gasgefüllten Glühlampen 63 verbunden. In der gebräuchlichen Weise verbindet die Entladung in der Röhre 59 die Anode nur mit jeweils einer der Kathoden, und entsprechend der den Leitelektrodenanschlüssen 57 und 58 übermittelten Impulse läuft die Entladung von einer Kathode zu der benachbarten Kathode in einer Weise, die von der Steuerung der den Leitelektroden übermittelten Impulse abhängt. Auf diese Weise läuft die Entladung zwischen der Anode 60 und den Kathoden 61 von Kathode zu Kathode in einer Richtung und mit einer Geschwindigkeit, welche von der Größe und dem Sinn des Azimut-Steuersignals abhängt.
  • Auf diese Weise wird in jedem Augenblick eine der Lampen 63 erleuchtet sein, und es entsteht der Eindruck, als ob sich die erleuchtete Lampe längs der Reihenanordnung in einer Richtung und einer Geschwindigkeit bewegt, die von dem Azimut-Steuersignal abhängt; Reihenanordnungen, die durch derartige Mittel erregt werden, wie in dieser Figur dargestellt, können in genau der gleichen Weise wie die Reihenanordnungen 10, 10a und 30, 30a benutzt werden.
  • F i g. 8 zeigt eine Möglichkeit, in der die Reihenanordnungen 10 und 10a und 30, 30a in der Flugzeugführerkanzel eines Transport-Luftfahrzeugs angebracht sein können. Wie daraus zu ersehen ist, sind die Reihenanordnungen 10, 10a in einer im wesentlichen horizontalen Ebene außerhalb des unmittelbaren Blickfeldes des Flugzeugführers, jedoch in seinem peripheren Blickfeld angeordnet, während die Reihenanordnungen 30 und 30a in vertikalen oder nahezu vertikalen Ebenen in gleichem Ab- stand angeordnet sind. Falls eine Azimutsteuerung in einem Sinn erforderlich ist, zeigen die Reihenanordnungen 10 und 10a Lichtquellen, die scheinbar in einem Sinn bzw. einer Richtung sich bewegen, und falls eine Steuerung im gegenläufigen Sinne erforderlich ist, scheinen sich die Lichtquellen im Gegensinne zu bewegen. Es wird allgemein vorgeschlagen, übereinzukommen, daß der Flugzeugführer in einem Luftfahrzeug in einem Sinne manövriert, der der scheinbaren Bewegung der Lieferquellen gegenwirkt, d. h., wenn sich die Lieferquellen von rechts nach links zu bewegen scheinen, so ist eine Seitenneigung und Drehung des Luftfahrzeugs nach links erforderlich, aber wenn dies gewünscht wird, kann auch die umgekehrte Regel bzw. Übereinkunft benutzt werden.
  • Die gleiche Regel bzw. Übereinkunft wird vorzugsweise auch für das Ansprechen auf Höhen-Steuersignale benutzt. Die F i g. 9 a bis 9 d zeigen schematisch einige Alternativmöglichkeiten zur Anordnung bzw. Aufstellung dieser Reihenanordnungen.
  • In F i g. 9 a sind die Reihenanordnungen 10 und 10 a vertikal angebracht, wobei ein Azimut-Steuersignal eine aufwärts gerichtete scheinbare Bewegung der Lichtquelle einer Reihenanordnung und eine nach unten gerichtete scheinbare Bewegung der Lichtquelle der anderen erzeugt. Ein Höhen-Steuersignal ergibt eine Voraus- und Zurückbewegung der durch die Reihenanordnungen 30 und 30a vorgesehenen Quellen, welche in horizontaler Ebene beiderseits des Flugzeugführers angeordnet sind. Die entsprechenden Steuerbewegungen des Flugzeugführers bestehen dann jeweils in der Drehung seiner Handgriffe, um Seitenneigung zu erzeugen, und Voraus- und Zurückbewegung seines Steuerknüppels, um die Höhe zu verändern.
  • Die Bedeutung all der in den F i g. 9 B, 9 C und 9 D dargestellten Anordnungen sind dem Fachmann sofort verständlich.
  • Bei der in den F i g. 10 und 11 dargestellten Anordnung werden augenscheinlich stationäre, aber Blinklichtquellen benutzt, um Informationen entsprechend der Erfindung zu erteilen.
  • Die Anordnung nach F i g. 10 ist in vieler Hinsicht sehr ähnlich mit dem Azimut-Steuerbereich in F i g. 1, wobei gleiche Bestandteile in den F i g. 1 und 10 mit den gleichen Bezugszeichen versehen sind. Jedoch sind alle festen Kontakte des Schalters 9 in F i g. 10 miteinander zu einer Leitung 64 verbunden, welche ihrerseits mit dem beweglichen Kontakt 65 eines dreistellungspolarisierten Relais verbunden ist, dessen Betätigungswicklung bei 66 dargestellt ist. Die Betätigungswicklung 66 wird durch das Azimut-Steuersignal vom Gerät 4 erregt. Einer der äußeren festen Kontakte, der dem Kontakt 65 zugeordnet ist, ist über einen festen Widerstand 69 mit dem positiven Anschluß einer bei 71 dargestellten Gleichstromquelle verbunden. Dieser ist auch über eine Lampe 67 mit dem nicht geerdeten Anschluß des Schalters 14 verbunden. Auf ähnliche Weise ist der dem Kontakt 65 zugeordnete andere äußere feste Kontakt über einen Widerstand 70 mit dem Anschluß 71 und über eine Lampe 68 mit dem nicht geerdeten Anschluß des Schalters 14 verbunden. Solange kein Azimut-Steuersignal vorliegt, sind deshalb die beiden Lampen 67 und 68 bis zu einem Grad erregt, der ausreicht, daß diese über die Widerstände 69 und 70 schwach glimmen. Sobald »Nicht-Null«-Azimat-Steuersignale auftreten, wird die eine oder die andere dieser Lampen - welche es ist, hängt von dem Sinn des Signals ab - veranlaßt, mit einer Geschwindigkeit und einer Helligkeit zu blinken, die von der Größe des Signals abhängig ist. Auch hier wird der Schalter 14 geöffnet und werden beide Lichter gelöscht, wenn eine Störung zwischen den beiden Funk-Empfängergeräten 3 und 3 a auftritt.
  • Eine Art, in der diese Lichter 67 und 68 angebracht werden können, ist in Fig. 11 dargestellt. Es ist ein gebräuchlicher Pilotenhelm bei 72 dargestellt, der mit einem Armpaar versehen ist, an dessen Enden die Lampen 67 und 68 angeordnet sind. Auf diese Weise kann der Flugzeugführer entsprechend reagieren, wenn ein Azimut-Steuersignal gegeben wird. Alternativ können die Lichter an geeigneten Stellen bzw. Lagen im Flugzeug selbst angebracht werden. Obwohl die beschriebenen Ausführungsformen der Erfindung die Einrichtung von Anzeigegeräten als Hilfsmittel in der Steuerung von Luftfahrzeugen betreffen, kann die Erfindung gleichermaßen gut bei anderen Anlagen der Meß- und Steuertechnik, bei denen Anzeigen für das Beeinflussen von Vorgängen erforderlich sind, angewandt werden.

Claims (2)

  1. Patentanspräche: 1. Vorrichtung zur visuell beobachtbaren Anzeige von durch den Beobachter beeinflußbaren Vorgängen mittels veränderlicher, durch den Beobachter unter Beibehaltung seiner strengen Konzentration auf eine durch andere Vorgänge festgelegte Hauptbeobachtungsrichtung unbewußt wahrnehmbarer optischer Informationen nach Maßgabe von dieser Vorrichtung zugeführten, den anzuzeigenden Vorgängen zugeordneten Signalen, gekennzeichnet, durch eine solche Anordnung einer für Zwecke der Leuchtreklamewirkung an sich- bekannten, eine sich kontinuierlich ändernde, und im periphexen # Bereich des auf die Hauptbeobachtungsrichtung bezogenen Blickfeldes des Beobachters beobachtbare optische Information liefernden Quelle optischer Signale, daß durch deren Signale ohne Beeinträchtigung der gewollten Beobachtungen in der Hauptbeobachtungsrichtung Änderungen der anzuzeigenden Vorgänge bzw. der diesen zugeordneten Meßgrößen wahrnehmbar gemacht werden.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Quelle optischer Signale die Änderungen der optischen Informationen mit einer Geschwindigkeit liefert, welche von dem Maß der Abweichung der anzuzeigenden Größe von einem Bezugswert bestimmt ist. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Quelle optischer Signale die optischen Informationen in Form von Bewegungen liefert, deren Geschwindigkeit und Richtungssinn von der Größe sowie vom Richtungssinn der Abweichung der anzuzeigenden Größe von einem Bezugswert bestimmt ist. 4. Vorrichtung nach Anspiuch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die die optischen Bewegungsinforinationen liefernde Quelle optischer Signale in an sich bekannter Weise von einer Reihe von Quellen optischer Signale ge * bildet is4 welche, entsprechend erregt, in Aufeinanderfolge Licht aussenden. 5. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die die optischen Bewegungsinforinationen liefernde Quelle optischer Signale von mindestens einer Quelle optischer Signale in einer solchen Anordnung gebildet ist, daß diese relativ zum Beobachter mit einer Geschwindigkeit und in einer Richtung bewegbar ist, die von dem Maß und dem Richtungssinn der Ab- weichung der anzuzeigenden Größe von einem Bezugswert bestimmt ist. 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Quelle optischer Signale von einer beleuchteten öffnung in einem lichtundurchlässigen Bauteil gebildet ist, welcher relativ zum Beobachter bewegbar ist. 7. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die die optischen Bewegungsinformationen liefemde Quelle optischer Signale durch eine optisch kontrastierende Schraubenlinie gebildet ist, die um ihre Längsachse mit einer Geschwindigkeit und in einem Richtungssinn drehbar ist, welche von dem Maß und dem Richtungssinn der Abweichung der anzuzeigenden Größe von einem Bezugswert bestimmt sind. 8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Schraubenlinie durch einen lichtausstrahlenden schraubenlinienförmigen Bereich einer sich drehenden zylindrischen Fläche gebildet ist. 9. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die die optische Bewegungsinfortnation liefemde Quelle optischer Signale mit einem drehbaren Reflektor zusammenwirkt, durch welchen optisch kontrastierende Bilder auf einen Schirm projiziert werden und welcher so drehbar ist, daß die Bilder mit einer Geschwindigkeit und in einer Richtung über den Schirm wandem, welche von dem Maß und dem Richtungssinn der Abweichung der anzuzeigenden Größe von einem Bezugswert bestimmt ist. 10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß zwei optische Bewegungsinformationen liefemde Quellen optischer Signale je an einer Seite des Beobachters dem penpheren Bereich seines Blickfeldes zugeordnet sind und daß die von den beiden Quellen optischer Signale gelieferten Bewegungs-C informationen in zueinander entgegengesetzten Richtungen bewegbar sind. 11. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die die Informationen liefemde Quelle optischer Signale aus zwei aufblitzenden Quellen optischer Signale, je an einer Seite des Beobachters im Randbereich seines Blickfeldes, besteht und daß die eine oder die andere Quelle optischer Signale in Abhängigkeit von dem Richtungssinn der Abweichung der anzuzeigenden Größe von einem Bezugswert aufblitzt und daß die Periodizität des Aufblitzens von dem Maß der Abweichung bestimmt ist. 12. Vorrichung nach einem der Ansprüche 2 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Helligkeit der Informationen von dem Maß der Ab- weichung der anzuzeigenden Größe von einem Bezugswert bestimmt ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 719 098, 842 973, 854 683, 894 349, 905 571, 974 75 1; deutsche Auslegeschrift Nr. 1040 268; britische Patentschrift Nr. 760 321; USA.-Patentschriften Nr. 2 238 718, 2 464 190; Archiv für technisches Messen (ATM) J 010-3 (April 1957); S c h o b e r, »Das Sehen«, Bd. 11, 1954, S. 22 bis 33, 61, 282, 373 bis 378, 463 bis 477; Zeitschrift »Luftfahrttechnik«, Oktober 1956, S. 198 bis 200.
DES59848A 1957-09-17 1958-09-16 Vorrichtung zur visuell beobachtbaren Anzeige von durch den Beobachter zu beeinflussenden Vorgaengen unter strenger Konzentration des Beobachters auf eine waehrend dieserVorgaenge beizubehaltenden Hauptbeobachtungsrichtung Pending DE1180145B (de)

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